Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Ger9374

Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Ger9374 » So 1. Sep 2019, 15:21

Hallo liebe User,

seit einiger Zeit beschleicht mich das Gefühl das der Deutsche Sozialstaat immer mehr ausufert. Klingt merkwürdig da die Unternehmensgewinne teilweise auch nach oben schiessen, aber diese sichern ja auch Arbeitsplätze.Wäre es vielleicht angebracht
die Sozialausgaben von Bund und Ländern für einige Jahre einzufrieren!?
Niedrige Inflation sollte dies möglich machen.
Ist so etwas denkbar oder fliegt uns der Sozialetat irgendwann um die Ohren?!


Freue mich auf eure Reaktionen!!
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Adam Smith
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Adam Smith » So 1. Sep 2019, 15:38

Solche Massnahmen wären notwendig bei hoher Arbeitslosigkeit oder bei einem hohen Staatsdefizit.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Ger9374

Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Ger9374 » So 1. Sep 2019, 16:34

Solches tun könnte aber vorab die Erwartungshaltung in dem seit Jahrzehnten immer aufgeblaseneren Sozialstaat mildern .
Ich hoffe das dies nicht geschieht, doch die Rücknahmen sozialer Wohltaten könnten über die Jahre weniger schmerzhaft sein wie in Notzeiten das abrupte handeln.
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Misterfritz
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Misterfritz » So 1. Sep 2019, 16:56

Ger9374 hat geschrieben:(01 Sep 2019, 16:34)

Solches tun könnte aber vorab die Erwartungshaltung in dem seit Jahrzehnten immer aufgeblaseneren Sozialstaat mildern .
Ich hoffe das dies nicht geschieht, doch die Rücknahmen sozialer Wohltaten könnten über die Jahre weniger schmerzhaft sein wie in Notzeiten das abrupte handeln.
Wo willst Du denn kürzen?
Bei den Zuzahlungen zu Renten? Bei Hartz V? Wohngeld?
Ger9374

Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Ger9374 » So 1. Sep 2019, 17:05

Misterfritz hat geschrieben:(01 Sep 2019, 16:56)

Wo willst Du denn kürzen?
Bei den Zuzahlungen zu Renten? Bei Hartz V? Wohngeld?



Die Koppelung der Renten an die durchschnittlichen Lohnerhöhungen.
einige Jahre aussetzen.
Hartz 4 Sätze Bei Jungen gesunden empfängern kürzen.
Ältere kranke nicht.
Sollte den anreiz zum Arbeiten oder dazu verdienen erhöhen.
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Progressiver
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Progressiver » So 1. Sep 2019, 19:19

Ger9374 hat geschrieben:(01 Sep 2019, 17:05)

Die Koppelung der Renten an die durchschnittlichen Lohnerhöhungen.
einige Jahre aussetzen.
Hartz 4 Sätze Bei Jungen gesunden empfängern kürzen.
Ältere kranke nicht.
Sollte den anreiz zum Arbeiten oder dazu verdienen erhöhen.


Alleine in Deutschland werden pro Jahr geschätzt hundert Milliarden Euros an Steuern hinterzogen. Das Gefälle zwischen den wenigen Reichen und dem Rest ist in puncto Reichtum/Armut auf dem Stand von 1913. Vierzig Prozent der Deutschen können keine Ersparnisse aufbauen, weil die Lebenshaltungskosten zu hoch und die Löhne zu niedrig sind. Die Ärmsten zehn Prozent sind -oft wegen hoher Mieten etc.- verschuldet. Es gibt viele Probleme in Deutschland. Wenn man aber die Sozialausgaben "einfriert", während die Reichen weiterhin Einkommenszuwächse von dreißig bis vierzig Prozent einfahren dürfen, wird das nicht nur die Zahl der Privatinsolvenzen erhöhen, sondern auch den sozialen Frieden enorm verschlechtern.
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Ger9374 » So 1. Sep 2019, 19:33

Das " umschichten" dürfte keine lösung betreffs des Sozialhaushaltes sein.
Das beibehalten und eventuelle steigern kann infolge schwächerer Steuereinnahmen zu Problemen führen.
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Alter Stubentiger » So 1. Sep 2019, 21:21

Ger9374 hat geschrieben:(01 Sep 2019, 19:33)

Das " umschichten" dürfte keine lösung betreffs des Sozialhaushaltes sein.
Das beibehalten und eventuelle steigern kann infolge schwächerer Steuereinnahmen zu Problemen führen.

Na bei den Superreichen mit ihren enormen Einkommenszuwächsen sollte eine etwas höhere Steuer schon drin sein. Ab einer gewissen Vermögensgrenze wächst das Vermögen ja durch schieres Nichtstun immer weiter. Das ist Geld was von unten nach oben fließt.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Sören74
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Sören74 » Mo 2. Sep 2019, 00:21

Lustig, eine ähnliche Diskussion hatten wir in dem Thread "Soziale Erbschaft". Als ich darauf hinwies, welche Konsequenzen die Forderung von Ger9374 hat, wurde das von einigen energisch abgestritten. Dabei sagt es Ger9374 sehr deutlich, was er fordert, eine Schleifung des Sozialstaates.
Ger9374

Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Ger9374 » Mo 2. Sep 2019, 00:41

Sören74 hat geschrieben:(02 Sep 2019, 00:21)

Lustig, eine ähnliche Diskussion hatten wir in dem Thread "Soziale Erbschaft". Als ich darauf hinwies, welche Konsequenzen die Forderung von Ger9374 hat, wurde das von einigen energisch abgestritten. Dabei sagt es Ger9374 sehr deutlich, was er fordert, eine Schleifung des Sozialstaates.




Nichts Schleifung, Deckelung um in schlechteren Einnahmezeiten des Staates gewappnet zu sein. Das Sozialstaatsprinzip bliebe unangetastet. Ich Stelle die Belastbarkeit des Staates mit solchen Dimensionierten Ausgabehöhen zur Debatte. Niedrigere Einnahmen können nicht ständig über Schulden ausgeglichen werden.Und in diese Situation kommt jeder Finanzminister bei einer Rezession!
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Sören74 » Mo 2. Sep 2019, 00:45

Ger9374 hat geschrieben:(02 Sep 2019, 00:41)

Nichts Schleifung, Deckelung um in schlechteren Einnahmezeiten des Staates gewappnet zu sein.


Du sprichst von Kürzung von Hartz IV-Sätzen vieler Betroffener. Das zusammen mit der Einfrierung der Renten (auch bei einem wirtschaftlichen Plus) ist eine Schleifung des Sozialstaates.

Ger9374 hat geschrieben:Ich Stelle die Belastbarkeit des Staates mit solchen Dimensionierten Ausgabehöhen zur Debatte. Niedrigere Einnahmen können nicht ständig über Schulden ausgeglichen werden.Und in diese Situation kommt jeder Finanzminister bei einer Rezession!


Du darfst gerne die Belastbarkeit des Staates zur Debatte setzen. Nur "niedrigere Einnahmen" hat nichts mit der derzeitigen Situation zu tun.
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Ger9374 » Mo 2. Sep 2019, 00:56

Sören74 hat geschrieben:(02 Sep 2019, 00:45)

Du sprichst von Kürzung von Hartz IV-Sätzen vieler Betroffener. Das zusammen mit der Einfrierung der Renten (auch bei einem wirtschaftlichen Plus) ist eine Schleifung des Sozialstaates.



Du darfst gerne die Belastbarkeit des Staates zur Debatte setzen. Nur "niedrigere Einnahmen" hat nichts mit der derzeitigen Situation zu tun.



Die Situation war eher auf eine handfeste Rezession ausgelegt.
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Sören74 » Mo 2. Sep 2019, 01:11

Ger9374 hat geschrieben:(02 Sep 2019, 00:56)

Die Situation war eher auf eine handfeste Rezession ausgelegt.


Wir hatten 2009/10 eine richtig heftige Rezession und mussten nicht Sozialleistungen kürzen, um diese zu überstehen. Im Gegenteil, die Sozialleistung Kurzarbeitergeld hat sogar dazu geführt, dass der ganze Laden zusammengehalten wurde und wir besser als andere Länder diese Situation überstanden.
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Progressiver » Mo 2. Sep 2019, 21:56

Ger9374 hat geschrieben:(02 Sep 2019, 00:41)

Nichts Schleifung, Deckelung um in schlechteren Einnahmezeiten des Staates gewappnet zu sein. Das Sozialstaatsprinzip bliebe unangetastet. Ich Stelle die Belastbarkeit des Staates mit solchen Dimensionierten Ausgabehöhen zur Debatte. Niedrigere Einnahmen können nicht ständig über Schulden ausgeglichen werden.Und in diese Situation kommt jeder Finanzminister bei einer Rezession!


Hartz IV ist das Existenzminimum. Dies einzufrieren, während die Lebenshaltungskosten steigen, ist eine faktische Kürzung. So etwas ist auch durch das Grundgesetz nicht gedeckt. Der Staat hat aber immer noch die Möglichkeit, sich die hundert Milliarden an Steuerhinterziehungen pro Jahr zurückzuholen, die ihm zustehen. Von Steuererhöhungen oder Erhebungen von neuen Steuern für die Superreichen habe ich noch gar nicht gesprochen. Für Leute mit viel Besitz ist doch Deutschland ein Steuerparadies.

Jedenfalls gibt es selbst in Zeiten einer Rezession mehrere Möglichkeiten. Der deutsche Weg war es in der Großen Weltwirtschaftskrise von 1928/29ff, auf eine starke Austerität zu setzen. Obwohl die Not unter der Bevölkerung immer größer wurde, hat der Staat immer noch mehr gespart. Als Dank haben dann die Hungrigen einen österreichischen Schreihals gewählt, der dann Europa in Trümmer gelegt hat. Und auch die heutige Austeritätspolitik der Regierung hat die AfD immer stärker gemacht. Ist es das, was dir vorschwebt?

Besser fand ich es doch, wie die Amerikaner in der Weltwirtschaftskrise reagiert hatten. Sie erhöhten massiv die Steuern für ihre Reichen. Und mit dem Geld wurde ein riesiges Konjunkturprogramm finanziert. Als die Japaner und die Nazis dann den USA den Krieg erklärt hatten, waren diese wirtschaftlich schon so weit erholt, dass sie auf Kriegswirtschaft umstellen konnten und beide Mächte besiegten.

In den 1950ern dann waren die USA ein reiches Land, welches keine große Schere zwischen Arm und Reich mehr hatte. Und die Schulden explodierten auch erst seit Ronald Reagan, der die Steuern wieder massiv senkte. Trump ist mit seiner Politik ein Nachfahre von "Reaganomics". Wir werden es noch erleben, dass die USA einen Staatsbankrott überstehen müssen, da auch sein sogenannter "Wirtschaftsaufschwung" nur auf Pump finanziert wird.
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Adam Smith » Mo 2. Sep 2019, 22:48

Welches Konjunkturprogramm gab es denn durch den New Deal?

BIP 1929: 976,1 Mrd US-Dollar
BIP 1938: 991,8 Mrd US-Dollar

http://pdwb.de/nd23_2011.htm
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Progressiver » Mo 2. Sep 2019, 23:35

Adam Smith hat geschrieben:(02 Sep 2019, 22:48)

Welches Konjunkturprogramm gab es denn durch den New Deal?

BIP 1929: 976,1 Mrd US-Dollar
BIP 1938: 991,8 Mrd US-Dollar

http://pdwb.de/nd23_2011.htm


Der New Deal bestand aus mehreren Teilen. Zunächst ging es Roosevelt darum, die unmittelbare Not zu lindern. Danach änderte er die Wirtschaft, das Steuersystem etc., damit sie auch langfristig krisenfest blieben. Außerdem entwickelte er einen Sozialstaat für die USA. Und dies in Zeiten größter Krise! Deutschland hat zu jener Zeit alles kaputtgespart. Als Folge wurde es faschistisch. Die USA dagegen hatten irgendwann begonnen, ein riesiges Arbeitsbeschaffungsprogramm zu starten. Dies senkte die Arbeitswlosenrate und linderte die Not, bis es dann endlich wieder ganz bergauf ging.

Genaueres siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/New_Deal

Mit dem New Deal hatten die USA es geschafft, weder kommunistisch zu werden noch zu einem Faschismus zu mutieren. Sie blieben eine Demokratie. Dies sollte auch in Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs und eines Präsidenten Trump nicht vergessen werden.

Was Hitler betrifft: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat er auch nicht mehr auf Austerität gesetzt. Das hat ihn anfangs sogar beliebt werden lassen. Was die Deutschen aber übersahen: Alle seine Bemühungen, Arbeitsplätze zu schaffen, zielten darauf, die Rüstungsindustrie -und nur die!- immer größer werden zu lassen. Wäre der Zweite Weltkrieg ausgefallen, dann hätte sich das Dritte Reich dermaßen zu Tode gerüstet, dass es bankrott gegangen wäre. Expansion war also für den Kleptokraten das A und O. Dumm nur für Hitler, dass er sich total verschätzt hatte. Das Kleptokratiemodell war also keines, das langfristig und nachhaltig Frieden und Wohlstand in Deutschland oder anderswo bringen hätte können.
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Adam Smith » Mo 2. Sep 2019, 23:54

Arbeitslosenquote 1938: 19%

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Arbeits ... en_Staaten

So eine grosse Auswirkung hatte der New Deal nicht.
Das ist Kapitalismus:

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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Teeernte » Mo 2. Sep 2019, 23:55

Progressiver hat geschrieben:(02 Sep 2019, 23:35)

Was Hitler betrifft: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat er auch nicht mehr auf Austerität gesetzt. Das hat ihn anfangs sogar beliebt werden lassen. Was die Deutschen aber übersahen: Alle seine Bemühungen, Arbeitsplätze zu schaffen, zielten darauf, die Rüstungsindustrie -und nur die!- immer größer werden zu lassen. Wäre der Zweite Weltkrieg ausgefallen, dann hätte sich das Dritte Reich dermaßen zu Tode gerüstet, dass es bankrott gegangen wäre. Expansion war also für den Kleptokraten das A und O. Dumm nur für Hitler, dass er sich total verschätzt hatte. Das Kleptokratiemodell war also keines, das langfristig und nachhaltig Frieden und Wohlstand in Deutschland oder anderswo bringen hätte können.


Ohne die Mittäterschaft der Industrie und Banken ....wär der "Maler" - Anstreicher geworden.

"Verschätzt" ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon DieBananeGrillt » Mi 4. Sep 2019, 21:18

Ger9374 hat geschrieben:(01 Sep 2019, 15:21)

Hallo liebe User,

seit einiger Zeit beschleicht mich das Gefühl das der Deutsche Sozialstaat immer mehr ausufert. Klingt merkwürdig da die Unternehmensgewinne teilweise auch nach oben schiessen, aber diese sichern ja auch Arbeitsplätze.Wäre es vielleicht angebracht
die Sozialausgaben von Bund und Ländern für einige Jahre einzufrieren!?
Niedrige Inflation sollte dies möglich machen.
Ist so etwas denkbar oder fliegt uns der Sozialetat irgendwann um die Ohren?!


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Wenn man immer nur seinem Gefühl nachgeht und sich nicht an Fakten hält ist man auch nicht besser als ein Trump.
Also billige Propaganda aufgrund eines Gefühls, das eigentlich nur Neid ist, weil der Staat eben Sozialausgaben hat , die auch notwendig sind.
Weil nun eine Rezession in Anmarsch ist kommt es plötzlich zu einem Umschwung vielleicht im manipulierten Denken etwas verändern zu wollen.
Zu Gunsten vom wem ??
Zum Wohle aller Steuerzahler ? Es ist doch nur wieder Eigennutz sich aus sozialer Verantwortung drücken zu wollen, weil man selber viel zahlt und nichts davon hat....
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Re: Rezession, eine Chance damit Soziale Aufgaben auf das Notwendigste beschränkt werden !?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 4. Sep 2019, 21:36

Ger9374 hat geschrieben:(01 Sep 2019, 15:21)

Hallo liebe User,

seit einiger Zeit beschleicht mich das Gefühl das der Deutsche Sozialstaat immer mehr ausufert. Klingt merkwürdig da die Unternehmensgewinne teilweise auch nach oben schiessen, aber diese sichern ja auch Arbeitsplätze.Wäre es vielleicht angebracht
die Sozialausgaben von Bund und Ländern für einige Jahre einzufrieren!?
Niedrige Inflation sollte dies möglich machen.
Ist so etwas denkbar oder fliegt uns der Sozialetat irgendwann um die Ohren?!


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Hallo lieber Ger9374,
ich mach mir echte Sorgen um Ihre Ängste.
Sind es nicht die Flüchtlinge, dann sind es die Kriminellen
und wenn es die nicht sind, dann sind es die Soziallasten, die immer mehr ausufern.
Und es sind immer Teilgruppen unserer Gesellschaft, die Ihnen Sorgen bereiten.
Wie kommt das?
Steuerhinterziehende Millionäre, Superreiche Erben und steuervermeidende in Deutschland tätige Konzerne
sind für Sie keine Ursache ihrer Ängste?
Ich bin gespannt auf Ihre Erklärungen.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p

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