Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

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Keoma
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Fr 27. Jul 2018, 11:17

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:10)

Das ist hier nicht StudiVZ.
Eine Userin hat ihre Wahrnehmung zum Partnergeschmack der meisten Türkinnen die sie in ihrem Umfeld hat wiedergegeben. Dass dieser subjektive Beitrag jetzt so aufgebauscht wird und wortwörtlich tausend andere mindestens genauso subjektive Beiträge (die meisten Türkinnen werden Zwangsverheiratet, die meisten Türkinnen stehen unter der Fuchtel des Familienoberhauptes, die meisten kopftuchtragenden Frauen machen das aus Zwang,..) unkommentiert zur Kenntnis nimmt und toleriert, enthüllt einfach das Maß an Doppelmoral (und vermutlich auch Kränkung) die in diesem Strang angewendet wird. Es kann sich ja jeder selbst die Frage stellen, welche von den gerade genannten Erfahrungsexpertisen hier weniger rassistisch/islamophob/xenophob ist.


Nicht der meisten, der hübschen.
Ich finde die meisten nicht hübsch.
Und?
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon keinproblem » Fr 27. Jul 2018, 11:20

Keoma hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:17)

Nicht der meisten, der hübschen.
Ich finde die meisten nicht hübsch.
Und?

Es gibt kein Und, ich hoffe einfach wir können uns nun alle aus diesem Kindergarten erheben und wieder über die Integration von Türken reden.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Fr 27. Jul 2018, 11:23

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:20)

Es gibt kein Und, ich hoffe einfach wir können uns nun alle aus diesem Kindergarten erheben und wieder über die Integration von Türken reden.


Und?
Worüber willst du reden?
Dass sie nie funktionieren wird?
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 27. Jul 2018, 11:27

think twice hat geschrieben:(27 Jul 2018, 09:05)

Ein Promi-Banker schreibt ein Buch über Kopftuchmädchen, die zu nicht mehr als zum Gemueseverkauf zu gebrauchen sind und eine ganze Nation kreischt euphorisch: "Sarrazin hat recht!"

Echt jetzt? Alle Deutschen haben das euphorisch gekreischt, du auch? Ich hab das irgendwie ganz anders in Erinnerung, Sarrazin wurde als Rassist gebranntmarkt und verlor seinen Job.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Neandertaler » Fr 27. Jul 2018, 11:29

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:20)

Es gibt kein Und, ich hoffe einfach wir können uns nun alle aus diesem Kindergarten erheben und wieder über die Integration von Türken reden.

:thumbup:



Keoma hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:23)

Und?
Worüber willst du reden?
Dass sie nie funktionieren wird?

Sie hat, teilweise, schon hervorragend funktioniert.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon keinproblem » Fr 27. Jul 2018, 11:31

Keoma hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:23)

Und?
Worüber willst du reden?
Dass sie nie funktionieren wird?


Wie einige Seiten vorher (ich denke von Marmelade) schon geschrieben wurde, gibt es tiefenpsychologische Gründe dafür wieso sich zunehmend Leute mit türkischem Background eher mit der Türkei als mit Deutschland identifizieren. Wenn wir wirklich eine integere Gesellschaft anstreben, müssen wir Deutschtürken als Teil von uns ansehen, der sich aus diversen Gründen zu einem großen Teil mehr mit einer anderen Gesellschaft identifizieren kann - nicht als Türken die jetzt schon einige Generationen hier sind und sich eigentlich Deutsche nennen sollten wenn sie das ganze Ding hier ernst meinen. Wenn der Diskurs bereits auf dem Fundament beginnt "wir haben schon etwas für eure Integration getan und wenn ihr den Rest nicht gebacken kriegt dann wäre es anständig sich zu verziehen", wird niemals etwas Konstruktives dabei rauskommen.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Fr 27. Jul 2018, 11:33

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:31)

Wie einige Seiten vorher (ich denke von Marmelade) schon geschrieben wurde, gibt es tiefenpsychologische Gründe dafür wieso sich zunehmend Leute mit türkischem Background eher mit der Türkei als mit Deutschland identifizieren. Wenn wir wirklich eine integere Gesellschaft anstreben, müssen wir Deutschtürken als Teil von uns ansehen, der sich aus diversen Gründen zu einem großen Teil mehr mit einer anderen Gesellschaft identifizieren kann - nicht als Türken die jetzt schon einige Generationen hier sind und sich eigentlich Deutsche nennen sollten wenn sie das ganze Ding hier ernst meinen. Wenn der Diskurs bereits auf dem Fundament beginnt "wir haben schon etwas für eure Integration getan und wenn ihr den Rest nicht gebacken kriegt dann wäre es anständig sich zu verziehen", wird niemals etwas Konstruktives dabei rauskommen.


Und wie stellst du dir etwas Konstruktives vor, wenn immer mehr sich über Nationalismus und Glauben definieren?
Oder was könnten für Maßnahmen ergriffen werden, die immer stärkere freiwillige Segregation zu verhindern?
Wie könnte man eine Durchmischung fördern?
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Neandertaler » Fr 27. Jul 2018, 11:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:27)

Echt jetzt? Alle Deutschen haben das euphorisch gekreischt, du auch? Ich hab das irgendwie ganz anders in Erinnerung, Sarrazin wurde als Rassist gebranntmarkt und verlor seinen Job.

Komm doch nicht mit Tatsachen hier geht es um Emotionen
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 27. Jul 2018, 11:35

PeterK hat geschrieben:(27 Jul 2018, 00:12)

Nein. Es ist nicht "rassistisch", jemanden (oder die Mehrheit einer Gruppe) unattraktiv zu finden. Es ist auch nicht "rassistisch", zu meinen, dass andere so denken/empfinden.

Un wenn ich Dir nun mitteile, dass sich die Mehrheit schwarzafrikanischer Frauen unattraktiv finde, ist das auch nicht rassistisch?
Zuletzt geändert von firlefanz11 am Fr 27. Jul 2018, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 27. Jul 2018, 11:39

Essence hat geschrieben:(27 Jul 2018, 02:33)
Die gebildeten unter den Türkinnen, also die mit Verstand, orientieren sich natürlich soziologisch nach oben, stehen also, wie alle anderen Frauen auch, auf Intelligenz und Integrität (und natürlich das gewisse Etwas ...). Da sind Deutsche dann, so pauschal wie sie das hier behaupten wollen, nicht mehr von der Partnersuche ausgeschlossen.

Das heisst aber nicht dass sie sich soziologisch nach oben SCHLAFEN...
Sorry, wenn ich da was falsch verstanden bzw. interpretiert haben sollte aber das liest sich gerade so...
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Neandertaler » Fr 27. Jul 2018, 11:40

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:31)

...müssen wir Deutschtürken als Teil von uns ansehen, der sich aus diversen Gründen zu einem großen Teil mehr mit einer anderen Gesellschaft identifizieren kann - nicht....
die Deutschen sollen uns als deutsche ansehen, aber gleichzeitig soll niemand unser Türkenttum in Frage stellen ist eine widersprüchliche Förderung.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon keinproblem » Fr 27. Jul 2018, 11:41

Keoma hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:33)

Und wie stellst du dir etwas Konstruktives vor, wenn immer mehr sich über Nationalismus und Glauben definieren?
Oder was könnten für Maßnahmen ergriffen werden, die immer stärkere freiwillige Segregation zu verhindern?
Wie könnte man eine Durchmischung fördern?


Durchmischung halte ich nicht unbedingt für erforderlich. Ich muss mich an dieser Stelle konkreter ausdrücken: Ich sehe das Problem nicht darin, dass sich viele Türken zu viel mit der Türkei identifizieren, sondern dass sich viele Türken zu wenig mit Deutschland identifizieren. Wenn sich einer mehr mit einem Land in dem er nicht mal lebt identifiziert als mit dem in dem ich mit ihm zusammen lebe, ist mir das komplett egal. Wenn er sich praktisch gar nicht mit Deutschland identifiziert wird das zum Hindernis des gemeinsamen Lebens. Aus dieser Haltung heraus kommt nämlich eine Attitüde, die der nicht integrierten Person das Gefühl gibt deutsche Probleme sind nicht meine Probleme und dass ich hier aus Nutzen zum Zweck und nicht zum leben da bin.

Das Konstruktivste das man zur Zeit machen kann, ist den Leuten nicht an den Kopf zu werfen wen sie wählen.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon JFK » Fr 27. Jul 2018, 11:41

firlefanz11 hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:35)

Un wenn ich Dir nun mitteile, dass sich die Mehrheit schwarzafrikanischer Frauen unattraktiv finde, ist die auch nicht rassistisch?


Das ist so wie, Kartoffen ist Rassistisch.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Merkel_Unser » Fr 27. Jul 2018, 11:42

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:31)

Wie einige Seiten vorher (ich denke von Marmelade) schon geschrieben wurde, gibt es tiefenpsychologische Gründe dafür wieso sich zunehmend Leute mit türkischem Background eher mit der Türkei als mit Deutschland identifizieren. Wenn wir wirklich eine integere Gesellschaft anstreben, müssen wir Deutschtürken als Teil von uns ansehen, der sich aus diversen Gründen zu einem großen Teil mehr mit einer anderen Gesellschaft identifizieren kann - nicht als Türken die jetzt schon einige Generationen hier sind und sich eigentlich Deutsche nennen sollten wenn sie das ganze Ding hier ernst meinen. Wenn der Diskurs bereits auf dem Fundament beginnt "wir haben schon etwas für eure Integration getan und wenn ihr den Rest nicht gebacken kriegt dann wäre es anständig sich zu verziehen", wird niemals etwas Konstruktives dabei rauskommen.


Ich bin der Überzeugung, dass die Integration von großen Bevölkerungsgruppen garnicht gelingen kann, weil dazu dann i.d.R. garkeine Notwendigkeit mehr besteht. Warum sollten sich die Türken integrieren oder gar Deutsch lernen, wenn sie doch einfach komplett in einer Parallelgesellschaft inklusive eigenem Stadtbezirk leben können. Es ist dann eben auch ein Selbstläufer, dass sich diese Parallelgesellschaften zur sozialen Unterschicht entwickeln. Das gleiche Phänomen können wir abgeschwächt auch bei den Russen oder bei den Nordafrikanern in Frankreich beobachten.

Kleinere Bevölkerungsgruppen integrieren sich alleine schon deshalb gut, weil sie keine andere Wahl haben. Asiaten, Spanier oder Amerikaner besitzen hier eben keine riesige Community, in der sie sich komplett abschotten könnten.

Als Folge sollte man es m.M. in Zukunft dringend vermeiden, größere Gruppen aus einzelnen Ländern aufzunehmen. Man sieht bei den Türken und z.T. auch bei den Russen, dass es selbst über Generationen hinweg einfach nicht funktioniert.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon keinproblem » Fr 27. Jul 2018, 11:44

Neandertaler hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:40)

die Deutschen sollen uns als deutsche ansehen, aber gleichzeitig soll niemand unser Türkenttum in Frage stellen ist eine widersprüchliche Förderung.


Nein, diese Entweder-Oder Haltung ist in meinen Augen das Kernproblem. Warum soll einer nicht zwei mal ne Heimat haben? (man beachte, dass es im Deutschen nicht mal einen Plural für Heimat gib).
Wir sind nun mal traditionell ein ethnisch sehr homogenes Land und müssen verstehen, dass Länder in denen schon seit Jahrhunderten multiethnisch gelebt wird in bestimmten Gesichtspunkten einfach ganz andere Ansichten haben.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Marmelada » Fr 27. Jul 2018, 11:45

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:20)

Es gibt kein Und, ich hoffe einfach wir können uns nun alle aus diesem Kindergarten erheben und wieder über die Integration von Türken reden.
Man merkt, du bist noch nicht lange genug hier. Hier läuft das so: Man sieht im Strangtitel irgendwas mit "Türke", ist hart getriggert und legt los mit seinen Beobachtungen zum unintegrierbaren Türken. Den Eingangsbeitrag überfliegt man bestenfalls, die Links dort werden nicht gelesen.

keinproblem hat geschrieben:
Wie einige Seiten vorher (ich denke von Marmelade) schon geschrieben wurde, gibt es tiefenpsychologische Gründe dafür wieso sich zunehmend Leute mit türkischem Background eher mit der Türkei als mit Deutschland identifizieren. ...
Das ist auch Thema der Studie aus dem Eingangsbeitrag. Aber wie gesagt, mit so einem Forschungsscheiß braucht man hier nicht anzukommen.
Zuletzt geändert von Marmelada am Fr 27. Jul 2018, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Fr 27. Jul 2018, 11:45

keinproblem hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:44)

Nein, diese Entweder-Oder Haltung ist in meinen Augen das Kernproblem. Warum soll einer nicht zwei mal ne Heimat haben? (man beachte, dass es im Deutschen nicht mal einen Plural für Heimat gib).
Wir sind nun mal traditionell ein ethnisch sehr homogenes Land und müssen verstehen, dass Länder in denen schon seit Jahrhunderten multiethnisch gelebt wird in bestimmten Gesichtspunkten einfach ganz andere Ansichten haben.


Zwei Heimaten bedeutet dann Türkei und die Deutsch-Türkei.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Fr 27. Jul 2018, 11:47

Bleibtreu hat geschrieben:(27 Jul 2018, 10:34)

Stimmt, an sexueller Anziehung ist nichts rassistisch, aber denk mal ueber diesen Ausfluss Ein nicht in wesentliches Detail muss ich dir noch mitteilen: Hübsche Türkinnen stehen nicht auf deutsche Männer. Sie finden sie unattraktiv und langweilig. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. nach

... stehen nicht auf deutsche Maenner. Wie sehen deutsche Maenner denn aus, dass sie angeblich pauschal als unattraktiv & langweilig gelten koennten? Sind sie alle 1,60 klein oder 1,90 gross? Sind sie alle blond oder dunkelhaarig; blau- oder braunaeugig; haben sie alle bluetenweisse Haut + SommerSprossen? Haben sie alle einen Buckel oder zu grosse Fuesse? Deutschen Maenner muessen ein signifikantes, fuer jeden sichtbares Merkmal haben, das ihnen allen gemein sein muss und das Tuerkinnen deswegen abstoesst. Ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich habe in D die unterschiedlichsten deutschen Maenner gesehen. Ich habe an deutschen Maennern nichts typisch deutsches ausmachen koennen. Du schon?


Der Schmonz soll Taktik gewesen sein - gibt es eine noch bloedere Ausrede? :D Seit wann ist TT eine kuehle Taktikerin? Eher: Ich schreib erst und dann denk ich nach - Wer wie TT Briten pauschal als "Inselaffen" anbruellt und das fuer normal haelt oder mir schrieb, ich haette als NichtDeutsche nicht zu deutschen Themen zu diskutieren, hat mit Rassismus kein grundsaetzliches Problem, sondern bedient ihn durchaus gerne. Was sie hier Gestern abgelassen hat passt gut zu dem Bild, das ich bisher von ihren "Meinungen" gewonnen habe.


Natuerlich ist eine Aussage wie " Hübsche Türkinnen stehen nicht auf deutsche Männer. Sie finden sie unattraktiv und langweilig." absolut idiotisch und falsch. Und ich gebe dir auch Recht das jemand der einem Nicht Deutschen wie uns beiden sagt das wir ueber deutsche Themen nicht diskutieren duerfen zweifelhaft mit dem dem Begriff Rassismus umgeht.

Dann wiederrum bin ich Mann und sollte besser wissen als mich einzumischen wenn 2 Frauen streiten :thumbup:
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Fr 27. Jul 2018, 11:48

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Jul 2018, 11:27)

Echt jetzt? Alle Deutschen haben das euphorisch gekreischt, du auch? Ich hab das irgendwie ganz anders in Erinnerung, Sarrazin wurde als Rassist gebranntmarkt und verlor seinen Job.

Deine Erinnerung trügt. Erstmal hat sich Thilos Meisterwerk als Bestseller verkauft und jeder anständige Deutsche hatte es in seinem Bücherregal stehen und pflichtete ihm bei. Thilo war monatelang in jeder Talkshow zu sehen und durfte seine kruden Thesen zum Besten geben. Erst als ihm immer mehr Wissenschaftler, Forscher, Lehrer und Polizeibeamte oeffentlich widersprachen, auf die der Thilo sich berief und erklärten, der Thilo wuerde nicht in ihrem Sinne sprechen, wendete sich langsam das Blatt. Und ja, letztendlich stand Thilo als genau das da, wie er es verdient hat: Als Hetzer und Rassist.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 27. Jul 2018, 11:48

Raul71 hat geschrieben:(27 Jul 2018, 09:33)
Welcher deutsche Mann interessiert sich ernsthaft für eine Türkin? Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass man oft auf ernsthafte Schwierigkeiten stoßen kann. Deshalb lässt man es gleich.

Ja, klar. Nicht zu vergessen, dass man an die eh nur ran kommt wenn man(n) gongret grasse 3er BMW o. Mercedes fährt, hm? Und dann wär ja noch zu erwähnen, dass die grundsätzlich auf zu viel bling bling stehen, ständig das neueste Handy brauchen, und als Prinzesschen verehrt werden wollen... :rolleyes:
Wenn man sich ernsthaft verliebt ist es völlig egal auf welche Hürden man da stoßen KÖNNTE. Man versucht sie zu überwinden o. zumindest zu umgehen...
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