Linux, Unix und BSD

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Tom Bombadil
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Apr 2021, 17:46

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(15 Apr 2021, 14:35)

Was soll ich nun für eine Linux-Distribution installieren? Ich habe an Linux Mint gedacht oder Ubuntu. Was meint ihr?

Ich habe letztens auf einem Ideapad 100-15IBD (Core i5, 8GB RAM) eine SSD nachgerüstet und darauf dann Manjaro mit KDE Plasma installiert, das ging problemlos, auch das Touchpad funktioniert ohne Mucken, die Webcam habe ich aber noch nicht ausprobiert. Bei Ubuntu und Mint sollte das ähnlich unproblematisch sein. Das Schöne an Linux ist ja, dass du ein Livesystem von Stick booten und dann erstmal alles ausprobieren kannst.
Wichtiger als die Distribution ist dabei imho der Desktop, da würde ich für dein Gerät mit eher wenig RAM als Desktopumgebung XFCE empfehlen, das kann man sich auch sehr schick machen und gut anpassen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 15. Apr 2021, 17:54

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Apr 2021, 17:46)

Wichtiger als die Distribution ist dabei imho der Desktop, da würde ich für dein Gerät mit eher wenig RAM als Desktopumgebung XFCE empfehlen, das kann man sich auch sehr schick machen und gut anpassen.


Darauf bin ich auch schon gestoßen, und zwar auf Linux Mint XFCE. Das werde ich dann wohl auch mal ausprobieren.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Apr 2021, 18:13

Falls das eher zäh laufen sollte, kannst du auch noch LXDE ausprobieren.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Teeernte » Do 15. Apr 2021, 18:41

H2O hat geschrieben:(07 Apr 2021, 19:40)

Wir haben also das Hase & Igel-Problem: "Ik bün all'hier!"


Jeder professionelle Grafiker //Bildbearbeiter//"Setzer" bei der Zeitung erwartet ein ordentliches Arbeitsgerät ...einen Mac mit Photoshop//Ai...

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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Do 15. Apr 2021, 19:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Apr 2021, 18:13)

Falls das eher zäh laufen sollte, kannst du auch noch LXDE ausprobieren.


Ich meine, daß auf der Plattform auch noch Ubuntu 18.04 LTS unverändert laufen wird. Allerdings würde ich auch in eine SSD investieren... wenn die Sache gut läuft. Beim Liebäugeln mit Ubuntu 20.04 LTS würde ich schon nachforschen, ob das so gut funktioniert. Die CPU ist doch immer noch sehr gut! Dann hätte 3x schwarzer Kater 5 Jahre Ruhe mit dem Rechner. Leider habe ich keine Erfahrungen mit Ubuntu im Einsatz als Musikplattform.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Apr 2021, 19:07

Auf so eine alte Distro würde ich nicht setzen, das macht auch nicht viel Sinn. Der Kernel ist zwar etwas schlanker, aber das macht den Braten imho nicht fett. Es gibt bestimmt auch eine Distribution, die sich verstärkt um Audio- und Tonstudioaufgaben kümmert.

Edit:
https://distrowatch.com/table.php?distribution=avlinux
https://distrowatch.com/table.php?distr ... untustudio

UnbuntuStudio setzt aber auf KDE, das müsste man ausprobieren, ob das auf dem Rechner flüssig läuft.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 15. Apr 2021, 19:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Apr 2021, 19:07)

Auf so eine alte Distro würde ich nicht setzen, das macht auch nicht viel Sinn. Der Kernel ist zwar etwas schlanker, aber das macht den Braten imho nicht fett. Es gibt bestimmt auch eine Distribution, die sich verstärkt um Audio- und Tonstudioaufgaben kümmert.

Edit:
https://distrowatch.com/table.php?distribution=avlinux
https://distrowatch.com/table.php?distr ... untustudio

UnbuntuStudio setzt aber auf KDE, das müsste man ausprobieren, ob das auf dem Rechner flüssig läuft.


Ich probier's mal mit Mint XFCE. Ich nutze Reaper für die Aufnahmen. Obwohl das durchaus professionellen Ansprüchen genügt ist das ein relativ ressourcenschonendes Programm, das auch unter Linux läuft. Ist zwar schon Jahre her, aber der Schlagzeuger meiner damaligen Band hatte für den Proberaum damals einen alten Rechner mit Ubuntu aufgesetzt und Reaper drauf installiert. Lief tadellos.

Edit: Ubuntu Studio liest sich auch interessant. Hmmmmm...

Nochmal Edit: und bei AVLinux ist Reaper sogar schon vorinstalliert ... Dann vielleicht doch das um auf Nummer Sicher zu gehen.

Danke für die Tipps :thumbup:
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Apr 2021, 19:44

Bei reaper musst du allerdings in der Dokumentation und der readme lesen, welche Pakete installiert sein müssen. Danach geht das recht easy: https://www.youtube.com/watch?v=zvTNdVlcsvQ

Edit: dann wäre AVLinux mit XFCE wohl die beste Wahl. Einfach mal ausprobieren.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 20. Apr 2021, 18:45

So, ich hab am Wochenende mal mein altes Notebook rausgekramt. Es startete noch ohne Probleme, obwohl es sicherlich 3 Jahre nicht mehr eingeschaltet war. Und da wusste ich wieder warum ich mir damals eine neues besorgt habe. Der Bootvorgang dauerte ewig und ebenso Programme aufzurufen lief alles andere als flüssig. Es geht zur Not, aber Spaß macht das nicht. Ich hab mir echt gedacht, ob sich das noch lohnt. Aber es sieht noch ganz nett aus und war damals schon Ultrabookstile. Ist also relativ kompakt. Die breiten Displayrahmen verraten allerdings, dass es schon etwas älter ist. Auch ist es etwas schwerer als heute ein Ultrabook. Aber noch in ganz passablem Zustand.
Ich habe mir dann zum Ausprobieren mal Mint XFCE auf einen Stick installiert und vom Stick aus gestartet. Klappte wunderbar, sieht auch ganz nett aus und ich habe mich relativ schnell zurechtgefunden. Hab aber nicht viel rumprobiert, da ich wissen wollte wie es richtig auf dem Rechner läuft. Also was solls, habe ich also gleich mal installiert. Tschüss Windows 7.
Was soll ich sagen. Lief schon ganz ordentlich, bootete deutlich flotter auch sonst lief es flüssig. Dann habe ich gleich noch Mint Cinnamoon ausprobiert. Ist noch ein bisschen hübscher und lief auch flüssig. Sehr angetan war ich von den Sofwarepaketen die gleich mitinstalliert wurden. Da ist ja praktisch alles dabei was man für den Hausgebrauch braucht.
Das Lenovo hat eine 500GB-Festplatte und noch eine kleine 32GB-SSD. Keine Ahnung wie das unter Windows lief, welchen Zweck das hatte. Ich dachte mir aber, das Betriebsystem eben auf der SSD zu installieren und die Daten dann auf der großen Festplatte abzulegen. Das hat mich noch ein bisschen Zeit gekostet. Erst hab ich die Festplatte beim Installationsvorgang nicht gefunden, dann ging das irgendwie nicht zu installieren ... usw. usf. Bin ja nicht vom Fach. Habs aber dann hingekriegt. Die Festplatten richtig partioniert und formatiert. Jetzt bootet der Lenovo von der SSD und das Homeverzeichnis ist auf der anderen Festplatte.
Dann habe ich mir gedacht jetzt probier ich einfach noch ein paar andere Distributionen aus, bis ich das gefunden hab was mir gefällt. Alles natürlich richtig installiert, damit ich sehe wie es im Echtbetrieb läuft. Auch AVLinux, Ubuntustudio und noch so ein System für Musiker hab ich angesehen. War aber nicht so angetan. Startete langsamer, war alles nicht so intuitiv bedienbar und soviel Softwarekram war drauf, den ich nicht brauche, viel Grafik, Video, 3D-Kram. Dafür ist der Lenovo mit seinen 4GB Arbeitsspeicher uns seinem kleinen Bildschirm eh nicht gedacht. Hängen geblieben bin ich letztendlich bei Kubuntu. Das hat nur am besten gefallen. Da fand ich mich gut zurecht, der Desktop ist schön anpassbar und es läuft auch flott.
Heute habe ich mir dann alles noch ein bisschen eingerichtet. Und was soll ich sagen. Ich bin begeistert. Das sieht von Benutzeroberfläche jetzt echt schick aus, der Rechner ist nach dem einschalten in knapp 25 Sekunden Einsatzbereit und die Programme die ich bisher getestet habe laufen flüssig. Eigentlich wie ein neues Notebook ...
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Di 20. Apr 2021, 18:54

Prima! Danke für die Rückmeldung!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Di 20. Apr 2021, 19:10

Aber Kubuntu ist vom ressourcenverbrauch her relativ intensiv. Ich bin (seit, ja, 10, 15? Jahren) in Hinsicht auf DT bei Gnome Flashback "hängengeblieben". Interessant ist, dass du Studio ausprobiert hast. Mit Ardour (einem ProTools-Klon) macht man selbst auch einen älteren Computer zu einer Digitialen Audio Workstation, zu einem professionellen Tonstudio, das an sich keine Wünsche offen lässt. Aber das ganze komplizierte Durcheinander der Audio-Software-Komponenten ... jack, timidity, ardour, wenn dann auch noch ein midi-Gerät und ein Audio Interface und ein USB-Mischpult dazukommen ... meine Güte! Ich benutze das alles. Aber ob ich da jemals wirklich durchsteigen werde ... das bezweifle ich doch eher.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 30. Apr 2021, 15:48

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Apr 2021, 19:10)

Aber Kubuntu ist vom ressourcenverbrauch her relativ intensiv. Ich bin (seit, ja, 10, 15? Jahren) in Hinsicht auf DT bei Gnome Flashback "hängengeblieben". Interessant ist, dass du Studio ausprobiert hast. Mit Ardour (einem ProTools-Klon) macht man selbst auch einen älteren Computer zu einer Digitialen Audio Workstation, zu einem professionellen Tonstudio, das an sich keine Wünsche offen lässt. Aber das ganze komplizierte Durcheinander der Audio-Software-Komponenten ... jack, timidity, ardour, wenn dann auch noch ein midi-Gerät und ein Audio Interface und ein USB-Mischpult dazukommen ... meine Güte! Ich benutze das alles. Aber ob ich da jemals wirklich durchsteigen werde ... das bezweifle ich doch eher.


Ich bin noch etwas unschlüßig. Mein Gedanke war lediglich, das Notebook halt als mobiles Aufnahmegerät mit in den Proberaum nehmen zu können. Ansonsten bin ich eher weniger der Typ für Audiobearbeitung. Studio gefiel mir grundsätzlich von der Benutzeroberfläche nicht so gut und es ist halt viel Ballast dabei. Ansonsten ist das aufsetzen der ganzen Soft- und Hardware für Tonaufnahmen schon eine Wissenschaft für sich. Auch unter Windows. Durchsteigen tu ich da nicht, so richtig reinfuchsen möchte ich mich da aber auch nicht. Mittlerweile bin ich übrigens bei RebornOS gelandet mit KDE Plasma. Das gefällt mir soweit ganz gut, auch wenn es beim Installieren nicht so gut geklappt hat, wie Kubuntu.
Und das läuft auf meinem acht Jahre alten Notrechner jetzt wirklich super. Hochgefahren ist das System in unter 25 Sekunden, vorher unter Windows 7 dauerte es eine gefühlte Ewigkeit und selbst wenn man Desktop schon gesehen, dauerte es immer noch bis man mal ein Programm starten konnte.

Insgesamt gefällt mir das jetzt richtig gut, viel zu schade für einen Notrechner, vor allem weil auch alles wieder flott und flüssig läuft. Im Augenblick bin ich jetzt wirklich am überlegen, ob ich nicht komplett umsteige, also auch auf meinem neuen Hauptrechner Linux installiere. Für die Arbeit wäre es kein Problem. Für wesentliches (Buchaltung, CRM usw.) nutze ich sowieso SAAS die über jeden Webbrowser läuft, als Officepaket reicht mir eins der freien Pakete wie Freeoffice oder Onlyoffice. Und auf Windows nutze ich jetzt auch Firefox und Thunderbird. Da müsste ich mich nicht mal umgewöhnen. Privat sieht es anders aus.Da hadere ich nochmit dem Thema Bildbearbeitung. Da habe ich bisher leider für Linux noch keine vernünftige Lösung gefunden.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 30. Apr 2021, 16:21

Für Photoshop gibt es zwei Lösungen: entweder mit Wine und Playonlinux aufsetzen oder in einer Windows VM installieren. Der VM kannst du sogar eine Grafikkarte durchreichen, dazu brauchst du dann aber zwei GPUs im System, hier reicht aber auch schon die integrierte Grafik der CPU, sofern vorhanden. Ob Gimp eine echte Alternative zu Photohop ist kann ich nicht wirklich beurteilen, ich benutze nur rudimentäre Funktionen von Gimp. Wahrscheinlich ist PS deutlich umfangreicher und es gibt auch viel mehr Zusatzkram wie Filter und Pinsel und sowas. Das Thema Gimp hatten wir hier ja auch vor noch nicht allzu langer Zeit.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 30. Apr 2021, 17:56

Tom Bombadil hat geschrieben:(30 Apr 2021, 16:21)

Für Photoshop gibt es zwei Lösungen: entweder mit Wine und Playonlinux aufsetzen oder in einer Windows VM installieren. Der VM kannst du sogar eine Grafikkarte durchreichen, dazu brauchst du dann aber zwei GPUs im System, hier reicht aber auch schon die integrierte Grafik der CPU, sofern vorhanden. Ob Gimp eine echte Alternative zu Photohop ist kann ich nicht wirklich beurteilen, ich benutze nur rudimentäre Funktionen von Gimp. Wahrscheinlich ist PS deutlich umfangreicher und es gibt auch viel mehr Zusatzkram wie Filter und Pinsel und sowas. Das Thema Gimp hatten wir hier ja auch vor noch nicht allzu langer Zeit.


Ich nutze Affinity Photo. Ich kann mal ausprobieren ob das mit Wine läuft. Dann glaube würde ich nicht lange überlegen :). Gimp scheidet aus, da es (immer noch) keine non destruktive Bildbearbeitung kann. Sonst hätte ich das schon längst. Da warte ich glaube ich schon 10 Jahre drauf. Jetzt ist es für Version 3.2 angekündigt. Das wird aber auch noch Jahre dauern. Die nächste Version von Rawtherapee soll allerdings noch umfangreicher im Funktionsumfang werden. Das nutze ich Augenblick zusätzlich zu Affinity für die Raw-Entwicklung. Es kann aber deutlich mehr. Ich habe schon festgestellt, dass ich immer mehr Arbeitsschritte in Rawtherapee verlagere, weil es seht flott und sehr komfortabel zu bedienen ist. Und das arbeitet ja non-destruktiv. Für den Rest würde dann eventuell auch Gimp reichen.

Ideal wäre natürlich, wenn das mit Wine und playonliux funktionieren. Ich probier das mal aus. Danke für den Tipp!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 30. Apr 2021, 18:22

Viel Erfolg! Ich nutze für sowas eine VM, das ist für mich weniger Frickelei.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 30. Apr 2021, 18:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(30 Apr 2021, 18:22)

Viel Erfolg! Ich nutze für sowas eine VM, das ist für mich weniger Frickelei.


Ich hab aber nur eine Onboardgrafik und wenn ich dich richtig verstanden habe, dann brauche ich 2 GPUs, oder?
Habe übrigens gerade ein bisschen gesucht. Sieht wohl nicht gut aus für Affinity und Wine.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 30. Apr 2021, 19:08

Es geht auch mit nur einer GPU, aber das ist nicht so einfach, das habe ich auch noch nicht ausprobiert. Für weniger als 4K Auflösung reicht ja was günstiges wie eine GT710 oder was gebrauchtes.

Das hier habe ich gefunden: https://www.linuxcompatible.org/compati ... photo-165/
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Teeernte » Sa 1. Mai 2021, 06:42

https://www.appgefahren.de/pixelmator-p ... 95810.html

Pixelmator Pro: Entwickler veröffentlichen Video-Guide für Photoshop-Alternative
Eine tolle Hilfe für Einsteiger
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 1. Mai 2021, 08:49

Mac Apps laufen mW. nicht unter Linux, das ginge auch nur mit einer VM.

Edit, hiermit könnte man es versuchen: https://darlinghq.org/
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 3. Mai 2021, 10:16

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 Apr 2021, 15:48)

Ich bin noch etwas unschlüßig. Mein Gedanke war lediglich, das Notebook halt als mobiles Aufnahmegerät mit in den Proberaum nehmen zu können. Ansonsten bin ich eher weniger der Typ für Audiobearbeitung. Studio gefiel mir grundsätzlich von der Benutzeroberfläche nicht so gut und es ist halt viel Ballast dabei. Ansonsten ist das aufsetzen der ganzen Soft- und Hardware für Tonaufnahmen schon eine Wissenschaft für sich. Auch unter Windows. Durchsteigen tu ich da nicht, so richtig reinfuchsen möchte ich mich da aber auch nicht. Mittlerweile bin ich übrigens bei RebornOS gelandet mit KDE Plasma. Das gefällt mir soweit ganz gut, auch wenn es beim Installieren nicht so gut geklappt hat, wie Kubuntu.
Und das läuft auf meinem acht Jahre alten Notrechner jetzt wirklich super. Hochgefahren ist das System in unter 25 Sekunden, vorher unter Windows 7 dauerte es eine gefühlte Ewigkeit und selbst wenn man Desktop schon gesehen, dauerte es immer noch bis man mal ein Programm starten konnte.

Insgesamt gefällt mir das jetzt richtig gut, viel zu schade für einen Notrechner, vor allem weil auch alles wieder flott und flüssig läuft. Im Augenblick bin ich jetzt wirklich am überlegen, ob ich nicht komplett umsteige, also auch auf meinem neuen Hauptrechner Linux installiere. Für die Arbeit wäre es kein Problem. Für wesentliches (Buchaltung, CRM usw.) nutze ich sowieso SAAS die über jeden Webbrowser läuft, als Officepaket reicht mir eins der freien Pakete wie Freeoffice oder Onlyoffice. Und auf Windows nutze ich jetzt auch Firefox und Thunderbird. Da müsste ich mich nicht mal umgewöhnen. Privat sieht es anders aus.Da hadere ich nochmit dem Thema Bildbearbeitung. Da habe ich bisher leider für Linux noch keine vernünftige Lösung gefunden.


Es ist einfach so: Die Nr. 1 bei den Audioeditor-Programmen, ProTools, kostet (hab' grad nachgeschaut) bei Thomann 615 Euro für beschränkt auf 32 Kanäle und 2590 für (nahezu) unbeschränkt. Grundsätzlich bietet das GPL-Programm Ardour denselben Funktionsumfang. Für wirklich richtig gute Demoaufnahmen. Für professionelle Aufnahmen muss man aus meiner Sicht zwingend ein Studio mieten. Dabei kommts vielleicht gar nicht so sehr oder nicht nur auf Software und Technik an sondern auf Leute, die Erfahrung haben, etwas davon verstehen und vor allem ein gutes Gehör und einen Sinn für Klangbilder haben. Das kostet am Ende dann ohnehin etwas mehr als Software, Technik, Instrumente und entsprechend ausgestattete Räume.
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