Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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Trifels
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Trifels » Fr 4. Okt 2019, 13:31

JFK hat geschrieben:(04 Oct 2019, 13:10)

Umvolkungsagenda und Migrationsapologeten, vielleicht bedeutungsschwanger für Pseudo- intellektuelle, bei näherer Betrachtung nicht mehr als das gekeife der selbsternannten und Reinrassigen.


Haste aber schnell deinen Scheiz korrigiert -> arme Socke......-)
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euroade
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon euroade » Fr 4. Okt 2019, 13:34

Ger9374 hat geschrieben:(04 Oct 2019, 06:14)

Zumal die Abschiebezahlen eindeutig zeigen das der Staat nicht in der Lage ist selbst abgelehnte Asylanten/Flüchtlinge konsequent zurückzuführen!
Solang das Fass nicht überläuft also weiter her mit den Nafris mit so oft zweifelhafter " Flüchtlingsherkunft".


die von dir genannte zweifelhafte flüchtlingsherkunft spielt nur eine sekundäre rolle.
der moderne,hippe, smartphone bewaffnete migrant kommt sowieso ohne pass.
das hat mehrere vorteile, bei ablehnung des asylantrages wird einfach ein neuer asylantrag unter einen neuen namen gestellt.
gerne werden auch mehrfach asylanträge gleichzeitig gestellt.
deutsche gegenmittel wie zum beispiel die abnahme von fingerabdrücken stecken noch in den kinderschuhen
und werden zudem nicht flächendeckend angewendet.
auch wenn sie uns das gegenteil in den nachrichten weismachen wollen.
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Unité 1
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Unité 1 » Fr 4. Okt 2019, 14:56

Trifels hat geschrieben:(04 Oct 2019, 13:01)

Schwache Replik

Apologeten sind keine Gegner = massive Verkünder der eigenen Ideologie -> hier wieder Ideologie = Religion - Apologet war -> erst einst unter Religiösen weit verbreitet. Heute -> zu finden bei Bestmenschen und Flügel schlagenden rechts draußen.

Schöner Begriff -> Migrationsapologet -> hat alles -> so was ganz bedeutungsschwangeres.

Bedeutungsscheinschwangerschaft: Da steckt kein Leben drin.

Migrationsapologet mag ja polemisch griffig sein, inhaltlich hat der aber ne anorektische Ausstrahlung. Migration ist weder gut noch schlecht, weder Lehre noch Ideologie, sie findet einfach statt, ist ein Phänomen. Ziemlich mager für Apologetik. Aber im Grunde handelt es sich Kannibalismus. Wer Migration politisch derart aufladen möchte, das daraus etwas Ideologisches werden kann, der handelt selbst vor dem Hintergrund einer Ideologie. In dem Fall steht Umvolkung für die Vorstellung eines völkischen Nationalismus'. Ist zwar auch etwas schmal, um sich daraus ideologische Standpunkte zu basteln, aber es bietet zumindest die Möglichkeit dafür: Das Volk als Anknüpfungspunkt eines utopischen Narrativs, das in Reinheit und Antagonismus gegen die volksfremde Umwelt steht. In dem Migration den utopischen Charakter hindert oder zerstört. Migrationsapologet übersetzt sich also in Umvolkungsapologet - sie redeten der Umvolkung das Wort. Es erweist sich also, dass nur Umvolkungsapologeten "Migrationsapologeten" anprangern können. Der "Migrationsapologet" ist eine Zwangsläufigkeit, er ist der notwendige Gegenpart und doch Fleisch vom Fleische, das mit Genuss verzehrt wird. "Migrationsapologet" in diesem Sinne gibt es in der realen Welt nicht (nicht im relevanten Ausmaß) - "Migrationsapologet" ist ein tot geborener siamesischer Zwilling. Sicher, dass du nicht Fäulnisgase mit einer Schwangerschaft verwechselst?

Umvolkung hingegen hat echtes Fleisch auf den Rippen. Die Vorsilbe "Um-" hat entweder räumliche Bezüge (umfahren) oder aber sie bezeichnet absichtsvolles Handeln (umfahren) - Umvolkung ist Ausdruck eines verschwörungstheoretischen Denkens, nach dem "Sie" (die Wurzellosen) "Uns" (Volk) nicht nur bedrohen, sondern zu vernichten trachten. Das Volk soll sterben, ein anderes werden - Um-Volkung eben. Die antisemitischen Wurzeln dieses Denkens sind offenkundig und es ist kein Zufall, dass Soros in diesem Zusammenhang gerne als Strippenzieher portraitiert wird. Dabei ist auch unerheblich, ob die konkreten Umvolkungsapologeten (hier passt es) antisemitisch sind oder nicht - der Begriff transportiert die jahrhunderte, vielleicht sogar jahrtausende alte Botschaft vom Brunnenvergifter, vom Heimatlosen; vom hinterlistigen Bösewicht, der unsere Gemeinschaft zu sprengen trachtet, um uns zu beherrschen und vom Helden, der entweder edelmütig sich für die Gemeinschaft opfert, oder der Kassandra gleich die Zerstörung sehenden Auges mit verfolgen muss. Eine Tragödie in vier Akten.

Umvolkungsagenda ist hier einfach eine Notwendigkeit. Der sinistre Strippenzieher ist immer in der Minderheit, er benötigt Helfer aus dem Volk, um sein Ansinnen umzusetzen. Und so erleben wir die Geburtsstunde des Volksverräters.

Was macht nochmal "Migrationsapologet" für dich so bedeutsam?
Zuletzt geändert von Unité 1 am Fr 4. Okt 2019, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon JFK » Fr 4. Okt 2019, 14:58

Trifels hat geschrieben:(04 Oct 2019, 13:31)

Haste aber schnell deinen Scheiz korrigiert -> arme Socke......-)


Was laberst du? Da wurde gar nichts korrigiert
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Trifels » Fr 4. Okt 2019, 15:15

Unité 1 hat geschrieben:(04 Oct 2019, 14:56)

Bedeutungsscheinschwangerschaft: Da steckt kein Leben drin.

Migrationsapologet mag ja polemisch griffig sein, inhaltlich hat der aber ne anorektische Ausstrahlung. Migration ist weder gut noch schlecht, weder Lehre noch Ideologie, sie findet einfach statt, ist ein Phänomen. Ziemlich mager für Apologetik. Aber im Grunde handelt es sich Kannibalismus. Wer Migration politisch derart aufladen möchte, das daraus etwas Ideologisches werden kann, der handelt selbst vor dem Hintergrund einer Ideologie. In dem Fall steht Umvolkung für die Vorstellung eines völkischen Nationalismus'. Ist zwar auch etwas schmal, um sich daraus ideologische Standpunkte zu basteln, aber es bietet zumindest die Möglichkeit dafür: Das Volk als Anknüpfungspunkt eines utopischen Narrativs, das in Reinheit und Antagonismus gegen die volksfremde Umwelt steht. In dem Migration den utopischen Charakter hindert oder zerstört. Migrationsapologet übersetzt sich also in Umvolkungsapologet - sie redeten der Umvolkung das Wort. Es erweist sich also, dass nur Umvolkungsapologeten "Migrationsapologeten" anprangern können. Der "Migrationsapologet" ist eine Zwangsläufigkeit, er ist der notwendige Gegenpart und doch Fleisch vom Fleische, das mit Genuss verzehrt wird. "Migrationsapologet" in diesem Sinne gibt es in der realen Welt nicht (nicht im relevanten Ausmaß) - "Migrationsapologet" ist ein tot geborener siamesischer Zwilling. Sicher, dass du nicht Fäulnisgase mit einer Schwangerschaft verwechsel
Umvolkung hingegen hat echtes Fleisch auf den Rippen. Die Vorsilbe "Um-" hat entweder räumliche Bezüge (umfahren) oder aber sie bezeichnet absichtsvolles Handeln (umfahren) - Umvolkung ist Ausdruck eines verschwörungstheoretischen Denkens, nach dem "Sie" (die Wurzellosen) "Uns" (Volk) nicht nur bedrohen, sondern zu vernichten trachten. Das Volk soll sterben, ein anderes werden - Um-Volkung eben. Die antisemitischen Wurzeln dieses Denkens sind offenkundig und es ist kein Zufall, dass Soros in diesem Zusammenhang gerne als Strippenzieher portraitiert wird. Dabei ist auch unerheblich, ob die konkreten Umvolkungsapologeten (hier passt es) antisemitisch sind oder nicht - der Begriff transportiert die jahrhunderte, vielleicht sogar jahrtausende alte Botschaft vom Brunnenvergifter, vom Heimatlosen; vom hinterlistigen Bösewicht, der unsere Gemeinschaft zu sprengen trachtet, um uns zu beherrschen und vom Helden, der entweder edelmütig sich für die Gemeinschaft opfert, oder der Kassandra gleich die Zerstörung sehenden Auges mit verfolgen muss. Eine Tragödie in vier Akten.

Umvolkungsagenda ist hier einfach eine Notwendigkeit. Der sinistre Strippenzieher ist immer in der Minderheit, er benötigt Helfer aus dem Volk, um sein Ansinnen umzusetzen. Und so erleben wir die Geburtsstunde des Volksverräters.

Was macht nochmal "Migrationsapologet" für dich so bedeutsam?


Die Wortschöpfung.

Deine Ausführung in Abs. 1 , S 1 - 5 -> Zustimmung.

Ab S 6 = unlogisch

Migrationsapologet kann ein Verkünder einer Umvolkung ( = Vokabelheft des Faschistischen ) sein -> muss aber nicht. Er kann ein engagierter Verkünder dieses sein :

https://www.unric.org/de/migration-pres ... genschaft-

Nach deiner Logik dann -> Migrationspakt auch Anknüpfungspunkt hin zum utopischen Narrativ -> das Volk ist da sicher betroffen. Migrationsapologet = zu setzen mit Umvolkungsapologet ist also was -> unzulässige Verkürzung des erkennbaren Bedeutungsinhalts zwecks Debattenverschiebung.

Migrationsapologet = zulässige polemische Bezeichnung -> das bedeutungsschwangere ist / wird es durch deine Sich auf Migration befruchtet ( worden ) . Verkündung wirst bei mir nicht finden.

also non sequitur

Abs 2 -< wer will deiner Auffassung/Darlegung widersprechen. Sagt das den Flügel schlagenden Apologeten.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Unité 1 » Fr 4. Okt 2019, 15:34

Trifels hat geschrieben:(04 Oct 2019, 15:15)

Die Wortschöpfung.

Deine Ausführung in Abs. 1 , S 1 - 5 -> Zustimmung.

Ab S 6 = unlogisch

Migrationsapologet kann ein Verkünder einer Umvolkung ( = Vokabelheft des Faschistischen ) sein -> muss aber nicht. Er kann ein engagierter Verkünder dieses sein :

https://www.unric.org/de/migration-pres ... genschaft-

Nach deiner Logik dann -> Migrationspakt auch Anknüpfungspunkt hin zum utopischen Narrativ -> das Volk ist da sicher betroffen. Migrationsapologet = zu setzen mit Umvolkungsapologet ist also was -> unzulässige Verkürzung des erkennbaren Bedeutungsinhalts zwecks Debattenverschiebung.

Migrationsapologet = zulässige polemische Bezeichnung -> das bedeutumngsschwangere ist / wird es durch deine Sich auf Migration befruchtet ( worden ) . Verkündung wirst bei mir nicht finden.

also non sequitur

Abs 2 -< wer will deiner Auffassung/Darlegung widersprechen. Sagt das den Flügel schlagenden Apologeten.

Ach du meine Güte. Der Migrationspakt enthält doch kein utopisches Potential - im Gegenteil ist er deutlich im Hier und Jetzt verortet. Das ist einfach ein Verwaltungsinstrument, das sich mit den Umständen bestehender Migration auseinandersetzt und dazu Empfehlungen bereithält.
Der UN-Migrationspakt stellt eine historische Errungenschaft dar, um internationale Kooperation zu verbessern und den Beitrag von Migranten und Migration zu nachhaltiger Entwicklung zu stärken. Obwohl er rechtlich nicht bindend ist, bietet er doch einen kooperativen Leitfaden, um Migration auf dem lokalen, nationalen, regionalen und globalen Level besser zu koordinieren. Er kombiniert Grundsätze, Rechte und Verpflichtungen aus bestehenden internationalen Rechtsinstrumenten und zeigt passende Praktiken in allen Bereichen der Migration auf.
Das ist eine Verkündung, nicht mehr. Pun intended. Die im Pakt behandelte Migration wird wertfrei betrachtet. Verfechter des UN-Migrationspaktes taugen nicht als "Migrationsapologeten" im obigen Sinn, maximal als Apologeten internationaler Zusammenarbeit. Aber selbst das wäre weit hergeholt. Und mir fällt spontan auch kein prominentes Beispiel ein, in dem Migration als Bezugspunkt eines utopischen Narrativs fungiert. Abgesehen von den Konstruktionen der eigentlichen Migrationsapologeten, der Umvolkungsmahner. Sicher, es mag den einen oder anderen geben, gesellschaftliche Relevanz hat's aber nicht. Wie gesagt, Migrationsapologet ist eine Totgeburt.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Trifels » Fr 4. Okt 2019, 15:56

Unité 1 hat geschrieben:(04 Oct 2019, 15:34)

Ach du meine Güte. Der Migrationspakt enthält doch kein utopisches Potential - im Gegenteil ist er deutlich im Hier und Jetzt verortet. Das ist einfach ein Verwaltungsinstrument, das sich mit den Umständen bestehender Migration auseinandersetzt und dazu Empfehlungen bereithält.
Der UN-Migrationspakt stellt eine historische Errungenschaft dar, um internationale Kooperation zu verbessern und den Beitrag von Migranten und Migration zu nachhaltiger Entwicklung zu stärken. Obwohl er rechtlich nicht bindend ist, bietet er doch einen kooperativen Leitfaden, um Migration auf dem lokalen, nationalen, regionalen und globalen Level besser zu koordinieren. Er kombiniert Grundsätze, Rechte und Verpflichtungen aus bestehenden internationalen Rechtsinstrumenten und zeigt passende Praktiken in allen Bereichen der Migration auf.
Das ist eine Verkündung, nicht mehr. Pun intended. Die im Pakt behandelte Migration wird wertfrei betrachtet. Verfechter des UN-Migrationspaktes taugen nicht als "Migrationsapologeten" im obigen Sinn, maximal als Apologeten internationaler Zusammenarbeit. Aber selbst das wäre weit hergeholt. Und mir fällt spontan auch kein prominentes Beispiel ein, in dem Migration als Bezugspunkt eines utopischen Narrativs fungiert. Abgesehen von den Konstruktionen der eigentlichen Migrationsapologeten, der Umvolkungsmahner. Sicher, es mag den einen oder anderen geben, gesellschaftliche Relevanz hat's aber nicht. Wie gesagt, Migrationsapologet ist eine Totgeburt.


Danke für die sachliche Antwort.

Schritt zurück -> Migrationsapologet = Verkünder der Erscheinung Migration . Du -> utopisches Narrativ- > gespeist aus Sicht auf Umvolkung. Kann sein -> kann nicht sein ! Erscheinung Migration vielfältig -> wer Positives verkündet -> nicht in Richtung Umvolkung unterwegs.

Migrationspakt = sicher historische Errungenschaft ( sic aber Absichtserklärung) - darin steckt auch ! utopisches Narrativ. a -> Migration = ein gelingendes gedeihliches Projekt ( ? ) b) Unverbindlichkeit des Pakts für einzelne Nation = Hoffnung auf zukünftige Standarderfüllung.

Beides kann ein Apologet auf seine Fahnen schreiben -> werbend eintreten.

Umvölker = Migrationssubversive = eindeutig
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Unité 1 » Fr 4. Okt 2019, 16:48

Trifels hat geschrieben:(04 Oct 2019, 15:56)

Danke für die sachliche Antwort.

Schritt zurück -> Migrationsapologet = Verkünder der Erscheinung Migration . Du -> utopisches Narrativ- > gespeist aus Sicht auf Umvolkung. Kann sein -> kann nicht sein ! Erscheinung Migration vielfältig -> wer Positives verkündet -> nicht in Richtung Umvolkung unterwegs.

Migrationspakt = sicher historische Errungenschaft ( sic aber Absichtserklärung) - darin steckt auch ! utopisches Narrativ. a -> Migration = ein gelingendes gedeihliches Projekt ( ? ) b) Unverbindlichkeit des Pakts für einzelne Nation = Hoffnung auf zukünftige Standarderfüllung.

Beides kann ein Apologet auf seine Fahnen schreiben -> werbend eintreten.

Umvölker = Migrationssubversive = eindeutig

Ich meinte das grundlegender. Die Zuschreibung Apologet wird vom Zuschreibenden immer auf etwas bezogen, was letzterer als Ideologie begreift. Und keine Ideologie kommt ohne Heilsversprechen, also ohne utopisches Narrativ aus. Die Erlösung liegt nicht zum Greifen nah, sondern ist eben unnahbar. Natürlich hat Migration als positiv oder negativ wahrgenommene Aspekte, wie jedes andere Phänomen auch. Und damit muss umgegangen werden, wie mit jedem anderen Phänomen auch. Daraus wird aber noch lange kein ideologisches Versatzstück. "Migrationsapologet" verweist aber eben polemisch auf einen angenommenen ideologischen Charakter, enthält also die Behauptung, dass Migration an sich bereits ein utopisches Narrativ enthält. Was mMn nur funktionieren kann, wenn Migrationsapologet als ein Spiegelbild der Umvolkungsapologet konstruiert wird. Wer was positives über Windräder sagt, wird doch auch nicht so einfach zum Elektrifizierungsapologeten. Und ein Umweltregime hat zwar auch die effektive und effiziente Behandlung eines Problems zum Ziel, der Kampf gegen Überfischung beispielsweise als utopisches Narrativ zu bezeichnen, wäre doch gnadenlos übertrieben. So verhält es sich analog zum Migrationspakt. Und Projektcharakter hat's dort auch nicht - es ist eine Regulation. Verwaltungshandeln.

Aber im Grunde ist das eh nicht mehr als ein Spiel mit Worten, Gedanken und Bildern: Quatschki hat Migrationsapologet doch extra in den Umvolkungskontext eingebettet.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon unity in diversity » Fr 4. Okt 2019, 18:45

@Unité 1
Theoretisch kann dir niemand das Wasser reichen.
Kriterium der Wahrheit ist aber die Praxis.
Theorie ist, wenn jeder weiß, wie es gemacht werden soll und nichts klappt.
Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß, warum.
So weit, so gut.
Praxis ist aktuell zum Beispiel der Görlitzer Park in Berlin, in dessen Nähe einige Schulen festgestellt wurden:
https://m.tagesspiegel.de/berlin/drogen ... 83342.html
Die Senatoren sind RRG.
Am interessantesten sind, wie immer, die Leserkommentare.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Trifels » Fr 4. Okt 2019, 19:37

unity in diversity hat geschrieben:(04 Oct 2019, 18:45)

@Unité 1
Theoretisch kann dir niemand das Wasser reichen.
Kriterium der Wahrheit ist aber die Praxis.
Theorie ist, wenn jeder weiß, wie es gemacht werden soll und nichts klappt.
Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß, warum.
So weit, so gut.
Praxis ist aktuell zum Beispiel der Görlitzer Park in Berlin, in dessen Nähe einige Schulen festgestellt wurden:
https://m.tagesspiegel.de/berlin/drogen ... 83342.html
Die Senatoren sind RRG.
Am interessantesten sind, wie immer, die Leserkommentare.



Theoretisch -> auch nicht voll in der Spur. Sein Zug fährt nur auf einer Schiene. -> grau ist alle Theorie -> die Apologeten aus den Bestmensch-Kreisen und den Flügelmännern = noch viele Theorien auftischen in der Sache ....
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Ebiker » Sa 5. Okt 2019, 12:06

Unsere Flüchtlinge sind uns lieb und teuer, in Krefeld kostet ein einziger Flüchtling die Stadt 42 000 € pro Monat. Aber bis auf zwei drei andere ist der Rest total friedlich. Da haben wir ja noch mal Glück gehabt

https://www.wz.de/nrw/krefeld/krefeld-im-juli-kostete-security-im-fluechtlingsheim-42-000-euro_aid-46288529

Und falls nicht, demnächst sprudeln ja die Steuerquellen noch reichlicher
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Julian » Sa 5. Okt 2019, 20:52

Die Verwaltungsgerichte sind vollkommen überlastet mit der Flut an Asylklagen. Noch schlimmer aber scheint zu sein, dass die Richter das Gefühl haben, für den Papierkorb zu arbeiten. Denn: Die Urteile scheinen in den allermeisten Fällen keinerlei Konsequenzen zu haben.

Die meisten Asylbewerber bleiben sowieso in Deutschland oder wandern nach Ausreise/ Abschiebung einfach wieder ein. Man hat das Gefühl, dass der Rechtsstaat in diesem Gebiet ausgesetzt ist.

Urteile ohne praktische Konsequenz seien sinnlos, betont der Präsident des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts. Er zeigt sich frustriert über die schleppende Umsetzung von Asylentscheidungen.

Die Asylverfahren sorgen an Sachsens Verwaltungsgerichten für immer mehr Unmut in der Richterschaft. "Diese Arbeit ist zunehmend frustrierend", sagt Erich Künzler, Präsident des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Bautzen. "Es ist mittlerweile so, dass wir die Asylbewerber schon kennen, wenn sie kommen." Die Zahl der Folgeanträge von Menschen, die schon Mal ein Asylverfahren durchlaufen haben, dann aber nicht ausgereist sind oder abgeschoben wurden, sei allein in diesem Jahr schon um über sieben Prozent gestiegen. "Entscheidungen der Verwaltungsgerichte werden zu einem Großteil nicht umgesetzt, das ist ein Problem."

Laut Künzler folgt aus einer negativen Gerichtsentscheidung noch immer meistens nichts. "Wir leisten uns ein Asylsystem, was viel Arbeit bindet bei der Verwaltung, der Polizei, den Gerichten und vielen anderen Bereichen, aber es fehlt die praktische Konsequenz."

Dazu kämen die ständigen Änderungen in der Asylgesetzgebung. "Nur was nützt das, wenn die Umsetzung fehlt." Das frustriere viele Richter, die bestmöglich ihren Job machten. "Aber sie haben zunehmend das Gefühl, für den Papierkorb zu arbeiten."


https://www.lto.de/recht/justiz/j/ovg-p ... umsetzung/

Wieso leisten wir uns ein teures System zur Anerkennung von Asylbewerbern und Flüchtlingen, das auch noch den Rechtsweg offenlässt, wenn die Entscheidungen keine Konsequenz haben? Wenn sowieso alle hier bleiben, könnte man sich doch viele Milliarden sparen.

Oder wird das System weiterhin benötigt, um der Bevölkerung vorzuspiegeln, der Rechtsstaat funktioniere und man habe die Flüchtlingspolitik unter Kontrolle?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Unité 1 » Sa 5. Okt 2019, 20:56

Julian hat geschrieben:(05 Oct 2019, 20:52)


Oder wird das System weiterhin benötigt, um der Bevölkerung vorzuspiegeln, der Rechtsstaat funktioniere und man habe die Flüchtlingspolitik unter Kontrolle?

Korrekt. Die Fassade ist noch solange notwendig, bis der Soros'sche Masterplan, pardon, Entschuldigung, der Herrr!, der Soros'sche Meisterplan umgesetzt und Deutschland endlich umgevolkt ist. Darf halt keiner merken.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Ebiker » So 6. Okt 2019, 13:07

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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Unité 1 » So 6. Okt 2019, 13:13

:D
Ein bei Twitter veröffentlichter Screenshot einer Googlesuche eines Artikels. Da kann man schon mal rumrätseln, was wie gemeint ist.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon PeterK » So 6. Okt 2019, 13:15

Unité 1 hat geschrieben:(06 Oct 2019, 13:13)
:D
Ein bei Twitter veröffentlichter Screenshot einer Googlesuche eines Artikels.

Ein im PF geposteter, bei Twitter veröffentlichter Screenshot einer Googlesuche eines Artikels (über den der ÖR ignoranterweise bisher nicht berichtet hat).
Zuletzt geändert von PeterK am So 6. Okt 2019, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Ebiker » So 6. Okt 2019, 13:19

Unité 1 hat geschrieben:(06 Oct 2019, 13:13)

:D
Ein bei Twitter veröffentlichter Screenshot einer Googlesuche eines Artikels. Da kann man schon mal rumrätseln, was wie gemeint ist.


Die Aussage war doch eindeutig
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Unité 1 » So 6. Okt 2019, 13:22

PeterK hat geschrieben:(06 Oct 2019, 13:15)

Ein im PF geposteter, bei Twitter veröffentlichter Screenshot einer Googlesuche eines Artikels (über den der ÖR ignoranterweise bisher nicht berichtet hat).

Typisch Staatsfernsehen. :mad:

Ebiker hat geschrieben:
Die Aussage war doch eindeutig
Du hast ja niedrige Standards.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Ebiker » So 6. Okt 2019, 13:27

Unité 1 hat geschrieben:(06 Oct 2019, 13:22)


Du hast ja niedrige Standards.


Rackete wohl eher
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Milady de Winter » Di 15. Okt 2019, 19:37

MOD - die letzten beiden Beiträge befinden sich in der Ablage. Versucht es einfach noch mal OHNE pauschale Hetze. Sonst schreibt Ihr weiter für die Ablage. Danke.
- When he called me evil I just laughed -

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