Die Zukunft der SPD

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Liberty
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Liberty » Do 30. Mai 2019, 22:23

yogi61 hat geschrieben:(30 May 2019, 12:04)
Natürlich ist die Agenda der entscheidenen Faktor für den Untergang der SPD, darüber braucht man überhaupt nicht mehr zu streiten.


Warum hat Schröder dann 2005 noch über 34% geholt?

Der Absturz kam doch eben nicht unter Schröders Reformen, sondern erst in den Jahren nach Schröder, in den 3 GroKos.
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Elser
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » Do 30. Mai 2019, 22:33

yogi61 hat geschrieben:(30 May 2019, 12:04)

Natürlich ist die Agenda der entscheidenen Faktor für den Untergang der SPD, darüber braucht man überhaupt nicht mehr zu streiten. Das die SPD derzeit mit aller Macht zu Boden geht,haben die zu verantworten, die sich wieder für eine grosse Koalition ausgesprochen haben und deswegen kann auch glaubwürdig eigentlich nur ein GroKo Gegner an die Fraktionsspitze gewählt werden. Zu den Totengräbern zählen natürlich auch Nahles und vor allen Dingen der Bundespräsident der geistig noch in der Agenda Zeit zu leben scheint und die Repolitisierung junger Menschen offensichtlich überhaupt nicht wahrgenommen hat. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Koalition nach der Prüfklausel im Herbst überhaupt noch bestand haben wird und eigentlich kann man dann auch nicht mehr mit den Personen weitermachen, die für die grosse Koalition getrommelt haben. Die Mitglieder der SPD an der Basis dürfen sich aber auch gerne an die eigene Nase fassen, weil sie in ihrer Dämlichkeit für etwas gestimmt haben, was eigentlich gegen den gesunden Menschenverstand war.
Hut ab allerding vor Frau Nahles, die mit dem Vorziehen der Wahl des Fraktionsvorsitzenden einen ziemlichen Schachzug abgeliefert hat und tatsächlich scheint es so,dass da kein Kandidat aus dem Gebüsch springt. Noch klüger wäre es allerdings, wenn sie offen zugeben würde, dass sie sich geirrt hat und wenn sie die GroKo beenden würde. Die Aufrichtigkeit könnte der SPD vielleicht wieder ein paar Punkte bringen.
Wie dem auch sei, Neuwahlen dürften durchaus spannend werden, weil auch die CDU im Moment mit einer völlig desatrösen Führung aufwartet.


Die Große Koalition ist, meiner Meinung nach, nicht unbedingt ein Fehler. Die SPD hätte aber, spätestens nach der letzten Bundestagswahl, eine Koalition mit CSU-Beteiligung unbedingt ablehnen sollen. Immer wieder wird Sie von diesen Amigos vorgeführt worden und die SPD zieht keine Konsequezen daraus. Um an der Macht zu bleiben, sind sie anscheinend bereit jeden Frosch zu schlucken. Das macht sie, als Sozialdemokraten, unglaubwürdig. Sie sollten die CDU dazu zwingen, sich von dieser elenden Schwester, wenigsten für die Dauer einer großen Koalition, zu trennen.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » Do 30. Mai 2019, 22:36

Liberty hat geschrieben:(30 May 2019, 22:23)

Warum hat Schröder dann 2005 noch über 34% geholt?

Der Absturz kam doch eben nicht unter Schröders Reformen, sondern erst in den Jahren nach Schröder, in den 3 GroKos.


Weil er darauf hoffte, dass den meisten Wählern die Tagweite dieser Agenda noch nicht klar war. War auch nicht ganz unberechtigt. Z.B. hatten die meisten nicht verstanden, dass die Agenda ein astreine Rentenkürzung beinhaltete.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Skeptiker » Fr 31. Mai 2019, 00:00

Hier nur mal ein kleines Beispiel dafür wie SPD-Politiker ungeniert das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus instrumentalisieren um parteipolitische Gegner zu diskreditieren.
Sawsan Chebli @twitter:
Bin in Auschwitz und hab mir geschworen, noch lauter gegen #Rassismus aufzustehen. Was #Amthor sagt, IST rassistisch. @akk und @rbrinkhaus müssen nun unmissverständlich klar machen, dass Rassismus in der @CDU keinen Platz hat. #Amthor muss sich bei allen Muslimen entschuldigen.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... pruch.html
Amthor hatte sich schon letztes Jahr von seinem unsäglichen Spruch distanziert. Nun einen Besuch in Auschwitz zu benutzen ihn ein weiteres mal zu attackieren - ihn in einem Tweet mit Auschwitz zu nennen - halte ich für sehr schlechten Stil.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Fr 31. Mai 2019, 00:11

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2019, 00:00)
Hier nur mal ein kleines Beispiel dafür wie SPD-Politiker ungeniert das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus instrumentalisieren um parteipolitische Gegner zu diskreditieren.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... pruch.html
Amthor hatte sich schon letztes Jahr von seinem unsäglichen Spruch distanziert. Nun einen Besuch in Auschwitz zu benutzen ihn ein weiteres mal zu attackieren - ihn in einem Tweet mit Auschwitz zu nennen - halte ich für sehr schlechten Stil.

Die Zukunft der SPD wird nicht nur in der ersten Reihe von Gabriel, Schulz, Nahles, Maas und Barley zerstört, sondern in der zweiten Reihe auch von Müller, Giffey, Kühnert, Schulze und Chebli.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Vongole » Fr 31. Mai 2019, 00:18

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2019, 00:00)

Hier nur mal ein kleines Beispiel dafür wie SPD-Politiker ungeniert das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus instrumentalisieren um parteipolitische Gegner zu diskreditieren.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... pruch.html
Amthor hatte sich schon letztes Jahr von seinem unsäglichen Spruch distanziert. Nun einen Besuch in Auschwitz zu benutzen ihn ein weiteres mal zu attackieren - ihn in einem Tweet mit Auschwitz zu nennen - halte ich für sehr schlechten Stil.


Nur ist das nicht typisch SPD, das ist Chebli live, ihre dümmlichen Tweets sind bekannt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 31. Mai 2019, 08:00

Elser hat geschrieben:(30 May 2019, 22:36)

Weil er darauf hoffte, dass den meisten Wählern die Tagweite dieser Agenda noch nicht klar war. War auch nicht ganz unberechtigt. Z.B. hatten die meisten nicht verstanden, dass die Agenda ein astreine Rentenkürzung beinhaltete.

Elser


Absolut , aber nicht nur dass Agenda 2010 also such Hartz Reformen Armut per Gesetz für sozial Schwächere , und die SPD hat maßgeblich schuld daran. Der Niedergang der SPD ist ( zwar nicht nur) aber auch dafür die Quittung vom Wähler für eine verfehlte Sozialpolitik, ein historisches Kernthema der SPD.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Fr 31. Mai 2019, 08:18

FAZ 30. Mai 2019 Wohl keine Mehrheit für Nahles bei Probeabstimmungen
https://www.faz.net/aktuell/politik/inl ... 14236.html
"Ex-Parteichef Matthias Platzeck sagte der „Passauer Neuen Presse“, die SPD habe schon viele Wechsel an der Spitze der Partei gehabt. „Was wir jetzt erleben, ist das Ergebnis einer langen Entwicklung.“ Besonnenheit sei nun gefragt, die Partei müsse sich auf ihre Kernwerte besinnen. „Wir waren immer der Seismograph für die Sorgen der Menschen. Die ändern sich, wir müssen dranbleiben.“ Es handle sich um eine „existenzielle Krise“ der SPD. Die „hochkritische Phase“ könne sie nur meistern, „wenn wir offen, bedingungslos ehrlich, aber dabei auch menschlich anständig miteinander umgehen“."
Es gibt leider nur noch wenige besonnene Stimmen in diesem panischen Hühnerhaufen. ;)
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Elser » Fr 31. Mai 2019, 10:07

Wähler hat geschrieben:(31 May 2019, 08:18)

FAZ 30. Mai 2019 Wohl keine Mehrheit für Nahles bei Probeabstimmungen
https://www.faz.net/aktuell/politik/inl ... 14236.html
"Ex-Parteichef Matthias Platzeck sagte der „Passauer Neuen Presse“, die SPD habe schon viele Wechsel an der Spitze der Partei gehabt. „Was wir jetzt erleben, ist das Ergebnis einer langen Entwicklung.“ Besonnenheit sei nun gefragt, die Partei müsse sich auf ihre Kernwerte besinnen. „Wir waren immer der Seismograph für die Sorgen der Menschen. Die ändern sich, wir müssen dranbleiben.“ Es handle sich um eine „existenzielle Krise“ der SPD. Die „hochkritische Phase“ könne sie nur meistern, „wenn wir offen, bedingungslos ehrlich, aber dabei auch menschlich anständig miteinander umgehen“."
Es gibt leider nur noch wenige besonnene Stimmen in diesem panischen Hühnerhaufen. ;)


Jener Matthias Platzek der nun schon wieder seit Jahren im Aufsichtsrat jenes Flughafen sitzt, für dessen Nichteröffnung bereits viele Milliarden verpulvert wurden? Auch so'n Beispiel für den egoitischen Zynismus für den die SPD heute steht! Kein funktionierender Flughafen aber ein lukrativer Selbstbedienungsladen für Politiker. Auch soetwas beschädigt die SPD. Aber alles Conschita - Haubtsache volle Taschen.

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Ger9374 » Fr 31. Mai 2019, 10:20

Die SPD hat abgewirtschaftete, quasi sich selbst abgeschafft!
Posten und Machtgierig immer wieder wie ein Hund Merkels durchsichtiger einbindungs/Assimilationstaktik aufgesessen. Was an Führungspersonal seit vielen Jahren im Willy-Brandt-Haus agiert ist in erster und auch zweiter Reihe zutiefst weltfremd . Unfähig sich den Problemen dieses Landes zu stellen, sich klar von der Merkelschen Kuschelpolitik zu distanzieren! Am Puls der Nation ist diese Partei schon lange nicht mehr.Vielmehr erweckt Frau Nahles den Eindruck auch Optisch, das Sie Frau Merkel als Vorbild sieht. Fehlt nur noch die Merkel Raute .
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Heiner Mölenbarg » Fr 31. Mai 2019, 12:03

Wer soll denn eigentlich Nachfolger von Andrea Nahles werden, wenn sie zurücktritt, weil sie keine Mehrheit als Fraktionschefin bekommt?

Wen hat denn die SPD da in petto? Ich sehe nur lauter Leute "2. Wahl".

Dass die SPD seit Jahren so agiert wie ein Fußballverein, der seinen Trainer wechselt nach einer Reihe erfolgloser Spiele, finde ich total abschreckend. Ist die SPD ein Fußballverein? Alle diese "Trainerwechsel" der letzten Jahre müssten doch gezeigt haben, dass das gar nichts bringt, also auch nicht daran liegt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Fr 31. Mai 2019, 12:48

Heiner Mölenbarg hat geschrieben:(31 May 2019, 12:03)
Dass die SPD seit Jahren so agiert wie ein Fußballverein, der seinen Trainer wechselt nach einer Reihe erfolgloser Spiele, finde ich total abschreckend. Ist die SPD ein Fußballverein? Alle diese "Trainerwechsel" der letzten Jahre müssten doch gezeigt haben, dass das gar nichts bringt, also auch nicht daran liegt.

Es spricht einiges dafür, dass nicht allein die Trainer unfähig sind, sondern auch die Spieler. Aus dieser Malaise gibt es kein Entkommen mehr, nur noch den Abstieg bis in die Kreisliga.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 13:03

Scholz wird übernehmen und 2021 seinen 15% an der Wahlurne abholen.

Danach ist es dann Essig mit der Partei und man schickt Schwesig vor, ein Teil spaltet sich dann irgendwann ab, entweder auf eigene Faust oder gleich zur Linkspartei.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 13:04

Gutes Beispiel für die SPD ist zum Beispiel der Vorstoß des Justizsenator Hamburg ( Grüne ), das Containern ( also weggeschmissene Lebensmittel aus Abfall zu fischen ) zu legalisieren und auf eine Gesetzgebung wie in Frankreich ( dort muss an Gemeinnützige Organisationen gespendet werden ) hinzuarbeiten.
Warum kommt sowas nicht von der Sozialdemokratie?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 13:09

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2019, 13:04)

Gutes Beispiel für die SPD ist zum Beispiel der Vorstoß des Justizsenator Hamburg ( Grüne ), das Containern ( also weggeschmissene Lebensmittel aus Abfall zu fischen ) zu legalisieren und auf eine Gesetzgebung wie in Frankreich ( dort muss an Gemeinnützige Organisationen gespendet werden ) hinzuarbeiten.
Warum kommt sowas nicht von der Sozialdemokratie?


Weil die Sozialdemokraten noch den Anstand haben, die Leute nicht zum Müll fressen zu animieren.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Fr 31. Mai 2019, 13:21

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 13:09)

Weil die Sozialdemokraten noch den Anstand haben, die Leute nicht zum Müll fressen zu animieren.


Noch.

Sie haben aber zum Beispiel schon längst nicht mehr den Anstand, davon Abstand zu nehmen durch Energieverteuerung die verfügbaren Einkommen der Unterschichten und deren Mobilitätschancen drastisch zu beschneiden.

Und sie haben keinerlei Skrupel mittels Massenimmigration die Arbeitsmarktsituation massiv zu verschlechtern, die Wohnraumverknappung voranzutreiben und die sozialen Umfelder zu verschlimmern und die Schulstituaion unerträglich zu machen.

Die SPD macht Politik gegen ihre potentielle Wählerklientel.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 13:34

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 13:09)

Weil die Sozialdemokraten noch den Anstand haben, die Leute nicht zum Müll fressen zu animieren.


Wer animiert denn? Ach Galt, deine Beiträge waren auch schon mal besser.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 13:35

Senexx hat geschrieben:(31 May 2019, 13:21)


Und sie haben keinerlei Skrupel mittels Massenimmigration die Arbeitsmarktsituation massiv zu verschlechtern, die Wohnraumverknappung voranzutreiben und die sozialen Umfelder zu verschlimmern und die Schulstituaion unerträglich zu machen.


Natürlich. Alles SPD. Alles was du schreibst hat richtig Sinn. Wirklich................ :rolleyes:
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Fr 31. Mai 2019, 13:43

Senexx hat geschrieben:(31 May 2019, 13:21)
Sie haben aber zum Beispiel schon längst nicht mehr den Anstand, davon Abstand zu nehmen durch Energieverteuerung die verfügbaren Einkommen der Unterschichten und deren Mobilitätschancen drastisch zu beschneiden.

Und sie haben keinerlei Skrupel mittels Massenimmigration die Arbeitsmarktsituation massiv zu verschlechtern, die Wohnraumverknappung voranzutreiben und die sozialen Umfelder zu verschlimmern und die Schulstituaion unerträglich zu machen.

Die SPD macht Politik gegen ihre potentielle Wählerklientel.

Genau das, was du ansprichst, ist der Grund für den Absturz der SPD.

Gunter Weißgerber, Mitbegründer der Ost-SPD im Zuge der Revolution zur Abschaffung der DDR erklärte schon vor zwei Jahren in einem Interview:

"Warum hat die SPD nicht gegen Angela Merkels einsame Entscheidung vom 5. September 2015, die zu einer 'Außer Rand und Band'-Zuwanderung führte, opponiert? Ohne den offensichtlichen Kontrollverlust der Regierenden am Budapester Bahnhof im Herbst 2015 und anderswo wären Brexit, Trump, Le Pen oder AfD nicht zu so einer bedrohlichen Herausforderung angewachsen. Den Ideologen der SPD-Linken ist Zuwanderung da wichtiger als die deutsche und europäische Sicherheit nach innen und außen. Dabei ist ein Sozialstaat ohne die friedliche und dennoch konsequente Kontrolle über das eigene Territorium nicht möglich. Beherzigt die SPD diese Gedanken nicht, werden sich noch mehr Stammwähler von der SPD abwenden, denen ein sicheres Zuhause, ein sicherer Job, ein funktionierender, gut finanzierter Sozialstaat und ein halbwegs sorgenfreies Auskommen verständlicherweise das Wichtigste sind" (Super-Illu online, Gunter Weißgerber – Was die SPD anders machen muss, 12. Juli 2017; meine Unterstreichung).

Die SPD ist, wie man so schön sagt, von allen guten Geistern verlassen.
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space
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon space » Sa 1. Jun 2019, 09:56

Die SPD braucht den kompletten Neuanfang. Das heißt alle, die in der 'ersten Reihe' stehen, sollten ihre Ämter zurückgeben und die Besserwisser ohne Amt wie Gabriel die Klappe halten.
Dann mit vollkommen neuen Personal einen authentischen sozialdemokratischen Kurs fahren. Was einen klaren politischen Linksschwenk bedeuten muss. Schröder und co haben die SPD damals auf dem Altar des Neoliberalismus geopfert. FDP und CDU lachen sich darüber immernoch in Fäustchen. Die Grünen haben das Ganze natürlich komplett unbeschadet überstanden. Die sind die neue Lieblingspartei des Kapitals.

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