Was wollen die Grünen?

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Teeernte
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Teeernte » Mi 21. Jul 2021, 19:29

Strangequark hat geschrieben:(21 Jul 2021, 18:48)

Nein, es würde immer mehr Katastrophen geben umso länger die Situation anhält!


Hach - dann ists NORMALES LEBEN und keine Katastrophe. :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon roli » Mi 21. Jul 2021, 19:50

Mendoza hat geschrieben:(21 Jul 2021, 09:59)

:thumbup: für einen Dornröschenschlaf? Der Rückgang des Ozonlochs ist durch das weltweite Verbot von FCKW begründet und das Waldsterben wurde halbwegs gestoppt, nachdem die Kohlekraftwerke vernünftige Filter bekommen haben. Umweltprobleme verschwinden nicht wie durch Geisterhand von selber. Wenn die Verantwortlichen genauso gepennt hätten wie unser Schweizer Freund, gäbe es immer noch die selben Probleme - nur schlimmer.


bezüglich Ozonloch gebe ich Dir recht. Aber hier waren die Ursachenforschung und der darauffolgende Maßnahmenkatalog auch nicht so komplex.
Ich könnte jetzt behaupten, daß es auf der Erde Zeiten gab, wo kein Eis existierte und dann wieder Zeiten, wo die Hälfte mit Schnee bedeckt war.
Einzig die Abstände bezüglich der klimatischen Veränderungen waren größer.
Aber ich bestreite keineswegs, daß etwas getan werden muss. Alle müssen anpacken. Nicht nur der Michel.
Auch ich möchte nicht, daß die Eisbären irgendwann kein Eis mehr haben.
Obwohl das wahrscheinlich sogar ohne Zutun der Menschheit passieren könnte. Dann in 50.000 Jahren oder so. :D (solange keine Meteorit einen Strich durch die Rechnung macht)
Nur unser Schweizer Mitbürger hat nicht ganz unrecht.
Nicht jede Maßnahme ist zeilführend und evtl. kann der Schaden grösser sein als der Nutzen.
Die Grünen setzen sich doch so stark für den Artenschutz ein. Und dann wollen sie überall Tötungsmaschinen aufstellen.
Nichts gegen Windkraftgewinnung, aber nicht so.
Auch ich bin in einer Bürgerinitiative und bisher konnten wir geplante Vogeltöter und Landschaftsverschandler bei uns verhindern. Dafür werde ich weiterhin kämpfen.

Wieso hat man nicht die Kohlekraftwerke abgebaut und dafür ein paar KKW am Netz gelassen. Schwups hätten wir etwas für die CO2-Reduzierung getan, wie andere Länder übrigens auch.
Weiterhin in EE investiert und langsam die KK zurück gefahren.
Allerdings, daß mit der KK ist fast so wie beim Klimaschutz.
Wenn die Dinger in Frankreich hochgehen (Zustand der Gebäude ist dort schlechter) wird es uns nicht viel helfen, daß wir keine KKW mehr haben.
Und Frankreich ist nur ein Beispiel.

Aber jetzt mal im ernst.
Glaubt ihr wirklich, wir können in naher Zukunft gänzlich auf EE setzen? Wird das für den enorm steigenden Strombedarf reichen?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alexyessin » Mi 21. Jul 2021, 19:56

Teeernte hat geschrieben:(21 Jul 2021, 19:28)

...die Hexenverbrennungen...


Bitte seriöse Antwort.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Teeernte » Mi 21. Jul 2021, 19:57

Alexyessin hat geschrieben:(21 Jul 2021, 19:56)

Bitte seriöse Antwort.


Atomstrom ? Karbidlicht ?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon roli » Mi 21. Jul 2021, 20:00

odiug hat geschrieben:(21 Jul 2021, 10:04)

Also lassen wir das Grund-Gesetz mal in Ruhe :x
Bitte ... du musst nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen ... da bleibt nicht viel übrig von dem armen Spatz :p
Das Arbeitsrecht tut es völlig um einen Anspruch auf Home Office zu gewährleisten ... eigentlich wären schon Tarifverträge ausreichend, wo so was auch hingehört.


wenn ich mir die Autobahnen anschaue, so habe ich den Eindruck, daß nur noch sehr Wenige im HO arbeiten. Das muss per Gesetz geregelt werden, sonst ist der Druck der AG zu hoch.

Ich muss hier immer an meine Freudin denken.
So hatte ihren Chef gefragt (vor Corona),ob sie nicht mal zu Hause arbeiten könnte (ging bei ihr ohne Probleme).
Widerwillig sagte er ja.
Zwei Wochen später fragte sie erneut. Antwort: "Wir wollen es mal nicht übertreiben".

Ich dachte, ihr setzt Euch für eine Reduzierung des Verkehrsaufkommen ein?
Dann ist HO ein ganz ganz wichtiger Punkt. Neben der Verlagerung der Güter auf die Schiene.
Und das geht nicht über einen Tarifvertrag und das bestehende Arbeitsrecht reicht natürlich nicht aus.
Warst Du schon mal gewerkschaftlich aktiv?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon roli » Mi 21. Jul 2021, 20:17

discipula hat geschrieben:(21 Jul 2021, 10:14)

Überflüssig nicht, aber halt schlecht organisiert.

Es ist kein Gewinn an Lebensqualität, wenn Wohnung, Schule, Einkaufen, Arzt, Friseur etc alles 30 km voneinander entfernt ist, statt, sagen wir, 3 km voneinander entfernt. oder 300m voneinander entfernt.

oder auch: Fernbeziehungen gab's vor Internet doch deutlich weniger... weil man halt gar keine Möglichkeiten hatte, oder viel weniger, um Kontakt zu halten mit Leuten, die ein Land oder auch einen Kontinent weit entfernt wohnen. sondern da traf man eben Leute, die einem geografisch nahe sind.

Doch da die Grünen die Pendlerpauschale erhöhen wollen, und zwar den Teil für die längere Distanz... ist ihnen Umweltschutz offenbar nicht wichtig. Oder sie sind zu dumm, um simple Zusammenhänge zu verstehen. Was sie beides unwählbar macht.


Manche Menschen wohnen auf dem Land und der nächste Netto oder Arzt ist 10 oder 20 KM entfernt. Das ist so, sicherlich auch bei Euch.
Einzig in der Stadt hat man diesbezüglich Vorteile und kann so manche Stationen sogar zu Fuss erreichen.
Bzw. in einem größeren Ort wo der Friseur und der Nahkauf sogar um die Ecke liegen.
Zudem sind wir ein Einwanderungsland und der Kroatische Onkel meines Nachbarn wohnt 200 KM entfernt. Soll er den nicht mehr besuchen dürfen?
Die Verwandtschaft meines Kurdischen Kumpels ist über ganz Europa verteilt. Natürlich besuchen die sich regelmäßig. Wieso auch nicht. Das ist so und sollte akzeptiert werden.
Gut, Nordkorea hat diese Probleme wahrscheinlich nicht. Dort ist es noch so wie Du beschrieben hast. Ich will die von Dir geschilderte Lebensweise nicht verurteilen, aber leider oder auch nicht leider haben sich die Zeiten verändert.

Ich nehme da auch immer gerne mein Beispiel.
Als ich in den 80ern meinen Beruf das erst mal ausgeübt habe, gabs diese Position sogar bei uns im Ort. Und ich musste damals nur 15 KM fahren.
Dann gabs diese Unternehmen nicht mehr und dier nächst mögliche Arbeitsplatz war in Fechenheim. Ging auch noch, war in meine Richtung am Rande von Frankfurt.
Dann gabs dieses Unternehmen nicht mehr und mein aktueller AG sitzt in Eschborn. 54 KM einfach.

So geht es Vielen. Die Fahrt zum Arbeitsplatz wird immer weiter und was u.A. die Grünen hier vorschlagen, findet natürlich meine Zustimmung. Allerdings ohne eine vorherige Erhöhung der CO2-Abgabe versteht sich. ;)
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Realist2014 » Mi 21. Jul 2021, 20:38

roli hat geschrieben:(21 Jul 2021, 20:00)

wenn ich mir die Autobahnen anschaue, so habe ich den Eindruck, daß nur noch sehr Wenige im HO arbeiten. Das muss per Gesetz geregelt werden, sonst ist der Druck der AG zu hoch.

I ?



Es gibt ja einen Gesetzentwurf von Heil....

logischerweise hat auch da das Unternehmen das letzte Wort.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alexyessin » Mi 21. Jul 2021, 20:55

Teeernte hat geschrieben:(21 Jul 2021, 19:57)

Atomstrom ? Karbidlicht ?


Hör halt auf zu Spammen und bringen seriöse Belege. Danke.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon roli » Mi 21. Jul 2021, 21:54

Realist2014 hat geschrieben:(21 Jul 2021, 20:38)

Es gibt ja einen Gesetzentwurf von Heil....

logischerweise hat auch da das Unternehmen das letzte Wort.


Ja, solange kein entsprechendes Gesetz besteht.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Der Kutscher » Mi 21. Jul 2021, 23:14

Teeernte hat geschrieben:(21 Jul 2021, 18:31)

Ich kann die ERDERWÄRMUNG von 1342 garnicht lesen !! Die INDUSTRIE im frühen Mittelalter.... Abwink...


1342 ist schon ein bisschen zu spät für die "Mittelalterliche Warmzeit"
Mittelalterliche Klimaanomalie

Der rekonstruierte globale Temperaturverlauf der letzten zweitausend Jahre liefert keine Belege für eine weltweit gleichzeitige, mehrere Jahrzehnte anhaltende mittelalterliche Warmzeit
Die mittelalterliche Klimaanomalie (engl. Medieval Climate Anomaly, kurz MCA), speziell in Bezug auf Temperaturen auch die mittelalterliche Warmzeit (engl. Medieval Warm Period, kurz MWP) oder auch das mittelalterliche Klimaoptimum, war ein Intervall vergleichsweise warmen Klimas und anderer Klimaabweichungen, wie umfassender kontinentaler Dürren. Eine MWP lässt sich regional und zeitlich nur unscharf feststellen, den meisten Rekonstruktionen zufolge dürfte sie nach 900 begonnen und vor 1400 geendet haben. Der wärmste Zeitraum auf der Nordhalbkugel lag demnach zwischen 950 und 1250.

Es gab während der mittelalterlichen Warmzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Regionen, die damals in etwa so warm waren wie gegen Mitte, teilweise auch Ende des letzten Jahrhunderts. Die Wärmeperioden des Mittelalters waren aber zeitlich und regional uneinheitlich, anders als die seit dem 20. Jahrhundert weltweit gleichzeitig voranschreitende Erwärmung. Im 21. Jahrhundert hat sich die Erde weiter erwärmt. Die mittleren Temperaturen der letzten dreißig Jahre sind inzwischen wahrscheinlich höher als die aller gleich langen Zeiträume im Mittelalter. Auch ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so groß wie nie seit mindestens 2000 Jahren, wahrscheinlich auch ohne vergleichbares Beispiel in der jüngeren Erdgeschichte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalt ... maanomalie
Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.
(Astrid Lindgren)
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Teeernte » Do 22. Jul 2021, 00:16

Der Kutscher hat geschrieben:(21 Jul 2021, 23:14)

1342 ist schon ein bisschen zu spät für die "Mittelalterliche Warmzeit"

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalt ... maanomalie


Der Ironiebutton der EE von 1342 - dacht ich - ist deutlicher sichtbar...
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon odiug » Do 22. Jul 2021, 03:57

Teeernte hat geschrieben:(22 Jul 2021, 00:16)

Der Ironiebutton der EE von 1342 - dacht ich - ist deutlicher sichtbar...

Ahh ... du bist auch so einer, der im Hintergrund herum albert, während Rettungskräfte ein paar Meter weiter die Leichen aus den Trümmern bergen :thumbup:
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odiug
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon odiug » Do 22. Jul 2021, 04:13

roli hat geschrieben:(21 Jul 2021, 19:50)...

Aber jetzt mal im ernst.
Glaubt ihr wirklich, wir können in naher Zukunft gänzlich auf EE setzen? Wird das für den enorm steigenden Strombedarf reichen?

Ja.
Wobei Windkraft eine Übergangstechnologie ist.
Langfristig wird Solarenergie die Antwort sein.
Hier mal das Ergebnis einer kleinen Google-Suche:
Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 1,5 · 1018 kWh auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 10.000fachen des Weltenergiebedarfs der Menschheit im Jahre 2010 (1,4 × 1014 kWh/Jahr).

Daher ist die CDU auch nicht wählbar.
Sie hat in den letzten Jahren 80.000 Arbeitsplätze in Deutschland in der Solarindustrie einfach vor die Hunde gehen lassen und macht auf der anderen Seite einen sündhaft teuren Popanz um ein paar Baggerfahrer im Braunkohletagebau :rolleyes:
Aber Leute in der Solarindustrie wählen wahrscheinlich kaum AfD sondern eher Grün und das betrifft die CDU eben kaum, weil das Stimmen der SPD weg nimmt, wenn man da nix macht :rolleyes:
Wusstest du übrigens, dass in NRW ein Braunkohlebagger bis auf 300 Meter an Wohngebiete heran darf, wenn es nicht ganz abgerissen wird, um für den Tagebau platz zu machen, aber Windkraftanlagen einen Abstand von 1000 Metern haben müssen ?
Das ist Laschet und das Klimakonzept der CDU und FDP :dead:

Ich sag es mal ganz deutlich: wer die Union wählt und auf Schwarz Gelb hofft, ist ein Trottel :x
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon discipula » Do 22. Jul 2021, 06:04

Strangequark hat geschrieben:(21 Jul 2021, 18:24)

Verursacht durch globale Bedingungen!


die globale Bedingung, die es zu ändern gälte, wäre also eine Mentalität des Nicht- Umweltschutzes durch viele Menschen.

Die dann, individuell wie in kollektiv, der Umwelt zu schaden. aber auch dies geschieht dann immer lokal, an einem bestimmten Ort, zu bestimmten Bedingungen, durch bestimmte Leute.

"global" scheint mir vor allem die perfekte Vokabel, um Verantwortung und den Drang zu handeln zu verwässern und wegzuschieben. Was soll schon eine einzelne Person, ein einzelnes Land, gegen globale Probleme tun können? - nichts!
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon discipula » Do 22. Jul 2021, 06:17

roli hat geschrieben:(21 Jul 2021, 20:17)

Manche Menschen wohnen auf dem Land und der nächste Netto oder Arzt ist 10 oder 20 KM entfernt. Das ist so, sicherlich auch bei Euch.


Die Schweiz ist kleiner. nein, es ist nicht so extrem wie in Deutschland, aber ja die Tendenz besteht auch.

auch die Menschen, die auf dem Land wohnen, haben sihc irgendwann dazu entschieden, da und nicht anderswo zu wohnen.... Leute, die ein Geschäft führen, haben sich irgendwann dazu entschieden, es an einem bestimmten Ort zu führen, oder auch nicht. Das ist ja nicht ein Naturgesetz, dass es so sein muss. Das kann man auch anders regeln, wenn man will, oder zumindest darauf hinarbeiten, dass zB wieder Hausärzte Praxen dort aufmachen, wo es wenige gibt, und nicht dort, wo es sowieso schon viele hat.


Einzig in der Stadt hat man diesbezüglich Vorteile und kann so manche Stationen sogar zu Fuss erreichen.


das sollte der Normalfall sein, gerade auch auf dem Dorf: es gibt alles, und man kann alles zu Fuss erreichen.


Zudem sind wir ein Einwanderungsland und der Kroatische Onkel meines Nachbarn wohnt 200 KM entfernt. Soll er den nicht mehr besuchen dürfen?


Das Problem ist nicht, dass man im Sommer einmal eine längere Reise macht - darf auch 2000 km sein - und dann hoffentlich auch eine Weile am Zielort bleibt, damit es sich auch lohnt.

Das Problem ist die Strecke, die man jeden Tag fährt. Und da spielt es ökologisch gesehen halt schon eine grosse Rolle, ob das täglich 5 oder 50 km sind.


Gut, Nordkorea hat diese Probleme wahrscheinlich nicht. Dort ist es noch so wie Du beschrieben hast. Ich will die von Dir geschilderte Lebensweise nicht verurteilen, aber leider oder auch nicht leider haben sich die Zeiten verändert.


das Einzige, was ich geschildert habe, ist eine Lebensweise, wo man nicht ständig im Auto sitzen MUSS, weil es gar nicht anders geht.

Das schliesst selbstverständlich nicht aus, dass man sich ins Auto setzen DARF, und ja das gerade auch rein zum Spass an der Freude.



So geht es Vielen. Die Fahrt zum Arbeitsplatz wird immer weiter und was u.A. die Grünen hier vorschlagen, findet natürlich meine Zustimmung.


Gerade die Grünen sollten verstehen, dass es ökologisch wäre, politische Massnahmen so zu gestalten, dass Wege sich tendenziell verkürzen und nicht verlängern.

Die Pendlerpauschale für weite Strecken zu erhöhen, widerspricht allem, was die Grünen zu erreichen vorgeben. bah.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alexyessin » Do 22. Jul 2021, 06:17

discipula hat geschrieben:(22 Jul 2021, 06:04)

die globale Bedingung, die es zu ändern gälte, wäre also eine Mentalität des Nicht- Umweltschutzes durch viele Menschen.

Die dann, individuell wie in kollektiv, der Umwelt zu schaden. aber auch dies geschieht dann immer lokal, an einem bestimmten Ort, zu bestimmten Bedingungen, durch bestimmte Leute.

"global" scheint mir vor allem die perfekte Vokabel, um Verantwortung und den Drang zu handeln zu verwässern und wegzuschieben. Was soll schon eine einzelne Person, ein einzelnes Land, gegen globale Probleme tun können? - nichts!


Hast du das Video schon angesehen?
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon discipula » Do 22. Jul 2021, 06:24

Alexyessin hat geschrieben:(22 Jul 2021, 06:17)

Hast du das Video schon angesehen?


nö.

Fass doch einfach kurz zusammen, was dort so Tolles gesagt oder gezeigt wird, und warum dich das so überzeugt. Es wird sich ja wohl kaum um ein Evangelium handeln.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Teeernte » Do 22. Jul 2021, 06:40

odiug hat geschrieben:(22 Jul 2021, 03:57)

Ahh ... du bist auch so einer, der im Hintergrund herum albert, während Rettungskräfte ein paar Meter weiter die Leichen aus den Trümmern bergen :thumbup:


Nein.....ich hab nur einen grossen Vorsprung beim Sandsäcken verlegen....da darf ich mit den Mädels scherzen.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon Alexyessin » Do 22. Jul 2021, 09:51

discipula hat geschrieben:(22 Jul 2021, 06:24)

nö.



Das läuft dann unter Wissenschaftsignoranz.
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Re: Was wollen die Grünen?

Beitragvon roli » Do 22. Jul 2021, 10:17

sünnerklaas hat geschrieben:(21 Jul 2021, 11:02)

Dass private Versicherer eine Elementarschadensversicherung ablehnen, wenn auch nur die kleinste Gefahr gesehen wird, ist nach meiner Erfahrung nicht die Ausnahme, sondern Standard. Aus deren Sicht gilt das Risiko vielfach als nicht versicherbar.
Wenn man, um den Steuerzahler zu schützen, so eine Versicherung als Pflichtversicherung einführen will und die Privaten Versicherungen dies ablehnen, weil sie das Risiko an manchen Orten als nicht versicherbar einstufen, wird einem nichts anderes übrig bleiben, als die alten Landesbrandkassen als Körperschaften des Öffentlichen Rechts wieder einzuführen. Allerdings dürfte das viele in der UNION und der FDP in sehr große Gewissensnöte stürzen, gelten Regelungen über Körperschaften des Öffentlichen Rechts als "staatssozialistischer Sündenfall".


Ja, das wäre eventuell eine Lösung.
Aber die Beiträge dürften höher als bei den Privaten sein, denke ich.

Ich kenne das noch von meinen Eltern.

Vielleicht sollte man auch beim Hausbau oder Kauf darauf achten, daß die Häuser in einer gewissen Höhe stehen.
Und diese Auen wie bei uns, wo sich das Wasser im Falle von Überschwemmungen verteilen kann, gibts nicht überall. In vielen Regionen sind dort landwirtschatliche Nutzflächen oder es wurden Industrieparks gebaut oder was auch immer. Profit über Vernuft halt. Wenn der Bach oder Fluss natürlich über lange Strecken durch ein enges Tal fliesst, ist Dies natürlich schwieriger. Deswegen sollten dort die Häuser nicht so nah und tief am Wasser gebaut werden.
Denn die Quittung kommt irgendwann.
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