Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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jack000
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 13. Dez 2015, 17:27

3x schwarzer Kater » So 13. Dez 2015, 17:10 hat geschrieben:
Ist das ein Argument? Per Saldo zahlen viele in Deutschland keine Steuern ... z.B. alle H4-Empfänger, egal ob Ausländer oder Deutsche ...

In der Tat ist das so. Den Anteil derer zu erhöhen die das ebenso nicht tun (können) ist nicht (Wenn nicht Gründe wie z.B. Flucht, etc... vorliegen) sinnvoll.
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Blickwinkel
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Blickwinkel » So 13. Dez 2015, 17:39

Kibuka » So 13. Dez 2015, 17:03 hat geschrieben:
Nichts dergleichen wird passieren. Die letzte Verteilung funktionierte auch nicht. Es sind bisher stolze 400 Personen in der EU verteilt worden.

Außerdem rennen die Einwanderer ohnehin dort hin, wo sie wollen und wo es für sie am meisten zu holen gibt.


Da stimme ich dir zu, war vielleicht etwas überreagiert, nichts desto trotz, will Merkel und Juncker weiterhin Druck auf die osteuropäischen Staaten machen. Insofern wird in diesen Ländern der Rechtsdrall definitiv zunehmen. Inzwischen sind in GR Gefängnisse für Flüchtlinge (Hotspots) eingerichtet worden. In den Medien wird darüber weniger berichtet, ist wohl ein unliebsames Thema und passt nicht zu Merkel, die Mutter Teresa aller Flüchtlinge.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/12/hotspots-fuer-fluechtlinge-das-haessliche-gesicht-deutschlands-und-der-eu/
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 13. Dez 2015, 17:43


Ich will nicht per se eine falsche Berichterstattung unterstellen, aber diese Quelle ist hier zwar erlaubt aber dennoch fragwürdig.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Blickwinkel » So 13. Dez 2015, 17:48

jack000 » So 13. Dez 2015, 18:43 hat geschrieben:Ich will nicht per se eine falsche Berichterstattung unterstellen, aber diese Quelle ist hier zwar erlaubt aber dennoch fragwürdig.


Das ist mir alles bekannt, aber du kannst mir gerne eine andere Quelle liefern, die detailiert über die Hotspots berichtet.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Kibuka » So 13. Dez 2015, 18:47

Blickwinkel » So 13. Dez 2015, 17:39 hat geschrieben:
Da stimme ich dir zu, war vielleicht etwas überreagiert, nichts desto trotz, will Merkel und Juncker weiterhin Druck auf die osteuropäischen Staaten machen. Insofern wird in diesen Ländern der Rechtsdrall definitiv zunehmen. Inzwischen sind in GR Gefängnisse für Flüchtlinge (Hotspots) eingerichtet worden. In den Medien wird darüber weniger berichtet, ist wohl ein unliebsames Thema und passt nicht zu Merkel, die Mutter Teresa aller Flüchtlinge.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/12/hotspots-fuer-fluechtlinge-das-haessliche-gesicht-deutschlands-und-der-eu/


Am Montag wird die EU-Kommission ihre Pläne zur Grenzsicherung vorstellen. Frontex soll umfassende Kompetenzen erhalten.

Dieser Schritt ist längst überfällig und es ist eigentlich eine Unverschämtheit, dass das erst jetzt passiert. Der Schengenraum existiert seit 20 Jahren! Bisher hat man seitens der Politik offensichtlich geschlafen und darauf spekuliert, dass man keine Grenzsicherung braucht.

Merkel kann Druck machen, wie sie will. Freiwillig werden die anderen Länder kaum Kompromisse eingehen, es sei denn Merkel überweist wieder ein paar Euros, wie schon bei der Türkei geschehen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Demolit » So 13. Dez 2015, 19:15

Kibuka » So 13. Dez 2015, 18:47 hat geschrieben:
Am Montag wird die EU-Kommission ihre Pläne zur Grenzsicherung vorstellen. Frontex soll umfassende Kompetenzen erhalten.

Dieser Schritt ist längst überfällig und es ist eigentlich eine Unverschämtheit, dass das erst jetzt passiert. Der Schengenraum existiert seit 20 Jahren! Bisher hat man seitens der Politik offensichtlich geschlafen und darauf spekuliert, dass man keine Grenzsicherung braucht.

Merkel kann Druck machen, wie sie will. Freiwillig werden die anderen Länder kaum Kompromisse eingehen, es sei denn Merkel überweist wieder ein paar Euros, wie schon bei der Türkei geschehen.


Nun ja, sie hat sich hat erpressbar gemacht, die gute Kanzlerin und jetzt wird sie gepresst, wie eine Zitrone.

Ist doch herrlich wie die tollen Hechte mit und ohne Schnäuzer , mit Verve uns jetzt vorführen werden...es gibt Leute die Applaudieren bei so einer Vorführung...

echt ;)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Joker » So 13. Dez 2015, 19:29

Es tut sich was.
Von "Wir schaffen das" zu wir schaffen es auf Dauer doch nicht.
Und sie bewegt sich doch. Unmittelbar vor dem CDU-Parteitag in Karlsruhe hat Angela Merkel doch noch Konzessionen an die parteiinternen Kritiker ihrer Flüchtlingspolitik gemacht. Ein Kurswechsel der Kanzlerin ist das noch nicht. Aber vielleicht der erste Schritt dahin.

Denn immerhin gesteht Merkel zum ersten Mal die Möglichkeit einer "Überforderung" ein. Konkret heißt es in dem Antrag, den das CDU-Präsidium und der Vorstand beschlossen: "Ein Andauern des aktuellen Zuzugs würde Staat und Gesellschaft, auch in einem Land wie Deutschland, auf Dauer überfordern." Das klingt anders als Merkels bisheriges Mantra: "Wir schaffen das". Immerhin wird jetzt erstmals die Möglichkeit eingestanden, dass Deutschland es nicht schafft.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article149917316/Merkel-gesteht-Moeglichkeit-der-Ueberforderung-ein.html
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon gegenkriegundgewalt » So 13. Dez 2015, 20:14

Naja, gleichzeitig hat der BAMF-Präsident gesagt, dass Deutschland jährlich bis zu 500.000 aufnehmen kann (organisatorisch).

Da diejenigen die gekommen sind und diejenigen die kommen werden sich dauerhaft hier niederlassen, sind natürlich auch 500.000 viel zu viel. Woher die Arbeitsplätze nehmen?
Interessant finde ich auch, dass der BAMF-Präsident einerseits meint, es gebe keinen Verteilungskampf mit dem unteren Drittel, gleichzeitig aber deutlich macht, dass Deutsche nicht bevorzugt werden bei der Arbeitsvermittlung. Na was denn nun? Wenn das nicht Verteilungskampf ist, was dann?

Auch interessant ist, wie die Bundesagentur für Arbeit und die deutsche Industrie ihre Statistiken berechnen.
Für die Arbeitsagentur bedeutet "Mangel", wenn auf eine offene Stelle nur 4 Bewerber kommen. Schön. Noch besser machen es aber die Industrie-Verbände bzgl dem "Ingenieurmangel". Die Verbände gehen davon aus, dass nicht jede offene Ingenieursstelle auch bei der Bundesagentur für Arbeit angeboten wird. Deshalb multiplizieren sie jede offene Stelle einfach mit 7. So wird aus einer offenen Stelle dann plötzlich sieben offene Stellen. Was für Ingenieure gilt, wird mit Sicherheit auch für andere Ressorts und Bereiche gelten.

Andererseits passt dies alles in die typische Verschönung von Statistiken. So werden Flüchtlinge in separaten Statistiken geführt und Menschen im Alter von 58 aufwärts ebenfalls nicht in Arbeitslosenstatistiken aufgelistet (da nicht vermittelbar).

Zu den 2.7 Millionen Arbeitslosen, den über 3.5 Millionen Unterbeschäftigten, den ca. 10-12 Millionen Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten müssen und den Millionen die "Aufstocken" müssen., werden nun noch Millionen muslimische Einwanderer hinzukommen.
Zuletzt geändert von gegenkriegundgewalt am So 13. Dez 2015, 20:23, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Fadamo » So 13. Dez 2015, 20:18

gegenkriegundgewalt » So 13. Dez 2015, 20:14 hat geschrieben:Naja, gleichzeitig hat der BAMF-Präsident gesagt, dass Deutschland jährlich bis zu 500.000 aufnehmen kann (organisatorisch).

Da diejenigen die gekommen sind und diejenigen die kommen werden sich dauerhaft hier niederlassen, sind natürlich auch 500.000 viel zu viel. Woher die Arbeitsplätze nehmen?
Interessant finde ich auch, dass der BAMF-Präsident einerseits meint, es gebe keinen Verteilungskampf mit dem unteren Drittel, gleichzeitig aber deutlich macht, dass Deutsche nicht bevorzugt werden bei der Arbeitsvermittlung. Na was denn nun? Wenn das nicht Verteilungskampf ist, was dann?

Auch interessant ist, wie die Bundesagentur für Arbeit und die deutsche Industrie ihre Statistiken berechnen.
Für die Arbeitsagentur bedeutet "Mangel", wenn auf eine offene Stelle nur 4 Bewerber kommen. Schön. Noch besser machen es aber die Industrie-Verbände bzgl dem "Ingenieurmangel". Die Verbände gehen davon aus, dass nicht jede offene Ingenieursstelle auch bei der Bundesagentur für Arbeit angeboten wird. Deshalb multiplizieren sie jede offene Stelle einfach mit 7. So wird aus einer offenen Stelle dann plötzlich sieben offene Stellen. Was für Ingenieure gilt, wird mit Sicherheit auch für andere Ressorts und Bereiche gelten.



Um so mehr Flüchtlinge kommen,um so sicherer ist der Arbeitsplatz des BAMF Präsidenten. :)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon gegenkriegundgewalt » So 13. Dez 2015, 20:27

Fadamo » So 13. Dez 2015, 20:18 hat geschrieben:

Um so mehr Flüchtlinge kommen,um so sicherer ist der Arbeitsplatz des BAMF Präsidenten. :)


richtig. Aber was machen die ganzen gut ausgebildeten Menschen die keinen Job finden :? . Wenn ich lese, dass von 500.000 Minijobbern in Niedersachen, die Hälfte eine abgeschlossene Ausbildung oder sogar Akademiker sind....das wird wirklich gruselig.
Dann wird man als Akademiker in die Maßnahmen ("Fortbildungen") des Arbeitsamtes eingewiesen und "lernt", dass man nicht angetrunken zum Vorstellungsgespräch erscheinen darf oder wo genau die Briefmarke hingeklebt wird.
Zuletzt geändert von gegenkriegundgewalt am So 13. Dez 2015, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Fadamo » So 13. Dez 2015, 20:32

gegenkriegundgewalt » So 13. Dez 2015, 20:27 hat geschrieben:
Aber was machen die ganzen gut ausgebildeten Menschen die keinen Job finden :? ..


Na was schon .
Anstellen bei den Arbeits-und Sozialämtern.
So wie die gut ausgebildeten deutschen Fachkräfte.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » So 13. Dez 2015, 20:35

gegenkriegundgewalt » So 13. Dez 2015, 20:27 hat geschrieben:
richtig. Aber was machen die ganzen gut ausgebildeten Menschen die keinen Job finden :? . Wenn ich lese, dass von 500.000 Minijobbern in Niedersachen, die Hälfte eine abgeschlossene Ausbildung oder sogar Akademiker sind....das wird wirklich gruselig.
Dann wird man als Akademiker in die Maßnahmen ("Fortbildungen") des Arbeitsamtes eingewiesen und "lernt", dass man nicht angetrunken zum Vorstellungsgespräch erscheinen darf oder wo genau die Briefmarke hingeklebt wird.

Wie wär's, wenn man merkt, daß man mit der vorhandenen Qualifikation nicht auf einen grünen Zweig kommt, entweder die Branche oder die Gegend zu wechseln?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Fadamo » So 13. Dez 2015, 20:36

zollagent » So 13. Dez 2015, 20:35 hat geschrieben:Wie wär's, wenn man merkt, daß man mit der vorhandenen Qualifikation nicht auf einen grünen Zweig kommt, entweder die Branche oder die Gegend zu wechseln?


Dann stimmt Merkels Politik nicht und es wird auf die Strasse gegangen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » So 13. Dez 2015, 20:40

Fadamo » So 13. Dez 2015, 20:36 hat geschrieben:
Dann stimmt Merkels Politik nicht und es wird auf die Strasse gegangen.

So, wird es das? Wer geht denn "auf die Straße"?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon gegenkriegundgewalt » So 13. Dez 2015, 20:41

zollagent » So 13. Dez 2015, 20:35 hat geschrieben:Wie wär's, wenn man merkt, daß man mit der vorhandenen Qualifikation nicht auf einen grünen Zweig kommt, entweder die Branche oder die Gegend zu wechseln?


Ja. Diese Antwort habe ich erwartet. Oder noch besser: Die meisten Minijobber machen das einfach so aus Spaß um ein bisschen hinzu zu verdienen. Und am besten kommen dann solche Antworten von Menschen, die das Merkel Regime noch vor der Krise verteufelten und als neoliberal und turbokapitalistisch beschimpften, jetzt allerdings voll und ganz hinter Merkel stehen.

Genau, einfach Branche oder Gegend wechseln. Hierzu verweise ich auf meinen vorigen Kommentar:
Auch interessant ist, wie die Bundesagentur für Arbeit und die deutsche Industrie ihre Statistiken berechnen.
Für die Arbeitsagentur bedeutet "Mangel", wenn auf eine offene Stelle nur 4 Bewerber kommen. Schön. Noch besser machen es aber die Industrie-Verbände bzgl dem "Ingenieurmangel". Die Verbände gehen davon aus, dass nicht jede offene Ingenieursstelle auch bei der Bundesagentur für Arbeit angeboten wird. Deshalb multiplizieren sie jede offene Stelle einfach mit 7. So wird aus einer offenen Stelle dann plötzlich sieben offene Stellen. Was für Ingenieure gilt, wird mit Sicherheit auch für andere Ressorts und Bereiche gelten.


Fahr du mal lieber mit deinem Tiger I nach Syrien und schieße dich den "gemäßigten :D " Rebellen an und baller schön Assad kaputt
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 13. Dez 2015, 20:48

zollagent » So 13. Dez 2015, 20:35 hat geschrieben:Wie wär's, wenn man merkt, daß man mit der vorhandenen Qualifikation nicht auf einen grünen Zweig kommt, entweder die Branche oder die Gegend zu wechseln?

Genau das läuft derzeit gegenteilig im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbewegung ...
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Kibuka » So 13. Dez 2015, 23:21

Joker » So 13. Dez 2015, 19:29 hat geschrieben:Es tut sich was.
Von "Wir schaffen das" zu wir schaffen es auf Dauer doch nicht.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article149917316/Merkel-gesteht-Moeglichkeit-der-Ueberforderung-ein.html


Es gibt bisher von Merkel noch keinen Kurswechsel. Im Gegenteil, sie hat heute erneut deutlich gemacht, dass es keine Obergrenze mit ihr geben wird. Sie versucht aktuell ihre Kritiker in der Union mit banalen rhetorischen Stilblüten gefügig zu machen. De facto bewegt sie sich aber keinen Millimeter.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, hieß es schon in der Bibel. Und wenn man sich anschaut, was Merkel und die Bundesregierung aktuell unternehmen, ist das absolut gar nichts. Die Koalition musste zuletzt sogar das Asylpaket II verschieben, weil man sich nicht einig war. Und das sind nur Beruhigungspillen der Kategorie Placebo. Wirksame Maßnahmen zur Reduktion der Einwanderung, zur Steuerung und Kontrolle hinsichtlich Quantität oder Qualität, sind nicht vorzufinden.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Teeernte » So 13. Dez 2015, 23:44

Kibuka » Mo 14. Dez 2015, 00:21 hat geschrieben:
Es gibt bisher von Merkel noch keinen Kurswechsel. Im Gegenteil, sie hat heute erneut deutlich gemacht, dass es keine Obergrenze mit ihr geben wird. Sie versucht aktuell ihre Kritiker in der Union mit banalen rhetorischen Stilblüten gefügig zu machen. De facto bewegt sie sich aber keinen Millimeter.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen, hieß es schon in der Bibel. Und wenn man sich anschaut, was Merkel und die Bundesregierung aktuell unternehmen, ist das absolut gar nichts. Die Koalition musste zuletzt sogar das Asylpaket II verschieben, weil man sich nicht einig war. Und das sind nur Beruhigungspillen der Kategorie Placebo. Wirksame Maßnahmen zur Reduktion der Einwanderung, zur Steuerung und Kontrolle hinsichtlich Quantität oder Qualität, sind nicht vorzufinden.


Die Weltwirtschaft flaut ab..... Merkel wird die Windseite wechseln - (REE) - dazu brauchts die Groko....um die Agenda 2010 noch etwas zu verschärfen....
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Cobra9 » Mo 14. Dez 2015, 08:02

Das sind meine Eindrücke vom Wochende. Auch vom Helfen bei einer Tafel


- Sozialer Konflikt nimmt zu.

Zu sehen daran das viele Menschen die schon lange zu der Tafel kommen und Flüchtlinge sich öfters streiten. Hier ist die Angst das jemand zu wenig bekommt. "Alt"-Kunden haben Angst das Asylbewerber / Flüchtlinge bevorzugt werden. Für die Tafel im Raum Stuttgart gilt das de facto nicht. Es wird versucht fair zu helfen. Aber Fakt ist auch der Tag wo man Menschen wegschicken muss ohne helfen zu können ist keine Horror Story sondern Realität. Das viele Menschen den Flüchtlingen hier eine Schuld zuweisen ist leider nicht ganz ohne Argument. Von der Politik kommt ? Oh Ja schön....wir überlegen seit Dezember 2014 schon.

Problem Wohungen. ALG2 Bezieher, Grundsicherungsbezieher usw. sehen sich benachteiligt. Warum ? Weil Asylbewerber / Flüchtlinge nei der Wohungssuche massiv unterstützt werden durch Personal sowie direkten finanziellen Hilfen. Sowas bekommt kein ALG2 Bezieher. Schufa bei Asylbewerber / Flüchtlinge ist kein Problem da die Stadt bsp. Wohungen direkt mietet. Von Obdachlosen wie man die alleine lässt fang ich gar nicht erst an. Das die das Kotzen kriegen kann ich vollauf verstehen.

Daher sollte sich die Politik mal einfach einen Grundsatz fassen: Gleiches Recht für ALLE.

Sorry aber das Wochende war scheiße. Und es geht nicht an das jemand mit sozialen Problemen bevorzugt oder benachteiligt wird. Egal ob Asylbewerber / Flüchtlinge , ALG2 usw.
Einbildung ist auch eine Bildung. Was heute teilweise als Mensch in Verantwortung kommt.
Ohne Worte

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon John Galt » Mo 14. Dez 2015, 09:04

Die Ressourcen sind nun mal begrenzt und dass die Flüchtlinge auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt mit den sozial Schwachen konkurrieren sollte niemanden überraschen.

In 15 Monaten bekommen die alle Hartz IV, ich erwarte da eine massive Anzahl an Sanktionen und Klagen. Alles andere würde mich überraschen. Es kommt ja oftmals nicht mal der Durchschnittsbürger mit der Sozialbürokratie zurecht.

Oder wird die Verwaltung einen Kuschelkurs fahren?
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