Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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Keoma
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Keoma » Mo 28. Mai 2018, 16:04

Und wenn man es so macht, wie es sich think twice vorstellt, hat man keine Asylanten, sondern Immigranten.
Ist ziemlich schwierig, hier eine Lösung zu finden.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Postfach » Mo 28. Mai 2018, 16:07

think twice hat geschrieben:(28 May 2018, 14:53)

Wer eine ungefähre Vorstellung davon bekommen moechte, wie es in einer Sammelunterkunft fuer abgehaengte, isolierte Perspektivlose zugeht, kann ja mal eine örtliche Obdachlosenunterkunft besuchen. Und die Leute sind wenigstens noch freiwillig da und haben zumindest theoretisch noch die Möglichkeit, ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten.


Da muss ich dir wiedersprechen bzw. zumindestens kann ich von den Unterkünften reden, für die ich mitverantwortlich bin. Teilweise sind die Einrichtungen erst wenige Jahre alt und mit viel Technik und Aufwand ausgerüstet worden.
Mit absoluter Sicherheit kann da keine Obdachlosenunterkunft mithalten !
Allerdings vergeht kein Tag, an dem nicht durch massiven Vandalismus hohe Sachschäden entstehen und wir kaum noch mit Instandsetzungsmaßnahmen nachkommen .... das sind schon heftige Beträge, die wir da regelmässig an Steuergeldern raus hauen. Darf man sehen wie man möchte, aber für Schulen oder gar andere soziale Einrichtungen werden da nicht mal ansatzweise vergleichbare Beträge in die Hand genommen. Ich rede hier nur über das Objektmangment !
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » Mo 28. Mai 2018, 16:12

Postfach hat geschrieben:(28 May 2018, 16:07)

Da muss ich dir wiedersprechen bzw. zumindestens kann ich von den Unterkünften reden, für die ich mitverantwortlich bin. Teilweise sind die Einrichtungen erst wenige Jahre alt und mit viel Technik und Aufwand ausgerüstet worden.
Mit absoluter Sicherheit kann da keine Obdachlosenunterkunft mithalten !
Allerdings vergeht kein Tag, an dem nicht durch massiven Vandalismus hohe Sachschäden entstehen und wir kaum noch mit Instandsetzungsmaßnahmen nachkommen .... das sind schon heftige Beträge, die wir da regelmässig an Steuergeldern raus hauen. Darf man sehen wie man möchte, aber für Schulen oder gar andere soziale Einrichtungen werden da nicht mal ansatzweise vergleichbare Beträge in die Hand genommen. Ich rede hier nur über das Objektmangment !

Ich meinte auch nicht die finanziellen Aufwendungen, sondern den Vandalismus, geboren aus Frust, Isolation und fehlender Perspektive.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Dark Angel » Mo 28. Mai 2018, 16:24

relativ hat geschrieben:(28 May 2018, 15:39)

Das ist zwar richtig, aber solange sie hier sind, haben sie ein Recht auf eine menschenwürdige Behandlung, auch wenn dies einige wenige gnadenlos ausnutzen. Diesen Asylbewerbern muessen wir den Zahn ziehen.

Habe ich irgendwo geschrieben, dass abgelehnte Asylbewerber nicht menschenwürdig behandelt werden sollen?
Kein Asylgrund und damit ausreisepflichtig hat nix mit menschenunwürdig zu tun

relativ hat geschrieben:(28 May 2018, 15:39)Aber eine pauschale Kasernierung der normalen abgelehnten Hilfe und Schutzsuchenden, so wie wohl geplant, halte ich nicht für angebracht.

"pauschale Kasernierung" ist Quatsch, aber Aufnahmeeinrichtungen sind für "Schutzsuchende" genauso zumutbar, wie das für Vertriebene nach dem Krieg und für DDR-Flüchtlinge zumutbar war.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Mo 28. Mai 2018, 16:26

Dark Angel hat geschrieben:(28 May 2018, 16:24)

Habe ich irgendwo geschrieben, dass abgelehnte Asylbewerber nicht menschenwürdig behandelt werden sollen?
Kein Asylgrund und damit ausreisepflichtig hat nix mit menschenunwürdig zu tun


"pauschale Kasernierung" ist Quatsch, aber Aufnahmeeinrichtungen sind für "Schutzsuchende" genauso zumutbar, wie das für Vertriebene nach dem Krieg und für DDR-Flüchtlinge zumutbar war.

Wir reden hier doch schon über die geplaten Ankerzentren. Weisst du da mehr als wir, daß sie offen seien sollen?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Orbiter1 » Mo 28. Mai 2018, 16:32

Polibu hat geschrieben:(28 May 2018, 16:22)

Wieso macht man nicht einfach ein sinnvolles Einwanderungsgesetz?
Macht man doch. Zitat aus dem Koalitionsvertrag:

"Wir regeln die Zuwanderung von Fachkräften: Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das den steigenden Bedarf an Fachkräften durch Erwerbsmigration neu und transparent regelt. Orientierung sowohl an volkswirtschaftlichen Erfordernissen als auch an Qualifikation, Alter, Sprache, Nachweis eines konkreten Arbeitsplatzes und Sicherung des Lebensunterhalts."
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 28. Mai 2018, 16:36

think twice hat geschrieben:(28 May 2018, 15:48)

Es waren verzweifelte Jungs aus Algerien, dem Sudan und Tschetschenien, im Alter meines Sohnes und sie haben in meinen Armen geweint. Jungs, um die ich mich zwei Jahre gekümmert hatte, mit denen ich gehofft hatte, die ich immer wieder aufgebaut hatte, denen ich ihre Sperenzchen ausgetrieben hatte, die auf einem guten Weg waren. Gottseidank sind sie alle weg, leben jetzt in England und Frankreich und es bleibt ihnen wenigstens ein schwer bewachte Rueckfuehrungslager von Horst erspart.

Wenn die in Deutschland kein Aufenthaltsrecht hatten, wieso haben die das nun in England, bzw. Frankreich? (Das werden ja nun nicht die Länder sein, auf denen die zum ersten mal europäischen Boden betreten hatten?)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Postfach » Mo 28. Mai 2018, 16:41

think twice hat geschrieben:(28 May 2018, 16:12)

Ich meinte auch nicht die finanziellen Aufwendungen, sondern den Vandalismus, geboren aus Frust, Isolation und fehlender Perspektive.


Kommt mit Sicherheit auch vor, aber sehr häufig sind da auch Sachen dabei wie " Pfannkuchen ohne Pfanne auf der nagelneuen E-Herdplatte zu kochen, Türen eintreten, weil man ausversehen mal wieder den Schlüssel vergessen hat ist sehr sehr beliebt, Rauchwarnmelder abbauen und weiterverkaufen, genauso wie Feuerlöscher oder anderes elektrisches Gerät, offenes Feuer in Wohnräumen (Grillen) usw usw. ... täglich ... könnte dir 1000 Geschichten erzählen.
Bei aller nächstenliebe, mir geht so langsam aber sicher das Verständnis für vieles verloren ! Und ich weis auch von all meinen Kollegen und Mitarbeiten, die damit täglich berufsbedingt zu tun haben, dass bei Ihnen kaum mehr Verständnis aufgebracht werden kann.
Wir haben inzwischen einige Firmen im Los, die sich weigern immer und immerwieder die gleichen Dinge Instandzusetzen, obwohl sie dafür ordentliche Rechnungen ausstellen dürften ! Das ist einfach nicht mehr okay und akzeptabel !
Die Kosten für das Objektmangment von Flüchtlingsheimen übertreffen inzwischen die Kosten von allen anderen öffentlichen Gebäuden bzw. Gebäuden die der Stadtverwaltung gehören zusammen !!!! Soviel dazu ...
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Dark Angel » Mo 28. Mai 2018, 16:53

relativ hat geschrieben:(28 May 2018, 16:25)

Sorry aber deine Antwort als Vergleich ist ziemlich zynisch.
Denn das wie sie es finanzieren können, trägt z.B. viel dazu bei welchen, auch noch so kleinen, Strohhalm sie hier versuchen zu ergreifen, auch bei einem abgelehnten Asylantrag.
Den Grat der Hoffnungslosigkeit und der Druck unter denen diese Menschen stehen, kann man sich als gepuderter Westeuropäerer wohl auch schlecht vorstellen, man sollte es aber doch mit einbeziehen, bevor man hier zynisch und polemisch über diese Menschen urteilt.

Wieso ist die Antwort zynisch?
Im Asylgesetz, der Genfer Konvention und der EU-Richtlinie zu Bürgerkriegsflüchtlingen ist eindeutig geregelt, wer asylberechtigt ist. Wirtschaftsmigranten, die auf ein besseres Leben hoffen, gehören nicht dazu.

Und tut mir schrecklich leid, aber wer besser leben will, muss dafür arbeiten - im eigenen Land, da gibt es genug zu tun und damit sinkt auch die Hoffnungslosigkeit.
Europäischer Wohlstand ist auch nicht vom Himmel gefallen, für diesen haben Generationen hart gearbeitet und arbeiten immer noch.
Nach zwei Weltkriegen lagen eurpäische Staaten in Trümmern, da haben die Menschen die "Ärmel hoch gekrempelt" und wieder aufgebaut.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Polibu » Mo 28. Mai 2018, 16:53

Orbiter1 hat geschrieben:(28 May 2018, 16:32)

Macht man doch. Zitat aus dem Koalitionsvertrag:

"Wir regeln die Zuwanderung von Fachkräften: Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das den steigenden Bedarf an Fachkräften durch Erwerbsmigration neu und transparent regelt. Orientierung sowohl an volkswirtschaftlichen Erfordernissen als auch an Qualifikation, Alter, Sprache, Nachweis eines konkreten Arbeitsplatzes und Sicherung des Lebensunterhalts."


Wann denn? Gibt es schon was Konkretes?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Polibu » Mo 28. Mai 2018, 16:55

Keoma hat geschrieben:(28 May 2018, 16:25)

Und schon wieder: Was hat Asylrecht mit einem Einwanderungsgesetz zu tun?
Bist du Politiker?


Das hat sehr viel damit zu tun. Wenn es ein Einwanderungsgesetz gibt, dann muss man das Asylrecht nicht mehr für Einwanderung missbrauchen, sondern man kann das Asylrecht korrekt anwenden. :)

Dass Deutschland qualifizierte Einwanderung braucht, sollte unbestritten sein. Durch den Asylmissbrauch wird das aber nicht gewährleistet.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Keoma » Mo 28. Mai 2018, 16:56

Polibu hat geschrieben:(28 May 2018, 16:55)

Das hat sehr viel damit zu tun. Wenn es ein Einwanderungsgesetz gibt, dann muss man das Asylrecht nicht mehr für Einwanderung missbrauchen, sondern man kann das Asylrecht korrekt anwenden. :)

Dass Deutschland qualifizierte Einwanderung braucht, sollte unbestritten sein.


Ob unbedingt Zuwanderung gebraucht wird, ist umstritten.
Dass Asyl nichts mit Zuwanderung zu tun hat, nicht.
Außer in politischen Diskussionen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Orbiter1 » Mo 28. Mai 2018, 16:57

relativ hat geschrieben:(28 May 2018, 16:25)

Sorry aber deine Antwort als Vergleich ist ziemlich zynisch.
Denn das wie sie es finanzieren können, trägt z.B. viel dazu bei welchen, auch noch so kleinen, Strohhalm sie hier versuchen zu ergreifen, auch bei einem abgelehnten Asylantrag.
Den Grat der Hoffnungslosigkeit und der Druck unter denen diese Menschen stehen, kann man sich als gepuderter Westeuropäerer wohl auch schlecht vorstellen, man sollte es aber doch mit einbeziehen, bevor man hier zynisch und polemisch über diese Menschen urteilt.
Wer mehrere Durchschnittsjahresgehälter seines Heimatlandes ausgibt um nach Europa zu kommen weiß doch worauf er sich einlässt. Der weiß wie seine Chancen stehen hier Asyl zu bekommen. Und was passiert wenn er es nicht bekommt. Den Druck der bei Null Chancen auf Asyl entsteht haben sich diese Leute schon selbst aufgebaut.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Dark Angel » Mo 28. Mai 2018, 16:58

relativ hat geschrieben:(28 May 2018, 16:26)

Wir reden hier doch schon über die geplaten Ankerzentren. Weisst du da mehr als wir, daß sie offen seien sollen?

Ja und? Aufnahme und Prüfung des Asylgrundes an einer zentralen Stelle, wer abgelehnt wird, weil kein Asylgrund vorliegt, ist verpflichtet auszureisen. Kann in wenigen Wochen bis Monaten erledigt sein. Wo ist das Problem?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » Mo 28. Mai 2018, 17:03

Dark Angel hat geschrieben:(28 May 2018, 16:58)

Ja und? Aufnahme und Prüfung des Asylgrundes an einer zentralen Stelle, wer abgelehnt wird, weil kein Asylgrund vorliegt, ist verpflichtet auszureisen. Kann in wenigen Wochen bis Monaten erledigt sein. Wo ist das Problem?

Wenn sie keine Papiere haben, wenn sie den Klageweg beschreiten, wenn sie krank sind, wenn das Zielland sie nicht haben will wenn ein Eu-Land sich für nicht zuständig erklärt, kann es schon mal ein bissel länger dauern. Aber was sind schon ein, zwei Jahre in einem Kasernierungslager?von zuhause sind sie sicher Schlimmeres gewohnt.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Nightrain » Mo 28. Mai 2018, 17:06

Dark Angel hat geschrieben:(28 May 2018, 16:58)
Ja und? Aufnahme und Prüfung des Asylgrundes an einer zentralen Stelle, wer abgelehnt wird, weil kein Asylgrund vorliegt, ist verpflichtet auszureisen. Kann in wenigen Wochen bis Monaten erledigt sein. Wo ist das Problem?


Funktioniert aber nicht. Faktisch wird die große Mehrheit der ab 2014 eingereisten eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten sofern ein minimales Deutsch und ein Minijob (zeitweise) vorgewiesen werden kann.
Es gibt kein Einwanderungsgesetz und die Aufenthaltsgesetze sind darauf ausgelegt, dass viele leicht dauerhaft in Deutschland bleiben können.

think twice hat geschrieben:(28 May 2018, 17:03)
Wenn sie keine Papiere haben, wenn sie den Klageweg beschreiten, wenn sie krank sind, wenn das Zielland sie nicht haben will wenn ein Eu-Land sich für nicht zuständig erklärt, kann es schon mal ein bissel länger dauern. Aber was sind schon ein, zwei Jahre in einem Kasernierungslager?von zuhause sind sie sicher Schlimmeres gewohnt.


Noch hat keiner vorgeschlagen die ganzen menschenvewrachtenden UNHCR Camps nach Deutschland zu evakuieren. Warum eigentlich nicht?
Zuletzt geändert von Nightrain am Mo 28. Mai 2018, 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Orbiter1 » Mo 28. Mai 2018, 17:11

think twice hat geschrieben:(28 May 2018, 17:03)

Wenn sie keine Papiere haben, wenn sie den Klageweg beschreiten, wenn sie krank sind, wenn das Zielland sie nicht haben will wenn ein Eu-Land sich für nicht zuständig erklärt, kann es schon mal ein bissel länger dauern. Aber was sind schon ein, zwei Jahre in einem Kasernierungslager?von zuhause sind sie sicher Schlimmeres gewohnt.
Für 5 Mio Flüchtlinge müssen die UNHCR-Flüchtlingscamps ausreichen, aber dafür hat man die Schlepper die einen nach Europa gebracht haben ja nicht bezahlt.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Orbiter1 » Mo 28. Mai 2018, 17:19

Polibu hat geschrieben:(28 May 2018, 17:13)

Die Smartphones sind fast so gut wie ein Personalausweis. Dazu müssten sie nur ausgelesen werden.
Die werden ja auch ausgelesen. Wurde vor 1 Jahr vom Bundestag beschlossen. https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 17937.html
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Polibu » Mo 28. Mai 2018, 17:44

Orbiter1 hat geschrieben:(28 May 2018, 17:19)

Die werden ja auch ausgelesen. Wurde vor 1 Jahr vom Bundestag beschlossen. https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 17937.html


Eventuell ist ist die Zahl der abgelehnten Asylanträge deshalb so hoch. Bringt uns aber auch nichts. Die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge und Nichtflüchtlinge wird in Deutschland bleiben wie ich weiter oben bereits ausgeführt habe.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Mo 28. Mai 2018, 18:02

Polibu hat geschrieben:(28 May 2018, 17:44)

Eventuell ist ist die Zahl der abgelehnten Asylanträge deshalb so hoch. Bringt uns aber auch nichts. Die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge und Nichtflüchtlinge wird in Deutschland bleiben wie ich weiter oben bereits ausgeführt habe.


Australien hat ein Vertrag mit unter anderem Papua Neuguinea....die nehmen JEDEN für GELD.

Wenn es in der Ukraine wieder Ruhig ist..... den fehlen noch LEUTE - die nun auf der Krim wohnen...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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