Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Realist2014 » Sa 25. Jan 2020, 20:02

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 19:59)

Dafür ist es eine klare Regelung, der Vorteil ist die Einfachheit. Als Ökonom weisst du ja sehr wohl, dass Einfachheit von Lösungen ein großer Vorteil sein kann. Ausnahmefälle, in denen etwas Erlaubtes klimafreundlicher ist als etwas Verbotenes, lassen sich imemr finden, sind aber kein substanzielles Gegenargument, solange das Verbot in der Durschschnittswirkung in die richtige Richtung geht.


Es wird keine "Flugverbote" geben. So einfach ist das .

Was passieren kann, sind Preiserhöhungen durch Steuern.

Nur wird das nichts bringen, wenn nicht alle Airlines betroffen sind. Nur in D das Kerosin teurer zu machen, ist hirnrissig und Wettbewerbsverzerrung
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Realist2014 » Sa 25. Jan 2020, 20:03

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:02)

Wenn man das Richtige erkennt, aber aus Angst vor Wählerverlust nicht tut, dann wird das noch ganz andere Verwerfungen geben.


welche und warum? (in D)
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Brainiac » Sa 25. Jan 2020, 20:04

Realist2014 hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:02)

Es wird keine "Flugverbote" geben. So einfach ist das .

Wenn du das sagst.


Was passieren kann, sind Preiserhöhungen durch Steuern.

Nur wird das nichts bringen, wenn nicht alle Airlines betroffen sind. Nur in D das Kerosin teurer zu machen, ist hirnrissig und Wettbewerbsverzerrung

Einverstanden.
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Realist2014 » Sa 25. Jan 2020, 20:05

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:04)

Wenn du das sagst.


E .



Das war lediglich eine Prognose mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Brainiac » Sa 25. Jan 2020, 20:06

Realist2014 hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:03)

welche und warum? (in D)

Zum Beispiel:

- Weitaus stärkere Radikalisierung derer, die finden, dass Politik und Regierung viel zu wenig tun
- Zunahme von Migrations- und Flüchtlingsströmen
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Realist2014 » Sa 25. Jan 2020, 20:10

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:06)

Zum Beispiel:

- Weitaus stärkere Radikalisierung derer, die finden, dass Politik und Regierung viel zu wenig tun


Radikalisierung der FFF Leute?

- Zunahme von Migrations- und Flüchtlingsströmen


Weil Deutschland zu wenig tut?

Wohl kaum
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Brainiac » Sa 25. Jan 2020, 20:16

Realist2014 hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:10)

Radikalisierung der FFF Leute?

Zum Beispiel, passiert ja in Randbereichen bereits. Wenn es aber noch lange so weiter geht mit der Verfehlung der Klimaziele, würde ich befürchten, dass sich solche Sichtweisen noch weitaus stärker ausbreiten, nicht nur bei Schülern.


Weil Deutschland zu wenig tut?

Wohl kaum

Aber wenn die Welt insgesamt zu wenig tut. Und Deutschland hat in der Welt ein bisschen was zu sagen, auf jeden Fall in Europa.
Es ist doch kein Ansatz, im Gefangenendilemma zu verharren.
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Realist2014 » Sa 25. Jan 2020, 20:23

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:16)

Zum Beispiel, passiert ja in Randbereichen bereits. Wenn es aber noch lange so weiter geht mit der Verfehlung der Klimaziele, würde ich befürchten, dass sich solche Sichtweisen noch weitaus stärker ausbreiten, nicht nur bei Schülern.


Was genau befürchtest du?
Eine Art "Klima-RAF"?


Aber wenn die Welt insgesamt zu wenig tut. Und Deutschland hat in der Welt ein bisschen was zu sagen, auf jeden Fall in Europa.
Es ist doch kein Ansatz, im Gefangenendilemma zu verharren.


Es ist auch kein Ansatz, wenn D mit "Verborteritis" bei Flügen oder Autoverkehr "voran schreitet"- weil die deutschen Bürger keinesfalls auf "Verzichteritis" stehen.
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Brainiac » Sa 25. Jan 2020, 20:30

Realist2014 hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:23)

Was genau befürchtest du?
Eine Art "Klima-RAF"?


Ich befürchte vor allem eine wachsende Ablehnung unserer demokratischen Strukturen. Das kann, muss sich aber nicht in Gewalt äussern.


Es ist auch kein Ansatz, wenn D mit "Verborteritis" bei Flügen oder Autoverkehr "voran schreitet"- weil die deutschen Bürger keinesfalls auf "Verzichteritis" stehen.

Solange Deutschland auf lange Sicht das einzige Land mit derartigen Verboten bliebe, wäre es kein Ansatz, richtig.
Gerade beim Tempolimit ist das aber eine denkbar unsinnige Argumentation.
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Realist2014 » Sa 25. Jan 2020, 20:32

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:30)

I

Solange Deutschland auf lange Sicht das einzige Land mit derartigen Verboten bliebe, wäre es kein Ansatz, richtig.
Gerade beim Tempolimit ist das aber eine denkbar unsinnige Argumentation.


Ich meine Verbote bezüglich Autofahren oder Flugreisen.

Tempolimit ist in D ein extrem emotionales (Sonder-)Thema
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon BenJohn » Sa 25. Jan 2020, 20:39

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:02)

Wenn man das Richtige erkennt, aber aus Angst vor Wählerverlust nicht tut, dann wird das noch ganz andere Verwerfungen geben.


Wenn etwas zu gesellschaftlichen Verwerfungen führt, dann ist es nicht richtig. Ich würde gerne weiterhin in Frieden und Freiheit leben.
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Brainiac » Sa 25. Jan 2020, 20:43

Realist2014 hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:32)

Ich meine Verbote bezüglich Autofahren oder Flugreisen.

Beim Autofahren meinst du dann wahrscheinlich so etwas wie komplette Einfahrverbote für Verbrenner in Ballungsgebiete.

Nun, da bin ich auch nicht ganz sicher, zumindestens nicht über den Zeitpunkt. Natürlich muss man bei solchen Maßnahmen die umweltpolitische Wirkung und die Nachteile für die Bürger gegeneinander abwägen und solche Maßnahmen bevorzugen, die hier in einem günstigen Verhältnis stehen. Dh bei dem angesprochenen Thema müssten die Alternativen vorhanden und bezahlbar sein (ICE-Netz, E-Mobilität, ÖPNV). Dafür kann man ja etwas tun. Immer nur verbieten ist sicher kein Ansatz, fordert aber auch keiner.
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon imp » Sa 25. Jan 2020, 21:00

Buchmacher hat geschrieben:(21 Jan 2020, 18:28)

Da gibt es die Leugner von Klimawandel.
Meistens ältere Vertreter der Spezies Homo Sapiens.
Dann auch noch in hohen Ämtern, also Entscheider!
Da gibt es die, die an den „hausgemachten“ Klimawandel glauben!
Meistens junge Leute, Schüler und Studenten, die um ihre Zukunft besorgt sind.
Die werden aber von den oben genannten älteren Bewohnern dieses Planeten nicht so recht ernst genommen.
Jetzt will ich gar nicht so sehr darauf eingehen, wer da wohl Recht hat.
Aber ich stelle mir einfach mal vor, die jungen Leute möchten gerne ernst genommen werden, und greifen zu Mitteln, die den Alten (übrigens ich gehöre zur alten Generation) nicht so ganz Recht sein können.
Ich hab da so einen Traum (ich weiß, schon mal gehört), ich stelle mir vor, die jungen Leute kommen auf die Idee, Geburten zu verweigern, also keinen Nachwuchs zu zeugen!
Natürlich mit dem Argument, „unsere Kinder haben ehe keine Zukunft“!
Das wäre gar nicht mal so gut für zukünftige Rentner (oder für die, die von folgenden Generationen lebensnotwendige Zuwendungen erhalten).
Es sei denn, sie sind bereit selber .................!
Na dann viel Spass!

Hallo lieber Buchbinder,

das sind legitime Fragen. Jedoch sind in etlichen wichtigen Ländern die meisten Leute eher alt als jung - und das Durchschnittsalter steigt.

Das Durchschnittsalter in Deutschland, Japan, Italien usw liegt über 42 Jahren. Über ganz Europa betrachtet ist man knapp unter 40. In Kina ist der Durchschnitt je nach Quelle zwischen 36 und 40 Jahren. Prognosen zufolge wird er steigen. USA: 38 Jahre. Russisch-weissrussische Union: 39 Jahre.

In der dritten Welt ist es anders. Uganda: 16 Jahre. Palästina: 17 Jahre (ohne Jerusalem). Angola: 18 Jahre. Kamerun: 19 Jahre. Irak: 20 Jahre. Iran: 28 Jahre. Israel: 30 Jahre.

Die wichtigsten Länder fürs Klima werden bewohnt von älteren Leuten, die weniger Zukunftssorgen haben müssen und weniger Kinder haben als der Weltdurchschnitt. Es ist logisch und richtig, dass die Politiker dieser Länder das berücksichtigen. Politiker sollten die besonderen Interessen des eigenen Volkes immer mit bedenken, auch wenn sie die ganze Welt im Auge haben.
"Don't say words you gonna regret" - Eric Woolfson
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Vongole » So 26. Jan 2020, 00:07

Brainiac hat geschrieben:(25 Jan 2020, 20:16)

Zum Beispiel, passiert ja in Randbereichen bereits. Wenn es aber noch lange so weiter geht mit der Verfehlung der Klimaziele, würde ich befürchten, dass sich solche Sichtweisen noch weitaus stärker ausbreiten, nicht nur bei Schülern.

Aber wenn die Welt insgesamt zu wenig tut. Und Deutschland hat in der Welt ein bisschen was zu sagen, auf jeden Fall in Europa.
Es ist doch kein Ansatz, im Gefangenendilemma zu verharren.

Augenblicklich verstärkt sich leider eine andere Sichtweise, die Klimawandelleugner machen mobil und starten einen Aufruf gegen die Klimapolitik der Bundesregierung.
Mit dabei die sog. Werteunion:
Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gehört das Who's who der deutschen Szene der Klimawandelleugner: darunter einige Autoren des rechten Blogs "Tichys Einblick", die rechtskonservative ehemalige CDU-Abgeordnete Vera Lengsfeld, der frühere FDP-Wirtschaftsminister aus Sachsen-Anhalt, Michael Rehberger. Letzterer ist ein guter Bekannter des Klimaleugners Patrick Moore, der nach eigenen Angaben mehrmals von der FDP eingeladen wurde. Und schließlich steht noch Michael Limburg auf der Liste, Vizevorsitzender von EIKE, einem Verein aus Jena, der den menschengemachten Klimawandel leugnet. Limburg trat im Wahlkampf für die AfD an, schreibt aber auf der EIKE-Website, sein Verein sei "CSU-Mittelstandsunions-nah".

https://www.spiegel.de/wissenschaft/men ... 1a1c814008

Mir ist es unbegreiflich, wie man dermaßen den Kopf in den Sand stecken, und dann auch noch die jungen Leute für eine Spaltung der Gesellschaft verantwortlich machen kann.
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon Schnitter » So 26. Jan 2020, 01:21

Vongole hat geschrieben:(26 Jan 2020, 00:07)

Augenblicklich verstärkt sich leider eine andere Sichtweise, die Klimawandelleugner machen mobil und starten einen Aufruf gegen die Klimapolitik der Bundesregierung.
Mit dabei die sog. Werteunion:


Du kannst beruhigt sein.

Auch diese Trottel werden die Energiewende nicht stoppen können.

Alle großen Player in der Energiebranche haben ihre Pläne und Entwicklungsbudgets für die nächsten 5-10 Jahre bereits gesetzt.

Fossil liegt im Sterben ;)
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Re: Geht die internationale Politik genug auf Klimafragen der jungen Leute ein?

Beitragvon gallerie » Mi 29. Jan 2020, 22:18

frems hat geschrieben:(23 Jan 2020, 17:47)

Die, die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut haben, waren in der Regel auch jene, die dafür verantwortlich waren, dass es in Schutt und Asche lag. Wer zwischen 1955 und 1970 geboren wurde, hat mit beidem wenig bzw. nichts zu tun.

...das moralische Erbe bleibt!

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