Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Moderator: Moderatoren Forum 4

Welcher der folgenden Aussagen zur Kernenergie in Deutschland würden Sie am ehesten zustimmen?

Wir sollten aus der Kernkraft aussteigen wie beschlossen, da sie zu große Risiken birgt
33
42%
Wir sollten die Laufzeit der bereits bestehenden Kernkraftwerke ausdehnen, aber keine neuen bauen
10
13%
Wir sollten die Laufzeit der bereits bestehenden Kernkraftwerke ausdehnen und darüber hinaus neue bauen
25
32%
Ich halte die These, dass mittels Kernkraft der CO2-Ausstoß wesentlich verringert werden kann, für falsch
3
4%
Ich halte nichts von der These, dass der Mensch über CO2-Ausstoß zum Klimawandel beiträgt
7
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 78
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Kamikaze
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Mi 31. Mär 2021, 13:46

Sören74 hat geschrieben:(31 Mar 2021, 13:44)

Pro KKW.

Und nach Schätzung der Betreiber, die von der Realität wie oben beschrieben schon 2016 eingeholt wurden und trotzdem bewusst viel zu niedrige Zahlen angeben. Man könnte es auch "irreführende Werbung" oder "Betrug" nennen. ;)
Die Entsorgung des Problemmülls kommt dann noch oben drauf.
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Tom Bombadil
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 31. Mär 2021, 13:50

Sören74 hat geschrieben:(31 Mar 2021, 13:05)

Ja, ich hab Dich nach Alternativen gefragt. :)

Klick den Link an :)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Perkeo » Mi 31. Mär 2021, 18:31

schokoschendrezki hat geschrieben:(30 Mar 2021, 08:41)

Der Bundestag kann eigentlich nicht so sehr beschließen sondern eher entweder mehrheitlich ablehnen oder mehrheitlich zustimmen. Er kann Debatten führen und kann Fachausschüsse einrichten und sich von ihnen beraten lassen. Der Bundestag ist von Natur aus heterogen und repräsentiert im besten Falle die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung der Ansicht ist, die Erde für eine Scheibe zu halten, dann sollte der Bundestag dem auch zustimmen. Das ist aber zum Glück nicht zu befürchten.

Die Frage die ich stelle, ist aber nicht, was der Bundestag beschließen würde oder gar soll. Meine Frage ist, was eine noch so große Mehrheit an der Form der Erde ändern könnte.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 1. Apr 2021, 13:33

Golem hat eines der neuen Mini-AKW getestet, für die Bill Gates wirbt: https://www.golem.de/news/terrapower-go ... 390-4.html

Die Golem.de-Redaktion wird sich jedenfalls keinen Mini-Atomreaktor ins Büro oder ins Wohnzimmer stellen - aber vielleicht eine Solarzelle aufs Dach montieren.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Apr 2021, 13:34

1. April, ne ;)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 1. Apr 2021, 15:54

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Apr 2021, 13:34)

1. April, ne ;)


Schon klar. Darf man in diesem Forum keine (wirklich guten) Späße einbringen? ;)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Apr 2021, 15:56

Hat ja auch niemand verboten ;)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » Do 1. Apr 2021, 16:18

Kamikaze hat geschrieben:(01 Apr 2021, 15:54)

Schon klar. Darf man in diesem Forum keine (wirklich guten) Späße einbringen? ;)


Muttermilch ist das Beste! Zehn Milliliter davon mit einem halben Teelöffel Natron vermengt – und man kriegt jedes Ceranfeld blank.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 9. Apr 2021, 10:56

Interessant:
Sieht so aus als sei D so ziemlich das einzige Land, dass den Kernkraftausstieg propagiert...
Anders als man nach Fukushima vielleicht vermuten würde, erhöhte sich die Anzahl der aktiven Kernreaktoren in den letzten Jahren deutlich. Seit dem Jahr 2011 stieg die Anzahl der weltweit in Betrieb befindlichen Reaktoren, trotz etlicher Abschaltungen, von 437 leicht auf 443 und rund 53 weitere Kernkraftwerke befinden sich im Bau, darunter 8 innerhalb der EU. Zusätzlich sind laut der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) über 100 Atomkraftwerke in Planung und mehr als 300 in Machbarkeits- und Entscheidungsprozessen.


Gibt leider keinen Link dazu weils ne Kurznachricht ist...
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Fr 9. Apr 2021, 13:17

firlefanz11 hat geschrieben:(09 Apr 2021, 10:56)
Gibt leider keinen Link dazu weils ne Kurznachricht ist...

Dann nenne doch bitte die Quelle dazu, damit man das auch verifizieren kann. Ein Zitat kann man problemlos auch mit Nonsens füllen. ;)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 9. Apr 2021, 13:28

Kamikaze hat geschrieben:(09 Apr 2021, 13:17)
Dann nenne doch bitte die Quelle dazu, damit man das auch verifizieren kann. Ein Zitat kann man problemlos auch mit Nonsens füllen. ;)

Und warum sollte ich das tun? Was hab ich davon? :rolleyes:
Keine Zeit u. graue Haare... :rolleyes:
Aber bitte schön, hab sogar nen Link gefunden:
Dritter Absatz mit der Überschrift "Steigende Nachfrage: Zahlreiche Atomkraftwerke im Bau"
https://www.lynxbroker.de/boerse/boerse ... 3355991804

In dem Zusammenhang auch noch eine Spezifizierung WO besonders viele Neue gebaut werden (sollen)...
Allein China und Indien planen den Bau von mehr als 200 neuen Atomkraftwerken – vor allem zur Luftreinhaltung. Deshalb soll der Anteil der Kernenergie in China bereits bis 2030 von derzeit 4 % auf mehr als 20 % steigen.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » So 11. Apr 2021, 14:12

Bin gespannt, was davon wirklich umgesetzt wird.
China finanziert seine Reaktoren ja mit eigenem Geld - da könnte also was gehen. Indien z.B. müsste sich in Fremdwährung dafür verschulden.
Ob und falls ja in welchem Umfang sie das tun werden muss sich erst noch zeigen. Ebenso die meisten anderen Länder.

Sonst:
Weltweit wurden im Jahr 2019 mehr Atomkraftanlagen stillgelegt als AKW-Neuanlagen in Betrieb gegangen sind. [...]
Das geht aus den Daten der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEA) hervor.

Quelle: https://www.iwr.de/news/weltweit-mehr-a ... -news36507
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » So 11. Apr 2021, 14:33

Kamikaze hat geschrieben:(11 Apr 2021, 14:12)

Bin gespannt, was davon wirklich umgesetzt wird.
China finanziert seine Reaktoren ja mit eigenem Geld - da könnte also was gehen. Indien z.B. müsste sich in Fremdwährung dafür verschulden.
Ob und falls ja in welchem Umfang sie das tun werden muss sich erst noch zeigen. Ebenso die meisten anderen Länder.

Sonst:

Quelle: https://www.iwr.de/news/weltweit-mehr-a ... -news36507


Der Ukraine ist eine Wasserstoffanlage versprochen worden - (um die Erdgasleitung in Europa weiterzubetreiben).

Da fehlen dann 2 Kernkraftwerke... (Eins für die Kabel nach Polen und eis für Wasserstoff)
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Orbiter1 » Di 13. Apr 2021, 07:50

Die Kernkraftbefürworter sollten hier einspringen und mit dem radioaktiv kontaminierten Fukushima-Abwasser ihre Gärten und Rasen bewässern, anstatt die gesamte Menschheit damit zu belasten und das Zeug ins Meer zu leiten.

"Japan wird über eine Million Tonnen Wasser aus dem Unglücksreaktor von Fukushima ins Meer leiten. Die Minister der zuständigen Ressorts seien übereingekommen, dass dies die beste Alternative sei, teilte die Regierung mit. Der Prozess soll in zwei Jahren beginnen. Vorher solle das Wasser noch behandelt werden. Ministerpräsident Yoshihide Suga sagte, dieser Schritt sei unvermeidlich, um eine Sanierung von Fukushima zu erreichen. Der gesamte Prozess werde vermutlich Jahrzehnte dauern." Quelle: https://www.zeit.de/amp/politik/ausland ... atastrophe
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » Di 13. Apr 2021, 08:19

Orbiter1 hat geschrieben:(13 Apr 2021, 07:50)

Die Kernkraftbefürworter sollten hier einspringen und mit dem radioaktiv kontaminierten Fukushima-Abwasser ihre Gärten und Rasen bewässern, anstatt die gesamte Menschheit damit zu belasten und das Zeug ins Meer zu leiten.

"Japan wird über eine Million Tonnen Wasser aus dem Unglücksreaktor von Fukushima ins Meer leiten. Die Minister der zuständigen Ressorts seien übereingekommen, dass dies die beste Alternative sei, teilte die Regierung mit. Der Prozess soll in zwei Jahren beginnen. Vorher solle das Wasser noch behandelt werden. Ministerpräsident Yoshihide Suga sagte, dieser Schritt sei unvermeidlich, um eine Sanierung von Fukushima zu erreichen. Der gesamte Prozess werde vermutlich Jahrzehnte dauern." Quelle: https://www.zeit.de/amp/politik/ausland ... atastrophe


Versuch doch für 30 oder 40 Mrd Menschen "Strom" zu machen..... in der Zukunft - wenn es auch ANDEREN so gut geht wie uns.
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Di 13. Apr 2021, 12:59

Die japanische Regierung will eine Million Tonnen kontaminiertes Wasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer ablassen.
[...]
Einige Wissenschaftler geben jedoch zu Bedenken, dass die langfristigen Auswirkungen auch geringer Mengen Tritium auf das Leben im Meer nicht geklärt sind. Auch die Bürgerkommission für Nukleare Energie mit Sitz in Tokio betonte, Tritium sei radioaktives Material und solle nicht in die Umwelt gebracht werden.

Viele Japaner sowie Umweltschützer und örtliche Fischereiverbände lehnen den Schritt strikt ab. Auch einige Nachbarländer wie China und Südkorea äußerten vor der Entscheidung Bedenken.


So kennt man die Atomkraft-Befürworter: Problemmüll? Klappe auf und ab ins Meer damit! Nicht mehr mein Problem! Klar - wir hatten den Vorteil (Gewinn, Energie, etc.), aber die Probleme soll gefälligst die Gemeinschaft/Umwelt beseitigen!
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Kamikaze » Do 15. Apr 2021, 14:11

"A Japanese official said it is okay if we drink this water, so then please drink it," Chinese Foreign Ministry spokesman Zhao Lijian told reporters, adding Japan's ignorance of the ecological environment is "totally unjustifiable."

Quelle: https://mainichi.jp/english/articles/20 ... na/116000c

Mein Tag ist gerettet. :D

https://i.postimg.cc/vZTM4FkQ/surprised-pkachu-meme1.jpg
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Troh.Klaus » Do 15. Apr 2021, 16:47

Kamikaze hat geschrieben:(13 Apr 2021, 12:59)
So kennt man die Atomkraft-Befürworter: Problemmüll? Klappe auf und ab ins Meer damit! Nicht mehr mein Problem! Klar - wir hatten den Vorteil (Gewinn, Energie, etc.), aber die Probleme soll gefälligst die Gemeinschaft/Umwelt beseitigen!

Wieviele Bq/l hat das Wasser denn noch und sind neben Tritium noch andere radioaktive Substanzen vorhanden (Tepco sagt zumindest, das sei nicht der Fall)?
It's the economy, stupid!
Bleibt gesund!
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon Teeernte » Do 15. Apr 2021, 17:00

Troh.Klaus hat geschrieben:(15 Apr 2021, 16:47)

Wieviele Bq/l hat das Wasser denn noch und sind neben Tritium noch andere radioaktive Substanzen vorhanden (Tepco sagt zumindest, das sei nicht der Fall)?


Gefährlich vor allem fürs Image

„Radiologisch betrachtet“, resümiert Küppers, „ist das Ablassen von Tritium wohl kein Problem. Aber es könnte sehr wohl ein Vermarktungsproblem werden.“ Die Fischer Japans fürchten einen enormen Imageschaden. 60.000 Becquerel Tritium pro Liter – das ist der Grenzwert, den man sich in Japan gesetzt hat. Höher soll die Belastung des eingeleiteten Wassers nicht sein.
Das ist zwar sechsmal so hoch wie der von der WHO festgelegte Grenzwert für Tritium von 10.000 Becquerel pro Liter. Und tatsächlich könnten diese 60.000 Becquerel lokal einen Effekt haben, bevor sie in den Weiten des Ozeans verteilt werden. Aber auch dieser Effekt bliebe wohl eher gering:

„Wenn man seinen gesamten Trinkwasserbedarf mit Wasser decken würde, das 60.000 Becquerel Tritium pro Liter enthält – und das über ein ganzes Jahr hinweg, käme man ungefähr auf die Strahlenbelastung einer Röntgenuntersuchung“, erklärt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf Anfrage. „Ein sehr unwahrscheinliches Szenario.“

Unwahrscheinlich – und doch zeigt das Beispiel, dass der Plan, das Tritium in den Ozean zu leiten, so schlimm wohl nicht ist.



„Radioaktivität ist schnell angstbehaftet, weil man sie nicht wahrnehmen kann“, sagt Burkhard Heuel-Fabianek, Leiter des Geschäftsbereichs Strahlenschutz am Forschungszentrum Jülich. „Das ist eine Menge Wasser, ja, aber da geht keine Gesundheitsgefahr von aus.


https://www.quarks.de/umwelt/fukushima- ... r-im-meer/


Die WELT geht unter !!!!
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Re: Kernenergie - eine Lösung gegen den Klimawandel?

Beitragvon firlefanz11 » Do 15. Apr 2021, 17:47

Kamikaze hat geschrieben:(13 Apr 2021, 12:59)

So kennt man die Atomkraft-Befürworter: Problemmüll? Klappe auf und ab ins Meer damit! Nicht mehr mein Problem! Klar - wir hatten den Vorteil (Gewinn, Energie, etc.), aber die Probleme soll gefälligst die Gemeinschaft/Umwelt beseitigen!

Ja, ja... Aber dann wundern wenn plötzlich Godzilla vor der Tür steht...! :rolleyes: ;)
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