Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Europa2050 » Sa 13. Apr 2019, 11:26

unity in diversity hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:13)

Kein Mieter kann verpflichtet werden, den Aktionären von Immobiliengesellschaften ein bedingungsloses Grundeinkommen zu gewährleisten.
Die haben die Freiheit, sich eine ehrliche Arbeit zu suchen, oder unter Brücken zu schlafen.


Soweit mir bekannt ist, besteht die Freiheit, derartige Verträge, die das Bewohnen fremder Gebäude an die Zahlung finanzieller Mittel knüpfen jederzeit (ggf. mit Kündigungsfrist) zu kündigen, um sich einen Sponsor für anderen, billigeren oder kostenlosen Wohnraum zu suchen, oder gegebenenfalls sogar selbst zu erschaffen/erwerben.

Von einer Pflicht kann also nicht die Rede sein, Miete zahlen ist nicht wie Steuern zahlen ...
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon unity in diversity » Sa 13. Apr 2019, 11:42

Die ideologieabhängige Finanzsenatorin Annette Fugmann-Heesing, hatte es seinerzeit sehr eilig, kommunales Wohneigentum in Privateigentum zu überführen.
Hätten alle Mieter daraufhin wirklich kündigen sollen?
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 13. Apr 2019, 11:45

Dampflok94 hat geschrieben:(13 Apr 2019, 09:59)

In einem funktionierendem Markt braucht es den Staat als Anbieter nicht.

Du meinst den sog. "vollkommenen Markt", den wir aber nicht haben, weil eben auch der Staat schon jetzt mitmischt und das Bauen kräftig reguliert.

Das Problem liegt darin, daß normale Marktreaktionen im Bereich der Immobilien nur beschränkt funktionieren.

Das würde auch im Baubereich funktionieren, wenn sich der Staat heraushalten würde. Je höher die Preise klettern, desto interessanter wird es doch für Investoren, ein Angebot zu schaffen. Je mehr der Staat eingreift und reguliert, umso unattraktiver wird der Markt für den Anbieter und wenn dann noch ernsthaft diskutiert wird, Anbieter zu enteignen, dann sinkt die Lust von Investoren auf Null.

Das hat z. B. was damit zu tun, daß Grund und Boden nicht vermehrbar ist.

Das ist richtig, aber man kann wohl kaum behaupten, dass Deutschland oder explizit Berlin schon komplett zugepflastert wären. Aber nein, man will ja Tempelhof nicht bebauen, dann muss man eben auch die Konsequenzen tragen, aber nein, das will man auch nicht, deswegen wird jetzt demonstriert und es wird von Enteignung schwadroniert.
Und man kann natürlich auch in die Höhe bauen, auch wenn das in Deutschland eher verpönt zu sein scheint.

Es kommt zu Mangel an vor allem günstigem Wohnraum.

Es gibt Gegenden in Deutschland, da ist Wohnraum billigst zu haben. Gibt es denn ein Anrecht darauf, in einer teuren Großstadt zu wohnen?

Funktionierende Mietpreisbremsen wären machbar, wenn man es denn wollte.

Die vermehren aber auch nicht den Wohnraum und schrecken Investoren ab.

Sozialer Wohnungsbau usw. [..] Es braucht halt Zeit bis ein Haus steht.

Ich bin absolut pro sozialer Wohnungsbau, staatlich gefördert, nicht vom Staat selber gebaut. Und wenn man dann die Bauvorschriften mal ein bisschen lockern würde, dann steht so eine Hütte auch viel schneller als heute. Aber wie gesagt, das ist für Deutschland im 21. Jahrhundert wahrscheinlich viel zu pragmatisch und unkompliziert gedacht, wird daher also nicht funktionieren.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon sünnerklaas » Sa 13. Apr 2019, 11:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Apr 2019, 23:47)

Im Gegenteil, die steigenden Mieten zeigen sehr deutlich, dass der Markt funktioniert, das Prinzip "Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis" ist daran wunderbar zu erkennen. Wenn der Staat will, dass der Mietpreis sinkt, muss er entweder die Nachfrage senken (indem er das Land wieder attraktiver macht) oder er muss das Angebot für günstigen Wohnraum erhöhen (indem selber mehr baut).


Wenn allein schon durch das Nichterbringen von Leistungen Geld per Spekulation verdient wird, ist etwas oberfaul.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 13. Apr 2019, 11:49

unity in diversity hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:42)

Die ideologieabhängige Finanzsenatorin Annette Fugmann-Heesing, hatte es seinerzeit sehr eilig, kommunales Wohneigentum in Privateigentum zu überführen.

So ist das eben, wenn Politiker für nichts die Verantwortung tragen und auch nicht haftbar zu machen sind. Ich will gar nicht wissen, was dabei so alles unter der Hand gemauschelt wurde.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 13. Apr 2019, 11:50

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:46)

Wenn allein schon durch das Nichterbringen von Leistungen Geld per Spekulation verdient wird, ist etwas oberfaul.

Was ist gemeint?
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon unity in diversity » Sa 13. Apr 2019, 11:52

@Tom Bombadil
Wenn man die Bauvorschriften lockert, sind einstürzende Neubauten das Ergebnis.
Außerdem ist es ein Menschenrecht, in Arbeitsplatznähe zu wohnen.
Je höher die Mieten klettern, um so weniger Anreiz gibt es, neuen Wohnraum zu schaffen.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 13. Apr 2019, 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Europa2050 » Sa 13. Apr 2019, 11:54

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:46)

Wenn allein schon durch das Nichterbringen von Leistungen Geld per Spekulation verdient wird, ist etwas oberfaul.


Das ist aber eben nur durch die politisch gewollte (und von Grundbesitzern aller Art natürlich goutierte) künstliche Knapphaltung von Bauland möglich. Andernfalls würde der ein - oder andere Gierhals schön auf seinem Bauland hocken, dastünde seinen Preisvorstellungen nicht mehr verkäuflich ist.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 13. Apr 2019, 11:55

unity in diversity hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:52)

Wenn man die Bauvorschriften lockert, sind einstürzende Neubauten das Ergebnis.

Deswegen gibt es in Deutschland auch keine Häuser, die älter als 30 Jahre sind :dead:

Außerdem ist es ein Menschenrecht, in Arbeitsplatznähe zu wohnen.

Quelle?

Je höher die Mieten klettern, um so weniger Anreiz gibt es, neuen Wohnraum zu schaffen.

Wenn du das beweisen kannst, ist dir der Nobelpreis in Ökonomie sicher.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon sünnerklaas » Sa 13. Apr 2019, 11:55

Orbiter1 hat geschrieben:(12 Apr 2019, 22:25)

Gerettet wurden damals die Geldgeber, sprich die Banken, nicht die Immobilienbesitzer. Das wird auch bei der nächsten Finanzkrise so sein. Auslöser werden aber vermutlich nicht die Immobilienkredite an Schuldner schlechter Bonität sondern die Firmenkredite an Schuldner schlechter Bonität sein. Diese Kredite nennen sich Leveraged Loans, deren gesamtes Volumen (in den USA 1,3 Billionen $) ist aktuell doppelt so hoch als die Subprimes im Jahr 2008. https://boerse.ard.de/anlagestrategie/r ... te100.html Solange die Wirtschaft in den USA gut läuft sind die Leveraged Loans kein Problem, hoffen wir also auf den ewigen Aufschwung. Andernfalls müssen wieder Banken gerettet werden.


Die großen Rettungsaktionen werden kommen, wenn die Zinsen wieder steigen. Dann werden selbst große Investoren Probleme bekommen, weil dann deren Kalkulation nicht mehr stimmt. Die nächste Krise wird es wieder via Immobilienmarkt geben - und sie wird sehr viel heftiger ausfallen.

Wo gibt es denn einen funktionierenden regulierten Immobilienmarkt?


Praktisch nirgendwo - und genau ist ja DAS Problem schlechthin. Dabei gäbe es genügend Möglichkeiten, ihn zu regulieren. Zum Beispiel via Steuerrecht oder durch öffentliche Sperrmnoritäten in Aufsichtsräten etc..
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 13. Apr 2019, 11:57

Europa2050 hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:54)

Das ist aber eben nur durch die politisch gewollte (und von Grundbesitzern aller Art natürlich goutierte) künstliche Knapphaltung von Bauland möglich. Andernfalls würde der ein - oder andere Gierhals schön auf seinem Bauland hocken, dastünde seinen Preisvorstellungen nicht mehr verkäuflich ist.

Das liesse sich doch ganz einfach regeln, indem verlangt wird, dass auf einer Parzelle, die als Bauland ausgewiesen wird, in den nächsten x Jahren gebaut werden muss, sonst setzt es Bußgelder in empfindlicher Höhe.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Europa2050 » Sa 13. Apr 2019, 11:59

unity in diversity hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:52)

Wenn man die Bauvorschriften lockert, sind einstürzende Neubauten das Ergebnis.
Außerdem ist es ein Menschenrecht, in Arbeitsplatznähe zu wohnen.
Je höher die Mieten klettern, um so weniger Anreiz gibt es, neuen Wohnraum zu schaffen.


Zu erstens: Kommt drauf an, was man lockert

Zu zweitens: Nein, staatliche Unterstützung arbeitsplatznahen Wohnens ist vorrangig eine Unternehmersubvention, sonst müsste der das zahlen (vergleichbar H4 Aufstockung vor Mindestlohneinführung)

Zu drittens: Genau das Gegenteil - hohe Mieten (und nieder Zinsen) sind der Anreiz für Huber, Müller und Maier, Wohnraum zu schaffen, direkt oder über Fonds. Oder zuerstmal für sich und die Seinen.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon unity in diversity » Sa 13. Apr 2019, 12:00

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:57)

Das liesse sich doch ganz einfach regeln, indem verlangt wird, dass auf einer Parzelle, die als Bauland ausgewiesen wird, in den nächsten x Jahren gebaut werden muss, sonst setzt es Bußgelder in empfindlicher Höhe.

Beschlagnahme wegen kennzeichnungspflichtiger Unfähigkeit bringt mehr Wählerstimmen.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Orbiter1 » Sa 13. Apr 2019, 12:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:45)

Und wenn man dann die Bauvorschriften mal ein bisschen lockern würde, dann steht so eine Hütte auch viel schneller als heute. Aber wie gesagt, das ist für Deutschland im 21. Jahrhundert wahrscheinlich viel zu pragmatisch und unkompliziert gedacht, wird daher also nicht funktionieren.
Da muß man einfach nur diese aufwendigen Dämmungsvorgaben beseitigen die das Ziel haben CO2 einzusparen, dann wird das Bauen deutlich billiger.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon sünnerklaas » Sa 13. Apr 2019, 12:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:55)

Deswegen gibt es in Deutschland auch keine Häuser, die älter als 30 Jahre sind :dead:
.

Ein kleiner Blick auf die in der Zeit zwischen 1945 und ca. 1970 errichteten Bauten genügt. Beim Wiederaufbau musste möglichst schnell und möglichst preisgünstig gebaut werden. Kurz gesagt: es durfte nichts kosten und es musste sehr schnell fertig sein. Das Gros der in der Zeit errichteten Bauten ist heute abgängig.
Umgekehrt gesehen: vor 1945 wurde ganz anders gebaut. Die Gebäude - selbst aus dem Mittelalter sind qualitativ sehr hochwertig gebaut. Nicht umsonst haben ganze Städte als Bauensemble Jahrhunderte überstanden.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Europa2050 » Sa 13. Apr 2019, 12:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:57)

Das liesse sich doch ganz einfach regeln, indem verlangt wird, dass auf einer Parzelle, die als Bauland ausgewiesen wird, in den nächsten x Jahren gebaut werden muss, sonst setzt es Bußgelder in empfindlicher Höhe.


Ja, über die Steuern (oder Bußgelder) liese sich die Spekulation an mehreren Ecken eindämmen oder eben nutzbar machen - Bauland, Wohnungsleerstand, AirBNB ... :thumbup:

Da ja zur Zeit eh das Thema Grundsteuer neu geregelt werden muss - einfach einen anderen Hebesatz bei nicht wohnwirtschaftlicher Nutzung von Wohnflächen oder Baugrund.
Zuletzt geändert von Europa2050 am Sa 13. Apr 2019, 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 13. Apr 2019, 12:03

sünnerklaas hat geschrieben:(13 Apr 2019, 12:01)

Ein kleiner Blick auf die in der Zeit zwischen 1945 und ca. 1970 errichteten Bauten genügt.

Keine Ahnung wo du lebst, aber hier in meiner Gegend stürzen keine Neubauten aus dieser Zeit ein.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon unity in diversity » Sa 13. Apr 2019, 13:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Apr 2019, 11:49)

So ist das eben, wenn Politiker für nichts die Verantwortung tragen und auch nicht haftbar zu machen sind. Ich will gar nicht wissen, was dabei so alles unter der Hand gemauschelt wurde.

Darum bedeutet Demokratie, daß kein Politiker die Politikarena lebend verlassen darf, bevor die Folgen seiner Entscheidungen für jeden davon Betroffenen sichtbar werden.
Die Gewaltbereitschaft, diesen Anspruch durchzusetzen, kann man in Deutschland mittlerweile als vorhanden voraussetzen.
Das wäre aber die postdemokratische Gesellschaft.
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 13. Apr 2019, 13:16

unity in diversity hat geschrieben:(13 Apr 2019, 13:01)

Die Gewaltbereitschaft, diesen Anspruch durchzusetzen, kann man in Deutschland mittlerweile als vorhanden voraussetzen.

Wo kann man so etwas "bewundern"?
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Re: Wohnungsnot - Sind Enteignungen eine Lösung?

Beitragvon unity in diversity » Sa 13. Apr 2019, 13:21

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Apr 2019, 13:16)

Wo kann man so etwas "bewundern"?

Der zivile Ungehorsam ist die Vorstufe, die wir gemeinsam organisieren.
Wer nicht mitmacht, ist Feind.
Weil die Erde eine Arche ist, die nicht alle kontraproduktiven Spezies mitnehmen muß.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 13. Apr 2019, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.
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