Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

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Liberty
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Liberty » Di 23. Nov 2021, 23:29

Der Kutscher hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:01)
Was haben Sie geglaubt auf WAS das hinausläuft?


Es war mir immer klar, dass das kommen wird. Erst kommt die Impf-Apartheid und wenn das nicht reicht, der Impfzwang.

Menschen, die das vor einem Jahr oder einen halben Jahr schon gesagt haben, wurden von der Politik als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden.
Zuletzt geändert von Liberty am Di 23. Nov 2021, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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BlueMonday
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon BlueMonday » Di 23. Nov 2021, 23:37

Kevin Schildbürger hat geschrieben:(23 Nov 2021, 21:48)

ich habe einen Fehler gemacht. Heute hat einer erklärt dass Impfpflicht nur eine Pflicht ist, da sollen nicht Leute aus ihren Häusern geholt werden, das wäre Impfzwang.
Pflicht geht halt nur so weit, dass man was bezahlen muss wenn man der nicht nachkommt, so 100.000 Euro, das kann uns eigentlich egal sein. Vielleicht auch Beugehaft
für ein paar Jahre aber es passiert einem nichts Schlimmes. Insofern war ich falsch.


Und das von einer FDP-Liberalala-Trulla. Wer solche "Liberalen" hat, braucht keine Feinde mehr. Der Zwangsbegriff sollte ja nun für einen Liberalen ein zentraler und völlig durchdrungener Begriff sein. Von welcher "Freiheit" will der Liberale sonst reden?
Diese Leute, die deartige Hirnfurze lassen, bilden heutzutage die "politische Elite". Diese Frau will Bundesministerin werden. Was ist in den letzten Jahrzehnten passiert? Wie konnte es zu diesem intellektuellen Niedergang in der Politik kommen? Vor Kurzem war man ernsthaft noch drauf und dran Annalena zur Kanzlerin zur machen. Wth.

Also zur Klärung: Zwang bedeutet natürlich nicht nur unmittelbare Gewaltanwendung ("unmittelbarer Zwang" im Beamtensprech), sondern auch Drohung mit einem empfindlichen Übel. Auch ein angedrohtes "Zwangsgeld" (drum heißt es so) ist Zwang. Androhung von Haft etc. Ein Zwang oder eine Zwangsmaßnahme dient dazu, den Betroffenen durch Willensbeugung zu einem bestimmten Agieren zu zwingen. Und genau das liegt ja hier glasklar als Intention vor.
Zuletzt geändert von BlueMonday am Di 23. Nov 2021, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Meruem » Di 23. Nov 2021, 23:38

Liberty hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:29)

Mir war immer klar, daß das kommen wird. Erst die Impf-Apartheid und wenn das nicht reicht, der Impfzwang.

Menschen, die das vor einem Jahr oder einen halben Jahr schon gesagt haben, wurden von der Politik als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden.


Was mich stört erst sagen eine Imoflicht wird es kategorisch nicht geben und jetzt machen alle auf Deuck der Zahlen den 180 Grad Wendehals und sagen ach sorry war nicht so gemeint. Ein klassischer Wortbruch, wie war dass doch gleich mit in der Politik sei "VERTRAUEN" die größte Währung. :?:
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Atue001 » Di 23. Nov 2021, 23:45

Meruem hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:38)

Was mich stört erst sagen eine Imoflicht wird es kategorisch nicht geben und jetzt machen alle auf Deuck der Zahlen den 180 Grad Wendehals und sagen ach sorry war nicht so gemeint. Ein klassischer Wortbruch, wie war dass doch gleich mit in der Politik sei "VERTRAUEN" die größte Währung. :?:


Die Politik hat darauf vertraut, dass Menschen dem Ideal der Aufklärung genügen......tun sie aber nicht. Schwurbler sind Aufklärungsverweigerer.

Wie soll man Menschen also rational begegnen, die rationalen Argumenten nicht zuträglich sind?

Die einzig richtige Reaktion ist, die Rationalen Menschen vor dieser Klientel zu schützen! Wenn das nur über die Impfpflicht geht.....ist das für rationale Menschen kein Problem, die sind längst geimpft.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Uffhausen » Di 23. Nov 2021, 23:55

Wären - statt endloser, zeitraubender Für- und Wider-Diskussionen über eine Impflicht - gegenwärtig nicht schnellstmögliche und einschneidende Kontakbeschränkungen für den privaten Bereich, geltend für ALLE, das hilfreichste? Wirtschaftliche Lockdowns will man ja vorrangig aus Kostengründen tunlichst und nachvollziehbar vermeiden und bis die Letzten bislang Unwilligen pflichtgeimpft sind, werden (bei derzeitigem Schneckentempo) Monate ins Land gehen, dazwischen muss gleichzeitig fortlaufend geboostert werden können = und wir haben keine Zeit, entspannt abzuwarten und gemütlich Tee zu trinken.

Abgesagte Weihnachtsmärkte sind alles, nur nicht die Lösung. Diverse G-Regelungen oder Ausgangsprerren lassen immernoch zu viel Möglichkeiten, für Geimpfte UND Ungeimpfte, das Virus ungehindert zu verbreiten und somit im Fall der Fälle das Gesundheitssystem unnötig zu belasten. Dazumal beschränken sich diese Maßnahmen ausschließlich auf das öffentliche Leben.

Was nützt es bitte, Ungeimpften anhand 2G-Regel den Zutritt u. a. zur Gastronomie zu untersagen und über sie ggf. zusätzlich nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, wenn sie - nebst Geimpften - weiters die Möglichkeit haben, bspw. ausschweifendes und kontaktintensives Partygeschehen, welches in einigen Fällen ungewollt aber unweigerlich zu Spreader-Events ausufern wird, in den privaten Bereich zu verlegen?
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Der Kutscher » Mi 24. Nov 2021, 00:03

Uffhausen hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:55)

Wären - statt endloser, zeitraubender Für- und Wider-Diskussionen über eine Impflicht - gegenwärtig nicht schnellstmögliche und einschneidende Kontakbeschränkungen für den privaten Bereich, geltend für ALLE, das hilfreichste?

Mit welcher Begründung? Geimpfte stellen den weitaus geringeren Anteil an der Belegung von Intensivplätzen. Solidarischer Lockdown der Geimpften für Impfgegner? Kommt mir nicht in Frage - Ende der Durchsage.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Sören74 » Mi 24. Nov 2021, 00:13

NicMan hat geschrieben:(23 Nov 2021, 22:12)

Vielleicht wird das dem ein oder anderen Politiker eine Lehre sein, niemals nie zu sagen.


Allerdings wird es dann Politiker schwerer fallen zu sagen, sie können sich auf mich verlassen. Bzw. es wird ihnen seltener das geglaubt. Eine hohe Flexibilität hat seinen Sinn, aber auch eine Kehrseite.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Sören74 » Mi 24. Nov 2021, 00:15

Liberty hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:29)

Es war mir immer klar, dass das kommen wird. Erst kommt die Impf-Apartheid und wenn das nicht reicht, der Impfzwang.


Einen Impfzwang wird es nicht geben. Eine Impfpflicht ist etwas anderes.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Sören74 » Mi 24. Nov 2021, 00:18

BlueMonday hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:37)

Also zur Klärung: Zwang bedeutet natürlich nicht nur unmittelbare Gewaltanwendung ("unmittelbarer Zwang" im Beamtensprech), sondern auch Drohung mit einem empfindlichen Übel. Auch ein angedrohtes "Zwangsgeld" (drum heißt es so) ist Zwang. Androhung von Haft etc. Ein Zwang oder eine Zwangsmaßnahme dient dazu, den Betroffenen durch Willensbeugung zu einem bestimmten Agieren zu zwingen. Und genau das liegt ja hier glasklar als Intention vor.


Es wird bei einer Impfpflicht kein Zwangsgeld geben, sondern höchstens ein Bußgeld. Ein Zwangsgeld ist etwas anderes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsgeld
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Uffhausen » Mi 24. Nov 2021, 03:23

Atue001 hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:20)
Auch wenn es schwer zu glauben ist - ist das nur die logische Folgerung von fehlenden Geimpften.

Quatsch.

Geimpfte Mitarbeiter (zwei- und dreifach) mussten sich bei uns ab Ende September nur noch ein einmal pro Woche testen lassen; Ungeimpfte dagegen täglich.

Nun kam jene vollständig geimpfte Mitarbeiterin infiziert aus dem Urlaub; wusste, dass sie sich nur einmal pro Woche testen lassen muss und entschied sich, dies nicht sofort an ihrem ersten Arbeitstag zu erledigen, als aufgrund Impfung diesbezüglich bevorzugt, hatte die die Freiheit, darüber selbst zu bestimmen. Ihre bereits vorhandenen leichten Symptome tat sie als Erkältung ab - es sei bemerkt, sie gehört zu den dummen Impflingen, die davon überzeugt sind/waren, dass man kein Corona mehr kriegen kann, wenn man geimpft ist - und als diese sich verstärkten, ließ sie sich erst erst zwei Tage später im Haus testen und entpuppte sich als positiv. Mehrere Bewohner wurden daraufhin, bzw. ebenfalls Tage später, ebenfalls positiv auf Corona getestet - ausschließlich solche, mit denen besagte Mitarbeiterin intensiven, pflegerischen Kontakt hatte. Eine infizierte Bewohnerin musste wegen Atembeschwerden notfallmäßig ins Krankenhaus eingewiesen werden, wo sie tagsdrauf verstarb. Ob sie jetzt nun an oder mit Corona verstarb, sei dahingestellt. Die Politik verlangt jedenfalls, sie als Corona-Todesopfer einzuordnen.

Fakt ist, bestünde unabhängig der Schutzimpfung eine tägliche Testpflicht für ALLE (und ausnahmslos vor Arbeitsbeginn, wie für die Ungeimpften), hätte man jene Mitarbeiterin höchstwahrscheinlich rechtzeitig rausfiltern können und kein Bewohner wäre zusätzlich infiziert worden, erkrankt, bzw. verstorben.

Wäre die Impfquote ausreichend hoch, wäre die 4. Welle nicht mehr ausgebrochen.

Gibt es dafür verifizierte, wissenschaftliche Nachweise?

Ich kann mich nicht erinnern, dass wir eine vergleichbar-identische Situation bereits hatten, weswegen derartige Behauptungen leichtfertig aufgestellt werden könnten.

Was wir aufgrund entsprechend vorhandener Angaben relativ sicher sagen können ist, wie sich das Verhältnis zwischen Geimpften und Ungeimpften in den Krankenhäusern entwickelt. Was wir aber in keinsterweise sicher aussagen können ist, inwiefern das generell/sonstige Infektionsgeschehen Geimpfte und Ungeimpte betrifft, bzw. welche der beiden Parteien ausschlaggebend ist.

Einfach alles den Impfunwilligen in die Schuhe zu schieben, ist mir persönlich zu ungenau und auch zu billig, weil Schwurbler- und Populisten-Niveau.

Hätte die Politik auch rechtzeitig mit dem Boostern begonnen, wären in der Einrichtung kaum weitere Infektionen aufgetreten.

Was man der Politik vorwerfen mag, ist ihre ausgebliebene Kommunikation bzgl. Notwendigkeit einer Booster-Impfung. Zumindest für meinen Landkreis kann ich aber sicher aussagen, dass mobile Booster-Impfteams im September sämtliche Pflegeeinrichtungen usw. abgeklappert haben und in meiner Einrichtung auch fast alle bereits zweifach geimpften Bewohner eine Booster-Impfung erhalten haben. Seitens uns Mitarbeitern wurde das Angebot leider kaum wahrgenommen = was aber an der damaligen Lage lag: Das Infektionsgeschehen lag praktisch am Boden, das Impfzentrum war noch geöffnet und es wurde allüberall vermittelt, dass ausreichend Impfstoff vorhanden sie und man jederzeit terminungebunden zur Impfung erscheinen könne. Es wurde halt eben keine Dringlichkeit erkannt (womit man ebenfalls zu rechnen hatte!); die setzte erst ein, als die Zahlen wieder steil stiegen, die Impfzentren/Teststellen schlossen und neuerliche Ausbrüche aus Pflegeeinrichtungen medial verbreitet wurden.

Ganz ehrlich, hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, mich während der Arbeitszeit geschwind boostern zu lassen, wäre ich es wahrscheinlich bis heute noch nicht. Kein Bock auf und erst recht keine Zeit für stundenlang Schlange stehen bei den jetzigen Außentemperaturen aufgrund dieser momentanen politischen Organisierungsverweigerung - anders kann es ja nicht mehr nennen - um dann nach Hause geschickt zu werden, weil der Impfstoff alle ist. Krass finde ich ja, dass die Haus- und Betriebsärzte gerne mithelfen wollen, deren Impfstoff-Zuteilung aber seitens der Politik scheints reduziert/begrenzt wurde. :s

Nein, die Politik ist kein Unschuldslamm - aber was auch betont werden muss ist, dass viele der jetzigen Impflinge sich nur impfen lassen, weil sie den einschränkenden Maßnahmen im öffentlichen Bereich aus dem Weg gehen wollen und nicht, weil sie ansatzweise was begriffen haben. Denen ist alles so egal, wie zuvor auch. Ihnen ist nur wichtig, dass sie keine persönlichen Nachteile im Alltag erfahren müssen.

Allerdings ist diese Art der Optimierung eben nur dann richtig, wenn man davon ausgeht, dass der Rest der Gesellschaft es versäumt, sich vernünftig zu verhalten.

Was ist für dich der "Rest der Gesellschaft"? Und was versteht du unter sich "vernünftig verhalten"?

Hätten wir eine Impfquote von 85% + x hätte es keine 4. Welle mehr gegeben.

Nochmal: Wie willst du das sicher aussagen können?

Die letzten drei Wellen wurden erst gebrochen, aufgrund drastischer politischer Massnahmen hinsichtlich Kontaktreduzierung den öffentlichen wie privaten Alltag jedes Einzelnen betreffend. Das alles hatten wir zu Beginn der 4. Welle nicht. Und wenn die Welle ohne kontakteinschränkende Maßnahmen mit einer vollständigen Impfquote von über 60% schon innerhalb kürzester Zeit derart aus dem Ruder läuft, dann düften ein paar Prozentchen mehr sich im Grunde nur wie ein paar zusätzliche Tröpfchen auf einen heißen Stein auswirken.

Es mag gerne sein, das die Welle nicht ganz so dramtisch vonstatten gegangen wäre - aber tägtäglich neue Rekorde bei den Inzidenzwerten und steigende Totenzahlen = nur mit höherer Impfquote und ganz ohne Kontakreduzierende Maßnahmen - hätte es defintiv gegeben.

Die gegenwärtigen Impfstoffe sind nur das Beste und Geeignetste, was wir derzeit haben - deswegen sollte man sie aber keinesfalls zu unübertreffbaren Allheilmitteln verklären!

Dass Geimpfte ob des dramatisch verringerten Gesamtrisikos auch zurecht mehr Rechte einfordern, halte ich insofern für richtig.

Deswegen müssen sie aber nicht zunehmend unverschämt, leichtsinnig und rücksichtslos werden. Unsere Impfverweigerer im Kollegium begehen keine Regelbrüche die unabhängig vom Impfgeschehen bestehenden Schutzmaßnahmen im Haus betreffend, die Geimpften dagegen umso mehr. Und wehe, du sagst was... :dead:

Ungeachtet dessen sage ich ein kräftiges Dankeschön für dich und deinen Einsatz in der Altenpflege. Ich setze mich dafür ein, dass nachhaltige Verbesserungen in der Pflege zustande kommen - also auch eine Verbesserung des Schlüssels, und eine Erhöhung des Einkommens. Für deine Arbeit habe ich stellvertretend hohen Respekt, dafür dass du dich scheinbar selbstverständlich eigenverantwortlich auch zur Impfung entschieden hast, noch mehr Respekt! Ich habe Angehörige im Pflegeheim, habe selbst auch schon in der Pflege gearbeitet und kenne die vielen Mißstände - und die sind eigentlich unerträglich.

Vielen Dank! :thumbup:

Trotzdem verstehe ich es wirklich nicht, wieso ausgerechnet in der Pflege noch immer zu viele Impfgegner existieren.

Vielleicht entsteht eine gewisse Ablehnung gegen Medizin und Wissenschaft, je mehr man bspw. beruflich damit zu tun hat. Kann ich an mir jetzt zwar nicht so erkennen, aber ich bin auch nicht mit der herkömmlichen, sondern mit homöopathischer Medinzin aufgewachsen. Allerdings in gemässigter Form.

Ich habe, bevor ich in die Altenpflege wechselte, in einem Feinkostladen mit Metzgerei gearbeitet und wurde dort zum Kaufamann ausgebildet. Bevor der Laden geöffnet wurde, hat man immer zusammen gefrühstückt - jetzt rate mal, was die Metzger keinesfalls als Brötchenbelag wollten? Richtig: Wurst & Co. Stattdessen waren sie sehr affin zu süßen Aufstrichen oder Milchprodukten wie Käse. Eine Bekannte machte eine Ausbildung zur Konditorin - sie selbst konnte das ganze süße Zeug, was sie eben tagtäglich für die Kundschaft produzierte, selbst aber irgendwann nicht mehr essen, geschweige denn riechen. Sie arbeitet bis heute begeistert als Konditorin, privat fährt sie aber seither wie verrückt auf scharfes Gerichte ab. Ich glaube, das ist aber ganz normal, wenn auch komisch erscheinen mag.

Die Erwartungshaltung zur Impfung ist gerade bei Beschäftigten in Pflegeberufen viel höher, deswegen fallen hier Impfverweigerungen auch deutlich stärker ins Gewicht bei der Betrachtung. Prozentual gesehen unterscheidet sich jedenfalls die Impfquote der Beschäftigten meiner Einrichtung kaum zu jener aller Einwohner meiner Stadt.

Und eines möchte diesbezüglich auch noch sagen: Es ist einfach nur schäbig, uns Beschäftigten in Pflegeberufen bzgl. Corona und Impfung fortlaufend Moralpredigten zu halten, während man sich ansonsten einen feuchten Kehricht um uns schert. Geklatscht für uns wurde nur in der ersten Welle und dazu mussten die Medien auch erst mal auffordern, nachdem sie es sich zuvor von den Italienern abgekupfert haben. Für die Politik sind wir zwar sytemrelevant, für die Medien haben wir lediglich Schlagzeilenrelevanz, aber für die Gesamtgesellschaft sind wir aber wertlos.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Uffhausen » Mi 24. Nov 2021, 03:38

Der Kutscher hat geschrieben:(24 Nov 2021, 00:03)
Mit welcher Begründung?

Aufgrund des immer weiter ausufernden Infektionssgeschehens, welches schon lange nicht mehr kontrolliert, geschweige denn zurückverfolgt werden kann. In vielen Gesundheitsämtern müssen wieder vermehrt Bundeswehrsoldaten aushelfen.

Solidarischer Lockdown der Geimpften für Impfgegner? Kommt mir nicht in Frage - Ende der Durchsage.

Kein Lockdown, sondern Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich. Für ALLE - nicht, um sich mit Impfgegnern zu solidarisieren, sondern um das generelle Infektionsgeschehen endlich in den Griff zu kriegen, was sich auch positiv auf die aktuelle Lage der intensivmedizin auswirken würde! Die verpassten Impfereien nachzuholen, dauert zu lange. Oder hast du Bock auf noch mehr Rekorde bei Inzidenzen, Hospitalisierungrate, Todesfällen? Nur weil wir geimpft sind, braucht uns deswegen nicht alles gegenteilige scheißegal werden!
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Wähler » Mi 24. Nov 2021, 07:05

Liberty hat geschrieben:(23 Nov 2021, 23:29)
Es war mir immer klar, dass das kommen wird. Erst kommt die Impf-Apartheid und wenn das nicht reicht, der Impfzwang.
Menschen, die das vor einem Jahr oder einen halben Jahr schon gesagt haben, wurden von der Politik als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden.

In der Sprache und im Inhalt eine reine, extremer werdende Ideologisierung, auf die wir in diesem Forum auch verzichten können. Es geht darum, mittel- und langfristig weitere zehntausende Tote zu verhindern. Da ist eine Impfpflicht die Ultima Ratio aus medizinischen Gründen. Die gesellschaftlichen Kollateralschäden eines weitgehenden Lockdowns jeden Winter dürften wiederum erheblich sein.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Der Kutscher » Mi 24. Nov 2021, 07:22

Uffhausen hat geschrieben:(24 Nov 2021, 03:38)
Kein Lockdown, sondern Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich.

Natürlich, das Virus ist ja nur im privaten Bereich ansteckend, wie konnte ich das nur vergessen.
Wie berichtet sollen in Brandenburg bei immer mehr Fällen in Schulen und Kitas neuerdings wegen der Überlastung der Gesundheitsämter nur noch die infizierten Kinder selbst in Quarantäne geschickt werden, ihre Banknachbarn und Kontakte in der Schule nicht mehr ermittelt werden.

„Der bisherige Schutz der Kinder reicht nicht,“ sagte der Gesundheitsdezernent des Kreises Uckermark, der frühere CDU-Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann, am Sonntag den PNN. "Es wäre unverantwortlich, nicht darauf zu reagieren." Er verwies darauf, dass an Grundschulen, trotz der zu spät wieder eingeführten Maskenpflicht, im Regelfall etwa 30 ungeimpfte Kinder ohne Abstände in einem Raum sind.

https://www.pnn.de/brandenburg/woidke-r ... 20808.html
Das hat natürlich gar nichts mit der hohen Inzidenz hier zu tun, aber die Weihnachtsmärkte sind böse, die sind ja nun endlich verboten, das fühlt sich "richtig" an und wird die Inzidenzen entscheidend senken.

... kann natürlich sein ich habe Sie falsch verstanden und Eltern sollen keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben.

PS:
Um jetzt alle Schüler täglich auf Covid-19 testen zu können bräuchte es mehr Testkits, aber die hat man nicht "organisiert" - also auf gut deutsch: die Politik hier in Brandenburg war sogar dazu zu blöde.
Was gilt an den Schulen?

Das Bildungsministerium will die Präsenzpflicht für „einzelne Jahrgangsstufen“ ab Montag, den 29. November aufheben. Details sollen am heutigen Mittwoch bekannt gegeben werden. Das Fehlen der Schülerinnen und Schüler muss schriftlich angekündigt werden, sie gelten dann als entschuldigt. Laut Bildungsministerium ist es „angedacht“, die Präsenzpflicht wiedereinzusetzen, „sobald die Infektionszahlen sinken oder wenn ausreichend geeignete Selbsttests zur Verfügung stehen, um fünf Tests pro Woche vorzuschreiben. Das gehe derzeit nicht, denn die bestellten Tests reichten nur für die jetzt pflichtigen drei Tests proKind und Woche. „Für die Erhöhung der Testungen müssen weitere Tests auf dem Weltmarkt organisiert werden“, so das Ministerium. Fest steht, dass die Weihnachtsferien in Brandenburg drei Tage früher als geplant beginnen; letzter Schultag ist der 17. Dezember.

https://www.pnn.de/brandenburg/neue-cor ... 25124.html
Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Cobra9 » Mi 24. Nov 2021, 09:08

Sören74 hat geschrieben:(24 Nov 2021, 00:15)

Einen Impfzwang wird es nicht geben. Eine Impfpflicht ist etwas anderes.


In verschiedenen Berufen wahrscheinlich aber Zwang Light. Entweder impfen oder keine Arbeit.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Uffhausen » Mi 24. Nov 2021, 13:18

Der Kutscher hat geschrieben:(24 Nov 2021, 07:22)
Natürlich, das Virus ist ja nur im privaten Bereich ansteckend, wie konnte ich das nur vergessen.

Ach, gehörst du zu diesen Spaßvögeln, die tatsächlich meinen, sie hätten Virus und Infektionsgeschehen aufgrund ihrer Impfung unter persönlicher Kontrolle - und überzeugt sind, wenn sie anlässlich der großen Familienfeier zu Omas 85sten Geburtstag ein Schild an die Wohnungstür oder an das Gartentor hängen mit der Aufschrift "Corona muss draußen bleiben!", wären sie vor Corona ausreichend geschützt? :? Du Guter! :p ;)

Um jetzt alle Schüler täglich auf Covid-19 testen zu können bräuchte es mehr Testkits, aber die hat man nicht "organisiert" - also auf gut deutsch: die Politik hier in Brandenburg war sogar dazu zu blöde.

Hier im Südwesten Deutschlands ist es nicht besser. Apropos Organisation:

Jetzt war ich grade beim Friseur und habe einen Termin ausgemacht. Ich habe gefragt, wie das mit 2G genau abläuft - ob ich einfach nur meinen digitalen Impfnachweis vorzeigen brauche und fertig. Dann habe ich in ein reichlich verzweifelt-ratloses Gesicht geblickt und erfahren, dass gestern ein Kontroll-Duo von der Behörde bei denen im Laden war, welches sie darüber informierte, dass sie die digitalen Impfnachweise auch digital erfassen und speichern müssen - nur womit und worauf, das konnte man ihnen nicht sagen. Also bleibt's bei einem vetrauensseligen Blick und abschließendem Abnicken.
Ich merkte an, was denn gemacht werde, wenn da jetzt eine ältere Person ankäme und den Impf- oder Genesenennachweis in altehrwürdiger Papierform vorlegen würde? Dann müsste ein Kontaktformular ausgefüllt werden - welches dann wiederrum nicht auf seinen Wahrheitsgehalt kontrolliert werden kann, weil die Friseuse u. a. nicht den Personalausweis als Gegenvorlage verlangen dürfen.

Im Prinzip bleibt also bzgl. Kontrolle alles beim Alten. Man kann sich weiters unbekümmert bspw. als Dagobert Duck aus der Panzerknackerstraße in Entenhausen ausgeben, gefälschte Nachweise vorlegen und niemand kann's verhindern. Ungeimpfte haben freie Bahn, trotz 2G.

Wobei ich persönlich den Standpunkt vertrete: Ich bin lediglich verpflichtet, einen Nachweis zu erbringen, ob ich geimpft oder genesen bin - dass da mein Code mitsamt diverser persönlicher Daten eingescannt, gespeichert und weitergegeben wird, lasse ich mir nicht gefallen. Meine Daten gehören mir.
Zuletzt geändert von Uffhausen am Mi 24. Nov 2021, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon jorikke » Mi 24. Nov 2021, 13:34

Uffhausen hat geschrieben:(24 Nov 2021, 13:18)

Ach, gehörst du zu diesen Spaßvögeln, die tatsächlich meinen, sie hätten Virus und Infektionsgeschehen aufgrund ihrer Impfung unter persönlicher Kontrolle - und meinen, wenn sie anlässlich der großen Familienfeier zu Omas 85sten Geburtstag ein Schild an die Wohnungsür oder an das Gartentor hängen mit der Aufschrift "Corona muss draußen bleiben!", wären sie vor Corona ausreichend geschützt? :? Du Guter! :p ;)


Hier im Südwesten Deutschlands ist es nicht besser. Apropos Organisation:

Jetzt war ich grade beim Friseur und habe einen Termin ausgemacht. Ich habe gefragt, wie das mit 2G genau abläuft - ob ich einfach nur meinen digitalen Impfnachweis vorzeigen brauche und fertig. Dann habe ich in ein reichlich verzeifelt-ratloses Gesicht geblickt und erfahren, dass gestern ein Kontroll-Duo von der Behörde bei denen im Laden war, welches sie darüber informierte, dass sie die digitalen Impfnachweise auch digital erfassen und speichern müssen - nur womit und worauf, das konnte man ihnen nicht sagen. Also bleibt's bei einem vetrauensseligen Blick und abschließendem Abnicken.
Ich merkte an, was denn gemacht werde, wenn da jetzt eine ältere Person ankäme und den Impf- oder Genesenennachweis in altehrwürdiger Papierform vorlegen würde? Dann müsste ein Kontaktformular ausgefüllt werden - welches dann wiederrum nicht auf seinen Wahrheitsgehalt kontrolliert werden kann, weil die Friseuse u. a. nicht den Personalausweis als Gegenvorlage verlangen dürfen.

Im Prinzip bleibt also bzgl. Kontrolle alles beim Alten. Man kann sich weiters unbekümmert bspw. als Dagobert Duck aus der Panzerknackerstraße in Entenhausen ausgeben, gefälschte Nachweise vorlegen und niemand kann's verhindern. Ungeimpfte haben freie Bahn, trotz 2G.

Wobei ich persönlich den Standpunkt vertrete: Ich bin lediglich verpflichtet, einen Nachweis zu erbringen, ob ich geimpft oder genesen bin - dass da mein Code mitsamt diverser persönlicher Daten eingescannt, gespeichert und weitergegeben wird, lasse ich mir nicht gefallen. Meine Daten gehören mir.


Ich persönlich bin der Ansicht, Mord solle straffrei sein. Man hat mir aber erklärt, wenn ich meinen Nachbarn abmurkse, komme ich trotzdem in den Knast.
Persönliche Ansichten sind vor dem Gesetz wirkungslos.
Immerhin, mit Muskeln, die man gar nicht hat, lässt es sich trefflich spielen.
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Uffhausen » Mi 24. Nov 2021, 13:40

jorikke hat geschrieben:(24 Nov 2021, 13:34)
Ich persönlich bin der Ansicht, Mord solle straffrei sein. Man hat mir aber erklärt, wenn ich meinen Nachbarn abmurkse, komme ich trotzdem in den Knast.
Persönliche Ansichten sind vor dem Gesetz wirkungslos.
Immerhin, mit Muskeln, die man gar nicht hat, lässt es sich trefflich spielen.

Und jetzt?

Was ändert das an der Tatsache, dass unter 2G scheints eine digitale Erfassung und Speicherung stattfinden soll/muss, man aber bei Zuwiderhandlung nur mit einem drohenden Zeigefinger aufwarten kann?
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Der Kutscher
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Der Kutscher » Mi 24. Nov 2021, 13:48

Uffhausen hat geschrieben:(24 Nov 2021, 13:18)

Ach, gehörst du zu diesen Spaßvögeln, die tatsächlich meinen, sie hätten Virus und Infektionsgeschehen aufgrund ihrer Impfung unter persönlicher Kontrolle - und überzeugt sind, wenn sie anlässlich der großen Familienfeier zu Omas 85sten Geburtstag ein Schild an die Wohnungstür oder an das Gartentor hängen mit der Aufschrift "Corona muss draußen bleiben!", wären sie vor Corona ausreichend geschützt? :? Du Guter! :p ;)

Meine Oma wäre jetzt knapp 120 - Corona mußte sie nicht mehr miterleben. Ich bin tatsächlich der Meinung das ich meine Mutter, 3x geimpft, als noch aktuell doppelt Geimpfter kaum wesentlich gefährden könnte. Wieviel Dreifachgeimpfte liegen aktuell in den Kliniken?
Wobei ich persönlich den Standpunkt vertrete: Ich bin lediglich verpflichtet, einen Nachweis zu erbringen, ob ich geimpft oder genesen bin - dass da mein Code mitsamt diverser persönlicher Daten eingescannt, gespeichert und weitergegeben wird, lasse ich mir nicht gefallen. Meine Daten gehören mir.

Nimm einfach die Covpass-App, da gibts nicht viele Daten: Vorname, Name, Geburtsdatum und ob das Zertifikat gültig ist, das war es auch schon. ;)
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Maikel » Mi 24. Nov 2021, 13:57

Uffhausen hat geschrieben:(24 Nov 2021, 13:18)
Jetzt war ich grade beim Friseur und habe einen Termin ausgemacht. Ich habe gefragt, wie das mit 2G genau abläuft - ob ich einfach nur meinen digitalen Impfnachweis vorzeigen brauche und fertig. Dann habe ich in ein reichlich verzweifelt-ratloses Gesicht geblickt und erfahren, dass gestern ein Kontroll-Duo von der Behörde bei denen im Laden war, welches sie darüber informierte, dass sie die digitalen Impfnachweise auch digital erfassen und speichern müssen - nur womit und worauf, das konnte man ihnen nicht sagen.

Das Zauberwort lautet "CovPassCheck-App"
Die menschliche Sprache ist einzigartig, aber nicht eindeutig.
Jeder Versuch, sich mitzuteilen, kann nur mit dem Wohlwollen der anderen gelingen.
Liberty
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Re: Unterschied Impfdruck zu Impfpflicht

Beitragvon Liberty » Mi 24. Nov 2021, 14:02

Sören74 hat geschrieben:(24 Nov 2021, 00:15)
Einen Impfzwang wird es nicht geben. Eine Impfpflicht ist etwas anderes.


Es gibt immer zweit Seiten. Die, die zwingen wollen und die, die sich zwingen lassen.

Mir kommt das Zeug nicht in den Körper. 100% unvaccinated. :thumbup:

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