Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

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Tomaner
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Tomaner » Mo 14. Sep 2015, 11:05

Tom Bombadil » Sa 12. Sep 2015, 09:13 hat geschrieben:Da schließt sich der Kreis zwischen links- und rechtsaußen, alles eine rotbraune Soße.

Du mußt ja selbst Braune für so große Verbrecher halten, dass diese nur noch zu relativieren sind, indem man sie mit Linken verharmlost.
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Tom Bombadil
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 14. Sep 2015, 11:08

Wer will denn "Braune" verharmlosen oder relativieren? Ich jedenfalls nicht. Aber wer Menschen entmenschlicht, ist kein Deut besser als die Faschisten, die er vorgeblich bekämpfen will.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Lighthouse » Mo 14. Sep 2015, 14:23

Tomaner » Mo 14. Sep 2015, 10:05 hat geschrieben:Du mußt ja selbst Braune für so große Verbrecher halten, dass diese nur noch zu relativieren sind, indem man sie mit Linken verharmlost.



Du scheinst Bürgerliche und Liberale zu vergessen.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Piedro » Mo 14. Sep 2015, 19:02

Nathan » So 13. Sep 2015, 08:05 hat geschrieben:
Zynische Semantik, nichts weiter. Die Rechtsextremen bedienen sich bevorzugt aus dem Regal positiv besetzter Begriffe ihrer Gegner. Ganz typisch kommen sie neuerdings auf die Idee, sich selbst als "Resistance" zu bezeichnen, gilt doch die Resistance als mutige, opferbereite Guerillatruppe, die gegen Eindringlinge in ihrem Land kämpfte. Das ist semantisch positiv besetzt.
Die Parallelen sind an Zynismus nicht zu übertreffen. Erstens waren es ja ausgerechnet ihre ideologischen Urväter, gegen die sich die Resistance wehrte und zweitens kann man als normal denkender Mensch Einwanderung und Asylgesuch nicht mit der militärischen Eroberung Nordfrankreichs vergleichen, während deren Verlauf es zu massenweise Toten auf den Schlachtfeldern kam und nach ihr zu massenweise Toten unter der Zivilbevölkerung, sowie zu einer völligen Vereinnahmung des gesamten Landesteils.

Aber so sind sie. Es sind drei oder vier Brunnenvergifter, die Marx oder Brecht oder andere linke Lichtgestalten zitieren, selbstredend um zu beweisen, dass schon Marx und Brecht rechtsextreme Führer waren. Der überwiegende Rest der Neonazis kann nicht lesen und läßt sich die Inhalte der rechtsradikalen Texte von einem Sozialarbeiter vorlesen und plappert sie dann nach.


Ich hätte eine Antwort von Schelm vorgezogen, aber da kommt nix. Warum wohl?

Das ist genau die gleiche Nummer, weshalb Brockenhexe gesperrt wurde. Rechtsextreme Gewalt wird als Widerstand verklärt. Schelm erhebt die Schläger von Heidenau zur "Resistance". Weil er weiß, was ihm hier dafür blüht, kuscht er und hält die Klappe, die reißt er lieber neben auf... Resistance ist angesagt...

Ich kann dir gar nicht sagen wie froh ich bin, daß Hetze in diesem Forum nicht geduldet wird. :D
Zuletzt geändert von Piedro am Mo 14. Sep 2015, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Piedro » Mo 14. Sep 2015, 19:08

Agesilaos Megas » Mo 14. Sep 2015, 09:46 hat geschrieben:

Ganz schlechtes Bsp. ...

Nach NS-Werwölfen jetzt Quatschkis Blut-und-Boden-Revierwölfe.


Sag mal, wenn die Wölfe für Dich so vorbildlich sind, warum strullst Du dann nicht an das nächste Asylantenheim, nur um zu zeigen, wie "wehrhaft deutsch" Du doch im Revierkampf bist. Ich denke, dass das für viel Unterhaltung sorgen wird. Denn so stellen sich die finstersten Antideutschen, wie Deinesgleichen sie gern nennt, den Teutonen vor.

:rolleyes:


Das macht er (hoffentlich nur) virtuell, dafür ziemlich konsequent.
Piedro

Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Piedro » Mo 14. Sep 2015, 19:13

Flat » Mo 14. Sep 2015, 09:59 hat geschrieben:Moin,

letztlich ist die Bezeichnung für solche Typen wirklich schwierig.

Nehmen wir mal das hier schon genannte Arschloch. Da kommt zwar Scheiße raus, aber es ist ein sehr nützliches Organ.

Bei dem Nazipack kommt auch Scheiße raus, aber es ist nicht im geringsten nützlich.

schwierig, schwierig



Bo ey, jetzt hast du aber vergessen zu differenzieren! Nicht jedes restenthirnte, rassistische Arschloch ist gleich ein Nazi. Manche sind einfach nur strunzdoof, von blindem Haß getrieben und auf nichts anderes stolz als auf das, was in ihrem Paß steht. Und besorgt natürlich, sowas von besorgt... Widerwärtig sind die alle, und ob man sie als Pack adelt oder als Arschloch verabscheut macht keinen Unterschied, Hauptsache die Brut kriegt mit, wie sehr das Volk sich vor ihnen ekelt.
Zuletzt geändert von Piedro am Mo 14. Sep 2015, 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 16. Sep 2015, 18:28

steve1974 » Mi 9. Sep 2015, 21:36 hat geschrieben:-
Sigmar Gabriel hat rechtsextreme Störer in Heidenau als "Pack" bezeichnet .
Eine gerechte Zurechtweisung oder unzulässige Beleidigung ?
Was sagen Juristen dazu ?
Bitte nur wirklich fundierte Stellungnahmen, keine Mutmaßungen .....
-


Ich mag Gabriel eigentlich nicht, doch wo er Recht hat, da hat er nun mal Recht !
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
Demolit

Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Demolit » Mi 16. Sep 2015, 18:46

Sigmar Gabriel hat rechtsextreme Störer in Heidenau als "Pack" bezeichnet .
Eine gerechte Zurechtweisung oder unzulässige Beleidigung ?
Was sagen Juristen dazu ?
Bitte nur wirklich fundierte Stellungnahmen, keine Mutmaßungen .....
-


Gabriel hat nicht nur recht. Er würde auch bei dämlichen Gegenwind vom Pack ( sprich Anzeige) immer Recht bekommen. Denn Pack ist keine Beleidigung im Sinne des 185 StGB. Zwar können auch Personenvereinigungen (also Gruppen) als Tatbetroffene in Betracht kommen, allerdings müssen die klar umrissen werden können. Also die Beleidigung muss als Adressaten eine klar feststellbare Gruppe treffen.

Die ist nun mal im Falle Gabriel nicht da, wen spricht er denn da als Gruppe konkret an, wo ist die ??

Also?

.......ist die Äußerung rechtmäßig und gut. Der Poster ist ein armseliges Licht, weil er etwas hier rein schiebt, was er sich wo anders hin schieben kann..

echt ;)
Zuletzt geändert von Demolit am Mi 16. Sep 2015, 18:47, insgesamt 2-mal geändert.
Piedro

Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Piedro » Do 17. Sep 2015, 22:06

Als könnte man diese ekelhafte, hirntote Brut beleidigen. Das schafft auch kein Gabriel.

"Wer hierherkommt und hier Parolen brüllt, Brandsätze schmeißt, Steine schmeißt, im Internet dazu aufruft, Leute umzubringen oder körperlich zu verletzen, diejenigen haben nur eine einzige Antwort von jedem von uns verdient: Ihr gehört nicht zu uns, euch wollen wir nicht. Bei uns zuhause würde man sagen, das ist Pack, was sich hier rumgetrieben hat."

Pack ist geschmeichelt, da fehlt mindestens ein Adjektiv.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 18. Sep 2015, 10:30

Piedro » Do 17. Sep 2015, 21:06 hat geschrieben:Als könnte man diese ekelhafte, hirntote Brut beleidigen. Das schafft auch kein Gabriel.

"Wer hierherkommt und hier Parolen brüllt, Brandsätze schmeißt, Steine schmeißt, im Internet dazu aufruft, Leute umzubringen oder körperlich zu verletzen, diejenigen haben nur eine einzige Antwort von jedem von uns verdient: Ihr gehört nicht zu uns, euch wollen wir nicht. Bei uns zuhause würde man sagen, das ist Pack, was sich hier rumgetrieben hat."

Pack ist geschmeichelt, da fehlt mindestens ein Adjektiv.




An anderer Stelle, zu frueheren Zeiten, habe ich schon mal angeregt, die moegen bitteschoen nach Madagaskar oder Indien auswandern (da, wo der Pfeffer waechst)
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Mari » Fr 18. Sep 2015, 11:42

steve1974 » Mi 9. Sep 2015, 22:36 hat geschrieben:-
Sigmar Gabriel hat rechtsextreme Störer in Heidenau als "Pack" bezeichnet .
Eine gerechte Zurechtweisung oder unzulässige Beleidigung ?
Was sagen Juristen dazu ?
Bitte nur wirklich fundierte Stellungnahmen, keine Mutmaßungen .....
-


Ich versuchs mal. Pack ist nach Wikipedia ein anderes Wort für Gesindel. Hier ist die Definition:

"Das abgeleitete, stark abwertende Wort Gesindel bezeichnet hingegen im modernen Sprachgebrauch pauschal Personen, denen sich der Sprecher moralisch und/oder in der sozialen Ordnung übergeordnet sieht und denen aus Sicht des Sprechers unkultivierte oder asoziale, möglicherweise auch kriminelle Verhaltensweisen zugesprochen werden. Es wird daher für verschiedenste Personenkreise verwendet, von Personen ohne festen Wohnsitz, Arbeitslose und Personen ohne geregeltes Einkommen bis hin zu Personen, die wegen Armut nicht den gesellschaftlichen Sollvorstellungen entsprechen. Begriffe mit ähnlicher Bedeutung sind Pack, Bagage und Pöbel."

Mit der Bezeichnung Pack hat Gabriel einfach nur seine Meinung über demonstrierende Bürger geäußert. Die Meinungsfreiheit ist im Grundgesetz garantiert und deshalb kann er möglichen Klagen gelassen entgegensehen.

Gabriel sollte sich bei seiner Wortwahl aber bewusst sein, dass er sich damit moralisch besserstellt als "Personen ohne festen Wohnsitz, Arbeitslose und Personen ohne geregeltes Einkommen bis hin zu Personen, die wegen Armut nicht den gesellschaftlichen Sollvorstellungen entsprechen." Und das wussten wir ja auch schon, dass unser Herr Gabriel moralisch was Besseres ist.
LG Mari
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Agesilaos Megas » Fr 18. Sep 2015, 13:53

Mari » Fr 18. Sep 2015, 11:42 hat geschrieben:
Ich versuchs mal. Pack ist nach Wikipedia ein anderes Wort für Gesindel. Hier ist die Definition:

"Das abgeleitete, stark abwertende Wort Gesindel bezeichnet hingegen im modernen Sprachgebrauch pauschal Personen, denen sich der Sprecher moralisch und/oder in der sozialen Ordnung übergeordnet sieht und denen aus Sicht des Sprechers unkultivierte oder asoziale, möglicherweise auch kriminelle Verhaltensweisen zugesprochen werden. Es wird daher für verschiedenste Personenkreise verwendet, von Personen ohne festen Wohnsitz, Arbeitslose und Personen ohne geregeltes Einkommen bis hin zu Personen, die wegen Armut nicht den gesellschaftlichen Sollvorstellungen entsprechen. Begriffe mit ähnlicher Bedeutung sind Pack, Bagage und Pöbel."

Mit der Bezeichnung Pack hat Gabriel einfach nur seine Meinung über demonstrierende Bürger geäußert. Die Meinungsfreiheit ist im Grundgesetz garantiert und deshalb kann er möglichen Klagen gelassen entgegensehen.

Gabriel sollte sich bei seiner Wortwahl aber bewusst sein, dass er sich damit moralisch besserstellt als "Personen ohne festen Wohnsitz, Arbeitslose und Personen ohne geregeltes Einkommen bis hin zu Personen, die wegen Armut nicht den gesellschaftlichen Sollvorstellungen entsprechen." Und das wussten wir ja auch schon, dass unser Herr Gabriel moralisch was Besseres ist.




Wo ist Dein Problem? So ein Massenauflauf, getränkt in Selbstgerechtigkeit und antisozialer Bereitschaft, kommt nun einmal dem Pack gleich. Wir können diese Neonazis auch Pöbel, Mob etc. nennen. Dazu fehlten wohl noch die Gewaltakte, die an den Folgetagen kamen. Ein junger Malergeselle (NPD) meldete zwar ganz legal eine Demo an und über Facebook kam der rechtsradikalste Abschaum, inmitten der braven Wutbürger, heizte an und hetzte auf, und ganz illegal wurde aber den 250 Asylanten Obdach verwehrt. Echt asozial. Ich hoffe, dass Du nicht eines Tages als Opfer in eine solche Situation geraten musst.

Apropros moralisch besser: Auch die Nazi-Krawallmacher durften Merkel in H. als "Volksverräter" etc. beschimpfen. So, wo ist das Problem mit der Moralisierung? Vllt. ist es ja auch genau diese strunzdumme antisoziale Haltung, die jeden Bürgerdialog mit dem rechten Rand unmöglich macht?
Zuletzt geändert von Agesilaos Megas am Fr 18. Sep 2015, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 18. Sep 2015, 13:56

Mari » Fr 18. Sep 2015, 10:42 hat geschrieben:
Ich versuchs mal. Pack ist nach Wikipedia ein anderes Wort für Gesindel. Hier ist die Definition:

"Das abgeleitete, stark abwertende Wort Gesindel bezeichnet hingegen im modernen Sprachgebrauch pauschal Personen, denen sich der Sprecher moralisch und/oder in der sozialen Ordnung übergeordnet sieht und denen aus Sicht des Sprechers unkultivierte oder asoziale, möglicherweise auch kriminelle Verhaltensweisen zugesprochen werden. Es wird daher für verschiedenste Personenkreise verwendet, von Personen ohne festen Wohnsitz, Arbeitslose und Personen ohne geregeltes Einkommen bis hin zu Personen, die wegen Armut nicht den gesellschaftlichen Sollvorstellungen entsprechen. Begriffe mit ähnlicher Bedeutung sind Pack, Bagage und Pöbel."

Mit der Bezeichnung Pack hat Gabriel einfach nur seine Meinung über demonstrierende Bürger geäußert. Die Meinungsfreiheit ist im Grundgesetz garantiert und deshalb kann er möglichen Klagen gelassen entgegensehen.

Gabriel sollte sich bei seiner Wortwahl aber bewusst sein, dass er sich damit moralisch besserstellt als "Personen ohne festen Wohnsitz, Arbeitslose und Personen ohne geregeltes Einkommen bis hin zu Personen, die wegen Armut nicht den gesellschaftlichen Sollvorstellungen entsprechen." Und das wussten wir ja auch schon, dass unser Herr Gabriel moralisch was Besseres ist.



Anstelle von Pack haette er auch das genauso treffende Wort Abschaum waehlen koennen.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Marie-Luise » Fr 18. Sep 2015, 14:12



>539 v. Chr. eroberten die Armeen von Kyros dem Großen, dem ersten König von Altpersien, die Stadt Babylon. Aber es waren seine darauf folgenden Maßnahmen, die einen großen Fortschritt für die Menschheit darstellten. Er befreite die Sklaven, erklärte, dass alle Menschen das Recht haben, ihre eigene Religion zu wählen, und stellte Rassengleichheit her.<

Das wird Muslime aber nicht freuen. Sie schrieben solche Wohltaten doch Mohammed zu.

:?:
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Tomaner » Fr 18. Sep 2015, 17:26

Tom Bombadil » Mo 14. Sep 2015, 10:08 hat geschrieben:Wer will denn "Braune" verharmlosen oder relativieren? Ich jedenfalls nicht. Aber wer Menschen entmenschlicht, ist kein Deut besser als die Faschisten, die er vorgeblich bekämpfen will.

Es wurde aber niemand entmenschlicht, sondern die Wahrheit gesagt. Entmenschlichen oder die Nähe zum Barbarentum machen die Neonazis selbst.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 18. Sep 2015, 17:38

Tomaner » Fr 18. Sep 2015, 17:26 hat geschrieben:Es wurde aber niemand entmenschlicht, sondern die Wahrheit gesagt. Entmenschlichen oder die Nähe zum Barbarentum machen die Neonazis selbst.

Sowas behaupten Faschos auch immer von ihren Gegnern.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Quatschki » Fr 18. Sep 2015, 17:46

Orwellhatterecht » 18. Sep 2015, 10:30 hat geschrieben:


An anderer Stelle, zu frueheren Zeiten, habe ich schon mal angeregt, die moegen bitteschoen nach Madagaskar oder Indien auswandern (da, wo der Pfeffer waechst)

Wenn jemandem die Auswanderung empfohlen werden kann, dann doch eher den vaterlandslosen Gesellen, den Multikultis und Islamistenbefürwortern, den bindungsfernen Schichten, die wie ein genmanipulierter Rapspollen herumschwirren und überall Wurzeln schlagen können ohne besondere Ansprüche an ihre Umwelt und ohne Bedürfnis nach Heimat
Zuletzt geändert von Quatschki am Fr 18. Sep 2015, 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Tomaner » Sa 19. Sep 2015, 00:23

Quatschki » Fr 18. Sep 2015, 16:46 hat geschrieben:Wenn jemandem die Auswanderung empfohlen werden kann, dann doch eher den vaterlandslosen Gesellen, den Multikultis und Islamistenbefürwortern, den bindungsfernen Schichten, die wie ein genmanipulierter Rapspollen herumschwirren und überall Wurzeln schlagen können ohne besondere Ansprüche an ihre Umwelt und ohne Bedürfnis nach Heimat

Bester Nazijargon! Wie angeblich vaterlandsliebende Nazis Deutschland 45 hinterlassen haben ist bekannt! Nazis reden über Kultur! Ausgerechnet die die im Nazijargon hier her kommen wollen uns Nachhilfe in Kultur geben. Nazikultur ist Bücherverbrennung, Rauben von Kunst und ihre eigenen Bauten die sie fürs 1000 jährige Reich errichten wollten bröckelten nach ein paar Jahren oder wurden nie fertig. Nazidosenköpfe die ihre Frazen in den Straßen herumtragen wollen und unser schönes Deutschland seit Jahrzehnten nur mit Lügen, Hetze, Morde und Verbrechen aller Art überziehen, sollten Demokraten keine Lehren erteilen, sondern in die Löchern für immer verschwinden, aus denen sie empor gekommen sind. Die ganze Welt weiß wie es um diese Dosenköpfe steht, in den Menschenrechten wurde es beschrieben: Da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte eben durch die Nazis zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllt haben!
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon Fadamo » Sa 19. Sep 2015, 08:27

NMA » Sa 12. Sep 2015, 07:37 hat geschrieben:Ich habe schon Schwierigkeiten, dieses primitive Geschmeiß, das Flüchtlingsheime anzündet und Flüchtlinge mit Gewalt begrüßt .


Mit der Gewaltbegrüßung meinst du bestimmt die kroatischen , ungarischen , slowenischen Grenzsoldaten ?
Ich bin auch über so viel Gewalt schockiert.
Niemand hat das Recht (egal ob rechte Gewalttäter oder staatliche Gewalttäter) auf wehrlose Menschen einzuhauen.
Mich sperrt man aus einigen Threads ,weil ich satirische Bemerkungen geäußert habe und die Mächtigen dürfen mit Knüppel und Reizgas auf Flüchtlinge einhauen. Was meinsten was den Flüchtlingen mehr weh tut ?
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Darf ein Politiker Bürger beleidigen ?

Beitragvon schelm » Sa 19. Sep 2015, 09:03

Quatschki » Fr 18. Sep 2015, 16:46 hat geschrieben:Wenn jemandem die Auswanderung empfohlen werden kann, dann doch eher den vaterlandslosen Gesellen, den Multikultis und Islamistenbefürwortern, den bindungsfernen Schichten, die wie ein genmanipulierter Rapspollen herumschwirren und überall Wurzeln schlagen können ohne besondere Ansprüche an ihre Umwelt und ohne Bedürfnis nach Heimat

So ist es. Man will Multikultur, begreift aber nicht deren Voraussetzung, nämlich diverse ( relativ) homogene Gemeinschaften, die durch ihre Homogenität überhaupt in der Lage waren eine Kultur zu entwickeln, die sich von anderen Kulturen unterscheidet. Wer nicht bereit ist über Balance zu reden, dies per se als rassistisch verwirft, der begreift auch die Crux des eignen Denkens nicht : Je ausgeprägter die Diversität, je mehr eine Gemeinschaft einem Flickenteppich verschiedener Kulturen gleicht, umso schneller verschwinden in ihr die diversen Kulturen und mutieren ( bestenfalls ) zu einem gesichtslosen Verfassungsbrei und einer neuen Monokultur ohne echte Kunst und Folklore, denn beides ist immer auch Spiegel des Denkens, Fühlens und Handelns einer gemeinschaftlichen Entwicklung über Generationen.

Wenn in einer Gemeinschaft aber nicht mehr ausreichend Menschen gemeinsame, konkrete Interessen verfolgen, dann sterben die Akzente aus, die über Generationen sich ausprägten und die jeweilige Kultur unterschieden von einer anderen.

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