Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

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Adam Smith
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » So 20. Okt 2019, 14:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Oct 2019, 10:31)

Die USA sollten mMn. massiv abrüsten. Das gesparte Geld und die Forschungsmanpower sollten sie dann in erneuerbare Energien stecken und sich so endgültig vom Nahen und Mittleren Osten unabhängig machen. Sollen sich doch andere für das Schwarze Gold in der Region die Köpfe einschlagen und sich mit den religiösen Fanatikern rumärgern, zumal die USA selber noch sehr viele Ressourcen auf diesen Gebiet haben. Die Zukunft liegt sowieso in der Informationstechnologie, da sind die USA schon führend, diesen Vorsprung gilt es auszubauen.


Die USA exportieren seit 2018 mehr Öl als sie importieren.

https://amp2-handelsblatt-com.cdn.amppr ... 20%251%24s

Die USA sind unabhängig vom Erdöl. Das einzige Land was die USA militärisch ersetzen könnte wäre China. Es wäre schön, wenn China endlich mal was machen würde. Nur könnte es ja sein, dass die Chinesen am Ende noch schlimmer sind als Trump.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Tom Bombadil » So 20. Okt 2019, 14:36

Adam Smith hat geschrieben:(20 Oct 2019, 14:32)

Die USA exportieren seit 2018 mehr Öl als sie importieren.

Das weiß ich, aber vermutlich haben die USA nicht die allergrößten Reserven. Daher fände ich es vernünftig, die unnötigen Rüstungsausgaben runterzufahren und dafür massiv in EE zu investieren. Die Rüstungskonzerne können ja trotzdem im Geschäft bleiben: Schwerter zu Windrädern :cool:

Nur könnte es ja sein, dass die Chinesen am Ende noch schlimmer sind als Trump

Das ist dann das Problem der Chinesen und derer, die sie rufen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » So 20. Okt 2019, 15:43

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Oct 2019, 14:36)

Das weiß ich, aber vermutlich haben die USA nicht die allergrößten Reserven. Daher fände ich es vernünftig, die unnötigen Rüstungsausgaben runterzufahren und dafür massiv in EE zu investieren. Die Rüstungskonzerne können ja trotzdem im Geschäft bleiben: Schwerter zu Windrädern :cool:


Die USA haben kaum Reserven. Dafür Kanada. Trotzdem ist es verwunderlich, dass die USA kaum etwas in Bezug auf Erneuerbare Energien unternehmen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Alexander Sommer » So 20. Okt 2019, 15:59

Adam Smith hat geschrieben:(20 Oct 2019, 14:32)

Die USA exportieren seit 2018 mehr Öl als sie importieren.

https://amp2-handelsblatt-com.cdn.amppr ... 20%251%24s

Die USA sind unabhängig vom Erdöl. Das einzige Land was die USA militärisch ersetzen könnte wäre China. Es wäre schön, wenn China endlich mal was machen würde. Nur könnte es ja sein, dass die Chinesen am Ende noch schlimmer sind als Trump.




Natürlich, wer selbst 987 Millionen Tonnen verbraucht aber nur 650 Millionen(2018) Tonnen fördert, muss wieviel importieren ????
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Adam Smith » So 20. Okt 2019, 16:29

Alexander Sommer hat geschrieben:(20 Oct 2019, 15:59)

Natürlich, wer selbst 987 Millionen Tonnen verbraucht aber nur 650 Millionen(2018) Tonnen fördert, muss wieviel importieren ????


Und wie erklärt sich so etwas?


Während die USA 2013 erst 100.000 Barrel exportierten, waren es letztes Jahr bereits 1,53 Millionen. Dagegen sank der Import von täglich 12 Millionen Barrel im Jahr 2016 auf jetzt nur noch 3 Millionen


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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Di 22. Okt 2019, 09:05

Der Donald Trump wirft seinen Wählern und den USA quasi vor, daß ihm dieser Job im Weissen Haus Milliarden kosten würde... Dann hau doch ab! Undankbares Volk. :D

Angeblich koste ihn die Zeit im Amt eine erhebliche Stange Geld. Zwischen zwei und fünf Milliarden Dollar verliere er für seinen Dienst am Vaterland, so Trump in gewohnter Manier. "Ich hätte ein Vermögen mit meinen Geschäften gemacht. Es lief richtig gut bei mir. Ich habe einen tollen Konzern. Ich habe die besten Immobilien", so der Präsident, der die Leitung des Trump-Imperiums für die Dauer seiner Amtszeit abgegeben haben will. Sein amtierender Stabschef Mick Mulvaney hatte erst am Sonntag erklärt, Trump sehe sich "immer noch im Hotel-Geschäft".

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 92649.html


Dabei hat das Weisse Haus (durch die Sprecherin Kellyanne Conway) sogar Werbung für das Trump-Establishment, für Trump-Produkte gemacht. Soll er mal endlich seine Steuererklärung öffentlich machen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Emin » Di 22. Okt 2019, 10:47

King Kong 2006 hat geschrieben:(22 Oct 2019, 09:05)

Der Donald Trump wirft seinen Wählern und den USA quasi vor, daß ihm dieser Job im Weissen Haus Milliarden kosten würde... Dann hau doch ab! Undankbares Volk. :D



Dabei hat das Weisse Haus (durch die Sprecherin Kellyanne Conway) sogar Werbung für das Trump-Establishment, für Trump-Produkte gemacht. Soll er mal endlich seine Steuererklärung öffentlich machen.


Es stimmt aber schon, dass die Präsidentschaft wirtschaftlich extrem aufwendig ist, das wird durchs Präsidentengehalt kaum aufgefangen. Die Clintons haben das Weiße Haus nahe an der Privatinsolvenz verlassen. Obama hatte Glück, dass er bereits ein Buch veröffentlicht hatte, lange bevor er Präsidenten wurde, was sich nach seinem Wahlsieg extrem gut verkauft hat. Er musste aber dennoch noch ein Kinderbuch herausgeben, um die Kosten der Präsidentschaft zu decken. Der bekannteste Fall ist aber Truman, der nach seiner Präsidentschaft in so großen finanziellen Schwierigkeiten war, dass wegen ihm die Präsidentenrente von 25.000$/Monat eingeführt wurde, da er sonst pleite gegangen wäre. Alle anderen Präsidenten der jüngeren Geschichte waren schon lange vor Amtsantritt Multimillionäre, mussten aber teilweise trotzdem noch Memoiren-Rechte verkaufen, um Schulden zu begleichen.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon Alpha Centauri » Di 22. Okt 2019, 13:42

Emin hat geschrieben:(22 Oct 2019, 10:47)

Es stimmt aber schon, dass die Präsidentschaft wirtschaftlich extrem aufwendig ist, das wird durchs Präsidentengehalt kaum aufgefangen. Die Clintons haben das Weiße Haus nahe an der Privatinsolvenz verlassen. Obama hatte Glück, dass er bereits ein Buch veröffentlicht hatte, lange bevor er Präsidenten wurde, was sich nach seinem Wahlsieg extrem gut verkauft hat. Er musste aber dennoch noch ein Kinderbuch herausgeben, um die Kosten der Präsidentschaft zu decken. Der bekannteste Fall ist aber Truman, der nach seiner Präsidentschaft in so großen finanziellen Schwierigkeiten war, dass wegen ihm die Präsidentenrente von 25.000$/Monat eingeführt wurde, da er sonst pleite gegangen wäre. Alle anderen Präsidenten der jüngeren Geschichte waren schon lange vor Amtsantritt Multimillionäre, mussten aber teilweise trotzdem noch Memoiren-Rechte verkaufen, um Schulden zu begleichen.


Typisch amerikanisch eben.
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Re: Isolation oder Bewahrung der globalen US-Stellung? Die Protokolle von Greenwich

Beitragvon King Kong 2006 » Di 22. Okt 2019, 15:34

Emin hat geschrieben:(22 Oct 2019, 10:47)

Es stimmt aber schon, dass die Präsidentschaft wirtschaftlich extrem aufwendig ist, das wird durchs Präsidentengehalt kaum aufgefangen. Die Clintons haben das Weiße Haus nahe an der Privatinsolvenz verlassen. Obama hatte Glück, dass er bereits ein Buch veröffentlicht hatte, lange bevor er Präsidenten wurde, was sich nach seinem Wahlsieg extrem gut verkauft hat. Er musste aber dennoch noch ein Kinderbuch herausgeben, um die Kosten der Präsidentschaft zu decken. Der bekannteste Fall ist aber Truman, der nach seiner Präsidentschaft in so großen finanziellen Schwierigkeiten war, dass wegen ihm die Präsidentenrente von 25.000$/Monat eingeführt wurde, da er sonst pleite gegangen wäre. Alle anderen Präsidenten der jüngeren Geschichte waren schon lange vor Amtsantritt Multimillionäre, mussten aber teilweise trotzdem noch Memoiren-Rechte verkaufen, um Schulden zu begleichen.


Mag sein, das weiß man aber vorher. Niemand wird gezwungen sich auf das höchste Amt zu bewerben. Damit soll man dienen und nicht verdienen. Sollte man wohl mal gerade Trump erklären...
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