USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

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odiug
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » Fr 4. Sep 2020, 09:34

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(04 Sep 2020, 02:50)

Massenhaft Babymord....? Bist du pro lifer?????

Der moralische Kompass der RKK ist sehr niedrig wenn man die Kindesmisshandlung von phaedophilen Priestern und die Vertuschungsversuche der RKK in Betracht zieht.

Vielleicht sollte Biden dort austreten.

Die Römisch Katholische Kirche ist eine sehr alte Organisation,die sich in der modernen Zeit schwer tut, den Anschluss zu wahren.
Peter Sloterdijk, auch nicht immer das Gelbe vom Ei, aber ab und zu hat er recht, brachte den Antagonismus der katholischen Kirche mal auf den Punkt:
Sie hat den Nimbus der Nostalgie und das ist in unsrer schnelllebigen Zeit nicht unbedingt was schlechtes.
Diese Sympathie für das etwas zurückgebliebene kann man sich aber nur leisten, weil die gesellschaftliche Macht der Kirchen inzwischen eher marginal ist.
Es sähe ganz anders aus, wenn die katholische Kirche politische Macht inne hätte ... dann wäre sie extrem gefährlich.
So aber sind die kleinen Landkirchen und Prozessionen irgendwie einfach nur putzig :p
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naddy
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon naddy » Fr 4. Sep 2020, 16:42

odiug hat geschrieben:(04 Sep 2020, 09:34)

Die Römisch Katholische Kirche ist eine sehr alte Organisation,die sich in der modernen Zeit schwer tut, den Anschluss zu wahren.


Besonders schwer tut sie sich allerdings, weil ihr Anspruch nicht ist "den Anschluss zu wahren", sondern die Richtung vorzugeben. ;)
"Das gefährliche an der Dummheit ist, daß sie die dumm macht, die ihr begegnen." (Sokrates).
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odiug
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » Fr 4. Sep 2020, 17:54

naddy hat geschrieben:(04 Sep 2020, 16:42)

Besonders schwer tut sie sich allerdings, weil ihr Anspruch nicht ist "den Anschluss zu wahren", sondern die Richtung vorzugeben. ;)

Aber dieser "Anspruch" ist ja inzwischen Teil der Nostalgie, die die Römisch Katholische Kirche umgibt :p
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Michael_B
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Michael_B » So 13. Sep 2020, 11:55

Armes Amerika.

Sie haben die Wahl zwischen einem alten Tattergreis "sleepy Joe" Biden und einem narzistischen Verrückten D.T.
Wie kann das sein? Es sollte wohl auch für das Präsidentenamt ein Höchstalter eingeführt werden. Kann doch nicht sein, dass für Otto-Normalverbraucher spätestens mit 67 Schluss ist im Berufsleben. Aber Präsident ist ja so easy, das kann man noch als Rentner nebenbei machen. Verrückt!
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odiug
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » So 13. Sep 2020, 12:15

Michael_B hat geschrieben:(13 Sep 2020, 11:55)

Armes Amerika.

Sie haben die Wahl zwischen einem alten Tattergreis "sleepy Joe" Biden und einem narzistischen Verrückten D.T.
Wie kann das sein? Es sollte wohl auch für das Präsidentenamt ein Höchstalter eingeführt werden. Kann doch nicht sein, dass für Otto-Normalverbraucher spätestens mit 67 Schluss ist im Berufsleben. Aber Präsident ist ja so easy, das kann man noch als Rentner nebenbei machen. Verrückt!

Adenauer war älter.
Also was soll das ?
Außerdem ist Trump nur 3 Jahre jünger.
Als ob dass bei dessen Lebensführung irgend einen Vorteil darstellt. :dead:
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Michael_B
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Michael_B » So 13. Sep 2020, 17:07

Ja eben, D.T. ist auch schon über 70. Ab aufs Altenteil ;-)
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon roli » So 13. Sep 2020, 17:15

Michael_B hat geschrieben:(13 Sep 2020, 11:55)

Armes Amerika.

Sie haben die Wahl zwischen einem alten Tattergreis "sleepy Joe" Biden und einem narzistischen Verrückten D.T.
Wie kann das sein? Es sollte wohl auch für das Präsidentenamt ein Höchstalter eingeführt werden. Kann doch nicht sein, dass für Otto-Normalverbraucher spätestens mit 67 Schluss ist im Berufsleben. Aber Präsident ist ja so easy, das kann man noch als Rentner nebenbei machen. Verrückt!


Biden hat sehr viel Erfahrung. Ist schon eine zeitlang im Geschäft. Er ist ein ruhiger Typ, was ich schon als äußerst Positiv betrachte. Ob er in allem recht hat, steht auf einem anderen Blatt.
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!
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odiug
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » So 13. Sep 2020, 17:40

Michael_B hat geschrieben:(13 Sep 2020, 17:07)

Ja eben, D.T. ist auch schon über 70. Ab aufs Altenteil ;-)

Ich weiß nicht.
Also Adenauer war auch schon sehr alt und nicht schlecht.
Churchill war auch schon 66, als er das erste mal Prime Minister und 77 als er zum zweiten mal gewählt wurde und schau was der noch geleistet hat.
Ich denke, wenn es um Krisenmanagement geht, also um existenzielle Krisen, ist Erfahrung ein wichtiger Aspekt.
Das Problem: Alter ist eben nicht gleich zu setzen mit Erfahrung.
Das sieht man derzeit sehr gut im Unterschied zwischen beiden Kandidaten.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon sünnerklaas » So 13. Sep 2020, 17:52

odiug hat geschrieben:(13 Sep 2020, 17:40)

Ich weiß nicht.
Also Adenauer war auch schon sehr alt und nicht schlecht.
Ich denke, wenn es um Krisenmanagement geht, also um existenzielle Krisen, ist Erfahrung ein wichtiger Aspekt.
Das Problem: Alter ist eben nicht gleich zu setzen mit Erfahrung.
Das sieht man derzeit sehr gut im Unterschied zwischen beiden Kandidaten.


Absolut korrekt. Und Trump ist ein politischer Laie, nicht einmal ein Amateur. Und lernfähig ist er auch nicht, das haben die letzten vier Jahre gezeigt.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon sünnerklaas » So 13. Sep 2020, 17:55

Michael_B hat geschrieben:(13 Sep 2020, 11:55)

Wie kann das sein?


Eine mögliche Antwort: man misstraut vielleich generell Jüngeren.
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odiug
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » So 13. Sep 2020, 18:10

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Sep 2020, 17:55)

Eine mögliche Antwort: man misstraut vielleich generell Jüngeren.

Da bin ich mirauch nicht sicher.
Es gab ja ein paar Kandidaten, die mit ihrer Jugend Punkte sammeln konnten.
Ich denke, dass die Primary-Wähler einen Lagerwahlkamp in Coronazeiten vermeiden wollten.
Also ohne Corona wäre es wahrscheinlich anders verlaufen und die Demokraten hätten sich eher zwischen Harris und Warren entschieden.
Sanders war immer nur die zweite Wahl.
Die ersten Primaries, als Corona noch kaum eine Rolle spielte, deuteten in diese Richtung.
Corona machte den Primary Wählern aber klar, dass es um mehr als politics as usual geht ... und das hat Biden verstanden.
Es geht um Schadensbegrenzung und Restauration demokratischer Strukturen nach dem "assault" durch Trump.
Biden verkörpert das am besten.
Ich denke auch, dass Biden sich dieser Rolle bewusst ist und auf eine zweite Amtszeit verzichten wird.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon sünnerklaas » So 13. Sep 2020, 18:19

odiug hat geschrieben:(13 Sep 2020, 18:10)

Da bin ich mirauch nicht sicher.
Es gab ja ein paar Kandidaten, die mit ihrer Jugend Punkte sammeln konnten.
Ich denke, dass die Primary-Wähler einen Lagerwahlkamp in Coronazeiten vermeiden wollten.
Also ohne Corona wäre es wahrscheinlich anders verlaufen und die Demokraten hätten sich eher zwischen Harris und Warren entschieden.
Sanders war immer nur die zweite Wahl.
Die ersten Primaries, als Corona noch kaum eine Rolle spielte, deuteten in diese Richtung.
Corona machte den Primary Wählern aber klar, dass es um mehr als politics as usual geht ... und das hat Biden verstanden.
Es geht um Schadensbegrenzung und Restauration demokratischer Strukturen nach dem "assault" durch Trump.
Biden verkörpert das am besten.


Und so manche Trump-Anhänger drehen ja schon am Rad. Da werden dann schon mal aus tiefster Dankbarkeit für die Begnadigung Trump öffentlich Ratschläge gegeben, was zu sei...: Kriegsrecht verhängen, Leute festnehmen, Aufstände im Land mit der Armee bekämpfen... Ob Trump sich für Jones wirres Gerede auch artig bedanken wird? :D
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Liberty » Di 15. Sep 2020, 20:49

odiug hat geschrieben:(13 Sep 2020, 17:40)
Ich denke, wenn es um Krisenmanagement geht, also um existenzielle Krisen, ist Erfahrung ein wichtiger Aspekt.


Warum wurde 2008 der sehr erfahrene McCain dann nicht dem unverfahrenen 1st-term-Senator Obama vorgezogen? Da wurde doch sogar das Alter von McCain als Argument gegen ihn gebracht, obwohl er damals noch vier Jahre jünger und geistig ein Riese war im Vergleich zu Opa Biden heute.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Alexyessin » Di 15. Sep 2020, 20:50

Liberty hat geschrieben:(15 Sep 2020, 20:49)

Warum wurde 2008 der sehr erfahrene McCain dann nicht dem unverfahrenen 1st-term-Senator Obama vorgezogen? Da wurde doch sogar das Alter von McCain als Argument gegen ihn gebracht, obwohl er damals noch vier Jahre jünger und geistig ein Riese war im Vergleich zu Opa Biden heute.


Weil McCain leider die Olle mit am Start hatte. Und diese Art von Konservatismus war in Zeiten einer von diesen Konservativen verursachten Finanz- und Sozialkrise nicht wirklich gern gesehen.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Liberty » Di 15. Sep 2020, 20:52

odiug hat geschrieben:(13 Sep 2020, 18:10)
Corona machte den Primary Wählern aber klar, dass es um mehr als politics as usual geht ... und das hat Biden verstanden.


Was genau will Biden denn gegen Corona machen?
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » Di 15. Sep 2020, 21:30

Alexyessin hat geschrieben:(15 Sep 2020, 20:50)

Weil McCain leider die Olle mit am Start hatte. Und diese Art von Konservatismus war in Zeiten einer von diesen Konservativen verursachten Finanz- und Sozialkrise nicht wirklich gern gesehen.

Es war nicht nur dass ... er wollte die Truppen im Irak verstärken um so einen Sieg zu erzwingen.
Die Leute hatten genug davon.
Die Finanzkrise schlug auch gerade zu ... es war einfach Zeit, das Pferd zu wechseln.
Aber du hast schon recht ... Palin half nicht gerade.
Gibt übrigens einen tollen Film mit Woody Harrelson
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » Di 15. Sep 2020, 21:40

Liberty hat geschrieben:(15 Sep 2020, 20:49)

Warum wurde 2008 der sehr erfahrene McCain dann nicht dem unverfahrenen 1st-term-Senator Obama vorgezogen? Da wurde doch sogar das Alter von McCain als Argument gegen ihn gebracht, obwohl er damals noch vier Jahre jünger und geistig ein Riese war im Vergleich zu Opa Biden heute.

Wäre er in der gleichen Situation gegen einen demokratischen Präsidenten angetreten, hätte er gewonnen.
Aber Bush Jr. war halt Republikaner wie MCCain ... das war damals das falsche Parteibuch :(
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon sünnerklaas » Di 15. Sep 2020, 22:43

odiug hat geschrieben:(15 Sep 2020, 21:40)

Wäre er in der gleichen Situation gegen einen demokratischen Präsidenten angetreten, hätte er gewonnen.
Aber Bush Jr. war halt Republikaner wie MCCain ... das war damals das falsche Parteibuch :(


McCaine gab seinerzeit im Wahlkampf eine Ehrenerklärung für Obama ab.
McCaine war ein hochanständiger Politiker. Viele aus der Tea Party haben im das alles bis über seinen Tod hinaus bitter übel genommen. Obama hat einige Leute aus der Bush jr.-Administration übernommen - u.a. Bushs Verteidigungsminister Gates.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Liberty » Mi 16. Sep 2020, 02:32

sünnerklaas hat geschrieben:(15 Sep 2020, 22:43)
McCaine gab seinerzeit im Wahlkampf eine Ehrenerklärung für Obama ab.
McCaine war ein hochanständiger Politiker. Viele aus der Tea Party haben im das alles bis über seinen Tod hinaus bitter übel genommen. Obama hat einige Leute aus der Bush jr.-Administration übernommen - u.a. Bushs Verteidigungsminister Gates.


McCain war kein wirklicher Konservativer. Er hat sich schon immer oft gegen die Parteilinie der Republikaner gestellt, wollte zeitweise auch mal als Independent im Senat sitzen. Er hat viel überparteilich gearbeitet. John Kerry wollte ihn 2004 als seinen running mate haben, das sagt schon alles.

2008 wollte McCain eigentlich Joe Lieberman als running mate nehmen, der auch schon running mate von Al Gore war. Da wäre die Basis der Republikaner aber auf die Barrikaden gegangen. McCain brauchte einen running mate, der im Gegensatz zu ihm für die klassischen konservativen Positionen steht. Eine junge, konservative Frau zu nehmen, die dazu auch noch in einem Regierungsamt als Gouverneur aktiv gewesen ist, war eigentlich keine schlechte Idee von McCain.

Die linksgrünen Mainstream-Medien haben damals aber natürlich alles anders gesehen als heute.

Damals haben sie behauptet, mit 72 sei man im Grunde zu alt um Präsident zu werden, heute halten sie einen fortgeschritten demenzkranken 76-jährigen für geeignet um Präsident zu werden.

Damals haben sie eine unglaubliche Hexenjagd auf eine junge Frau und Mutter veranstaltet, heute feiern sie eine kinderlose Abtreibungslobbyisten dafür, dass sie erster weiblicher VP werden könnte. :rolleyes:
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » Mi 16. Sep 2020, 04:25

Liberty hat geschrieben:(16 Sep 2020, 02:32)

McCain war kein wirklicher Konservativer. Er hat sich schon immer oft gegen die Parteilinie der Republikaner gestellt, wollte zeitweise auch mal als Independent im Senat sitzen. Er hat viel überparteilich gearbeitet. John Kerry wollte ihn 2004 als seinen running mate haben, das sagt schon alles.

2008 wollte McCain eigentlich Joe Lieberman als running mate nehmen, der auch schon running mate von Al Gore war. Da wäre die Basis der Republikaner aber auf die Barrikaden gegangen. McCain brauchte einen running mate, der im Gegensatz zu ihm für die klassischen konservativen Positionen steht. Eine junge, konservative Frau zu nehmen, die dazu auch noch in einem Regierungsamt als Gouverneur aktiv gewesen ist, war eigentlich keine schlechte Idee von McCain.

Die linksgrünen Mainstream-Medien haben damals aber natürlich alles anders gesehen als heute.

Damals haben sie behauptet, mit 72 sei man im Grunde zu alt um Präsident zu werden, heute halten sie einen fortgeschritten demenzkranken 76-jährigen für geeignet um Präsident zu werden.

Damals haben sie eine unglaubliche Hexenjagd auf eine junge Frau und Mutter veranstaltet, heute feiern sie eine kinderlose Abtreibungslobbyisten dafür, dass sie erster weiblicher VP werden könnte. :rolleyes:

Also zum Thema Palin ... anscheinend ist inkompetent und verlogen für dich ein Synonym für konservativ.

https://www.pbs.org/wgbh/frontline/arti ... s-thrived/

Mit dieser Meinung bist du leider nicht allein: Le Pen, Gauland, Berlusconi, Orban, Erdogan und Trump zählen darauf :thumbup:

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