Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

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Welcher der folgenden Aussagen zur Kernenergie in Deutschland würden Sie am ehesten zustimmen?

Wir sollten aus der Kernkraft aussteigen wie beschlossen, da sie zu große Risiken birgt
33
43%
Wir sollten die Laufzeit der bereits bestehenden Kernkraftwerke ausdehnen, aber keine neuen bauen
9
12%
Wir sollten die Laufzeit der bereits bestehenden Kernkraftwerke ausdehnen und darüber hinaus neue bauen
25
32%
Ich halte die These, dass mittels Kernkraft der CO2-Ausstoß wesentlich verringert werden kann, für falsch
3
4%
Ich halte nichts von der These, dass der Mensch über CO2-Ausstoß zum Klimawandel beiträgt
7
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 77
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Tom Bombadil
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Apr 2021, 17:50

Teeernte hat geschrieben:(15 Apr 2021, 17:00)

Die WELT geht unter !!!!

Selbstverständlich. Die Deutschen decken sich bestimmt schon wieder mit Messgeräten ein, mit denen sie ihr Trinkwasser und ihre Fischstäbchen auf japanisches Tritium untersuchen können :D
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Orbiter1
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Orbiter1 » Do 15. Apr 2021, 17:56

Troh.Klaus hat geschrieben:(15 Apr 2021, 16:47)

Wieviele Bq/l hat das Wasser denn noch und sind neben Tritium noch andere radioaktive Substanzen vorhanden (Tepco sagt zumindest, das sei nicht der Fall)?
Das spielt überhaupt keine Rolle. Niemand weiß was das Tritium für Folgen haben wird und niemand will das ausprobieren. Der Japan-Dreck muss in Japan bleiben. Dann sollen sie eben einen künstlichen See mit ihrem radioaktiv verseuchten Kühlwasser anlegen. Moderation Mehrere Staaten haben massiven Protest angekündigt und sind auch bereit Sanktionen gegen Japan zu verhängen wenn sie ihr Vorhaben umsetzen. Der Totalboykott der Olympiade in Japan wäre schon mal ein erstes kleines Signal.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » Do 15. Apr 2021, 18:18

Orbiter1 hat geschrieben:(15 Apr 2021, 17:56)

Das spielt überhaupt keine Rolle. Niemand weiß was das Tritium für Folgen haben wird und niemand will das ausprobieren. Der Japan-Dreck muss in Japan bleiben. Dann sollen sie eben einen künstlichen See mit ihrem radioaktiv verseuchten Kühlwasser anlegen. Moderation Mehrere Staaten haben massiven Protest angekündigt und sind auch bereit Sanktionen gegen Japan zu verhängen wenn sie ihr Vorhaben umsetzen. Der Totalboykott der Olympiade in Japan wäre schon mal ein erstes kleines Signal.


Da pinkeln Deutsche viel mehr Radioaktivität nach der Szintigraphie.

Sollten Sie 1-2 Tage nach der Untersuchung die schweizer Grenze übertreten, könnte am Zoll ein Strahlenalarm ausgelöst werden.


https://www.kssg.ch/system/files/media_ ... raphie.pdf
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Troh.Klaus » Do 15. Apr 2021, 19:39

Orbiter1 hat geschrieben:(15 Apr 2021, 17:56)
Das spielt überhaupt keine Rolle. Niemand weiß was das Tritium für Folgen haben wird und niemand will das ausprobieren. Der Japan-Dreck muss in Japan bleiben. Dann sollen sie eben einen künstlichen See mit ihrem radioaktiv verseuchten Kühlwasser anlegen. Moderation Mehrere Staaten haben massiven Protest angekündigt und sind auch bereit Sanktionen gegen Japan zu verhängen wenn sie ihr Vorhaben umsetzen. Der Totalboykott der Olympiade in Japan wäre schon mal ein erstes kleines Signal.

Selbst wenn es keine Rolle spielt, niemand weiß, was Tritium bewirkt, und der Rest der Welt Japan in Totalisolation versetzt, ist die Frage nach der Belastung des Fukushima-Wassers a priori absolut zulässig.
Du kennst die Antwort anscheinend nicht oder bist zumindest nicht gewillt, Dein Wissen in dieser Sache zu teilen. Ich nehme es zur Kenntnis.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Fr 16. Apr 2021, 07:25

Tritium kommt auch natürlicherweise vor (wenn auch in wesentlich geringerer Konzentration). Das alleine halte ich noch gar nicht mal für so unendlich schlimm.
Viel interessanter ist der übrige, teils hochgiftige Mist, der da im Wasser ist. Dass das teils auch noch strahlt ist da eher Nebensache.
Klar - Tepco SAGT, dass sie das filtern werden, aber ich hoffe sehr, dass da auch ein paar unabhängige Prüfer dabei sind, die das auch überwachen und ggf. einschreiten.
Sagen kann man viel - machen ist interessant. Leider haben diverse Atomkonzerne schon sehr viel versprochen und nur wenig (falls überhaupt etwas) davon auch eingehalten. Das trägt nicht unbedingt zur Vertrauensbildung bei.
Von daher halte ich es für absolut zulässig, dass verlangt wird, dass von dem "absolut sicheren" Ablasswasser regelmäßig jeden Tag der zuständige Politiker und der Tepco-Vorstand ein Glas trinken müssen. Dann haben diese Stellen auch ein Interesse daran, dass das Zeug wirklich ungefährlich ist. :)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Praia61 » Fr 16. Apr 2021, 08:15

Giftig oder nicht giftig, ist eine Frage der Konzentration.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Fr 16. Apr 2021, 08:17

Praia61 hat geschrieben:(16 Apr 2021, 08:15)

Giftig oder nicht giftig, ist eine Frage der Konzentration.


Dann sollte man doch alles dafür tun, die Konzentration entsprechender Substanzen in den Weltmeeren nicht zu erhöhen, oder? ;)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Praia61 » Fr 16. Apr 2021, 08:32

Kamikaze hat geschrieben:(16 Apr 2021, 08:17)

Dann sollte man doch alles dafür tun, die Konzentration entsprechender Substanzen in den Weltmeeren nicht zu erhöhen, oder? ;)

Wenn der Grenzwert nicht erreicht ist, darf man es.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Fr 16. Apr 2021, 08:47

Praia61 hat geschrieben:(16 Apr 2021, 08:32)

Wenn der Grenzwert nicht erreicht ist, darf man es.


Von welchem Grenzwert sprechen wir hier?
Der, den Tepco gerne hätte?
Der, den Meeresbiologen gerne hätten?
Der, der von der japanischen/chinesischen Regierung vorgegeben wird?
Der, der für deutsches Trinkwasser gilt?

Welcher darf es sein?
Einer wird sicher nicht überschritten. ;)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Orbiter1 » Fr 16. Apr 2021, 09:02

China hat wegen der Verklappungsaktion den japanischen Botschafter einbestellt. Notfalls drohen die halt im Gegenzug mit der Verklappung ihrer Kernkraftabfälle vor der japanischen Küste. Ich glaube nicht dass Japan mit dem Plan durchkommt. Die sollten den radioaktiv verseuchten TEPCO-See im Inland anlegen und nicht den Rest der Menschheit mit ihrem radioaktiven Dreck gefährden.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums hat hochrangige japanische Regierungsmitglieder aufgefordert mit dem Fukushima-Abwasser zu waschen, zu kochen und es öffentlichkeitswirksam zu trinken. Auch in Süd- und Nordkorea sowie Taiwan ist die Kritik an den japanischen Verklappungsplänen massiv. Quelle: https://www.bloomberg.com/news/articles ... wastewater
Zuletzt geändert von Orbiter1 am Fr 16. Apr 2021, 09:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 16. Apr 2021, 09:37

Ein Spambeitrag musste in die Ablage verschoben werden.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Praia61 » Fr 16. Apr 2021, 11:23

Orbiter1 hat geschrieben:(16 Apr 2021, 09:02)

China hat wegen der Verklappungsaktion den japanischen Botschafter einbestellt. Notfalls drohen die halt im Gegenzug mit der Verklappung ihrer Kernkraftabfälle vor der japanischen Küste. Ich glaube nicht dass Japan mit dem Plan durchkommt. Die sollten den radioaktiv verseuchten TEPCO-See im Inland anlegen und nicht den Rest der Menschheit mit ihrem radioaktiven Dreck gefährden.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums hat hochrangige japanische Regierungsmitglieder aufgefordert mit dem Fukushima-Abwasser zu waschen, zu kochen und es öffentlichkeitswirksam zu trinken. Auch in Süd- und Nordkorea sowie Taiwan ist die Kritik an den japanischen Verklappungsplänen massiv. Quelle: https://www.bloomberg.com/news/articles ... wastewater

Die Chinesen diese Drecksspatzen sollen erst einmal ihre CO2 Schleudern stilllegen, bevor sie anderen etwas vorschreiben wollen.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Praia61 » Fr 16. Apr 2021, 11:45

Für die Deutschen besteht am wenigsten eine Gefahr man betrachte die Meeresströmungen rund um Japan.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 16. Apr 2021, 16:38

Kamikaze hat geschrieben:(16 Apr 2021, 08:47)
Von welchem Grenzwert sprechen wir hier?
Der, den Tepco gerne hätte?
Der, den Meeresbiologen gerne hätten?
Der, der von der japanischen/chinesischen Regierung vorgegeben wird?
Der, der für deutsches Trinkwasser gilt?

Könntest Du noch die Grenzwerte angeben, die aus Sicht der jeweiligen Protagonisten gelten sollen?
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Fr 16. Apr 2021, 17:17

Troh.Klaus hat geschrieben:(16 Apr 2021, 16:38)

Könntest Du noch die Grenzwerte angeben, die aus Sicht der jeweiligen Protagonisten gelten sollen?


Weshalb sollte ich mir die Arbeit machen und die (jeweils etlichen) Grenzwerte zusammentragen, wenn die Atomvertreter hier noch nicht mal in der Lage sind sich auf eine Varante fest zu legen?
Oder wird das "fröhliches wünsch dir was", was die Grenzwerte für Giftstoffkonzentrationen angeht?
Soll Tepco bzw. die japaische Politik doch dem eigenen Volk erklären, warum nun ein giftiger See mit atomarem Abfallwasser im eigenen Land gebaut werden muss. Immerhin haben die den Mist produziert und damit kräftig Geld verdient - dann dürfen sie auch für die Folgen gerade stehen.
Fänden vermutlich die wenigsten toll, wenn irgendjemand seinen (giftigen) Unrat einfach im Vorgarten der Anderen Verteilt (auch wenn derjenige dabei seine eigenen, willkürlich passend festgelegten Grenzwerte einhält). Warum sollte Tepco/Japan das also dürfen?
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Troh.Klaus » Fr 16. Apr 2021, 18:01

Kamikaze hat geschrieben:(16 Apr 2021, 17:17)
Weshalb sollte ich mir die Arbeit machen und die (jeweils etlichen) Grenzwerte zusammentragen, wenn die Atomvertreter hier noch nicht mal in der Lage sind sich auf eine Varante fest zu legen?

Ich bin zwar kein "Atomvertreter", aber ich lege mich fest: Deutsche Trinkwasserqualität. Also?
Soll Tepco bzw. die japaische Politik doch dem eigenen Volk erklären, warum nun ein giftiger See mit atomarem Abfallwasser im eigenen Land gebaut werden muss. Immerhin haben die den Mist produziert und damit kräftig Geld verdient - dann dürfen sie auch für die Folgen gerade stehen.

Die Suche nach der geeigneten Lokation für den Giftsee wird sicherlich mit genauso viel Gegenwind begleitet werden. Denn "Vorgarten" ist überall.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Fr 16. Apr 2021, 20:03

Troh.Klaus hat geschrieben:(16 Apr 2021, 18:01)

Ich bin zwar kein "Atomvertreter", aber ich lege mich fest: Deutsche Trinkwasserqualität. Also?


https://www.bundesgesundheitsministeriu ... 184-EU.pdf
https://www.bundesgesundheitsministeriu ... sorger.pdf
https://www.bmu.de/download/leitfaden-z ... setzung-d/
https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xa ... 8596153906

Gern geschehen. Ihre Meinung dazu?

Denn "Vorgarten" ist überall.

Gut erkannt. :)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » Fr 16. Apr 2021, 21:14



1 keine Reglung
2 nix

3.
Die Aktivitätskonzentrationen der natürlichen Radionuklide in diesen Wässern und die relativen Aktivitätsanteile der Einzelnuklide können in weiten Grenzen variieren. Die Strahlenbelastung durch die Aufnahme dieser Stoffe mit dem Trinkwasser ist zwar im Durchschnitt sehr gering und Gesundheitsgefährdungen können grundsätzlich ausgeschlossen werden. Auf Grund der festgestellten sehr großen regionalen Schwankungsbreite des Gehalts an radioaktiven Stoffen im Trinkwasser können in Einzelfällen aus Vorsorgegründen jedoch Maßnahmen zu deren Reduzierung erforderlich werden. Die im Leitfaden erläuterte Untersuchung und Bewertung von radioaktiven Stoffen im Trinkwasser bei der Umsetzung der Trinkwasserverordnung darf nur von dafür zugelassenen Untersuchungsstellen durchgeführt werden
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Perkeo » So 18. Apr 2021, 05:03

Kamikaze hat geschrieben:(16 Apr 2021, 08:47)

Von welchem Grenzwert sprechen wir hier?
Der, den Tepco gerne hätte?
Der, den Meeresbiologen gerne hätten?
Der, der von der japanischen/chinesischen Regierung vorgegeben wird?
Der, der für deutsches Trinkwasser gilt?

Welcher darf es sein?
Einer wird sicher nicht überschritten. ;)

Man könnte ja festlegen:
1) kleiner als die natürliche Radioaktivität.
2) deutscher Grenzwert von 1mS/a aus allen künstlichen Quellen - im Wesentlichen 1)
3) kleiner als die krebserregenden Emissionen aus Kohlekraftwerken, die Deutschland “nur” noch bis Ende das nächsten Jahrzehnts betreibt.
4) wie 3), aber nur die Radioaktivität der Kohlekraftwerke allein. Man müsste prüfen ob das allein schon reicht.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » So 18. Apr 2021, 08:12

Perkeo hat geschrieben:(18 Apr 2021, 05:03)

Man könnte ja festlegen:
1) kleiner als die natürliche Radioaktivität.
2) deutscher Grenzwert von 1mS/a aus allen künstlichen Quellen - im Wesentlichen 1)
3) kleiner als die krebserregenden Emissionen aus Kohlekraftwerken, die Deutschland “nur” noch bis Ende das nächsten Jahrzehnts betreibt.
4) wie 3), aber nur die Radioaktivität der Kohlekraftwerke allein. Man müsste prüfen ob das allein schon reicht.


+5) Keine sonstigen Giftstoffe
+6) von unabhängigen und internationalen Stellen überprüft
Dann sind wir uns einig. :)
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