Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 29825
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Cobra9 » Di 23. Feb 2021, 11:02

McKnee hat geschrieben:(22 Feb 2021, 16:51)

ich bin einigen Punkten völlig bei dir. Problematisch sehe ich es nur an, wenn der Eindruck einer zu pauschalen Aburteilung und der Übertagung auf andere Themenfelder stattfindet. Die Gefahr besteht bei der Vorschlaghammermethode halt immer.

Man hatte 8 Jahre zeit, sich auf diese Pandemie vorzubereiten und man hatte Jahrzehnte Zeit ... nein, man hat vor geraumer Zeit das abgeschafft, was uns heute geholfen hätte, eine gewisse Vorsorge für den Kriegs- oder Katastrophenfall. Eine Folge dieser Schwarz-Weiß-Politik, wie sie derzeit auch in den Köpfen dieser Gesellschaft herumgeistert.

Nein, wir sind und waren weit von einer Katastrophe entfernt, außer wir definieren sie mit zu viel "Zivilisationspotential", wie es zunehmend üblich wird. Ich komme aus einer Gegend und bin dort aufgewachsen und geprägt worden, wo man nicht vom Sofa aus die Dinge beklagt und ich denke, da sind wir uns einig.


Was ist denn für Dich eine Methode der Vorschlaghämmer. Ich bin in der Regel realistisch und nenn Beispiele.

Nehmen Wir den medizinischen Bereich. Das es hier grundsätzlich Personalmangel gibt ist seit 15 Jahren bekannt. Was ist passiert. Fast nichts. Wir importieren aus aller Welt nun Personal. Was dann dort Folgen hat dort fehlt das Personal.

Und trotzdem reicht das nicht im Ansatz.
Wie passt das zur tollen Familie EU. Und in der Sache verändert sich wenig. Während der Pandemie merkt man es wieder. Toll die Erkenntnis. Hat sich was konkretes getan deswegen. Nein.

Als man merkte es fehlt tatsächlich Präsenz der Polizei gab's ja nen Aufschrei. Gut mittlerweile ist ein bisschen was getan worden. Aber wieder nur geflickt.

Das kann ich weitermachen über Seiten. Warum ist man nicht in der Lage einfach entsprechende Strukturen zu schaffen oder zu erhalten. IIch sprech bestimmt nicht davon das man 250.000 Leute in einer Katastrophen - Schutz Einheit permanent abstellen kann.

Aber bspw. das Katastrophe Amt erweitern. Ein Kontingent wie beim Thw schaffen für unterschiedliche Lagen.

Oder aber von Mir aus auch Thw was anbauen. Nur das Geschrei Bundeswehr muss helfen ist allein idiotisch. Unsere Reserve umfasst aktiv maximal 260.000 Personen komplett. Wie bei anderen Menschen auch im Thw, DRK, Feuerwehr gibt's aber Job, Familie ect = man kann nicht Monate in den Einsatz.

Und aktive Soldaten sind auch nicht zuviel da. Deshalb plädiere Ich dringend dafür das die Bundesregierung mit den Ländern sich endlich mal grundsätzlich hinsetzt um das Katastrophen System komplett zu verbessern.

Ohne Personal, Ausrüstung, Vorrat ect stehen wir irgendwo mal wieder blöd da. Ich bin niemand der nur meckert.

Ich seh beispielsweise schon das eine AKK versucht ihren Job zu machen. Das hab ich auch mehrfach dann erwähnt. Aber Ich vermisse einfach das aktive angehen von Problemen mit Lösungen.

Tut mir leid aber hier versagt man krass. UUnd Ich habe tatsächlich ein Problem mit einigen Entscheidungen auch in der Pandemie ect.

Dabei geht's mir nicht darum das man zu freundlich zu Russland ist. Oder das wir deshalb aufrüsten müssen. IIch hab klar eine andere Meinung als die Bundesregierung.

Aber nach meinem Verständnis ist es einfach so das die Bundesregierung als Verantwortliche bspw der Bundeswehr gegenüber in der Position als Dienstherr versagt hat.

Nach dem man 25 Jahre mies gearbeitet hat wundert man sich das es Probleme gibt und Vertrauen fehlt. Noch ganz verwundert reibt man sich die Augen das mittlerweile auch Reservisten Nein sagen oft.

Aber mit ihnen wird geplant. Pech gehabt. Ich wäre tatsächlich ein Idiot mich nochmal in den Dienst
zu stellen. Es gibt keine richtige Absicherung wenn was passiert, miese Ausrüstung oder teilweise gar nicht ect.

Dazu kommt keine echte Sicherung vor Ort. Schweres Gerät, Waffen, Hubschrauber ect fehlen im Ausland. Ich riskiere bestimmt nicht meine Leben oder Gesundheit plus meine Leben in Deutschland wie Besitz , für ein paar Monate im Ausland als Reservist.

Ich hab während Corona schon 8 Wochen gemacht nochmal. Aber es reicht. Soll die Bundesregierung endlich ihren Job machen.

Ich riskiere nicht mehr so viel. Da helf ich lieber sozial. Oder wenn wir dürfen Eishockey beim Nachwuchs.

Solange in Berlin soviel Mist produziert wird desto länger wird es wohl nicht mehr Ruhe geben. Ist meine Meinung.

Je mehr Angst, Unzufriedenheit, Frust oder Perspektive fehlt, desto mehr Ärger.

Korregier mich gern. Aber ist der Eindruck falsch das die Polizei, Rettung, Feuerwehr ect immer mehr ins Fadenkreuz kommt und häufiger. Das es an Respekt fehlt.

Das immer mehr mhmmm eine gewisse Radikalität sich manifestiert. Ich hoffe die Bundesregierung lernt insgesamt ganz schnell daraus was schief läuft.

Hab aber meine Bedenken. Problem der Übertragung auf andere Themen ist eben teilweise notwendig.

Nimm Wohnungen. Gibt es viel zu wenig bezahlbar immer mehr und die Bundesregierung weiß das seit mindestens 12 Jahren. Es ist realistisch wenig passiert.
Das hat Auswirkungen auch auf die Menschen. Je weniger Wohnungen desto mehr Kampf, Unzufriedenheit. Dann ist es ein Argument gegen Flüchtlinge plötzlich.

Versteh mich nicht falsch.
Ich bin nicht gegen Flüchtlinge ect - aber 1000 Wohnungen für zehntausend Menschen gibt Probleme.
Und aufs Land wie die Linken es wollen. Top Idee. Ohne Perspektive am Arsch der Welt die Probleme verlagern.

Das nächste Problem ist Tafeln. Immer weniger Angebote möglich, immer mehr Bezieher. Das kann ich weitermachen. So ergeben sich Überschneidungen.
Immer wieder grüßt das Murmeltier

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 28520
Registriert: Di 17. Jul 2012, 10:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon relativ » Di 23. Feb 2021, 12:11

Eiskalt hat geschrieben:(13 Feb 2021, 10:46)

Ich könnte auch weitermachen:
-Spahn und seine Maskenbestellung
-Scholz der CumEx Millionen nicht zurückholt
-Corona Wirtschaftshilfen die nicht kommen weil das System noch nicht fertig ist.


Es vergeht keine Woche mehr ohne das die verantwortlichen Politiker eine neue Sau durchs Dorf treiben.
Man kann da gleich nen Schimpansen hinsetzen.
Die bekommen ja gar nichts mehr auf die Kette.

Neu sind Fehler der Politik/Politiker mit nichten, was sich geändert hat ist die Geselschaft und damit ihre mediale und persönliche Erwartungshaltung an den Staat und den Politiker.
Die Sau wird nicht von den Politikern durch Dorf getrieben sondern von uns Bürgern.
Wenn man jemanden dafür kritisiert, daß dieser "gar nix mehr auf die Kette " bekommt, also gar nix in diesem Wortsinn, sollte man dafür 1. wirklich gute Argumente haben und vor allem sollte man erklären können , wie es besser zu gehen hat und zwar bis ins kleinste Detail, der Problemmaterie.
Kann man dies nicht, sollte man sich als Normalsterblicher lieber auf die Art von Kritik stützen die mit, man hätte sich da etwas anderes gewünscht endet.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 3464
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: National Security Advisor

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Eiskalt » Di 23. Feb 2021, 12:29

relativ hat geschrieben:(23 Feb 2021, 12:11)

Neu sind Fehler der Politik/Politiker mit nichten, was sich geändert hat ist die Geselschaft und damit ihre mediale und persönliche Erwartungshaltung an den Staat und den Politiker.
Die Sau wird nicht von den Politikern durch Dorf getrieben sondern von uns Bürgern.
Wenn man jemanden dafür kritisiert, daß dieser "gar nix mehr auf die Kette " bekommt, also gar nix in diesem Wortsinn, sollte man dafür 1. wirklich gute Argumente haben und vor allem sollte man erklären können , wie es besser zu gehen hat und zwar bis ins kleinste Detail, der Problemmaterie.
Kann man dies nicht, sollte man sich als Normalsterblicher lieber auf die Art von Kritik stützen die mit, man hätte sich da etwas anderes gewünscht endet.


Du möchtest das ich erkläre wie es besser geht?
Memento mori
-Römisches Sprichwort
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 28520
Registriert: Di 17. Jul 2012, 10:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon relativ » Di 23. Feb 2021, 12:47

Eiskalt hat geschrieben:(23 Feb 2021, 12:29)

Du möchtest das ich erkläre wie es besser geht?

Klar wenn du doch so sicher bist, daß die nix mehr auf die Kette bekommen, dann solltest ja selbst du bessere Lösungen auf Lager haben. Aber dann auch bitte mehr ins Detail der Problematik gehen und nicht nur Oberflächlich.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 3464
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: National Security Advisor

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Eiskalt » Di 23. Feb 2021, 13:16

relativ hat geschrieben:(23 Feb 2021, 12:47)

Klar wenn du doch so sicher bist, daß die nix mehr auf die Kette bekommen, dann solltest ja selbst du bessere Lösungen auf Lager haben. Aber dann auch bitte mehr ins Detail der Problematik gehen und nicht nur Oberflächlich.


Natürlich welche Positionen soll ich genauer im Detail ansprechen?
Memento mori
-Römisches Sprichwort
Benutzeravatar
McKnee
Beiträge: 5449
Registriert: Sa 2. Sep 2017, 16:18
Benutzertitel: Immer gerade und nie verbogen
Wohnort: Daheim

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon McKnee » Di 23. Feb 2021, 14:37

@cobra9 nein, ich versteh dich schon richtig und ich teile deine Meinung in einigen Bereichen, wenn auch in etwas gemäßigter Form.

Das Thema Rettung, Polizei und Respekt hat viele Ursachen. Ich würde es ungern mit Corona vermengen.

Insgesamt fehlt es an der notwendigen Struktur, die wir zunehmend aufgelöst haben. Aber du sagst ja, sicher könne man nicht 250000 Kräfte im Katastrophenschutz vorhalten können. Aber wie viel sollen es sein? Sind es auch dann nicht immer zu wenige.

Man hat vieles verschlafen und mein Wunsch wäre es, aus Fehlern zu lernen. Fällt mir angesichts des 2. Lockdown schwer.

Ich will nur nicht alles verfluchen, weil auch nicht alles schlecht war und ist.

Und was Corona angeht, so waren es weder die alten Leute, noch die Flüchtlinge, die in Ischgl gefeiert haben...OK, ein paar werden in den Parks gegrillt haben.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 28520
Registriert: Di 17. Jul 2012, 10:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon relativ » Di 23. Feb 2021, 14:48

Eiskalt hat geschrieben:(23 Feb 2021, 13:16)

Natürlich welche Positionen soll ich genauer im Detail ansprechen?

Natürlich diese die, die du Kritisiert. wenn du alles kritisierst na ja dann eben alles, leg los und rede nicht so viel drum herum. ;)
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 28520
Registriert: Di 17. Jul 2012, 10:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon relativ » Di 23. Feb 2021, 14:51

McKnee hat geschrieben:(23 Feb 2021, 14:37)

@cobra9 nein, ich versteh dich schon richtig und ich teile deine Meinung in einigen Bereichen, wenn auch in etwas gemäßigter Form.

Das Thema Rettung, Polizei und Respekt hat viele Ursachen. Ich würde es ungern mit Corona vermengen.

Insgesamt fehlt es an der notwendigen Struktur, die wir zunehmend aufgelöst haben. Aber du sagst ja, sicher könne man nicht 250000 Kräfte im Katastrophenschutz vorhalten können. Aber wie viel sollen es sein? Sind es auch dann nicht immer zu wenige.

Man hat vieles verschlafen und mein Wunsch wäre es, aus Fehlern zu lernen. Fällt mir angesichts des 2. Lockdown schwer.

Ich will nur nicht alles verfluchen, weil auch nicht alles schlecht war und ist.

Und was Corona angeht, so waren es weder die alten Leute, noch die Flüchtlinge, die in Ischgl gefeiert haben...OK, ein paar werden in den Parks gegrillt haben.

Das draußen an der frischen Luft sein ist auch nicht so das Problem. Problematisch wird es immer nur dann, wenn es in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen zu eng wird.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 29825
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Cobra9 » Di 23. Feb 2021, 16:03

McKnee hat geschrieben:(23 Feb 2021, 14:37)

@cobra9 nein, ich versteh dich schon richtig und ich teile deine Meinung in einigen Bereichen, wenn auch in etwas gemäßigter Form.

Das Thema Rettung, Polizei und Respekt hat viele Ursachen. Ich würde es ungern mit Corona vermengen.

Insgesamt fehlt es an der notwendigen Struktur, die wir zunehmend aufgelöst haben. Aber du sagst ja, sicher könne man nicht 250000 Kräfte im Katastrophenschutz vorhalten können. Aber wie viel sollen es sein? Sind es auch dann nicht immer zu wenige.

Man hat vieles verschlafen und mein Wunsch wäre es, aus Fehlern zu lernen. Fällt mir angesichts des 2. Lockdown schwer.

Ich will nur nicht alles verfluchen, weil auch nicht alles schlecht war und ist.

Und was Corona angeht, so waren es weder die alten Leute, noch die Flüchtlinge, die in Ischgl gefeiert haben...OK, ein paar werden in den Parks gegrillt haben.


Ach es ist doch schon eine Doktorarbeit das Versagen aufzuklären und noch objektiv. Ich möchte einfach nur mal Fehlerkultur, Übernahme von Verantwortung und Realität in Aussagen.

Beispiel in Sachen Verteidigung erzählt Merkel erneut das mit den 2% in wenigen Jahren. Wie sollen wir das finanzieren gerade in der Nachfolge von Corona. Aber wehe Biden spricht es an.

Ich weiß das man unglaublich viel zu tun hat. Aber soviel Fehler wie man macht ist mir echt nicht erklärbar. Und oft ist es so das man trickst, verschleppt. Statt zu sagen das war nicht richtig. Ein Fehler.

Die Politik sollte sich dringend hinterfragen. Katastrophen Schutz würde Ich verstärken mit rund 260.000 Leuten bundesweit in Reserve, aufgeteilt in verschiedenen Bereichen. Dazu Gerät einlagern usw


Ich ergänze es noch
Immer wieder grüßt das Murmeltier

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 3464
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: National Security Advisor

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Eiskalt » Di 23. Feb 2021, 18:50

relativ hat geschrieben:(23 Feb 2021, 14:48)

Natürlich diese die, die du Kritisiert. wenn du alles kritisierst na ja dann eben alles, leg los und rede nicht so viel drum herum. ;)


Ok du möchtest also Lösungen für:

-BER
-Stuttgart 21
-Impfung Corona
-Corona Wirtschaftshilfen
-Spahn und seine Maskenbestellung
-Scholz der CumEx Millionen nicht zurückholt

Hier möchtest du Lösungen?

Sind dir die Sachverhalte denn Grundsätzlich bekannr? Cum Ex? Spahn und seine Masken?? Etc?
Memento mori
-Römisches Sprichwort
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 28520
Registriert: Di 17. Jul 2012, 10:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon relativ » Di 23. Feb 2021, 18:55

Eiskalt hat geschrieben:(23 Feb 2021, 18:50)

Ok du möchtest also Lösungen für:

-BER
-Stuttgart 21
-Impfung Corona
-Corona Wirtschaftshilfen
-Spahn und seine Maskenbestellung
-Scholz der CumEx Millionen nicht zurückholt

Hier möchtest du Lösungen?

Sind dir die Sachverhalte denn Grundsätzlich bekannr? Cum Ex? Spahn und seine Masken?? Etc?
Legst du endlich mal los oder willst du weiter rumschwurbeln.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 3464
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: National Security Advisor

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Eiskalt » Mi 24. Feb 2021, 09:48

relativ hat geschrieben:(23 Feb 2021, 18:55)

Legst du endlich mal los oder willst du weiter rumschwurbeln.


Ganz ruhig ich frag nur nach, die hälst Bitkom ja auch für eine Währung.........

-Impfungen und Maskenbestellungen:
Schon seit vielen Jahren ist der Regierung bekannt das eine Pandemie eintreten könnte, es gibt da ein entsprechendes Papier.
Ich meine es sind mehr als 6 Jahre.
In diesen 6 Jahren hätte man grundsätzlich Vorbereitungen treffen können.
Produktionsstätten für medizinisches Gerät, Vorräte etc.

Auch als dies ausblieb und die Pandemie kam, war recht schnell klar, dass eine Impfung das mächtigste Schwert sein würde.
Was hätte ich getan?
Mit allen aktuellen Herstellern gesprochen und mich informiert, ebenso mit anderen Wissenschaftlern.
Ich hätte dann auch schon erkannt wieviele Impfdosen man gebrauchen würde und entsprechende Produktionsanlagen herstellen lassen, ausgestattet zur Herstellung verschiedenster Medikamente.
Weiterhin hätte ich auch sonst bereits ein Crashprogramm gestartet und Hersteller wie Biontech dazu verpflichtet diese durch andere Fabriken herstellen zu lassen, bzw durch die vom Staat errichteten Produktionsanlagen.
Im Zweifel hätte man eine Notverordnung erlassen.

Das Spahn keine Masken bestellen kann ist das eine, dass man hier Berater braucht die das übernehmen und die dann eine Ausschreibung vornehmen die zur Abnahme verpflichtet und so ein Chaos veranstaltet.....
Ich würde schon längst Berater in die Verantwortung nehmen wenn diese schon soviel Geld kassieren oder eben qualifiziertes Personal bei den Behörden und Ministerien installieren und auch entsprechend bezahlen.

Zu den Corona Wirtschaftshilfen:
Das dieses System zur Zahlung der Hilfen nicht in Gang kommt ist ein Unding.
Wenn es Probleme mit der Programmierung gibt holt man sich mehr Programmierer oder implementiert eine andere Lösung.
So ist das nicht haltbar.


Cum Ex: Was soll ich dir dazu erklären??
Die Banken holen sich eine doppelte Steuerrückerstattung, ziehen also den Staat und seine Bürger ab.
Das Geld wird aber nicht eingefordert sondern darf die Bank behalten?
Offiziell weil man fürchtet den Prozess zu verlieren?
Bei 80 Millionen?

Entweder hat Scholz hier Kungelei beitrieben, dass würde ich ermitteln lassen und falls ja würde ich Scholz in den Knast stecken.
So oder so hätte ich natürlich das Geld zurückgefordert und im Zweifel die Gerichte bemüht.
Ist das für Sie nicht erklärend???
Memento mori
-Römisches Sprichwort
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 29825
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Cobra9 » Mi 24. Feb 2021, 10:03

Immer wieder grüßt das Murmeltier

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 28520
Registriert: Di 17. Jul 2012, 10:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon relativ » Mi 24. Feb 2021, 10:58

Eiskalt hat geschrieben:(24 Feb 2021, 09:48)

Ganz ruhig ich frag nur nach, die hälst Bitkom ja auch für eine Währung.........

-Impfungen und Maskenbestellungen:
Schon seit vielen Jahren ist der Regierung bekannt das eine Pandemie eintreten könnte, es gibt da ein entsprechendes Papier.
Ich meine es sind mehr als 6 Jahre.
In diesen 6 Jahren hätte man grundsätzlich Vorbereitungen treffen können.
Produktionsstätten für medizinisches Gerät, Vorräte etc.

Klar kann man ihnen dies jetzt natürlich leicht Vorwerfen und tatsächlich gab es da wohl einige Sparmaßnahmen, die nicht ganz Konform mit den eigentlichen Krisenvorschriften waren. Einige Wirtschaftsexperten haben da wohl eher Beifall geklascht, weil man ja unnötige Lagerkosten gesparrt hat und man sowie wohl der Meinung war, die Industrie kann das schnell produzieren. Das man aber für jegliche Krisenmöglichkeit produzieren und Lagern kann, ist wohl eher ein Wunschtraum von dir und anderen Kritikern.

Auch als dies ausblieb und die Pandemie kam, war recht schnell klar, dass eine Impfung das mächtigste Schwert sein würde.
Was hätte ich getan?
Mit allen aktuellen Herstellern gesprochen und mich informiert, ebenso mit anderen Wissenschaftlern.
Ich hätte dann auch schon erkannt wieviele Impfdosen man gebrauchen würde und entsprechende Produktionsanlagen herstellen lassen, ausgestattet zur Herstellung verschiedenster Medikamente.
Weiterhin hätte ich auch sonst bereits ein Crashprogramm gestartet und Hersteller wie Biontech dazu verpflichtet diese durch andere Fabriken herstellen zu lassen, bzw durch die vom Staat errichteten Produktionsanlagen.
Im Zweifel hätte man eine Notverordnung erlassen.

Der Impfstoff kam schneller als sich dies sogar die größsten Optimisten unter den Experten hätten vorstellen können.
Das Unternehmen ohne Sicherheit der Genehmigung schon im großen Stil produzieren kannst du vergessen, da hätte der Staat nochmal sehr viel Geld neben der Entwicklungskosten in die Hand nehmen muessen und sorry auch dafür muss sich ein Politiker rechtfertigen, daß heisst er muss da eine Abwägung treffen. Wenn die Industrie sagt wie schaffen das, macht die Politik diesbezüglich in der regel erstmal nix, aka Steuergelder sparen. Wenn dann der Druck und die Erwartungshaltung im laufe der Zeit(Pandemie) wie geschehen immer größer werden, entsteht genau das was man jetzt erblicken kann. 80 Millionen Experten die es besser wissen. Es liegt also in der Natur der Krise, daß man im Nachhinein vieles hätte anders machen können, nur hilft dir das wenig wenn man vorher Entscheiden muss. Btw. auch die besten Experten konnten am Anfang der Pandemie keine genauen Angaben machen, das waren alles eher wage Prognosen und Hinweise darauf was passieren könnte. Darauf muss die Politik dann Entscheidungen treffen, neben den Fragen der negativen Effekte durch die zu treffenden Entscheidungen.

Das Spahn keine Masken bestellen kann ist das eine, dass man hier Berater braucht die das übernehmen und die dann eine Ausschreibung vornehmen die zur Abnahme verpflichtet und so ein Chaos veranstaltet.....
Ich würde schon längst Berater in die Verantwortung nehmen wenn diese schon soviel Geld kassieren oder eben qualifiziertes Personal bei den Behörden und Ministerien installieren und auch entsprechend bezahlen.

Evtl. und Hoffentlich wird man einige Dinge in Zukunft nicht mehr selber machen wollen sondern Profis übergeben. Da ist zwar auch kein 100% Erfolg garantiert, aber so manche Dinge würden evtl. etwas flüssiger und schneller laufen. Haben in NRW z.B. einige Städte die Impfvorbereitungen Eventfirmen übergeben um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Sowas finde ich z.B. gut weil ja auch gerade diese Firmen unter dem Lockdown besonders leiden.
Mal eben aus den Hut qualifiziertes Personal aufstocken ist sehr unrealistisch.

Zu den Corona Wirtschaftshilfen:
Das dieses System zur Zahlung der Hilfen nicht in Gang kommt ist ein Unding.
Wenn es Probleme mit der Programmierung gibt holt man sich mehr Programmierer oder implementiert eine andere Lösung.
So ist das nicht haltbar.

Tja das ist z.B. ein typisches politiker Ding. Sachen Versprechen, aber nicht mal bei ihrer Behörde nachfragen, wie schnell den sowas bei zig Millionen anträgen bearbeitet werden kann, ohne das es größere Verluste durch Kriminelle gibt.


Cum Ex: Was soll ich dir dazu erklären??
Die Banken holen sich eine doppelte Steuerrückerstattung, ziehen also den Staat und seine Bürger ab.
Das Geld wird aber nicht eingefordert sondern darf die Bank behalten?
Offiziell weil man fürchtet den Prozess zu verlieren?
Bei 80 Millionen?
Solche wirtschaftlichen Machenschaften abzustellen sind bisher noch alle Minister gescheitert. Da bedarf es wohl eher einer grundlegenden Reform des Investments und Aktienmarktes. Du darfst hier auch nicht vergessen, daß dieses System was unser Land und viele seiner Bürger reich gemacht hat, schon ziemlich verwurzelt ist. Da bedarf es schon mehr als einen einzelnen Minister um dieses aufzubrechen und solche krummen Dinger und "Halblegalen" Geschäfte zu verhindern. Meist sind dies Gesetzeslücken die ausgenutzt werden und da gibt es in der Bankenwelt Menschen die sich ausschließlich mit solchen Gesetzeslücken beschäftigen.

Entweder hat Scholz hier Kungelei beitrieben, dass würde ich ermitteln lassen und falls ja würde ich Scholz in den Knast stecken.
So oder so hätte ich natürlich das Geld zurückgefordert und im Zweifel die Gerichte bemüht.
Einfach nur den Scholz dafür verantwortlich zu machen ist mir zu einfach. Nicht das ich Mitleid mit Ministern hätte, wenn sie ihren Job nicht erledigen, aber ich bezweifle einfach, daß der Scholz da allein so viel ausrichten kann und ob er den Mum , oder auch Überzeugung hat dies wenigstens Öffentlich hart zu vertreten, bezweifle ich, weil ich glaube dem ist seine politsche Karriere wichtiger , als sich öffentlich bei diesem Thema aufzureiben.
Wir hatten ja mal einen Finanzminister der versucht hat da auch Verbal härtere Geschütze aufzufahren. Politisch genutzt hat ihn das allerdings nix.

Ist das für Sie nicht erklärend???
Was für den Vorwurf: "Die Politik bekommt gar nix mehr auf die Kette." Nein wieso auch. Jeden Vorklässler dürfte schon klar sein, daß man im Leben Fehler macht und gemacht werden. Diese sollten nur nicht zum Ruin führen. Für seine Fehler muss man gerade stehen, aber manche Fehler sind auch im nachhinein erst Fehler, sollte man dafür bestraft werden. Dies zu beantworten ist wohl nicht immer so einfach und klar.
Aber jetzt pauschal für Deutschland rauszuhauen , "die Politik bekommt nix mehr auf die Kette", dazu gehören ja dann wohl auch alle politischen Parteien und Politiker, geht an der politischen Realität m.M. völlig vorbei.
Es hat sich in den letzten Jahrzehnten viel geändert, auch vieles was mir nicht gefällt, aber selbst in meiner schwärzesten Kohl und Merkel Stunde habe ich nie von Totalversagen der Politik geschrieben noch gesprochen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 16136
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 16:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 24. Feb 2021, 11:21

Ich nenne nur mal den ganzen Problemkreis "Endlagersuche". Stichwort Asse, Gorleben. Da haben wir nicht nur ein Versagen einer aktuellen Regierung oder konkreten Partei sondern ein Total-Versagen einer ganzen Politikergeneration. Jeder wusste oder hätte es wissen können: Der Betrieb von Kernkraft erfordert früher oder später auch den Betrieb von Lagerstätten für Atommüll. Also bitte nicht mit der These kommen: Ja, früher, in dieser Bonner Republik ... da haben Politiker noch verantwortlich und vorausschauend gehandelt.
Ich habe nie in meinem Leben irgendein Volk oder Kollektiv geliebt ... ich liebe in der Tat nur meine Freunde und bin zu aller anderen Liebe völlig unfähig (Hannah Arendt)
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 3464
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: National Security Advisor

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Eiskalt » Mi 24. Feb 2021, 13:53

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Feb 2021, 11:21)

Ich nenne nur mal den ganzen Problemkreis "Endlagersuche". Stichwort Asse, Gorleben. Da haben wir nicht nur ein Versagen einer aktuellen Regierung oder konkreten Partei sondern ein Total-Versagen einer ganzen Politikergeneration. Jeder wusste oder hätte es wissen können: Der Betrieb von Kernkraft erfordert früher oder später auch den Betrieb von Lagerstätten für Atommüll. Also bitte nicht mit der These kommen: Ja, früher, in dieser Bonner Republik ... da haben Politiker noch verantwortlich und vorausschauend gehandelt.


Nee Politiker wurde schon früher wer zu schlecht war für die freie Wirtschaft.
Es scheint nur so, dass die Politiker immer schlechter und dümmer wären.
War es früher vielleicht Schulnote 4, besteht das Spitzenpersonal inzwischen aus Note 5 und 6.
Memento mori
-Römisches Sprichwort
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 16136
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 16:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 24. Feb 2021, 14:34

Eiskalt hat geschrieben:(24 Feb 2021, 13:53)

Nee Politiker wurde schon früher wer zu schlecht war für die freie Wirtschaft.
Es scheint nur so, dass die Politiker immer schlechter und dümmer wären.
War es früher vielleicht Schulnote 4, besteht das Spitzenpersonal inzwischen aus Note 5 und 6.


In der freien Wirtschaft stehen verantwortliche Leute aber immer auf einer Seite. Und vertreten die Interessen einer Seite. Und werden von dieser Seite auch in der Interessenvertretung unterstützt.

Anders in der Politik. Nur mal ein Beispiel: Die landschafts- und städtebauliche Planung der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Du stehst als verantwortlicher Politiker eigentlich nur Interessenvertretern gegenüber. Von den Häuslebauern über die Gemeinden, die gerne Grundsteuern einnehmen wollen bis zu den Interessenvertretern aus den Bereichen Wirtschaft und Verkehr. Und du hast vielleicht selbst ein für die Allgemeinheit vernünftiges Konzept. (Das in diesem Fall vor allem auf die Vermeidung von Zersiedelung hinausläuft). Du kannst eigentlich nur verlieren gerade dann, wenn Du nach Verstand und Gewissen entscheidest.
Ich habe nie in meinem Leben irgendein Volk oder Kollektiv geliebt ... ich liebe in der Tat nur meine Freunde und bin zu aller anderen Liebe völlig unfähig (Hannah Arendt)
Wähler
Beiträge: 6065
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Benutzertitel: Bürgerjournalismus
Wohnort: Bayern

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Wähler » Mi 24. Feb 2021, 15:51

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Feb 2021, 14:34)
Anders in der Politik. Nur mal ein Beispiel: Die landschafts- und städtebauliche Planung der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Du stehst als verantwortlicher Politiker eigentlich nur Interessenvertretern gegenüber. Von den Häuslebauern über die Gemeinden, die gerne Grundsteuern einnehmen wollen bis zu den Interessenvertretern aus den Bereichen Wirtschaft und Verkehr. Und du hast vielleicht selbst ein für die Allgemeinheit vernünftiges Konzept. (Das in diesem Fall vor allem auf die Vermeidung von Zersiedelung hinausläuft). Du kannst eigentlich nur verlieren gerade dann, wenn Du nach Verstand und Gewissen entscheidest.

Politik sollte es in Zukunft gemäß dem Konsensmodell nicht mehr allen Interessengruppen recht machen. Sie sollte in erster Linien Mehrheiten organisieren, indem sie große Richtlinien als Wahlmöglichkeit vorgibt. Also mehr oder weniger staatliche Regulierung, mehr oder weniger Integration in die EU, mehr oder weniger sozialstaatliche Daseinsvorsorge, mehr oder weniger Ökologie.
Skandalisierung hingegen hängt sich oft an sehr speziellen Themen auf, wie gelungene oder misslungene Impfstoffbeschaffung, Stuttgart 21, Großflughafen Berlin, Cum-Ex oder anderen. Hier besteht die Gefahr der Verzettelung.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Beiträge: 49086
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 24. Feb 2021, 16:16

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Feb 2021, 14:34)

Du kannst eigentlich nur verlieren gerade dann, wenn Du nach Verstand und Gewissen entscheidest.

Also nimmt man als verantwortlicher Politiker die Variante, die einem das beste Wiederwahlergebnis garantiert, egal wie unsinnig diese Variante auch ist.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Diffamierer der Linken.
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 3464
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: National Security Advisor

Re: Das Versagen der deutschen und europäischen Politik

Beitragvon Eiskalt » Mi 24. Feb 2021, 18:50

schokoschendrezki hat geschrieben:(24 Feb 2021, 14:34)

In der freien Wirtschaft stehen verantwortliche Leute aber immer auf einer Seite. Und vertreten die Interessen einer Seite. Und werden von dieser Seite auch in der Interessenvertretung unterstützt.

Anders in der Politik. Nur mal ein Beispiel: Die landschafts- und städtebauliche Planung der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Du stehst als verantwortlicher Politiker eigentlich nur Interessenvertretern gegenüber. Von den Häuslebauern über die Gemeinden, die gerne Grundsteuern einnehmen wollen bis zu den Interessenvertretern aus den Bereichen Wirtschaft und Verkehr. Und du hast vielleicht selbst ein für die Allgemeinheit vernünftiges Konzept. (Das in diesem Fall vor allem auf die Vermeidung von Zersiedelung hinausläuft). Du kannst eigentlich nur verlieren gerade dann, wenn Du nach Verstand und Gewissen entscheidest.


Und Olf verschenkt Steuergelder an seine Bankenbuddies. Geil.
Memento mori
-Römisches Sprichwort

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 23 Gäste