Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

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Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Misterfritz » Sa 20. Apr 2019, 18:31

Ja nun, und was schlagen eine "Experten" vor? Eine Art Pfilchtabgabe für ALLE!
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 63357.html
Die Partei, die das unterstützt, werde ich nicht wählen!
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon imp » Sa 20. Apr 2019, 18:43

Misterfritz hat geschrieben:(20 Apr 2019, 18:31)

Ja nun, und was schlagen eine "Experten" vor? Eine Art Pfilchtabgabe für ALLE!
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 63357.html
Die Partei, die das unterstützt, werde ich nicht wählen!

Das sollte ein rein privater Diskurs zwischen den Kirchenvereinen und ihren freiwilligen Mitgliedern sein. Politiker und Beamte damit zu befassen, ist nicht in Ordnung.
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Vongole » Sa 20. Apr 2019, 18:45

Hier mal ein Überblick der Finanzierung von Kirchen in der EU:
https://www.kirchenfinanzen.de/download ... europa.pdf

Aus meiner Sicht wäre das österreichische Modell für Deutschland passend:

Österreich ist das einzige Land, in dem die Kirche sich mittels eines Beitrages der Kirchenangehörigen finanzieren lässt. Das Kirchenbeitragssystem lässt den Kirchen die Freiheit im Blick auf eine eigenständige Tarifgestaltung, weil die Kirchenbeiträge nicht an staatliche Maßstabsteuern anknüpfen. Er besitzt jedoch nicht den Charakter einer öffentlich-rechtlichen Abgabe und ist daher auch nicht staatlich verwaltbar. In Österreich ziehen die Kirchen selbst aufgrund eines staatlichen Gesetzes aus dem Jahr 1939 Beiträge ein, die als privatrechtlich zu qualifizieren sind.
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Misterfritz » Sa 20. Apr 2019, 19:14

Vongole hat geschrieben:(20 Apr 2019, 18:45)

Hier mal ein Überblick der Finanzierung von Kirchen in der EU:
https://www.kirchenfinanzen.de/download ... europa.pdf

Aus meiner Sicht wäre das österreichische Modell für Deutschland passend:

Österreich ist das einzige Land, in dem die Kirche sich mittels eines Beitrages der Kirchenangehörigen finanzieren lässt. Das Kirchenbeitragssystem lässt den Kirchen die Freiheit im Blick auf eine eigenständige Tarifgestaltung, weil die Kirchenbeiträge nicht an staatliche Maßstabsteuern anknüpfen. Er besitzt jedoch nicht den Charakter einer öffentlich-rechtlichen Abgabe und ist daher auch nicht staatlich verwaltbar. In Österreich ziehen die Kirchen selbst aufgrund eines staatlichen Gesetzes aus dem Jahr 1939 Beiträge ein, die als privatrechtlich zu qualifizieren sind.
Mir ist es eigentlich egal, wie und wie viel die Kirchen bei ihren Mitgliedern einziehen - ich will nur nicht noch mehr für diese Vereine zahlen!
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Vongole » Sa 20. Apr 2019, 19:16

Misterfritz hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:14)

Mir ist es eigentlich egal, wie und wie viel die Kirchen bei ihren Mitgliedern einziehen - ich will nur nicht noch mehr für diese Vereine zahlen!


Ja eben, beim österreichischen Modell zahlen halt nur die Kirchenmitglieder und sonst niemand.
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Ein Terraner » Sa 20. Apr 2019, 19:17

Misterfritz hat geschrieben:(20 Apr 2019, 18:31)

Ja nun, und was schlagen eine "Experten" vor? Eine Art Pfilchtabgabe für ALLE!
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 63357.html
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Pflichtabgabe für alle, wenn das kommt, dann gibts Krieg.
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Re: Sinkende Beiträge

Beitragvon imp » Sa 20. Apr 2019, 19:18

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:17)

Pflichtabgabe für alle, wenn das kommt, dann gibts Krieg.

Ist ja nicht zwingend für die Kirchen. Aber ich finde das ganze System nicht so sehr gut.
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Re: Sinkende Beiträge

Beitragvon Ein Terraner » Sa 20. Apr 2019, 19:23

imp hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:18)

Ist ja nicht zwingend für die Kirchen. Aber ich finde das ganze System nicht so sehr gut.

Für wen ist es dann? Und es wird Zeit das sich die Kirchen selbst um ihre Finanzen kümmern.
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Misterfritz » Sa 20. Apr 2019, 19:25

Vongole hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:16)

Ja eben, beim österreichischen Modell zahlen halt nur die Kirchenmitglieder und sonst niemand.
Eben, und bei uns zahlt ja sowieso schon jeder mit. Und ich sehe nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Fliege » Sa 20. Apr 2019, 19:25

Wäre das nicht eine Gutmenschensteuer? Eine Steuer erhoben von Gutmenschen zugunsten gutmenschlicher Projekte in gutmenschlicher Trägerschaft?
Zuletzt geändert von Fliege am Sa 20. Apr 2019, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon John Galt » Sa 20. Apr 2019, 19:26

Die Kirchen sind mit SEPA-Mandaten einfach zu überfordert.
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Misterfritz » Sa 20. Apr 2019, 19:29

Fliege hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:25)

Wäre das nicht eine Gutmenschensteuer? Eine Steuer erhoben von Gutmenschen zugunsten gutmenschlicher Projekte in gutmenschlicher Trägerschaft?
Welche gutmenschlichen Projekte denn?
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Gründe für sinkende Beitragszahler

Beitragvon imp » Sa 20. Apr 2019, 19:32

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:23)

Für wen ist es dann? Und es wird Zeit das sich die Kirchen selbst um ihre Finanzen kümmern.

Der Rammeldorf schlägt eine allgemeine Kulturabgabe vor mit Wahlmöglichkeiten, für welchen Zweck man welchen Anteil seines unverhandelbaren Kulturbeitrags vorsieht. Ich finde das nicht gut, aber immerhin soll man die Kirchen nach links wischen dürfen. Trotzdem finde ich, das was und wie viel sollte privatem Beitragswesen entsprechen, nicht dem staatlichen Beitragsdating.
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Re: Gründe für sinkende Beitragszahler

Beitragvon Ein Terraner » Sa 20. Apr 2019, 19:37

imp hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:32)

Der Rammeldorf schlägt eine allgemeine Kulturabgabe vor mit Wahlmöglichkeiten, für welchen Zweck man welchen Anteil seines unverhandelbaren Kulturbeitrags vorsieht. Ich finde das nicht gut, aber immerhin soll man die Kirchen nach links wischen dürfen. Trotzdem finde ich, das was und wie viel sollte privatem Beitragswesen entsprechen, nicht dem staatlichen Beitragsdating.


Dann hat er zwei Dinge nicht verstanden, zum einen ist es in Deutschland nicht erlaubt Sachbezogene Steuern zu erheben, die würden also mit allen anderen zusammen im großen Pot landen, egal was man wählt. Und zweitens ist die Kirchensteuer keine Steuer sondern der Vereinsbeitrag der Kirchen der freundlicherweise vom Staat gegen eine Gebühr eingetrieben und an die Kirchen überwiesen wird.
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Re: Gründe für sinkende Beitragszahler

Beitragvon imp » Sa 20. Apr 2019, 19:42

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:37)

Dann hat er zwei Dinge nicht verstanden, zum einen ist es in Deutschland nicht erlaubt Sachbezogene Steuern zu erheben,

Der ist nun mal erstens Christ und zweitens Kommunist.
Es ist aber in Deutschland erlaubt, Beiträge und Abgaben zu erheben, die einen konkreten Gegenstand haben. Zudem ist mit Blick auf einr Reformdiskussion, die ein neues Instrument vorschlägt, nicht sinnvoll zu argumentieren mit "Das gibt es aber bisher nicht".
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Re: Sinkende Einnahmen bei Kirchensteuer befürchtet

Beitragvon Fliege » Sa 20. Apr 2019, 19:45

Misterfritz hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:29)
Welche gutmenschlichen Projekte denn?

Machen die christlichen Kirchen (Bedford-Strohm, Bergoglio, Käßmann, KGE, Marx, Wölki) keine gutmenschlichen Projekte? Hat der Film gewechselt?
Zuletzt geändert von Fliege am Sa 20. Apr 2019, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gründe für sinkende Beitragszahler

Beitragvon Ein Terraner » Sa 20. Apr 2019, 19:47

imp hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:42)

Der ist nun mal erstens Christ und zweitens Kommunist.
Es ist aber in Deutschland erlaubt, Beiträge und Abgaben zu erheben, die einen konkreten Gegenstand haben.

Ähnlich der GEZ, allerdings nicht über Steuern und auch nicht an den Staat. Die Regierung würde sich damit nicht wirklich Freunde machen.

Zudem ist mit Blick auf einr Reformdiskussion, die ein neues Instrument vorschlägt, nicht sinnvoll zu argumentieren mit "Das gibt es aber bisher nicht".

Das sollte dann aber nicht im Rahmen einer Kirchensanierung stattfinden, bzw. das als Vorschlag um die Kirchensteuern zu ersetzen.
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Re: Gründe für sinkende Beitragszahler

Beitragvon imp » Sa 20. Apr 2019, 19:50

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:47)

Ähnlich der GEZ, allerdings nicht über Steuern und auch nicht an den Staat. Die Regierung würde sich damit nicht wirklich Freunde machen.


Das sollte dann aber nicht im Rahmen einer Kirchensanierung stattfinden, bzw. das als Vorschlag um die Kirchensteuern zu ersetzen.

Mein Müllbeitrag richtet sich sogar danach, welche Tonne ich gern hätte.
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Re: Gründe für sinkende Beitragszahler

Beitragvon Ein Terraner » Sa 20. Apr 2019, 19:54

imp hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:50)

Mein Müllbeitrag richtet sich sogar danach, welche Tonne ich gern hätte.


Dein Müll wird über die Nebenkosten der Wohnung berechnet, als Rechnung, für eine Dienstleistung.
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Re: Gründe für sinkende Beitragszahler

Beitragvon imp » Sa 20. Apr 2019, 19:58

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Apr 2019, 19:54)

Dein Müll wird über die Nebenkosten der Wohnung berechnet, als Rechnung, für eine Dienstleistung.

Nein, ich bekomme die Müllmarken direkt von der Gemeinde. Die sind für die Tonne. So kann es auch mit der Kultur laufen. Spenden fände ich aber besser.
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