Zukunft der FDP

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Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

- Ich halte die FDP in ihrer heutigen Form für überflüssig
70
48%
- Ich finde Deutschland braucht die FDP
60
41%
- Ich habe dazu keine eindeutige Meinung
15
10%
 
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Europa2050
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Europa2050 » Mi 1. Apr 2020, 22:29

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 22:10)

Hier muss ich dir recht geben. Ich habe auch irritiert einem Herrmann zugehört, als er verlangte, allerdings nicht befahl, man solle bei dem schönen Wetter nicht in die Berge fahren. Wo bitte kann man sich besser aus dem Weg gehen, als am Berg? Dass es Hausgenossen nicht erlaubt ist, sich gemeinsam auf eine Bank zu setzen und eine Brotzeit zu essen, war mir nicht bekannt. Wer soll das denn überprüfen?

Allerdings wird die FDP diesbezüglich wenig tun können und in Meck-Pom ist sie, wenn ich mich grad richtig erinnere, gar nicht im Landtag vertreten.

Was die APP betrifft, da bin, zugegeben, zwiegespalten. Persönlich werde ich keinen Zugriff gewähren. Der Staat muss sich ohne Zugriff auf mein Smartphone darauf verlassen, dass ich mich angemessen verhalte, basta. Wenn aber Jemand entscheidet, dass er freiwillig Zugriff auf sein Smartphone erlaubt, dann kann ich ihn oder sie schwerlich daran hindern. Weshalb, setzte ich zumindest voraus, explizit seitens der FDP scharf beobachtet werden wird, in welchem Modus dies ggfls geschehen soll. Glücklich bin ich damit nicht. Auf der anderen Seite dürfte es für Diejenigen, die sich heute ohnehin schon gerne öffentlich "nackig machen", ob bei Facebook, You Tube, Twitter, Instagramm, etc. zu keinen Bedenken führen, wenn auch der Staat einen Blick wirft. Da redest du gegen eine Wand.


Du hattest mich nach Beispielen gefragt, das kannst
du bei den linken und rechten Phrasendreschern ungestraft machen, aber nicht bei mir :D

Das mit dem Verweilen im öffentlichen Raum existiert und die Polizei kontrolliert das auch.

Das mit Meck-Pom hat mich halt schockiert, ich sehe es auch durchaus als Thema, das man national ansprechen kann. Es ist halt so exemplarisch ...

Und mit der App - Du und ich halten das schon durch - als grausame Gesellschaftsfeinde die App nicht zu nutzen. Ich möchte aber nicht wissen, bei wie vielen Menschen der gesellschaftliche Druck eben dazu führt, das gegen ihren Willen zu tun - „Sie haben doch nichts zu verbergen?“
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon JJazzGold » Mi 1. Apr 2020, 23:44

Europa2050 hat geschrieben:(01 Apr 2020, 22:29)

Du hattest mich nach Beispielen gefragt, das kannst
du bei den linken und rechten Phrasendreschern ungestraft machen, aber nicht bei mir :D

Das mit dem Verweilen im öffentlichen Raum existiert und die Polizei kontrolliert das auch.

Das mit Meck-Pom hat mich halt schockiert, ich sehe es auch durchaus als Thema, das man national ansprechen kann. Es ist halt so exemplarisch ...

Und mit der App - Du und ich halten das schon durch - als grausame Gesellschaftsfeinde die App nicht zu nutzen. Ich möchte aber nicht wissen, bei wie vielen Menschen der gesellschaftliche Druck eben dazu führt, das gegen ihren Willen zu tun - „Sie haben doch nichts zu verbergen?“






Mit dir diskutiere ich, die o.E. serviere ich ab. ;)

Das Problem bei der APP ist, dass behauptet wird, sie wäre nützlich im Umgang mit Corona. Vielleicht - vielleicht auch nicht. Das kann meines Erachtens nicht verifiziert werden. Aber für eine Annahme gebe ich mein Smartphone und damit meine Daten, nicht her. Dazu ist mein Misstrauen bezüglich Mißbrauch zu groß. Gesellschaftliche Druck sehe ich weniger als Problem, als das trügerische Gefühl, etwas Richtiges, etwas Gutes zu tun und dabei die möglichen Folgen ausser Acht zu lassen.

Ebenso gravierend betrachte ich die Umgestaltung des Epidemiegesetzes, welche bereits als anstehenden betrachtet wird. Laschet bläst hier schon ordentlich Wind entgegen und das ist auch gut so. Das sind Themen, bei denen die FDP auf “Alert“ gehen muss. Bürgerrechte auf dem Altar der Profilierung von MPs zu opfern geht gar nicht. Diesbezüglich muss auch Söder aufpassen, dass er nicht “väterlich“ überzieht. Da könnt's bei den störrischen, freiheitsbewußten Bayern schnell vorbei sein mit der wachsenden Sympathie.

Das Problem der FDP ist, dass sie im Bundestag in der Opposition von Parteien umgeben ist, für die “liberal“ ein Fremdwort ist. Da sucht es sich schwer Partner, um Schäden bereits im Ansatz zu verhindern. Auch hier Stimme ich dir wieder zu, dann muss sie sehr laut werden.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Jessie » Do 2. Apr 2020, 06:37

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 21:09)

War zu erwarten, dass Sie das nicht können.

FDP Krankenversicherung:
„ Wir Freie Demokraten wollen die Möglichkeiten vereinfachen, zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung zu wechseln. Hierbei wollen wir die Angebote beider Systeme erhalten und so sicherstellen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, das für sich und seine Lebensform am besten geeignete Modell zu wählen. “
https://www.fdp.de/wp-modul/btw17-wp-a-107

Da haben wir sie, die 2-Klassen-Medizin. Wessen „Lebensmodell“ es finanziell erlaubt, versichert sich privat und erhält bessere und mehr Leistungen, die Anderen müssen sich mit einer Basisversorgung zufrieden geben.

FDP Rente:

"Dazu gehört eine Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip, die gleichermaßen auf gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge setzt. Mehr Transparenz durch ein Onlineportal, das für jeden Bürger alle diese Elemente abbildet. Und ein flexibler Renteneintritt, der die persönliche Erwerbsbiografie berücksichtigt und längeres Arbeiten ermöglicht.“
https://www.fdp.de/rentenpolitik_zukunf ... ll-die-fdp

Wer also aufgrund seiner „Erwerbsbiografie“ nicht in der Lage war, privat vorzusorgen und keine Betriebsrente erhält, arbeitet zukünftig bis 90, um über die Runden zu kommen.

FDP Langzeitarbeitslose
„ Konkret sollen die finanziellen Leistungen von Bund und Kommunen (Arbeitslosengeld II, Kosten der Unterkunft und Heizung, Krankenversicherungsbeitrag) mit einem produktivitätsgerechten Lohn des Arbeitgebers kombiniert werden. Für den bisher Arbeitslosen bedeutet das einen Job und mehr Einkommen als zuvor. “
https://www.fdp.de/wp-modul/btw17-wp-a-76

Anstatt eines Vollzeitjobs, von dem er leben kann, soll der Arbeitslose in einen „produktivitätsgerecht entlohnten“ 5-Euro-Hiwi—Neben-Job gezwungen werden, um ihn aus der Statistik zu bekommen.

Super-Ideen der Klientel-Partei FDP. Freiheit für die, die es sich leisten können.
FDP - nein danke.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon JJazzGold » Do 2. Apr 2020, 08:47

"Jessie"

FDP Krankenversicherung:
„ Wir Freie Demokraten wollen die Möglichkeiten vereinfachen, zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung zu wechseln. Hierbei wollen wir die Angebote beider Systeme erhalten und so sicherstellen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, das für sich und seine Lebensform am besten geeignete Modell zu wählen. “
https://www.fdp.de/wp-modul/btw17-wp-a-107

Da haben wir sie, die 2-Klassen-Medizin. Wessen „Lebensmodell“ es finanziell erlaubt, versichert sich privat und erhält bessere und mehr Leistungen, die Anderen müssen sich mit einer Basisversorgung zufrieden geben.


So die Mär. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, um mit Ihrem Unwissen aufzuräumen.
Die “bessere“ Leistung erhalten Eltern in der GKV, da hier Partner und Kinder mitversichert sind und auch in der PKV gibt es in der günstigen Einstiegsoption “nur“ die Basisversorgung.

Vielfalt des Angebots bedeutet u.a. Konkurrenz und diese sichert nicht nur ein breitflächiges Angebot, das Jedermann zugeschnitten auf die individuelle Situation nutzen kann, sondern auch gleichbleibend hohe Qualität. Diese Vielfalt im Angebot von GKV, auch hier kann jederzeit zu einem anderen Angebot gewechselt werden, und PKV mag Ihnen ein Dorn im neiderfüllten Auge sein, in der Realität ist es notwendig keine gesetzliche Versicherungseinheitspampe zu etablieren, die dem Bedürfnis diverser geplanter Lebensläufe nicht Rechnung trägt, sondern statt dessen hinderlich wirkt.




FDP Rente:

"Dazu gehört eine Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip, die gleichermaßen auf gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge setzt. Mehr Transparenz durch ein Onlineportal, das für jeden Bürger alle diese Elemente abbildet. Und ein flexibler Renteneintritt, der die persönliche Erwerbsbiografie berücksichtigt und längeres Arbeiten ermöglicht.“
https://www.fdp.de/rentenpolitik_zukunf ... ll-die-fdp

Wer also aufgrund seiner „Erwerbsbiografie“ nicht in der Lage war, privat vorzusorgen und keine Betriebsrente erhält, arbeitet zukünftig bis 90, um über die Runden zu kommen.


Das nächste Märchen.

“Die Rente ist sicher“, Norbert Blüm. Ist sie, fraglos. Fragt sich nur, in welcher Höhe.
Die bestimmt Jeder für sich, oder so sollte es zumindest sein.

Insofern ist es erforderlich sich selbst zusätzlich abzusichern, wenn man der Meinung ist, dass die erworbenen gesetzlichen Rentenpunkte am Ende des Berufslebens keinen komfortablen Lebensabend ermöglichen, sondern nur einen bescheidenen. Welche gesetzliche Rente einen erwartet, das lässt sich jederzeit abrufen. Man muss es allerdings auch wollen. Wenn die Erkenntnis zu spät einsetzt, trotz regelmäßiger Auskunft der RV, welcher Betrag zu erwarten ist, um sich durch beruflich vertragliche und private zusätzliche Absicherung, wie es Millionen von AN vormachen, dem bleibt nichts anderes übrig, als nach Staat und Gesellschaft zu krähen, diese mögen gefälligst für die eigenen Versäumnisse aufkommen. Verständnis wird er/sie damit wenig ernten. Ausser bei der SPD, die eine bis dato unfinanzierte Grundrente, die genau genommen nicht als “Rente“ bezeichnet werden dürfte, sondern als soziale Zusatzausschüttung, propagiert.

In der Regel dauert die Beschäftigung 40+ Jahre. In dieser Zeit lässt sich durchaus eine zusätzliche Versorgung aufbauen, sei es durch Immobilienerwerb, Zusatzrente, obwohl ich persönlich von z.B. Riester nichts halte, Anlage Optionen, freiwillige Zusatzzahlungen in die gesetzliche RV, etc pp.



FDP Langzeitarbeitslose
„ Konkret sollen die finanziellen Leistungen von Bund und Kommunen (Arbeitslosengeld II, Kosten der Unterkunft und Heizung, Krankenversicherungsbeitrag) mit einem produktivitätsgerechten Lohn des Arbeitgebers kombiniert werden. Für den bisher Arbeitslosen bedeutet das einen Job und mehr Einkommen als zuvor. “
https://www.fdp.de/wp-modul/btw17-wp-a-76

Anstatt eines Vollzeitjobs, von dem er leben kann, soll der Arbeitslose in einen „produktivitätsgerecht entlohnten“ 5-Euro-Hiwi—Neben-Job gezwungen werden, um ihn aus der Statistik zu bekommen.

Super-Ideen der Klientel-Partei FDP. Freiheit für die, die es sich leisten können.
FDP - nein danke.


Sie haben offensichtlich immer noch nicht verstanden, dass der Staat keinen Vollzeitjob anweisen kann. Die DDR ist tot.

Es steht Ihnen selbst frei, einem Langzeitarbeitslosen zu suggerieren, es sei seiner zukünftigen beruflichen Laufbahn zuträglicher, alimentiert zu Hause Däumchen zu drehen und sukzessive seine Selbstachtung zu verlieren, statt zu versuchen über einen limitierten, aber monetär kommunal unterstützten Wiedereinstieg die Chance zur Berufstätigkeit zu nutzen, im günstigen Fall bis zur dauerhaften Vollbeschäftigung.

Fazit, die Vorstellung der Sie sich hingeben ist staatliches Pampern von der Wiege bis zur Bahre, welches jegliche Egeninitiative erstickt, bedingt durch mittelfristige staatliche Unfinanzierbarkeit jede eigenverantwortliche Entscheidung und Absicherung abschaffen muss. Typisch linke Vorstellungswelt. Dass Sie mit liberalen Werten und der Verantwortung, die diese mit sich bringen nichts anfangen können, getrieben von dubiosem angstgeschwängertem Pessimismus statt Optimismus, zeigt, dass Sie in der Tat für die FDP nicht geeignet sind. Wählen Sie weiter links und in einer ruhigen Minute fragen Sie sich, wie Sie ihre Vorstellung von staatlichem Gesamtpampering finanzieren sollen. Denn das ist ihre gesellschaftliche Aufgabe. “Die Anderen“ hat nämlich noch nie funktioniert.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 10:10

Jessie hat geschrieben:(02 Apr 2020, 06:37)


Da haben wir sie, die 2-Klassen-Medizin. Wessen „Lebensmodell“ es finanziell erlaubt, versichert sich privat und erhält bessere und mehr Leistungen, die Anderen müssen sich mit einer Basisversorgung zufrieden geben.

.



Die PKV gibt es seit 150 Jahren

Deren Existenzberechtigung wurde auch durch das Verfassungsgericht bestätigt.

Es gibt auch kein Land auf diesem Planeten, wo sich die "Besserverdienden" keine zusätzliche Topversorgen ermöglichen könnten

Auch für den GKV Versicherten gibt es ja Zusatzversicherungen


Die GKV leistet das ausreichende und notwendige
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Europa2050 » Do 2. Apr 2020, 14:17

JJazzGold hat geschrieben:(01 Apr 2020, 23:44)




Mit dir diskutiere ich, die o.E. serviere ich ab. ;)

Das Problem bei der APP ist, dass behauptet wird, sie wäre nützlich im Umgang mit Corona. Vielleicht - vielleicht auch nicht. Das kann meines Erachtens nicht verifiziert werden. Aber für eine Annahme gebe ich mein Smartphone und damit meine Daten, nicht her. Dazu ist mein Misstrauen bezüglich Mißbrauch zu groß. Gesellschaftliche Druck sehe ich weniger als Problem, als das trügerische Gefühl, etwas Richtiges, etwas Gutes zu tun und dabei die möglichen Folgen ausser Acht zu lassen.

Ebenso gravierend betrachte ich die Umgestaltung des Epidemiegesetzes, welche bereits als anstehenden betrachtet wird. Laschet bläst hier schon ordentlich Wind entgegen und das ist auch gut so. Das sind Themen, bei denen die FDP auf “Alert“ gehen muss. Bürgerrechte auf dem Altar der Profilierung von MPs zu opfern geht gar nicht. Diesbezüglich muss auch Söder aufpassen, dass er nicht “väterlich“ überzieht. Da könnt's bei den störrischen, freiheitsbewußten Bayern schnell vorbei sein mit der wachsenden Sympathie.

Das Problem der FDP ist, dass sie im Bundestag in der Opposition von Parteien umgeben ist, für die “liberal“ ein Fremdwort ist. Da sucht es sich schwer Partner, um Schäden bereits im Ansatz zu verhindern. Auch hier Stimme ich dir wieder zu, dann muss sie sehr laut werden.


Na, da bin ich ja froh, dass Du mich nicht abservierst. :?

Aber dass Du meine Tips gleich weitergibst, finde ich echt klasse :thumbup:

https://www.freiheit.org/coronakrise-is ... rfassung-0

Weiter so und schönen Gruß an die Dame, wenn Du sie „zufällig“ mal triffst ;)
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon lili » Do 2. Apr 2020, 14:25

Für mich ist sie nicht zeitgemäß. Die Partei hat eine reaktionäre Vorstellung genauso wie die CDU und z.T. die SPD. Es fehlen neue Konzepte bezüglich Soziales, Digitalisierung und kreative Innovationen. Das sehe ich leider auch nicht bei den Grünen und den Linken. Es ist zwar richtig, dass die FDP von Digitalisierung spricht, aber die Denkweise ist so veraltet. Sie wollen altes Denken mit der Digitalisierung verbinden. Das funktioniert meiner Meinung nach nicht. Gerhard Baum befindet sich eher in einer Randposition und kann leider wenig bewirken.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 14:49

lili hat geschrieben:(02 Apr 2020, 14:25)

Für mich ist sie nicht zeitgemäß. Die Partei hat eine reaktionäre Vorstellung genauso wie die CDU und z.T. die S Es fehlen neue Konzepte bezüglich Soziales, Digitalisierung und kreative Innovationen


Die FDP will nicht noch mehr Umverteilung als heute.

Und auch keine asoziale "Konzepte" wie ein BGE

Es ist zwar richtig, dass die FDP von Digitalisierung spricht, aber die Denkweise ist so veraltet. Sie wollen altes Denken mit der Digitalisierung verbinden. n.



Das erklär mal an einem Beispiel

Also ein "altes Denken mit Digitalsierung" und was deiner Meinung nach dann bei diesem konkreten Beispiel "neues Denken" wäre.

Aber etwas KONKRETES, kein Allgemeingeschwurbel
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Liberty » Do 2. Apr 2020, 15:12

Realist2014 hat geschrieben:(02 Apr 2020, 14:49)
Die FDP will nicht noch mehr Umverteilung als heute.


Finde ich ein bischen wenig für eine liberale Partei. Da würde ich eher mal mutige Konzepte in allen politischen Bereichen erwarten, die den Bürger aus Zwängen und Abhängigkeiten vom Staat befreien und ihm mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung übertragen.

Leider hört man da von der FDP sehr wenig bis gar nichts.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 15:34

Liberty hat geschrieben:(02 Apr 2020, 15:12)

Finde ich ein bischen wenig für eine liberale Partei. Da würde ich eher mal mutige Konzepte in allen politischen Bereichen erwarten, die den Bürger aus Zwängen und Abhängigkeiten vom Staat befreien und ihm mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung übertragen.

Leider hört man da von der FDP sehr wenig bis gar nichts.


Mehr Selbsbetimmung bedeutet ja weniger pampern durch den Staat.

Also "soziale Wohltatem" reduzieren
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon JJazzGold » Do 2. Apr 2020, 16:22

Europa2050 hat geschrieben:(02 Apr 2020, 14:17)

Na, da bin ich ja froh, dass Du mich nicht abservierst. :?

Aber dass Du meine Tips gleich weitergibst, finde ich echt klasse :thumbup:

https://www.freiheit.org/coronakrise-is ... rfassung-0

Weiter so und schönen Gruß an die Dame, wenn Du sie „zufällig“ mal triffst ;)


Weshalb sollte ich mich der User berauben, mit denen ich den Austausch genieße? ;)

Mache ich gerne, wenn ich sie treffe. :)

Es ist ja nicht so, dass die FDP sich der Gefahr nicht bewusst ist, die eine Krise in Punkto Ermächtigung mit sich bringt oder bringen könnte, sowohl von Seiten der Regierung, als auch von Seiten der Regierten. Weshalb ich auch das Gejammer bezüglich einer Exit Strategie nicht mehr hören kann. Garantierte Rechte wahrt man, indem man sie nach Plan und Terminierung sukzessive wieder gewährt. Ansonsten überwiegt zu einem Zeitpunkt x das Misstrauen, dessen negative Auswirkungen man besser nicht erleben möchte.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 16:36

lili hat geschrieben:(02 Apr 2020, 16:33)

D Ich habe z.B. das Wahlprogramm der Parteien (in dem Fall der FDP) gelesen und ich habe mir daraus eine Meinung gebildet. Dennoch bin ich etwas verwundert dass öfters nach Belegen gefragt wird. .



Das Wahlprogramm der FDP ist ja ein "Beleg"

Wo steht nun DORT etwas über die von dir angeführten "alten Methoden" bezüglich Digitalsierung?

kopier das hier mal rein - oder den Link dazu
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon lili » Do 2. Apr 2020, 16:49

Realist2014 hat geschrieben:(02 Apr 2020, 16:36)

Das Wahlprogramm der FDP ist ja ein "Beleg"

Wo steht nun DORT etwas über die von dir angeführten "alten Methoden" bezüglich Digitalsierung?

kopier das hier mal rein - oder den Link dazu


Es kommt drauf an. Das war eher von meiner Seite eine Schlussfolgerung die man nicht belegen kann. Ein Wahlprogramm formuliert ja positive Ziele und damit wird quasi Werbung für die entsprechende Partei gemacht. Das was ich über die Partei geschrieben habe kannst du gar nicht im Wahlprogramm finden.

Meiner Meinung nach ist es veraltet, weil die FDP der Überzeugung ist dass neue Arbeit entstehen wird. Meine Frage an die FDP wäre: Welche Arbeit und wer wird sie machen? Die Gefahr ist ja, dass diese Jobs nur Leute mit hochdotierten Posten erledigen werden. Was ist z.B. mit dem Rest?

Sie möchte es dann mit Bildung kompensieren. Dann stellt sich die Frage wie soll die Schule in Zukunft aussehen und egal wie hoch die Bildung bei den entsprechenen Schülern oder zukünftigen Arbeitnehmen aussieht. Nicht jeder wird diese Tätigkeit ausüben können. Ich finde Bildung etwas gutes, nur sie reicht meiner Meinung nach nicht aus um die zukünftigen Herausforderungen zu bestehen.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 17:01

lili hat geschrieben:(02 Apr 2020, 16:49)



Meiner Meinung nach ist es veraltet, weil die FDP der Überzeugung ist dass neue Arbeit entstehen wird.


Womit die FDP recht hat. Du nicht

Meine Frage an die FDP wäre: Welche Arbeit und wer wird sie machen? Die Gefahr ist ja, dass diese Jobs nur Leute mit hochdotierten Posten erledigen werden. Was ist z.B. mit dem Rest?


Es wird auch weiterhin Jobs geben, die unangenehm sind aber keine hohen Kompetenzanforderungen haben und mit dem Mindestlohn bezahlt werden

Sie möchte es dann mit Bildung kompensieren.


Bildung ist ein Teil der Kompetenzen.

Dann stellt sich die Frage wie soll die Schule in Zukunft aussehen und egal wie hoch die Bildung bei den entsprechenen Schülern oder zukünftigen Arbeitnehmen aussieht.


Unterschiedlich. Wie heute auch.





Was möchtest du konkret am Bildungssystem ändern?

welche Inhalte rein- welche raus?
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon lili » Do 2. Apr 2020, 17:07

Realist2014 hat geschrieben:(02 Apr 2020, 17:01)

Womit die FDP recht hat. Du nicht



Es wird auch weiterhin Jobs geben, die unangenehm sind aber keine hohen Kompetenzanforderungen haben und mit dem Mindestlohn bezahlt werden



Bildung ist ein Teil der Kompetenzen.



Unterschiedlich. Wie heute auch.





Was möchtest du konkret am Bildungssystem ändern?

welche Inhalte rein- welche raus?



1) Das ist deine Meinung (subjektiv)

2) Es geht um die FDP...Wenn wir jetzt die Einzelheiten bestücken geht es nicht mehr um die Partei.

3) Mehr Autonomie und autodidaktisches Lernen. Ich würde mehr offene Diskussionen zulassen und die Schüler am Unterrichtskonzept mitgestalten lassen. Man könnte natürlich durch moderne Technik auch von Zuhause aus lernen. Da müsste man wiederum gucken wie es mit den sozialen Kontakten bestellt ist.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Jessie » Do 2. Apr 2020, 18:02

JJazzGold hat geschrieben:(02 Apr 2020, 08:47)

So die Mär. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, um mit Ihrem Unwissen aufzuräumen.
Die “bessere“ Leistung erhalten Eltern in der GKV, da hier Partner und Kinder mitversichert sind und auch in der PKV gibt es in der günstigen Einstiegsoption “nur“ die Basisversorgung.

Vielfalt des Angebots bedeutet u.a. Konkurrenz und diese sichert nicht nur ein breitflächiges Angebot, das Jedermann zugeschnitten auf die individuelle Situation nutzen kann, sondern auch gleichbleibend hohe Qualität. Diese Vielfalt im Angebot von GKV, auch hier kann jederzeit zu einem anderen Angebot gewechselt werden, und PKV mag Ihnen ein Dorn im neiderfüllten Auge sein, in der Realität ist es notwendig keine gesetzliche Versicherungseinheitspampe zu etablieren, die dem Bedürfnis diverser geplanter Lebensläufe nicht Rechnung trägt, sondern statt dessen hinderlich wirkt.






Das nächste Märchen.

“Die Rente ist sicher“, Norbert Blüm. Ist sie, fraglos. Fragt sich nur, in welcher Höhe.
Die bestimmt Jeder für sich, oder so sollte es zumindest sein.

Insofern ist es erforderlich sich selbst zusätzlich abzusichern, wenn man der Meinung ist, dass die erworbenen gesetzlichen Rentenpunkte am Ende des Berufslebens keinen komfortablen Lebensabend ermöglichen, sondern nur einen bescheidenen. Welche gesetzliche Rente einen erwartet, das lässt sich jederzeit abrufen. Man muss es allerdings auch wollen. Wenn die Erkenntnis zu spät einsetzt, trotz regelmäßiger Auskunft der RV, welcher Betrag zu erwarten ist, um sich durch beruflich vertragliche und private zusätzliche Absicherung, wie es Millionen von AN vormachen, dem bleibt nichts anderes übrig, als nach Staat und Gesellschaft zu krähen, diese mögen gefälligst für die eigenen Versäumnisse aufkommen. Verständnis wird er/sie damit wenig ernten. Ausser bei der SPD, die eine bis dato unfinanzierte Grundrente, die genau genommen nicht als “Rente“ bezeichnet werden dürfte, sondern als soziale Zusatzausschüttung, propagiert.

In der Regel dauert die Beschäftigung 40+ Jahre. In dieser Zeit lässt sich durchaus eine zusätzliche Versorgung aufbauen, sei es durch Immobilienerwerb, Zusatzrente, obwohl ich persönlich von z.B. Riester nichts halte, Anlage Optionen, freiwillige Zusatzzahlungen in die gesetzliche RV, etc pp.





Sie haben offensichtlich immer noch nicht verstanden, dass der Staat keinen Vollzeitjob anweisen kann. Die DDR ist tot.

Es steht Ihnen selbst frei, einem Langzeitarbeitslosen zu suggerieren, es sei seiner zukünftigen beruflichen Laufbahn zuträglicher, alimentiert zu Hause Däumchen zu drehen und sukzessive seine Selbstachtung zu verlieren, statt zu versuchen über einen limitierten, aber monetär kommunal unterstützten Wiedereinstieg die Chance zur Berufstätigkeit zu nutzen, im günstigen Fall bis zur dauerhaften Vollbeschäftigung.

Fazit, die Vorstellung der Sie sich hingeben ist staatliches Pampern von der Wiege bis zur Bahre, welches jegliche Egeninitiative erstickt, bedingt durch mittelfristige staatliche Unfinanzierbarkeit jede eigenverantwortliche Entscheidung und Absicherung abschaffen muss. Typisch linke Vorstellungswelt. Dass Sie mit liberalen Werten und der Verantwortung, die diese mit sich bringen nichts anfangen können, getrieben von dubiosem angstgeschwängertem Pessimismus statt Optimismus, zeigt, dass Sie in der Tat für die FDP nicht geeignet sind. Wählen Sie weiter links und in einer ruhigen Minute fragen Sie sich, wie Sie ihre Vorstellung von staatlichem Gesamtpampering finanzieren sollen. Denn das ist ihre gesellschaftliche Aufgabe. “Die Anderen“ hat nämlich noch nie funktioniert.

Danke für die Bestätigung, dass der FDPler davon ausgeht, dass jeder Bürger 40 Jahre arbeiten kann, wärend seiner gesamten Berufstätigkeit einen gut bezahlten Job haben kann, in dem er eine üppige Zusatzrente ansparen und sich zusätzlich privat versichern kann. Die Betonung liegt dabei auf: „Es ist möglich, wenn man will.“ Wer es nicht tut, ist eben ein Versager, der sich mit den Krumen zufrieden geben muss. Gebrochene Lebens-und Berufsbiographien durch Krankheit und Arbeitslosigkeit gibt es nicht in der Welt des FDPlers. Oder wenn, sind sie halt lästiger, nichtsnutziger Ballast, den man mit durchfüttern muss auf niedrigem, finanziellen Niveau.
Chronisch Kranke und Langzeitarbeitslose sind sicherlich mächtig beeindruckt von Vorträgen bezüglich Eigenverantwortung und Freiheit.
Weißt du was? Niemand will und niemand braucht eine unsoziale Partei wie die FDP, auch wenn sich ihre Anhänger hier gegenseitig bauchpinseln, als ob sie die letzten und einzig wahren Demokraten sind. Klingt immer wie angstgeschwängerter Zweckoptimismus.
Ihre Sorge bei jeder Wahl, ob sie die 5%-Hürde überhaupt schaffen, spricht für sich.
Im Übrigen komme ich nicht aus der DDR, habe studiert, einen gut bezahlten Job und wähle grün.
Allerdings kenne ich genug Menschen, die viel Pech gehabt haben im Leben. Es sind trotzdem gute, rechtschaffene Menschen, die Solidarität und Unterstützung verdient haben. Und deshalb ist es mir auch völlig egal, ob ein FDPler mich einem linken, DDR-geprägten Jammerchor zuordnet, der von „Gesamtpampering“ träumt.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 18:05

Jessie hat geschrieben:(02 Apr 2020, 18:02)

Danke für die Bestätigung, dass der FDPler davon ausgeht, dass jeder Bürger 40 Jahre arbeiten kann, wärend seiner gesamten Berufstätigkeit einen gut bezahlten Job haben kann, in dem er eine üppige Zusatzrente ansparen und sich zusätzlich privat versichern kann.


nein, das ist nicht der Fall

Wer es nicht tut, ist eben ein Versager, der sich mit den Krumen zufrieden geben muss. Gebrochene Lebens-und Berufsbiographien durch Krankheit und Arbeitslosigkeit gibt es nicht in der Welt des FDPlers. Oder wenn, sind sie halt lästiger, nichtsnutziger Ballast, den man mit durchfüttern muss auf niedrigem, finanziellen Nivea
Chronisch Kranke und Langzeitarbeitslose sind sicherlich mächtig beeindruckt von Vorträgen bezüglich Eigenverantwortung und Freiheit.


Dafür haben wir unsere Sozialsysteme


]Allerdings kenne ich genug Menschen, die viel Pech gehabt haben im Leben. Es sind trotzdem gute, rechtschaffene Menschen, die Solidarität und Unterstützung verdient haben. t.


Dafür bekommen sie ja die Unterstützung der Sozialsysteme
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Mahmoud » Do 2. Apr 2020, 18:18

Ganz allgemein gesagt, ist die FDP eine Partei, die auf die Kräfte des Marktes vertraut und auf das Individuum.

Sie setzt sich für "weniger Staat" ein.

Je mehr Menschen auf der Welt sind umso mehr muss deren Zusammenleben durch Gesetze und Regularien gelenkt werden.

Es ist also immer "mehr Staat" nötig anstatt weniger!

Deshalb: Ganz klar, die FDP ist nicht zeitgemäß!
Political correctness: Nein, Danke. Ich bevorzuge die Wahrheit!
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Liberty » Do 2. Apr 2020, 21:31

Realist2014 hat geschrieben:(02 Apr 2020, 15:34)
Mehr Selbsbetimmung bedeutet ja weniger pampern durch den Staat.

Also "soziale Wohltatem" reduzieren


Nicht nur.

Abschaffung des ÖR, Liberalisierung des Waffenrechts, Bildungsfreiheit statt Schulpflicht, Abschaffung des Sozialversicherungszwangs etc. Alles Themen für eine liberale Partei, die den freien, mündigen, selbstbestimmten Bürger aus der Bevormundung durch einen Nanny-Staat befreien will.

Selbst von Steuersenkungen hört man von der FDP nichts mehr. Bei Westerwelle war das noch Top-Thema und wurde als Bedingung für den Eintritt in eine Koalition genannt. Auch wenn das nicht eingehalten wurde, aber immerhin hatte man noch diesen Anspruch formuliert. Davon hört man heute nichts mehr.
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Re: Haltet Ihr die FDP noch für zeitgemäß ?

Beitragvon Realist2014 » Do 2. Apr 2020, 21:35

Liberty hat geschrieben:(02 Apr 2020, 21:31)

Nicht nur.

Liberalisierung des Waffenrechts,


wir sind nicht im Wilden Westen


Bildungsfreiheit statt Schulpflicht,


Damit der ökonomische Keller noch mehr verblödet?

Abschaffung des Sozialversicherungszwangs etc.



gibt es für Selbständige nicht ( AV , RV) - nur eine KV muss natürlich jeder haben
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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