Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

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Atue001
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Atue001 » Mi 13. Jan 2021, 22:54

Skeptiker hat geschrieben:(13 Jan 2021, 22:34)
Ja, ich sehe das auch sehr pessimistisch, allerdings nicht unter dem Aspekt "ganz gleich wieviel Impfstoff da ist". Denn wenn genug da wäre und wir entsprechend einer nationalen Notlage impfen würden, dann würden wir diese Krise eben binnen weniger Monate lösen können. Ohne ausreichend Impfstoffe oder mit dysfunktionaler Applikationsinfrastruktur - incl. völlig fehlender Informationskampagne - wird das natürlich nichts.


Es ist nicht gleich wieviel Impfstoff da ist - ich teile nur nicht die Ansicht, dass das der Engpass ist. Prinzipiell ist genug bestellt worden, und wenn Moderna jetzt hochfährt, Astrazeneca kommt, und dann noch der Johnson&Johnson-Impfstoff geliefert wird, dann passt das auch noch von der Taktung ziemlich gut. Was nicht passt sind 40% weniger Impfungen als Impfstoff da ist.

Derzeit werden so im Schnitt 60.000 Menschen je Tag in der BRD geimpft. Wenn wir davon ausgehen, dass wir bis zur Jahresmitte ca. 60% von 83 Mio. geimpft haben wollen, dann müssen wir auf mehr als 250.000 Impfungen je Tag kommen, wobei die ggf. notwendigen Zweitimpfungen darüber hinaus gestemmt werden müssen. Im Schnitt. DAFÜR würde derzeit der vorhandene Impfstoff (noch) nicht reichen - hier liegen wir derzeit noch eher bei nur möglichen 100.000 Impfungen je Tag.

Die fehlende Imformationskampagne ist dabei das kleinste Problem. An Impfwilligen wird es noch Monate nicht fehlen, und je mehr Menschen schon ohne all zu viel Nebenwirkungen geimpft sind, desto weniger Ängste werden bei denen bleiben, die nicht prinzipiell Impfgegner sind. Mundpropaganda ist da wichtiger. Dazu dann noch wieder mehr Freiheiten für die, die geimpft sind - dann passt das schon auch ohne zu viel TamTam zum jetzigen Zeitpunkt.

Der wäre nur störend - jetzt schon wollen mehr Menschen einen Termin, als ihn derzeit bekommen können.

Derzeit ist der Erwartungswert bis zur Herdenimmunität tendenziell bei mehr als einem Jahr.....das ist zu langsam.
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franzmannzini
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon franzmannzini » Do 14. Jan 2021, 00:50

Berlin
Fehlt es nun an Impfstoff, oder an willigen Impflingen ?
https://www.tagesspiegel.de/berlin/krit ... 88312.html

Ich vermute daß die Ü90 schwieriger einzuladen sind.
Alle notwendigen Informationen liegen in einem Format vor (Internet) die dieser Generation häufig nicht zugänglich ist.
Wenn die Ü60-Generation dran ist wird sich das sicherlich ändern, dann sollte aber auch genug Impfstoff da sein.
Vielleicht wird dann aber nicht mehr unterschieden, nach dem Alter.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Stoner » Do 14. Jan 2021, 09:19

franzmannzini hat geschrieben:(14 Jan 2021, 00:50)

Berlin
Fehlt es nun an Impfstoff, oder an willigen Impflingen ?
https://www.tagesspiegel.de/berlin/krit ... 88312.html

Ich vermute daß die Ü90 schwieriger einzuladen sind.
Alle notwendigen Informationen liegen in einem Format vor (Internet) die dieser Generation häufig nicht zugänglich ist.


Wer hätte das gedacht. Auf die Idee wäre nun wirklich niemand im Vorfeld gekommen. :|
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. (Mark Twain)
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon conscience » Do 14. Jan 2021, 10:21

Die Technik überrollt die älteren Generationen.

Da sollte klar sein, dass man entsprechende Alternativen anbieten muss, um die älteren Bürger impfen zu können.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Cobra9 » Do 14. Jan 2021, 10:27

conscience hat geschrieben:(14 Jan 2021, 10:21)

Die Technik überrollt die älteren Generationen.

Da sollte klar sein, dass man entsprechende Alternativen anbieten muss, um die älteren Bürger impfen zu können.



Da hast Du vollkommen Recht. Aber dazu muss man ja nachdenken um solche Lösungen anzubieten und gar flexibel.
Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit an.


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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 14. Jan 2021, 10:33

Stoner hat geschrieben:(14 Jan 2021, 09:19)

Wer hätte das gedacht. Auf die Idee wäre nun wirklich niemand im Vorfeld gekommen. :|


Und wo liegt jetzt genau das Problem, basierend auf der Vermutung von Franzmannzini?
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon conscience » Do 14. Jan 2021, 11:04

@cobra

Das ist wohl ein Verfahren nach dem Motto Try an Error
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon tarkomed » Do 14. Jan 2021, 11:22

Stoner hat geschrieben:(13 Jan 2021, 20:38)

Komisch, in der heutigen Debatte im Bundestag behaupten AfD, SPD, Linke und FDP etwas anderes. Und wer feine Ohren hat, wird auch gehört haben, dass der Gesundheitsminister neben anderen direkten oder indirekten Eingeständnissen jetzt nicht mehr sagt: Wir werden jedem im Sommer ein Impfangebot machen, sondern Wir werden voraussichtlich machen können.

Mein Bundesland ist dabei noch einmal um einen Platz abgesackt bei der Impfquote. Nur Thüringen ist schlechter. Das wäre doch jetzt was für Linksgrünhasser ;)

Natürlich kann man sich nun über semantische Feinheiten auch streiten. Ich habe hier ja keine Politiker wüst beschimpft, sondern sie lediglich in dem, was sie verkündet haben, beim Wort genommen und vorgerechnet, wo die Unterschiede zwischen Anspruch und Behauptung bei ihnen und der Wirklichkeit liegen. Zusammengefasst auch erneut wieder in dem aus dem Wissensteil der ZEIT verlinkten Artikel. Warum so viele sich hier sträuben, ist unverständlich. Die derzeit um die 1.000 Toten am Tag sind doch keine Peanuts - und genau mit denen, die überwiegend sterben, wird alles begründet. Spahn spricht heute schon wieder vom Februar, Ramelow gleich von 12 Wochen.

Ist ja schon gut. Ich habe nicht vor, weder die Regierung, noch Jens Spahn zu loben. Ich kenne niemanden, der mit der aktuellen Impfsituation glücklich wäre, aber soviel ich mitbekommen habe, der bisher in Deutschland vorhandene Impfstoff wurde bereits zur Hälfte verimpft (758.093 Dosen, Stand gestern um 11:00 h) und die zweite Hälfte braucht man für die zweite Impfung. Der Flaschenhals ist also der Nachschub seitens der Impfstoffhersteller. Man darf auch nicht vergessen, dass drei der bisher vier Hersteller amerikanische Konzerne sind, denn Biontech ist ein Zwerg im Vergleich zu Pfizer. Welcher Lieferdruck und von wem im Hintergrund ausgeübt wird, werden wir wohl nie erfahren.
Stoner hat geschrieben:(13 Jan 2021, 20:38)
Rein spekulativ würde ich sagen: Dass die EU so mies verhandelt und die Deutschen so schnarchnasig waren, liegt in erster Linie daran, dass man geglaubt hat, das Schlimmste schon hinter sich und die Sache im Griff zu haben. Pech gehabt, aber theoretisch sollte man meinen, dass Unschuld tatsächich nicht vor "Strafe" schützt, also vor Wählerentzug. Und wenn die sieben Parteien im Bundestag tatsächlich alternativlos sind, dann umso schlimmer für den Wähler, der die Suppe gerade auslöffelt und stirbt und/oder demnächst in die Insolvenz oder Arbeitslosigkeit geht.

Auch wenn die EU und Deutschland die doppelte Menge bestellt hätten, an der aktuellen Impfsituation hätte sich nichts geändert, weil die Hersteller nicht so schnell so viel Impfstoff liefern können und bisher sind nur zwei Impfstoffe zugelassen.
Der Lockdown ist zweifelsohne schmerzlich, auch für mich, aber ich sehe keine Alternative zur aktuellen Vorgehensweise, höchstens im Detail, aber das hilft weder denen, deren Existenz gerade gefährdet ist, noch denen, die um ihr Leben kämpfen. Ich wüsste auch nicht, welche Regierung und wie es besser hätte machen können. Die zentralistische Regierungsform in Frankreich ist beispielsweise um einiges ineffizienter.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon firlefanz11 » Do 14. Jan 2021, 11:56

Atue001 hat geschrieben:(13 Jan 2021, 21:39)
Derzeit wird ca. 40% weniger geimpft, als Impfstoff da ist. Nicht nur bei uns, sondern bundesweit. Impfstoff bleibt also liegen, ...

TSCHOA! Letzte Woche stand ja schon zu lesen, dass wenn das in dem Tempo so weiter geht die Herdenimmunität (nettes Wort übrigens - ist wohl auf Wahlvieh bezogen) wohl erst 2027 erreicht ist...
Mach mer halt Lockdown bis August 2027... :rolleyes:
Bisher wurden im Schnitt nur rund 41.000 Personen pro Tag mit einer Impfdosis geimpft. Impft man in diesem Tempo weiter und nimmt man an, dass 60 Prozent der Bevölkerung geimpft sein müssen, damit eine Herdenimmunität besteht, dann wäre diese beim aktuellen Impftempo rechnerisch erst im August 2027 erreicht.
Und was sagen Sie als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz?
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon frems » Do 14. Jan 2021, 12:14

firlefanz11 hat geschrieben:(14 Jan 2021, 11:56)

TSCHOA! Letzte Woche stand ja schon zu lesen, dass wenn das in dem Tempo so weiter geht die Herdenimmunität (nettes Wort übrigens - ist wohl auf Wahlvieh bezogen) wohl erst 2027 erreicht ist...
Mach mer halt Lockdown bis August 2027... :rolleyes:

Nimmt man sich nur die erste Impfstunde im Dezember und schaut, welcher Landkreis am wenigsten in der Stunde geimpft hat, kann man wahrscheinlich einen noch längeren Zeitraum hochrechnen. Aber sinnvoll wäre das irgendwie nicht so.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon relativ » Do 14. Jan 2021, 12:27

frems hat geschrieben:(14 Jan 2021, 12:14)

Nimmt man sich nur die erste Impfstunde im Dezember und schaut, welcher Landkreis am wenigsten in der Stunde geimpft hat, kann man wahrscheinlich einen noch längeren Zeitraum hochrechnen. Aber sinnvoll wäre das irgendwie nicht so.

Ich orakel mal, daß die Impfungen im laufe des Jahres ziemlich stark anziehen werden und wenn sie dann noch ein wenig Impfpersonal aufstocken und auch am WE impfen, könnte es ziemlich schnell gehen, solange der Impfdosennachschub nicht versiegt. Desweitern werden wohl bald auch Hausärtze impfen können. Ich gehe davon aus, daß bis zum Ende des Jahres sich jeder impfen lassen kann der will und darf.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon frems » Do 14. Jan 2021, 12:28

relativ hat geschrieben:(14 Jan 2021, 12:27)

Ich orakel mal, daß die Impfungen im laufe des Jahres ziemlich stark anziehen werden und wenn sie dann noch ein wenig Impfpersonal aufstocken und auch am WE impfen, könnte es ziemlich schnell gehen, solange der Impfdosennachschub nicht versiegt. Desweitern werden wohl bald auch Hausärtze impfen können. Ich gehe davon aus, daß bis zum Ende des Jahres sich jeder impfen lassen kann der will und darf.

Ja, mein Einwand war nicht ganz ernst gemeint. Wir hatten das Thema in einem anderen Strang schon:

frems hat geschrieben:(13 Jan 2021, 13:47)

So eine Rechnung habe ich vor wenigen Tagen auch in einer deutschen Zeitung gelesen und da waren es auch um die 7 Jahre (vielleicht auch 6 oder 8). Find ich aber nicht sehr hilfreich. Einige Impfstoffe wurden erst jüngst zugelassen oder ihre Genehmigung steht noch aus. Zudem werden viele Produktionsstätten gerade ertüchtigt oder komplett neu aufgebaut. Daher ist davon auszugehen, dass die Lieferungen in den nächsten Monaten signifikant größer ausfallen würden. Dass man mit den ersten Impfungen so schnell wie möglich angefangen hat, ist ja nachvollziehbar. Alternativ hätte man natürlich wenige Monate "auf Halde" den Kram bunkern können und dann riesige Mengen gleichzeitig ausschütten. Das hätte an der Gesamtzahl der Impfungen nichts geändert (oder sie gar reduziert aufgrund fehlender Impfstellen) und ggf. auch Leben gekostet, aber in der Statistik wäre es für Hochrechnungen deutlich besser gewesen.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Zunder » Do 14. Jan 2021, 13:00

Vom 12.1.2021, 11.00 Uhr, auf den 13.1.2021, 11.00 Uhr, wurden 69.178 Impfungen durchgeführt. Man kann natürlich mit einem Durchschnitt von 41.000 Impfungen pro Tag rechnen, man kann aber auch zur Kenntnis nehmen, daß die Impfkampagne erst anläuft und die Anzahl der täglichen Impfungen ständig steigt.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 14. Jan 2021, 13:02

Warum kann man Gutscheine für FFP2-Masken per Post verschicken, aber keine Einladungen für die Impfung?
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Zunder » Do 14. Jan 2021, 14:41

Vom 13.1. auf den 14.1. wurden 78.116 Impfungen durchgeführt.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... n-100.html
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Alana4 » Do 14. Jan 2021, 16:40

Und dann liest man heute, dass einige Geimpfte kurz nach der Impfung verstorben sind. Offenbar den doch teils schweren Vorerkrankungen geschuldet.

Aber in dem Bericht steht eben auch, dass "einige" dieser Betroffenen Palliativ-Patienten waren.
Warum um alles in der Welt impft man Palliativ-Patien?
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Stoner » Do 14. Jan 2021, 16:54

Alana4 hat geschrieben:(14 Jan 2021, 16:40)

Und dann liest man heute, dass einige Geimpfte kurz nach der Impfung verstorben sind. Offenbar den doch teils schweren Vorerkrankungen geschuldet.

Aber in dem Bericht steht eben auch, dass "einige" dieser Betroffenen Palliativ-Patienten waren.
Warum um alles in der Welt impft man Palliativ-Patien?


Weil man die Unterscheidung nicht machen, menschliches Leben nicht gegeneinander aufgerechnet werden darf. Die Rechtssprechung des BVerfG verbietet das.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Schnitter » Do 14. Jan 2021, 17:21

Alana4 hat geschrieben:(14 Jan 2021, 16:40)
Und dann liest man heute, dass einige Geimpfte kurz nach der Impfung verstorben sind. Offenbar den doch teils schweren Vorerkrankungen geschuldet.


Wenn du jeden Tag 70,000 Menschen impfst (von denen viele auch noch älter als 80 sind) sterben selbstredend jeden Tag davon welche. Völlig unabhängig davon ob geimpft oder nicht.

Das ist reine Statistik.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Zunder » Do 14. Jan 2021, 17:25

Palliativ-Patienten die Belastung einer Impfung zuzumuten, ist keine Statistik. Das ist Idiotie.
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Re: Das Corona-Impfdesaster: Auswirkungen, Verantwortungen und Konsequenzen

Beitragvon Stoner » Do 14. Jan 2021, 17:38

Zunder hat geschrieben:(14 Jan 2021, 17:25)

Palliativ-Patienten die Belastung einer Impfung zuzumuten, ist keine Statistik. Das ist Idiotie.


Warum? Man ist ja nicht lange auf der Palliativstation und wird von dort irgendwohin entlassen. Und im Falle einer Infektion landet auch der Palliativpatient auf der Intensivstation.

Oder geht es darum, dass hier Palliativstation und Hospiz verwechselt werden?
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