Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

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Tom Bombadil
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Tom Bombadil » So 10. Feb 2019, 12:04

Sören74 hat geschrieben:(10 Feb 2019, 11:51)

Die Top 3 (China, USA, Indien) werden keine Reduzierung vornehmen, wenn nicht auch die anderen Industriestaaten nachziehen, weil sie das sonst als Wettbewerbsnachteil ansehen würden.

Verständlich, nur Deutschland ist so doof, so einen Wettbewerbsnachteil in Kauf zu nehmen.

Nur scheinst Du diese Analogie nicht zu verstehen

Deine logischen Kurzschlüsse verstehe ich in der Tat nicht, das ist aber auch nicht weiter schlimm.
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Selina
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Selina » So 10. Feb 2019, 12:06

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Feb 2019, 10:08)

Nein ich bezeichne nicht "Leute", die sich gegen die Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung aussprechen so, ich bezeichne DICH als Verbreiter des Neues Deutschland-Agitprop und das lässt sich an deinen postings hier im Strang auch erkennen: du rührst die Suppe der "Klimaleugner" und "Klimaskeptiker" an, würzt mit dem "ultrakonservativen bis rechtspopulistischen Lager" und streust noch eine Prise "Trump" und "Nationalisten" mit rein und im Pingpong mit dem willigen Stichwortgeber werden auch noch "unsozial, "neoliberal" und "libertär" mit in die Suppe eingerührt. Steh doch wenigstens dazu, das eigene - offensichtliche - politische Agieren zu verleugnen ist doch echt kindisches Opferverhalten, welches ihr bei den Rächten immer anprangert. Ich wähle die FDP, mir sind sozialistische Freiheitsfeinde und Kollektivierer - egal ob von rechts- oder linksaußen - nunmal ein Dorn im Auge, weil diese Ideologie einfach nur abartig menschenfeindlich ist und daher werde ich deren Methoden und deren Propaganda auch immer wieder ans Licht zerren.


Es tut mir echt leid, Tom Bombadil, aber die meisten Klimaleugner findet man nun mal bei den Rechtspopulisten. Allen voran Trump, gefolgt von den Rechtspopulisten und Nationalisten Europas. Ad eins. Ad zwei bin ich weder ein "sozialistischer Freiheitsfeind" noch ein "Kollektivierer". Die heutige Linke lehnt den Kollektivismus nach dem Muster des "real existierenden Sozialismus" der Vergangenheit genauso ab wie jede andere Partei. Im Übrigen waren die DDR-Oberen Klimaleugner par excellence. Und ad drei: Menschenfeindlichkeit sehe ich in Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in erster Linie bei den Rechtspopulisten, aber nicht bei der Linken. Zumal es ja im linken politischen Spektrum nicht nur die Partei Die Linke gibt, sondern es gibt auch linke Sozialdemokraten, linke Grüne und, ja, sogar linke Christen. Im Übrigen finde ich das Leugnen des menschengemachten Anteils am Klimawandel und die daraus gezogene Folgerung, keine Klimaschutzprogramme mehr zu verfolgen und zu fördern, wie es die AfD ja vertritt, genauso menschenfeindlich wie alle anderen Programmpunkte der Rechtspopulisten. Denn in der Endkonsequenz wollen die Rechten nichts tun gegen die Folgeerscheinungen des Klimawandels, was quasi bedeutet, die gesamte Menschheit aufzugeben. Eine größere Ignoranz kann man sich kaum vorstellen.
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Sören74
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Sören74 » So 10. Feb 2019, 12:08

Naja, so weit rennt Deutschland nicht vornweg. Deutschland ist eher ein Meister der Ankündigungen, aber nicht unbedingt in den Umsetzungen. Davon abgesehen, das Gespenst von der Deindustrialisierung in Deutschland höre ich schon seit den 80er Jahren, als die Umweltbewegung an Fahrt aufnahm. Fakt ist, das Brexit-Land hat gerade noch eine Industriequote von 11% und die Trump hat Angst vor deutschen Autos. Ich würde mir einfach mehr Pragmatismus in der gesamten Debatte wünschen.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Eulenwoelfchen » So 10. Feb 2019, 12:09

Das Problem beim CO2-Ausstoß, wenn man mal davon ausgeht, dass die menschenverursachte Klimaerwärmung, die zwar wissenschaftlich im Ausmaß ihrer tatsächlichen, "negativen" Wirkung gegenüber natürlichen, im erdgeschichtlichen Kreislauf eines "Auf- und Ab" höchst umstritten ist, als bei weitem wirkwichtigste Komponente ansieht und deshalb der CO2-Ausstoß tatsächlich - menschenverursacht auf NULL als Ziel - heruntergefahren werden MUSS, dann ist gerade die neuerliche - langfristige Festlegung - der deutschen Energiepolitik auf Gas (siehe Nord Stream 2) fatal und kontraproduktiv. Gaskraftwerke als dringend notwendige Ersatzversorgungseinheiten für den Grundlaststrom und die Netzsteuerung unumgänglich, aber eben auch CO2-erhöhend, oder sagen wir, garantiert nicht CO2-Austoß mindernd. Gaskraftwerke sind CO2-Schleudern. Während AKWs NULL CO2 im Betrieb ausstoßen.
Die CO2-Gesamtbilanz, die auch CO2-verursachenden Ausstoß für Baumaterialien und den Bau von Kraftwerken sowie die Aufbereitung von Brennstäben beinhalten, usw. - zeigt ebenso eine gut 10x höhere, negative CO2-Bilanz von Gaskraftwerken gegenüber AKWs.

Abgesehen von technisch-physikalischen Faktenlagen und politischen Abhängigkeitsrisiken und Nebenwirkungen innerhalb der CO2-Diskussion gibt es auch noch den finanziellen (Monster-)Effekt einer gigantischen Verschwendungs- und Abgreifermentalität, die die Masse der kleinen Leute in einem Maß ausnimmt, dass sogar die "Weihnachtsgans" im Vergleich dazu nur müde lächeln kann.

In Summa kann man dazu feststellen, dass die Energiewendepolitik, grün-ideologisch fast schon missionarisch wie der christliche Kreuzug vor meh als 1000 Jahren, zudem wissenschaftlich höchst umstritten, auch keine Gaskraftwerke will. Zumindest, wenn es nach der Hl. Kirche der GRÜNEN und Ihrer Umweltinqisition geht.
Deren Chefinqisitatorin Katrin Göring-Eckhardt die Hinwendung zu noch mehr Gas für die Strom- und Energieversorgung durch Nord Stream 2 als Fehler und (Glaubens-)Irrweg bezeichnete.

Und - wie immer, ohne auch nur einen tragfähigen oder realistischen Plan vorzulegen - der die Grundprobleme, die Versorungssicherheit von Grundlaststrom und Netzsteuerung nachvollziehbar und technisch realistisch macht.

Man gaukelt nachwievor den Menschen vor, dass dies mit sog. erneuerbaren Energien wie Wind-, Sonnen- und Biogasstrom möglich sei. Was natürlich weit entfernt ist von einer technischen Realisierung. Die Technologien dafür, vor allem zuverlässige Speichertechnologie, die diese sehr schwankungsanfälligen Stromerzeugungsquellen zu schwankungsfreien Stromerzeugungsquellen machen könnten, sind in weiter, theoretisierender Ferne. Fraglich ohnehin, ob das je erreicht werden kann, angesichts des anstehenden - künftig erhöhten Strombedarfs durch fortschreitende Automatisierung und Elektromobilität in großem Maßstab.

Ganz abgesehen davon, dass per Stand Anfang 2019 gerademal schwache und völlig ungenügende ca. 970 km an GLEICHSTROM-ÜBERLAND-Trassen fertig gestellt sind, um vor allem Windstrom vom hohen Norden in jede benötigte,
südlicher gelegene Bedarfsregion ohne größere Leitungs-und Übertragungsverluste zu transportieren. 90% der dafür benötigten GLEICHSTROM-Trassen müssen erst noch geplant, genehmigt und gebaut werden.

Sieht man sich an, wie lange die Zeiträume waren, seit man dieses Gleichstromtrassennetz von ca. 10.000 km Ausdehnung als notwendig festzurrte und wieviel davon bisher realisiert und umgesetzt wurde, kann man nur feststellen:
Satz mit "x"...war nix, iss nix, wird auch nix...zumindest nichts Gescheites...Wer das anders sehen will, darf. Man kann Blindheit nicht verbieten. Aber vor dem Hintergrund von CO2-Reduzierung und den in meinen Augen völlig überdrehten CO2-Absenkungszielen für D ein fataler Holzweg. Denn genau diese märchenhafte, grün gefärbte technische Illusion (die daherkommt wie die wissenschaftlich gesicherte Existenz, es würde Gott geben, und ganz speziell diesen grünen Ersatzgott der Energiewende), ist nicht mehr als eine Sache des Glaubens. Jenseits der irdenen Realitäten.

In meinen Augen ist es sowohl moralisch als auch ökonomisch (auch hinsichtlich der finanziell monströsen Verschwendung von Steuergeldern, die man vor allem der Masse der kleinen und mittleren Einkommen eiskalt aus der Tasche zieht) verantwortungslos. Allein schon die Tatsache, dass der sog. Kohleausstieg und die Zusicherung an die davon betroffenen Bundesländer, dies mit mind. 40.000.000.000 Millionen Euro zu subventionieren, sprent alle Dimensionen. Und zeigt einer geradezu irre Abgehobenheit, die den Blick für die Menschen völlig verloren hat.

Welcher Irrsinn hier gerade am Laufen ist. Davon könnte man jedem einzelnen Bundesbürger Deutschlands (vom Säugling bis zum Greis) von diesen Vierzigtausend!! Millionen Euro mind. 400 Euro Bürgergeld über den gleichen Zeitraum auszahlen, den man in die Strukturwendeunterstützung pumpt. Ohne auch nur einen Plan oder Schimmer davon zu haben, wie dieser Strukturwandel für neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze und Existenzgrundlagen in diesen betroffenen Kohleausstiegsregionen aussehen soll.

Von den immensen Kosten für ein gigantisch teures Gleichstromnetz und dem, was man stattdessen alles in dieser Republik finanzieren könnte, in tatsächliche Zukunftsfähigkeit, als auch in soziale Gerechtigkeit, die den prognostizierbar hohen Anteilen der sog. Verlierer der globalen Entwicklung der Digitalisierung auch eine Teilhabe am Zukunftserfolg ermöglichen würde, ist da noch nicht die Rede.

Ich glaube, die Menschen in D erfassen immer noch nicht, wie sie von dieser grünen Ideologie und Mission einerseits belogen werden und andererseits eiskalt ausgebremst und ausgenommen werden. Leider haben sich die sog. Volksparteien SPD und CDU/CSU von dem identischen Wahn anstecken lassen.

Fazit Stand Feb. 2019: Ist in der Energiewende und der CO2-Diskussion eine Rückkehr auf den Boden der Realitäten statt religiöser Glaubenshaltungen denkbar? Eher nicht. Denn schlimmer geht immer...Das zeigten Religionen schon immer. So auch die neue Religion der "GRÜNEN GÖTTIN".
Zuletzt geändert von Eulenwoelfchen am So 10. Feb 2019, 12:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Sören74 » So 10. Feb 2019, 12:10

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:04)

Verständlich, nur Deutschland ist so doof, so einen Wettbewerbsnachteil in Kauf zu nehmen.


Wenn alle Industriestaaten sich bereiterklären, ihren Beitrag beim Klimaschutz zu leisten, so wie es im Pariser Vertrag geschah, wird auch niemand wesentlich benachteiligt.

Tom Bombadil hat geschrieben:Deine logischen Kurzschlüsse verstehe ich in der Tat nicht, das ist aber auch nicht weiter schlimm.


Nachfragen könnte helfen. :)
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Tom Bombadil » So 10. Feb 2019, 12:18

Sören74 hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:10)

Wenn alle Industriestaaten sich bereiterklären, ihren Beitrag beim Klimaschutz zu leisten, so wie es im Pariser Vertrag geschah, wird auch niemand wesentlich benachteiligt.

Hätte, wäre, wenn und aber, einzig Deutschland ist so beknackt und verpulvert über 500 Mrd. € bis 2025 und bewirkt für das Klima rein gar nichts. Und da sind die Kosten für den Kohleausstieg noch gar nicht drin.

Nachfragen könnte helfen.

Die Erfahrung lehrt etwas anderes.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Sören74 » So 10. Feb 2019, 12:25

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:09)

Das Problem beim CO2-Ausstoß, wenn man mal davon ausgeht, dass die menschenverursachte Klimaerwärmung, die zwar wissenschaftlich im Ausmaß ihrer tatsächlichen, "negativen" Wirkung gegenüber natürlichen, im erdgeschichtlichen Kreislauf eines "Auf- und Ab" höchst umstritten ist....


Was bitte schön heißt denn "höchst umstritten"?

Eulenwoelfchen hat geschrieben:Man gaukelt nachwievor den Menschen vor, dass dies mit sog. erneuerbaren Energien wie Wind-, Sonnen- und Biogasstrom möglich sei. Was natürlich weit entfernt ist von einer technischen Realisierung. Die Technologien dafür, vor allem zuverlässige Speichertechnologie, die diese sehr schwankungsanfälligen Stromerzeugungsquellen zu schwankungsfreien Stromerzeugungsquellen machen könnten, sind in weiter, theoretisierender Ferne.


Die sind nicht in theoretischer Ferne, sondern schon vorhanden. PSW, Power2Gas, Druckluft, Wärme, um einige zu nennen. Das Problem ist, dass sie bisher in nur kleiner Zahl vorhanden sind und quasi Prototypen darstellen (außer PSW). Entsprechend hoch sind auch die Produktionskosten solcher Speicherkraftwerke. Das dürfte sich ändern, wenn sie im großen Maßstab und flächendeckend gebaut werden.

Eulenwoelfchen hat geschrieben:In meinen Augen ist es sowohl moralisch als auch ökonomisch (auch hinsichtlich der finanziell monströsen Verschwendung von Steuergeldern, die man vor allem der Masse der kleinen und mittleren Einkommen eiskalt aus der Tasche zieht) verantwortungslos. Allein schon die Tatsache, dass der sog. Kohleausstieg und die Zusicherung an die davon betroffenen Bundesländer, dies mit mind. 40.000.000.000 Millionen Euro zu subventionieren, sprent alle Dimensionen. Und zeigt einer geradezu irre Abgehobenheit, die den Blick für die Menschen völlig verloren hat.

Welcher Irrsinn hier gerade am Laufen ist. Davon könnte man jedem einzelnen Bundesbürger Deutschlands (vom Säugling bis zum Greis) von diesen Vierzigtausend!! Millionen Euro mind. 400.000 Euro Bürgergeld über den gleichen Zeitraum auszahlen, den man in die Strukturwendeunterstützung pumpt. Ohne auch nur einen Plan oder Schimmer davon zu haben, wie dieser Strukturwandel für neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze und Existenzgrundlagen in diesen betroffenen Kohleausstiegsregionen aussehen soll.


Eigentlich hat man in der Schule gelernt, bei größeren Rechnungen eine Überschlagsrechnung vorne anzustellen, um festzustellen, ob beim Ergebnis wenigstens die Größenordnung stimmt. Keine Ahnung, was Sie mit "40.000.000.000 Millionen Euro" und "Vierzigtausend!! Millionen Euro" meinen und wo diese Zahlen herkommen. Ich weiß nur, wenn man 80 Millionen Bürger je 400.000 Euro gibt, sind das 32 Billionen Euro. Was das mit dem Kohleausstieg zu tun hat, bleibt wohl Ihr Geheimnis.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Sören74 » So 10. Feb 2019, 12:31

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:18)

Hätte, wäre, wenn und aber, einzig Deutschland ist so beknackt und verpulvert über 500 Mrd. € bis 2025 und bewirkt für das Klima rein gar nichts. Und da sind die Kosten für den Kohleausstieg noch gar nicht drin.


Nicht hätte, hätte, Fahrradkette, sondern der Pariser Vertrag ist real. Und wenn Du ständig Dein Mantra "Deutschland Beitrag zum Klimaschutz bringt gar nichts" wiederholst, zeigt das nur, dass Du das Prinzip globaler Vereinbarungen nicht so ganz verstanden hast. Erst dadurch, dass sich sehr viele Staaten bereit erklären, einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, kann auch wirklich was erzielt werden. Diese globale Übereinkunft kann nicht funktionieren, wenn man immer mit den Fingern auf andere zeigt und sagt "mach Du doch zuerst Klimaschutz".

Tom Bombadil hat geschrieben:Die Erfahrung lehrt etwas anderes.


Wann hast denn Du das letzte Mal nachgefragt, als Du etwas nicht verstanden hattest? :)
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Skull » So 10. Feb 2019, 12:43

Selina hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:26)

Dann beschreib doch mal, was die FDP zum Klimawandel sagt. Würde mich interessieren.

Bitte.

https://www.fdp.de/klimaschutz-umweltpo ... itsaufgabe

Aber das hättest Du mit zwei mouseclicks aber auch finden konnen. :D

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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Chajm » So 10. Feb 2019, 13:02

Skull hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:43)

Bitte.

https://www.fdp.de/klimaschutz-umweltpo ... itsaufgabe

Aber das hättest Du mit zwei mouseclicks aber auch finden konnen. :D

mfg

Und der von der Userin selbst verlinkte Faktencheck:
FDP
"„Ein steigender Natur- und Ressourcenverbrauch, der unsere Umwelt und unser Klima aus dem Gleichgewicht bringt, bedroht bereits vielerorts eine menschenwürdige Zukunft.“ (S. 19)
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder. Allerdings beinhaltet der Begriff „menschenwürdige Zukunft“ ein Element der Subjektivität"
FDP:
„Der Klimawandel wird den Naturhaushaltverändern und Lebensräume bedrohen.“ (S. 43)"
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder."
FDP
"„Die Verbrennung fossiler Energieträger ist nicht nur ein unumkehrbarer Verbrauch endlicher Ressourcen, sie beeinflusst auch das Klima mit nur schwer abschätzbaren Folgen. Gleiches gilt für die Abholzung tropischer Regenwälder.“ (S. 43)
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder."
https://www.klimafakten.de/sites/defaul ... ogramm.pdf

Nachtrag:
Und nachdem die ideologisch-argumentativen Felle von dannen zu schwimmen drohen, wird flugs eine Seite verlinkt, die es wieder passend macht - und sowas ist einfach unredlich!
Anstatt zuzugeben, dass in allen grossen Parteien nahezu gleiche oder nur marginal verschiedene Ansichten in den jeweiligen Parteiprogrammen vorhanden sind, wird weiter gespammt und alles andere diffamiert!
Zuletzt geändert von Chajm am So 10. Feb 2019, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
"Where no counsel is, the people fall, but in the multitude of counselors there is safety."
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Skull » So 10. Feb 2019, 13:05

Chajm hat geschrieben:(10 Feb 2019, 13:02)

Und der von der Userin selbst verlinkte Faktencheck:
FDP
"„Ein steigender Natur- und Ressourcenverbrauch, der unsere Umwelt und unser Klima aus dem Gleichgewicht bringt, bedroht bereits vielerorts eine menschenwürdige Zukunft.“ (S. 19)
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder. Allerdings beinhaltet der Begriff „menschenwürdige Zukunft“ ein Element der Subjektivität"
FDP:
„Der Klimawandel wird den Naturhaushaltverändern und Lebensräume bedrohen.“ (S. 43)"
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder."
FDP
"„Die Verbrennung fossiler Energieträger ist nicht nur ein unumkehrbarer Verbrauch endlicher Ressourcen, sie beeinflusst auch das Klima mit nur schwer abschätzbaren Folgen. Gleiches gilt für die Abholzung tropischer Regenwälder.“ (S. 43)
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder."
https://www.klimafakten.de/sites/defaul ... ogramm.pdf

Und was sollte dann ihre Frage ? :?: :D

mfg
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Tomaner » So 10. Feb 2019, 13:07

Tom Bombadil hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:49)

Schon klar, mit den Verbrechen der eigenen Ideologie wollt ihr nicht konfrontiert werden, dafür zeigt ihr mit dem Finger viel lieber auf andere. Wieder Balken und Splitter und so.


Ja, weil es im Wissenschaftsforum SPAM war.


Und lobst dann nur Grüne und Linkspartei. Agitprop :cool:


Politisch linke Ausrichtung zu haben, ist also für dich gleichzeitig das man sich beispielsweise mit Nordkorea identifiziert? Heißt das dann auch, jeder der nicht links ist, steht für Militärdiktatur wie es beispielsweise in Argentinien gegeben hat oder Pinochet Chile?

Du streitest schlicht ab, es gibt zwischen links ausgerichtet zu sein, keinen Unterschied zwischen, dies innerhalb einer Demokratie einen Kapitalismus in Leitblanken zu legen wollen, also soialer Marktwirtschaft, und welchen die Kapitalismus abschaffen wollen. Selbst wenn man nach China schaut hat man da zwar kommunistisches System, wirtschaftlich erinnert aber einiges am Frühkapitalismus.

Es geht hier ums Klima und Bürger in Nähe Nordkorea rücken zu wollen, weil sie etwas gegen menschgemachten Klimawandel tun wollen ist total neben der Kappe!
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Tick|Trick|und Track » So 10. Feb 2019, 13:08

Und genau das stört mich, dass hier im Forum von Einigen (wie vielen?) der Begriff "Sozialismus" automatisch mit dem diktatorischen, planwirtschaftlichen, real existierenden Sozialismus gleich gesetzt wird. Denn es gibt mehrere Spielarten des Sozialismus, und nicht nur die eben genannte. Wer das nicht erkennen will, der denkt in Schwarz-Weiß. Ich bin für's Differenzieren.

Im Übrigen möchte ich daran erinnern, dass die nationalliberale Deutsche Staatspartei, die aus der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei hervorging, dem Ermächtigungsgesetz der NSDAP zustimmte. Es gibt also nicht nur den "guten" Liberalismus. Es gibt mehrere Varianten des Liberalismus. Und es gibt auch noch die liberale Demokratie, die ich befürworte.

Wäre die FDP linksliberal ausgerichtet, würde ich sie eventuell sogar wählen. So aber kann ich sie nicht wählen.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Selina » So 10. Feb 2019, 13:09

Das habe ich selbstverständlich alles gelesen, mich hatte nur die Meinung eines FDP-Anhängers zur Klimapolitik seiner bevorzugten Partei interessiert. Ist das ausreichend, was die FDP vorschlägt, oder nicht? Was würde man als FDP-Anhänger selbst gerne tun, hätte man in der Politik was zu sagen? Solche Fragen halt.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon jorikke » So 10. Feb 2019, 13:12

Sören74 hat geschrieben:(10 Feb 2019, 12:08)

Naja, so weit rennt Deutschland nicht vornweg. Deutschland ist eher ein Meister der Ankündigungen, aber nicht unbedingt in den Umsetzungen. Davon abgesehen, das Gespenst von der Deindustrialisierung in Deutschland höre ich schon seit den 80er Jahren, als die Umweltbewegung an Fahrt aufnahm. Fakt ist, das Brexit-Land hat gerade noch eine Industriequote von 11% und die Trump hat Angst vor deutschen Autos. Ich würde mir einfach mehr Pragmatismus in der gesamten Debatte wünschen.


Ist nicht ganz leicht in deine Texte Sinn rein zu lesen.
Was die 11% Industriequote von GB damit zu tun hat, dass Trump Angst vor deutschen Autos hat, erschließt sich mir nicht mal auf den zweiten Blick.
Deutschland hat als "Meister der Ankündigungen" es immerhin geschafft den CO2 Ausstoß um 25% zu reduzieren.
Dagegen haben die anderen Meistverschmutzer allen Grund nichts anzukündigen.
Sie haben in der gleichen Zeit ihren CO2 Ausstoß beträchtlich gesteigert.
China um das 14-fache,
Die USA um das 1,1-fache,
Indien um das 10-fache
Russland um das 1,15-fache
Japan um das 1,4 fache
...und Deutschland, wie schon geschrieben, hat um 25% reduziert.
Alle Zahlen betreffen den Zeitraum von 1970 bis 2015, also die Veränderungen in den letzten 45 Jahren.

Interessanter ist aber die pro Kopf u. Land Emission.
USA 15 Tonnen pro Kopf/Jahr
Russland 10
Japan 9
Deutschland 9
China 6,5
GB 5,7
Indien 1,6
China und Indien werden mittelfristig etwa die Werte von Russland erreichen. So lange andere Länder weit mehr CO2 produzieren, werden sie den Teufel tun und sich in ihrer industriellen Entwicklung bremsen lassen.
Als Fazit muss ich leider feststellen, selbst wenn Deutschland sich abschafft, wird der CO2 Ausstoß noch steigen. Somit ist es in der Tat Augenwischerei hier als Musterknabe voran zu gehen. Es bringt nichts.
… ich wünschte es wäre anders.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Skull » So 10. Feb 2019, 13:12

Selina hat geschrieben:(10 Feb 2019, 13:09)

Das habe ich selbstverständlich alles gelesen, mich hatte nur die Meinung eines FDP-Anhängers zur Klimapolitik seiner bevorzugten Partei interessiert. Ist das ausreichend, was die FDP vorschlägt, oder nicht? Was würde man als FDP-Anhänger selbst gerne tun, hätte man in der Politik was zu sagen? Solche Fragen halt.

Ich mochte da mal bemerken, das es -aus meiner Sicht- von NIEMANDEM (keiner Partei) ausreichende Vorschläge gibt.

Weil die Parteien sich nur auf mögliches und umsetzbares beschränken können.

Unter Ausgleich von Interessen, Wünschen und "machbarem". Immer mit Kompromissen.

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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Selina » So 10. Feb 2019, 13:24

Tick|Trick|und Track hat geschrieben:(10 Feb 2019, 13:08)

Und genau das stört mich, dass hier im Forum von Einigen (wie vielen?) der Begriff "Sozialismus" automatisch mit dem diktatorischen, planwirtschaftlichen, real existierenden Sozialismus gleich gesetzt wird. Denn es gibt mehrere Spielarten des Sozialismus, und nicht nur die eben genannte. Wer das nicht erkennen will, der denkt in Schwarz-Weiß. Ich bin für's Differenzieren.

Im Übrigen möchte ich daran erinnern, dass die nationalliberale Deutsche Staatspartei, die aus der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei hervorging, dem Ermächtigungsgesetz der NSDAP zustimmte. Es gibt also nicht nur den "guten" Liberalismus. Es gibt mehrere Varianten des Liberalismus. Und es gibt auch noch die liberale Demokratie, die ich befürworte.

Wäre die FDP linksliberal ausgerichtet, würde ich sie eventuell sogar wählen. So aber kann ich sie nicht wählen.


Genau. Interessanter Kommentar. Ja, es gibt zum Beispiel auch den "demokratischen Sozialismus" als Weg und Ziel der Linken in einem. Auf diesem Weg distanziert man sich ja gerade von solchen Erscheinungen wie der "Diktatur des Proletariats". Die heutige Linke will auch keinen Kollektivismus; das Individuum und seine Freiheiten ist den Linken so wichtig wie den meisten anderen Parteien auch. Den heutigen Linken gehts in erster Linie um soziale Gerechtigkeit und demnach auch um eine sozial gerechte Umweltpolitik, was zum Beispiel bedeutet, den ÖPNV nicht nur modern und energieeffizient zu gestalten (ich hatte mal was vom Chemnitzer Brennstoffzellen-Bus geschrieben), sondern eben auch bezahlbar durch jedermann und nutzbar durch jedermann. Was bedeutet, auch kleinere Ortschaften am Rande der Städte durch den ÖPNV zu vernetzen. Siehe das Chemnitzer Modell, das ich durch Besuche bei Freunden recht gut kenne. Nur als kleines Beispiel ;)
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon H2O » So 10. Feb 2019, 13:27

jorikke hat geschrieben:(10 Feb 2019, 13:12)

Ist nicht ganz leicht in deine Texte Sinn rein zu lesen.
Was die 11% Industriequote von GB damit zu tun hat, dass Trump Angst vor deutschen Autos hat, erschließt sich mir nicht mal auf den zweiten Blick.
Deutschland hat als "Meister der Ankündigungen" es immerhin geschafft den CO2 Ausstoß um 25% zu reduzieren.
Dagegen haben die anderen Meistverschmutzer allen Grund nichts anzukündigen.
Sie haben in der gleichen Zeit ihren CO2 Ausstoß beträchtlich gesteigert.
China um das 14-fache,
Die USA um das 1,1-fache,
Indien um das 10-fache
Russland um das 1,15-fache
Japan um das 1,4 fache
...und Deutschland, wie schon geschrieben, hat um 25% reduziert.
Alle Zahlen betreffen den Zeitraum von 1970 bis 2015, also die Veränderungen in den letzten 45 Jahren.

Interessanter ist aber die pro Kopf u. Land Emission.
USA 15 Tonnen pro Kopf/Jahr
Russland 10
Japan 9
Deutschland 9
China 6,5
GB 5,7
Indien 1,6
China und Indien werden mittelfristig etwa die Werte von Russland erreichen. So lange andere Länder weit mehr CO2 produzieren, werden sie den Teufel tun und sich in ihrer industriellen Entwicklung bremsen lassen.
Als Fazit muss ich leider feststellen, selbst wenn Deutschland sich abschafft, wird der CO2 Ausstoß noch steigen. Somit ist es in der Tat Augenwischerei hier als Musterknabe voran zu gehen. Es bringt nichts.
… ich wünschte es wäre anders.


Mit dieser Kritik am eigenen Unvermögen "Wir allein bremsen den Klimawandel doch nie und nimmer!" würde ich mich nicht abfinden. Ich sehe schon, daß wir nicht allein den Sieg davon tragen werden. Aber indem wir uns etwas einfallen lassen, wie wir dieser die gesamte Menschheit bedrohenden Gefahr entgegen treten können, sind doch auch Maßstäbe gesetzt, wie Verweigerer solcher Einsichten am Ende doch auch und dann eben sehr schnell notwendige Maßnahmen umsetzen können. Ohne unser scheinbar vergebliches Bemühen wäre das dann gar nicht vorstellbar. Wie denn, womit denn!
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Selina » So 10. Feb 2019, 13:27

Skull hat geschrieben:(10 Feb 2019, 13:12)

Ich mochte da mal bemerken, das es -aus meiner Sicht- von NIEMANDEM (keiner Partei) ausreichende Vorschläge gibt.

Weil die Parteien sich nur auf mögliches und umsetzbares beschränken können.

Unter Ausgleich von Interessen, Wünschen und "machbarem". Immer mit Kompromissen.

mfg


Ja, stimmt. Sehe ich auch so. Und das, was gemacht wird im Moment, ist offenbar alles viel zu wenig.
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Re: Klimawandel - Was sagen die Parteien dazu?

Beitragvon Selina » So 10. Feb 2019, 13:35

Chajm hat geschrieben:(10 Feb 2019, 13:02)

Und der von der Userin selbst verlinkte Faktencheck:
FDP
"„Ein steigender Natur- und Ressourcenverbrauch, der unsere Umwelt und unser Klima aus dem Gleichgewicht bringt, bedroht bereits vielerorts eine menschenwürdige Zukunft.“ (S. 19)
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder. Allerdings beinhaltet der Begriff „menschenwürdige Zukunft“ ein Element der Subjektivität"
FDP:
„Der Klimawandel wird den Naturhaushaltverändern und Lebensräume bedrohen.“ (S. 43)"
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder."
FDP
"„Die Verbrennung fossiler Energieträger ist nicht nur ein unumkehrbarer Verbrauch endlicher Ressourcen, sie beeinflusst auch das Klima mit nur schwer abschätzbaren Folgen. Gleiches gilt für die Abholzung tropischer Regenwälder.“ (S. 43)
Faktencheck
"Diese Aussage gibt den Stand der Wissenschaft zutreffend wieder."
https://www.klimafakten.de/sites/defaul ... ogramm.pdf

Nachtrag:
Und nachdem die ideologisch-argumentativen Felle von dannen zu schwimmen drohen, wird flugs eine Seite verlinkt, die es wieder passend macht - und sowas ist einfach unredlich!
Anstatt zuzugeben, dass in allen grossen Parteien nahezu gleiche oder nur marginal verschiedene Ansichten in den jeweiligen Parteiprogrammen vorhanden sind, wird weiter gespammt und alles andere diffamiert!


Nein, es wir nicht "alles andere diffamiert". Entschieden kritisiert wird lediglich die Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung durch die Rechtspopulisten (AfD). Alle anderen Parteien leugnen den menschengemachten Anteil am Klimawandel ja gar nicht. Wie die Klimapolitik aber nun konkret gestaltet wird, hängt selbstverständlich von politischen Mehrheiten ab. Parteien, die nicht das Sagen haben, können auch nichts Deutliches verändern. Höchstens die Punkte, die man außerparlamentarisch und privat angehen kann.
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