Die Zukunft der SPD

Moderator: Moderatoren Forum 2

Wähler
Beiträge: 4925
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Mo 10. Jun 2019, 12:28

Julian hat geschrieben:(10 Jun 2019, 12:02)
Meinen Sie, bei der SPD-Basis aus Lehrern und Angestellten des öffentlichen Dienstes, oder der aus deutschen Arbeitern und Handwerkern?

CDU und SPD werden sich bei ihrem Erneuerungsprozess an den Grünen orientieren und auf die AfD schielen, wenn es um Migrationspolitik geht.
SZ 26. Mai 2019 Eine Wahlanalyse zeigt, welche Parteien von bestimmten Gruppen besonders häufig gewählt werden
https://www.sueddeutsche.de/politik/eur ... -1.4463723
https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e17994 ... 840q70.png
Die Wähler von CDU, SPD und AfD sind im Durchschnitt älter und weniger gebildet im Vergleich zu den anderen Parteien.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Benutzeravatar
Julian
Beiträge: 9458
Registriert: Di 5. Jan 2016, 00:38

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Julian » Mo 10. Jun 2019, 12:41

Wähler hat geschrieben:(10 Jun 2019, 12:28)

CDU und SPD werden sich bei ihrem Erneuerungsprozess an den Grünen orientieren und auf die AfD schielen, wenn es um Migrationspolitik geht.
SZ 26. Mai 2019 Eine Wahlanalyse zeigt, welche Parteien von bestimmten Gruppen besonders häufig gewählt werden
https://www.sueddeutsche.de/politik/eur ... -1.4463723
https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e17994 ... 840q70.png
Die Wähler von CDU, SPD und AfD sind im Durchschnitt älter und weniger gebildet im Vergleich zu den anderen Parteien.


Irgend jemand muss und wird sich auch um die älteren, weniger gebildeten, ländlicheren, männlicheren Wählerschichten kümmern. Man kann ja nicht einfach sagen: Uns interessieren nur noch die Großstadteliten. Zumindest eine Partei, die sich als Volkspartei versteht, kann das nicht.

Am Erfolg Trumps hat man gesehen, wie man sich dabei verrechnen konnte. Die SPD könnte mittelfristig überflüssig werden - durch den Aufstieg der Grünen, einer Umorientierung von Einwanderern, und durch den Aufstieg der AfD:

Ein Teil der Wählerschichten, die sie umgarnt hat (die Salonlinken, Lehrer, Universitätsangestellte, sexuelle Minderheiten etc.), wenden sich nun ab und den cooleren, hipperen, moderneren, zeitgeistigeren Grünen zu.

Ein anderer Teil (z.B. muslimische Einwanderer, ethnische Minderheiten) wird die SPD nur noch so lange wählen, wie sie ihnen zur Durchsetzung ihrer speziellen religiösen und ethnischen Interessen notwendig erscheint; ansonsten verbindet sie mit der SPD nicht sehr viel.

Die Wählerschichten, aus denen die SPD ursprünglich hervorgegangen ist - deutsche Arbeiter, kleine Handwerker, Kleinbürger etc. - sind zum einen insgesamt geschrumpft und haben sich zum anderen großteils von der SPD abgewandt (und etwa der AfD zugewandt), weil sich die SPD sich ihrem Empfinden nach nicht mehr für sie einsetzt.
Victrix causa deis placuit, sed victa Catoni
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 39877
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 10. Jun 2019, 14:10

Weltregierung hat geschrieben:(10 Jun 2019, 11:46)

Ich rede von 116.400 Flüchtlingen nach Deutschland, nicht nach Dänemark. Die Asylgesetztgebung wurde seit 2015 mehrfach verschärft, zuletzt in der vergangenen Woche. Wer jetzt trotzdem wie Oppermann eine Migrationspolitik mit "knallharten Regeln" fordert, begibt sich auf AfD-Niveau.

Er wird damit meinen, dass die Regeln durchgesetzt werden sollen.

Im Interview gegenüber dem >>Tagesspiegel<< sagt Oppermann:
Aber das erreichen wir nicht, indem wir die Politik der AfD übernehmen. Wir müssen allerdings für Klarheit sorgen. Die SPD steht für eine humanitäre und realistische Flüchtlingspolitik, eine gut organisierte Einwanderung. Dafür kann man in der Bevölkerung auch Mehrheiten gewinnen.
(…)
Nicht mit Wischiwaschi, sondern mit klaren Ansagen: Einwanderung ist gewollt, aber nur in kontrollierter Form. Wir setzen klare Regeln und stehen dann auch dafür ein, dass sie durchgesetzt werden. Notfalls mit aller Härte.
(…)
Die SPD muss beide Seiten ihrer Politik ganz klar benennen, weil sie sonst zwischen AfD und Grünen zerrieben wird. Dass wir eine humanitäre Flüchtlingspolitik und eine progressive Einwanderungspolitik mit knallharten Regeln verknüpfen und diese auch durchsetzen, ist übrigens auch im Interesse von Flüchtlingen und Einwandern. Alle Unklarheiten, die wir in dieser Frage lassen, gehen immer zulasten dieser Gruppen.
https://www.tagesspiegel.de/politik/opp ... 38864.html

Hier wird zwischen Asyl und Zuwanderung unterschieden und für beides gibt es Regeln.

Das dänische Modell ist auch so interpretiert worden, dass der Staat wieder die Kontrolle übernimmt - sozialpolitisch wie auch innenpolitisch.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Wähler
Beiträge: 4925
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Mo 10. Jun 2019, 18:28

Julian hat geschrieben:(10 Jun 2019, 12:41)
Am Erfolg Trumps hat man gesehen, wie man sich dabei verrechnen konnte. Die SPD könnte mittelfristig überflüssig werden - durch den Aufstieg der Grünen, einer Umorientierung von Einwanderern, und durch den Aufstieg der AfD:

Die SPD hat es sicherlich am schwersten. Eine Betonung auf deutsche Arbeiter und Handwerker macht aber in Zeiten EU-weiter Binnenmigration keinen Sinn. Migranten sind anders, als die Gastarbeiter der 60er, oft gut ausgebildet und verhalten sich auf dem Arbeitsmarkt zielorientiert.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Alpha Centauri
Beiträge: 5119
Registriert: Mo 19. Jun 2017, 10:49

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 10. Jun 2019, 18:38

Wähler hat geschrieben:(10 Jun 2019, 18:28)

Die SPD hat es sicherlich am schwersten. Eine Betonung auf deutsche Arbeiter und Handwerker macht aber in Zeiten EU-weiter Binnenmigration keinen Sinn. Migranten sind anders, als die Gastarbeiter der 60er, oft gut ausgebildet und verhalten sich auf dem Arbeitsmarkt zielorientiert.



Ob die SPD überhaupt noch eine Zukunft als relevante politische Partei hat ist mehr als fraglich, derzeit laufen viele zu den Grünen über (ehemalige Wähler wie SPD Mitglieder).
Benutzeravatar
Alexyessin
Moderator
Beiträge: 77312
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Jun 2019, 19:58

Julian hat geschrieben:(10 Jun 2019, 12:02)

Meinen Sie, bei der SPD-Basis aus Lehrern und Angestellten des öffentlichen Dienstes, oder der aus deutschen Arbeitern und Handwerkern?


Ich meine die Stimmberechtigten Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Ist auch nicht schwer zu verstehen. Deinen erneuten Hirnausfall erspare ich mir zu zitieren.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Alexyessin
Moderator
Beiträge: 77312
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Jun 2019, 20:00

Senexx hat geschrieben:(10 Jun 2019, 11:54)

Das sind dann 116.000 Scheinasylanten zu viel (Anerkennungsquote < 2%).


Ja, damit macht man mit Sicherheit Punkte an der Basis.
Senexx, nicht jeder meint das Rechtsabbiegen eine gute Sache ist. Das kannst du ruhig auch mal verstehen.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Sören74 » Mo 10. Jun 2019, 20:27

Alexyessin hat geschrieben:(10 Jun 2019, 20:00)

Senexx, nicht jeder meint das Rechtsabbiegen eine gute Sache ist. Das kannst du ruhig auch mal verstehen.


Es hilft ja nix, immer auf die Rechten zu schimpfen. Wir brauchen letztendlich ein Einwanderungsgesetz, was es ermöglichen würde, auf legale Art hier zu leben und zu arbeiten. Bisher geht das für viele nur über einen Asylantrag. Wenn aber Menschen legal hier leben können und auch der Gesellschaft einem Mehrwert geben, werden sich die Rechten blau ärgern, weil ihnen ein Hauptthema verloren gehen würde. Dann müssten sie gegen den wirtschaftlichen Wohlstand argumentieren.

Für die SPD wäre ein Einwanderungsgesetz etwas, womit sie wieder Stimmen gewinnen könnten. Wenn das mit CDU und CSU nicht geht, stehen Grüne und Linke bereit und würde eine Mehrheitsoption darstellen.
Benutzeravatar
Alexyessin
Moderator
Beiträge: 77312
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Jun 2019, 20:31

Sören74 hat geschrieben:(10 Jun 2019, 20:27)

Es hilft ja nix, immer auf die Rechten zu schimpfen. Wir brauchen letztendlich ein Einwanderungsgesetz, was es ermöglichen würde, auf legale Art hier zu leben und zu arbeiten.


Natürlich, aber ob das der SPD nützen würde ist fraglich.
Soziale Themen, und damit meine ich wirklich soziale Themen, wären mal angebracht. Und wieder das Ohr am Menschen haben und nicht in der Struktur.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Alexyessin
Moderator
Beiträge: 77312
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Jun 2019, 20:32

Julian hat geschrieben:(10 Jun 2019, 12:41)

Irgend jemand muss und wird sich auch um die älteren, weniger gebildeten, ländlicheren, männlicheren Wählerschichten kümmern.


Die von dir genannte Wählerschicht war wann genau die Wählerschaft der SPD?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mo 10. Jun 2019, 20:39

Sören74 hat geschrieben:(10 Jun 2019, 20:27)

Es hilft ja nix, immer auf die Rechten zu schimpfen. Wir brauchen letztendlich ein Einwanderungsgesetz, was es ermöglichen würde, auf legale Art hier zu leben und zu arbeiten. Bisher geht das für viele nur über einen Asylantrag. Wenn aber Menschen legal hier leben können und auch der Gesellschaft einem Mehrwert geben, werden sich die Rechten blau ärgern, weil ihnen ein Hauptthema verloren gehen würde. Dann müssten sie gegen den wirtschaftlichen Wohlstand argumentieren.

Für die SPD wäre ein Einwanderungsgesetz etwas, womit sie wieder Stimmen gewinnen könnten. Wenn das mit CDU und CSU nicht geht, stehen Grüne und Linke bereit und würde eine Mehrheitsoption darstellen.


Wir brauchen kein Gesetz, welche die Unterschichtung der Gesellschaft forciert.

Das brauchen nur die, die ein Interesse daran haben, eine neue Dienstboteklasse zu ihrer Verfügung zu haben.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Sören74 » Mo 10. Jun 2019, 20:44

Senexx hat geschrieben:(10 Jun 2019, 20:39)

Wir brauchen kein Gesetz, welche die Unterschichtung der Gesellschaft forciert.


Danke, dass Du meine Argumentation bestätigst. :D
Benutzeravatar
Alexyessin
Moderator
Beiträge: 77312
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Jun 2019, 20:59

Senexx hat geschrieben:(10 Jun 2019, 20:39)

Wir brauchen kein Gesetz, welche die Unterschichtung der Gesellschaft forciert.



Führe das doch mal ein wenig argumentativ aus. Wie meinst du das?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Willi Brand
Beiträge: 313
Registriert: Mo 12. Okt 2009, 06:04
Benutzertitel: Soziales Gewissen
Wohnort: Norddeutschland
Kontaktdaten:

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Willi Brand » Mo 10. Jun 2019, 21:09

Fliege hat geschrieben:(09 Jun 2019, 17:04)

"Ex-Parteichef Sigmar Gabriel (59) gibt einen ähnlichen Hinweis, verweist auf Dänemark: Dort hätten die Sozialdemokraten gerade die Parlamentswahl gewonnen – mit einem Mix aus linken Sozialgesetzen und 'robuster' Ausländer- und Asyl­politik. Daran solle sich die SPD orientieren, so ­Gabriel."

Das lässt mich hoffen und ausrufen: Noch ist die SPD nicht ganz verloren. ;)

Genau diesen Move hat doch Wagenknecht mit ihrer Aufstehen-Bewegung versucht. Dafür gibt es in der SPD keine Mehrheit. Und in der Linkspartei ebenfalls nicht.
Für eine neue soziale Idee.
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 3713
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Mo 10. Jun 2019, 21:13

Willi Brand hat geschrieben:(10 Jun 2019, 21:09)
Genau diesen Move hat doch Wagenknecht mit ihrer Aufstehen-Bewegung versucht. Dafür gibt es in der SPD keine Mehrheit. Und in der Linkspartei ebenfalls nicht.

Hat nicht die Linksmehrheit in der SPD den Karren an die Wand gefahren und sich dadurch als gänzlich imkompetent erwiesen? Daher mein Vorschllag, einen SPD-Ältestenrat einzusetzen, der die Partei in die Zukunft führt.
Zuletzt geändert von Fliege am Mo 10. Jun 2019, 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Mo 10. Jun 2019, 21:13

Willi Brand hat geschrieben:(10 Jun 2019, 21:09)

Genau diesen Move hat doch Wagenknecht mit ihrer Aufstehen-Bewegung versucht. Dafür gibt es in der SPD keine Mehrheit. Und in der Linkspartei ebenfalls nicht.


Die Sozialdemokratisten und SEDisten betreiben entweder eine Politik im Interesse ihrer potenziellen Klientel oder sie gehen unter. Derzeit stehen die Zeichen eher auf Untergang. Wagenknecht hat das erkennt, Lafontaine hatte schon früher gegen Ausländer gehetzt.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Benutzeravatar
Alexyessin
Moderator
Beiträge: 77312
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Jun 2019, 21:15

Fliege hat geschrieben:(10 Jun 2019, 21:13)

Hat nicht die Linksmehrheit in der SPD den Karren an die Wand gefahren und sich dadurch als gänzlich imkompetent erwiesen?


Welche Linksmehrheit? Bitte definiere das doch mal etwas aus als nur immer die nächste Sau durchs Dorf zu treiben.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 3713
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Mo 10. Jun 2019, 21:19

Alexyessin hat geschrieben:(10 Jun 2019, 21:15)
Welche Linksmehrheit?

Eine Rechtsmehrheit wird es nicht sein, oder? Sonst hätte die SPD 2015 die Koalition mit Merkel beendet und 2018 nicht wieder mit diesem Fehler angefangen.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 39877
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 10. Jun 2019, 21:23

Sören74 hat geschrieben:(10 Jun 2019, 20:27)

Es hilft ja nix, immer auf die Rechten zu schimpfen. Wir brauchen letztendlich ein Einwanderungsgesetz, was es ermöglichen würde, auf legale Art hier zu leben und zu arbeiten. Bisher geht das für viele nur über einen Asylantrag. Wenn aber Menschen legal hier leben können und auch der Gesellschaft einem Mehrwert geben, werden sich die Rechten blau ärgern, weil ihnen ein Hauptthema verloren gehen würde. Dann müssten sie gegen den wirtschaftlichen Wohlstand argumentieren.

Für die SPD wäre ein Einwanderungsgesetz etwas, womit sie wieder Stimmen gewinnen könnten. Wenn das mit CDU und CSU nicht geht, stehen Grüne und Linke bereit und würde eine Mehrheitsoption darstellen.

Die dänischen Genossen wollen die Zuwanderung allerdings stark begrenzen. Das soll der Sozialpolitik wieder mehr Gewicht verleihen.
Und gleichzeitig will man sich um fragile Staaten kümmern.

Damit grenzt man sich von Grünen und Rechtspopulisten ab.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
Alexyessin
Moderator
Beiträge: 77312
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Phönix
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mo 10. Jun 2019, 21:24

Fliege hat geschrieben:(10 Jun 2019, 21:19)

Eine Rechtsmehrheit wird es nicht sein, oder? Sonst hätte die SPD 2015 die Koalition mit Merkel beendet und 2018 nicht wieder mit diesem Fehler angefangen.


Konkret werden ist keine Option, die du gerne ziehst, gell.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat

Zurück zu „22. Parteien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste