Das Gesundheitssystem in Deutschland

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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Alexyessin » So 5. Apr 2020, 19:56

Realist2014 hat geschrieben:(05 Apr 2020, 19:44)

ich "verteidige" nur meine PKV...


Die gibt's halt dann nimmer.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » So 5. Apr 2020, 19:58

Alexyessin hat geschrieben:(05 Apr 2020, 19:56)

Ich brauche keine Parteien um selbstständig zu denken - du vielleicht?



also doch dein persönliches "Wunschkonzert"


Lehne ich ganz selbständig ab.......
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » So 5. Apr 2020, 19:59

Alexyessin hat geschrieben:(05 Apr 2020, 19:56)

Die gibt's halt dann nimmer.



das möchtest du- ich aber nicht
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Alexyessin » So 5. Apr 2020, 20:00

Realist2014 hat geschrieben:(05 Apr 2020, 19:58)

also doch dein persönliches "Wunschkonzert"


Nein, eine durchaus durchdachte Lösung gegen Geldverschwendung und Lobbyismus. Komisch, ich dacht du machst dir deine eigenen Gedanken. So kann ich mich wohl täuschen.....
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Alexyessin » So 5. Apr 2020, 20:00

Realist2014 hat geschrieben:(05 Apr 2020, 19:59)

das möchtest du- ich aber nicht


Im Falle der Umsetzung ist das aber egal. Geh halt nach drüben :)
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » So 5. Apr 2020, 20:11

Alexyessin hat geschrieben:(05 Apr 2020, 20:00)

Nein, eine durchaus durchdachte Lösung gegen Geldverschwendung und Lobbyismus. Komisch, ich dacht du machst dir deine eigenen Gedanken. So kann ich mich wohl täuschen.....


ich mache mir auch Gedanken

Nur lehne ich logischerweise alles ab, wo ich mehr zahlen soll für weniger Leistung,
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » So 5. Apr 2020, 20:12

Alexyessin hat geschrieben:(05 Apr 2020, 20:00)

Im Falle der Umsetzung ist das aber egal. :)



eine Umsetzung nach deinen Vorstellungen wird es aber nicht geben

Das werden CDU / CSU verhindern
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Skeptiker » Mo 6. Apr 2020, 10:44

Realist2014 hat geschrieben:(05 Apr 2020, 20:12)
eine Umsetzung nach deinen Vorstellungen wird es aber nicht geben

Das werden CDU / CSU verhindern

Wie denn, wenn RRG an der Macht ist?

Ich würde mir ja auch eine CDU-geführte Regierung wünschen, wenn es die aber nicht wird, dass wäre es mein großer Wunsch, dass man sich als großes Umsetzungsprojekt nicht "die große Rassismuskeule", "Sprachverbote bis ins Schlafzimmer" oder "Hetzjagd auf Andersdenkende" überlegt, sondern sinnvolle Projekte angeht, wie nämlich den Umbau unseres Renten- aber vor allem Gesundheitssystems.

Es wurde nun viele Jahrzehnte schon viel zu viel Geld für Grabenkämpfe zu Besitzstandswahrungen ausgegeben. Das hätte man lieber in einer bessere Qualität gesteckt. Der Monopolvorwurf ist dabei nicht stichhaltig und nur ein Feigenblatt um die eigene Besserstellung zu kaschieren. Ein Land lebt aber nicht von Nebelkerzen und Klientelklüngelei sondern von richtigen Entscheidungen.

Ich wünsche mir eine Bürgerversicherung die im Großen und Ganzen das abdeckt, was heute schon die GKV abdeckt. In die sollte aber JEDER einzahlen. Zusatzversicherungen für Sonderbehandlungen sollte jeder gerne abschließen können, aber es sollte sichergestellt sein, dass die Bürgerversicherung schon eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau anbietet. Nur den Luxus, den darf sich jeder selber finanzieren.

Der Vorteil der Bürgerversicherung läge insbesondere darin, dass die gesamte Energie, die aktuell dort hineingesteckt wird sich GEGENSEITIG zu bekämpfen, dann dazu genutzt wird GEMEINSAM ein BESSERES System zu bauen. Wir kommen dann also davon weg den Schwarzen Peter herumzureichen, sondern wir arbeiten gemeinsam daran die Zahl der Schwarzen Peter zu verringern. Dieser gemeinsame Ansatz wird heute permanent durch Klientelwirtschaft torpediert.

Das Gesundheitssystem ist hochgradig reglementiert. Es ist vollkommen sinnfrei da von Wettbewerb der Systeme zu reden. Wo kein Spielraum ist, da ist kein Wettbewerb. Es IST de facto ein staatliches System, nur Leistungen und Beiträge werden durch ein vollkommen willkürliches System von Reglementierungen vorgegeben. Das gilt es endlich aufzubrechen um den Blick auf sinnvolle Lösungen zum Nutzen aller zu öffnen.
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mo 6. Apr 2020, 12:57

Skeptiker hat geschrieben:(06 Apr 2020, 10:44)

Wie denn, wenn RRG an der Macht ist?


RRG wird es nicht geben

I
ch würde mir ja auch eine CDU-geführte Regierung wünschen, wenn es die aber nicht wird, dass wäre es mein großer Wunsch, dass man sich als großes Umsetzungsprojekt nicht "die große Rassismuskeule", "Sprachverbote bis ins Schlafzimmer" oder "Hetzjagd auf Andersdenkende" überlegt, sondern sinnvolle Projekte angeht, wie nämlich den Umbau unseres Renten- aber vor allem Gesundheitssystems.


Wie möchtest du das Rentensystem denn "umbauen"? Aus dem Umlagesystem kann man nicht "aussteigen"

Abr ich denke es geht dir, wie auch beim Thema Krankenversicherung, dass "alle einzahlen"....



Ich wünsche mir eine Bürgerversicherung die im Großen und Ganzen das abdeckt, was heute schon die GKV abdeckt. In die sollte aber JEDER einzahlen.


Und ich bin wie FDP, CDU und CSU für Beibehaltung der PKV.

]Der Vorteil der Bürgerversicherung läge insbesondere darin, dass die gesamte Energie, die aktuell dort hineingesteckt wird sich GEGENSEITIG zu bekämpfen, dann dazu genutzt wird GEMEINSAM ein BESSERES System zu bauen.


Eine Bürgerversicherung ist eine Schlechterstelung der heutigen PKV Versicherten. Mehr Bezahlen für weniger Leistung.

Das gilt es endlich aufzubrechen um den Blick auf sinnvolle Lösungen zum Nutzen aller zu öffnen.


Dann schlage ich das schweizer System vor:

Beiträge pro Kopf, keine "Mitversicherung" wie in der heutigen GKV, und Beiträge unabhängig vom Einkommen
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Skeptiker » Mo 6. Apr 2020, 18:53

Realist2014 hat geschrieben:(06 Apr 2020, 12:57)
...

Wie möchtest du das Rentensystem denn "umbauen"? Aus dem Umlagesystem kann man nicht "aussteigen"

Abr ich denke es geht dir, wie auch beim Thema Krankenversicherung, dass "alle einzahlen"....

Das Rentensystem ist hier nicht das Thema. Letztendlich benötigen wir etwas anderes als das heutige Umlagesystem, zumindest eine Ergänzung. Aber wie gesagt, das ist hier nicht das Thema
Und ich bin wie FDP, CDU und CSU für Beibehaltung der PKV.

Eine Bürgerversicherung ist eine Schlechterstellung der heutigen PKV Versicherten. Mehr Bezahlen für weniger Leistung.

Also ein System, bei dem alle gleich behandelt werden, würde die Versicherten der PKV schlechterstellen? Danke, dann haben wir zumindest keine Diskussion darüber mehr, dass PKV-Patienten aktuell bessergestellt sind. Diese Pseudodebatte braucht man wohl auch nicht mehr führen - sie ist typischerweise von purer Heuchelei getrieben. Schön dass du da nicht mitmachst, und klarstellst, dass es dir um die Wahrung eines Privilegs geht. Und mir geht es darum, dass es im Gesundheitssystem keine privilegierten Leistungen geben darf, zumindest dort, wo es sich um Leistungen unterhalb der Luxusschwelle geht, die sowieso immer privat getragen werden müssten.
Dann schlage ich das schweizer System vor:

Beiträge pro Kopf, keine "Mitversicherung" wie in der heutigen GKV, und Beiträge unabhängig vom Einkommen

Man kann sich über vieles unterhalten. Allerdings halte ich es immernoch für sinnvoll Familien zu fördern und bei den Beiträgen die Leistungsfähigkeit der Person zu berücksichtigen.

Das alles ist aber Teil des Finanzierungskonzepts. Meine grundsätzliche Forderung ist EIN System in das ALLE einzahlen und aus dem ALLE die GLEICHEN und GUTEN Leistungen beziehen. Die unsäglichen Verhältnisse von heute, in denen es einen Unterschied macht aus welchen gesellschaftlichen oder beruflichen Stand ich komme, und so einer Kaste, äh, einem System zugeordnet werde, sind vollkommen hirnrissig und bestehen nurnoch aus Gründen der Machtpolitik - hauptsächlich durch Einflussnahme der Beamtenschaft und gut vernetzter Wirschaftselite.

Das Finanzierungskonzept, da könnte man sich vieles überlegen. Persönlich bin ich einem steuerfinanzierten System zugeneigt, gerne auch Mischformen mit persönlichen Beiträgen, aber wie geschrieben, familienfreudlich und unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit. Ein steuerfinanziertes System, würde das alles schon automatisch mitbringen, und würde somit die Finanzierungsdebatte beenden. Es ginge dann nicht mehr darum WER bezahlt, sondern nur noch darum wie hoch das Budget wäre und ggf. welcher Leistungsrahmen umfasst wäre. Wie ich mir den vorstelle, damit daraus eben nicht wieder ein Zweiklassensystem wird, habe ich ja geschrieben.
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mo 6. Apr 2020, 19:48

Skeptiker hat geschrieben:(06 Apr 2020, 18:53)

Das Rentensystem ist hier nicht das Thema. Letztendlich benötigen wir etwas anderes als das heutige Umlagesystem, zumindest eine Ergänzung. Aber wie gesagt, das ist hier nicht das Thema


Auch wenn es hier nicgt das Thema ist- die Ergänzungen heißen private Vorsorge und BAV

Also ein System, bei dem alle gleich behandelt werden, würde die Versicherten der PKV schlechterstellen?


Es geht nicht um die medizinische Behandlung ( die ist bei GKV und bei PKV gleich) - sondern um die Beiträge

Man kann sich über vieles unterhalten. Allerdings halte ich es immernoch für sinnvoll Familien zu fördern


Warum soll ih das als Single bezahlen?

und bei den Beiträgen die Leistungsfähigkeit der Person zu berücksichtigen.


In der Schweiz ist das nicht so....

Das alles ist aber Teil des Finanzierungskonzepts. Meine grundsätzliche Forderung ist EIN System in das ALLE einzahlen und aus dem ALLE die GLEICHEN und GUTEN Leistungen beziehen.


Die medizinische Leistung ist bei GKV und bei PKV gleich

Allerdings bleiben die volle Kostenübernahme bei Top-Zahnersatz, Brillen , Einzelzimmer usw. natürlich denen vorbehalen, die extra dafür bezahlen ( PKV oder Zusatzversicherung)

Das Finanzierungskonzept, da könnte man sich vieles überlegen. Persönlich bin ich einem steuerfinanzierten System zugeneigt, gerne auch Mischformen mit persönlichen Beiträgen, aber wie geschrieben, familienfreudlich und unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit. Ein steuerfinanziertes System, würde das alles schon automatisch mitbringen,


Was oll denn noch alles mit Steuermitteln fianziert werden? Läuft dann wieder auf Steuererhöhungen raus...

Wie ich mir den vorstelle, damit daraus eben nicht wieder ein Zweiklassensystem wird, habe ich ja geschrieben.


Das Zwei-Versicherungssystem gibt es seit 150 Jahren

Die PKV noch länger

Eine Abschaffung der terminlichen "bevorzugen" der PKV Versicherten würde auch durch eine Anpassung der Gebühren möglich sein


Bezüglich der Kostenübernahme( Zahnersatz, Brillen etc.) und Einzelzimmer wird es immer Unterschiede geben- auch bei einer "Bürgerversicherung"
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Skeptiker » Mo 6. Apr 2020, 20:16

Realist2014 hat geschrieben:(06 Apr 2020, 19:48)
...

Es geht nicht um die medizinische Behandlung ( die ist bei GKV und bei PKV gleich) - sondern um die Beiträge

Schön, dann werden PKV-Versicherte ja die Leistungen nicht als Hinderungsgrund bei einer Zusammenlegung der Systeme sehen. Sehr erfreulich.
Warum soll ih das als Single bezahlen?

Mir doch egal. Einem Beamten ist es doch auch egal warum nur die Arbeitnehmer in der GKV die schlechten Risiken bezahlen sollen. Ich denke mit ungebührlicher Rücksichtnahme einzelnen Klientels gegenüber sollten wir mal einfach Schluss machen. Du zahlst über deine Steuern auch das Kindergeld mit, von dem Du letztentlich auch profitierst, oder glaubst du, dass die alten Säcke dir im Altenheim den Arsch abwischen, oder dir im Supermarkt der Gemüse zurechtlegen, sodass Du es dir in deinen Rollator legen kannst. Ich wäre ja dafür, dass diejenigen, die ein gewisses Verständnisproblem damit haben, dass eine Gesellschaft GRUDSÄTZLICH NUR MIT KINDERN funktioniert, zeitlebens auch nur von ihrem eigenen Jahrgang betreut werden.
In der Schweiz ist das nicht so....

In der Schweiz ist vieles anders. Daher nennt sie sich Schweiz und nicht Deutschland. Hier geht es um das deutsche Gesundheitssystem.
Die medizinische Leistung ist bei GKV und bei PKV gleich

Allerdings bleiben die volle Kostenübernahme bei Top-Zahnersatz, Brillen , Einzelzimmer usw. natürlich denen vorbehalen, die extra dafür bezahlen ( PKV oder Zusatzversicherung)

Dir bleibt es ja ungenommen auch in Zukunft Luxus selber bezahlen zu dürfen. Aber als wirtschaftlich geneigtem Foristen ist dir sicher geläufig, dass es für die identische Leistung unter identischer Veranlagung aller Menschen in Deutschland, schlicht kein zweites System benötigt, welches einen vollkommen unnötigen Wasserkopf ernähren muss.
Was oll denn noch alles mit Steuermitteln fianziert werden? Läuft dann wieder auf Steuererhöhungen raus...

Klar, im Gegenzug zu entfallenden Krankenversicherungsbeiträgen. Das entlastet den Faktor Arbeit.

Über Steuern finanziert man üblicherweise Staatliche Infrastruktur die von allen Menschen genutzt wird. Das wäre das Gesundheitssystem. Der Arzt ist etwas anderes als der Klempner, sonst müsstest Du auch den Menschen sagen können "Kein Geld, keine Versorgung". Will man das nicht, dann läuft es auf einen gesellschaftlichen Vertrag hinaus, was JEDER vom Staat bekommt. Das für das Gesundheitssystem zu klären ist eine Frage der Politik, aber keine Frage der Berufsgruppe.
Das Zwei-Versicherungssystem gibt es seit 150 Jahren

Die PKV noch länger

So what?
Eine Abschaffung der terminlichen "bevorzugen" der PKV Versicherten würde auch durch eine Anpassung der Gebühren möglich sein

Es macht keinen Sinn so zu tun, als wenn alles gleich wäre, aber darauf zu bestehen dass die Systeme getrennt bleiben. Das ist Unsinn. Ja, es muss gleiche Leistungen geben. Also muss es ein System geben - Punkt.
Bezüglich der Kostenübernahme( Zahnersatz, Brillen etc.) und Einzelzimmer wird es immer Unterschiede geben- auch bei einer "Bürgerversicherung"

Nein, im Rahmen der Bürgerversicherung muss es einen einheitlichen Leistungskatalog geben. Selbstverständlich kann man sich Luxusbehandlungen privat zubuchen. Was Luxus ist und inwiefern man den Menschen zumutet Eigenleistungen zu erbringen, das kann man ja diskutieren, aber man kann nicht diskutieren, dass es einen einheitlichen Leistungskatalog für alle Versicherten gibt.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Mo 6. Apr 2020, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Bauch » Mo 6. Apr 2020, 20:21

Unser Gesundheitssystem hat zu höhe Löhne.
Bei wilden Bäumen sind die Blüten wohlriechend,
bei zahmen die Früchte.
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mo 6. Apr 2020, 21:06

Skeptiker hat geschrieben:(06 Apr 2020, 20:16)

Schön, dann werden PKV-Versicherte ja die Leistungen nicht als Hinderungsgrund bei einer Zusammenlegung der Systeme sehen. Sehr erfreulich.


Nein, aber die Beiträge. Wie oft denn noch

Mir doch egal.


Tja, und mir ist nun deine Sichtweise egal

In der Schweiz ist vieles anders. Daher nennt sie sich Schweiz und nicht Deutschland. Hier geht es um das deutsche Gesundheitssystem.


Und in Deutschland gibt es die PKV.

Das ist gut so und wird auch so bleiben

Dir bleibt es ja ungenommen auch in Zukunft Luxus selber bezahlen zu dürfen. Aber als wirtschaftlich geneigtem Foristen ist dir sicher geläufig, dass es für die identische Leistung unter identischer Veranlagung aller Menschen in Deutschland, schlicht kein zweites System benötigt, welches einen vollkommen unnötigen Wasserkopf ernähren muss.


Und die als wirtschaflich geneigten Foristen dürfte klar sein, dass ich nocht gewillt bin für eine schlechtere Leistung mehr zu bezahlen als heute.

Klar, im Gegenzug zu entfallenden Krankenversicherungsbeiträgen. Das entlastet den Faktor Arbeit.


Ah ja -und wer zahlt dann die ezusätzlichen Steuern?
Hm, man könnte dann die MWst auf 28% anheben. Das wäre o.k.

Über Steuern finanziert man üblicherweise Staatliche Infrastruktur die von allen Menschen genutzt wird.


Aber keine Versicherung. Di wird über Beiträge finanziert

Es macht keinen Sinn so zu tun, als wenn alles gleich wäre,
.

Ist es ja nicht. Nur die Versorgung durch die Ärzte.

Nein, im Rahmen der Bürgerversicherung muss es einen einheitlichen Leistungskatalog geben.


sicher, theoretisch

Praktisch wird es keine Bürgerversicherung geben, weil es weder RRG geben wird, noch wird das Verfassungsgericht einem Verbot der PKV zustimmen ....
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Jessie » Mo 6. Apr 2020, 21:15

Ganz aktuell zum Thema:
Meine Oma hat über das Pflegeheim einen Antrag auf Höherstufung ihres Pflegegrades gestellt. Wegen Corona wurde der Gesundheitszustand meiner Oma telefonisch bei einer Pflegekraft abgefragt und abgelehnt. Ist das nicht unfassbar?
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mo 6. Apr 2020, 21:19

Jessie hat geschrieben:(06 Apr 2020, 21:15)

Ganz aktuell zum Thema:
Meine Oma hat über das Pflegeheim einen Antrag auf Höherstufung ihres Pflegegrades gestellt. Wegen Corona wurde der Gesundheitszustand meiner Oma telefonisch bei einer Pflegekraft abgefragt und abgelehnt. Ist das nicht unfassbar?


Es ist ein normierter Fragebogen. Ganz wenige Punkte betreffen "Inaugenscheinnahme"
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Jessie » Mo 6. Apr 2020, 21:20

Realist2014 hat geschrieben:(06 Apr 2020, 21:19)

Es ist ein normierter Fragebogen. Ganz wenige Punkte betreffen "Inaugenscheinnahme"

Rede nicht. Ich habe den Fragebogen vor mir liegen.
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Bauch » Mo 6. Apr 2020, 21:35

Jessie hat geschrieben:(06 Apr 2020, 21:15)

Ganz aktuell zum Thema:
Meine Oma hat über das Pflegeheim einen Antrag auf Höherstufung ihres Pflegegrades gestellt. Wegen Corona wurde der Gesundheitszustand meiner Oma telefonisch bei einer Pflegekraft abgefragt und abgelehnt. Ist das nicht unfassbar?

Wenn sie im Heim ist, dann profitiert allein das Heim vom höheren Pflegegrad. Ihr kostet das mehr.
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bei zahmen die Früchte.
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mo 6. Apr 2020, 21:38

Jessie hat geschrieben:(06 Apr 2020, 21:20)

Rede nicht. Ich habe den Fragebogen vor mir liegen.



Ich kenne den auch. Was möchtest du anders bewerten?
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Re: Das Gesundheitssystem in Deutschland

Beitragvon Realist2014 » Mo 6. Apr 2020, 21:39

Bauch hat geschrieben:(06 Apr 2020, 21:35)

Wenn sie im Heim ist, dann profitiert allein das Heim vom höheren Pflegegrad. Ihr kostet das mehr.





das ist nicht der Fall
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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