Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 7022
Registriert: Di 3. Jun 2008, 17:52
Benutzertitel: Retter Thüringens vor R2G!

Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Frank_Stein » Do 1. Aug 2019, 21:50

DarkLightbringer hat geschrieben:(20 Jun 2019, 15:13)

Gaucki hat immer wieder Impulse parat, die einer Diskussion wert sind.
Es sei nur mal daran erinnert, wie er zartfühlend meinte, eine Politik des Heraushaltens oder Wegsehens gehe unter Umständen auch mit Veränderungen einher.

Zur Sache selbst: Wir brauchen beides - die Diskursfähigkeit einerseits, die Konsequenz andererseits.


Wir brauchen offene Diskussionen, in denen alle Probleme offen ausgesprochen werden können,
ohne dass jemand für seine Meinung Konsequenzen fürchten muss, denn dann wäre eine Diskussion
nicht offen.

Dieses Ideal erreicht man teilweise dank anonymer User in Politikforen, in denen sich unterschiedliche
politische Strömungen finden und gemeinsam oder gegeneinander um die Wahrheit ringen.

Trotzdem sollte man immer höflich im Umgang miteinander sein und die sachliche Ebene nicht verlassen.

Zum gegenseitigen Respekt gehört auch, einander zuzuhören und sich mal für einen Moment in die
Position seines Gegenübers zu versetzen und die Welt mal durch seine Brille zu betrachten.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 7022
Registriert: Di 3. Jun 2008, 17:52
Benutzertitel: Retter Thüringens vor R2G!

Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Frank_Stein » So 4. Aug 2019, 11:34

https://www.n-tv.de/sport/der_sport_tag ... 85923.html
>>Nach Rassismus-Vorfall: Druck auf Schalke-Chef Tönnies wächst
imago40982169h.jpg
Welche Konsequenzen zieht Clemens Tönnies aus seiner verbalen Entgleisung?


Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, hat den Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies nach dessen rassistischer Entgleisung scharf kritisiert und weitere Konsequenzen gefordert. "Dass so etwas von jemandem artikuliert wird, der eine herausgehobene Position im Sport innehat, macht die Sache umso schlimmer. Die am folgenden Tag veröffentlichte Klarstellung durch Herrn Tönnies kann den gesellschaftspolitischen Schaden sicher nicht wettmachen", sagte die SPD-Politikerin der "Welt am Sonntag".

Sylvia Schenk von Transparency International erklärte: "So etwas rutscht einem bei einer offiziellen Rede nicht einfach heraus, da steckt eine hochproblematische Einstellung dahinter." Auch die 67 Jahre alte Juristin forderte Tönnies zum Handeln auf. "Da ist tätige Reue mit deutlichen Signalen in Richtung Afrikanern nötig, um wirklich einen Geisteswandel unter Beweis zu stellen", sagte Schenk.

Fleischfabrikant Tönnies hatte am Donnerstag bei der Festveranstaltung zum "Tag des Handwerks" in Paderborn eine Rede zum Thema "Unternehmertum mit Verantwortung - Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung" gehalten. Der Schalke-Boss empfahl dabei die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika und sagte laut der Zeitung "Neue Westfälische": "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren."<<

Da macht sich jemand Gedanken und erkennt in dem Bevölkerungswachstum eine Ursache für Konflikte, Armut und Migrationsdruck und
macht einen Vorschlag, der durchaus das Potenzial hat, diese Probleme zu lösen und was passiert?
Die linke Gesinnungspolizei prügelt auf ihn ein, statt mal über seine Idee nachzudenken und zu überlegen, ob das, was er da
sagt nicht zutreffen könnte.
Wie soll man denn in Deutschland lösungsorientiert miteinander diskutieren, wenn man gleich von der Gedankenpolizei niedergeknüppelt wird.

Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit von el. Strom und den daraus folgenden medialen Anwendungen und der
Geburtenrate, wie jeder Kreisssaal bestätigen wird, wenn 9 Monate zuvor mal ein längerer Stromausfall stattgefunden hat.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 59292.html

Manchmal hat man das Gefühl, dass heute 1984 wäre.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste