Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

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Musterdemokrat
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Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Musterdemokrat » Di 18. Jun 2019, 13:27

Gauck hat sich zur Kritik an seiner Aussage in einem Interview mit dem Spiegel geäussert, wonach er mehr Toleranz für rechts fordert. Gegenüber t-online.de sagte Gauck dazu, hierzulande ginge es weniger um Debatten, sondern
um die Sicherung alter Denkweisen und Milieusicherheiten.
Stimmt, aber ob es was hilft, wenn ein Bundespräsident und damit der höchste Repräsentant des Staates mahnt, die Zöpfe der antipluralistischen Altlinken abzuschneiden? Vermutlich beißt er nicht nur bei diesen Betonköpfen auf Granit. Gauck rät den noch nicht merkbefreiten Demokraten zur "kämpferischen Intoleranz", die andere Meinungen gelten liesse, auch wenn sie sie bekämpft. Denn:
Die Intoleranz der Guten [..] schließt andere Meinungen häufig aus dem Diskurs aus oder sucht sogar zu verhindern, dass sie überhaupt geäußert werden: etwa durch Störung von Vorlesungen, den Ausschluss bestimmter Diskussionsteilnehmer oder die Entfernung eines missliebigen Gedichtes. Kämpferische Toleranz verteidigt also die Pluralität, Intoleranz auch der Guten aber schränkt Pluralität ein.
Konnte man vor Jahrzehnten bereits in "Die Diktatur der Guten" von Klaus J. Groth nachlesen.

Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_85939220/joachim-gauck-im-interview-ja-toleranz-kann-wehtun-.html
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Woppadaq » Do 20. Jun 2019, 06:30

Hachja, Gauck, der Erfinder der Gauck-Behörde, und damit jemand, der hervorragend ins ostdeutsche AfD-Profil passt.

Als es um den Sturz des SED-Regimes ging, fand er die "Intoleranz der Guten" aber gar nicht so schlecht.
Musterdemokrat
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Musterdemokrat » Do 20. Jun 2019, 09:35

Woppadaq hat geschrieben:(20 Jun 2019, 06:30)

Hachja, Gauck, der Erfinder der Gauck-Behörde, und damit jemand, der hervorragend ins ostdeutsche AfD-Profil passt.

Als es um den Sturz des SED-Regimes ging, fand er die "Intoleranz der Guten" aber gar nicht so schlecht.

Gauck hat meinen Respekt, im Gegensatz zu solchen Moskautreuen, wie Gysi. Die DDR war undemokratischer Sondermüll der restlos beseitigt werden musste. Dass Gauck daran aktiv mitgearbeitet hat, spricht für ihn. Man muss schon arg verwirrt sein, eine Verbindung zwischen der Gauck-Behörde und der Afd zu sehen.
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Tom Bombadil
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Tom Bombadil » Do 20. Jun 2019, 10:30

Es war klar, dass Gauck wegen dieser Äußerung von den üblichen Verdächtigen als Rächter gebrandmarkt werden würde, dass sie ihn damit vollumfänglich bestätigen, merken diese Subjekte offensichtlich nicht.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Senexx » Do 20. Jun 2019, 10:42

Musterdemokrat hat geschrieben:(20 Jun 2019, 09:35)

Gauck hat meinen Respekt, im Gegensatz zu solchen Moskautreuen, wie Gysi. Die DDR war undemokratischer Sondermüll der restlos beseitigt werden musste. Dass Gauck daran aktiv mitgearbeitet hat, spricht für ihn. Man muss schon arg verwirrt sein, eine Verbindung zwischen der Gauck-Behörde und der Afd zu sehen.


Nun ja. Er wollte in einem Gerichtsstreit verbieten lassen, dass man ihn als "Begünstiger der Stasi" bezeichnete.

Er hätte niemals Bundespräsident werden dürfen.

Evangelische Pastoren sollten überhaupt keine Staatsämter übernehmen dürfen.

Schon allein wegen der historischen Verstrickung der Evangelen in die Nazizeit.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Woppadaq » Do 20. Jun 2019, 11:37

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jun 2019, 10:30)

Es war klar, dass Gauck wegen dieser Äußerung von den üblichen Verdächtigen als Rächter gebrandmarkt werden würde, dass sie ihn damit vollumfänglich bestätigen, merken diese Subjekte offensichtlich nicht.


Oha, wenn man jemanden bescheinigt, rechts zu sein, ist das also schon "die Intoleranz der Guten"?
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Tom Bombadil » Do 20. Jun 2019, 11:57

Woppadaq hat geschrieben:(20 Jun 2019, 11:37)

Oha, wenn man jemanden bescheinigt, rechts zu sein, ist das also schon "die Intoleranz der Guten"?

Weil mittlerweile jedem, der nicht stramm im linken Meinungsmainstream mitmarschiert, bescheinigt wird, rächts zu sein.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Sören74 » Do 20. Jun 2019, 13:58

Senexx hat geschrieben:(20 Jun 2019, 10:42)

Nun ja. Er wollte in einem Gerichtsstreit verbieten lassen, dass man ihn als "Begünstiger der Stasi" bezeichnete.

Er hätte niemals Bundespräsident werden dürfen.

Evangelische Pastoren sollten überhaupt keine Staatsämter übernehmen dürfen.

Schon allein wegen der historischen Verstrickung der Evangelen in die Nazizeit.


Also bei dem Inhalt fällt es mir ausgesprochen schwer, tolerant gegenüber Rechten zu sein. :p Darf man wenigstens über sie lachen?
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon BlueMonday » Do 20. Jun 2019, 14:29

Woppadaq hat geschrieben:(20 Jun 2019, 06:30)

Hachja, Gauck, der Erfinder der Gauck-Behörde, und damit jemand, der hervorragend ins ostdeutsche AfD-Profil passt.
.


Die Gauckbehörde dürfte so gut wie in jedes "ostdeutsche Profil" passen, bis auf das der unverbesserlichen Genossen und Ostalgiker und jener freilich, die damals selber bei "der Firma" waren und ihren Mitmenschen zusetzten.
Aber diesen Menschen wurde Gott sei Dank durch die Revolution das Handwerk gelegt. Es bleibt zu hoffen, dass deren schändliches Treiben durch diese Behörde für immer dokumentiert bleibt, trotz der damals leider zahlreich vernichteten Dokumente.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon DarkLightbringer » Do 20. Jun 2019, 15:13

Gaucki hat immer wieder Impulse parat, die einer Diskussion wert sind.
Es sei nur mal daran erinnert, wie er zartfühlend meinte, eine Politik des Heraushaltens oder Wegsehens gehe unter Umständen auch mit Veränderungen einher.

Zur Sache selbst: Wir brauchen beides - die Diskursfähigkeit einerseits, die Konsequenz andererseits.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Woppadaq » Do 20. Jun 2019, 16:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(20 Jun 2019, 11:57)

Weil mittlerweile jedem, der nicht stramm im linken Meinungsmainstream mitmarschiert, bescheinigt wird, rächts zu sein.


Manche Leute haben aber auch rechte Ansichten. Warum soll man das nicht benennen dürfen?
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Musterdemokrat » Do 20. Jun 2019, 16:38

Woppadaq hat geschrieben:(20 Jun 2019, 16:19)

Manche Leute haben aber auch rechte Ansichten. Warum soll man das nicht benennen dürfen?

Solange man nicht reflexartig zum Kampf gegen rechts bläst. Probleme für die freiheitliche demokratische Grundordnung entstehen wohl kaum durch Steinbach, Otte oder völkischen Spinnern wie Höcke, sondern dadurch, daß man meint, den Kampf gegen sie nicht ausschliesslich politisch im Meinungskampf führen, sondern auch Mittel anzuwenden, die dem Geist der Verfassung widersprechen. Ich glaube eh, die Debatte um rechts ist typisch deutsch. Dass sie so hysterisch geführt wird, bestätigt im Grunde nur Gauck. Und dass Deutschland eben ein demokratisches Entwicklungsland ist, in dem mit Menschen wie Tauber, die das demokratische Einmaleins gar nicht kapiert haben, Generalsekretär der grössten Volkspartei werden können.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Odin1506 » Do 20. Jun 2019, 17:19

Musterdemokrat hat geschrieben:(20 Jun 2019, 09:35)

Gauck hat meinen Respekt, im Gegensatz zu solchen Moskautreuen, wie Gysi. Die DDR war undemokratischer Sondermüll der restlos beseitigt werden musste. Dass Gauck daran aktiv mitgearbeitet hat, spricht für ihn. Man muss schon arg verwirrt sein, eine Verbindung zwischen der Gauck-Behörde und der Afd zu sehen.


Meinst du etwa dass das heutige Deutschland demokratisch ist?
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon DarkLightbringer » Do 20. Jun 2019, 17:43

Odin1506 hat geschrieben:(20 Jun 2019, 17:19)

Meinst du etwa dass das heutige Deutschland demokratisch ist?

Eher als das frühere.
;)
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Tom Bombadil » Do 20. Jun 2019, 17:50

Woppadaq hat geschrieben:(20 Jun 2019, 16:19)

Manche Leute haben aber auch rechte Ansichten. Warum soll man das nicht benennen dürfen?

Das muss man sogar, aber man sollte das nicht mit der Gießkanne tun und jeden damit belegen, dessen Meinung einem nicht in den Kram passt. Nach den Worten sprechen die Taten und da finde ich es angesichts der neuesten schlimmen Ereignisse deutlich besser, wenn man miteinander redet anstatt sich gegenseitig abzumurksen.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Woppadaq » Do 20. Jun 2019, 18:50

BlueMonday hat geschrieben:(20 Jun 2019, 14:29)

Die Gauckbehörde dürfte so gut wie in jedes "ostdeutsche Profil" passen, bis auf das der unverbesserlichen Genossen und Ostalgiker und jener freilich, die damals selber bei "der Firma" waren und ihren Mitmenschen zusetzten.


Um die Behörde gings mir gar nicht. Die heisst ja heutzutage Jahn-, zwischendurch auch mal Birthler-Behörde. Und Marianne Birthler hat die Behörde weit unaufgeregter und neutraler geführt als Gauck, was wohl auch damit zusammenhängt, dass sie familiär selbst betroffen war.

Grundsätzlich würd ich Gauck ja recht geben, dass man mehr miteinander reden sollte als sich niederzuschreien. Nur gehört er selbst eben eher zum Profil derjenigen, die erst mal anklagen, anstatt das Gespräch zu suchen. Dass er vor Gericht mit seinen Anschuldigungen gegen Manfred Stolpe eine Niederlage erlitt, zegt mir jedenfalls, dass er es mit der rationalen Aufarbeitung nicht so genau genommen hat. Gegen den Gegner ist offensichtlich alles erlaubt.

Und das ist dann schon leichtes AfD-Profil. Zugegeben, in seiner Behörde tummelten sich genügend Leute, die vom miteinander reden überhaupt gar nichts hielten und die SED am liebsten in einer Linie mit der NSDAP sahen. Im Vergleich dazu mag er gelassener wirken. Aber schon bemerkenswert, dass er Intoleranz vor allen links verortet.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Woppadaq » Do 20. Jun 2019, 18:54

Musterdemokrat hat geschrieben:(20 Jun 2019, 16:38)

Ich glaube eh, die Debatte um rechts ist typisch deutsch.


Nunja, in der Intensität ist sie tatsächlich deutsch. Halt ich, aufgrund unserer Vergangenheit, aber auch für angebracht.

Immerhin haben wir so bisher die wirklich Rechten in Schach gehalten.
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon Musterdemokrat » Do 20. Jun 2019, 19:15

Woppadaq hat geschrieben:(20 Jun 2019, 18:54)

Nunja, in der Intensität ist sie tatsächlich deutsch. Halt ich, aufgrund unserer Vergangenheit, aber auch für angebracht.

Immerhin haben wir so bisher die wirklich Rechten in Schach gehalten.

Mir ist die Debatte ziemlich wurscht, Hauptsache die intoleranten Guten fangen nicht an, undemokratische Dinge zu tun. Wenn sie einen großen Misthaufen bauen, wie mit ihrer Flüchtlingspolitik, auf dem nun die politische Konkurrenz gedeiht, sollen sie nicht versuchen, diese zu unterdrücken. Den politischen Preis für ihre grenzenlose Dummheit muss die CDU schön selbst bezahlen. :p
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon firlefanz11 » Fr 21. Jun 2019, 11:06

Musterdemokrat hat geschrieben:(20 Jun 2019, 09:35)

Gauck hat meinen Respekt, im Gegensatz zu solchen Moskautreuen, wie Gysi. Die DDR war undemokratischer Sondermüll der restlos beseitigt werden musste. Dass Gauck daran aktiv mitgearbeitet hat, spricht für ihn. Man muss schon arg verwirrt sein, eine Verbindung zwischen der Gauck-Behörde und der Afd zu sehen.

Oder ein alter Ossi, der der alten Deh Deh Örr und ihrem Erich immer noch nach hängt...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Gauck verurteilt "Intoleranz der Guten" als antipluralistisch

Beitragvon firlefanz11 » Fr 21. Jun 2019, 11:09

Senexx hat geschrieben:(20 Jun 2019, 10:42)
Evangelische Pastoren sollten überhaupt keine Staatsämter übernehmen dürfen.
Schon allein wegen der historischen Verstrickung der Evangelen in die Nazizeit.

Mit dieser Argumentation hätte Merkel als Pastorentochter auch kein Kanzler werden dürfen... ;)
Wichtiger ist, dass wegen Trennung von Staat u. Kirche Gauck kein Staatsamt hätte bekommen dürfen.
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."

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