GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

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jack000
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GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon jack000 » Fr 3. Mai 2019, 20:14

Seit Wochen wird über Plagiate in der Dissertation von Familienministerin Franziska Giffey diskutiert. Gesammelt werden sie von Wissenschaftlern der Plattform „VroniPlag Wiki“. Nun liegt der Abschlussbericht vor.

ach Informationen von FAZ.NET belastet der Abschlussbericht der Plattform „VroniPlag Wiki“ über den Plagiatsfall Franziska Giffey die Familienministerin stärker als noch vor wenigen Wochen angenommen. Giffeys Arbeit mit dem Titel „Europas Weg zum Bürger – Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft“ hat 205 Seiten im Hauptteil. Auf 76 dieser Seiten wurden Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 37,1 Prozent entspricht. Dieser Anteil ist seit den früheren Berichterstattungen über den Fall noch einmal enorm gewachsen, im Februar ging man noch von 24 Prozent aus.

Zwar sagt dieser Prozentwert an sich wenig aus. Allerdings ist die Zahl der reinen Plagiatspassagen inzwischen ebenfalls in die Höhe geschossen. Insgesamt liegen nun 119 Plagiate vor, bei fünf weiteren Passagen folgt der Text einem in einer anderen Sprache verfassten Quellentext in wörtlicher oder sinngemäßer Übersetzung („Übersetzungsplagiate“). Bei 48 weiteren Fragmenten handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Schließlich ist bei 66 weiteren Fragmenten die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet. Das bezeichnen Plagiatsforscher als sogenanntes „Bauernopfer“.

Insgesamt finden sich demnach 238 problematische Stellen in Giffeys Arbeit. Selbst wenn man ein Viertel davon abziehen würde, weil die Prüfer von „VroniPlag Wiki“ nach sehr strengen Kriterien vorgehen, und auch Kleinigkeiten bemängeln, liegt inzwischen ein nicht mehr unerheblicher Vorwurf vor. Diese neuen Zahlen könnte die Entscheidung der Freien Universität Berlin (FU) über den Entzug des Doktorgrades beeinflussen. In so einem Fall wäre möglicherweise auch das Ende der Karriere der SPD-Politikerin besiegelt. Alle aktiven Bundesminister, denen bislang der Doktorgrad entzogen wurde, sind anschließend von ihrem Amt zurückgetreten.

Im 228 Seiten starken Bericht, der FAZ.NET vorliegt, wird besonders kritisiert, dass Giffey in mindestens 72 Fällen falsche Referenzierungen vornimmt. Das heißt, sie gibt für getätigte Aussagen Quellen an, die dem Anschein nach willkürlich gewählt sind oder mit denen sich diese Aussagen nicht belegen lassen. An 18 Stellen haben die Wissenschaftler von „VroniPlag Wiki“ nach eigener Aussage nachweisen können, dass Giffey bei ihren Quellenangaben bewusst in die Irre führt. Praktisch bedeutet das, dass sie Zitate übernommen hat, ohne deren Inhalt zu prüfen, oder möglicherweise auch Zitationen erfunden hat. Im Abschlussbericht heißt es dazu: „Ein beträchtlicher Teil der Quellenangaben erwies sich als fehlerhaft.“ Hinzu kommen weitere Fälle, bei denen sich diese Absicht nicht genau nachweisen lässt.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... _B1zVO58d4

Nun, es stellen sich in diesem Zusammenhang 2 Fragen die diskutiert werden können:
1. Wird die Giffey ihren Dr.-Titel verlieren?
2. Wird sie dann noch Familienministerin bleiben?
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Fliege » Fr 3. Mai 2019, 20:27

Mein Tipp:
1. Ja, bald nach der EU-Wahl ist nichts mehr mit Frau Doktor (außer vielleicht noch im privaten Bereich).
2. Nein, sie wird nicht Familienminister bleiben (die SPD möchte doch ohnehin aufhören und in Abwahl gehen).
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon kyniker » Mo 6. Mai 2019, 21:08

Fliege hat geschrieben:(03 May 2019, 20:27)

...ist nichts mehr mit Frau Doktor (außer vielleicht noch im privaten Bereich)...


Auch dort nicht, siehe:
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__132a.html
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Fliege » Mo 6. Mai 2019, 21:16

"Frau Doktor" bedeutet im privaten Bereich etwas anderes als einen akademischen Titel. :cool:
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon kyniker » Mo 6. Mai 2019, 21:28

Fliege hat geschrieben:(06 May 2019, 21:16)

"Frau Doktor" bedeutet im privaten Bereich etwas anderes als einen akademischen Titel. :cool:


Das stimmt!
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Alexyessin » Mo 6. Mai 2019, 21:30

jack000 hat geschrieben:(03 May 2019, 20:14)

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... _B1zVO58d4

Nun, es stellen sich in diesem Zusammenhang 2 Fragen die diskutiert werden können:
1. Wird die Giffey ihren Dr.-Titel verlieren?
2. Wird sie dann noch Familienministerin bleiben?

So schnell kann ein Stern sinken. Das dürfte es gewesen sein mit der steilen Karriere. Schade, sie kam wenigstens von unten und hatte Ahnung.
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon kyniker » Mo 6. Mai 2019, 21:48

Mitschuldig sind oftmals die Betreuer einer Dissertation, die diese durchwinken ohne auf Plagiarismus zu prüfen, weil sie die Dissertationen unter Zeitdruck für ihre Habilitation sammeln müssen. Der kleine Doktorand ist dann das Bauernopfer...
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon kyniker » Mo 6. Mai 2019, 23:29

Ich möchte einmal behaupten: keine deutsche Dissertation ist absolut sauber und wasserdicht.
Jedoch insbesondere die Dissertationen von öffentlichen Personen werden neuerdings sehr genau geprüft, weil es u. a. die modernen technischen Möglichkeiten erlauben (VroniPlag, Abgleichungsprogramme, etc.) und es eine probate Strategie ist, diese Personen damit sofort zu Fall zu bringen (siehe Schavan, Karl-Theo u. a.).
Warum haben manche Politiker den pathologischen Ehrgeiz, überhaupt zu promovieren? Allein die politische Leistung zählt, nicht die berühmt/berüchtigten "zwei Buchstaben" vor dem Namen...
Waren Adenauer, Erhard, Brandt, Scheel, Gentscher oder Schmidt Doktoren? Nein, weil sie es gar nicht nötig hatten, nur ihr politisches Werk zählte...
Wenn dann ein Spitzenpolitiker seine faule Dissertation freiwillig eingesteht und von der zugehörigen Universität annullieren lässt, sollte er eher an seinen politischen Leistungen gemessen werden...
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Ammianus » Di 7. Mai 2019, 13:41

kyniker hat geschrieben:(06 May 2019, 21:48)

Mitschuldig sind oftmals die Betreuer einer Dissertation, die diese durchwinken ohne auf Plagiarismus zu prüfen, weil sie die Dissertationen unter Zeitdruck für ihre Habilitation sammeln müssen. Der kleine Doktorand ist dann das Bauernopfer...


Wer eine Doktorarbeit schreibt ist nicht mehr 13. Er ist nach normalem Verständnis hoch gebildet und hat schon ein komplettes Studium durchlaufen. Falls man es noch nicht auf dem Gymnasium gelernt hat, dann wird einem spätestens in den ersten Semestern beigebracht wie man zitiert und was dabei alles zu beachten ist.
Wesentliches Ergebnis eines Studiums ist auch, dass man lernt selbstständig zu lernen, selbst zu erkennen wo eigenen Lücken sind, diese zu beurteilen und nötigenfalls zu schließen.
Zwar sind auch flüchtig arbeitende Betreuer und gedankenlose Durchwinker schuldig. Aber zuerst ist es die Person, die da entweder schlampig arbeitet, glaubt nicht erwischt zu werden (Selbstüberschätzung) oder was auch immer.

Bei Guttenberg habe ich übrigens den Verdacht, dass der sein Geld arbeiten ließ und einen Ghost beauftragte - da wohl aber einen auf Discounter-Niveau.
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon kyniker » Di 7. Mai 2019, 22:58

Dennoch muss der Mensch zeitlebens als Schüler betrachtet werden.
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon jack000 » Mi 8. Mai 2019, 00:38

kyniker hat geschrieben:(07 May 2019, 22:58)

Dennoch muss der Mensch zeitlebens als Schüler betrachtet werden.

Teils Teils, in der Schule lernt man i.d.R. sowieso nur Scheisse! => i.d.R. nicht brauchbar im Alltag!
=> Ein 1er Abiturient kann nicht mal einen Fahrkartenautmaten der Bahn bedienen ...
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Vongole » Mi 8. Mai 2019, 00:43

jack000 hat geschrieben:(08 May 2019, 00:38)

Teils Teils, in der Schule lernt man i.d.R. sowieso nur Scheisse! => i.d.R. nicht brauchbar im Alltag!
=> Ein 1er Abiturient kann nicht mal einen Fahrkartenautmaten der Bahn bedienen ...


Dann kannst Du es bestimmt.
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon jack000 » Mi 8. Mai 2019, 00:48

Vongole hat geschrieben:(08 May 2019, 00:43)

Dann kannst Du es bestimmt.

Du ebenso?
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon space » Sa 11. Mai 2019, 12:44

Ammianus hat geschrieben:(07 May 2019, 13:41)

Wer eine Doktorarbeit schreibt ist nicht mehr 13. Er ist nach normalem Verständnis hoch gebildet und hat schon ein komplettes Studium durchlaufen. Falls man es noch nicht auf dem Gymnasium gelernt hat, dann wird einem spätestens in den ersten Semestern beigebracht wie man zitiert und was dabei alles zu beachten ist.
Wesentliches Ergebnis eines Studiums ist auch, dass man lernt selbstständig zu lernen, selbst zu erkennen wo eigenen Lücken sind, diese zu beurteilen und nötigenfalls zu schließen.
Zwar sind auch flüchtig arbeitende Betreuer und gedankenlose Durchwinker schuldig. Aber zuerst ist es die Person, die da entweder schlampig arbeitet, glaubt nicht erwischt zu werden (Selbstüberschätzung) oder was auch immer.


Das ist nur meines Erachtens nur halbrichtig. Natürlich sollte man gelernt haben, nicht einfach copy und paste zu machen und dass dann obendrein nicht mal zu kennzeichnen, wie Guttenberg es eben getan hat.
Andere Plagiate, inbesondere unzureichnend gekennzeichnete Paraphrasen können durchaus mal passieren. Man liest hunderte Bücher, da ist es leicht, den Überblick zu verlieren, und irgendwann mal Gelesenes als eigene Idee zu verklären. Ich halte das für einen völllig normalen Vorgang, wenn man sich ausgiebig mit einem Thema beschäftigt. Und dann gibt's natürlich noch Selbstplagiate, dessen man sich vielleicht auch nicht immer bewusst ist. Auch inwieweit ein Verweis als Quelle für das eigene Argument herhalten kann, ist durchaus unterschiedlich bewertbar, inbesondere bei komplizierteren Theorien. Will sagen, eine Doktorarbeit am besten noch in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach ist extrem viel Arbeit und wahrscheinlich ist keine Dissertation ist befreit von Flüchtigkeitsfehlern, was jedoch die wissenschaftliche Leistung nicht schmälern muss. So ist es einerseits gut, dass inzwischen dreiste Täuschungen so vermehrt aufgedeckt werden können, aber man sollte eine vernünftige Beurteilungsgabe darüber nicht verlieren
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Ammianus » Sa 11. Mai 2019, 14:56

space hat geschrieben:(11 May 2019, 12:44)

Das ist nur meines Erachtens nur halbrichtig. Natürlich sollte man gelernt haben, nicht einfach copy und paste zu machen und dass dann obendrein nicht mal zu kennzeichnen, wie Guttenberg es eben getan hat.
Andere Plagiate, inbesondere unzureichnend gekennzeichnete Paraphrasen können durchaus mal passieren. Man liest hunderte Bücher, da ist es leicht, den Überblick zu verlieren, und irgendwann mal Gelesenes als eigene Idee zu verklären. Ich halte das für einen völllig normalen Vorgang, wenn man sich ausgiebig mit einem Thema beschäftigt. Und dann gibt's natürlich noch Selbstplagiate, dessen man sich vielleicht auch nicht immer bewusst ist. Auch inwieweit ein Verweis als Quelle für das eigene Argument herhalten kann, ist durchaus unterschiedlich bewertbar, inbesondere bei komplizierteren Theorien. Will sagen, eine Doktorarbeit am besten noch in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach ist extrem viel Arbeit und wahrscheinlich ist keine Dissertation ist befreit von Flüchtigkeitsfehlern, was jedoch die wissenschaftliche Leistung nicht schmälern muss. So ist es einerseits gut, dass inzwischen dreiste Täuschungen so vermehrt aufgedeckt werden können, aber man sollte eine vernünftige Beurteilungsgabe darüber nicht verlieren


Natürlich kommen Fehler vor. Das ist völlig normal. Wir sind alle keine Götter. Aber in allen hier angesprochenen und an die Öffentlichkeit gelangten Fällen sind es dann zu viele "Fehler" um diese Bezeichnung einfach stehe lassen zu können. Wenn auf jeder zweiten Seite ein Zitierfehler auftaucht bzw. Fremdes Gedankengut wortwörtlich als eigenes erscheint, dann steckt dahinter die gleiche Moral wie bei einem beliebigen Taschendieb oder bei den Installateuren von Betrugssoftware der Autoindustrie: Ich werd schon nicht erwischt werden.
Aber bei allen drei Beispielen gilt die Regel: Je öfter man etwas tut, desto sicherer wird man ertappt. Und sich bei einer Doktorarbeit die eigentliche Arbeit zu ersparen, dass geht eben nur mit ganz vielen Plagiaten. Ist wie ein einziger Taschendiebstahl oder Wohnungseinbruch - bringt es nicht ...
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Alexyessin » Sa 11. Mai 2019, 14:58

jack000 hat geschrieben:(08 May 2019, 00:38)

Teils Teils, in der Schule lernt man i.d.R. sowieso nur Scheisse! => i.d.R. nicht brauchbar im Alltag!


Bei deinem Satzbau könnte ich meinen, ein paar Jahre länger hätten dir gut getan. :)
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon imp » Sa 11. Mai 2019, 15:01

Frau Giffey konnte in der SPD viel werden. Ihre Gesetze waren wie ihre Doktorarbeit: Schöner Titel, im Detail eher kritisch zu sehen. Was sagt das über den Zustand der SPD?
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Vongole » Sa 11. Mai 2019, 15:06

imp hat geschrieben:(11 May 2019, 15:01)

Frau Giffey konnte in der SPD viel werden. Ihre Gesetze waren wie ihre Doktorarbeit: Schöner Titel, im Detail eher kritisch zu sehen. Was sagt das über den Zustand der SPD?


Nichts, wie die Vergangenheit zeigt.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... titel.html
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon Iwan der Liebe » Sa 11. Mai 2019, 15:16

jack000 hat geschrieben:(08 May 2019, 00:38)

Teils Teils, in der Schule lernt man i.d.R. sowieso nur Scheisse! => i.d.R. nicht brauchbar im Alltag!
=> Ein 1er Abiturient kann nicht mal einen Fahrkartenautmaten der Bahn bedienen ...



Die Bedienung eines Fahrkartenautomaten ist nicht schwer. Aber die wenigsten Menschen schaffen es, mit der DB zu reisen und trotzdem halbwegs pünktlich anzukommen...
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Re: GIFFEYS DOKTORARBEIT : Abschlussbericht findet 238 Plagiate

Beitragvon kyniker » Di 21. Mai 2019, 23:21

Das Plagiat haben jedenfalls

Frau Börzel:
https://www.polsoz.fu-berlin.de/en/v/tr ... index.html

und

Herr Häußermann (+):
https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_H ... 3%9Fermann

abgesegnet.

Verantworten muss dieses nur noch die Erstgenannte...

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