Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

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garfield336
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 08:43

Ich bin dafür dass in Europa Fahrzeuge die sehr starke Abweichung zur Abgasnorm haben, die Zulassung verlieren, ausser sie werden umgerüstet.

Stickstoffoxid Filter sind ja nicht so teuer, dass das eine unlösbare Aufgabe wäre. :x
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon pikant » Mi 23. Sep 2015, 09:21

das Drama an der Boerse geht weiter - jetzt zweistellig und kein Ende des Absturzes in Sicht!
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Kibuka
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon Kibuka » Mi 23. Sep 2015, 09:22

garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 07:43 hat geschrieben:Stickstoffoxid Filter sind ja nicht so teuer, dass das eine unlösbare Aufgabe wäre.


Genau das ist das Lächerliche an der Situation.

VW hätte die Abgasnorm mit entsprechenden Filtern einhalten können.

Stattdessen ist man das hohe Risiko eingegangen den Diesel durch Manipulation zu pushen. Jetzt ist der Schaden für VW gewaltig.

Es ist unvorstellbar, wie hochbezahlte Manager derart dumm sein können. So dämlich kann eigentlich niemand sein, insbesondere weil allgemein bekannt ist, dass gerade die USA hart gegen diese Betrügereien vorgehen.

Die Verantwortlichen gehören alle in eine Reihe gestellt und abgewatscht!
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garfield336
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 09:24

Kibuka » Mi 23. Sep 2015, 09:22 hat geschrieben:
Genau das ist das Lächerliche an der Situation.

VW hätte die Abgasnorm mit entsprechenden Filtern einhalten können.

Stattdessen ist man das hohe Risiko eingegangen den Diesel durch Manipulation zu pushen. Jetzt ist der Schaden für VW gewaltig.

Es ist unvorstellbar, wie hochbezahlte Manager derart dumm sein können. So dämlich kann eigentlich niemand sein, insbesondere weil allgemein bekannt ist, dass gerade die USA hart gegen diese Betrügereien vorgehen.

Die Verantwortlichen gehören alle in eine Reihe gestellt und abgewatscht!



Mit 300euro pro Fahrzeug lasst es sich beheben. Der finanzielle Verlust von VW wurde dennoch 3Milliarden Euro (da 10Millionen Autos betroffen) für die nötigen Reparaturen betragen. :eek:
Zuletzt geändert von garfield336 am Mi 23. Sep 2015, 09:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon Marmelada » Mi 23. Sep 2015, 09:26

Kibuka » Mi 23. Sep 2015, 09:22 hat geschrieben:
Genau das ist das Lächerliche an der Situation.

VW hätte die Abgasnorm mit entsprechenden Filtern einhalten können.

Stattdessen ist man das hohe Risiko eingegangen den Diesel durch Manipulation zu pushen. Jetzt ist der Schaden für VW gewaltig.

Es ist unvorstellbar, wie hochbezahlte Manager derart dumm sein können. So dämlich kann eigentlich niemand sein, insbesondere weil allgemein bekannt ist, dass gerade die USA hart gegen diese Betrügereien vorgehen.

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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon Kibuka » Mi 23. Sep 2015, 09:29

garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 08:24 hat geschrieben:

Mit 300euro pro Fahrzeug lasst es sich beheben. Der finanzielle Verlust von VW wurde dennoch 3Milliarden Euro (da 10Millionen Autos betroffen) für die nötigen Reparaturen betragen. :eek:


Während der Produktion hätten die Mehrkosten bei 100 Dollar gelegen. Selbst wenn man alle 10 Millionen PKW weltweit, also nicht nur in den USA, damit ausgerüstet hätte, wäre man "nur" bei 1 Milliarde gelandet.

Jetzt dürften mindestens 20 Milliarden Dollar fällig werden. Von den langen Zivilprozessen und dem Verlust an Reputation einmal ganz zu schweigen.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon XT6000 » Mi 23. Sep 2015, 09:31

Peddargh » Mi 23. Sep 2015, 00:30 hat geschrieben:In Deutschland hat es eine gehörige Werbekampagne um das Dieselauto gegeben.
Dem Amerikaner konnte man nur schwer erklären, dass es sich um etwas anderes als einen LKW-Antrieb handelte.
Hätte man denen erklärt, dass nichts anderes ihre Trucks so richtig befeuert,
hätte VW(und andere) da mehr Erfolg gehabt.
Aber nun mußte man ja auch den Amerikaner den Diesel als Umweltengel unterjubeln...
Spitze deutscher Ingenieurskunst...
Koste es was es wolle...
Nun, ... es hat gekostet was es kosten wollte.
Die Reputation von VW, wie, ein weiteres mal, die der deutschen Ingenieurskunst.

Noch vor ein paar Tagen formulierte ich hier,
das der Deutsche ja erfolgreich agiert.
again.
Diesmal nicht mit Soldaten, sondern mit Soll-Daten!
Die Soll-Daten aus Griechenland versprechen dolle Erfolge
für den hiesigen Finanz- und Flüchtlingsmarkt,
während die Soll-Daten in Amerika wohl gerade enttarnt wurden.

Das ist schonmal knüppeldick!
Ob da jetzt Schweißperlen auf der Stirn anderer Hersteller stehen?
Und tritt die angemahnte Gewöhnung ein, bis Crysler, GM oder so was zuzugeben haben?

Den Amerikaner als solchen scheint´s nicht weiter zu stören:
http://www.spiegel.de/video/rolling-coa ... 18956.html

Nichts desto trotz:
Wie konnte der Weltkonzern VW glauben, die Welt so dermaßig billig zu verarschen und damit durchzukommen.
Und, vor allem:
Warum rechtfertigen Mangager ihre exorbitant hohen Bezüge mit einer Verantwortung,
die sie nicht übernehmen wollen, wenn es gilt Verantwortung zu übernehmen?

100% agreed.
Und wie jeder Kleinkrämer auch, müssen auch solche Entscheidungsträger, wie auch Politiker, endlich persönlich haftbar werden. Das nämlich sorgt erst dafür dass die ein oder andere Entscheidung mal 1 oder 2 Nächte überschlafen werden.
Zuletzt geändert von XT6000 am Mi 23. Sep 2015, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon XT6000 » Mi 23. Sep 2015, 09:37

Kibuka » Mi 23. Sep 2015, 09:22 hat geschrieben:
Genau das ist das Lächerliche an der Situation.

VW hätte die Abgasnorm mit entsprechenden Filtern einhalten können.

Stattdessen ist man das hohe Risiko eingegangen den Diesel durch Manipulation zu pushen. Jetzt ist der Schaden für VW gewaltig.

Es ist unvorstellbar, wie hochbezahlte Manager derart dumm sein können. So dämlich kann eigentlich niemand sein, insbesondere weil allgemein bekannt ist, dass gerade die USA hart gegen diese Betrügereien vorgehen.

Die Verantwortlichen gehören alle in eine Reihe gestellt und abgewatscht!

Solche Risiken geht man in aller Regel nur dann ein, wenn man keine persönlichen Konsequenzen fürchtet. In China würde mit dem gesamten Management kurzer Prozess gemacht und in Japan der traditionell rituelle Selbstmord erwartet. Aber nicht dass ich das fordern würde, wir Europäer sind ja zivilisiert.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 09:40

Kibuka » Mi 23. Sep 2015, 09:29 hat geschrieben:
Während der Produktion hätten die Mehrkosten bei 100 Dollar gelegen. Selbst wenn man alle 10 Millionen PKW weltweit, also nicht nur in den USA, damit ausgerüstet hätte, wäre man "nur" bei 1 Milliarde gelandet.

Jetzt dürften mindestens 20 Milliarden Dollar fällig werden. Von den langen Zivilprozessen und dem Verlust an Reputation einmal ganz zu schweigen.


Ich habe gelesen, dass die Katalysatoren zur Reduzierung von Stickstoffoxid sogar eingebaut sind!

Es demnach nur ein Software update bedarf. Das würde das ganze aber noch abstruser aussehen lassen.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon odiug » Mi 23. Sep 2015, 10:16

garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 08:24 hat geschrieben:

Mit 300euro pro Fahrzeug lasst es sich beheben. Der finanzielle Verlust von VW wurde dennoch 3Milliarden Euro (da 10Millionen Autos betroffen) für die nötigen Reparaturen betragen. :eek:

Am Auto ... was ist mit den Steuerklassen ?
Wie viel entging dem Staat an KfZ Steuer aufgrund falscher Umweltklassen ?
Darf ein Diesel dann noch in eine Umweltzone fahren, oder brauchen wir Dieselparkplaetze an den Stadtraendern ?
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon odiug » Mi 23. Sep 2015, 10:19

XT6000 » Mi 23. Sep 2015, 08:37 hat geschrieben:Solche Risiken geht man in aller Regel nur dann ein, wenn man keine persönlichen Konsequenzen fürchtet. In China würde mit dem gesamten Management kurzer Prozess gemacht und in Japan der traditionell rituelle Selbstmord erwartet. Aber nicht dass ich das fordern würde, wir Europäer sind ja zivilisiert.

Ich bitte dich ... als ob :rolleyes:
Dass die Messungen bei den Pruefungen nichts mit der Realitet auf den Strassen zu tun haben, dass wusste jeder, auch in den zustaendigen Ministerien und Behoerden.
Das war auch bewusst so gewollt.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 10:29

odiug » Mi 23. Sep 2015, 10:16 hat geschrieben:Am Auto ... was ist mit den Steuerklassen ?
Wie viel entging dem Staat an KfZ Steuer aufgrund falscher Umweltklassen ?
Darf ein Diesel dann noch in eine Umweltzone fahren, oder brauchen wir Dieselparkplaetze an den Stadtraendern ?


Es gibt keine "falsche" Umweltklasse!

Die Wagen hätten schlicht keine Zulassung bekommen.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 23. Sep 2015, 10:34

odiug » Mi 23. Sep 2015, 10:19 hat geschrieben:Ich bitte dich ... als ob :rolleyes:
Dass die Messungen bei den Pruefungen nichts mit der Realitet auf den Strassen zu tun haben, dass wusste jeder, auch in den zustaendigen Ministerien und Behoerden.
Das war auch bewusst so gewollt.


Was grundsätzlich auch egal ist, ob die Realität auf der Straße widergespiegelt wird. Schließlich muss das Messergebnis standardisierten Kriterien genügen um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Der tatsächliche Verbrauch hängt ja immer vom individuellen Fahrverhalten und Nutzungsverhalten. So brauch ich z.b. bei identischem Fahrzeug im Schnitt 1,5 Liter weniger Sprit als mein Kollege.

Problematisch bei diesem Fall sind ja nicht die Tests, sondern dass in der Software nachgeholfen wurde, dass emissionsarmes Motormanagement im Normalbetrieb ausser Kraft gesetzt wurde. Und das ist schon ein dicker Brocken.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon relativ » Mi 23. Sep 2015, 10:36

odiug » Mi 23. Sep 2015, 09:19 hat geschrieben:Ich bitte dich ... als ob :rolleyes:
Dass die Messungen bei den Pruefungen nichts mit der Realitet auf den Strassen zu tun haben, dass wusste jeder, auch in den zustaendigen Ministerien und Behoerden.
Das war auch bewusst so gewollt.

Naja ob dies bewusst so gewollt war. Das ist die alte Laier, der Staat vertraut dem Unternehmertum, daß die schon alles richtig machen, aber da wo noch ein paar Cent gespaart, oder Rendite draufgepackt werden kann, ist es eben vorbei mit dem Manager der sich an Regeln/Verhaltensregeln/Kodexe hält.
Diese einfache Wahrheit wird von einigen Politikern ja immer wieder geleugnet und darum haben wir immer wieder solche Skandale und auch zu viel Bürokratie. Leitragende sind dann immer die Unternehmer/Manager die sich an die Regeln halten und letztendlich natürlich auch die Arbeitnehmer.
Bei soviel krimineller Energie, bei dem was bisher bekannt geworden ist, reicht mir eine DuDuDu, oder läppischer Geldbetrag als Strafe, auch nicht mehr aus.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 10:43

3x schwarzer Kater » Mi 23. Sep 2015, 10:34 hat geschrieben:Und das ist schon ein dicker Brocken.


Das ist nicht nur ein dicker Brocken. Da steckt viel kriminelle Energie dahinter.
Das ist Betrug. und das MUS strafrechtliche Konsequenzen haben.

Wenn ein Steuerbetrüger 30 Millionen hinterzieht bekommt er 3,5 Jahre Knast.

Wenn jetzt ein Autoskonzern, die Käufer von 10Millionen Autos verprellt, die oft zehntausende Euros ausgegeben haben für so ein Modell, das nach geltendem Recht nicht mal zulassungsfähig wär.
Dazu noch die Gesundheit der Bevölkerung auf Spiel setzt, dann geht es pötzlich um Schäden wo man hinter den 30Millionen vom ersteren Fall noch einmal einpaar Nullen zusätzlich einfügen mus.
Zuletzt geändert von garfield336 am Mi 23. Sep 2015, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 23. Sep 2015, 11:02

garfield336 » Mi 23. Sep 2015, 10:43 hat geschrieben:
Das ist nicht nur ein dicker Brocken. Da steckt viel kriminelle Energie dahinter.
Das ist Betrug. und das MUS strafrechtliche Konsequenzen haben.

Wenn ein Steuerbetrüger 30 Millionen hinterzieht bekommt er 3,5 Jahre Knast.

Wenn jetzt ein Autoskonzern, die Käufer von 10Millionen Autos verprellt, die oft zehntausende Euros ausgegeben haben für so ein Modell, das nach geltendem Recht nicht mal zulassungsfähig wär.
Dazu noch die Gesundheit der Bevölkerung auf Spiel setzt, dann geht es pötzlich um Schäden wo man hinter den 30Millionen vom ersteren Fall noch einmal einpaar Nullen zusätzlich einfügen mus.


Ich denke mal die gesamten Konsequenzen sind im Augenblick noch gar nicht mal so klar. In Österreich z.b. gibt es die NOVA. Das ist ein Aufschlag auf den Kaupreis eines Fahrzeuges. Die Höhe des Aufschlages richtet sich nach dem Schadstoffausstoß. Was, wenn sich jetzt herausstellt, dass bei den betroffenen Fahrzeugen aufgrund der korrigierten Abgaswerte plötzlich 12% statt 10% NOVA fällig werden? Fordert der Staat das nach?
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Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon XT6000 » Mi 23. Sep 2015, 11:52

odiug » Mi 23. Sep 2015, 10:19 hat geschrieben:Ich bitte dich ... als ob :rolleyes:
Dass die Messungen bei den Pruefungen nichts mit der Realitet auf den Strassen zu tun haben, dass wusste jeder, auch in den zustaendigen Ministerien und Behoerden.
Das war auch bewusst so gewollt.

Mit Vorsatz geht halt einfach gar nicht.

Und derselbe Typus persönlich nicht haftender Entscheidungsträger hat mit demselben Vorsatz die Welt 2008 in eine Finanzkrise gestürzt, für die der Steuerzahler heute noch haftet.

Es muss endlich die persönliche Haftung her, auch für Politiker, wie das für jeden vollhaftenden Kleinkrauterunternehmer gilt.
HugoBettauer

Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon HugoBettauer » Mi 23. Sep 2015, 12:11

XT6000 » Mi 23. Sep 2015, 10:52 hat geschrieben:Mit Vorsatz geht halt einfach gar nicht.

Und derselbe Typus persönlich nicht haftender Entscheidungsträger hat mit demselben Vorsatz die Welt 2008 in eine Finanzkrise gestürzt, für die der Steuerzahler heute noch haftet.

Es muss endlich die persönliche Haftung her, auch für Politiker, wie das für jeden vollhaftenden Kleinkrauterunternehmer gilt.

Das ist weltfremd. Warum sollten Politiker persönlich haften für Dinge, die sie gar nicht persönlich veranlassen?
XT6000

Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon XT6000 » Mi 23. Sep 2015, 12:50

SoleSurvivor » Mi 23. Sep 2015, 12:11 hat geschrieben:Das ist weltfremd. Warum sollten Politiker persönlich haften für Dinge, die sie gar nicht persönlich veranlassen?

Den offenen Rechtsbruch bestehender Verträge in der Griechenlandfrage haben sie sogar mit vollem Vorsatz gemacht.

Aber mit welchem Selbstverständnis diese Sorte von Entscheidungsträgern, die ständig den goldenen Fallschirm bekommen, die Regeln dehnen und brechen, ist einfach eine Katastrophe.

Und das hat einfach damit zu tun, dass sie nie persönliche Konsequenzen spüren.
HugoBettauer

Re: Volkswagen gibt Abgas-Manipulationen in den USA zu

Beitragvon HugoBettauer » Mi 23. Sep 2015, 13:21

XT6000 » Mi 23. Sep 2015, 11:50 hat geschrieben:Den offenen Rechtsbruch bestehender Verträge in der Griechenlandfrage

Es gab keinen Rechtsbruch.

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