Einwanderungsgesetze verschärfen

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JFK
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon JFK » Sa 15. Aug 2015, 12:31

frems » Sa 15. Aug 2015, 12:23 hat geschrieben:Sind sie ja auch. Na gut, nicht jeder. Aber dafür können Flüchtlinge nichts. :)


Naja selbst ein Leistungsberechtigter hat mehr Geld als ein Flüchtling wohl ausgeben könnte :D
Tomaner
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Tomaner » Sa 15. Aug 2015, 12:33

CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 11:21 hat geschrieben:Das sind völlig abstrakte und diffuse Zahlen. Entscheidend ist, was die Bevölkerung davon hat.
In Statistiken wird auch suggeriert, dass die deutschen Bürger reich wären. :D


Das sind alles andere als diffuse Zahlen, sondern die offiziellen. Mir ist niemand bekannt, der andere Zahlen hat oder ausrechnen hat lassen. Es wäre also unverantwortlich für jeden Politiker, nicht mit diesen Zahlen zu rechnen, sondern Fantasiezahlen zu nehmen, von Verschwörungstheoretikern, wenn die überhaupt Zahlen haben. Hier zu unterstellen, jedes Etat einer Stadt, jeder Gemeinde, jedes Bundesland wäre falsch, ist einfach nur dumm.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Tomaner » Sa 15. Aug 2015, 12:43

CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 11:21 hat geschrieben:Das sind völlig abstrakte und diffuse Zahlen. Entscheidend ist, was die Bevölkerung davon hat.
In Statistiken wird auch suggeriert, dass die deutschen Bürger reich wären. :D


Nun es ist einfach eine Tatsache, es haben sich die Vermögen der Deutschland ohne Imobilienbesitz, seit Einführung des Euros mehr als verdoppelt auf 5500 Milliarden Euro. Statistik hin oder her, da muß nichts suggeriert werden, die Deutschen insgesammt haben ihren Reichtum verdoppelt. Das Problem natürlich ist, der Reichtum ist ungleich verteilt. Und genau das hat absolut nichts mit Flüchtlingen zu tun, sondern vielmehr mit Senkung von Spitzensteuersätzen oder auch das Reiche Aktiengewinne niedriger versteuern müssen, als wenn jemand dafür hart arbeitet. Auch die Selbstkostenbeiträge bei Krankenkassen entlastet Unternehmer (früher Parität), zu Lasten von Arbeitnehmern. Genau aber diese realen Gründe wollen vor allem die Ultrarechten niemals angreifen, sondern schreiben alles an ausgesuchten Sündenböcke zu, die eben zu den Ärmsten der Bevölkerung zählen wie die flüchtlinge.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 12:46

Das Problem natürlich ist, der Reichtum ist ungleich verteilt.
Aha!
CaptainJack

Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 12:50

Das Problem natürlich ist, der Reichtum ist ungleich verteilt. Und genau das hat absolut nichts mit Flüchtlingen zu tun
Dein Paradespruch ist inzwischen bekannt! :thumbup:
Das Problem jedoch, das alle derzeit umtreibt, hat tatsächlich nichts mit (Grundgesetz) Flüchtlingen zu tun. Die machen nur einen geringen Prozentsatz aus!
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon JFK » Sa 15. Aug 2015, 12:52



ja, das ist üblich im Kapitalismus, sonnst wird es nichts mit Wertschöpfung wenn es keine Mehrwert hat.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon JFK » Sa 15. Aug 2015, 12:53

CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 12:50 hat geschrieben:Dein Paradespruch ist inzwischen bekannt! :thumbup:
Das Problem jedoch, das alle derzeit umtreibt, hat tatsächlich nichts mit (Grundgesetz) Flüchtlingen zu tun. Die machen nur einen geringen Prozentsatz aus!


Für 17 Beiträge bist du aber sehr erfahren

*inzwischen bekannt*

:D
Demolit

Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Demolit » Sa 15. Aug 2015, 13:03

Tomaner » Sa 15. Aug 2015, 11:43 hat geschrieben:
Nun es ist einfach eine Tatsache, es haben sich die Vermögen der Deutschland ohne Imobilienbesitz, seit Einführung des Euros mehr als verdoppelt auf 5500 Milliarden Euro. Statistik hin oder her, da muß nichts suggeriert werden, die Deutschen insgesammt haben ihren Reichtum verdoppelt. Das Problem natürlich ist, der Reichtum ist ungleich verteilt. Und genau das hat absolut nichts mit Flüchtlingen zu tun, a) sondern vielmehr mit Senkung von Spitzensteuersätzen oder auch das b) Reiche Aktiengewinne niedriger versteuern müssen, als wenn jemand dafür hart arbeitet. Auch die c) Selbstkostenbeiträge bei Krankenkassen entlastet Unternehmer (früher Parität), zu Lasten von Arbeitnehmern. Genau aber diese realen Gründe wollen vor allem die Ultrarechten niemals angreifen, sondern schreiben alles an ausgesuchten Sündenböcke zu, die eben zu den Ärmsten der Bevölkerung zählen wie die flüchtlinge.


Dein Argumenet a - c sind nicht zutreffend.

Weil

a) der Höchststeuersatz für Einzelpersonen an Ertragssteuern bei ca 48 % liegt

b) der Steuersatz auf die erwirtschafteten Gewinn bei Beteiligungen an Kapitalgesellschaften in gleicher Höhe gegeben ist

c) die Deckelung des AG-Anteils eine Konjunkturpolitische Maßnahme war und der AG nicht mit den Kosten aus der SV belastet werden sollte, die er als Teilnehmer im Prozess des Erwirtschaftens dieser Beiträge nicht in irgendeiner Form beeinflussen kann oder mit bewirkt ( steigende Kosten KV durch Bezieher aus Leitungen SGB usw). Z. Zt greift der Deckel von 7.5 % nicht s.

http://www.vdek.com/vertragspartner/arb ... aetze.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitgeberbeitrag
CaptainJack

Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 15:13

JFK » Sa 15. Aug 2015, 12:53 hat geschrieben:
Für 17 Beiträge bist du aber sehr erfahren

*inzwischen bekannt*

:D

Lies einfach mal deine letzten Beiträge durch! Außerdem kann ein erst seit einiger Zeit Schreibender schon jahrelang mit gelesen haben .. nicht wahr?
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon JFK » Sa 15. Aug 2015, 15:40

CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 15:13 hat geschrieben:Lies einfach mal deine letzten Beiträge durch! Außerdem kann ein erst seit einiger Zeit Schreibender schon jahrelang mit gelesen haben .. nicht wahr?


Ja, aber die Menschen sind auch nicht so leicht für dumm zu verkaufen, nicht wahr?

Außerdem solltest du die Beiträge nachlesen, ich habe das gar nicht geschrieben.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Gregorius I » Sa 15. Aug 2015, 18:39

Tomaner » Sa 15. Aug 2015, 12:43 hat geschrieben:
Nun es ist einfach eine Tatsache, es haben sich die Vermögen der Deutschland ohne Imobilienbesitz, seit Einführung des Euros mehr als verdoppelt auf 5500 Milliarden Euro. Statistik hin oder her, da muß nichts suggeriert werden, die Deutschen insgesammt haben ihren Reichtum verdoppelt. Das Problem natürlich ist, der Reichtum ist ungleich verteilt. Und genau das hat absolut nichts mit Flüchtlingen zu tun, sondern vielmehr mit Senkung von Spitzensteuersätzen oder auch das Reiche Aktiengewinne niedriger versteuern müssen, als wenn jemand dafür hart arbeitet. Auch die Selbstkostenbeiträge bei Krankenkassen entlastet Unternehmer (früher Parität), zu Lasten von Arbeitnehmern. Genau aber diese realen Gründe wollen vor allem die Ultrarechten niemals angreifen, sondern schreiben alles an ausgesuchten Sündenböcke zu, die eben zu den Ärmsten der Bevölkerung zählen wie die flüchtlinge.


Ein einfaches, simples Weltbild ist eben der Humus, auf dem z. B. ein Unkraut namens "Sündenbock" prächtig wuchert und gedeiht.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Aug 2015, 19:14

Cassandra » Sa 15. Aug 2015, 14:44 hat geschrieben:Heute
Wir sind schon lange nicht mehr Herr im eigenen Land, denn wir werden nicht gefragt.
Wir haben unser Land und unsere Heimat durch unsere Gutmütigkeit bereits zu ca. 25% an Fremde verloren und wir verlieren jeden Tag einen Teil mehr, denn wir werden nicht gefragt.
Die Begriffe Vaterland und Muttersprache sind nur noch leere Worthülsen, denn wir werden nicht gefragt.
Wir werden weiterhin mit Fremden Überflutet, die unseren Platz einnehmen, denn wir werden nicht gefragt.
Wir können nicht mehr über die Gestaltung unseres Landes, unserer Städte und unserer Umwelt bestimmen, denn wir werden nicht gefragt.
Die Zukunft unserer Kinder liegt nicht mehr in unserer Hand, denn wir werden nicht gefragt.
Wir können unser Sozialsystem nicht mehr aufrecht erhalten, denn wir werden nicht gefragt.
Wir können nicht bestimmen für wen und was unsere Steuergelder eingesetzt werden, denn wir werden nicht gefragt.
Morgen
Ein Vaterland und eine Heimat, die gibt es für uns nicht mehr, denn wir wurden nicht gefragt, wir wurden einfach fortgejagt.

Wenn man mal ganz unbedarft durch die Forenwelt und die sozialen Netzwerke schlendert, wird man feststellen, dass es in Deutschland fast nur Besitzstandswahrer gibt.
Lauter kleine Gartenzwerge.
Mit zu hohen Löhnen, zu viel Urlaub, die ihre AG mit gelben Scheinen tyrannisieren, mit zu vielen sollfreien Tagen/Jahr, ...
Das muss unweigerlich dazu führen, dass der Standort Deutschland kippt.
Deshalb braucht es Zuwanderung.
Damit die Neudeutschen den träge und bequem gewordenen Ureinwohnern, zwischen Rhein und Oder zeigen, was der moderne Zeitgeist verlangt.
Das Kapital kennt keine Heimat, es missbraucht solche Begriffe nur zur extensiven Standorterweiteŗung.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Aug 2015, 20:23

Cassandra » Sa 15. Aug 2015, 19:02 hat geschrieben:Nein, der Standort kippt nicht, auch dann nicht, wenn es keine Zuwanderung gibt. Jemand wie Du, der so negativ über die deutschen Ureinwohner denkt und schreibt, der sollte sein Glück in einem anderen Land suchen, denn hier bist Du fehl am Platz!

Eigentlich wollte ich nur auf die kognitive Dissonanz hinweisen, unter der die Gutmenschen leiden.
Sie glauben ganz fest daran, dass Zuwanderung ihren Wohlstand steigern muss.
Dabei wird er fallen.
Deshalb habe ich was gegen Voyeristen aus sicherer Entfernung.
Die Gutmenschen sollen die Zuwanderer aus ihrem Becherlein trinken lassen, von ihrem Tellerchen essen lassen, und sie in ihrem Bettchen schlafen lassen.
Erst dann werden verwunschene Prinzen und Prinzessinnen sichtbar.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Joker » Sa 15. Aug 2015, 20:46

unity in diversity » Sa 15. Aug 2015, 19:14 hat geschrieben:
Damit die Neudeutschen den träge und bequem gewordenen Ureinwohnern, zwischen Rhein und Oder zeigen, was der moderne Zeitgeist verlangt.
Das Kapital kennt keine Heimat, es missbraucht solche Begriffe nur zur extensiven Standorterweiteŗung.

Da zu hätten sie nun nicht nach Deutschland kommen müssen.

Wie toll sie das können hätten sie uns auch in ihren Herkunftsländern zeigen können.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon von Grimm » Sa 15. Aug 2015, 21:26

Cassandra » Sa 15. Aug 2015, 20:02 hat geschrieben:Nein, der Standort kippt nicht, auch dann nicht, wenn es keine Zuwanderung gibt. Jemand wie Du, der so negativ über die deutschen Ureinwohner denkt und schreibt, der sollte sein Glück in einem anderen Land suchen, denn hier bist Du fehl am Platz!


Wenn ich mir so ansehe, anlese, anhöre, was zu Asylanten von Deutschen gesagt wird, komme ich doch zur Überzeugung, dass es ein Glück ist diesen Menschen zunächst Obdach zu gewähren, sie auszubilden und dann Arbeit zu verschaffen.
Die deutsche Blödheit, Arroganz usw., die aus den hiesigen Wohnzimmern schwabbt, lässt mich hoffen, dass diese Typen selbst zur Fortpflanzung zu bescheuert sind.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon CaptainJack » Sa 15. Aug 2015, 22:11

von Grimm » Sa 15. Aug 2015, 21:26 hat geschrieben:
Wenn ich mir so ansehe, anlese, anhöre, was zu Asylanten von Deutschen gesagt wird, komme ich doch zur Überzeugung, dass es ein Glück ist diesen Menschen zunächst Obdach zu gewähren, sie auszubilden und dann Arbeit zu verschaffen.
Die deutsche Blödheit, Arroganz usw., die aus den hiesigen Wohnzimmern schwabbt, lässt mich hoffen, dass diese Typen selbst zur Fortpflanzung zu bescheuert sind.

Dann hast du noch nie gehört, was Migranten und Asylanten zu Deutschen sagen, wenn sie mal akklimatisiert sind! :D
Zuletzt geändert von CaptainJack am Sa 15. Aug 2015, 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon unity in diversity » So 16. Aug 2015, 08:57

von Grimm » Sa 15. Aug 2015, 20:26 hat geschrieben:
Wenn ich mir so ansehe, anlese, anhöre, was zu Asylanten von Deutschen gesagt wird, komme ich doch zur Überzeugung, dass es ein Glück ist diesen Menschen zunächst Obdach zu gewähren, sie auszubilden und dann Arbeit zu verschaffen.
Die deutsche Blödheit, Arroganz usw., die aus den hiesigen Wohnzimmern schwabbt, lässt mich hoffen, dass diese Typen selbst zur Fortpflanzung zu bescheuert sind.


"Gemessen wirst Du nur an Deinen Taten,
und nicht an deinen guten Absichten."

(Joachim Panten 1947-2007)
Gib ihnen Obdach, bilde sie aus und gib ihnen Arbeit.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen Erfolg.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Tomaner » So 16. Aug 2015, 11:11

Demolit » Sa 15. Aug 2015, 12:03 hat geschrieben:
Dein Argumenet a - c sind nicht zutreffend.

Weil

a) der Höchststeuersatz für Einzelpersonen an Ertragssteuern bei ca 48 % liegt

b) der Steuersatz auf die erwirtschafteten Gewinn bei Beteiligungen an Kapitalgesellschaften in gleicher Höhe gegeben ist

c) die Deckelung des AG-Anteils eine Konjunkturpolitische Maßnahme war und der AG nicht mit den Kosten aus der SV belastet werden sollte, die er als Teilnehmer im Prozess des Erwirtschaftens dieser Beiträge nicht in irgendeiner Form beeinflussen kann oder mit bewirkt ( steigende Kosten KV durch Bezieher aus Leitungen SGB usw). Z. Zt greift der Deckel von 7.5 % nicht s.

http://www.vdek.com/vertragspartner/arb ... aetze.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitgeberbeitrag


http://www.wallstreet-online.de/ratgebe ... ichten-ist
Für Erträge aus Kapitalvermögen wird in der Regel eine Steuer erhoben, die von den jeweiligen Unternehmen an das zuständige Amt abgeführt werden. Die Höhe der Steuern beträgt 25 % zuzüglich des Solidaritätszuschlages. Dieser Steuersatz kann unter Umständen gesenkt werden, wenn der Steuerzahler beantragt, dass der persönliche Steuersatz genommen werden soll. Dabei wird eine Überprüfung vorgenommen, ob es sich dabei um eine Reduzierung der Steuerlast handelt, und dann kann der Ertrag auch mit weniger als 25 % besteuert werden. Die Kapitalertragsteuer ist eine Form der Einkommensteuer und ersetzt diese zum Teil. Außerdem werden unterschiedliche Erträge auch verschieden besteuert. Dies hängt mit der Art der Kapitaleinkünfte zusammen. Des Weiteren wird mit der Kapitalertragsteuer auch eine gegebenenfalls zu entrichtende Kirchensteuer einbehalten.

Also entweder verstehe ich alles falsch, oder es ist so, dass ein gutes Facharbeitergehalt höher besteuert wird, als wenn jemand wie BMW Erben riesige Aktienvermögen hat.
Zuletzt geändert von Tomaner am So 16. Aug 2015, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Kopernikus » So 16. Aug 2015, 11:23

Man kann nicht oft genug auf dieses Interview eines Menschen hinweisen, der als Forscher auf dem Gebiet tatsächlich weiß, wovon er redet:
Niemand verlässt sein Land, bloß weil zum Beispiel Deutschland seine Grenzen öffnet. Und niemand bleibt, weil die Grenzen zu sind. Offene oder geschlossene Grenzen haben überhaupt keinen Einfluss darauf, ob Leute sich auf den Weg machen oder nicht. Der Unterschied ist allerdings, ob sie lebend ankommen oder tot.

http://www.stern.de/politik/ausland/mig ... 82346.html
Zuletzt geändert von Kopernikus am So 16. Aug 2015, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
http://kartoffeln-im-netz.tumblr.com/
"Das Volk ist immer da, wo das große Maul, die heftigste Phrase ist." Alfred Döblin
http://www.youtube.com/watch?v=xwsOi0ypuSI
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Re: Einwanderungsgesetze verschärfen

Beitragvon Blasphemist » So 16. Aug 2015, 11:43

Kopernikus » So 16. Aug 2015, 11:23 hat geschrieben:Man kann nicht oft genug auf dieses Interview eines Menschen hinweisen, der als Forscher auf dem Gebiet tatsächlich weiß, wovon er redet:

http://www.stern.de/politik/ausland/mig ... 82346.html

Wenn es denn so ist, dann ist unser bisheriger Sozialstaat in kürzester Zeit ein Relikt aus besseren Zeiten.
Niemand wird diesen Wohlfahrtsstaat mit Millionen Hungerleidern finanzieren können und wollen. Die, die es sich leisten können werden sich dann von den Hungerleidern so gut wie möglich abschotten und der erbärmliche Rest hat halt Pech.

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