Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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jack000
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 16. Sep 2018, 11:32

Wähler hat geschrieben:(16 Sep 2018, 11:31)
Sie sind aber jetzt hier

Das hat Merkel auch gesagt und es spiegelt sich in ihren Wahlergebnissen wieder.

und für Deine Forderungen nach mehr Abschiebung muss das Asylrecht geändert werden.

Dann ändern wir es eben!
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wähler » So 16. Sep 2018, 11:34

jack000 hat geschrieben:(16 Sep 2018, 11:32)
Das hat Merkel auch gesagt und es spiegelt sich in ihren Wahlergebnissen wieder.
Dann ändern wir es eben!

Ohne konkrete parteipolitische Vorschläge wirkt das unglaubwürdig auf mich.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 16. Sep 2018, 11:36

Europa2050 hat geschrieben:(16 Sep 2018, 11:07)

Richtig - deshalb Familiennachzug! Die Frauen/Muttis sagen ihren Jungs schon, wie sie sich zu benehmen haben.

Und wenn sie das nicht tun?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » So 16. Sep 2018, 11:38

jack000 hat geschrieben:(16 Sep 2018, 11:36)

Und wenn sie das nicht tun?

Genau so eine Vermutung wie "da kommen Kriminelle".
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Europa2050 » So 16. Sep 2018, 11:41

jack000 hat geschrieben:(16 Sep 2018, 11:36)

Und wenn sie das nicht tun?


Hast Du eine Frau bzw. kannst Du Dich an deine Mutti in jener Zeit erinnern?

Dann würdest Du die Frage nicht stellen.

Ich gebe zu, zu 100% klappt das auch nicht, aber Lösungen sind immer besser als Probleme.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 16. Sep 2018, 11:48

zollagent hat geschrieben:(16 Sep 2018, 11:38)

Genau so eine Vermutung wie "da kommen Kriminelle".

Ja, mit der Vermutung habe ich ja total daneben gelegen :rolleyes:
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Winzer » So 16. Sep 2018, 18:09

Europa2050 hat geschrieben:(16 Sep 2018, 11:07)

Richtig - deshalb Familiennachzug! Die Frauen/Muttis sagen ihren Jungs schon, wie sie sich zu benehmen haben.




Das ist der Lacher des Jahrhunderts ... was haben denn die Frauen in der Kultur der Herkunftsländer zu melden????

Noch so einer und ich bekomm nen Lachkrampf
... denn wäre nicht der Bauer, so hättest Du kein Brot ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Riesenspielzeug

Nein, ich mag keine Besucher die erst die Tür eintreten und nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 16. Sep 2018, 18:52

Tja, die einen kommen hier her und lassen sich alimentieren ... und was machen die anderen?
Die syrische Bevölkerung wählt am Sonntag ihre Gemeinderäte bei den ersten Kommunalwahlen seit Beginn des anhaltenden sieben jährigen Krieges. Abstimmungen haben am Morgen kurz nach einem nächtlichen Luftangriff auf den Flughafen Damaskus eröffnet.

6.551 Wahllokale wurden am Sonntagmorgen geöffnet. Syrer stimmen über neue Volksvertreter in den Gemeinderäten ab, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SANA. Über 40.000 Kandidaten konkurrieren um 18.478 Sitze. Die Behörden haben erklärt, dass sie alle notwendigen Vorkehrungen getroffen haben, um die Wahlurnen sicher und geschützt zu halten.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/7 ... en-syrien/
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 19. Sep 2018, 17:42

Berlin - Der starke Zuzug von Asylbewerbern hat dazu geführt, dass in Deutschland auffällig viele Menschen mit dem offiziellen Geburtsdatum 1. Januar leben. Zum Stichtag 31. Juli waren 207.347 Schutzsuchende, die seit 2014 eingereist waren, mit diesem Geburtsdatum registriert, wie das Bundesinnenministerium auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Abgeordneten Anton Friesen mitteilte. Die meisten von ihnen, exakt 125.408 Asylbewerber, waren den Angaben zufolge 2015 nach Deutschland gekommen.

https://www.ksta.de/politik/antwort-auf ... r-31312012
Na herzlichen Glückwunsch, das gibt viele Partys am 1.1. :thumbup:
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 19. Sep 2018, 17:44

Zurückgeholter Afghane klagt erfolglos gegen abgelehnten Asylantrag

Die Klage des im Juli unrechtmäßig abgeschobenen afghanischen Flüchtlings Nasibullah S. vor dem Verwaltungsgericht Greifswald gegen seinen abgelehnten Asylantrag ist ohne Erfolg geblieben. "Die Klage ist vollumfänglich abgewiesen worden", bestätigte ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch. Wie der Gerichtssprecher weiter erklärte, kann Nasibullah S. nun Rechtsmittel beim Oberverwaltungsgericht Greifswald einlegen. Details zur Ablehnung wollte er nicht nennen.

Die Anwältin des 20-jährigen Afghanen, die SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen, sagte, dass sie in jedem Fall Rechtsmittel einlegen werde. Sie sehe für die Berufungsbeschwerde gute Erfolgsaussichten.

https://deutsch.rt.com/newsticker/76271 ... sylantrag/
Na das hat sich ja gelohnt :thumbup:
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Jordanes » So 23. Sep 2018, 15:54

Wolfgang Schäuble meint, der Großteil der abgelehnten wie anerkannten Asylbewerber wird Deutschland nicht mehr verlassen. Schon einzelne Abschiebungen seien schwierig umzusetzen, darum sei es unrealistisch, daß die Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückgebracht werden könnten. Anstatt die Hoffnung auf Rückführungen zu schüren, sollten wir diese Menschen in die Gesellschaft integrieren.

Also geht es gar nicht um Asyl, sondern um Einwanderung? Wozu gibt es dann überhaupt ein Asylrecht? Und was ist das für ein Zeugnis für den Rechtsstaat, wenn dieser gar nicht in der Lage ist das Recht auch um- und durchzusetzen?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » So 23. Sep 2018, 15:58

Jordanes hat geschrieben:(23 Sep 2018, 15:54)

Also geht es gar nicht um Asyl, sondern um Einwanderung? Wozu gibt es dann überhaupt ein Asylrecht? Und was ist das für ein Zeugnis für den Rechtsstaat, wenn dieser gar nicht in der Lage ist das Recht auch um- und durchzusetzen?

Diese Fragen beantwortet dir kompetent Alexander Gauland von der AfD.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Fliege » So 23. Sep 2018, 16:06

Jordanes hat geschrieben:(23 Sep 2018, 15:54)
Wolfgang Schäuble meint, der Großteil der abgelehnten wie anerkannten Asylbewerber wird Deutschland nicht mehr verlassen. Schon einzelne Abschiebungen seien schwierig umzusetzen, darum sei es unrealistisch, daß die Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückgebracht werden könnten. Anstatt die Hoffnung auf Rückführungen zu schüren, sollten wir diese Menschen in die Gesellschaft integrieren.

Also geht es gar nicht um Asyl, sondern um Einwanderung? Wozu gibt es dann überhaupt ein Asylrecht? Und was ist das für ein Zeugnis für den Rechtsstaat, wenn dieser gar nicht in der Lage ist das Recht auch um- und durchzusetzen?

Was sagte Seehofer schon Anfang 2016 zur Merkel-Krise?
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Vongole » So 23. Sep 2018, 16:14

jack000 hat geschrieben:(16 Sep 2018, 18:52)

Tja, die einen kommen hier her und lassen sich alimentieren ... und was machen die anderen?

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/7 ... en-syrien/


Gute Güte, liest du auch mal was anderes als Putins Propagandasender oder die Blöd?

Zu den "Wahlen" in Syrien:
Assad ist in dem seit sieben Jahren andauernden Krieg militärisch auf der Siegerstrecke. Ihm stellen sich nur noch relativ wenige Rebellen entgegen - wie zum Beispiel in der Provinz Idlib. Und obwohl Assad während der Kommunalwahl eigentlich nicht im Mittelpunkt stehen sollte, geht es bei dieser Wahl auch darum, das Assad-System zu preisen. Das macht ein Bild deutlich, das das Staatsfernsehen in einem Wahllokal zeigte: ein lächelnder Assad und unter ihm der Schriftzug: "Für das Land wähle ich Assad!"

Der Leiter des Wahllokals zeigte sich mit diesem Spruch vor staatlicher Kamera völlig einverstanden: "Unser Held und Präsident Bashar al-Assad hat unsere Provinz als Fels Syriens beschrieben. Hier ist der Ort des Nationalismus, die Leute lieben einander und sind sich einig, dass diese Wahlen auch für unseren Heldenführer Assad stehen. Wir alle - alt und jung - unterstützen Assad!"

https://www.tagesschau.de/ausland/syrie ... l-101.html

Wer da nicht Assad wählt, dem liegt nichts an seinem Leben.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wutbürger » So 23. Sep 2018, 20:24

think twice hat geschrieben:(23 Sep 2018, 15:58)

Diese Fragen beantwortet dir kompetent Alexander Gauland von der AfD.




Schönes Geschwätz...
Fakt ist doch, dass diese Menschen, die hier nicht hingehören (auch rechtlich!), nicht wieder ausreisen.
Sie werden uns auf Ewigkeiten belasten. In den Sozialsystemen, im Strafrecht und im Alltag.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 23. Sep 2018, 20:40

Vongole hat geschrieben:(23 Sep 2018, 16:14)

Gute Güte, liest du auch mal was anderes als Putins Propagandasender oder die Blöd?

Zu den "Wahlen" in Syrien:

https://www.tagesschau.de/ausland/syrie ... l-101.html

Wer da nicht Assad wählt, dem liegt nichts an seinem Leben.

Somit wird Assad wenn 1 Mio. Syrer bei der Wahl jemand anderes wählen genau diese 1 Mio. dann umbringen? Woher weiß er dann eigentlich wer wen gewählt hat? (In Nordkorea dürften die das ja wissen wenn dort Wahlen wären, aber in Syrien?)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » So 23. Sep 2018, 20:56

Vongole hat geschrieben:(23 Sep 2018, 16:14)

... Wer da nicht Assad wählt, dem liegt nichts an seinem Leben.


Solange irgendwelche Terroristen und Islamisten als "Rebellen" verniedlicht werden, wird das so sein ....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Eric Arthur Blair
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Julian » So 23. Sep 2018, 21:01

Jordanes hat geschrieben:(23 Sep 2018, 15:54)

Wolfgang Schäuble meint, der Großteil der abgelehnten wie anerkannten Asylbewerber wird Deutschland nicht mehr verlassen. Schon einzelne Abschiebungen seien schwierig umzusetzen, darum sei es unrealistisch, daß die Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückgebracht werden könnten. Anstatt die Hoffnung auf Rückführungen zu schüren, sollten wir diese Menschen in die Gesellschaft integrieren.

Also geht es gar nicht um Asyl, sondern um Einwanderung? Wozu gibt es dann überhaupt ein Asylrecht? Und was ist das für ein Zeugnis für den Rechtsstaat, wenn dieser gar nicht in der Lage ist das Recht auch um- und durchzusetzen?


Na, so eine Überraschung aber auch. Als ich hier darauf hinwies, dass Flüchtlinge faktisch mit Einwanderern gleichzusetzen sind, weil kaum einer von denen Deutschland je verlassen würde, wurde das als rechter Verschwörungsunsinn dargestellt.

Nun also die offizielle Bestätigung von Herrn Schäuble, dass wir uns den ganzen Unsinn mit irgendwelchen Asylverfahren sparen können, weil jeder, der einmal hier ist, auch hier bleibt, inklusive der Straftäter, und Ausnahmen nur die Regel bestätigen.

Dieses Land wird umgebaut, und am Ende wird es für diejenigen, die schon länger hier leben, nicht mehr erkennbar sein.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Letzter_Hippie » Mo 24. Sep 2018, 12:15

Jordanes hat geschrieben:(23 Sep 2018, 15:54)

Wolfgang Schäuble meint, der Großteil der abgelehnten wie anerkannten Asylbewerber wird Deutschland nicht mehr verlassen. Schon einzelne Abschiebungen seien schwierig umzusetzen, darum sei es unrealistisch, daß die Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückgebracht werden könnten. Anstatt die Hoffnung auf Rückführungen zu schüren, sollten wir diese Menschen in die Gesellschaft integrieren.

Also geht es gar nicht um Asyl, sondern um Einwanderung? Wozu gibt es dann überhaupt ein Asylrecht? Und was ist das für ein Zeugnis für den Rechtsstaat, wenn dieser gar nicht in der Lage ist das Recht auch um- und durchzusetzen?


Ist er nicht in der Lage?

Als 2015 die Grenzen geöffnet wurden, hat mich ein bestimmtes Detail irritiert, aber es wurde nie irgendwie erklärt. Da hiess es, dass 250'000 Kriegsflüchtlinge aus Syrien an der Grenze stehen und dass es humanitär geboten ist, ihnen Zuflucht zu geben. Das ist soweit völlig klar und macht Sinn.

Dann hiess es aber im selben Moment auch, dass wir diese Menschen integrieren müssen. Und das ist in meinen Augen erklärungsbedürftig. Denn: wenn meinem Nachbarn die Hütte abbrennt, dann findet er selbstverständlich bei mir Unterschlupf. Er sitzt dann beim Essen auch ganz logisch mit am Tisch. Und er kriegt auch alle Infrastruktur und ich häng mich selber ans Telefon, um seinen Kram zu regeln. Aber ich werde ihn deswegen nicht in meinen Haushalt integrieren: ich werde nicht extra anbauen, damit er Zimmer hat. Und ich werde auch nicht aufhören, Bacon zum Frühstück zu machen, weil er kein Schweinefleisch mag.
Und ich denke mal, dieser Gedanke ist nicht völlig daneben und weltfremd. Ich denke also, es hätte für den Bürger irgendeiner Art von begründeter Erklärung bedurft, warum wir integrieren müssen - also warum die Leute nicht einfach abwarten bis der Krieg beendet ist und dann wieder heimgehen.

Bis heute kenne ich keine solche Erklärung, sondern nur die deutliche Warnung: wer sowas fragt ist Nazi.
Das finde ich nicht befriedigend.

Das bedeutet aber auch: was Schäuble sagt, ist nichts neues, sondern war schon 2015 klar.

Und was ich bis heute nicht verstehe, ist: was will man mit der Zuwanderung bezwecken? Jenseits aller bizarren Verschwörungstheorien muss es ja auch einen rational nachvollziehbaren Grund dafür geben, warum man das will. Wenn ich aber den Fernseher einschalte, dann sehe ich nur, wie toll und wunderbar alles ist und dass alle glücklich sind. Das ist nicht das was ich wissen will - denn darüber kann ich mir selber ein Bild machen und eine Meinung bilden; ich brauche kein Fernsehen das mir sagt was ich glauben soll und welche Meinung ich haben soll. Wenn ich aber wissen will, welcher Zweck, welche Überlegungen, welche Intention mit der Zuwanderung verbunden wird, dann erfahre ich dazu nur, dass es nazi ist wenn man da nachfragt.

Wenn ich aber gar nicht wissen soll, wo es hingehen soll, wenn ich nur glauben soll dass alles gut ist, wie kann ich dann als demokratischer Bürger eine eigene Meinung dazu entwickeln? Oder soll ich das womöglich gar nicht?
Blessed be!
From the branches of Death's tree
The fruit is finally falling down
And the Harvester is free
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wutbürger » Mo 24. Sep 2018, 15:03

Letzter_Hippie hat geschrieben:(24 Sep 2018, 12:15)

Ist er nicht in der Lage?

Als 2015 die Grenzen geöffnet wurden, hat mich ein bestimmtes Detail irritiert, aber es wurde nie irgendwie erklärt. Da hiess es, dass 250'000 Kriegsflüchtlinge aus Syrien an der Grenze stehen und dass es humanitär geboten ist, ihnen Zuflucht zu geben. Das ist soweit völlig klar und macht Sinn.

Dann hiess es aber im selben Moment auch, dass wir diese Menschen integrieren müssen. Und das ist in meinen Augen erklärungsbedürftig. Denn: wenn meinem Nachbarn die Hütte abbrennt, dann findet er selbstverständlich bei mir Unterschlupf. Er sitzt dann beim Essen auch ganz logisch mit am Tisch. Und er kriegt auch alle Infrastruktur und ich häng mich selber ans Telefon, um seinen Kram zu regeln. Aber ich werde ihn deswegen nicht in meinen Haushalt integrieren: ich werde nicht extra anbauen, damit er Zimmer hat. Und ich werde auch nicht aufhören, Bacon zum Frühstück zu machen, weil er kein Schweinefleisch mag.
Und ich denke mal, dieser Gedanke ist nicht völlig daneben und weltfremd. Ich denke also, es hätte für den Bürger irgendeiner Art von begründeter Erklärung bedurft, warum wir integrieren müssen - also warum die Leute nicht einfach abwarten bis der Krieg beendet ist und dann wieder heimgehen.

Bis heute kenne ich keine solche Erklärung, sondern nur die deutliche Warnung: wer sowas fragt ist Nazi.
Das finde ich nicht befriedigend.

Das bedeutet aber auch: was Schäuble sagt, ist nichts neues, sondern war schon 2015 klar.

Und was ich bis heute nicht verstehe, ist: was will man mit der Zuwanderung bezwecken? Jenseits aller bizarren Verschwörungstheorien muss es ja auch einen rational nachvollziehbaren Grund dafür geben, warum man das will. Wenn ich aber den Fernseher einschalte, dann sehe ich nur, wie toll und wunderbar alles ist und dass alle glücklich sind. Das ist nicht das was ich wissen will - denn darüber kann ich mir selber ein Bild machen und eine Meinung bilden; ich brauche kein Fernsehen das mir sagt was ich glauben soll und welche Meinung ich haben soll. Wenn ich aber wissen will, welcher Zweck, welche Überlegungen, welche Intention mit der Zuwanderung verbunden wird, dann erfahre ich dazu nur, dass es nazi ist wenn man da nachfragt.

Wenn ich aber gar nicht wissen soll, wo es hingehen soll, wenn ich nur glauben soll dass alles gut ist, wie kann ich dann als demokratischer Bürger eine eigene Meinung dazu entwickeln? Oder soll ich das womöglich gar nicht?


Die Frage wird umgangen.
Diffuse Weisheiten werden unter das Volk gebracht und so oft wiederholt, dass Otto Normalverbraucher nicht mehr nachfragt und das Gesülze für bare Münze nimmt.
Da ist zum einen der Fachkräftemangel. Die deutschen Unternehmen verzehren sich geradezu nach den Flüchtlingen, denn anders geht die deutsche Wirtschaft, insbesondere der Mittelstand den Bach runter.
Dazu natürlich die maroden Rentenkassen, die auch nur durch den Zustrom der Flüchtlinge in naher Zukunft gerettet werden können. Da Deutschland durch den Rückgang der Geburten ja eh schon auf das nahe Ende zurast.
Zudem denkt der Deutsche zu deutsch und nur an sich, sprich, er hasst Ausländer - und da das mit unserer Vergangenheit nicht in zu vereinbaren ist, müssen Ausländer ins Land. Multikulti als Rettung in der Not.

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