Was wollen die Grünen?

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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Do 19. Sep 2019, 10:47

firlefanz11 hat geschrieben:(19 Sep 2019, 10:10)

Ich stell mir grad vor wie die linksgrünen schwarz gewandeten Sturmtruppen der heiligen Klimainquisition unter den Augen von Klimapapst Habeck zu beiden Seiten des Rheins Leute, die es gewagt haben was gegen E-Auto u. sonstige Kurzschlussreaktionen zu sagen, auf Scheiterhaufen stellen, und fragen ob sie ihre Klimaketzerei widerrufen... :dead:

Apropos Inquisition Letztens hab ich eine Vorstellung von "Der Name der Rose" an einem der Originalschauplätze (Kloster Eberbach) gesehen. Da befindet sich z. B. der Raum, in dem die Mönche die Bücher hatten, mit der Tür, die nur von der anderen Seite auf geht...


Vom Kloster Eberbach habe ich nicht weit entfernt 20 Jahre gewohnt und war dementsprechend oft dort zu Besuch, den es immer wert ist. :thumbup:
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 19. Sep 2019, 10:56

H2O hat geschrieben:(19 Sep 2019, 10:47)

Darum geht es hier ausnahmsweise nämlich nicht.

Es ging um Klimaschutz: viewtopic.php?p=4574916#p4574916

Sondern um den Verbrauch von Baugrund und die Größe von Wohnungen. Baugrund ist angeblich kaum verfügbar; also werden wir mit dem verfügbaren sorgsam um zu gehen haben.

Von der Gesamtfläche Deutschland werden nur 13,8 % als Siedlungs- und Verkehrsfläche genutzt, es ist also jede Menge "Raum" vorhanden. Außerdem könnte man ja auch in die Höhe bauen. Dass Bauland in Deutschland sehr knapp ist, ist eine politische Entscheidung.

Natürlich;

Bei solchen zusammenhanglosen Aussagen wie "Volk ohne Raum" werde ich skeptisch.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Do 19. Sep 2019, 11:00

H2O hat geschrieben:(19 Sep 2019, 10:18)

Ach, Sie werden Höflichkeit hoffentlich nicht mit Dummheit verwechseln... was soll ich zu solchen Vorhaltungen denn sagen. In der Sache wären mit umsetzbare Vorschläge
lieber.


Nicht Dummheit, sondern Grüne Engstirnigkeit. Welche Mittel und Wege ich als sinnvoll erachte, um Ihren und meinen Nachfahren ein Leben im und nach dem Klimawandel ich für sinnvoll erachte, habe ich in der Vergangenheit, übrigens im Gespräch mit Ihnen, hinreichend dargelegt und jeder einzelne davon ist umsetzbar.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Do 19. Sep 2019, 11:24

JJazzGold hat geschrieben:(19 Sep 2019, 11:00)

Nicht Dummheit, sondern Grüne Engstirnigkeit. Welche Mittel und Wege ich als sinnvoll erachte, um Ihren und meinen Nachfahren ein Leben im und nach dem Klimawandel ich für sinnvoll erachte, habe ich in der Vergangenheit, übrigens im Gespräch mit Ihnen, hinreichend dargelegt und jeder einzelne davon ist umsetzbar.

Vielleicht entgeht es Ihnen, daß ich ein Grüner bin. Da gefällt mir der Anwurf "Engstirnigkeit" nicht sonderlich. Aber mit gleicher Münze heimzahlen werde ich solche Entgleisungen sicher nicht.

Und na gut, Sie haben Ihren Standpunkt vor Wochen irgendwo dargelegt. Warum beteiligen Sie sich dann noch am Gespräch? Ist doch alles gesagt, oder?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Do 19. Sep 2019, 12:44

H2O hat geschrieben:(19 Sep 2019, 11:24)

Vielleicht entgeht es Ihnen, daß ich ein Grüner bin. Da gefällt mir der Anwurf "Engstirnigkeit" nicht sonderlich. Aber mit gleicher Münze heimzahlen werde ich solche Entgleisungen sicher nicht.

Und na gut, Sie haben Ihren Standpunkt vor Wochen irgendwo dargelegt. Warum beteiligen Sie sich dann noch am Gespräch? Ist doch alles gesagt, oder?


Glauben Sie mir, mit den Grünen als Partei und deren wenig zukunftsträchtigen Visionen, bin ich noch lange nicht fertig.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon H2O » Do 19. Sep 2019, 13:04

JJazzGold hat geschrieben:(19 Sep 2019, 12:44)

Glauben Sie mir, mit den Grünen als Partei und deren wenig zukunftsträchtigen Visionen, bin ich noch lange nicht fertig.


Ich habe gelernt, daß man zu sehr vielen Dingen unterschiedlicher Meinung sein kann. Das respektiere ich, auch wenn ich meine Sicht der Dinge gern ausbreite.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Tomaner » Fr 20. Sep 2019, 09:40

JJazzGold hat geschrieben:(19 Sep 2019, 12:44)

Glauben Sie mir, mit den Grünen als Partei und deren wenig zukunftsträchtigen Visionen, bin ich noch lange nicht fertig.

Das mit der Zukunft ist so eine Sache. Wer in der Vergangenheit die Zukunft richtig vorhersagte, wurde nicht selten hingerichtet. Es ist nicht lange her, schon im Hitlerregime, wurden nicht wenige hingerichtet, alleine wenn sie die Wahrheit behaupteten, der Krieg wäre verloren. Und im Mittelalter, bis weit in 19. Jahrhundert, hätte man etwas von Autos, Computer, Ropoter, Demokratien, Europäische Union, erzählt, wäre man wohl kaum glücklich geworden.

Aus welche Position heraus, beurteilst du die Grünen auf deren zukunftsträchtigen Visionen? Wenn ich mir anschaue, wie Wirtschaft aufgebaut ist, dann soll sie in der Richtung funktionieren, jedes Jahr ein bisschen mehr. Dahinter stellten sich im Prinzip alle Parteien, bis dann die Grünen kamen, die sagten, Recoursen sind endlich! Wenn man eben nur bestimmte Mengen an Rohstoffen hat, sollte man eben darüber nachdenken, nicht jedes Jahr davon mehr abzubauen. Auch die Frage der Nachhaltigkeit stand dann im Raum, also macht es Sinn, bei endenten Rohstoffe Dinge herzustellen, die schneller kaputt gehen, also Wegschmeißgesellschaft. Wenn ich also Zukunftsvisionen von anderen Parteien, mit denen der Grünen vergleiche, sind für mich die der Grünen realistischer. Vernünftige alte Parteien streiteten dies ja auch nicht auf Dauer ab, und übernehmen selbst zum Teil grüne Positionen. Jetzt haben wir im Großen und Ganzen nur noch die AfD, die sich hinstellt, man kann weiter machen wie zuvor! Dies auf der Basis, nicht mal über den Tellerand hinausschauend. Was ich meine ist, selbst wenn es den Klimawandel nicht gäbe, Deutschland deshalb soweiter machen könnte wie bisher, in anderen Ländern es aber andere Entwicklung gibt und damit verändertes Konsumverhalten, bist du als Exportland zukünftig weg vom Fenster. Es entstehen immer mehr Megagroßstädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern! Völlig unabhängig vom Klimawandel, wird man da nicht auf Dauer auf benzinbetriebene Autos, Kohlekraft setzen können, weil man irgendwann vor Smok den Himmel nicht mehr sehen kann. Dies steigert nicht die Lebensqualität und es ist vollkommen natürlich, selbst wenn jedes Gramm CO2 super gut für Umwelt wäre, eine Suche nach Alternativen gibt. Da wird sogar über Seilbahnen in Städten von einem Viertel in andere nachgedacht. Nimmt man mal China, wenn es mit der Luft zu schlimm wird, muß man sogar Betriebe, also Wirtschaft zurückfahren, was erhebliche finanzielle Verluste beteutet. Da müßte doch den schlimmsten Klimaleugner doch mal die Augen aufgehen, wenn er glaubt man könne daheim so weiter machen wie bisher und dadurch nicht in neuer Mobilität und Energiegewinnung forscht, in kurzem weg vom Fenster ist beim Export.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Fr 20. Sep 2019, 09:57

Tomaner hat geschrieben:(20 Sep 2019, 09:40)

Das mit der Zukunft ist so eine Sache. Wer in der Vergangenheit die Zukunft richtig vorhersagte, wurde nicht selten hingerichtet. Es ist nicht lange her, schon im Hitlerregime, wurden nicht wenige hingerichtet, alleine wenn sie die Wahrheit behaupteten, der Krieg wäre verloren. Und im Mittelalter, bis weit in 19. Jahrhundert, hätte man etwas von Autos, Computer, Ropoter, Demokratien, Europäische Union, erzählt, wäre man wohl kaum glücklich geworden.

Aus welche Position heraus, beurteilst du die Grünen auf deren zukunftsträchtigen Visionen? Wenn ich mir anschaue, wie Wirtschaft aufgebaut ist, dann soll sie in der Richtung funktionieren, jedes Jahr ein bisschen mehr. Dahinter stellten sich im Prinzip alle Parteien, bis dann die Grünen kamen, die sagten, Recoursen sind endlich! Wenn man eben nur bestimmte Mengen an Rohstoffen hat, sollte man eben darüber nachdenken, nicht jedes Jahr davon mehr abzubauen. Auch die Frage der Nachhaltigkeit stand dann im Raum, also macht es Sinn, bei endenten Rohstoffe Dinge herzustellen, die schneller kaputt gehen, also Wegschmeißgesellschaft. Wenn ich also Zukunftsvisionen von anderen Parteien, mit denen der Grünen vergleiche, sind für mich die der Grünen realistischer. Vernünftige alte Parteien streiteten dies ja auch nicht auf Dauer ab, und übernehmen selbst zum Teil grüne Positionen. Jetzt haben wir im Großen und Ganzen nur noch die AfD, die sich hinstellt, man kann weiter machen wie zuvor! Dies auf der Basis, nicht mal über den Tellerand hinausschauend. Was ich meine ist, selbst wenn es den Klimawandel nicht gäbe, Deutschland deshalb soweiter machen könnte wie bisher, in anderen Ländern es aber andere Entwicklung gibt und damit verändertes Konsumverhalten, bist du als Exportland zukünftig weg vom Fenster. Es entstehen immer mehr Megagroßstädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern! Völlig unabhängig vom Klimawandel, wird man da nicht auf Dauer auf benzinbetriebene Autos, Kohlekraft setzen können, weil man irgendwann vor Smok den Himmel nicht mehr sehen kann. Dies steigert nicht die Lebensqualität und es ist vollkommen natürlich, selbst wenn jedes Gramm CO2 super gut für Umwelt wäre, eine Suche nach Alternativen gibt. Da wird sogar über Seilbahnen in Städten von einem Viertel in andere nachgedacht. Nimmt man mal China, wenn es mit der Luft zu schlimm wird, muß man sogar Betriebe, also Wirtschaft zurückfahren, was erhebliche finanzielle Verluste beteutet. Da müßte doch den schlimmsten Klimaleugner doch mal die Augen aufgehen, wenn er glaubt man könne daheim so weiter machen wie bisher und dadurch nicht in neuer Mobilität und Energiegewinnung forscht, in kurzem weg vom Fenster ist beim Export.


Meine Rede, ein “weiter so, wie bisher“ geht nicht, aber wenn ändern, dann gleich in so großem Stil, dass zukünftige Generationen eine solide Grundlage haben, um der Klimaveränderung ohne Verlusten an Milliarden Leben begegnen zu können.
Ein “ich esse ein Stückchen Fleisch in Deutschland weniger in der Woche“, oder “alle müssen E-Autos fahren, egal woher der Strom kommen soll“ ist nicht nur fatal kurzsichtig, sondern so klein-klein gedacht, dass es in jedem Aspekt kontraproduktiv wirken wird. Genau das werfe ich den Grünen vor, nicht über den Tellerrand blicken zu können.

Die werden mit ihren Ver-und Gebotsarien Widerstand erzeugen, an dem sie schon mehrfach gescheitert sind. Nur bedeutet heutzutage dieses Scheitern nicht mehr nur ein Scheitern für die Grünen als Partei an und um die 5% Hürde, sondern der AfD damit en masse kurz denkende Wähler der AfD in die Arme zu treiben. Nachdem sich das Thema Flüchtlinge weitestgehend erledigt hat und statt dessen Klimaveränderung der neue Hyperlinks ist, werden u.a. die Grünen daran beteiligt sein, den Motor der AfD wieder anzutreiben, denn diese lebt von der Angst, die nicht nur sie selbst schürt, sondern auch Verbotsparteien, wie die Grünen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Tomaner » Fr 20. Sep 2019, 10:51

JJazzGold hat geschrieben:(20 Sep 2019, 09:57)

Meine Rede, ein “weiter so, wie bisher“ geht nicht, aber wenn ändern, dann gleich in so großem Stil, dass zukünftige Generationen eine solide Grundlage haben, um der Klimaveränderung ohne Verlusten an Milliarden Leben begegnen zu können.
Ein “ich esse ein Stückchen Fleisch in Deutschland weniger in der Woche“, oder “alle müssen E-Autos fahren, egal woher der Strom kommen soll“ ist nicht nur fatal kurzsichtig, sondern so klein-klein gedacht, dass es in jedem Aspekt kontraproduktiv wirken wird. Genau das werfe ich den Grünen vor, nicht über den Tellerrand blicken zu können.

Die werden mit ihren Ver-und Gebotsarien Widerstand erzeugen, an dem sie schon mehrfach gescheitert sind. Nur bedeutet heutzutage dieses Scheitern nicht mehr nur ein Scheitern für die Grünen als Partei an und um die 5% Hürde, sondern der AfD damit en masse kurz denkende Wähler der AfD in die Arme zu treiben. Nachdem sich das Thema Flüchtlinge weitestgehend erledigt hat und statt dessen Klimaveränderung der neue Hyperlinks ist, werden u.a. die Grünen daran beteiligt sein, den Motor der AfD wieder anzutreiben, denn diese lebt von der Angst, die nicht nur sie selbst schürt, sondern auch Verbotsparteien, wie die Grünen.


Genau darum geht es, das die Grünen als Verbotspartei kritisiert werden. Dies aber, weil man sich sachlich nicht mit den argumenten der Grünen auseinander setzen will und schon gar nicht genau hinschauen will, was sie exakt gesagt haben. Es war der Vorschlag eines freiwilligen Vegitag, und schon wurden Grüne zur Verbotspartei gemacht. Ich betone "freiwillig"! Um was es wirklich geht, bessere Tierhaltung und bessere Fleischqualität, will man nicht diskutieren, weil da die Argumente fehlen würden.
Vergleichen wir doch mal AfD mit Grünen. Die Grünern liefern durchaus Ideen und eben auch Vorschläge wie sie zu verwirklichen sind! Ob diese Vorschläge funktionieren, ob man dies verbessern kann, darüber kann man streiten oder auch diskutieren. Man kann auch behaupten, diese funktionieren gar nicht, was aber nicht ausschließt, dass es Vorschläge der Grünen gibt. Nimmt man aber die AfD haben die auch Aussagen beispielsweise zur Energie und wollen alle Windkraft und Solartechninik abschaffen. Wie sie es aber umsetzen wollen, darüber kommt nichts, also kann man darüber auch nicht diskutieren. Käme meinetwegen der Vorschlag, Wind- und Solarenergie durch Atomkraft zu ersetzen, könnte man ja fragen, wie finanzieren und wohin diese Dinge stellen. Der wesentlich Unterschied ist also, die Grünen liefern Antworten, über die man streiten kann, eine AfD liefert keinerlei antworten!
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 20. Sep 2019, 11:20

Tomaner hat geschrieben:(20 Sep 2019, 10:51)

Genau darum geht es, das die Grünen als Verbotspartei kritisiert werden. Dies aber, weil man sich sachlich nicht mit den argumenten der Grünen auseinander setzen will und schon gar nicht genau hinschauen will, was sie exakt gesagt haben. Es war der Vorschlag eines freiwilligen Vegitag, und schon wurden Grüne zur Verbotspartei gemacht. Ich betone "freiwillig"! Um was es wirklich geht, bessere Tierhaltung und bessere Fleischqualität, will man nicht diskutieren, weil da die Argumente fehlen würden.
Vergleichen wir doch mal AfD mit Grünen. Die Grünern liefern durchaus Ideen und eben auch Vorschläge wie sie zu verwirklichen sind! Ob diese Vorschläge funktionieren, ob man dies verbessern kann, darüber kann man streiten oder auch diskutieren. Man kann auch behaupten, diese funktionieren gar nicht, was aber nicht ausschließt, dass es Vorschläge der Grünen gibt. Nimmt man aber die AfD haben die auch Aussagen beispielsweise zur Energie und wollen alle Windkraft und Solartechninik abschaffen. Wie sie es aber umsetzen wollen, darüber kommt nichts, also kann man darüber auch nicht diskutieren. Käme meinetwegen der Vorschlag, Wind- und Solarenergie durch Atomkraft zu ersetzen, könnte man ja fragen, wie finanzieren und wohin diese Dinge stellen. Der wesentlich Unterschied ist also, die Grünen liefern Antworten, über die man streiten kann, eine AfD liefert keinerlei antworten!


Sehe ich auch so, die Verbotspartei Keule wird ja von den Kritikern immer dann geschwungen, wenn sie sich argumentativ nicht weiter zu helfen wissen.

Cer Veggie Day war ein Paradebeispiel für was kam da von denen??? " Die wollen mir mein Schnitzel verbieten und meine geliebte Bratwurst und Unmengen so ein Schrott, worum es dabei eigentlich ging ( Fleischqualität, Massentierhaltung, übermäßiger Fleischkonsum und seine negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima , warum brennen wohl am Amazonas die Wälder????damit man hierzulande sein.billig Steak genießen kann) doch davon wollen die natürlich nicht hören, dann müsste man ja nämlich seinen individuellen Lebensstil mal etwas tiefgründiger kritisch reflektierend hinterfragen, doch dass ist den meistens wohl intellektuell zu anspruchsvoll.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon JJazzGold » Fr 20. Sep 2019, 11:21

Tomaner hat geschrieben:(20 Sep 2019, 10:51)

Genau darum geht es, das die Grünen als Verbotspartei kritisiert werden. Dies aber, weil man sich sachlich nicht mit den argumenten der Grünen auseinander setzen will und schon gar nicht genau hinschauen will, was sie exakt gesagt haben. Es war der Vorschlag eines freiwilligen Vegitag, und schon wurden Grüne zur Verbotspartei gemacht. Ich betone "freiwillig"! Um was es wirklich geht, bessere Tierhaltung und bessere Fleischqualität, will man nicht diskutieren, weil da die Argumente fehlen würden.
Vergleichen wir doch mal AfD mit Grünen. Die Grünern liefern durchaus Ideen und eben auch Vorschläge wie sie zu verwirklichen sind! Ob diese Vorschläge funktionieren, ob man dies verbessern kann, darüber kann man streiten oder auch diskutieren. Man kann auch behaupten, diese funktionieren gar nicht, was aber nicht ausschließt, dass es Vorschläge der Grünen gibt. Nimmt man aber die AfD haben die auch Aussagen beispielsweise zur Energie und wollen alle Windkraft und Solartechninik abschaffen. Wie sie es aber umsetzen wollen, darüber kommt nichts, also kann man darüber auch nicht diskutieren. Käme meinetwegen der Vorschlag, Wind- und Solarenergie durch Atomkraft zu ersetzen, könnte man ja fragen, wie finanzieren und wohin diese Dinge stellen. Der wesentlich Unterschied ist also, die Grünen liefern Antworten, über die man streiten kann, eine AfD liefert keinerlei antworten!



Dass die Grünen als Verbotspartei wahrgenommen werden, das haben sie sich selbst zuzuschreiben und das wissen sie auch. Ansonsten hätten sie nicht vor kurzem betont, sie wollen keine Verbotspartei mehr sein.

Dass die AfD überhaupt keine Ideen hat, kann ich unterschreiben. Hätte sie welche, dann würde der AfD Wähler entsetzt zurückzucken, da ihn jede Veränderung ängstigt. Der AfD Wähler ist ein Stagnationswähler.

Irgendwann die Tage schrieb ein User sinngemäß, ich meine mich zu erinnern, dass es MäckIntaier war, zwischen diesen beiden Polen Grüne und AfD, droht die Bevölkerung zerrieben zu werden und ich kann ihm da beipflichten.
Insofern sollten sich die Grünen daran orientieren, was nicht die kurzfristige Zukunft erfordert, sondern die langfristige und sich vom Zwang, Jedermann ihr Weltbild aufzwingen zu wollen, lösen. Mehr Pragmatismus wäre angesagt, um die junge, mittelalte und alte Bevölkerung nicht vollends zu spalten. Aber das ist auch die Zwickmühle, in der die Grünen stecken, damit verlören sie ihr Alleinstellungsmerkmal. Welches sie allerdings heute ohnehin drohen zu verlieren.
Zuletzt geändert von JJazzGold am Fr 20. Sep 2019, 12:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 20. Sep 2019, 11:48

JJazzGold hat geschrieben:(20 Sep 2019, 11:21)

Dass die Grünen als Verbotspartei wahrgenommen werden, das haben sie sich selbst zuzuschreiben und das Wissen sie auch. Ansonsten hätten sie nicht vor kurzem betont, sie wollen keine Verbotspartei mehr sein.

Dass die AfD überhaupt keine Ideen hat, kann ich unterschreiben. Hätte sie welche, dann würde der AfD entsetzt zurückzublicken, da ihn jede Veränderung ängstigt. Der AfD Wähler ist ein Stagnationswähler.

Irgendwann die Tage schrieb ein User sinngemäß, ich meine mich zu erinnern, dass es MäckIntaier war, zwischen diesen beiden Polen Grüne und AfD, droht die Bevölkerung zerrieben zu werden und ich kann ihm da beipflichten.
Insofern sollten sich die Grünen daran orientieren, was nicht die kurzfristige Zukunft erfordert, sondern die langfristige und sich vom Zwang, Jedermann ihr Weltbild aufzwingen zu wollen, lösen. Mehr Pragmatismus wäre angesagt, um die junge, mittelalte und alte Bevölkerung nicht vollends zu spalten. Aber das ist auch die Zwickmühle, in der die Grünen stecken, damit verlören sie ihr Alleinstellungsmerkmal. Welches sie allerdings heute ohnehin drohen zu verlieren.


Das die Grünen und sie AFD die zwei politisch- inhaltlichen Antipoden schlechthin sind und sich gegenseitig noch befeuern ist unbestritten.

Naja das thematische Alleinstellungsmerkmal der Grünen werden sie schon so schnell durch Trittbrettfahrer die jetzt ganz plötzlich auch Umwelt- Klima - und Naturschutzpolitik für sich entdeckt haben.( z.b. CSU Söder ) nicht verlieren im .Zweifel wählt man noch immer das Original.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 22. Sep 2019, 01:19

In Brandenburg haben die Grünen nun für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit SPD und CDU gestimmt.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 22. Sep 2019, 16:39

Lait Spiegel wollen die Geünen das GroKo Klimapaket was die Regierung am Freitag verabschiedet hat im.Bundesrat blockieren.

Die Grünen und auch viele Klima Forscher sind mit diesen Maßnahmen völlig unzufrieden und bezeichnen es als nicht ausreichend, will man ernsthaft die Klimaschutz Ziele 2030 nicht schon wieder verfehlen, wie bei denen 2020.

Z.b. wird als Kritikpunkt die Erhöhung der Pendlerpauschale oder der viel zu niedrige CO2 Preis genannt.

Parteichefin Baerbock hat angekündigt dass dieses Klimapaket so nicht von den Grünen mitgetragen werden kann.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Europa2050 » So 22. Sep 2019, 17:38

Alpha Centauri hat geschrieben:(22 Sep 2019, 16:39)

Z.b. wird als Kritikpunkt die Erhöhung der Pendlerpauschale oder der viel zu niedrige CO2 Preis genannt.

...


Ah, die Grünen wollen den Mietpreisen in den Städten nochmal einen ordentlichen Schub verleihen und dafür sorgen, dass 70% der Bundesrepublik zum Naturpark werden... :?
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon fresh_ » So 22. Sep 2019, 17:42

Alpha Centauri hat geschrieben:(22 Sep 2019, 16:39)

Lait Spiegel wollen die Geünen das GroKo Klimapaket was die Regierung am Freitag verabschiedet hat im.Bundesrat blockieren.

Die Grünen und auch viele Klima Forscher sind mit diesen Maßnahmen völlig unzufrieden und bezeichnen es als nicht ausreichend, will man ernsthaft die Klimaschutz Ziele 2030 nicht schon wieder verfehlen, wie bei denen 2020.

Z.b. wird als Kritikpunkt die Erhöhung der Pendlerpauschale oder der viel zu niedrige CO2 Preis genannt.

Parteichefin Baerbock hat angekündigt dass dieses Klimapaket so nicht von den Grünen mitgetragen werden kann.


Wie viel sollen wir noch an Steuern zahlen? Das ist doch ein Witz. Die Politik schlägt den völlig falschen weg ein und lebt ja den Klimaschutz vor!!! Mit zwei Fliegern in die USA innerhalb einer halben Stunde. Hört mir auf. Die Grünen sind da auch nicht besser mit ihrem absurden Forderungen. Da kann man doch im Strahl kotzen. Der höhere Preis wird keinen Autofahrer davon abhalten das Auto zu nutzen außer man ist selbst ein Grüner. Welchen öffentlichen Nahverkehr soll man ausseehalb von Großstädten nutzen? Der unpünktlich und unzuverlässig ist? Aber Deutschland rettet die Welt. Die alten Diesel werden ins benachbarte Ausland verkauft , hauptsache hier ist die Luft sauber. Die Spinnen doch alle. Das wird solange gehen bis der letzte hier begriffen hat das die aktuelle Politik vorallem die der Grünen völlig lächerlich ist.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 22. Sep 2019, 20:10

Wir sind mitten im Wandel , un der Gesellschaft wächst zunehmend das Bewusstsein für Umwelt- und Klima und das Rohstoffe und Ressourcen endlich sind ( und man nicht bis in die Unendlichkeit hin ökonomisch wachsen kann und dass ökologisch wohl auch nicht sollte) die entscheidende Frage was nun? Wie konkret handeln positive Anreize setzen oder auf Verbote und Verzicht setzen oder gar beides??? Das ist die Gretchen Frage.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 22. Sep 2019, 20:14

fresh_ hat geschrieben:(22 Sep 2019, 17:42)

Wie viel sollen wir noch an Steuern zahlen? Das ist doch ein Witz. Die Politik schlägt den völlig falschen weg ein und lebt ja den Klimaschutz vor!!! Mit zwei Fliegern in die USA innerhalb einer halben Stunde. Hört mir auf. Die Grünen sind da auch nicht besser mit ihrem absurden Forderungen. Da kann man doch im Strahl kotzen. Der höhere Preis wird keinen Autofahrer davon abhalten das Auto zu nutzen außer man ist selbst ein Grüner. Welchen öffentlichen Nahverkehr soll man ausseehalb von Großstädten nutzen? Der unpünktlich und unzuverlässig ist? Aber Deutschland rettet die Welt. Die alten Diesel werden ins benachbarte Ausland verkauft , hauptsache hier ist die Luft sauber. Die Spinnen doch alle. Das wird solange gehen bis der letzte hier begriffen hat das die aktuelle Politik vorallem die der Grünen völlig lächerlich ist.


Du sagst lächerlich andere sagen dringend notwendig die Wissenschaftler , Umweltverbände und Grüne sagen nicht ausreichend um die Klima Ziele einzuhalten, so klaffen Weltansichten auseinander, einige scheinen mir in der Tat auf einem.anderen Planeten zu leben , die Erde kann es wohl nicht sein.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 22. Sep 2019, 20:40

Tomaner hat geschrieben:(20 Sep 2019, 09:40)

Das mit der Zukunft ist so eine Sache. Wer in der Vergangenheit die Zukunft richtig vorhersagte, wurde nicht selten hingerichtet. Es ist nicht lange her, schon im Hitlerregime, wurden nicht wenige hingerichtet, alleine wenn sie die Wahrheit behaupteten, der Krieg wäre verloren. Und im Mittelalter, bis weit in 19. Jahrhundert, hätte man etwas von Autos, Computer, Ropoter, Demokratien, Europäische Union, erzählt, wäre man wohl kaum glücklich geworden.

Aus welche Position heraus, beurteilst du die Grünen auf deren zukunftsträchtigen Visionen? Wenn ich mir anschaue, wie Wirtschaft aufgebaut ist, dann soll sie in der Richtung funktionieren, jedes Jahr ein bisschen mehr. Dahinter stellten sich im Prinzip alle Parteien, bis dann die Grünen kamen, die sagten, Recoursen sind endlich! Wenn man eben nur bestimmte Mengen an Rohstoffen hat, sollte man eben darüber nachdenken, nicht jedes Jahr davon mehr abzubauen. Auch die Frage der Nachhaltigkeit stand dann im Raum, also macht es Sinn, bei endenten Rohstoffe Dinge herzustellen, die schneller kaputt gehen, also Wegschmeißgesellschaft. Wenn ich also Zukunftsvisionen von anderen Parteien, mit denen der Grünen vergleiche, sind für mich die der Grünen realistischer. Vernünftige alte Parteien streiteten dies ja auch nicht auf Dauer ab, und übernehmen selbst zum Teil grüne Positionen. Jetzt haben wir im Großen und Ganzen nur noch die AfD, die sich hinstellt, man kann weiter machen wie zuvor! Dies auf der Basis, nicht mal über den Tellerand hinausschauend. Was ich meine ist, selbst wenn es den Klimawandel nicht gäbe, Deutschland deshalb soweiter machen könnte wie bisher, in anderen Ländern es aber andere Entwicklung gibt und damit verändertes Konsumverhalten, bist du als Exportland zukünftig weg vom Fenster. Es entstehen immer mehr Megagroßstädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern! Völlig unabhängig vom Klimawandel, wird man da nicht auf Dauer auf benzinbetriebene Autos, Kohlekraft setzen können, weil man irgendwann vor Smok den Himmel nicht mehr sehen kann. Dies steigert nicht die Lebensqualität und es ist vollkommen natürlich, selbst wenn jedes Gramm CO2 super gut für Umwelt wäre, eine Suche nach Alternativen gibt. Da wird sogar über Seilbahnen in Städten von einem Viertel in andere nachgedacht. Nimmt man mal China, wenn es mit der Luft zu schlimm wird, muß man sogar Betriebe, also Wirtschaft zurückfahren, was erhebliche finanzielle Verluste beteutet. Da müßte doch den schlimmsten Klimaleugner doch mal die Augen aufgehen, wenn er glaubt man könne daheim so weiter machen wie bisher und dadurch nicht in neuer Mobilität und Energiegewinnung forscht, in kurzem weg vom Fenster ist beim Export.


Absolut, dank dem Druck FFF Bewegung und den Erkenntnissen Klimaforschung ist das Thema auch politisch nun ganz oben auf der Agenda, das wurde auch höchste Zeit, nachdem ja Jahrzehnte durch politisches Nichtstun und geglänzt hat.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 22. Sep 2019, 21:44

lili hat geschrieben:(18 Sep 2019, 19:00)

Mir kam es so vor, dass die FDP es absichtlich gemacht hat. So nach dem Motto: Wir lassen uns nicht kaufen. Es kam mir so künstlich vor und ich fand die FDP nicht glaubwürdig. Die Koalitionspartner haben doch selber gesagt dass sie sich einig waren und der Auftritt von der FDP überraschend war.



Tja im Nachhinein können sich die Grünen bei Lindner ja nur bedanken, dass er bei den Jamaika Verhandlungen hin geschmissen hat, dass war der Auftakt zu ihrem Höhenflug bis in den 22-23% Prozent Bereich.

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