Sammelstrang: Amokläufe in den USA

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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon VaterMutterKind » Di 6. Aug 2019, 19:57

zollagent hat geschrieben:(06 Aug 2019, 19:55)

Ist wie bei der AfD, nicht alle, aber die, die es nicht sind, unterstützen sie trotzdem. Abraham Lincoln würde weinen ob der Entwicklung, die seine Republikaner genommen haben.


Und Bernie Sanders ist rechtsradikal oder nur rechts? Links kann er ja nicht sein, wenn ein amerikanischer Linksextremer bei uns noch weit rechts verortet wird.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Di 6. Aug 2019, 20:00

VaterMutterKind hat geschrieben:(06 Aug 2019, 19:57)

Und Bernie Sanders ist rechtsradikal oder nur rechts? Links kann er ja nicht sein, wenn ein amerikanischer Linksextremer bei uns noch weit rechts verortet wird.



Die Rechtsradikalen bei uns scheinen die Rechtsradikalen in den USA offenbar sehr zu unterstützen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon VaterMutterKind » Di 6. Aug 2019, 20:02

zollagent hat geschrieben:(06 Aug 2019, 20:00)

Die Rechtsradikalen bei uns scheinen die Rechtsradikalen in den USA offenbar sehr zu unterstützen.


Das beantworte meine Frage nicht. Wenn ein amerikanischer Linksextremer in Deutschland angeblich noch weit rechts verortet werden würde, wo steht denn dann Bernie Sanders?
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Di 6. Aug 2019, 20:07

VaterMutterKind hat geschrieben:(06 Aug 2019, 20:02)

Das beantworte meine Frage nicht. Wenn ein amerikanischer Linksextremer in Deutschland angeblich noch weit rechts verortet werden würde, wo steht denn dann Bernie Sanders?

Bernie Sanders als "Linksextremen" verunglimpfen zu wollen, das kann in der Tat nur einem Rechtsextremen einfallen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon VaterMutterKind » Di 6. Aug 2019, 20:12

zollagent hat geschrieben:(06 Aug 2019, 20:07)

Bernie Sanders als "Linksextremen" verunglimpfen zu wollen, das kann in der Tat nur einem Rechtsextremen einfallen.


:?:

Es ist sehr mühsam mit dir zu schreiben.

Wo habe ich denn Bernie Sanders als linksextrem eingestuft? Lies dir bitte nochmal die Diskussion durch und dann beantworte meine Frage bitte.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon lili » Di 6. Aug 2019, 20:37

VaterMutterKind hat geschrieben:(06 Aug 2019, 19:57)

Und Bernie Sanders ist rechtsradikal oder nur rechts? Links kann er ja nicht sein, wenn ein amerikanischer Linksextremer bei uns noch weit rechts verortet wird.


Ich habe gelesen, das Bernie Sanders Politik eher mit der europäischen Sozialdemokratie verglichen wird. Die hat er sich sogar zum Vorbild genommen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Di 6. Aug 2019, 21:03

VaterMutterKind hat geschrieben:(06 Aug 2019, 20:12)

:?:

Es ist sehr mühsam mit dir zu schreiben.

Wo habe ich denn Bernie Sanders als linksextrem eingestuft? Lies dir bitte nochmal die Diskussion durch und dann beantworte meine Frage bitte.

Das mit den Suggestivfragen solltest du nochmal wiederholen. Das ist höchst ungeschickt, was du da veranstalten willst. Natürlich läuft deine Argumentation auf genau das hinaus, was ein Herr Trump auch verkündet und Herrn Sanders, und nicht nur den, als linksradikal verunglimpfen will. Daß das nicht so ist, weißt auch du, aber das Abarbeiten der Aufgabenliste verlangt's halt.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon VaterMutterKind » Di 6. Aug 2019, 21:06

zollagent hat geschrieben:(06 Aug 2019, 21:03)

Das mit den Suggestivfragen solltest du nochmal wiederholen. Das ist höchst ungeschickt, was du da veranstalten willst. Natürlich läuft deine Argumentation auf genau das hinaus, was ein Herr Trump auch verkündet und Herrn Sanders, und nicht nur den, als linksradikal verunglimpfen will. Daß das nicht so ist, weißt auch du, aber das Abarbeiten der Aufgabenliste verlangt's halt.


DU hast behauptet ein amerikanischer Linksextremer würde in Deutschland noch weit rechts verortet werden.

Bernie Sanders wird in den USA als Linker betrachtet.

Bedeutet das, dass er von Deutschen noch als rechts oder sogar rechtsradikal betrachtet werden würde?

Und jetzt hör auf dich heraus zu reden. sondern beantworte ganz einfach die Frage. ;)
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon lili » Di 6. Aug 2019, 21:11

Berrnie wäre eher ein Sozialdemokrat.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 7. Aug 2019, 02:21

Julian hat geschrieben:(06 Aug 2019, 16:27)

Der Schütze in Dayton, Ohio, war wohl eher ein Linksextremist und Antifa-Anhänger.


https://edition.cnn.com/2019/08/05/us/c ... index.html

Wird diese Information auch in deutschen Medien breit diskutiert werden? Oder passt das nicht ins Bild?


Wie schoen fuer die xenophoben rechtslastigen Trumpisten, das auch linksradikale in den USA Massenmord begehen. So als ob ein Massenmord einen anderen weniger schrecklicher macht. Faschisten sind nicht unbedingt alle braun, es gibt auch Gruene und Rote.

Aber die Rechtspopulisten fuehlen sich angegriffen und heulen, schaut her die sind genauso schlimm. Tit for tat welches in den Kindergarten gehoert.

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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 7. Aug 2019, 02:26

zollagent hat geschrieben:(05 Aug 2019, 21:25)

Doch, du schriebst von "freiem Waffenerwerb" in den USA. Er ist zwar auch für mich viel zu großzügig, aber so ganz frei ist er nicht. Ist sogar von Staat zu Staat unterschiedlich.


Ja da hast du Recht. In einigen Bundestaaten muss man den Fuehrerschein beim Kauf vorlegen und in anderen nicht, in einigen darfst du die Knarre offen im Holster spazieren tragen, in anderen nicht.

Was soll das?
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 7. Aug 2019, 02:48

zollagent hat geschrieben:(06 Aug 2019, 20:00)

Die Rechtsradikalen bei uns scheinen die Rechtsradikalen in den USA offenbar sehr zu unterstützen.


Das ist doch offensichtlich. Eine Kraehe hackt der anderen kein Auge aus
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon aleph » Mi 7. Aug 2019, 02:50

Den waffennarren ist die verfassung wichtiger, als menschenleben. Die liberalen waffengesetze nützt den falschen. Die meisten amerikaner tragen keine waffe mit sich herum. Hätten die Opfer der amokläufe waffen gehabt, wären sie nicht wehrlos gewesen und hätten sich wehren können. Eine Verschärfung der waffengesetze wird also die freiheit der meisten amerikaner nicht einschränken, weil sie diese option gar nicht nutzen.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 7. Aug 2019, 02:56

aleph hat geschrieben:(07 Aug 2019, 02:50)

Den waffennarren ist die verfassung wichtiger, als menschenleben. Die liberalen waffengesetze nützt den falschen. Die meisten amerikaner tragen keine waffe mit sich herum. Hätten die Opfer der amokläufe waffen gehabt, wären sie nicht wehrlos gewesen und hätten sich wehren können. Eine Verschärfung der waffengesetze wird also die freiheit der meisten amerikaner nicht einschränken, weil sie diese option gar nicht nutzen.


So in etwa argumentiert die NRA
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Mi 7. Aug 2019, 07:23

aleph hat geschrieben:(07 Aug 2019, 02:50)

Den waffennarren ist die verfassung wichtiger, als menschenleben. Die liberalen waffengesetze nützt den falschen. Die meisten amerikaner tragen keine waffe mit sich herum. Hätten die Opfer der amokläufe waffen gehabt, wären sie nicht wehrlos gewesen und hätten sich wehren können. Eine Verschärfung der waffengesetze wird also die freiheit der meisten amerikaner nicht einschränken, weil sie diese option gar nicht nutzen.

Die Opfer sollten die Option ja auch nicht nutzen. Eine Verschärfung der Waffengesetze sollte eher in die Richtung gehen, daß eben nicht mehr jeder an halbautomatische Waffen kommt und die dann mittels ebenso leicht erhältlicher Bausätze in automatische Waffen umwandeln kann. Und die "Opfer, die sich wehren" würden wohl mehr Kollateralschäden verursachen als dem Täter schaden. Für solche Dinge braucht es Profis.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Mi 7. Aug 2019, 07:26

VaterMutterKind hat geschrieben:(06 Aug 2019, 21:06)

DU hast behauptet ein amerikanischer Linksextremer würde in Deutschland noch weit rechts verortet werden.

Bernie Sanders wird in den USA als Linker betrachtet.

Bedeutet das, dass er von Deutschen noch als rechts oder sogar rechtsradikal betrachtet werden würde?

Und jetzt hör auf dich heraus zu reden. sondern beantworte ganz einfach die Frage. ;)

Mit Zirkelschlüssen lassen sich Suggestivfragen nicht konstruieren. Nein, es bedeutet keineswegs, daß Bernie Sanders von Deutschen als Rechtsradikal betrachtet würde. Das ist nur das Wunschbild einiger deutscher Rechtsradikaler, worauf du ja auch hinsteuerst.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon aleph » Mi 7. Aug 2019, 07:33

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(07 Aug 2019, 02:56)

So in etwa argumentiert die NRA

Ich weiß. Dazu kommt ja, dass man nicht überall eine waffe tragen und anwenden kann. Es wäre sehr seltsam, würden angestellte mit waffe im büro rumlaufen. Auch in der freizeit geht das nicht immer.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon aleph » Mi 7. Aug 2019, 07:45

zollagent hat geschrieben:(07 Aug 2019, 07:23)

Die Opfer sollten die Option ja auch nicht nutzen. Eine Verschärfung der Waffengesetze sollte eher in die Richtung gehen, daß eben nicht mehr jeder an halbautomatische Waffen kommt und die dann mittels ebenso leicht erhältlicher Bausätze in automatische Waffen umwandeln kann. Und die "Opfer, die sich wehren" würden wohl mehr Kollateralschäden verursachen als dem Täter schaden. Für solche Dinge braucht es Profis.

Auch ein punkt. Nur wenig amerikaner benötigen wirklich waffen zum selbstschutz. Bei denen kann man entsprechende ausbildungen machen und sie überprüfen. Eine ferfassungsmäßige freiheit, die den meisten Menschen nie nutzen können, aber vielen schadet, für die gibt es keine rechtfertigung.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon Julian » Mi 7. Aug 2019, 09:10

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(07 Aug 2019, 02:21)

Wie schoen fuer die xenophoben rechtslastigen Trumpisten, das auch linksradikale in den USA Massenmord begehen. So als ob ein Massenmord einen anderen weniger schrecklicher macht. Faschisten sind nicht unbedingt alle braun, es gibt auch Gruene und Rote.

Aber die Rechtspopulisten fuehlen sich angegriffen und heulen, schaut her die sind genauso schlimm. Tit for tat welches in den Kindergarten gehoert.

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Nachdem Sie einseitig Donald Trump die Schuld an den Amokläufen gegeben haben, wollte ich zumindest darauf hinweisen, dass der Täter von Dayton offenbar eher linksextremistische als rechtsextremistische Ansichten hat und deswegen wohl eher nicht von Donald Trumps Rhetorik beeinflusst war.

Nichts von dem, was Sie mir hier sonst unterstellen, trifft zu. Es geht nicht um eine gegenseitige Aufrechnung, sondern einfach um eine objektive Darstellung des Sachverhalts.

Ich finde es ohnehin sehr zweifelhaft, Donald Trump nun für jedes Attentat von Rechtsextremen verantwortlich zu machen. Solche Taten gab es schon immer, und selbst wenn sich die Täter durch Trumps Rhetorik hätten beeinflussen lassen, so ist doch klar, dass sie Trump vollkommen missverstanden hätten. Nirgendwo hat Trump zu solchen Attentaten aufgerufen oder auch nur angedeutet, dass sie in seinem Sinne oder zu dulden seien. Er hat die Taten stattdessen klar verurteilt.

Dass es Orte im Internet und in der realen Welt gibt, wo übel gehetzt wird und die den Attentäter von El Paso tatsächlich beeinflusst haben könnten, das will ich nicht in Abrede stellen. Ich finde es aber unangemessen, alle rechtsextremen, rassistischen Aktivitäten 1:1 mit Trump zu identifizieren.
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Re: Sammelstrang: Amokläufe in den USA

Beitragvon zollagent » Mi 7. Aug 2019, 10:28

Julian hat geschrieben:(07 Aug 2019, 09:10)

Nachdem Sie einseitig Donald Trump die Schuld an den Amokläufen gegeben haben, wollte ich zumindest darauf hinweisen, dass der Täter von Dayton offenbar eher linksextremistische als rechtsextremistische Ansichten hat und deswegen wohl eher nicht von Donald Trumps Rhetorik beeinflusst war.

Nichts von dem, was Sie mir hier sonst unterstellen, trifft zu. Es geht nicht um eine gegenseitige Aufrechnung, sondern einfach um eine objektive Darstellung des Sachverhalts.

Ich finde es ohnehin sehr zweifelhaft, Donald Trump nun für jedes Attentat von Rechtsextremen verantwortlich zu machen. Solche Taten gab es schon immer, und selbst wenn sich die Täter durch Trumps Rhetorik hätten beeinflussen lassen, so ist doch klar, dass sie Trump vollkommen missverstanden hätten. Nirgendwo hat Trump zu solchen Attentaten aufgerufen oder auch nur angedeutet, dass sie in seinem Sinne oder zu dulden seien. Er hat die Taten stattdessen klar verurteilt.

Dass es Orte im Internet und in der realen Welt gibt, wo übel gehetzt wird und die den Attentäter von El Paso tatsächlich beeinflusst haben könnten, das will ich nicht in Abrede stellen. Ich finde es aber unangemessen, alle rechtsextremen, rassistischen Aktivitäten 1:1 mit Trump zu identifizieren.

Trump ist einer der Zündler, die solche Amok-Aktionen mit verursachen. Das abstreiten zu wollen, ist schlicht Leugnung der Realitäten.
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