Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Erstgeborener » Fr 10. Jul 2009, 10:46

pudding hat geschrieben:Ha ha ha, typisch, wer wollte noch mal gleich keine Steuern auf Kapitalerträge zahlen?
Liberales D.....
Immer schön anderen die Schuld an irgendwelchen Problemen einreden.
Das glaubt euch schon lange keiner mehr.


Selbstverständlich will ich meine Steuerlast mindern, wer nicht?
Deine Phantastereien bezüglich meiner Vorstellungen von Hartz IV werden dadurch aber nicht gegenstandslos.
Liberale sind übrigens Weicheier, passen aber gut zu deinem neidgelben Auftreten.
"Geh zurück in dein eigenes Land!"

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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon ToughDaddy » Fr 10. Jul 2009, 11:45

Talyessin hat geschrieben:
Um es klar zu stellen. Ich möchte auch keine Steuern aus Arbeit zahlen. :hat:


Wo soll dann das Geld herkommen?
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 11:49

ToughDaddy hat geschrieben:
Wo soll dann das Geld herkommen?


Aus den indirekten Steuern und aus Einsparungen. :hat:

Nein, und bevor du wieder losbrichst von wegen unsozial. Meine Ideen der Einsparungen sind aus dem anderen Thread auch dir bekannt.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon ToughDaddy » Fr 10. Jul 2009, 11:53

Talyessin hat geschrieben:
Aus den indirekten Steuern und aus Einsparungen. :hat:

Nein, und bevor du wieder losbrichst von wegen unsozial. Meine Ideen der Einsparungen sind aus dem anderen Thread auch dir bekannt.


Also MwSt und Co? Wow also noch höhere Belastung für niedrige und mittlere Einkommen. Nicht schlecht.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 12:24

ToughDaddy hat geschrieben:
Also MwSt und Co? Wow also noch höhere Belastung für niedrige und mittlere Einkommen. Nicht schlecht.


Das sehe ich nicht so. Wieviel MWST zahlst du ungefähr. Also ich schätze, das ich im Jahr so circa € 1000.- bezahle. Das hat ein "Reicher" schon alleine mit dem Autokauf drin.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Johann » Fr 10. Jul 2009, 12:31

Talyessin hat geschrieben:Das sehe ich nicht so. Wieviel MWST zahlst du ungefähr. Also ich schätze, das ich im Jahr so circa € 1000.- bezahle. Das hat ein "Reicher" schon alleine mit dem Autokauf drin.


Weswegen er dann auch das Auto als Firmenauto deklariert!!!
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 12:37

Johann hat geschrieben:
Weswegen er dann auch das Auto als Firmenauto deklariert!!!


Logo, egal was man sagt, man unterstellt immer das schlimmste. Gelle. Denk dir nichts, dies gehört durchaus zu meinen Steuergedanken.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Peddargh » Fr 10. Jul 2009, 12:43

Von wieviel reichen/schwerreichen Menschen nehmt ihr an, dass diese ihre Steuererklärungen selbst machen?
Welche Anforderungen wird ein reicher/schwerreicher an seinen Steuerberater/Steueranwaltsteam stellen?
Alles Fragen, die in einem Strang zur Steuergerechtigkeit besser aufgehoben wären.

Das Thema des Threads lautet: "Berliner FDP will H IV um 30% kürzen"
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(der George Bernard Shaw (?))
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon ToughDaddy » Fr 10. Jul 2009, 14:26

Talyessin hat geschrieben:
Das sehe ich nicht so. Wieviel MWST zahlst du ungefähr. Also ich schätze, das ich im Jahr so circa € 1000.- bezahle. Das hat ein "Reicher" schon alleine mit dem Autokauf drin.


Schon mal was von Relationen gehört? Offensichtlich nicht.
Ganz davon abgesehen, dass die Mehrwertsteuer, dann extrem steigen muss. Und wenn Du nochmal ganz scharf nachdenkst, ist die Mehrwertsteuer, die einer Niedrigverdiener oder Mittelverdiener bezahlt, schon um einiges mehr als 1000 Euro.
Was natürlich nicht die einzige indirekte Steuer ist.

Und noch lustiger wird es mit dem Beigeschmack der hier vorhandenen Forderung von 30% weniger HIV.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 14:38

ToughDaddy hat geschrieben:
Schon mal was von Relationen gehört? Offensichtlich nicht.
Ganz davon abgesehen, dass die Mehrwertsteuer, dann extrem steigen muss. Und wenn Du nochmal ganz scharf nachdenkst, ist die Mehrwertsteuer, die einer Niedrigverdiener oder Mittelverdiener bezahlt, schon um einiges mehr als 1000 Euro.
Was natürlich nicht die einzige indirekte Steuer ist.

Und noch lustiger wird es mit dem Beigeschmack der hier vorhandenen Forderung von 30% weniger HIV.


Muss sie gar nicht. Das Impliziert nur, das man weitermachen würde wie bis jetzt - dann geb ich dir Recht. Nur denke ich anders.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon ToughDaddy » Fr 10. Jul 2009, 14:42

Talyessin hat geschrieben:
Muss sie gar nicht. Das Impliziert nur, das man weitermachen würde wie bis jetzt - dann geb ich dir Recht. Nur denke ich anders.


Wie soll es denn anders werden?

Ständig wird bzgl. HIV Kürzungen gefordert, gleichzeitig will man ständig sehen, dass die "Reichen" keine Steuern mehr direkt zahlen, sondern nur indirekt und verkauft es dann als Gerechtigkeit.
Dann zeig doch mal Deine Denke auf wie es dadurch besser werden soll.
Zuletzt geändert von ToughDaddy am Fr 10. Jul 2009, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 15:03

ToughDaddy hat geschrieben:
Wie soll es denn anders werden?

Ständig wird bzgl. HIV Kürzungen gefordert, gleichzeitig will man ständig sehen, dass die "Reichen" keine Steuern mehr direkt zahlen, sondern nur indirekt und verkauft es dann als Gerechtigkeit.
Dann zeig doch mal Deine Denke auf wie es dadurch besser werden soll.


Diese ist doch bekannt. Meine Sparansätze habe ich bereits gepostet.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Claud » Fr 10. Jul 2009, 17:33

Talyessin hat geschrieben:
Das sehe ich nicht so. Wieviel MWST zahlst du ungefähr. Also ich schätze, das ich im Jahr so circa € 1000.- bezahle. Das hat ein "Reicher" schon alleine mit dem Autokauf drin.


Im Umkehrschluss müsste man dann die Hartz 4 Sätze und die Aufstockungsmöglichkeiten erhöhen, damit hier ein Ausgleich geschaffen werden kann.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon WuesteErde » Fr 10. Jul 2009, 17:54

Talyessin hat geschrieben:
Diese ist doch bekannt. Meine Sparansätze habe ich bereits gepostet.


Typisch Talyssin. Wieso kannst du nicht Position zu einem Thema nehmen. Das schrieb ich dir bereits mehrmals, dass man mit dir nicht diskutieren kann, weil du kein klares Statement abgibst.

Wieso verlangst du, dass Reiche keine Steuern zahlen müssen und Arme auf immer mehr verzichten müssen.

Dazu nimm bitte Stellung und weiche nicht aus.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 17:58

WuesteErde hat geschrieben:
Typisch Talyssin. Wieso kannst du nicht Position zu einem Thema nehmen. Das schrieb ich dir bereits mehrmals, dass man mit dir nicht diskutieren kann, weil du kein klares Statement abgibst.

Wieso verlangst du, dass Reiche keine Steuern zahlen müssen und Arme auf immer mehr verzichten müssen.

Dazu nimm bitte Stellung und weiche nicht aus.


Ich habe, was du natürlich nicht wissen kannst, die Thematik Einsparungen bereits in einem anderen Thread dargelegt, den ToughDaddy auch kennt. :hat:
Daher ist deine Frage für dich gesehen gerechtfertigt.
Ich verlange nicht, das Reiche keine Steuern zahlen müssen, sondern das allgmein auf Erträge keine zu entrichten sind. Auch habe ich nie geschrieben, das Arme auf mehr verzichten sollen.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon WuesteErde » Fr 10. Jul 2009, 19:19

Jeder muss egal auf welche Erträge Steuern zahlen. Warum sollen da Reiche ausgenommen werden? Ein Unternehmen bedeutet doch nichts anderes als Geld arbeiten zu lassen. Und das muss versteuert werden, genauso wie Arbeitskraft versteuert wird.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon bakunicus » Fr 10. Jul 2009, 19:44

Talyessin hat geschrieben:
Ich habe, was du natürlich nicht wissen kannst, die Thematik Einsparungen bereits in einem anderen Thread dargelegt, den ToughDaddy auch kennt. :hat:
Daher ist deine Frage für dich gesehen gerechtfertigt.
Ich verlange nicht, das Reiche keine Steuern zahlen müssen, sondern das allgmein auf Erträge keine zu entrichten sind. Auch habe ich nie geschrieben, das Arme auf mehr verzichten sollen.



natürlich nicht ...

aber jede beweisführung welche dir belegt, dass deine vorschläge auf genau das hinauslaufen bezweifelst du ...
ohne jedwede substanzielle begründung.

" ich glaube nicht dass das stimmt, und deshalb stimmt das nicht, argumente und fakten sind überflüssig, weil ich glaube was ich glaube und immer brav anne will gucke "

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Zuletzt geändert von bakunicus am Fr 10. Jul 2009, 19:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Choelan » Fr 10. Jul 2009, 20:00

Talyessin hat geschrieben:

Ich verlange nicht, das Reiche keine Steuern zahlen müssen, sondern das allgmein auf Erträge keine zu entrichten sind. Auch habe ich nie geschrieben, das Arme auf mehr verzichten sollen.

Nein.
Du verlangst die ganze Zeit, dass Erträge aus Kapitalmärkten gegenüber Erträgen aus Arbeit UND reinvestierten Gewinnen anders behandelt werden sollen. Diese Grenze, die du da ziehen willst, ist rein juristischer Natur. Und dabei absolut willkürlich und realitätsfern.

Und nebenbei auch wirtschaftspolitisch absolut sinnfrei, da wir schlicht keinen Mangel Liquiditäten haben. Es sei denn, du willst du Finanzkrise mit einer solchen Maßnahme lindern, das wäre eine Möglichkeit. Aber dann auch nur von temporärer Natur. Auf die lange Sicht haben und hatten wir in Deutschland keinen Engpass an Kapital für Investitionen sondern die Arbeitskosten waren der Hemmschuh - und werden es sein.
Vor dem Hintergrund ist eine solche Maßnahme völlig kontraproduktiv, weil höhere Kapitalsteuererträge durchaus zur Gegenfinanzierung von Arbeitskostensenkungen genutzt werden könnten. Kapital kann man auch auf internationalen Märkten problemlos attrahieren, solange dass nicht zu hohe Arbeitskosten versauen und damit so oder so jede Investition in Deutschland unrentabel machen - völlig unabhängig von einer möglichen Kapitalschwemme, die du hoffst loszutreten und Die angesichts zu hoher Arbeitskosten sowieso direkt ins Ausland schwappen würde.



Ich habe aber glaube ich verstanden, worauf du hinauswillst, und versuche das mal zum Umreissen:
Dir schwebt vor, dass Deutschland durch seine niedrig-Steuerpolitik im Kapitalmarktbereich massenhaft Reiche an sich bindet oder anzieht, oder?
Daraus folgerst du, dass DE über die so entstehenden Konsumausgaben im Rahmen der MWST die Verluste aus dem Wegfall der Kapitalmarktsteuer kompensieren kann. Im Prinzip bringen diese "Reichen" ja ohnehin keine anderen Einkünfte als MWST, es sei denn, sie arbeiten noch nebenbei. Gut, machen wir eine Rechnung auf:
Deutschland zieht in Folge dieser Reform 200000 Millionäre an (völlig unrealistisch hohe Zahl, aber um Multimillionäre zu kompensieren so hoch angesetzt). Nehmen wir weiterhin an, diese "Reichen" wollen hier lediglich ihre Zinserträge für den Konsum nutzen, da sie ja ansonsten irgendwann nicht mehr Reich sind. Das wären bei durchschnittlich 5% Rendite aus ihren Anlagen etwa 10 Mrd. € Konsumausgaben. Davon hätte der Staat also 2 Mrd. € Staatseinnahmen. Bissl wenig, oder? (ich glaube, ich habe irgendwo ne Null verloren :( ).
Aber denken wir einfach theoretischer: Du willst eine Konsumgesellschaft, eine Gesellschaft in der wenige Reiche mit ihren Ausgaben einen gewaltigen Dienstleistungssektor zur Schaffung von Arbeitsplätzen finanzieren. Ein klassisches wirtschaftspolitisches Konzept, dass schon oft zur Legitimation von niedrigen Vermögenssteuersätzen herangezogen wurde. Dieses Konzept ist schlicht gescheitert.
Das einzige Land dieser Welt, dass das mal versucht hat umzusetzen, sind die USA. (übrigens auch inkl. der von dir propagierten Ausgabenkürzung, gewisse Parallelen zwischen deiner "Steuern sind scheiße" Mentalität und Reaggan lassen sich ohnehin erkennen). Wozu hat es geführt?
- völlig überschuldeter Staatshaushalt
- völlig überschuldete Bürger
- völlig ruinierte Handelsbilanz (haha, wer hätte gedacht dass eine Konsumgesellschaft ohne eigene Produktion zu riesigen Defiziten führen würde...)
- massive Abwertung der eigenen Währung
- staatliche Ausgabenkürzungen und Reduzierungen im Sozialwesen hatten "Working poor" und eine unglaubliche Anzahl nicht-krankenversicherter Bürger zur Folge.
(Dabei haben die USA noch einen Vorteil als internationaler Finanzhandelsplatz, Hochtechnologieland nr. 1 und international anerkannter Dienstleister - das haben wir alles nicht in dem Maße!)

Und letzten Endes scheitert das Konzept auch noch daran, dass bereits diverse Staaten eine solche Politik verfolgen, die Kapital extrem niedrig besteuert. Und die haben auch noch besseres Wetter als wir. Es sind überwiegend Inselstaaten oder schon über Jahre etablierte Finanzhandelsplätze wie die Schweiz.

Ich weiß echt nicht, wo du dieses Konzept aufgeschnappt hast, aber ich kenne keinen VWLer, der das ernsthaft fordern würde.
Zuletzt geändert von Choelan am Fr 10. Jul 2009, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.
Ignoriert: Blackbox, Wuesteerde, Jürgenmeyer, USAtomorrow
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 20:09

Choelan hat geschrieben:Nein.
Du verlangst die ganze Zeit, dass Erträge aus Kapitalmärkten gegenüber Erträgen aus Arbeit UND reinvestierten Gewinnen anders behandelt werden sollen. Diese Grenze, die du da ziehen willst, ist rein juristischer Natur. Und dabei absolut willkürlich und realitätsfern.


Ähm, hast du die letzten Posts mitverfolgt?

Um es klar zu stellen. Ich möchte auch keine Steuern aus Arbeit zahlen.


Klar soweit?
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Re: Berliner FDP will H IV um 30% kürzen

Beitragvon Talyessin » Fr 10. Jul 2009, 20:10

WuesteErde hat geschrieben:Jeder muss egal auf welche Erträge Steuern zahlen. Warum sollen da Reiche ausgenommen werden? Ein Unternehmen bedeutet doch nichts anderes als Geld arbeiten zu lassen. Und das muss versteuert werden, genauso wie Arbeitskraft versteuert wird.


Tja, muss, und ich möchte halt das das nicht wird.

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