USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Moderator: Moderatoren Forum 3

Alpha Centauri
Beiträge: 5802
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 10:49

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Alpha Centauri » So 24. Nov 2019, 16:45

Orbiter1 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:41)

Bloomberg steigt jetzt offiziell in das Rennen ein. Da man sich mit genug Geld am Ende auch genug Stimmen kaufen kann wird der nächste US-Präsident wieder ein Milliardär sein. Halte ich für eine perverse Fehlentwicklung und ich bin mir nicht sicher ob Demokratie noch die passende Bezeichnung für so ein System ist.



Naja die USA zeigen schon in ihrem politischen System Züge einer Plutokratie, das Präsidentenamt kann man.sich kaufen.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 27169
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » So 24. Nov 2019, 16:54

Orbiter1 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:41)

Bloomberg steigt jetzt offiziell in das Rennen ein. Da man sich mit genug Geld am Ende auch genug Stimmen kaufen kann wird der nächste US-Präsident wieder ein Milliardär sein. Halte ich für eine perverse Fehlentwicklung und ich bin mir nicht sicher ob Demokratie noch die passende Bezeichnung für so ein System ist.


Und wie genau wurden Ronald Reagan, Bill Clinton oder Obama US-Präsident?
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 5608
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Orbiter1 » So 24. Nov 2019, 17:13

Adam Smith hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:54)

Und wie genau wurden Ronald Reagan, Bill Clinton oder Obama US-Präsident?
Wer von denen musste sich denn gegen einen Milliardär durchsetzen?
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Beiträge: 42392
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Tom Bombadil » So 24. Nov 2019, 17:25

Clinton hat sich gegen Perot durchgesetzt und George HW. Bush war auch kein armer Schlucker.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 27169
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » So 24. Nov 2019, 17:29

Orbiter1 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:13)

Wer von denen musste sich denn gegen einen Milliardär durchsetzen?


Auch damals gab es schon Milliardäre. Obama hat zwar nicht gegen einen Milliardär gewonnen. Der war aber schon reich.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mitt_Romney

US-Amerikaner mögen erfolgreiche Bürger.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Benutzeravatar
naddy
Beiträge: 902
Registriert: Mo 18. Mär 2019, 11:50

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon naddy » So 24. Nov 2019, 18:43

Adam Smith hat geschrieben:(24 Nov 2019, 17:29)

Auch damals gab es schon Milliardäre. Obama hat zwar nicht gegen einen Milliardär gewonnen. Der war aber schon reich.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mitt_Romney

US-Amerikaner mögen erfolgreiche Bürger.


Rätselhafterweise in besonderem Maße die Schlechtweggekommenen.
"Das gefährliche an der Dummheit ist, daß sie die dumm macht, die ihr begegnen." (Sokrates).
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 27169
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » So 24. Nov 2019, 18:47

naddy hat geschrieben:(24 Nov 2019, 18:43)

Rätselhafterweise in besonderem Maße die Schlechtweggekommenen.


Und erfolgreiche US-Amerikaner wählen Sanders.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Benutzeravatar
Emin
Beiträge: 2190
Registriert: Fr 30. Mär 2012, 13:38

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Emin » So 24. Nov 2019, 19:50

Orbiter1 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:41)

Bloomberg steigt jetzt offiziell in das Rennen ein. Da man sich mit genug Geld am Ende auch genug Stimmen kaufen kann wird der nächste US-Präsident wieder ein Milliardär sein. Halte ich für eine perverse Fehlentwicklung und ich bin mir nicht sicher ob Demokratie noch die passende Bezeichnung für so ein System ist.


Das kann man nur begrenzt. Bloomberg steht momentan bei 1-3% und mich würde es stark wundern, wenn er noch zulegen wird.
"Sir, we're surrounded"
"Excellent, now we can attack in any direction"
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 4557
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » So 24. Nov 2019, 20:22

Orbiter1 hat geschrieben:(24 Nov 2019, 16:41)
Da man sich mit genug Geld am Ende auch genug Stimmen kaufen kann [...]

War es nicht Clinton, die 2016 mehr Geld für Wahlkampf zur Verfügung hatte als Trump?
Wie konnte da Trump gewählt werden?

Oder ist deine These des Stimmenkaufes falsch?
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
Schlettow
Beiträge: 328
Registriert: Mi 19. Jun 2019, 20:08

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Schlettow » Mo 25. Nov 2019, 00:33

Buttigieg führt mittlerweile deutlich in Iowa und auch in New Hampshire hat er gute Chancen zu gewinnen. Die Primaries könnten dann einen sehr interessanten Verlauf nehmen, insbesondere wenn Bidens korrupte Machenschaften in der Ukraine dann auch noch in den Fokus des Impeachmentverfahrens gegen Trump gerückt werden. Buttigieg ist im zentristischen Lager der Hauptkonkurrent für Biden.
Liberty
Beiträge: 675
Registriert: So 26. Aug 2018, 21:58

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Liberty » Mi 4. Dez 2019, 19:27

Kamala Harris ist nun auch ausgestiegen. Zwischenzeitlich galt sie ja mal als Geheimfavoritin.

Das Feld lichtet sich so langsam. Interessant werden die Endorsement der ausgestiegenen Kandidaten.
Liberty
Beiträge: 675
Registriert: So 26. Aug 2018, 21:58

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Liberty » Fr 6. Dez 2019, 20:29

Biden rastet bei einer Veranstaltung in Iowa aus, weil ein Bürger ihn kritisch auf die Sache um seinen Sohn und Bursima anspricht. Er bezeichnet den Bürger als "verdammten Lügner".
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 4557
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » Sa 7. Dez 2019, 00:24

Liberty hat geschrieben:(06 Dec 2019, 20:29)
Biden rastet bei einer Veranstaltung in Iowa aus, weil ein Bürger ihn kritisch auf die Sache um seinen Sohn und Bursima anspricht. Er bezeichnet den Bürger als "verdammten Lügner".

Ja, das dürfte Bidens wunder Punkt sein, den Trump im Wahlkampf, so Biden antritt, ausführlich bearbeiten kann.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
tabernakel
Beiträge: 739
Registriert: Do 26. Mär 2015, 11:12

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon tabernakel » So 8. Dez 2019, 21:05

Liberty hat geschrieben:(04 Dec 2019, 19:27)
Kamala Harris ist nun auch ausgestiegen. Zwischenzeitlich galt sie ja mal als Geheimfavoritin.

Das Feld lichtet sich so langsam. Interessant werden die Endorsement der ausgestiegenen Kandidaten.

"langsam" ist hier das entscheidende Wort. es sind immer noch 15 Kandidaten im Rennen. Und falls Buttigieg am Ende das Rennen machen würde, würde mich das auf der einen Seite zwar freuen weil mir seine Positionen von allen Kandidaten mit am meisten behagen; auf der anderen Seite wäre mir allerdings für die Zukunft der Demokraten deutlich lieber ein Vertreter der weit-linken wie Sanders fährt den Karren mit Schmackes genauso an die Wand wie der vergleichbare Corbyn gerade augenscheinlich in Großbrittannien. Es ist eines wie Hillary Clinton gegen jemanden wie Trump trotz Stimmenmehrheit zu unterliegen. Es wäre etwas ganz anderes gegen jemanden wie Trump mit einem populisitsch-radikalen Programm a'la "Verstaatlichung wiederbeleben" und "werde die US-Militärhilfen für Israel einstellen und stattdessen Gaza geben" eine US-Präsidentschaftswahl gegen diesen haushoch zu verlieren.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 5608
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Orbiter1 » Mo 13. Jan 2020, 19:03

So, mit dem Ausscheiden von Cory Booker wären bei den Demokraten wieder die Weißen unter sich. Im nächsten Schritt fliegen dann voraussichtlich die Frauen raus.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 27169
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » Mo 13. Jan 2020, 19:06

Orbiter1 hat geschrieben:(13 Jan 2020, 19:03)

So, mit dem Ausscheiden von Cory Booker wären bei den Demokraten wieder die Weißen unter sich. Im nächsten Schritt fliegen dann voraussichtlich die Frauen raus.


Obama war vor kurzem Präsident und Hillary Kandidatin der Demokraten.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 4557
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » Mo 13. Jan 2020, 19:08

Orbiter1 hat geschrieben:(13 Jan 2020, 19:03)
So, mit dem Ausscheiden von Cory Booker wären bei den Demokraten wieder die Weißen unter sich. Im nächsten Schritt fliegen dann voraussichtlich die Frauen raus.

Wie ich gehört habe, geht es bei einer Wahl darum, zu gewinnen.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".

Zurück zu „30. Nordamerika“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast