Islam - Islamismus?

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Wasteland
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 20:16

Postnix » Mi 18. Feb 2015, 20:56 hat geschrieben:Was wollen Sie mit diesen Binsenweisheiten? Was hat das mit dem Thema zu tun?

BTW: Vielleicht begnügen Sie sich dazu nicht mit Quartärliteratur und lesen mal Originale? Z.b. Barrington Moore, Smelser oder Tilly.


Immer diese Undankbarkeit. Ich wollte Personen wie dir dabei helfen über den Tellerrand hinauszuschauen. Anscheinend muss ich dafür noch deutlich grössere Schemel hinstellen.
Demokratiefähigkeit hängt nicht mit religiöser Zugehörigkeit zusammen, sondern mit sozio-ökonomischen Faktoren. Tatsache Nummer eins.
Tatsache Nummer zwei ist das der Islamismus dort am stärksten ausgeprägt ist wo Diktaturen ihre Gesellschaften auf breiter Fläche verkümmern lassen, die Menschen bittterarm sind, nicht lesen können, keine Arbeit haben, kein Mitspracherecht, wo es keine politische Teilhabe gibt.
Wie überall ist das der Nährboden für totalitäre Bewegungen.
Der Salafismus bietet obendrein noch starke Identifikationsmöglichkeiten für verkrachte Existenzen in aller Welt. Daher werden vor allem die Loser nicht-nahöstlicher Gesellschaften (egal ob Muslime oder auch Konvertiten) von ihnen angezogen.
"Islam" (oder Religion generell) ist nur die oberste von vielen Schichten der Ursachen für die Dinge die dort unten geschehen.
Wenn du willst kann ich dir zu dem Thema ein bisschen Einstiegsliteratur empfehlen.

P.S. Ich finde es unterhaltsam wenn wir Überheblichkeiten austauschen. Nur ist sie bei mir im Gegensatz zu dir gestellt. Ist wie mit den doofen und den klugen. Der Kluge kann sich dumm stellen, umgekehrt wird es schwierig.
Zuletzt geändert von Wasteland am Mi 18. Feb 2015, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Zunder » Mi 18. Feb 2015, 20:20

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 20:05 hat geschrieben:Soll heißen, dass du das Köpfen je nach Situation anders bewertest.
Schön ist es nicht, aber bei Jakobinern schaut man gern darüber hinweg, während es bei Jihadisten zum markantesten Merkmal wird.
An deiner besonderen Sympathie für Jakobiner wird es wohl nicht liegen. Was könnte sonst der Grund sein?

Wer hat dir denn erzählt, daß den Jakobinern die Gewalt nachgesehen wird?
Die Massaker in der Vendée waren Verbrechen übelsten Ausmaßes.

Der Unterschied besteht weniger in den Maßnahmen als in den Gründen und der Zielsetzung. Der Terror als politisches Mittel zur Demokratisierung hat sich selbst diskreditiert und wurde nach gut einem Jahr gewaltsam beendet.

Daß der Islamische Staat die Gewalt für Demokratisierung einsetzt, wird sich wohl kaum behaupten lassen.
Die Hinrichtung Unhgläubiger steht auch nicht im Widerspruch zum angepeilten Ziel.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Zunder » Mi 18. Feb 2015, 20:22

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 20:11 hat geschrieben:
Der Zweck heiligt die Mittel. Töten von Menschen ist gut, wenn es einem hehren Ziel dient. Dieser Grundsatz gilt zum Beispiel beim Militär, überall auf der Welt. Ich finde sowas übelst heuchlerisch.

Jemanden etwas zu unterstellen, was er nicht geschrieben hat, finde ich nicht nur zutiefst verlogen - das ist es auch.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 20:39

Zunder » Mi 18. Feb 2015, 20:22 hat geschrieben:Jemanden etwas zu unterstellen, was er nicht geschrieben hat, finde ich nicht nur zutiefst verlogen - das ist es auch.


Du hast es nur nicht so deutlich gesagt. Das war meine Schlußfolgerung, aus deiner Erklärung bezüglich Mord als Hifsmittel bei der Demokratisierung und Mord beim Aufbau einen Gottesstaates. Natürlich findest du beides nicht so toll, aber im ersten Fall siehst du darin bloß einen marginalen Fehler in einem sonst positiven, geschichtlichen Ereignis, während im zweiten Fall sämtliche ethischen Grenzen gesprengt werden und nur höchste Empörung angemessen ist.

Diese Doppelmoral finde ich so ultrakrass. Aber du bist nicht der einzige der so denkt: gutes Töten vs. schlechtes Töten, je nachdem, wem oder welchem Zweck es dient.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Zunder » Mi 18. Feb 2015, 21:15

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 20:39 hat geschrieben:
Du hast es nur nicht so deutlich gesagt. Das war meine Schlußfolgerung, aus deiner Erklärung bezüglich Mord als Hifsmittel bei der Demokratisierung und Mord beim Aufbau einen Gottesstaates. Natürlich findest du beides nicht so toll, aber im ersten Fall siehst du darin bloß einen marginalen Fehler in einem sonst positiven, geschichtlichen Ereignis, während im zweiten Fall sämtliche ethischen Grenzen gesprengt werden und nur höchste Empörung angemessen ist.

Diese Doppelmoral finde ich so ultrakrass. Aber du bist nicht der einzige der so denkt: gutes Töten vs. schlechtes Töten, je nachdem, wem oder welchem Zweck es dient.

Nicht nur dein Wahrheitsverständnis scheint ein bißchen desolat zu sein, dein Textverständnis ist es wohl auch.

Wer wie die Jakobiner unter dem Banner der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte Massaker begeht, tötet nicht "gut". Er steht im Widerspruch zu seinen eigenen vorgeblichen Zielen und Überzeugungen, d.h. er tötet ausgesprochen "schlecht".

Der Islamische Staat tötet in Übereinstimmung mit seinen Ansprüchen, d.h. er tötet "gut".
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Postnix » Mi 18. Feb 2015, 21:22

[...]
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Grund: Diskussion != Rumpöbeln
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon jorikke » Mi 18. Feb 2015, 21:47

Postnix » Mi 18. Feb 2015, 21:22 hat geschrieben:
Sie haben halt Ihren Max Weber nicht gelesen. Und vieles andere nicht.

Religion ist einer der wichtigsten sozio-ökonomischen Faktoren überhaupt.

Ich beende jetzt hier aber die Diskussion. Ich diskutieren nicht gerne mit Klippschülern.



Verständlich.
Man kann es einfach lassen.
Im Abgang noch mal rum zu stänkern ist ...
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Córdoba » Do 19. Feb 2015, 09:38

Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 17:47 hat geschrieben:Das Urteil empfinde ich erstmal auch als ziemlich falsch. Aber ich kenne mich auch nicht genug aus um aus dem Bauch heraus über komplexe juristische Prozesse zu urteilen. Grundsätzlich vertraue ich unseren Gerichten.


Das Urteil ist richtig, die Gesetze sind falsch.

Denn Gerichte sollen nicht nur, sondern sie müssen nach bestehender Gesetzeslage urteilen.
Das nennt sich Gewaltenteilung.
Der Gesetzgeber macht die Gesetze.
Die Gerichte stehen unter dem Gesetz, und müssen danach urteilen.

Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 17:47 hat geschrieben: Da gibt es einige deren Religionskritik sich in Polemik gegen die Konkurrenz erschöpft, als ob sie Vertreter der konkurrierenden Staubsaugerfirma sind.


Stimmt nicht.
Ich habe ausdrücklich betont, daß im Sinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes auch gegen eine christliche Sympathisantenszene von Kony vorgegangen werden sollte.
Falls wir sie in Deutschland haben sollten.

Bei der Bekämpfung von religiösem Terrorismus und ihre Sympathisantenszene bin ich grundsätzlich religiös neutral.
Das darf bei keiner Religion geduldet werden.

Und ich betone immer wieder, daß Religion das Primat des weltlichen Staates akzeptieren muß, auch wenn sie majorisiert.
Und ich betone immer wieder, daß wir in den USA seit Republikgründung die praktisch vollständige Trennung haben:
Kein Religionsunterricht, keine Kirchensteuer, Keine Subventionen etc.

Und zwar durch den Willen der christlichen Majorität.
Linke 68er gab es vor 250 Jahren nicht, das wurde nicht von einer linken Szene erzwungen.
Die gab es damals nicht.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Córdoba » Do 19. Feb 2015, 09:54

Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 19:50 hat geschrieben:
Der Arabische Frühling lebt – aber nur in einem Land
Tunesien hat geschafft, was in Ägypten, Libyen und Syrien so misslungen ist: den Weg Richtung Demokratie einzuschlagen. Der Westen sollte dieses Modell hegen und pflegen.



Der Westen kann aber nicht der Babysitter der Welt sein, das müssen die selbst lösen.
Lösungen sind nur dann tragfähig, wenn sie von innen kommen.

Russen noch Chinesen halten sich aus den Problemen dieser Welt raus, und fahren damit im Ergebnis auch nicht schlecht.
Zumindest haben wir weltweit nicht diesen Hass auf Russen und die Chinesen.
Der Westen ist inzwischen die meistgehasste Konstruktion der Welt,
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Do 19. Feb 2015, 10:11

[...]
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Grund: Spam
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon relativ » Do 19. Feb 2015, 10:17

Córdoba » Do 19. Feb 2015, 09:38 hat geschrieben:
Das Urteil ist richtig, die Gesetze sind falsch.

Denn Gerichte sollen nicht nur, sondern sie müssen nach bestehender Gesetzeslage urteilen.
Das nennt sich Gewaltenteilung.
Der Gesetzgeber macht die Gesetze.
Die Gerichte stehen unter dem Gesetz, und müssen danach urteilen.



Stimmt nicht.
Ich habe ausdrücklich betont, daß im Sinne des Gleichbehandlungsgrundsatzes auch gegen eine christliche Sympathisantenszene von Kony vorgegangen werden sollte.
Falls wir sie in Deutschland haben sollten.

Bei der Bekämpfung von religiösem Terrorismus und ihre Sympathisantenszene bin ich grundsätzlich religiös neutral.
Das darf bei keiner Religion geduldet werden.

Und ich betone immer wieder, daß Religion das Primat des weltlichen Staates akzeptieren muß, auch wenn sie majorisiert.
Und ich betone immer wieder, daß wir in den USA seit Republikgründung die praktisch vollständige Trennung haben:
Kein Religionsunterricht, keine Kirchensteuer, Keine Subventionen etc.

Und zwar durch den Willen der christlichen Majorität.
Linke 68er gab es vor 250 Jahren nicht, das wurde nicht von einer linken Szene erzwungen.
Die gab es damals nicht.

Die Glaubensrichtungen haben in den Staaten aber auch wesentlich mehr Freiheiten, was gesetzliche Einschränkungen angeht, mit all ihren auch negativen Folgen.. Siehe Sekten ect.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Provokateur » Di 24. Feb 2015, 07:47

Eine mächtige Stimme fordert die Abkehr vom Islamismus:

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Islam.html

Im saudischen Mekka eröffnete al-Tajib eine dreitägige Gelehrtenkonferenz zum Thema "Kampf gegen islamistischen Terror". Muslime müssten zu einer neuen Einheit finden und eine religiöse Erneuerung anstreben, die mehr Toleranz erlaube, sagte Al-Tajib. Nur so könne auch der wachsenden Islamfeindlichkeit in Europa begegnet werden. Mit Blick auf die Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sagte Al-Tajib: "Sie lehnen den Koran ab, … ihre Herzen sind wie Stein oder noch härter."


Hoffnung ist nicht vergebens!
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Antonius » Di 24. Feb 2015, 09:51

Provokateur » Di 24. Feb 2015, 07:47 hat geschrieben:Eine mächtige Stimme fordert die Abkehr vom Islamismus:
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Islam.html
(....)
Hoffnung ist nicht vergebens!
Dein Wort in Gottes Ohr !

Wir sollten aber nicht vergessen, daß es auch andere, rückwärtsgewandte Stimmen gibt,
z.B. von dem Rechtsgutachter und "Gelehrten" Abu Ishak al-Hwaini, einem sehr populären Prediger,
der vor allem unter Salafisten auftritt:
    (...)
    Deshalb sagten die Gelehrten, um die Ehre des Propheten zu bewahren, dass derjenige, der den Propheten beschimpft,
    unbedingt getötet werden muss, selbst wenn dieser Buße tun würde.
    Die Buße bleibt eine Angelegenheit zwischen ihm und unserem Herrn, er sei erhoben.
    

Diese Auffassung wurde von dem Gelehrten des Islam, Scheich ibn Taimiya, erwähnt,
    er zitierte die Aussagen aller muslimischer Gelehrter.
    Das Gleiche tat Taki ad-Din as-Subki. Er ist einer der angesehensten Gelehrten der Shafiiten.
    Die Aussagen der Gelehrten ist bekannt und in ihren Werken festgehalten.
    Diese besagen:
    'Wer Allah beschimpft, er sei erhoben, darf Buße tun. Falls er Buße tut, wird er nicht getötet.
    Aber derjenige, der den Propheten beschimpft, Allahs Segen und Heil seien auf ihm,
    darf keine Buße tun und wird getötet, selbst wenn er Buße tun würde."

http://www.islaminstitut.de/Nachrichten ... 8d4.0.html
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Antonius » Di 24. Feb 2015, 10:07

Hier eine weitere Information über das menschenverachtende Regime des Islam/Islamismus.

http://www.islaminstitut.de/Nachrichten ... 968.0.html

Die Auspeitschung zweier Syrer wird dargestellt.

Für mich ist es immer wieder erschreckend, wie monströs-unmenschliches Gedankengut mit schein-religiösen Formeln garniert wird.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Córdoba » Di 24. Feb 2015, 13:14

In Gefängnissen können naturgemäß diejenigen am besten abgrasen,
die Gewalt legalisieren.
Indem sie die Gewalt nicht nur legitimieren, sondern sogar von höchtser Stelle,
von Gott direkt legitimieren.
Was Besseres gibts nicht.
Gott steht über allem, über Verfassungen, Politiker, dem verhassten Staat etc.

Knastbrüder stehen auf sowas eher, als wenn man ihnen erklärt,
sie müssen lieb und nett sein, die linke Wange hinhalten, wenn ihnen jemand auf die rechte Wange schlägt,
und die Gesetze einer Gesellschaft achten, die sie ohnehin verachten.
Hooligan

Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Di 24. Feb 2015, 13:39

Córdoba » Di 24. Feb 2015, 13:14 hat geschrieben:Knastbrüder stehen auf sowas eher, als wenn man ihnen erklärt,
sie müssen lieb und nett sein, die linke Wange hinhalten, wenn ihnen jemand auf die rechte Wange schlägt,

Das kauft dir weder ein Knastbruder noch sonstwer ab.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Córdoba » Mi 25. Feb 2015, 09:52

Hooligan » Di 24. Feb 2015, 13:39 hat geschrieben:Das kauft dir weder ein Knastbruder noch sonstwer ab.


Das nehmen ja auch nur Dummies wörtlich, es gilt im übertragenen Sinne.
Es ist die Aufforderung, friedlicher und liebevoller miteinander umzugehen, den Kompromiss zu suchen, die Gewalt zu negieren.

Menschen, die es wörtlich nehmen, machen sich zum Affen.
Oder sie wollen andere zum Affen machen, wenn sie sie dazu auffordern, sich tatsächlich so zu verhalten.
->Wasser predigen, Wein trinken.
Theo Strabe
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Theo Strabe » Mi 4. Mär 2015, 10:26

Provokateur » Di 24. Feb 2015, 07:47 hat geschrieben:Eine mächtige Stimme fordert die Abkehr vom Islamismus:

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Islam.html



Hoffnung ist nicht vergebens!


Ich gehöre zu denjenigen, die die Hoffnung nicht aufgeben wollen. Aber uns muss klar sein, dass der Islamismus ein fester Bestandteil des traditionellen Islams ist und daher zum klassischen Islamverständnis dazugehört. Nur ein reformierter Islam, kann den politischen Teil herauslösen und sich dazu bekennen, dass die Gesetze des Volks über den göttlichen Geboten stehen.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Kopernikus » Mi 4. Mär 2015, 10:50

Theo Strabe » Mi 4. Mär 2015, 10:26 hat geschrieben:Aber uns muss klar sein, dass der Islamismus ein fester Bestandteil des traditionellen Islams ist

Wer das behauptet, pflegt einen Islamismusbegriff, der in dieser Form weder in der entsprechenden Fachliteratur noch den damit befassten Wissenschaften verwendet wird. Es handelt sich also vielmehr um eine private Meinung und diese steht obendrein in deutlichem Widerspruch zu allen Erkenntnissen über das Phänomen "Islamismus". Wo schon die Problembeschreibung falsch ist, wird die Problembehebung unmöglich. Zur Korrektur sei daher zum Einstieg folgender Beitrag empfohlen: viewtopic.php?p=2926311#p2926311
http://kartoffeln-im-netz.tumblr.com/
"Das Volk ist immer da, wo das große Maul, die heftigste Phrase ist." Alfred Döblin
http://www.youtube.com/watch?v=xwsOi0ypuSI
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Theo Strabe » Mi 4. Mär 2015, 11:15

Weltregierung » Mi 18. Feb 2015, 20:13 hat geschrieben:
60 Millionen Tote, wie auf dem deutschen Weg zur Demokratie, werden es schon nicht werden.


Es geht nicht nur um die Toten, die der klassische Islam jedes Jahr zu verantworten hat, da er den Nährboden für Gewalt liefert. Es geht auch um die meisten der 750 Millionen muslimischen Mädchen und Frauen, die tagtäglich erniedrigt, eingesperrt, verschleiert, gemobbt, geschlagen, vergewaltigt, verstümmelt oder getötet werden. Frag mal Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer oder Necla Kelek.

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