Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

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watisdatdenn?
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Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 24. Feb 2020, 08:09

Hier mal ein heikles Thema (bitte nicht gleich löschen):
Die migrationsbedingte genetische Durchmischung der letzten 10.000 Jahren.
https://youtu.be/B_p8pzGTXc4

Ausführlicher und auf Deutsch:
https://youtu.be/cd58zM-E1zI

Vor 8000 Jahren kamen aus Anatolien die Ackerbauer nach Europa.
Davor gab es hier nur Jäger und Sammler die wohl interessanterweise nur blaue Augen und dunklere Haut hatten (gibt es heute in der Kombination kaum noch).

Nach 2000 Jahren Durchmischung kamen vor 4800 Jahren die Indoeuropäer dazu (Yamnaja).
Was mir da auffällt wie gut das z.B. zur germanischen Mythologie passt in der die neuen Götter (Asen) Krieg mit den alten (vorindoeuropäischen?) Göttern (Vanen) haben, bis sie sich letztendlich vermischen. Gibt es da einen Zusammenhang?

Bis auf die Sardinier (haben heute noch fast nur Gene von den Ackerbauern) sind wir in Europa wohl eine Mischung aus diesen 3 Populationen [selbst editiert]
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am Mo 24. Feb 2020, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Senexx
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Senexx » Mo 24. Feb 2020, 09:03

"Rassen". "Populationen" trifft es eher.
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Skeptiker
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Skeptiker » Mo 24. Feb 2020, 09:41

Wirklich sehr interessant, was man so über die Herkunft der Europäer lernt.

Nun weiß ich also, dass all die historischen Darstellungen von weißen Neandertalern falsch sind.

Das mit den "Rassen" würde ich auch anders nennen, weil auch im Videobeitrag eher von Phänotypen die rede ist. Das deutsche "Rassen" und das englische "race" sind halt auch unterschiedlich zu sehen. Hinzu kommt auch, dass der Phänotyp nur das äußerliche Kennzeichnen der Menschen war. Wie ja schön im Videobeitrag herauskam sind aber vor allem kulturelle Fertigkeiten für die Verbreitung und den Erfolg der Menschen verantwortlich gewesen.

Man kann also wohl sagen, dass die europäische Geschichte ein Paradebeispiel für Evolution in den letzten 7000 Jahren geliefert hat - ein echter Schmelztiegel. Das neben kulturellen Faktoren auch Krankheiten sich so stark auf den Erfolg bestimmter Gruppen niedergeschlagen haben könnte, war mir neu. Die Pest scheint demnach ja eher so etwas wie ein ein Dauerzustand in der Frühzeit gewesen zu sein. Dann muss man den Ausbruch der Pest im Mittelalter eher als letzten großen Ausbruch eines alten Leidens werten.

Interessant wie diese Entwicklung uns alle verändert hat, im Vergleich zu den Menschen, wie sie noch vor der Eiszeit hier gelebt haben.
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Teeernte
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Teeernte » Mo 24. Feb 2020, 10:44

Diego-Faktor eine Familien-Eigenart...

Das Problem faszinierte ihn derart, daß er unter den Einwohnern von Carácas eine private Suchaktion nach dem Diego-Faktor startete. Resultat: Das Blutmerkmal war bei zahlreichen Einwohnern, vornehmlich bei Indianer-Mischlingen und bei eingewanderten Chinesen und Japanern, zu finden. Bei Negern und Weißen forschte Layrisse dagegen vergebens nach dem Diego-Faktor.

Stichproben ähnlicher Art, die in Japan Und China vorgenommen wurden, erlaubten es den Wissenschaftlern alsbald, ein überraschendes Fazit zu ziehen:

Der Diego-Faktor kommt nicht unter Weißen vor, ist hingegen bei Asiaten - sowie bei den rassisch verwandten Indianern Nord- und Südamerikas - weitverbreitet. Er ist offenbar ein Rassemerkmal der Asiaten.

Solche Überlegungen konfrontierten nun die Völkerkundler der Frage, ob bedeutsame anthropologische Lehren, die längst kein Forscher mehr bezweifeln mochte, noch aufrechtzuerhalten wären:

- Untersuchungen in Ostkanada ergaben, daß die dort lebenden Eskimos das Diego-Merkmal nicht aufweisen. Mithin erschien fraglich, daß die Eskimos, wie man früher angenommen hatte, von den Mongolen abstammen.

- Das Blut von 92 reinrassigen Ureinwohnern Neuseelands und 80 Polynesiern erwies sich im Test ebenfalls als Diego-frei. Dieses Resultat sprach gegen die Theorie des "Kon-Tiki"-Norwegers Thor Heyerdahl, daß die Polynesier der südlichen Pazifik-Inseln aus Südamerika eingewandert seien.

Allerdings: Zumindest eine Beobachtung ließ sich nicht ohne weiteres in das Schema einfügen, das die Forscher für die Verteilung des Blutmerkmals unter der Weltbevölkerung erarbeitet hatten. In Buffalo (US-Staat New York) wurde nämlich ein Kind polnischer Einwanderer geboren, das nachweislich an einer Diego-Unverträglichkeit litt. Mithin schien die ganze Theorie wieder gefährdet, zumal der Direktor der Abteilung für Blutgruppenforschung an def Universität Buffalo, Dr. James F. Mohn, bald darauf feststellte, daß der Diego-Faktor unter den Einwohnern polnischer Abstammung überhaupt starkverbreitet ist.

Da die Buffalo-Polen aber die einzigen Angehörigen einer weißen Rasse blieben, die das Diego-Merkmal aufweisen, drängte sich den Forschern die Vermutung auf, daß in Polen noch heute das Erbgut asiatischer Eroberer, nämlich der Mongolen des Dschingis Khan, lebendig sei. Im europäischen Teil der Sowjet-Union - Dschingis Khans Enkel Batu Khan stieß bis Liegnitz in Niederschlesien vor - müßte der Diego-Faktor nach Auffassung der Wissenschaftler ebenfalls häufig zu finden sein. Auf entsprechende Anfragen bei sowjetischen Serologen erhielten die Amerikaner jedoch keine Antwort.

Mediziner Mohn ist jedoch zuversichtlich, daß die von ihm initiierte Blutproben-Expedition nach Israel zutage fördert, was in Osteuropa nicht recherchiert werden kann. Er rechnet damit, daß der Diego-Faktor unter jenen Juden besonders stark verbreitet ist, die aus osteuropäischen Ländern nach Israel eingewandert sind.

Mediziner Mohn

Auf Dschingis Khans Wegen ...

Mongole Dschingis Khan

... ein unbekannter Blutfaktor?


https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43066363.html

:D :D :D
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 24. Feb 2020, 11:11

Was ich auch aus kultureller Sicht faszinierend finde ist die Einwanderung der Indoeuropäer.
Wir sprechen ja alle hier nicht nur eine indoeuropäische Sprache, ich finde den Widerhall in den Mythen spannend.

Wenn es wirklich so war, dass der Kampf zwischen Asen und Wanen den Einfall der Indoeuropäer spiegelt, dann gab es da eine Vermischung der Religion und Kultur (irgendwie auch logisch, dass der wanische Waldgott Freyr eine ältere Gottheit ist, vielleicht sogar zurückgehend auf die Jäger und Sammler? Die hatten ja auch oft Geweih auf den Köpfen?).

Auch hier wäre dann ein Synkretismus (wie später zwischen Heidentum und Christentum) wieder die Lösung gewesen um kulturelle Konflikte aufzulösen.

Das könnte auch ein wichtiger historischer Fingerzeig für die heutige Zeit sein um kulturelle Konflikte z.B. mit dem Islam aufzulösen.
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Alexyessin » Mo 24. Feb 2020, 11:37

watisdatdenn? hat geschrieben:(24 Feb 2020, 11:11)

Was ich auch aus kultureller Sicht faszinierend finde ist die Einwanderung der Indoeuropäer.
Wir sprechen ja alle hier nicht nur eine indoeuropäische Sprache, ich finde den Widerhall in den Mythen spannend.

Wenn es wirklich so war, dass der Kampf zwischen Asen und Wanen den Einfall der Indoeuropäer spiegelt, dann gab es da eine Vermischung der Religion und Kultur (irgendwie auch logisch, dass der wanische Waldgott Freyr eine ältere Gottheit ist, vielleicht sogar zurückgehend auf die Jäger und Sammler? Die hatten ja auch oft Geweih auf den Köpfen?).


Odin geht zurück auf die Jäger und Sammler - die wohl irgendwelche Uralier waren.

Und natürlich Synkretismus. Egal welchen Pantheon du betrachtest. Es gibt immer welche die vor den IE da waren ( nur als bekanntes Beispiel Aphrodite ) oder bei den Indern die Kali.
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Gluck » Mo 24. Feb 2020, 19:12

Alexyessin hat geschrieben:(24 Feb 2020, 11:37)

Odin geht zurück auf die Jäger und Sammler - die wohl irgendwelche Uralier waren.

Sagt wer?
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Alexyessin » Mo 24. Feb 2020, 19:21

Gluck hat geschrieben:(24 Feb 2020, 19:12)

Sagt wer?


Hab ich beim Schmöckel mal gelesen.
Er unterscheidet zwischen drei verschiedenen Ebenen.
1. indoeuropäischen Götter - Tyr z.B. Asen
2. vorindeuropäische Fruchtbarkeitsgöttinen wie Frya z. B. Wanen
3. Die Schamanistische vor der ursprünglich Odin kommt.
Und die dritte Schicht ist wohl aus dem Kontakt mit den uralischen Schamanismus überlagert worden, mit denen die Frühgermanen definitiv im Kontakt gestanden sind. ( Erste germanische Lautverschiebung soll auf dies zurückgehen 9
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 24. Feb 2020, 21:55

Alexyessin hat geschrieben:(24 Feb 2020, 19:21)
Hab ich beim Schmöckel mal gelesen.
Er unterscheidet zwischen drei verschiedenen Ebenen.
1. indoeuropäischen Götter - Tyr z.B. Asen
2. vorindeuropäische Fruchtbarkeitsgöttinen wie Frya z. B. Wanen
3. Die Schamanistische vor der ursprünglich Odin kommt.
Und die dritte Schicht ist wohl aus dem Kontakt mit den uralischen Schamanismus überlagert worden, mit denen die Frühgermanen definitiv im Kontakt gestanden sind. ( Erste germanische Lautverschiebung soll auf dies zurückgehen 9

Ja das würde schon gut passen..
Dann müsste man aber logischerweise diese „germanischen“ Wanen-Götter der Ackerbauern auch im vorindoeuropäischen anatolischen Bereich finden?

Gibt es da eine Freya mit Katzen?
Oder einen Freyr mit Wildschwein und Hörnern?
Oder einen Njörd Meeresgott?
Oder eine goldene Gullveig?
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Alexyessin » Mo 24. Feb 2020, 22:49

watisdatdenn? hat geschrieben:(24 Feb 2020, 21:55)

Ja das würde schon gut passen..
Dann müsste man aber logischerweise diese „germanischen“ Wanen-Götter der Ackerbauern auch im vorindoeuropäischen anatolischen Bereich finden?


warum? Eher im Bereich Varna - aber nur, wenn das die Bandkeramiker waren. Es gab aber auch eine Einwanderung aus dem Nordafrikanischen Raum via iberische Halbinsel - die Basken sind wohl der letzte Rest dieser Einwanderung. Also kommst du mit deinen 10 T zwei große Vermischung eh nicht hin.
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Gluck » Di 25. Feb 2020, 01:32

Hm, "väterlicherseits" stehen die Basken (überwiegend Haplogruppe R1b) anderen Westeuropäern durchaus nahe (die Kelten zogen ja auch nach Spanien, im Falle der Basken hat sich anscheinend die Sprache über die Mütter erhalten).
https://www.eupedia.com/forum/threads/2 ... become-R1b

Was die Menschen des uralischen Sprachraums angeht, so gibt es anscheinend keinen Beweis, dass sie Europa bereits vor den Indo-Europäern besiedelt hätten.
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Alexyessin » Di 25. Feb 2020, 21:13

Gluck hat geschrieben:(25 Feb 2020, 01:32)

Hm, "väterlicherseits" stehen die Basken (überwiegend Haplogruppe R1b) anderen Westeuropäern durchaus nahe (die Kelten zogen ja auch nach Spanien, im Falle der Basken hat sich anscheinend die Sprache über die Mütter erhalten).
https://www.eupedia.com/forum/threads/2 ... become-R1b

Was die Menschen des uralischen Sprachraums angeht, so gibt es anscheinend keinen Beweis, dass sie Europa bereits vor den Indo-Europäern besiedelt hätten.


Finnen? Die wohnen ja heute noch da. Linguistisch kann das bei Haarmann ein wenig nachgelesen werden, aber da musst schon einiges an Grundwissen mitbringen, wenn du da durchsteigen willst.
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Alexyessin » Di 25. Feb 2020, 21:16

Gluck hat geschrieben:(25 Feb 2020, 01:32)

Hm, "väterlicherseits" stehen die Basken (überwiegend Haplogruppe R1b) anderen Westeuropäern durchaus nahe (die Kelten zogen ja auch nach Spanien, im Falle der Basken hat sich anscheinend die Sprache über die Mütter erhalten).
https://www.eupedia.com/forum/threads/2 ... become-R1b


Es gibt sprachlich wenig Anhaltspunkte was die Sprache der Iberer anging. Dann hast du noch die Tartessier und die Lustianer, wo auch keiner genau weiß, wo die her sind.
Interessanterweise kam die Kultursymbiose Keltiberer ja in der Mitte Spaniens und an der Ostküste, während es die Basken - zumindest sprachlich - nicht bis nach Kantabrien geschafft haben, während die keltische Kultur in Leon und Galicien noch am keltischten war ( und sich sogar noch heute in Galicien zeigt ).
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Gluck » Mi 26. Feb 2020, 00:09

Und seit wann leben die Finnen dort? Das muss man erst mal nachweisen, bevor man die zu "Ur-Europäern" erklärt.
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Alexyessin » Mi 26. Feb 2020, 21:27

Gluck hat geschrieben:(26 Feb 2020, 00:09)

Und seit wann leben die Finnen dort? Das muss man erst mal nachweisen, bevor man die zu "Ur-Europäern" erklärt.


Uralische Verbreitungsgebiete in dieser Gegend gibt es seit der letzten Eiszeit, bzw. dann seit dem Rückgang der selbigen.
Niemand spricht aber von Ur-Europäern.
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Re: Die zwei großen Vermischungen der letzten 10.000 Jahre in Europa

Beitragvon Dark Angel » Do 27. Feb 2020, 08:44

watisdatdenn? hat geschrieben:(24 Feb 2020, 08:09)
Vor 8000 Jahren kamen aus Anatolien die Ackerbauer nach Europa.
Davor gab es hier nur Jäger und Sammler die wohl interessanterweise nur blaue Augen und dunklere Haut hatten (gibt es heute in der Kombination kaum noch).

Nein - die Jäger und Sammler, die vor 8000 Jahren in Mitteleuropa leben, hatten NICHT "nur blaue Augen".
Blaue Augen sind eine recht junge Mutation, die erst irgendwann in den letzten 10.000 Jahren erstmals auftauchte und und zwar in der Kaukasusregion!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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