US-Todesstrafe - allgemein

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Bielefeld09
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 28. Nov 2020, 18:24

Billie Holiday hat geschrieben:(28 Nov 2020, 18:03)

Lies doch einfach, WORAUF ich geantwortet habe. Oder lass, ist wurscht.
Wer die letzten Seiten bzw. ein paar mehr meiner Beiträge gelesen hat, weiß ganz genau, dass ich eine Gegnerin der Todesstrafe bin.

Ach, wenn Sie ernstgenommen werden,
dann haben Sie vorgestern erklärt, das Sie gegen die Todesstrafe sind,
um heute zu erklären, das man auch über Abtreibungsgegner und Ärzte mit Todesspritzen nachdenken sollte.
Schreiben Sie doch einfach eindeutiger,
ich tue es ja auch!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Eulenwoelfchen

Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Eulenwoelfchen » Sa 28. Nov 2020, 18:26

Billie Holiday hat geschrieben:(28 Nov 2020, 18:03)
...
Wer die letzten Seiten bzw. ein paar mehr meiner Beiträge gelesen hat, weiß ganz genau, dass ich eine Gegnerin der Todesstrafe bin.


Das kann ich aus meinr Wahrnehmung heraus nur bestätigen. Und dahingend ist sie auch nicht verpflichtet, etwas ausführlicher zu bestätigen. Ihre Ausführungen und Begründungen waren eindeutig und klar genug, die TS abzulehnen.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Billie Holiday » Sa 28. Nov 2020, 19:27

Bielefeld09 hat geschrieben:(28 Nov 2020, 18:24)

Ach, wenn Sie ernstgenommen werden,
dann haben Sie vorgestern erklärt, das Sie gegen die Todesstrafe sind,
um heute zu erklären, das man auch über Abtreibungsgegner und Ärzte mit Todesspritzen nachdenken sollte.
Schreiben Sie doch einfach eindeutiger,
ich tue es ja auch!


Dein Textverständnis ist nicht sehr ausgeprägt. Du kapierst leider nichts.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Bielefeld09
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 28. Nov 2020, 19:54

Billie Holiday hat geschrieben:(28 Nov 2020, 19:27)

Dein Textverständnis ist nicht sehr ausgeprägt. Du kapierst leider nichts.

Sie verlieren Sich wieder in Einsatzantworten. Dieses mal immerhin zwei,
ändert aber nichts an fehlenden Argumenten.
Arbeiten Sie doch am Thema mit Inhalten und Argumenten,
während ich ständig versuche, Respekt ihnen gegenüber aufrechtzuerhalten!.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Billie Holiday » So 29. Nov 2020, 01:27

Bielefeld09 hat geschrieben:(28 Nov 2020, 19:54)

Sie verlieren Sich wieder in Einsatzantworten. Dieses mal immerhin zwei,
ändert aber nichts an fehlenden Argumenten.
Arbeiten Sie doch am Thema mit Inhalten und Argumenten,
während ich ständig versuche, Respekt ihnen gegenüber aufrechtzuerhalten!.


Du springst rein, liest zwei Beiträge, hast keine Ahnung, worum es geht, aber wirfst usern, die sich schon seit mehreren Seiten austauschen, Argumentationslosigkeit vor?
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Concrete » So 29. Nov 2020, 02:55

tarkomed hat geschrieben:(23 Nov 2020, 15:57)
Man sollte vielmehr das Augenmerk darauf richten, in wessen Gesellschaft sich die USA befinden, wenn man die Liste der Staaten auf dem Globus betrachtet, in denen die Todesstrafe noch gilt.


In der Gesellschaft von in vielerlei Hinsicht Erfolgreichen Staaten.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 29. Nov 2020, 04:55

Bielefeld09 hat geschrieben:(28 Nov 2020, 16:27)

Nein, muss ich nicht.
In unserer Gegenwart handeln Soldaten und Polizisten zur Abwendung einer akuten Bedrohungssituation durch den Aggressor.
Ein zum Tode verurteilter, inhaftierter Strafgefangener gefährdet nichts mehr bei entsprechender Verwahrung.
Die Fragen der US- Todesstrafe sind doch ganz andere und genauer zu differenzieren.
Woher leitet ein Staat das Recht ab, menschliches Leben geplant und durch Mörderhand ( Henker ) zu beenden?
Wie soll eine Todesstrafe zu Rechtsfrieden führen, wenn der Ausführende den Rechtsfrieden durch seine Tätigkeit als Henker bricht?
Wieso unterliegt in den USA das generelle Unrecht zum staatlichen Morden diesen politischen Schwankungen?
Ich kann diese Fragen eindeutig und klar beantworten.
Kein Staat hat das Recht individuelle Leben geplant zu beenden!
Und nun sind Sie dran.


Liest du eigentlich Postings irgendwann im Kontext?
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon tarkomed » So 29. Nov 2020, 09:05

Concrete hat geschrieben:(29 Nov 2020, 02:55)

In der Gesellschaft von in vielerlei Hinsicht Erfolgreichen Staaten.

Dann schau dir mal die Karte nochmal an und zähl mir die “in vielerlei Hinsicht Erfolgreichen Staaten“ auf.
https://www.laenderdaten.info/todesstrafe.php
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Billie Holiday » So 29. Nov 2020, 11:11

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(29 Nov 2020, 04:55)

Liest du eigentlich Postings irgendwann im Kontext?


Nein. Und das ist das Problem. Sowie völliges Unverständnis von Ironie und Sarkasmus. Ist grundsätzlich ja nicht schlimm. Nur ist es ärgerlich, wenn ich mich seit 10 Seiten gegen die TS ausspreche, um dann zum Schluß mitgeteilt zu bekommen, dass ich Abtreibungsärzte hinrichten lassen will, weil Verlauf der Konversation und Kontext einfach nicht kapiert wurden. Das kennt man von diesem user, aber die TS ist ein ernstes Thema. Und da lasse ich mir sehr ungern das Gegenteil unterstellen, auch wenn das Geschwurbel des users ganz amüsant ist.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Concrete » So 29. Nov 2020, 22:43

tarkomed hat geschrieben:(29 Nov 2020, 09:05)
Dann schau dir mal die Karte nochmal an und zähl mir die “in vielerlei Hinsicht Erfolgreichen Staaten“ auf.
https://www.laenderdaten.info/todesstrafe.php


Alle Global Player z.b, mit Ausnahme von Russland, dort ist die Todestrafe "ausgesetzt".

Und dann natürlich die Staaten von denen die ZEIT, also das "Bildungsbürgertum" schreibt, das sie tolle Arbeit in Sachen Corona geleistet haben.
Also Taiwan, Vietnam, Japan etc. (https://www.zeit.de/politik/deutschland ... hen-erfolg")

Mein Vietnamesischlehrer in Ho Chi Minh City hat mich letztens ausgelacht: "Corona? Das gibt's nur bei euch in Europa!"


Mit der Todestrafe geht unmittelbar auch eine stärkere Achtung vor dem Leben anderer einher, Gesellschaften die sich für die Todestrafe bei schweren Vergehen ausprechen, wie MORD z.b., schätzen das Leben als ein sehr hohes, unbedingt schützenswertes Gut ein.

In Gesellschaften, in denen Vergewaltiger und Totschläger lachend aus den Gerichtsäälen spazieren, wird sich jeder über kurz oder lang selber der Nächste, das ist systemimmanent. Wo dann ein Mörder oder Vergewaltiger noch einen eigenen Tik-Tok Kanal hat, und irgendwelche Funk-Nutten sich jeden Tag aufs ekelhafteste einschleimen.
Zuletzt geändert von Concrete am So 29. Nov 2020, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Stoner » So 29. Nov 2020, 23:08

Concrete hat geschrieben:(29 Nov 2020, 22:43)

Alle Global Player z.b, mit Ausnahme von Russland, dort ist die Todestrafe "ausgesetzt".

Und dann natürlich die Staaten von denen die ZEIT, also das "Bildungsbürgertum" schreibt, das sie tolle Arbeit in Sachen Corona geleistet haben.
Also Taiwan, Vietnam, Japan etc. (https://www.zeit.de/politik/deutschland ... hen-erfolg"



Mit der Todestrafe geht unmittelbar auch eine stärkere Achtung vor dem Leben anderer einher, Gesellschaften die sich für die Todestrafe bei schweren Vergehen ausprechen, wie MORD z.b., schätzen das Leben als ein sehr hohes, unbedingt schützenswertes Gut ein.

In Gesellschaften, in denen Vergewaltiger und Totschläger lachend aus den Gerichtsäälen spazieren, wird sich jeder über kurz oder lang selber der Nächste, das ist systemimmanent. Wo dann ein Mörder oder Vergewaltiger noch einen eigenen Tik-Tok Kanal hat, und irgendwelche Funk-Nutten sind jeden Tag aufs ekelhafteste einschleimen.

Auf der einen Seite über die Achtung des Lebens in einer Gesellschaft faseln, sich andererseits einer solchen Sprache zu bedienen, spricht eigentlich für sich. Müsste man nun von dieser Sprache auf die Frage der Todesstrafe schließen, könnte der Sprecher nur aus einem Lande stammen, in dem die Todesstrafe angewandt wird.
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. (Mark Twain)
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Concrete » So 29. Nov 2020, 23:14

Stoner hat geschrieben:(29 Nov 2020, 23:08)
Auf der einen Seite über die Achtung des Lebens in einer Gesellschaft faseln, sich andererseits einer solchen Sprache zu bedienen, spricht eigentlich für sich.


Ich denke ich habe meiner Verachtung gegenüber einer solchen Gesellschaft deutlich zum Ausdruck gebracht. Wenn sie können wiederlegen sie mich oder argumentieren sie dagegen.

Ich schaue mir die Social Media Kanäle an, da grinsen dann Schwerverbrecher in die Kamera und säuseln trivialsten Bullshit, und das wird von staatlich zwangsfinanzierten Sendern kontextuell mit progressiver, liberaler, antirassistischer Gesellschaft in Zusammenhang gebracht.

Wir leben in einem Land, in dem Vergewaltiger der übelsten Sorte und Totschläger lachend aus den Gerichtssäälen spazieren, dafür habe ich nur nur noch Verachtung übrig.
In der die Öffenltlichkeit die Augen vor der Wahrheit verschließt, und ihre eigene Scheiße mit Puderzucker bedeckt und genüsslich auffrisst und hinterher noch verkündet wie gut das alles geschmeckt hat.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Billie Holiday » Mo 30. Nov 2020, 07:22

Concrete hat geschrieben:(29 Nov 2020, 23:14)

Ich denke ich habe meiner Verachtung gegenüber einer solchen Gesellschaft deutlich zum Ausdruck gebracht. Wenn sie können wiederlegen sie mich oder argumentieren sie dagegen.

Ich schaue mir die Social Media Kanäle an, da grinsen dann Schwerverbrecher in die Kamera und säuseln trivialsten Bullshit, und das wird von staatlich zwangsfinanzierten Sendern kontextuell mit progressiver, liberaler, antirassistischer Gesellschaft in Zusammenhang gebracht.

Wir leben in einem Land, in dem Vergewaltiger der übelsten Sorte und Totschläger lachend aus den Gerichtssäälen spazieren, dafür habe ich nur nur noch Verachtung übrig.
In der die Öffenltlichkeit die Augen vor der Wahrheit verschließt, und ihre eigene Scheiße mit Puderzucker bedeckt und genüsslich auffrisst und hinterher noch verkündet wie gut das alles geschmeckt hat.


Du läßt dich leicht provozieren.
Posen und grinsen gehört solange dazu, solange ein Publikum da ist. Das Grinsen gefriert, sobald die Zellentür sich schließt und für die nächsten 20 Stunden zu bleibt. Mit dem Grinsen wird vermutlich überspielt, dass man sich innerlich bewußt ist, was man eigentlich ist....ein Loser. Dumm, erwischt und weggesperrt.
Das Publikum bleibt auch nicht treu, so ein Knasti wird schnell vergessen, was soll man mit Losern schon anfangen, die die nächsten Jahre weg sind.

Und nein, ich hab immer noch kein Mitleid mit denen. Ich will mich von ihnen unterscheiden, weil ich nicht so auf Töten und Gewalt stehe.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon tarkomed » Mo 30. Nov 2020, 10:05

Concrete hat geschrieben:(29 Nov 2020, 22:43)

Alle Global Player z.b, mit Ausnahme von Russland, dort ist die Todestrafe "ausgesetzt".

Und dann natürlich die Staaten von denen die ZEIT, also das "Bildungsbürgertum" schreibt, das sie tolle Arbeit in Sachen Corona geleistet haben.
Also Taiwan, Vietnam, Japan etc.

Ich versteh. Dort werden Corona Infizierte exekutiert und die Pandemie dadurch in Grenzen gehalten...
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Bobo » Mo 30. Nov 2020, 11:35

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(28 Nov 2020, 18:05)

Was ich ausdrücklich auch tue. Alles andere macht hinsichtlich der ethisch/moralisch diskutierten Grunsätze bzw. Rechtsauffassungen etc. auch keinen Sinn. Entsprechend ist der Thread im Sinne des Threaderstellers auch nicht auf die USA beschränkt oder sinngebend beschränkbar.



Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Allerdings ist diese höchst unerfreuliche Realität kein Grund für die Todessrafe.
Weder im mordverhindernden präventiven (abschreckenden) Sinne. Erst recht nicht als ethisch/moralische Grundlage für eine glaubwürdige und moderne Rechtsauffassung und Rechtssprechung.

Die auch sichtbar die Fesseln der Evolution hinter sich lässt. Die der Mensch zwar vielleicht als ewige Urinstinkte in sich tragen mag. Aber kraft seiner Ratio auch erkennen kann, dass das, was vormals in seinem Werdegang (vielleicht) noch passend und angebracht sein konnte. Im jetzigen geistigen Entwicklungsstand sich ändernder Zeiten keinen Sinn mehr macht. Ausser, sich in die Gefahr zu begeben, genauso selbstherrlich über Leben und Tod anderer zu entscheiden, wie es ein Täter selbst tut und genau dafür den höchsten Bann und Ablehnung dieses (mördrischen) Verhaltens von der Gesellschaft erhält.

Par parri referre, Gleiches mit Gleichem zu vergelten ist eine, sagen wir mal, deutlich aus der Zeit gefallene Rechtsauffassung, die nur eines kennt: Rache und mit gleicher Münze heimzuzahlen.

Eine Haltung, die grundlegend an einem menschlichen und gesellschaftlichen Verhalten festhält, das der Menschheit nichts als fortdauernde Kriege und Massenmorde brachte. Mit welchr Begründung auch immer. An Phantasie für "gerechtfertigte" Gründe, andere, zumal im wehrlosen, in Gewahrsam genommenen Zustand staatlicherseits zu töten wie ein zappelndes Schwein in der Schlachterei, fehlte es der Krone der Schöpfung dabei nie.

Zu weniger Morden führte die Todesstrafe jedenfalls nicht. Auch nicht die Aussicht des Täters, in Falle des Ertapptwerdens dafür auch getötet zu werden.
Im Regelfall geht ein Täter immer davon aus, nicht erkannt oder erwischt zu werden. Insbesonders derjenige Tätertyp, der wirklich gemeingefährlich ist, zweifellos auch immer wieder morden würde, so er in Freiheit käme. Solche Täter sind aber oft nach aussen alles andere als erkennbare Mörder. Im Gegenteil, ihr perfekt gespieltes freundliches und durchaus einnehmendes Wesen und die oft hervorragenden Eigenschaften der Antizipation machen sie so brisant und zu Fällen, die nach Verbüßung der eigentlichen Haftstrafe nur in Hochsicherheitsverwahrung bis zu ihre natürlichen Tod verbleiben müssen.
Diese Täter sind in Haft bzw. vielmehr in der Sicherungsverwahrung aber nicht die mordlustigen Monster, die auch in Gewahrsam nichts weiter im Sinn hätten, als andere umzubringen. Weil Sie nichts zu verlieren hätten.

Ich weiss nicht, ob sie das Buch des Profilers Dr. Thomas Müller kennen? (Tielbild: Bestie Mensch mit ihm als Bildportait auf dem Bucheinband :D - nach dem man ihn sofort als Unhold ansehen könnte). Er schildert einen Fall, als er einen extrem gefährlichen, wegen mehrfacher grausamster Morde in Sicherungsverwahrung einsitzenden Täter befragen und interviewen wollte. Um mehr Erkenntnisse über solche Täter und ihre Tötungsmotive zu gewinnen. Vor allem auch, zur Verbesserung bei der Überführung/Ermittlung solcher Täter. Ein Glücksfall insofern, als der Täter einem Gespräch mit ihm zustimmte.

Dr. Müller wurde dazu von einem Freund an einem nasskalten, schneenieseligem Frühdezembertag zu der Sicherungsverwahrungsanstalt gefahren, hatte trotz des zu erwartenden Schneematsches aber nur einen kurzen Weg zur Anstalt vor sich und deshalb ganz normale Sommerhalbschuhe an. Leider war der Weg dann doch etwas weitläufiger, seine Schuhe waren durchnässt und es fror ihn auch ordentlich.
Im streng bewachten Interviewraum erschien dann der Täter und setzte sich freundlich lächelnd und höflich zu ihm an den Tisch. Auf den er seine Termoskanne mit heissen Tee stellte, die ihm als persönliche Freiheit in der SV zugestanden wurde.

Der mehrfache Mörder bot ihm sofort freundlich an, ob er eine heisse Tasse Tee wolle, bei diesen nasskalten Wetter? - Müller, immer noch total ausgefroren und kälteklamm, nahm das gerne an. Obwohl er sich im Vorfeld "geschworen" hatte, nicht auf die Raffinesse solcher Täter hereinzufallen und auch überzeugt war, dass dies bei ihm als erfahrenem Pofiler ins Leere Laufen würde.
Das Gespräch begann, Müller trank "seinen" Tee und befragte den Täter, der ihm im Laufe des Interviews noch eine weitere Tasse anbot, die Müller als wärmende Quelle schätzte. In einer Gesprächsathmosphäre, die ansonsten von ziemlicher Gefühlskälte des Täters und dessen immer dürrer werdenden Auskunftsfreunde geprägt war..

Am Ende des Gesprächs bedankte sich der Täter, weiterhin höflich bleibend mit einem Anflug eines Lächelns und fragte Dr. Müller, wie ihm der Tee geschmeckt hätte? ... In mir, so Dr. Müller, begann unwillkürlich in diesem Augenblick Alles zu gefrieren...Ihm fiel jäh ein, dass der Täter seinerseits keinen einzigen Schluck Tee getrunken hatte. Ein Umstand, den er zwar registriert hatte, ihm aber keinerlei Bedeutung beimaß.

Der Gedanke, so Dr. Müller, schoß mir durch den Kopf, dass er mich jederzeit vergiften/umbringen hätte können, wenn er denn gewollt hätte. Und ich hätte es nicht bemerkt oder verhindern können. Hatte er aber zu Müllers Glück nicht.

Insofern mag Ihnen diese ausführliche Geschichte vielleicht dazu dienen, dass die Annahme, Mörder hätten im Knast/Sicherungsverwahrung eh nichts zu verlieren und werden daher dort weiter töten, auf eher sehr subjektiven und entsprechend wackligen Füßen stehen könnte, mit der Sie für Todestrafe auf Bewährung plädieren.

Dieser Täter würde sicher wieder morden, käme er je in Freiheit, was in diesem Fall auzuschließen ist. Aber -besonders sehr gefährliche Mörder - haben oft ein gewisses persönliches Anspruchsdenken an abgrundtiefe und gefühlskalte Grausamkeit.
Und Motive, die ausserhalb jeder normalen Vorstellungskraft liegen. Die aber nicht bedeuten, dass solche Täter jede Möglichkeit für weitere Morde nützten würden. Ein vergifteter Tee für einen Profiler war oder ist diesem hochgefährlichen und auch sehr intelligenten Mehrfachmörder offensichtlich viel zu "profan".


Bezüglich der speziellen Betrachtung "nur" der USA würde ich ihnen da nicht widersprechen, ohne allerdings die Todesstrafe in diesem Land für gerechtfertigt zu halten. Aber anhören würde ich mir befürwortende Gründe trotzdem.



Das Argument der Wiederholungstäter, und der Rückfallquote wird immer wieder vorgebracht. Entsprechende Statistiken zeigen aber, das therapierte Straftäter weit weniger rüchfällig werden, als behauptet. Im Gegenteil, die Behauptung, dass Wiederholungstäter die Regel sind, wird durch die deutliche Mehrheit und Realtität nicht rückfällig gewordener ehemaliger Straftäter widerlegt.
Für eine Befürwortung der Todesstrafe - egal ob auf "Bewährung", wie Sie das vorschlagen, oder durch staatlich vollzogene Vergasung/evtl. entpersonalisierte "Selbst"erschießungsanlagen oder was auch immer der "Mensch"heit zum staatlichen Töten noch einfallen wird, ist das in meinen Augen nicht stichhaltig oder ausreichend. Die Todesstrafe durch den Staat ist als ethisch/moralischer Austritt aus der Menschheit grundsätzlich abzulehnen. Soweit es meine Sicht betrifft.


Das ist dann halt Ihre Meinung. Die sei Ihnen unbenommen. Ich beurteile das völlig anders. Das Thema ist ja nun mal US – Todesstrafe. Welche ethisch – moralischen Maßstäbe im Einzelfall anzusetzen sind, bestimmen allein die Täter durch ihre Taten. So ist meine Sicht der Dinge. Ich erkenne in gewissen Mordtaten keinen Ansatz zur ethisch – moralischen Rechtfertigung! Diese Art Fragen wären eher bei zu ehrgeizigen Staatsanwälten, Gouverneuren etc. zu stellen. Ich schrieb nicht zufällig „gewisse Mordtaten“. Wie schon mehrfach erwähnt halte ich die Todesstrafe am ehesten bei: Sexualmördern, Raubmördern Serienmördern aller Beweggründe und Mord aus Habgier und anderen niederen Beweggründen für vollkommen angemessen.


Tatsächlich scheint es, als hätte die Todesstrafe keinerlei abschreckende Wirkung. M. E. könnte ein Grund dafür darin liegen, dass sie als reale Konsequenz nicht angemessen wahrgenommen wird. Daraus lässt sich die Frage ableiten; Wie stünde es um die Abschreckung, wenn sie für eine gewisse Klientel überführter Mörder zur Gewissheit würde? Wenn Mord im strafrechtlichen Sinne vor Gericht automatisch zum erweiterten Suizid würde?

Das Mörder sich im Alltag verstellen, beweist mir lediglich, dass ihre Taten bewusste Entscheidungen waren, oftmals, so scheint es, von entarteten Trieben forciert. Genau darin liegt mein "für die Todesstrafe auf gewisse Taten" begründet. Das ein Serienmörder lächeln kann und ein Tee spendiert, macht ihn mir nicht sympathischer. Was den eher plumpen Vorwand des Rachegedanken angeht, ich halte ihn für ein hilfloses Argument. Im Gegenteil. Wer für einen oder mehrerer bewusst durchgeführter Morde lebenslänglich im Gefängnis sitzt, der wird dadurch mit den Angehörigen der Opfer auf eine moralische Ebene gehoben. Denn die haben durch die Tat des Mörders Lebenslänglich! Auf diese Ebene gehört ein Killer m. E. nicht. Das macht für mich allein die Frage der Wiederholungsgefahr zum geeigneten Maßstab zur Verhängung der Todesstrafe.

Im Vordergrund steht kein Rachegedanke, sondern der Schutzauftrag der Gesellschaft, die Vermeidung vorhersehbarer künftiger Opfer! Die Gesellschaft hat den vollen moralischen Anspruch, dass die Justiz sie und ihre Familien vor derart vorhersehbarer Gefahren schützt! Das Beispiel zur Teestunde ändert daran nichts. Die Realität in US-Gefängnissen voller Lebenslänglicher ist eine andere! Hier sei noch mal erwähnt, dass ich nicht jedes Tötungsdelikt mit der Todesstrafe ahnden würde. Das Mordmerkmal „niedere Beweggründe“ muss erfüllt sein. Ausnahme: Das schließt Tötungen im befriedeten Bereich (Wohnung oder sonstiges Eigentum des Opfers und spontane Tötungen in Folge anderer Kapitalverbrechen) mit ein.

Zur Aussage: die hätten nichts mehr zu verlieren, füge ich dies an. Wer in Abwesenheit der Todesstrafe dazu verurteilt wurde, bis zum letzten Atemzug hinter Gittern zu leben, der verbüßt bereits die denkbar schlimmste Strafe. Diese Strafe ist nicht mehr steigerbar. Dieser Tätertyp hat nichts mehr zu verlieren, weil es faktisch keinen Unterschied macht, ob er zwei, fünf oder zehnmal zu Lebenslänglich verurteilt wird oder wurde. Das ermöglicht den Verurteilten ein Leben in einem rechtsfreien Raum, bewacht von Menschen, für die Recht, Gesetz und Moral unverändert gelten. Gemeint sind die Mitarbeiter der Vollzugsanstalten. Die Todesstrafe auf Bewährung ändert dieses Missverhältnis meiner Meinung nach für alle, über deren Haupt dieses Schwert des Damokles schwebt. Die Geltung gesellschaftlicher Regeln darf nicht am Gefängnistor enden! Hier schließt sich für mich der Kreis. So wenig die Todesstrafe als diffuse Möglichkeit in Freiheit beachtet wird und deshalb natürlich kaum abschreckt, so präsent wird sie für bereits zum Tode Verurteilter im Gefängnis sein. Ab dem Tage des Urteils begleitet sie die Killer bei jedem Gedanken an ein Kapitalverbrechen und wird spätestens dann abschrecken, wenn der erste die Bewährung verspielte. Ich glaube durchaus, dass diese Reform der Todesstrafe Gefängnisse befrieden könnten, weil den zum Tode Verurteilten de Verantwortung für ihr Leben wieder in die eigenen Hände gelegt würde. Nur dass sie dann ab sofort mit der Gewissheit lebten, dass ihr nächstes Kapitalverbrechen unausweichlich ihr letztes auf dieser Welt wäre. Ethik und Moral zählen nur dort, wo sie anerkannt, geteilt und gewürdigt werden!

Ein Schlusswort zu deinem Beispiel mit der Teestunde. Ich will ehrlich sein. Während ich das las, spürte ich die gefährliche Naivität in den Zeilen des Autors. Wenn er wirklich wissen möchte, wem er gegenüber sitzt, wenn er einen gefährlichen Killer interviewt, dann soll er sich detailliert mit dessen Taten beschäftigen oder, wenn möglich, mit überlebenden Opfern sprechen. Die sahen das wahre Gesicht ihrer Peiniger! Dann bekommt der gefährlich naive Autor vielleicht den Hauch einer Ahnung von dem, was sein Teepartner mit kühler Berechnung vor ihm verbarg!

Schon die Vorstellung, dass ein in Sicherungsverwahrung befindlicher Killer sich mal eben Gift beschaffen könnte, verdeutlicht dessen Einfallt.
Lebe, als würdest Du morgen sterben, lerne, als würdest zu ewig leben.
(Mahatma Gandhi)
Eulenwoelfchen

Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 30. Nov 2020, 12:15

Bobo hat geschrieben:(30 Nov 2020, 11:35)

Das ist dann halt Ihre Meinung. Die sei Ihnen unbenommen. Ich beurteile das völlig anders. Das Thema ist ja nun mal US – Todesstrafe. Welche ethisch – moralischen Maßstäbe im Einzelfall anzusetzen sind, bestimmen allein die Täter durch ihre Taten. So ist meine Sicht der Dinge. Ich erkenne in gewissen Mordtaten keinen Ansatz zur ethisch – moralischen Rechtfertigung! Diese Art Fragen wären eher bei zu ehrgeizigen Staatsanwälten, Gouverneuren etc. zu stellen. Ich schrieb nicht zufällig „gewisse Mordtaten“. Wie schon mehrfach erwähnt halte ich die Todesstrafe am ehesten bei: Sexualmördern, Raubmördern Serienmördern aller Beweggründe und Mord aus Habgier und anderen niederen Beweggründen für vollkommen angemessen.


Tatsächlich scheint es, als hätte die Todesstrafe keinerlei abschreckende Wirkung. M. E. könnte ein Grund dafür darin liegen, dass sie als reale Konsequenz nicht angemessen wahrgenommen wird. Daraus lässt sich die Frage ableiten; Wie stünde es um die Abschreckung, wenn sie für eine gewisse Klientel überführter Mörder zur Gewissheit würde? Wenn Mord im strafrechtlichen Sinne vor Gericht automatisch zum erweiterten Suizid würde?

Das Mörder sich im Alltag verstellen, beweist mir lediglich, dass ihre Taten bewusste Entscheidungen waren, oftmals, so scheint es, von entarteten Trieben forciert. Genau darin liegt mein "für die Todesstrafe auf gewisse Taten" begründet. Das ein Serienmörder lächeln kann und ein Tee spendiert, macht ihn mir nicht sympathischer. Was den eher plumpen Vorwand des Rachegedanken angeht, ich halte ihn für ein hilfloses Argument. Im Gegenteil. Wer für einen oder mehrerer bewusst durchgeführter Morde lebenslänglich im Gefängnis sitzt, der wird dadurch mit den Angehörigen der Opfer auf eine moralische Ebene gehoben. Denn die haben durch die Tat des Mörders Lebenslänglich! Auf diese Ebene gehört ein Killer m. E. nicht. Das macht für mich allein die Frage der Wiederholungsgefahr zum geeigneten Maßstab zur Verhängung der Todesstrafe.

Im Vordergrund steht kein Rachegedanke, sondern der Schutzauftrag der Gesellschaft, die Vermeidung vorhersehbarer künftiger Opfer! Die Gesellschaft hat den vollen moralischen Anspruch, dass die Justiz sie und ihre Familien vor derart vorhersehbarer Gefahren schützt! Das Beispiel zur Teestunde ändert daran nichts. Die Realität in US-Gefängnissen voller Lebenslänglicher ist eine andere! Hier sei noch mal erwähnt, dass ich nicht jedes Tötungsdelikt mit der Todesstrafe ahnden würde. Das Mordmerkmal „niedere Beweggründe“ muss erfüllt sein. Ausnahme: Das schließt Tötungen im befriedeten Bereich (Wohnung oder sonstiges Eigentum des Opfers und spontane Tötungen in Folge anderer Kapitalverbrechen) mit ein.

Zur Aussage: die hätten nichts mehr zu verlieren, füge ich dies an. Wer in Abwesenheit der Todesstrafe dazu verurteilt wurde, bis zum letzten Atemzug hinter Gittern zu leben, der verbüßt bereits die denkbar schlimmste Strafe. Diese Strafe ist nicht mehr steigerbar. Dieser Tätertyp hat nichts mehr zu verlieren, weil es faktisch keinen Unterschied macht, ob er zwei, fünf oder zehnmal zu Lebenslänglich verurteilt wird oder wurde. Das ermöglicht den Verurteilten ein Leben in einem rechtsfreien Raum, bewacht von Menschen, für die Recht, Gesetz und Moral unverändert gelten. Gemeint sind die Mitarbeiter der Vollzugsanstalten. Die Todesstrafe auf Bewährung ändert dieses Missverhältnis meiner Meinung nach für alle, über deren Haupt dieses Schwert des Damokles schwebt. Die Geltung gesellschaftlicher Regeln darf nicht am Gefängnistor enden! Hier schließt sich für mich der Kreis. So wenig die Todesstrafe als diffuse Möglichkeit in Freiheit beachtet wird und deshalb natürlich kaum abschreckt, so präsent wird sie für bereits zum Tode Verurteilter im Gefängnis sein. Ab dem Tage des Urteils begleitet sie die Killer bei jedem Gedanken an ein Kapitalverbrechen und wird spätestens dann abschrecken, wenn der erste seien Bewährung verspielte. Ich glaube durchaus, dass diese Reform der Todesstrafe Gefängnisse befrieden könnten, weil den zum Tode Verurteilten de Verantwortung für ihr Leben wieder in die eigenen Hände gelegt würde. Nur dass sie dann ab sofort mit der Gewissheit lebten, dass ihr nächstes Kapitalverbrechen unausweichlich ihr letztes auf dieser Welt wäre. Ethik und Moral zählen nur dort, wo sie anerkannt, geteilt und gewürdigt werden!

Ein Schlusswort zu deinem Beispiel mit der Teestunde. Ich will ehrlich sein. Während ich das las, spürte ich die gefährliche Naivität in den Zeilen des Autors. Wenn er wirklich wissen möchte, wem er gegenüber sitzt, wenn er einen gefährlichen Killer interviewt, dann soll er sich detailliert mit dessen Taten beschäftigen oder, wenn möglich, mit überlebenden Opfer sprechen. Die sahen das wahre Gesicht ihrer Peiniger! Dann bekommt der gefährlich naive Autor vielleicht den Hauch einer Ahnung von dem, was sein Teepartner mit kühler Berechnung vor ihm verbarg!

Schon die Vorstellung, dass ein in Sicherungsverwahrung befindlicher Killer sich mal eben Gift beschaffen könnte, verdeutlicht dessen Einfallt.


All das, was Sie hier anführen und im Prinzip die bereits vorgebrachten Argumente nur wiederholten, ohne diese stichhaltiger bergründen zu können, i.e, mit rein subjektiv-emotionalen Gefühlsspekulationen eben dem schieren Vergeltungs- und Auslöschungsgedanken das Wort zu reden, zeigt mir, dass hier eine weitere Diskussion wenig bis gar nichts bringt.
Faktenbelegte Argumente wie die Tatsachen zu den Rückfallquoten etc, klammern Sie dahingehend sowieso aus ;)

Eine ethisch-moralisch begründbare Basis für eine saubere Rechtsgrundlage und Rechtssprechung, auf der man hier aufbauen könnte, gibt ihre Haltung weiterhin nicht her. Beenden wir also an dieser Stelle die Diskussion.

Sie wollen Köpfe rollen sehen, mit einem biegsamen Todesstrafenrecht, ich dagegen nicht. Ich halte die Todesstrafe für eine Kreuzigung der Menschheit, deren gottgleiche Henkerarroganz eines Rechtsstaates, über Leben und Tod zu bestimmen, nicht würdig und durch nichts zu rechtfertigen ist.
Bobo
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Bobo » Mo 30. Nov 2020, 15:09

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(30 Nov 2020, 12:15)

All das, was Sie hier anführen und im Prinzip die bereits vorgebrachten Argumente nur wiederholten, ohne diese stichhaltiger bergründen zu können, i.e, mit rein subjektiv-emotionalen Gefühlsspekulationen eben dem schieren Vergeltungs- und Auslöschungsgedanken das Wort zu reden, zeigt mir, dass hier eine weitere Diskussion wenig bis gar nichts bringt.
Faktenbelegte Argumente wie die Tatsachen zu den Rückfallquoten etc, klammern Sie dahingehend sowieso aus ;)

Eine ethisch-moralisch begründbare Basis für eine saubere Rechtsgrundlage und Rechtssprechung, auf der man hier aufbauen könnte, gibt ihre Haltung weiterhin nicht her. Beenden wir also an dieser Stelle die Diskussion.

Sie wollen Köpfe rollen sehen, mit einem biegsamen Todesstrafenrecht, ich dagegen nicht. Ich halte die Todesstrafe für eine Kreuzigung der Menschheit, deren gottgleiche Henkerarroganz eines Rechtsstaates, über Leben und Tod zu bestimmen, nicht würdig und durch nichts zu rechtfertigen ist.



Viel mehr scheint es, dass Ihnen der Intellekt fehlt, die richtige Sichtweise anzunehmen. Todesstrafe, gottgleiche Henkerarroganz, Himmel hilf! Was für ein selbstgerechtes Geschwurbel. Die Realitäten perverser Killer ist dann wohl nichts weiter als die Ansammlung armer missverstandener Seelen. Arrgh. Und Sie werfen mir vor, ich täte meine Meinung nicht begründen? Dies ist weder ein Gerichtssaal noch ein Fachausschuss zur Gesetzgebung. Es ist nur ein Forum, also ganz ruhig und weiter atmen. Wenn Sie stichhaltige Argumente wollen, reden Sie mit den Opfern oder Angehörigen von Opfern, nicht mit denen von Tätern oder Berichte halbseidener Autoren, die sich darüber wundern, dass Serienkiller sich wie wie "normale" Menschen zu verkaufen versuchen .
Lebe, als würdest Du morgen sterben, lerne, als würdest zu ewig leben.
(Mahatma Gandhi)
Eulenwoelfchen

Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mo 30. Nov 2020, 16:57

Bobo hat geschrieben:(30 Nov 2020, 15:09)

Viel mehr scheint es, dass Ihnen der Intellekt fehlt, die richtige Sichtweise anzunehmen. Todesstrafe, gottgleiche Henkerarroganz, Himmel hilf! Was für ein selbstgerechtes Geschwurbel. Die Realitäten perverser Killer ist dann wohl nichts weiter als die Ansammlung armer missverstandener Seelen. Arrgh. Und Sie werfen mir vor, ich täte meine Meinung nicht begründen? Dies ist weder ein Gerichtssaal noch ein Fachausschuss zur Gesetzgebung. Es ist nur ein Forum, also ganz ruhig und weiter atmen. Wenn Sie stichhaltige Argumente wollen, reden Sie mit den Opfern oder Angehörigen von Opfern, nicht mit denen von Tätern oder Berichte halbseidener Autoren, die sich darüber wundern, dass Serienkiller sich wie wie "normale" Menschen zu verkaufen versuchen .


Was Ihnen ad persomam spammend so alles "scheint", interessiert hier nicht. Wenn Sie Dr. Thomas Müller als halbseidenen Autoren bezeichnen und sich damit lächerlich machen wollen, bitte sehr.

Ansonsten gibt es zu Ihren "hängt sie höher"-Statements nichts weiter zu sagen, ausser:
Montezumas kopflose Rache als ethisch/moralische Grundlage einer modernen Rechtsauffassung und Strafrechtsordnung ist entschieden abzulehnen.
Che Guevara
Beiträge: 1
Registriert: Mo 30. Nov 2020, 13:50

Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Che Guevara » Mo 30. Nov 2020, 18:34

Todesstrafe.. Ich würde sagen wenn Pädophile getötet werden ist es mehr als in Ordnung, weil Grundgesetz.. die Würde eines MENSCHEN ist unantastbar.. sollte geändert werden in..
die Würde eines MENSCHLICH VERHALTENDEN Menschens Ist unantastbar.
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Re: US-Todesstrafe - allgemein

Beitragvon Billie Holiday » Mo 30. Nov 2020, 18:36

Che Guevara hat geschrieben:(30 Nov 2020, 18:34)

Todesstrafe.. Ich würde sagen wenn Pädophile getötet werden ist es mehr als in Ordnung, weil Grundgesetz.. die Würde eines MENSCHEN ist unantastbar.. sollte geändert werden in..
die Würde eines MENSCHLICH VERHALTENDEN Menschens Ist unantastbar.


Gewalt und Sadismus sind menschlich. Oder welches andere Lebewesen tötet aus Lust?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski

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