Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

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Al-Suna
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Al-Suna » Do 26. Jul 2018, 16:11

Welfenprinz hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:58)

Es ist die Frage ,welchen Anspruch man an Entwicklung,Diskurs und Ergebnis stellt.

Die Zeit,da bei uns der Dorfpfarrer das Gewissen der Menschen formte,ist wie lange her? Und wie verlief die Enwicklung dagegen? Und kommt am Ende der Entwicklung ein on-off-Zustand heraus,?


ich wünschte es wäre der islamische Dorfpfarrer. Denn das ist ein Mensch, mit dem man reden kann.
Leider beziehen sich Muslime wortwörtlich auf den Koran (und die Hadithen wo's schwierig wird) und nicht auf eine menschliche Authorität in religiösen Fragen. Darauf sind sie auch sehr stolz.

In der Bibel is Polygamie erlaubt. Die Kirche hat es aber verboten. Monogamie wurde Gesetz - auch moralisch.
Das ist im Islam nicht möglich.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 16:12

Vongole hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:09)

Ist es sicherlich nicht, und natürlich liegt es auch oft an der aufnehmenden Gesellschaft.
Was aber, wenn die Bereitschaft der Gesellschaft da ist, aber abgelehnt wird, jedenfalls ab einem bestimmten Punkt?

Die Türken muessen nicht "aufgenommen" werden, sie sind seit 50 Jahren hier.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Vongole » Do 26. Jul 2018, 16:13

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:10)

Ich glaube, es wurde im Laufe des vormittags mehrmals zahlenmäßig aufgeschlüsselt, dass es faktisch 15% der Deutschtürken waren, die Erdogan gewählt haben.


Gute Güte, meine deutschen (türkischen) direkten Nachbarn können ihn gar nicht wählen, aber schwärmen in den höchsten Tönen von ihm.
Es geht doch um die Einstellung, die da transportiert wird!
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon imp » Do 26. Jul 2018, 16:13

Al-Suna hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:11)

ich wünschte es wäre der islamische Dorfpfarrer. Denn das ist ein Mensch, mit dem man reden kann.
Leider beziehen sich Muslime wortwörtlich auf den Koran (und die Hadithen wo's schwierig wird) und nicht auf eine menschliche Authorität in religiösen Fragen. Darauf sind sie auch sehr stolz.

In der Bibel is Polygamie erlaubt. Die Kirche hat es aber verboten. Monogamie wurde Gesetz - auch moralisch.
Das ist im Islam nicht möglich.

Dieser eine Koran und diese vielen, vielen Varianten des Islam. Da kommst du und behauptest deine Sachen. Na da.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 26. Jul 2018, 16:13

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:20)

Gutes Einkommen, studierende Kinder, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft reichen also für eine friedliche Nachbarschaft nicht aus?

Tut mir leid, ich werde dir den Kontext nicht erklären, mit friedlicher Nachbarschaft hat das nichts zu tun. Vllt. hilft Vongole dir weiter.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 16:15

Vongole hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:13)

Gute Güte, meine deutschen (türkischen) direkten Nachbarn können ihn gar nicht wählen, aber schwärmen in den höchsten Tönen von ihm.
Es geht doch um die Einstellung, die da transportiert wird!

Du diskutierst mit den Nachbarn, die ihre Kinder schlagen und zwangsverheiraten, über Erdogan?
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Vongole » Do 26. Jul 2018, 16:16

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:20)

Gutes Einkommen, studierende Kinder, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft reichen also für eine friedliche Nachbarschaft nicht aus?


Doch, normalerweise schon, wenn man sich an den bereits geschilderten Umständen nicht weiter stört.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Welfenprinz » Do 26. Jul 2018, 16:20

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:05)

Und wo siehst du beim Islam trotz der modernen, globalisierten Welt, den Fortschritt?
In theologischer Sich vielleicht?
Oder in islamischen Gesellschaften?


Wir sehen es nicht. Jedenfalls nicht bewusst und gewollt.
Oder wen von uns interessiert es auch nur ein bisschen,was innerhalb der türkischen community passiert.?
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Al-Suna » Do 26. Jul 2018, 16:22

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:13)

Dieser eine Koran und diese vielen, vielen Varianten des Islam. Da kommst du und behauptest deine Sachen. Na da.


worin unterscheiden sich die vielen Varianten des Islam denn?
90% sind Sunnis....ja, Bahai, Sufi und Alewiten sind a bissel anders - aber so in der Minderheit, dass es unnötig ist sie zu betrachten.
10% Shiiten sind noch erwähnenswert.

Allerdings beim Vergleich von Sunnis und Shias fällt dem durchschnittlichen Kafir kaum ein Unterschied auf, geschweige denn beim Vergleich der verschiedenen Sunni-Schulrichtungen.
Bemerkenswert sind auch die führenden Gelehrten beider Strömungen. Die Fatwas von der großen Al-Azhar Universität sind legendär. (am schönsten finde ich die in der erklärt wird, wie man eine ungehorsame Ehefrau ordentlich bestraft) http://www.dar-alifta.org/Foreign/ViewF ... px?ID=7113
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 16:23

Welfenprinz hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:20)

Wir sehen es nicht. Jedenfalls nicht bewusst und gewollt.
Oder wen von uns interessiert es auch nur ein bisschen,was innerhalb der türkischen community passiert.?


Oh, das interessiert "uns" sehr wohl.
Weil es zeigt, wie es weiter gehen wird.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon imp » Do 26. Jul 2018, 16:25

Al-Suna hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:22)

worin unterscheiden sich die vielen Varianten des Islam denn?
90% sind Sunnis....ja, Bahai, Sufi und Alewiten sind a bissel anders - aber so in der Minderheit, dass es unnötig ist sie zu betrachten.
10% Shiiten sind noch erwähnenswert.

Allerdings beim Vergleich von Sunnis und Shias fällt dem durchschnittlichen Kafir kaum ein Unterschied auf, geschweige denn beim Vergleich der verschiedenen Sunni-Schulrichtungen.
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Ach du willst nur trollen. Sag das doch gleich. Der gelebte Islam von zwei Nachbarn hier in Köln könnte verschiedener nicht sein.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Lamasshu » Do 26. Jul 2018, 16:25

Marmelada hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:35)

Das spielt vermutlich auf meinen obigen Beitrag an. Ich habe nicht verlangt, etwas zu verschweigen oder abzustreiten, sondern festgestellt, dass das Thema einzig auf die alleinige Schuld der Türkischstämmigen ausgerichtet ist, ohne nach den Gründen dahinter zu fragen und ob es Aspekte gibt, die in der aufnehmenden Gesellschaft liegen.


- Vietnamesen, Polen oder Japaner sind wunderbar integriert. Die Schuld dürfte also nur bedingt bei der aufnehmenden Gesellschaft zu finden sein.
- In anderen Ländern (Frankreich, Belgien, England) gibt es ähnliche Probleme, nicht mit Türkischstämmigen Einwanderern, aber mit fundamentalen Muslimen. Wobei natürlich auch die Religion eine Rolle spielt. Salopp gesagt: Alle anderen schaffen es, außer bei einer Gruppe gibt es Probleme. Vielleicht sollte man sich da fragen, ob nicht Deutschland, Frankreich oder Belgien schuld ist, sondern die Menschen selbst. Nur mal so als Tipp.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Senexx » Do 26. Jul 2018, 16:27

Al-Suna hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:22)
Allerdings beim Vergleich von Sunnis und Shias fällt dem durchschnittlichen Kafir kaum ein Unterschied auf, geschweige denn beim Vergleich der verschiedenen Sunni-Schulrichtungen.
Bemerkenswert sind auch die führenden Gelehrten beider Strömungen. Die Fatwas von der großen Al-Azhar Universität sind legendär. (am schönsten finde ich die in der erklärt wird, wie man eine ungehorsame Ehefrau ordentlich bestraft) http://www.dar-alifta.org/Foreign/ViewF ... px?ID=7113


Vielleicht sollten wir einfach mehr auf Muslime hören. *duck*
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 16:28

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:25)

Ach du willst nur trollen. Sag das doch gleich. Der gelebte Islam von zwei Nachbarn hier in Köln könnte verschiedener nicht sein.


Du verfällst dem weit verbreiteten Irrtum, dass das unterschiedliche Ausleben des Glaubens auch eine unterschiedliche Ausrichtung bedeutet.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Bleibtreu » Do 26. Jul 2018, 16:29

Marmelada hat geschrieben:(26 Jul 2018, 13:14)

Es geht nicht ums Aufwiegen & Rechtfertigen, sondern um Ursache & Wirkung. Man kann sich den ganzen Tag darüber aufregen, dass Türkischstämmige sich nicht zugehörig fühlen :mad2: oder der Frage auf den Grund gehen, warum das so ist. Man kann dabei zu dem Schluss kommen, dass er eben so ist, der Türke, aus reiner Boshaftigkeit will er sich nicht integrieren :mad2:
oder man kann genauer hinsehen, ob es noch andere Gründe dafür gibt. Also auch Gründe, über die die Mehrheitsgesellschaft abseits vom Pfad "der Türke ist selber schuld" nachdenken könnte. Dass das hier stattfinden würde, will wohl keiner ernsthaft behaupten. Hier liegt der Fokus auf dem Türken, der alles falsch macht. Deshalb finde ich die Initiative des Integrationspolitikers Stamp sinnvoll...

https://de-de.facebook.com/drjoachimsta ... 8254317040
...zumindest in der Theorie, denn er wird damit nicht durchdringen. Der Türke ist ganz alleine selber schuld.

Wenn schon anhand des Namens aussortiert wird, kommt es zu keinem Vorstellungsgespräch.

Wie gut aufgenommen die sich fühlen, weiß ich nicht, aber man kann wohl sicher sagen, dass sie aus ähnlichen Gründen kommen wie die erste Generation Gastarbeiter.

Gut, ich war offensichtlich noch nicht deutlich genug: Mich kotzt dieses ewige Gejammer an, dass man nichts erreicht, weil man eine bestimmte Abstammung hat; diese staendige OpferLitanei! :dead: Dafuer kenne ich auf zu viele GegenBeispiele. Was zaehlt ist was du hast, was du darstellst und wie gut du dich verkaufst. Worin liegen also die GrundProbleme? - Wie bei allen anderen Menschen auch: Beim lieben Geld und deiner Aus/Bildung!

Du fuehrtest in deiner ersten Antwort an mich die Wohnungs- und JobSuche an. Noch mal:

Dieselben Probleme, die Tuerken/Tuerkischstaemmige haben, haben auch Deutsche und andere NichtDeutsche. Vermieter interessiert primaer eins: Ob du deine Miete langfristig puenktlich zahlen kannst. Nicht, ob du Tuerke oder NichtTuerke oder sonstwas bist. Auch wenn es, wie ueberall, vereinzelt rassistische VollPfosten gibt. Dass du mit mehreren Kindern schwieriger eine Wohnung bekommst, geht Deutschen und anderen NichtDeutschen auch genauso. Tuerken/Tuerkischstaemmige die es sich leisten koennen, leben in bestimmten Vierteln nicht/ziehen sobald als moeglich weg oder kaufen/bauen sich ein Eigenheim. Die wollen wie Deutsche & andere NichtDeutsche auch nicht, dass ihre Kinder in Schulen mit einem niedrigen BildungsStandard gehen. Bevorzugen weiterfuehrende und PrivatSchulen. Wen wundert das eigentlich? Mich nicht!

Die die in Firmen dafuer verantwortlich sind Personal einzustellen, interessieren sich in der Regel primaer fuer deine Qualifikationen, Faehigkeiten & deine Vita, nicht fuer deine Abstammung. Bei NichtInlaender spielt natuerlich noch die Dauer deiner AufenthaltsGenehmigung eine wichtige Rolle. Da kommen wir dann zu den [fehlenden] EinwanderungsGesetzen, das ist aber nicht der Fehler der PersonalEinsteller. Alles andere wuerde bedeuten, dass Vermieter, wie auch PersonalEinsteller, generell Rassisten sind - vertrittst du dieses Credo ernsthaft? :| Ich kann dies als NichtDeutsche, die als Juedin auch nicht gerade zur beliebtesten BevoelkerungsGruppe zaehlt, nicht bestaetigen.
•Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon JFK » Do 26. Jul 2018, 16:34

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:05)

Und wo siehst du beim Islam trotz der modernen, globalisierten Welt, den Fortschritt?
In theologischer Sich vielleicht?
Oder in islamischen Gesellschaften?


Der Islam kann nicht Reformiert werden in der Moderne, du kannst die Menschen nicht zwingen sich dumm zu stellen, das geht vielleicht bei ideologen, jene die immernoch felsenfesten davon überzeugt, die Entdeckungen der wissenschaft sind nur grobe Verschwörungen gegen Allah, Gott, Jahwe, Jehova usw, es gibt auch Ideologen, die glauben tatsächlich es gibt sowas wie Menschen Rassen, bzw das die Weisse Rasse weiter entwickelt ist was die inteligenz betrifft, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Aspekte die dagegen sprechen, werden einfach ausgeblendet, geleugnet, relativiert oder als Verschwörung von Linksgrünen angesehen

Euroislam bedeutet für mich, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit gegenüber sich selbst, und dann Verständnis und Aufrichtigkeit gegenüber Anderen Moslems, die ihr Kulturelles Erbe nicht aufgeben wollen, auch wenn sie mit einem Bein im Theismus/Atheismus stehen, wenn eine Frau kein Kopftuch trägt ist sie deswegen keine schlechtere oder bessere Muslime ist wie eine ohne Kopftuch, es kommt immer auf den Menschen an, also genau das selbe wie EuroChristententum
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 16:37

JFK hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:34)

Der Islam kann nicht Reformiert werden in der Moderne, du kannst die Menschen nicht zwingen sich dumm zu stellen, das geht vielleicht bei ideologen, jene die immernoch felsenfesten davon überzeugt, die Entdeckungen der wissenschaft sind nur grobe Verschwörungen gegen Allah, Gott, Jahwe, Jehova usw, es gibt auch Ideologen, die glauben tatsächlich es gibt sowas wie Menschen Rassen, bzw das die Weisse Rasse weiter entwickelt ist was die inteligenz betrifft, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Aspekte die dagegen sprechen, werden einfach ausgeblendet, geleugnet, relativiert oder als Verschwörung von Linksgrünen angesehen

Euroislam bedeutet für mich, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit gegenüber sich selbst, und dann Verständnis und Aufrichtigkeit gegenüber Anderen Moslems, die ihr Kulturelles Erbe nicht aufgeben wollen, auch wenn sie mit einem Bein im Theismus/Atheismus stehen, wenn eine Frau kein Kopftuch trägt ist sie deswegen keine schlechtere oder bessere Muslime ist wie eine ohne Kopftuch, es kommt immer auf den Menschen an, also genau das selbe wie EuroChristententum


Gläubige kann man sicher nicht zwingen, sich dumm zu stellen, stimmt.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Al-Suna » Do 26. Jul 2018, 16:42

Senexx hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:27)

Vielleicht sollten wir einfach mehr auf Muslime hören. *duck*


:D, du kannst jederzeit konvertieren. Dann darfst du nicht nur eine Ehefrau züchtigen wenn sie grad keinen Bock auf Sex hat, sondern gleich bis zu 4.
Ist das nicht wundervoll?
ach ja, gaaaanz wichtig: du musst sie alle gleich behandeln, sonst erlaubt dir Allah nur eine :-P
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Marmelada » Do 26. Jul 2018, 16:42

Bleibtreu hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:29)

Gut, ich war offensichtlich noch nicht deutlich genug: Mich kotzt dieses ewige Gejammer an, dass man nichts erreicht, weil man eine bestimmte Abstammung hat;
Genau das Gegenteil ist der Fall. Je mehr erreicht wurde, desto größer ist das "Gejammer".

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... iminierung
ZEIT ONLINE: Aber gleichzeitig steigt doch die Sichtbarkeit von Migranten in Politik und Öffentlichkeit. Die Polizei etwa wirbt offensiv um sie. In Parteien und Redaktionen, aber auch im öffentlichen Dienst arbeiten immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund.

Sauer: Das stimmt, aber es schafft auch Probleme. Wir sprechen hier vom Integrationsparadoxon. Wer besonders integriert, also gut gebildet ist, einen guten Job und Kontakte in die einheimische Bevölkerung hat, empfindet Diskriminierung sehr viel stärker, weil er sagt: Ich mache doch alles, was ihr von mir wollt, und trotzdem bleibe ich der Ausländer.

ZEIT ONLINE: Werden also die Konflikte mit voranschreitender Integration immer größer, oder ist irgendwann eine Schwelle überschritten und es wird wieder besser?

Sauer: Es kommt darauf an, wie die Mehrheitsgesellschaft darauf reagiert, wenn sie auf eine Ärztin mit Kopftuch oder einen deutschtürkischen Rechtsanwalt trifft. Doch die Forderung nach mehr Akzeptanz kann man schon als Integrationsfortschritt werten. Diese Menschen erwarten eine Gleichbehandlung, weil sie hier zu Hause sind.
Aber solche Aspekte hier zur Diskussion zu stellen, ist keinerlei Mühe wert. Jammert und kotzt euch mal schön weiter über den unintegrierbaren Ali aus.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 16:48

Bleibtreu hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:29)



Dieselben Probleme, die Tuerken/Tuerkischstaemmige haben, haben auch Deutsche und andere NichtDeutsche. Vermieter interessiert primaer eins: Ob du deine Miete langfristig puenktlich zahlen kannst. Nicht, ob du Tuerke oder NichtTuerke oder sonstwas bist. Auch wenn es, wie ueberall, vereinzelt rassistische VollPfosten gibt. Dass du mit mehreren Kindern schwieriger eine Wohnung bekommst, geht Deutschen und anderen NichtDeutschen auch genauso. Tuerken/Tuerkischstaemmige die es sich leisten koennen, leben in bestimmten Vierteln nicht/ziehen sobald als moeglich weg oder kaufen/bauen sich ein Eigenheim. Die wollen wie Deutsche & andere NichtDeutsche auch nicht, dass ihre Kinder in Schulen mit einem niedrigen BildungsStandard gehen. Bevorzugen weiterfuehrende und PrivatSchulen. Wen wundert das eigentlich? Mich nicht!

Die die in Firmen dafuer verantwortlich sind Personal einzustellen, interessieren sich in der Regel primaer fuer deine Qualifikationen, Faehigkeiten & deine Vita, nicht fuer deine Abstammung.

Es gibt unzählige Studien und Selbstversuche darüber, dass Ausländer, vor allem Tuerken und Araber, bei der Wohnungs- und Jobsuche allein bei der Nennung des Familiennamens benachteiligt werden. Immer oefter gehen deshalb Firmen zu anonymisierten Bewerbungsverfahren über.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)

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