Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt sein?

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Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt sein?

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nein
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R2DZWO
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon R2DZWO » Sa 28. Jul 2012, 22:16

Jekyll » So 22. Jul 2012, 12:07 hat geschrieben:Ja, aber doch nur deshalb, weil ein harmloses Ritzen am Genitalbereich von Mädchen nicht zum integralen, identitätsschaffenden Bestandteil von Millionen Moslems oder Juden gehört.

Und wenn es zum integralen, identitätsschaffenden Bestandteil bei Juden und Moslems gehören würde, wenn den Kindern die Ohrmuscheln abgeschnitten werden, dann müsste man das natürlich auch tolerieren. :s Schließlich kann man ja auch ohne Ohrmuschel hören.

Erklär doch mal, warum irgendeine Amputation ohne eine medizinische Indikation toleriert werden sollte.
Zum Wohle des Kindes ist so sowas an keiner Stelle, selbst wenn davon absieht, dass eine Beschneidung lebensgefährliche Komplikationen nach sich ziehen kann.
Hergaden
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Hergaden » Fr 24. Aug 2012, 19:01

Ein Blick in die Gesetzestexte, GG und StgB, erleichter kolossal die Rechtsfindung.
Demzufolge stellt die Beschneidung ein Körperverletzung dar und müsste eigentlich bestraft werden. Im Einzelfall (der dem Grunde nach kein Einzelfall ist) liegt kein öffentliches Interesse vor und deshalb bleibt die Strafverfolgung aus.
Da Religionsausübung aber eine private Sache ist, egal welche Religion es ist, kann eine Strafverfolgung wegen der Körperverletzung nur nach Strafanzeige geschehen. Es müsste also ein Verwandter z. B. oder ein Anwesender der Beschneidung diese Anzeige erstatten. Das wird aber keiner dieser Personen auf den Weg bringen, da diese Personen selbst dieser Religion zugehörig sind. Eltern. ob Muslim oder Jude, wird sich nicht selbst Anzeigen. Diesen Menschen fehlt ja das Rechtsverständnis in diesem Feld, da sie ja ihre Religionszugeörigkeit und den damit einhergehenden Praxis über das Grundgesetz als auch über das Strafgesetzbuch stellen, sich dabei noch selbst im Recht wähnen. Dies ist der Trugschluss der Muslime und Juden in diesem Land. Religionspraktiken können niemals- ich betone niemals- über das geltende Recht stehen.

Mit den Argumenten der Befürworter kann auch die Beschneidung von Mädchen und Frauen erfolgen.
Wo alle das Gleiche denken, wird nicht gedacht.

Freiheit für die Gummibärchen, nieder mit den Tüten!
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » Fr 24. Aug 2012, 22:44

Athos » So 22. Jul 2012, 16:44 hat geschrieben:Das folgt der Logik eines Zitats, welches ich kürzlich hier im Forum las:

"Früher waren Antisemiten die, die etwas gegen Juden hatten. Heute sind Antisemiten die, gegen die die Juden etwas haben." (Ergänzung durch mich: Oder deren Sympatisanten)

Ich habe nix gegen Juden. Ich lehne lediglich eine Praktik ihrer Religionsausübung ab. Das mich der Habitus bestimmter jüdischer Würdenträger anwidert, steht auf einem anderen Blatt. Das bezieht sich aber lediglich auf die jeweilige Person.

Beispielsweise jenes Rabbiners, welcher bei "Anne Will" auftrat. Sein Auftreten vermittelte mir den Eindruck, dass ihn das Grundgesetz nicht interessiert, da seine Religion über selbigem stünde. Und das mit einer herablassenden Attitüde, welche nicht unbedingt geeignet war, Sympatien zu erwerben.

Auch die ewige Holocaust-Keule. Ich kanns nicht mehr hören. Es kommt mir sonstwo raus. Jedes mal, wenn gesellschaftspolitisch etwas diskutiert wird, was den Juden gegen den Strich geht, kommt das Holocaust-Geschrei, Ausschwitz oder Nazi-Gedöns... quasi als Argumentationsersatz.

hast Du die Begründung des Ethikrates gelesen?
Um das wohl der Kinder geh es nicht, obwohl erkannt wurde,dass die Kinder große Qualen erleiden wenn ohne Narkose beschnitten wird.
Es geht wie immer, wenn es um jüdische Belange geht darum, das schwingen der keule so klein wie möglich zu halten.
Zitat:
Eindeutig gegen Beschneidung sprach sich im Ethikrat nur der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel aus. Es sei „bizarr“, wenn Religionsgemeinschaften eine Definitionsmacht darüber hätten, wann und wie sie einen Körper von Menschen verletzten könnten. Gleichwohl gebe es eine „weltweit singuläre Pflicht gegenüber allen jüdischen Belangen“, ergänzte er. Im Konflikt zwischen dem körperlichen Eingriff und der Verpflichtung gegenüber dem Judentum entstehe ein „rechtspolitischer Notstand“. Einem auf die praktischen Details gerichteten Kompromiss des Ethikrats könne auch er deswegen zustimmen, sagte Merkel.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hatte vor der Sitzung des Ethikrats vor einem „Angriff auf die jüdische Identität“ gewarnt. Das Kölner Urteil irritiere ihn „angesichts der Geschichte und unserer deutschen Geschichte mit dem Judentum schon sehr“, sagte er.
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Cobra9
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Cobra9 » Sa 25. Aug 2012, 13:52

riverpirate » Fr 24. Aug 2012, 22:44 hat geschrieben:hast Du die Begründung des Ethikrates gelesen?
Um das wohl der Kinder geh es nicht, obwohl erkannt wurde,dass die Kinder große Qualen erleiden wenn ohne Narkose beschnitten wird.
Es geht wie immer, wenn es um jüdische Belange geht darum, das schwingen der keule so klein wie möglich zu halten.
Zitat:



Komm mal vom Juden Trip wieder runter. Die muslimischen Vertreter fordern genau das gleiche !

Der muslimische Medizinethiker Ilhan Ilcilic möchte das ja auch. Ist das jetzt ein Jude ?
...
Ethikrat zur Beschneidung: Nur mit Betäubung und Erlaubnis - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland ... 05554.html

Die Beschneidung gilt Juden und Muslimen als Zeichen der Religionszugehörigkeit.


http://www.welt.de/newsticker/news3/art ... ungen.html
Das Böse hat einen Namen. Schokolade !
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 22:35

Cobra9 » Sa 25. Aug 2012, 12:52 hat geschrieben:
Komm mal vom Juden Trip wieder runter. Die muslimischen Vertreter fordern genau das gleiche !

Der muslimische Medizinethiker Ilhan Ilcilic möchte das ja auch. Ist das jetzt ein Jude ?
...
Ethikrat zur Beschneidung: Nur mit Betäubung und Erlaubnis - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland ... 05554.html

Die Beschneidung gilt Juden und Muslimen als Zeichen der Religionszugehörigkeit.


http://www.welt.de/newsticker/news3/art ... ungen.html

Die Muslime hauen uns aber nich ständig die Holocaustkeule um die Ohren, und die Muslime sind auch kompromissfähig.

Ob das er Ethikrat beschließt, oder sich mit der hohlen Hand vor ........... faßt, das würde nichs bringen.
Ein Kompromis wäre Nur im OP nur unter narkose nur durch Chirurgen.
Alles Andere ist Verarschung der Massen, und auch nicht kontrollierbar.
Zuletzt geändert von riverpirate am Sa 25. Aug 2012, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.
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MikeRosoft
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 22:50

riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 21:35 hat geschrieben:Die Muslime hauen uns aber nich ständig die Holocaustkeule um die Ohren, und die Muslime sind auch kompromissfähig.

Ob das er Ethikrat beschließt, oder sich mit der hohlen Hand vor ........... faßt, das würde nichs bringen.
Ein Kompromis wäre Nur im OP nur unter narkose nur durch Chirurgen.
Alles Andere ist Verarschung der Massen, und auch nicht kontrollierbar.


Mal abgesehen davon dass diese ominöse Holocaustkeule praktisch nur in der Fantasie von Rechtsknallern existiert, vielleicht errätst du ja zumindest weshalb der Holocaust für Juden eine ganz andere Bedeutung hat als für Muslime.
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 22:54

Zitat:
Eindeutig gegen Beschneidung sprach sich im Ethikrat nur der Rechtsphilosoph Reinhard Merke Gleichwohl gebe es eine „weltweit singuläre Pflicht gegenüber allen jüdischen Belangen“, ergänzte er. l aus. Es sei „bizarr“, wenn Religionsgemeinschaften eine Definitionsmacht darüber hätten, wann und wie sie einen Körper von Menschen verletzten könnten.Im Konflikt zwischen dem körperlichen Eingriff und der Verpflichtung gegenüber dem Judentum entstehe ein „rechtspolitischer Notstand“. Einem auf die praktischen Details gerichteten Kompromiss des Ethikrats könne auch er deswegen zustimmen, sagte Merkel.

Zitat:
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hatte vor der Sitzung des Ethikrats vor einem „Angriff auf die jüdische Identität“ gewarnt. Das Kölner Urteil irritiere ihn „angesichts der Geschichte und unserer deutschen Geschichte mit dem Judentum schon sehr“, sagte er.


riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 21:35[/url]"]
Die Muslime hauen uns aber nich ständig die Holocaustkeule um die Ohren, und die Muslime sind auch kompromissfähig.

Ob das er Ethikrat beschließt, oder sich mit der hohlen Hand vor ........... faßt, das würde nichs bringen.
Ein Kompromis wäre Nur im OP nur unter narkose nur durch Chirurgen.
Alles Andere ist Verarschung der Massen, und auch nicht kontrollierbar.


MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 21:50 hat geschrieben:
Mal abgesehen davon dass diese ominöse Holocaustkeule praktisch nur in der Fantasie von Rechtsknallern existiert, vielleicht errätst du ja zumindest weshalb der Holocaust für Juden eine ganz andere Bedeutung hat als für Muslime.

Zuvor verrätst Du, was der Holocaust mit der Beschneidung zu tun hat.
Zuletzt geändert von riverpirate am Sa 25. Aug 2012, 22:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 25. Aug 2012, 23:12

Das Traurige an der Debatte ist, dass möglicherweise tatsächlich Moslems oder Jueden Deutschland den Rücken kehren.

Das Gute ist, dass sie dem klassischen liberalen Rechtsverständnis dienlich ist. Jedes Stück mehr Verrechtlichung ist ein Stück weniger Kulturalismus."Kultur" darf einfach keine Rolle in diesen Debatten spielen. Es gibt Individuen, Staaten und Rechtsvorschriften. Alles andere ist Privatsache.

Es gibt nur leider keine liberale Partei in Deutschland. Die FDP ist mit Geldangelegenheiten beschäftigt.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 23:20

riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 21:54 hat geschrieben:



Zuvor verrätst Du, was der Holocaust mit der Beschneidung zu tun hat.


Du weißt also nicht weshalb der Holocaust für Juden eine ganz andere Bedeutung hat als für Muslime? Macht ja nichts, kannst gerne weiter mit deinem Rechtsknaller-Kampfbegriff Holocaustkeule hier hausieren gehen.

Dass der Holocaust etwas mit der Beschneidung zu tun haben soll hab ich nie behauptet (weshalb sollte ich dir dann hierzu etwas verraten), allerdings gibt es die Aussage der Konferenz Europäischer Rabbiner, dass die Entscheidung des LG Köln der schwerste Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust ist.

Da es vor dieser Entscheidung des LG Kön und einem evtl. folgendem Beschneidungsverbot keinen schwereren Angriff auf jüdisches Leben seit 1945 gibt ist diese Aussage auch korrekt, auch wenn sie manchem nicht so recht schmeckt.

Und jetzt denk nochmal ganz scharf darüber nach weshalb ein Moslem nicht die Aussage treffen kann dass die Entscheidung des LG Köln der schwerste Angriff auf muslimisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust ist.

Kommst du drauf?
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon tricky1 » Sa 25. Aug 2012, 23:28

Die schlichte Benutzung des Wortes "Angriff" ist eine Unterstellung und wer das ernst meint, sollte srsly an seinen anscheinend vorhandenen komplexen arbeiten.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 23:37

tricky1 » Sa 25. Aug 2012, 22:28 hat geschrieben:Die schlichte Benutzung des Wortes "Angriff" ist eine Unterstellung und wer das ernst meint, sollte srsly an seinen anscheinend vorhandenen komplexen arbeiten.


Wer aufgrund von neuen Gesetzen einen Angriff auf die Freiheit sieht leidet dann wohl auch an Komplexen.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 23:38

MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 22:20 hat geschrieben:
Du weißt also nicht weshalb der Holocaust für Juden eine ganz andere Bedeutung hat als für Muslime? Macht ja nichts, kannst gerne weiter mit deinem Rechtsknaller-Kampfbegriff Holocaustkeule hier hausieren gehen.

Dass der Holocaust etwas mit der Beschneidung zu tun haben soll hab ich nie behauptet (weshalb sollte ich dir dann hierzu etwas verraten), allerdings gibt es die Aussage der Konferenz Europäischer Rabbiner, dass die Entscheidung des LG Köln der schwerste Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust ist.

Da es vor dieser Entscheidung des LG Kön und einem evtl. folgendem Beschneidungsverbot keinen schwereren Angriff auf jüdisches Leben seit 1945 gibt ist diese Aussage auch korrekt, auch wenn sie manchem nicht so recht schmeckt.

Und jetzt denk nochmal ganz scharf darüber nach weshalb ein Moslem nicht die Aussage treffen kann dass die Entscheidung des LG Köln der schwerste Angriff auf muslimisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust ist.

Kommst du drauf?

Weiche doch nich meiner frage aus,und eiere hier nicht so rum.

Wir leben 70 Jahre nach dem Holocaust. ja die Juden haben sehr unter den damaligen Hitlerschergen gelitten. Ja der Holocaust mit seiner industriemäßig angelegten Mordmechanirei wardehr sehr schlimm.

Trotzdem brauchen wir nicht den Schwanz einziehen, und zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Was soll noch alles in diesem Namen legalisiert werden?
Nein, wir Juden , Christen und Andersgläubige sowie Atheisten leben nun zusammen in einem staat und für alle sollte unser GG maßgebend sein.
Es wäre doch ein Kompromiss, wenn man den Religionen so weit entgegenkommt, dass man Beschneidung zuläßt, aber eben nur noch im OP,unter Narkose und von einem Chirurgen. Obwohl man damit unser GG schon aushebelt, und man heute noch nicht weiß, was das für einen rattenschwanz nach sich ziehen kann.

Sollte jetzt bei Ihnen der Gedanke nach der Frage,warum nur Chirurgen, beantworte ich sie gleich.
Weil man nur so eine Kontrolle hat,dass es auch wirklich so gemacht wird.
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 23:41

tricky1 » Sa 25. Aug 2012, 22:28 hat geschrieben:Die schlichte Benutzung des Wortes "Angriff" ist eine Unterstellung und wer das ernst meint, sollte srsly an seinen anscheinend vorhandenen komplexen arbeiten.

Der sollte nicht nur an seinen Komplexen arbeiten, der gehört wegen Volksverhetzung vor ein Gericht.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 23:53

riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 22:38 hat geschrieben:Weiche doch nich meiner frage aus,und eiere hier nicht so rum.

Wir leben 70 Jahre nach dem Holocaust. ja die Juden haben sehr unter den damaligen Hitlerschergen gelitten. Ja der Holocaust mit seiner industriemäßig angelegten Mordmechanirei wardehr sehr schlimm.

Trotzdem brauchen wir nicht den Schwanz einziehen, und zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Was soll noch alles in diesem Namen legalisiert werden?
Nein, wir Juden , Christen und Andersgläubige sowie Atheisten leben nun zusammen in einem staat und für alle sollte unser GG maßgebend sein.
Es wäre doch ein Kompromiss, wenn man den Religionen so weit entgegenkommt, dass man Beschneidung zuläßt, aber eben nur noch im OP,unter Narkose und von einem Chirurgen. Obwohl man damit unser GG schon aushebelt, und man heute noch nicht weiß, was das für einen rattenschwanz nach sich ziehen kann.

Sollte jetzt bei Ihnen der Gedanke nach der Frage,warum nur Chirurgen, beantworte ich sie gleich.
Weil man nur so eine Kontrolle hat,dass es auch wirklich so gemacht wird.


Wenn es dir um das Grundgestz geht, weshalb wartest du dann nicht auf den Gesetzentwurf und ein entsprechend verabschiedetes Gesetz was ja dann sicherlich vom Bundesverfassungsgericht dahingehend geprüft werden muß ob es mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Der Holocaust ist ca. 70 Jahre her und in diesen ca. 70 Jahren gab es keinen schwereren Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland als das Urteil des LG Köln und ein evtl dadurch folgendes Beschneidungsverbot. Wozu also dann ständig dieser Rechtsknaller-Kampfbegriff Holocaustkeule?

Was wurde denn bisher so in Deutschland im Namen des Judentums legalisiert?
Zuletzt geändert von MikeRosoft am Sa 25. Aug 2012, 23:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 23:56

riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 22:41 hat geschrieben:Der sollte nicht nur an seinen Komplexen arbeiten, der gehört wegen Volksverhetzung vor ein Gericht.


Wenn man aufgrund eines neuen Gesetzes einen Angriff auf die Freiheit der Bürger oder einen Angriff auf die Demokratie sieht gehört man doch nicht wegen Volksverhetzung vor Gericht.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 00:01

MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 22:53 hat geschrieben:
Wenn es dir um das Grundgestz geht, weshalb wartest du dann nicht auf den Gesetzentwurf und ein entsprechend verabschiedetes Gesetz was ja dann sicherlich vom Bundesverfassungsgericht dahingehend geprüft werden muß ob es mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Der Holocaust ist ca. 70 Jahre her und in diesen ca. 70 Jahren gab es keinen schwereren Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland als das Urteil des LG Köln und ein evtl dadurch folgendes Beschneidungsverbot. Wozu also dann ständig dieser Rechtsknaller-Kampfbegriff Holocaustkeule?

Was wurde denn bisher so in Deutschland im Namen des Judentums legalisiert?

Wollen Sie als Mod spammen, unterstellen und beleidigen? Bin es nicht anders hier gewohnt. (Außnahmen bestätigen die Regel)

Wo habe ich geschrieben, das schon mal etwas im Namen des Judentums legalisiert wurde>???? :mad2:
Ich habe gefragt, was als nächstes kommt. Ist Ihnen der Unterschied nicht aufgefallen?
Zuletzt geändert von riverpirate am So 26. Aug 2012, 00:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 00:04

[...]
Zuletzt geändert von Kopernikus am Mo 27. Aug 2012, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beleidigung [MOD]
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » So 26. Aug 2012, 00:34

riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 23:01 hat geschrieben:Wollen Sie als Mod spammen, unterstellen und beleidigen? Bin es nicht anders hier gewohnt. (Außnahmen bestätigen die Regel)

Wo habe ich geschrieben, das schon mal etwas im Namen des Judentums legalisiert wurde>???? :mad2:
Ich habe gefragt, was als nächstes kommt. Ist Ihnen der Unterschied nicht aufgefallen?


Falsch, Sie haben geschrieben

Zitat riverpirate:

Trotzdem brauchen wir nicht den Schwanz einziehen, und zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Was soll noch alles in diesem Namen legalisiert werden?

Deshalb nochmal die Frage was denn in Deutschland bisher so alles im Namen des Judentums legalisiert wurde.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » So 26. Aug 2012, 00:38



Achso, wenn jemand bei einem neuen Gesetz einen Angriff auf die Freiheit der Bürger oder einen Angriff auf die Demokratie sieht ist das o.k., wenn die Konferenz Europäischer Rabbiner den Begriff Angriff verwendet (an der Verwendung dieses Begriffes hat sich ja der User tricky1 gestört)

tricky1 » Sa 25. Aug 2012, 22:28 hat geschrieben:Die schlichte Benutzung des Wortes "Angriff" ist eine Unterstellung und wer das ernst meint, sollte srsly an seinen anscheinend vorhandenen komplexen arbeiten.


soll das Volksverhetzung sein?
Zuletzt geändert von Kopernikus am Mo 27. Aug 2012, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon tricky1 » So 26. Aug 2012, 02:09

MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 22:37 hat geschrieben:
Wer aufgrund von neuen Gesetzen einen Angriff auf die Freiheit sieht leidet dann wohl auch an Komplexen.


Wie kann man die Freiheit des Kindes angreifen, wenn es diese in Bezug auf Beschneidungen, schon vorher nicht gehabt hat?
Wenn überhaupt ist es eine Einschränkung der freien Selbstbestimmung, die nicht aufgehoben, sondern fortbestehen bleiben soll.

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