Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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d'Artagnan
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon d'Artagnan » Mi 16. Sep 2020, 13:24

relativ hat geschrieben:(16 Sep 2020, 13:18)

Das mag sein, aber meinst du wir gehören dann den Gefressenen an? Wenn dies so kommt, haben wir unsere Hausaufgaben nicht richtig gemacht.
Das es Beeinträchtigungen geben wird ist klar, oder hast du darauf gehofft, daß es uns dann sofort wieder so geht wie vor der Corona Krise.
Es wird viel darauf ankommen wie auch andere Länder aus der Krise rauskommen und ob unsere Produkte dann dort noch so gefragt sind.

Ehrlich gesagt denke ich dass die Krise noch nicht mal angefangen hat. Die hunderte von Milliarden die jetzt gedruckt werden, das kann doch nicht gut gehen. Ist aber ein anderes Thema. Die Flüchtlingsthematik hat nur insofern etwas zu tun, dass junge kräftige Leistungsempfänger bei evtl. rezessionsbedingten Leistungsausfällen ungemütlich werden könnten, was bestimmt nicht zur innenpolitischen Stabilität beitragen dürfte. Dies nur als Kassandra-Ruf. Ich hoffe ich habe Unrecht.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Meruem » Mi 16. Sep 2020, 13:49

d'Artagnan hat geschrieben:(16 Sep 2020, 13:12)

Ich sehe das pessimistischer. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Ob es anderen genauso schlecht oder sogar schlechter geht macht dann keinen großen Unterschied. Hoffen wir, dass der Sturm nicht so stark wird wie angekündigt...



Naja der Satz erst kommt das,Fressen dann die Moral, sieht und kann man hier vorzüglich wieder bei einigen Usern lesen wenn dann Begeiffe wie Asyltourismus wieder fallen ,,weiß man woher politisch da,der Wind weht, ich denke zu erst kommt das Ego ( ICH ICH ICH ICH ICH..............) und dann vielleicht irgendwann mal die Moral trifft es wohl bei diesen Zeitgenissen besser.
Zuletzt geändert von Meruem am Mi 16. Sep 2020, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
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naddy
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon naddy » Mi 16. Sep 2020, 13:49

d'Artagnan hat geschrieben:(16 Sep 2020, 13:07)

Womit wir beim ersten Punkt wären:
Was die Nationalität angeht: diese lässt sich mit ein bisschen guten Willen (und elektronischer Datenabschöpfung) herausfinden, da bin ich mir sicher.


Die Dimensionen dieses Problems unterschätzt Du leider, da ist schon mehr als "ein bisschen guter Wille" erforderlich. Aus dem Link:

BAMF hat geschrieben:Für die Durchführung einer Abschiebung müssen die Staatsangehörigkeit und Identität der ausreisepflichtigen Person eindeutig geklärt sein und die entsprechenden Reisedokumente vorliegen. Diese stellt das Herkunftsland nur aus, wenn die deutsche Behörde die Staatsbürgerschaft der Person feststellen konnte. Die Identitätsfeststellung wird in diesem Fall durch Gespräche mit der Person selbst, durch Recherchen in Identitätsdatenbanken, durch Nachforschungen von Vertrauensanwälten im Herkunftsstaat oder durch die Analyse der Sprache der betroffenen Person durchgeführt.

Neben diesen standardmäßig angewendeten Methoden gibt es noch besondere Methoden der Identitätsfeststellung. Eine solche ist zum Beispiel die Altersfeststellung bei Jugendlichen, die unbegleitet einreisen und bei denen sich ihr Alter nicht durch Dokumente belegen lässt. Oft schafft eine Einschätzung durch qualifizierte Experten (sog. Inaugenscheinnahme) Klarheit. Es gibt aber auch medizinische Methoden der Altersfeststellung, die aber zum Teil umstritten sind.


d'Artagnan hat geschrieben:Grundsätzlich sollte jeder auf seine nationale Identität hin überprüft werde, und bei Falschangabe sämtliche Rechtsansprüche auf Aufenthalt verlieren.


Das ist nicht der Fall:

BAMF hat geschrieben:Wenn die Angaben der betroffenen Person zu ihrer Identität nicht mit den vom Herkunftsland ausgestellten Dokumenten (völlig) übereinstimmen, führt das nicht unbedingt zu einer negativen Entscheidung. Denn: Eine Fälschung von Reisedokumenten muss nicht heißen, dass Asylantragsstellende bewusst die deutschen Behörden täuschen wollen. Oft sind Fälschungen der einzige Weg zu fliehen, z. B. wenn der Herkunftsstaat Angehörigen der Opposition oder von Minderheiten keine Reisedokumente ausstellt. Das wird dem BAMF von den Geflüchteten meist selbst mitgeteilt.


Was zu dem weiteren Punkt führt, daß dank Smartphone beste Kenntnisse über den Verfahrensablauf in Deutschland inzwischen nicht nur bei Schlepperorganisationen zum Allgemeinwissen gehört. Darauf basierend hat sich hierzulande eine florierende Sparte anwaltlicher Tätigkeit mit sicherem Einkommen entwickelt, die gegen abschlägige Bescheide durch alle Instanzen klagt. Demzufolge klagen Inzwischen über 90 Prozent aller Migranten dagegen.

Wohlgemerkt, ich spreche hier nicht über Flüchtlinge, die wegen akuter Gefahr überstürzt ihre Heimat verlassen. Die werden auch sicherlich nicht bei den Behörden ihres Herkunftslandes um "Reisedokumente" nachfragen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Nightrain » Mi 16. Sep 2020, 13:55

Europa2050 hat geschrieben:(16 Sep 2020, 12:52)
Nur, hast Du eine Idee, wie und vor allem wohin man jemand abschiebt, der sich weigert, seine Nationalität korrekt anzugeben und den deshalb auch keiner nimmt?

Da habe ich eine konkreten Vorschlag: Ausreisepflichtige sollten generell in die geplanten Asylaufnahme-/Abschiebungseinrichtungen an die EU Außengrenzen abgeschoben werden und im Gegensatz zur Entlastung der Asylanträgsbearbeitung 1:1 Antragssteller in die EU Länder gebracht werden.

Diese sollten nach UNHCR Standard entweder Zelt- oder Barackenlager sein. Die Lager sollten unter Anleitung selbstorganisatorisch geführt werden und entsprechend Gebäude und Material für Schulunterricht, Ausbildung (Handwerksberufe) und sanitäre Sauberkeit den Migranten bereit gestellt werden.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon sünnerklaas » Mi 16. Sep 2020, 14:13

naddy hat geschrieben:(16 Sep 2020, 13:49)

Darauf basierend hat sich hierzulande eine florierende Sparte anwaltlicher Tätigkeit mit sicherem Einkommen entwickelt, die gegen abschlägige Bescheide durch alle Instanzen klagt. Demzufolge klagen Inzwischen über 90 Prozent aller Migranten dagegen.



Niemand lässt Geld liegen. Und dass gegen einen behördlichen Bescheid Widerspruch eingelegt und auch vor Gericht geklagt werden kann, gehört mit zum Rechtsstaat.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon tarkomed » Mi 16. Sep 2020, 14:28

Selina hat geschrieben:(16 Sep 2020, 12:20)

Sie liegt bundesweit bei etwa 10 Prozent. Was ist daran "verdoppelt"? (Und um vorzubeugen: AfD und Flüchtlinge stehen in engem Zusammenhang, da diese Partei ja kein anderes Thema hat)

Er bezog sich auf die Kommunalwahlen in NRW und ich habe mir erlaubt, vor dir darauf zu antworten. :)
https://www.politik-forum.eu/viewtopic. ... 0#p4825028
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon naddy » Mi 16. Sep 2020, 14:33

sünnerklaas hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:13)

Niemand lässt Geld liegen. Und dass gegen einen behördlichen Bescheid Widerspruch eingelegt und auch vor Gericht geklagt werden kann, gehört mit zum Rechtsstaat.


Danke für die Aufklärung. Und auch dafür, daß Du den Sinn meines Beitrags offenbar voll erfaßt hast.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon tarkomed » Mi 16. Sep 2020, 14:44

d'Artagnan hat geschrieben:(16 Sep 2020, 12:32)

Mir wäre eine Regierung, die sich um eine vernünftige Einwanderungspolitik bemüht, deutlich lieber.

Und ich bin froh, dass die Mehrheit in Deutschland unter dem Begriff "vernünftig" etwas ganz anderes versteht als du. Den Beweis haben die letzten Bundestagswahlen erbracht.
d'Artagnan hat geschrieben:(16 Sep 2020, 12:32)
Verweile nicht in der Vergangenheit. Träume nicht von der Zukunft. Konzentriere Dich auf den gegenwärtigen Moment.

In der Vergangenheit verweilen die Ewiggestrigen und ich gehöre nicht dazu, von der Zukunft träume ich nicht, sondern gestalte sie und den gegenwärtigen Moment genieße ich gerade, hochkonzentriert… :D
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon sünnerklaas » Mi 16. Sep 2020, 14:47

d'Artagnan hat geschrieben:(16 Sep 2020, 13:07)
Womit wir beim ersten Punkt wären:
Was die Nationalität angeht: diese lässt sich mit ein bisschen guten Willen (und elektronischer Datenabschöpfung) herausfinden, da bin ich mir sicher.
Grundsätzlich sollte jeder auf seine nationale Identität hin überprüft werde, und bei Falschangabe sämtliche Rechtsansprüche auf Aufenthalt verlieren.
(Teilweise wird dies gemacht, allerdings nicht systematisch.)


Ist zwar löblich, nützt im Zweifelsfall aber nichts. Im Fall Anis Amri hat sich Tunesien lange Zeit geweigert, ihn als tunesischen Staatsbürger anzuerkennen und hat die Erstellung von Papieren verweigert. Da kann man eine nationale Zugehörigkeit feststellen, wie man will. Man braucht Papiere.

Weiterhin sollte der staatliche Geldhahn für die Ausreisepflichtigen abgedreht werden, dann wird deren Motivation widerrechtlich hierzubleiben sicherlich auch abnehmen.


Die sind ein gefundenes Fressen für die Organisierte Kriminalität. Zum Beispiel als Drogendealer etc..

Schließlich sollte man die Staaten sanktionieren, die sich weigern ihre eigenen Staatsbürger zurückzunehmen. (Vor allem nordafrikanische Staaten.) Auch hier gibt es finanzpolitische Hebel (Streichen der Entwicklungshilfen!) um sie anderweitig zu überzeugen.


Klingt gut, wäre sinnvoll und auch wünschenswert. Politik besteht aber nicht allein aus Migrationspolitik. Gerade bei den nordafrikanischen Staaten spielen auch geopolitische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle.

Ich bin überzeugt davon, dass man sehr viel mehr machen könnte um an diesem Problem zu arbeiten. Warum wird dies nicht gemacht? Ich nehme an wegen einer Mischung aus Bequemlichkeit, parteilpolitischer Erwägungen, (man spekuliert auf schwarz-grün) und dem nicht geringen Einfluss der 'Migrationsindustrie', ein Dienstleistungsbereich der ziemlich gewachsen ist seit 2015.


Es sind hoch komplexe Sachfragen. Außenpolitik besteht nicht nur aus Migrationspolitik.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Nightrain » Mi 16. Sep 2020, 15:14

sünnerklaas hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:47)
Die sind ein gefundenes Fressen für die Organisierte Kriminalität. Zum Beispiel als Drogendealer etc..


Ein Grund mehr Ausreisepflichtige nicht gestreut im ganzen Land herumlaufen zu lassen. Besser wäre es alle Ausreisepflichtigen direkt in Flüchtlingscamps an den EU Außengrenzen zu bringen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Europa2050 » Mi 16. Sep 2020, 15:48

Keoma hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:31)

Nun, die AfD ist für viele nicht wählbar, SPD zum Vergessen, ebenso FDP, also bleibt einem an der Wahlurne nicht viel anderes übrig.
Sagt aber wenig über eine Mehrheit für oder gegen weitere Zuwanderung aus.


Ich habe mich immer gefragt, warum die Kritiker der Flüchtlingspolitik sich in Deutschland in einer Partei zusammengefunden haben, die nebenbei noch überwiegend demokratieavers, putinhörig, antieuropäisch und (später) coronaleugnend ist bis hin zu Faschisten wie Höcke und Co.

Und nicht eine in sonstigen Themen in der Mitte der Bevölkerung verankerte, aber eben gegen die Flüchtlingspolitik aufgestellte Partei?

Entweder, weil schnell klar war, dass deren Zielvorstellungen in einem Rechtsstaat nicht abbildbar sind, oder weis dieses Set, so wie ich es aufgezählt habe einfach zusammengehört.

Vermutlich ersteres, letzteres nur in einigen Spezialfällen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Keoma » Mi 16. Sep 2020, 15:52

Europa2050 hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:48)

Ich habe mich immer gefragt, warum die Kritiker der Flüchtlingspolitik sich in Deutschland in einer Partei zusammengefunden haben, die nebenbei noch überwiegend demokratieavers, putinhörig, antieuropäisch und (später) coronaleugnend ist bis hin zu Faschisten wie Höcke und Co.

Und nicht eine in sonstigen Themen in der Mitte der Bevölkerung verankerte, aber eben gegen die Flüchtlingspolitik aufgestellte Partei?

Entweder, weil schnell klar war, dass deren Zielvorstellungen in einem Rechtsstaat nicht abbildbar sind, oder weis dieses Set, so wie ich es aufgezählt habe einfach zusammengehört.

Vermutlich ersteres, letzteres nur in einigen Spezialfällen.


Alle Rechten sind gegen Zuwanderung, nicht alle Gegner von Zuwanderung sind Rechte.
Auch Moralapostel sollten, aus Gründen der Abschreckung, dann und wann gekreuzigt werden.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Laertes » Mi 16. Sep 2020, 15:58

Keoma hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:52)

Alle Rechten sind gegen Zuwanderung, nicht alle Gegner von Zuwanderung sind Rechte.

Ich bin rechts und habe nichts gegen Zuwanderung (Asyl im eigentlichen Sinn, qualifizierte Zuwanderung a la Kanada).
"Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig" (Kurt Tucholsky, 1931)
"Die Gesellschaft heizt sich schneller auf als das Klima" (Gabor Steingart, 2020)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon tarkomed » Mi 16. Sep 2020, 16:02

ThorsHamar hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:17)

Was genau geniesst Du denn gerade im gegenwärtigen Moment?
Ich meine, es gibt ja eine Menge Möglichkeiten.
Zum Beispiel baust DU ja gerade an der Zukunft Afghanistans mit, indem Du jungen Männern erlaubst, die Kohle für die Finanzierung der Ewiggestrigen in A-stan aus Europa abzuholen. Du geniesst also den Moment der Freude, dass dort alles so bleiben kann, wie es immer war.
Oder geniesst Du, dass gerade ein paar Schlepper aufatmen?
Oder dass die muslimischen Gemeinden in Deutschland wieder ein paar neue Kampfgefährten bekommen? :cool:

Du hast gerade vorhin einen User gefragt, ob er Hilfe braucht.
Brauchst du welche?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Selina » Mi 16. Sep 2020, 16:08

tarkomed hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:28)

Er bezog sich auf die Kommunalwahlen in NRW und ich habe mir erlaubt, vor dir darauf zu antworten. :)
https://www.politik-forum.eu/viewtopic. ... 0#p4825028


Alles klar. Danke. Also nur die Hälfte der Wunschvorstellung erfüllt. Na das ist ja schon mal was :D
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon tarkomed » Mi 16. Sep 2020, 16:12

Keoma hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:52)

Alle Rechten sind gegen Zuwanderung, nicht alle Gegner von Zuwanderung sind Rechte.

Und die Mehrheit der Österreicher ist gegen Zuwanderung. Zuordnen darfst du sie selbst… ;)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 16. Sep 2020, 16:36

tarkomed hat geschrieben:(16 Sep 2020, 16:12)

Und die Mehrheit der Österreicher ist gegen Zuwanderung. Zuordnen darfst du sie selbst… ;)

Diejenigen, die gegen Zuwanderung an sich sind, dürfte eine überschaubare Größe sein. Diejenigen, die gegen Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme oder der Kriminalstatistik sind aber deutlich mehr.
Wenn man sich die H4-Statistiken und die Gefängnisse anschaut, dann erhält man eine Liste der Länder aus denen Menschen auf keinen Fall unkontrolliert zuwandern sollten. Aber genau das findet statt und löst nun mal Unmut aus. Die Reaktionen wären in jedem anderen Land auf der Erde genau so.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mi 16. Sep 2020, 16:39

tarkomed hat geschrieben:(16 Sep 2020, 16:02)

Du hast gerade vorhin einen User gefragt, ob er Hilfe braucht.
Brauchst du welche?


Quatsch nicht rum, sondern beantworte die Frage, was Du gerade am gegenwärtigen Moment geniesst, wie Du es ja mitgeteilt hast. Wenn es nicht das ist, was ich angeführt habe, muss es ja etwas anderes sein. :cool:
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Keoma » Mi 16. Sep 2020, 16:41

tarkomed hat geschrieben:(16 Sep 2020, 16:12)

Und die Mehrheit der Österreicher ist gegen Zuwanderung. Zuordnen darfst du sie selbst… ;)


Vernünftig?
Auch Moralapostel sollten, aus Gründen der Abschreckung, dann und wann gekreuzigt werden.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Europa2050 » Mi 16. Sep 2020, 17:02

Keoma hat geschrieben:(16 Sep 2020, 16:41)

Vernünftig?


Dass Menschen, die in Waldstädten mit explosiven Bäumen leben, der Meinung sind, dass Leute, die aus der Wüste kommen, bleiben könnten, wo der Pfeffer wächst, ist irgendwie evident. ;)
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