Partei der Humanisten

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Ein Terraner
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Ein Terraner » Fr 6. Dez 2019, 13:02

Realist2014 hat geschrieben:(06 Dec 2019, 12:48)

nein, dein Text war ad personam


Wie würdest du denn gerne darauf hingewiesen werden das deine Texte cholerisches gebrülle enthalten das nicht gerade diskussionsfördernd ist ?
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Cobra9
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Cobra9 » Fr 6. Dez 2019, 13:03

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Dec 2019, 12:27)

Hat Portugal gemacht und damit riesen Erfolge bei der Eindämmung von Drogen erzielt. Sorry, aber auch das steht auf dem Boden von Fakten durch langjähriger Forschung und Erprobungen.


Von einer völligen Legalisierung kannst Du nicht reden.

Es gibt durchaus gesetzlich vorgeschriebene Regularien.
Der Besitz von Drogen ist damit keine Straftat mehr, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit - wie Falschparken. Der Besitz und Konsum von zehn Tagesrationen ist okay.

Wer sich mit den erlaubten Mengen erwischen lässt, muss vor einen so genannten "Ausschuss zur Bekämpfung der Drogensucht". Ein Jurist, ein Psychologe und ein Sozialarbeiter stellen fest, ob der Konsum problematisch ist. Sie klären über Gefahren auf und bieten Therapien an. Erst wer ein zweites Mal vor so einem Ausschuss landet, kann zu einem Bußgeld oder Sozialstunden verdonnert werden. Begleitet wird das Programm von Aufklärungskampagnen und Hilfe wie Spritzentausch oder Opiatsubstitutionen. Das finde Ich ganz gut.

Es ist also durchaus eine Aufsicht und Regulierung da. Von einer freien Legalisierung kannst Du nicht vollständig sprechen, ebenfalls gibt's weiterhin die Beschaffunskriminalität. Erzähl Mir mal was sich daran ändern soll solange Süchtige weiterhin ihre Drogen selbst finanzieren müssen. In Portugal ist das so.
Ergo braucht es Geld weiterhin für Drogen. Das Süchtige woher bekommen ?!

Ich lehne aber beispielsweise einem Süchtigen den Stoff von der Krankenkasse zahlen zu lassen. Sorry. Warum soll die Allgemeinheit das zahlen ? Hätte erhebliche Mehrkosten zur Folge.

Wenn Ich saufe kriege Ich das dann auch bezahlt :rolleyes:

Drogenkonsum wird von „komplexeren Faktoren beeinflusst als lediglich Gesetzgebung und Strafverfolgung. Das kommt aber auch bei den Humanisten zu kurz. Portugal kann man teilweise loben. Ich wäre sehr dafür den Verkauf von Drogen in Apotheken oder ähnlichen Einrichtungen zu legitimieren.
Das würde zumindest dafür sorgen das saubere Drogen verkauft und Dealer weniger Macht haben.Plus Hygiene usw.

Wenn man weniger Tote hätte, weniger Infektionen und so weiter okay teilweise. Aber die Programme der Humanisten ergeben das für mich derzeit nicht ganz.


Gut es gibt auch keine richtige Drogenpolitik irgendwie
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Cobra9 » Fr 6. Dez 2019, 13:09

lili hat geschrieben:(06 Dec 2019, 12:27)

Ich fand die Parteienwerbung sehr progressiv und es setzt neue Impulse. Ok dass mit den Drogen habe ich übersehen. Ich finde nur die Art und Weise wie sie mit der Digitalisierung arbeiten wollen besser als z.B. bei der FDP. Da wird von Digitalisierung gefaselt, aber progressive Gedankengänge findet man vegebens.


Moment. Ich sage für die PR Maßnahmen ist die Partei verantwortlich und Ich nehme Sie nicht wahr im Alltag. Bzw. hab Sie wahr genommen. Im Gegensatz zur AFD PR ist man still. Gerade bei Social Media.

Aber Auswirkung, PR usw. ist ja Sache der Partei.



Ich finde die Humanisten durchaus interessant in vielen Punkten. Aber Ich hab eben mit einigen Punkten im Programm noch Probleme, viele Fragen usw.

Feinschliff
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Ein Terraner » Fr 6. Dez 2019, 13:13

Cobra9 hat geschrieben:(06 Dec 2019, 13:03)

Von einer völligen Legalisierung kannst Du nicht reden.

Es gibt durchaus gesetzlich vorgeschriebene Regularien.
Der Besitz von Drogen ist damit keine Straftat mehr, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit - wie Falschparken. Der Besitz und Konsum von zehn Tagesrationen ist okay.

Wer sich mit den erlaubten Mengen erwischen lässt, muss vor einen so genannten "Ausschuss zur Bekämpfung der Drogensucht". Ein Jurist, ein Psychologe und ein Sozialarbeiter stellen fest, ob der Konsum problematisch ist. Sie klären über Gefahren auf und bieten Therapien an. Erst wer ein zweites Mal vor so einem Ausschuss landet, kann zu einem Bußgeld oder Sozialstunden verdonnert werden. Begleitet wird das Programm von Aufklärungskampagnen und Hilfe wie Spritzentausch oder Opiatsubstitutionen. Das finde Ich ganz gut.

Es ist also durchaus eine Aufsicht und Regulierung da. Von einer freien Legalisierung kannst Du nicht vollständig sprechen, ebenfalls gibt's weiterhin die Beschaffunskriminalität. Erzähl Mir mal was sich daran ändern soll solange Süchtige weiterhin ihre Drogen selbst finanzieren müssen. In Portugal ist das so.
Ergo braucht es Geld weiterhin für Drogen. Das Süchtige woher bekommen ?!

Ich lehne aber beispielsweise einem Süchtigen den Stoff von der Krankenkasse zahlen zu lassen. Sorry. Warum soll die Allgemeinheit das zahlen ? Hätte erhebliche Mehrkosten zur Folge.

Wenn Ich saufe kriege Ich das dann auch bezahlt :rolleyes:

Drogenkonsum wird von „komplexeren Faktoren beeinflusst als lediglich Gesetzgebung und Strafverfolgung. Das kommt aber auch bei den Humanisten zu kurz. Portugal kann man teilweise loben. Ich wäre sehr dafür den Verkauf von Drogen in Apotheken oder ähnlichen Einrichtungen zu legitimieren.
Das würde zumindest dafür sorgen das saubere Drogen verkauft und Dealer weniger Macht haben.Plus Hygiene usw.

Wenn man weniger Tote hätte, weniger Infektionen und so weiter okay teilweise. Aber die Programme der Humanisten ergeben das für mich derzeit nicht ganz.


Gut es gibt auch keine richtige Drogenpolitik irgendwie


Das ist jetzt mal wieder der übliche Trugschluss, nur weil jemand Legalized sage meint dieser nicht gleich ohne jeglich Kontrolle. Das Konsumartikel entsprechend Reguliert und Überwacht werden ist doch eine absolute Selbstverständlichkeit in einem Modernen Industrieland. Genauso wie es selbstverständlich sein sollte das süchtige Menschen die ihr Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen in Behandlung müssten und nicht in den Knast, was aber auch bedeutet das nicht jeder der Drogen nimmt automatisch sein Leben nicht mehr unter Kontrolle hat. Hier müssen einfach vernünftige Regeln her.
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon lili » Fr 6. Dez 2019, 13:27

Cobra9 hat geschrieben:(06 Dec 2019, 13:09)

Moment. Ich sage für die PR Maßnahmen ist die Partei verantwortlich und Ich nehme Sie nicht wahr im Alltag. Bzw. hab Sie wahr genommen. Im Gegensatz zur AFD PR ist man still. Gerade bei Social Media.

Aber Auswirkung, PR usw. ist ja Sache der Partei.



Ich finde die Humanisten durchaus interessant in vielen Punkten. Aber Ich hab eben mit einigen Punkten im Programm noch Probleme, viele Fragen usw.

Feinschliff


Ach so....mir geht es ähnlich. Ich habe auch noch offene Fragen die für mich nicht geklärt sind.
,,Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte größenteils? Hohnlächelte Sklavenbesitzer und selber - Sklaven." Das unwahre Prinzip unserer Erziehung"

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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Cobra9 » Fr 6. Dez 2019, 14:43

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Dec 2019, 13:13)

Das ist jetzt mal wieder der übliche Trugschluss, nur weil jemand Legalized sage meint dieser nicht gleich ohne jeglich Kontrolle. Das Konsumartikel entsprechend Reguliert und Überwacht werden ist doch eine absolute Selbstverständlichkeit in einem Modernen Industrieland. Genauso wie es selbstverständlich sein sollte das süchtige Menschen die ihr Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen in Behandlung müssten und nicht in den Knast, was aber auch bedeutet das nicht jeder der Drogen nimmt automatisch sein Leben nicht mehr unter Kontrolle hat. Hier müssen einfach vernünftige Regeln her.



Im Flyer des Verband Tübingen steht freie Legalisierung ohne genau zu erklären wie , was usw.

Drogen jeglicher Art seien zu legalisieren. Lediglich zu Prävention und Aufklärung steht was.

Sprich freie Legalisierung ohne jegliche Überwachung, Regulierung. Ist so darin zu lesen. Sorry so würde Ich das ablehnen und wenn Fragen wie Kosten, Beschaffungskriminalität usw. auch nicht erwähnt werden stellen sich Mir eben Fragen. Warum sollte Ich mich dann aber weiter mit der Partei beschäftigen wenn Ich einige solche Punkte finde wo Ich ablehne oder anderer Meinung bin ?

Okay kann sein der Flyer war unvollständig. Aber ist es meine Aufgabe den Flyer so zu gestalten das die Kernpunkte ausreichend beantwortet werden und ausreichend Informationen drin sind ??

Ich hab den gelesen und darauf basiert meine Meinung. Die Partei hat interessante Punkte und Sachen die mich nicht begeistern. Derzeit keine Stimme
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Ein Terraner » Fr 6. Dez 2019, 15:33

Cobra9 hat geschrieben:(06 Dec 2019, 14:43)

Im Flyer des Verband Tübingen steht freie Legalisierung ohne genau zu erklären wie , was usw.

Drogen jeglicher Art seien zu legalisieren. Lediglich zu Prävention und Aufklärung steht was.

Sprich freie Legalisierung ohne jegliche Überwachung, Regulierung. Ist so darin zu lesen. Sorry so würde Ich das ablehnen und wenn Fragen wie Kosten, Beschaffungskriminalität usw. auch nicht erwähnt werden stellen sich Mir eben Fragen. Warum sollte Ich mich dann aber weiter mit der Partei beschäftigen wenn Ich einige solche Punkte finde wo Ich ablehne oder anderer Meinung bin ?

Okay kann sein der Flyer war unvollständig. Aber ist es meine Aufgabe den Flyer so zu gestalten das die Kernpunkte ausreichend beantwortet werden und ausreichend Informationen drin sind ??

Ich hab den gelesen und darauf basiert meine Meinung. Die Partei hat interessante Punkte und Sachen die mich nicht begeistern. Derzeit keine Stimme


Die Gegenargumente die du hier aufführst sind aktuell alles Nebenwirkungen der Prohibition, aber alleine schon daran das sie Prävention und Aufklärung erwähnen gibt es die Vermutung das sie sich dabei mehr denken als da steht. Aber grundsätzlich du hast recht wenn du meinst das hier noch ein ordentlicher Feinschliff in der Programm gehört.

Die Partei hat aktuell eh keinen guten Stand, viele sind einfach nur von der fachlichen, logischen und rationalen Art verschreckt. Viele Gläubige Menschen werden panisch wenn es um die Abtreibungspunkt geht, BWLer bekommen Panikattacken beim BGE Standpunkt und Grüne gehen mit der Kernkraft wohl auch nicht so konform. Die Partei eckt da halt sehr leicht an da sie recht wenig auf Gefühle welcher Art stützt sondern auf Ethik, Technologie, Wissenschaft und Fakten. Damit können halt viele nicht umgehen.
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon unity in diversity » Sa 7. Dez 2019, 04:54

Realist2014 hat geschrieben:(06 Dec 2019, 12:16)

Wie die große Mehrheit auch.... :D

Wird nix mit der Arbeitsbefreiung derer mit den geringen Kompetenzen...

Stellt jemand wirklich Geringkompetenzler ein?
Der Schaden, den sie potenziell anrichten können, läßt mich überlegen, ob man sie mit einem geringen Bestechungsgeld von der Arbeit fern halten sollte.
Das wäre eventuell Schadensbegrenzung, weil man sich von den Risiken, die von dieser Personengruppe ausgehen, freikauft.
Wer es als beleidigend empfindet, sich in dieser Weise ruhigstellen zu lassen, darf sich halt qualifizieren.
Qualifikation ist damit Zugangsvoraussetzung, um arbeiten zu dürfen.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Cobra9 » Sa 7. Dez 2019, 11:17

Ein Terraner hat geschrieben:(06 Dec 2019, 15:33)

Die Gegenargumente die du hier aufführst sind aktuell alles Nebenwirkungen der Prohibition, aber alleine schon daran das sie Prävention und Aufklärung erwähnen gibt es die Vermutung das sie sich dabei mehr denken als da steht. Aber grundsätzlich du hast recht wenn du meinst das hier noch ein ordentlicher Feinschliff in der Programm gehört.

Die Partei hat aktuell eh keinen guten Stand, viele sind einfach nur von der fachlichen, logischen und rationalen Art verschreckt. Viele Gläubige Menschen werden panisch wenn es um die Abtreibungspunkt geht, BWLer bekommen Panikattacken beim BGE Standpunkt und Grüne gehen mit der Kernkraft wohl auch nicht so konform. Die Partei eckt da halt sehr leicht an da sie recht wenig auf Gefühle welcher Art stützt sondern auf Ethik, Technologie, Wissenschaft und Fakten. Damit können halt viele nicht umgehen.


Na ja Aufklärung findet auch aktuell schon statt ebenfalls gibt's Einrichtungen für saubere Spritzen usw.

Ebenso die Möglichkeit der ärztlichen Beratung, Versorgung und Entzugsprogramme. Keine dieser Einrichtungen oder ähnliches wird von der Polizei oder Justiz behindert. Es ist sogar relativ umfangreich alles schon da. Also überzeugt das Argument nicht das Aufklärung, Prävention viel bringen da schon im Moment verfügbare Maßnahmen, Möglichkeiten nicht voll wahrgenommen werden.

Sorry die Humanisten erzählen Mir was von Legalisierung aber beantworten offene Fragen nicht oder unzureichend. Die Grünen haben eine bessere Chance beispielsweise im vergleichbaren Punkt.

Die Partei hat Potential. Ich warte ab und eventuell in fünf Jahren schauen wir mal.
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Ein Terraner » Sa 7. Dez 2019, 11:22

Cobra9 hat geschrieben:(07 Dec 2019, 11:17)

Na ja Aufklärung findet auch aktuell schon statt ebenfalls gibt's Einrichtungen für saubere Spritzen usw.

Ebenso die Möglichkeit der ärztlichen Beratung, Versorgung und Entzugsprogramme. Keine dieser Einrichtungen oder ähnliches wird von der Polizei oder Justiz behindert. Es ist sogar relativ umfangreich alles schon da. Also überzeugt das Argument nicht das Aufklärung, Prävention viel bringen da schon im Moment verfügbare Maßnahmen, Möglichkeiten nicht voll wahrgenommen werden.

Sorry die Humanisten erzählen Mir was von Legalisierung aber beantworten offene Fragen nicht oder unzureichend. Die Grünen haben eine bessere Chance beispielsweise im vergleichbaren Punkt.

Die Partei hat Potential. Ich warte ab und eventuell in fünf Jahren schauen wir mal.


Die Grünen sind halt schon etwas länger dabei, ich halte die Humanisten aktuell jedenfalls für die Partei mit dem zukunftsweisenden Programm, auch wenn es noch etwas ausgefeilt werden muss.

Hier noch was allgemeines zu dem Thema Drogen.
https://youtu.be/AR3Ynx0s8gE
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Realist2014 » Sa 7. Dez 2019, 11:45

unity in diversity hat geschrieben:(07 Dec 2019, 04:54)

Stellt jemand wirklich Geringkompetenzler ein?
Der Schaden, den sie potenziell anrichten können, läßt mich überlegen, ob man sie mit einem geringen Bestechungsgeld von der Arbeit fern halten sollte.
Das wäre eventuell Schadensbegrenzung, weil man sich von den Risiken, die von dieser Personengruppe ausgehen, freikauft.
Wer es als beleidigend empfindet, sich in dieser Weise ruhigstellen zu lassen, darf sich halt qualifizieren.
Qualifikation ist damit Zugangsvoraussetzung, um arbeiten zu dürfen.


Sowohl "Geringkompetenzler" als auch "Niedriglöhner" sind beides relative Begriffe- keine absoluten, wie dein Text suggeriert.

Daher treffen deine "Ableitungen" auch nicht zu
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Progressiver » Mi 25. Dez 2019, 00:48

lili hat geschrieben:(06 Dec 2019, 11:09)

Hallo,

wie findet ihr die Partei?

Ich finde sie grundsätzlich Interessant, da den digitalen Fortschritt betont und auch für sozialen Ausgleich plädiert. Die politische Ausrichtung ist sozialliberal.Ich finde sie hat ein Alleinstellungsmerkmal und sie ist sehr innovativ. Hätte sie Chancen, dass sie mal in den Bundestag zu kommen? Es ist ja schwierig durch die 5% Hürde.

Wie findet ihr diese Partei?

https://diehumanisten.de/


Ich hatte sie mal eine Weile auf dem Schirm.

Gut finde ich an ihr: Sie ist für die Vereinigten Staaten von Europa. Sie ist für einen laizistischen Staat.

Negativ: Ihre Drogenpolitik. Drogen sind oftmals psychosefördernd. Daneben ihre positve Position zur Kernkraft. Ihren Willen, Subventionen komplett abzubauen. Sorry, aber die öffentlichen Güter wie die Bahn, Wasserversorgung, Krankenhäuser usw. dürfen nicht dem Machbarkeitswahn der Wirtschaft unterworfen werden, sondern müssen gemeinwohlorientiert sein. Deswegen stehe ich auch weiter links. Eine Gemeinwohlökonomie, die gleichzeitig auf Umweltschonung setzt, finde ich besser als die soziale Marktwirtschaft. Auch wenn es diese noch nie in der Praxis in Deutschland gegeben hat, sondern immer nur ein Slogan war.

Das absolute Killerthema ist aber ihre Position pro BGE. Auch wenn sie andererseits für die Bekämpfung von Steuerflucht ist. Ich stehe aber für eine Anti-BGE-Politik von links, wie sie es vor Jahren auch der Ökonom Heiner Flassbeck wohl formuliert hat.

Ich hatte ihnen im Übrigen vor Jahren mal eine Mail geschrieben. Sie haben damals nicht geantwortet.

Vom großen Teil der Bevölkerung wird diese Partei wohl nicht gewählt werden. Sie ist zu optimistisch. Ich selbst kann auch nicht sagen, was ich von ihrem Unterstützer Steven Pinker halten soll. Aber vom Machbarkeitswahn halte ich auch nicht viel. Den Rest der Bevölkerung dürfte sie aber auch großenteils abschrecken. Wenn sie es denn schaffen kann, bekannter zu werden. Die Deutschen sind in ihrer Mehrheit meiner Beobachtung nach ganz zufrieden damit, von der Politik, der Wirtschaft, den Medien und auch den Kirchen (!) wie Untertanen behandelt, ausgebeutet bzw. belogen und verarscht zu werden. Sie glauben diesen Institutionen jedes Schauermärchen. Jedenfalls glauben sie lieber an Märchen als frei nach Kant ihren eigenen Verstand zu benutzen. Andere Parteien sind auch besser darin, an die niederen Instinkte zu apellieren. Um die Leute zu beherrschen, muss man bekanntlich "teile und herrsche" spielen. So lassen sich in der Praxis gerne Wenigverdiener gegen Hartz IV-Empfänger ausspielen. Oder letztere gegen Obdachlose. Oder gegen Flüchtlinge. So folgen einem die zu beherrschenden bedingungslos. Dies alles verspricht die Humanistenpartei nicht. Folglich kann ich mir nicht vorstellen, dass sie es über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen werden. Sie setzt auf zu wenig Angstmache, Futterneid und auf ein tribalistisches "Wir gegen die"-Gefühl.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon bluetie » Mi 25. Dez 2019, 00:59

Progressiver hat geschrieben:(25 Dec 2019, 00:48)
Sorry, aber die öffentlichen Güter wie die Bahn, Wasserversorgung, Krankenhäuser usw. dürfen nicht dem Machbarkeitswahn der Wirtschaft unterworfen werden, sondern müssen gemeinwohlorientiert sein.

dein Staat ist nicht gemeinwohlorientiert, sondern staatsorientiert.
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Re: Partei der Humanisten

Beitragvon Realist2014 » Mi 25. Dez 2019, 16:11

Progressiver hat geschrieben:(25 Dec 2019, 00:48)

I . Eine Gemeinwohlökonomie, die gleichzeitig auf Umweltschonung setzt, finde ich besser als die soziale Marktwirtschaft. l.



Diese so genannte "Gemeinwohlökonomie" ist ja nichts anderes als ein weiterer Versuch des untergegangenen Sozialismus....

Wieder der alte Käse gegen das Eigentum an den PM.

"Felber möchte das Gemeinwohl durch einen demokratisch gewählten „Wirtschaftskonvent“ festlegen (mich persönlich erinnert allein schon die Sprache an die jakobinischen Wohlfahrtsausschüsse und jagt mir einen keinesfalls wohligen Schauer über den Rücken). Selbst wenn der Wirtschaftskonvent demokratisch gewählt ist, wird er sich zwecks Erlangung der Arbeitsfähigkeit aus einer begrenzten Anzahl von Menschen zusammensetzen, die aber ihre Anschauung allgemeinverbindlich macht. Hayeks „Anmaßung von Wissen“ bekommt hier eine neue Dimension. Mit der Allgemeinverbindlicherklärung der Werte und der Vorgabe des Weges ihrer Konkretisierung dürfte sich der Konvent über Minderheiten (wie mich) hinwegsetzen. Viele Kritiker befürchten an dieser Stelle totalitäre Züge. Diese Befürchtung erhält zumindest durch die von Felber (2012) beabsichtigten (Umerziehungs-) Programme in Schulen Nahrung: Wenn dort in Gefühlskunde, Wertekunde, Kommunikationskunde gezeigt wird, wie schlecht Wettbewerb für die Menschen ist, droht eine ideologische Schlagseite. Die GWÖ zielt nämlich darauf ab, den Menschen zu verändern, anstatt die Institutionen (s. dazu mehr unten). Auch dies ist ein Kennzeichen nicht nur von Religionen, sondern auch von totalitären Ideologien.
Die GWÖ steht zutiefst auf Kriegsfuß mit der Marktwirtschaft, ohne diese aber in ihrem Wesen verstanden zu haben.
Die Frage, ob und wie man die Marktwirtschaft zu Gunsten der Arbeitnehmer entsprechend umgestalten könnte (dies war das Anliegen von S. Gesell (1949) und H. George (1885)), wird von der GWÖ aber noch nicht einmal gestellt.
Auch die Konsumenten sollen sich an Gemeinwohlaspekten orientieren. Ist es aber die Aufgabe der Konsumenten, bei jedem Kauf (wie viele Produkte liegen bei mir jede Woche im Einkaufskorb?) die soziale und ökologische Angemessenheit der Produktion bis in die letzten Stufen der Wertkette zurück zu vollziehen? Ich behaupte, dass dies auch die beruflichen Spezialisten beim Einkauf weit überfordert – ein Problem, das bereits beim heutigen Zertifizierungs(un)wesen zutage tritt.
Auch die Rohstoffpreise sollen demokratisch festgelegt werden. Dies ist aber eine Pippi-Langstrumpf-Ökonomie: Felber macht sich so die Welt, wie sie ihm gefällt.
Wenn die Zinsen per Dekret begrenzt oder abgeschafft würden, machte das Kapital einen großen Bogen um Deutschland. Konsequenz: Mehr Knappheit, mehr Arbeitslosigkeit, mehr Umverteilung durch Zinsen, die dann versteckt gezahlt würden. Wenn Felber einen unentgeltlichen Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen fordert, löst er nicht das Problem ihrer Zuteilung dieses knappen Gutes. Natürlich, die Antwort wäre: „das geschieht doch über die Gemeinwohlbilanz“. Nicht auszuschließen – ja geradezu wahrscheinlich-, dass dann unter dem Tisch auch noch Geld an die Zuteilenden fließt. Und: Die Bodenrenten werden durch das Dekret nicht abgeschafft. Vielmehr werden sie zwischen den korrumpierten Grundstückszuteilern und den korrumpierenden Grundstücksnutzern (hier im Kollektiv) aufgeteilt. Dieses Problem entgeht Felber freilich, weil die Kategorie der ökonomischen Rente (derzeit der zentrale Umverteilungsmechanismus in unserer Gesellschaft!) in der GWÖ offenbar gänzlich unbekannt ist.
Das Konzept GWÖ überzeugt nicht. Die Verteidigungslinie lautet entweder, dass der Kritiker „falschen Werten“ anhängt, oder aber es wird eingewandt, bei der GWÖ handele es sich um ein Konzept, das in der Entwicklung begriffen ist. Wissenschaftlich redlich ist das nicht; die GWÖ lässt sich so schwer falsifizieren, wie sich eine eingeseifte Sau am Schwanz fassen lässt. Bleibt die Frage: Warum laufen so viele Menschen dem Propheten Felber hinterher? Felber wedelt mit Werten, die tatsächlich als „universal“ gelten können. Die Probleme treten erst dann offen zu Tage, wenn diese Werte konkret in Maßnahmen umgesetzt werden sollen („Butter bei de Fische“). Dann zeigt sich des Geistes Kind. Ein weiterer Grund ist der „Alternativpopulismus“: Die Bewegung um Felber grast „als sich entwickelndes Konzept“ von Grundeinkommen bis zum Regionalgeld so ziemlich alles ab, was im alternativen Spektrum diskutiert wird. Um ein Einpassen muss man sich mangels eigener Theorie, die diesen Namen verdient, ja kaum kümmern."


https://www.economy4mankind.org/alterna ... oekonomie/


Wird es daher nicht geben

Weder heute noch morgen.
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