Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Skull
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » Fr 8. Feb 2019, 09:07

relativ hat geschrieben:(08 Feb 2019, 08:57)

Willst du dich jetzt auf die Hartz 4 Prüfung festschießen?

Nö.

Aber andere anscheinend. Es ist weiterhin noch keine KONKRETE Rede von welcher Art Prüfung.
Andere aber malen schon wieder...irgendwelche Teufel an die Wand.

mfg
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relativ
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon relativ » Fr 8. Feb 2019, 09:12

Skull hat geschrieben:(08 Feb 2019, 09:07)

Nö.

Aber andere anscheinend. Es ist weiterhin noch keine KONKRETE Rede von welcher Art Prüfung.
Andere aber malen schon wieder...irgendwelche Teufel an die Wand.

mfg

Nunja wir diskutieren ja auch nicht konkrete Prüfungsvorgänge sondern ob überhaupt eine Prüfung für Heils Grundrente nötig ist. Heil selbst will ja keine Bedürftigkeitsprüfung, Ich bin da der selben Meinung.
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Sören74
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Sören74 » Fr 8. Feb 2019, 09:15

Skull hat geschrieben:(08 Feb 2019, 09:07)

Aber andere anscheinend. Es ist weiterhin noch keine KONKRETE Rede von welcher Art Prüfung.
Andere aber malen schon wieder...irgendwelche Teufel an die Wand.


Das sind jetzt zwei verschiedene Dinge. Das eine, was die Regierung als Gesetz im Bundestag einbringen wird. Und das andere, was die User hier im Forum fordern. Ich beziehe mich auf Letzteres.
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Tom Bombadil
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 8. Feb 2019, 09:15

Sören74 hat geschrieben:(08 Feb 2019, 00:10)

Ja prima, lassen wir die Rentner vorher alle Wertpapiere verkaufen und Konten auflösen, bis sie kein Euro Bargeld mehr haben, dann sind sie auch würdig, eine Grundrente von 900 Euro zu erhalten.

Grundgütiger, ist das hohl. Jeder bekommt die Rente, die er sich erwirtschaftet hat, liegt diese Rente unter 900 € wird sie aufgestockt, nachdem dieser Rentner seine Bedürftigkeit nachgewiesen hat.

Nach demselben Argument könnte man auch die Auszahlung der generellen Rente aussetzen, bis man sein privates Vermögen aufgebraucht hat.

Nein.

Ohne Worte.

Ja, es wäre wirklich besser, wenn du schweigen würdest, du blamierst dich hier nach Strich und Faden. Und nochmal ja, wenn sich eine Millionärsgattin 400 € Zusatzrente pro Monat ergaunert, obwohl sie sowieso schon den allerhöchsten Lebenssatndard hat, dann ist das Schmarotzertum.
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relativ
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon relativ » Fr 8. Feb 2019, 09:28

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Feb 2019, 09:15)

Grundgütiger, ist das hohl. Jeder bekommt die Rente, die er sich erwirtschaftet hat, liegt diese Rente unter 900 € wird sie aufgestockt, nachdem dieser Rentner seine Bedürftigkeit nachgewiesen hat.
Dann brauchst man ja keinen neue Grundrente, sondern nur die bestehende Sicherung im Alter aufstocken. Dies steht so aber nicht im Koalitionsvertrag, wenn ich richtig informiert bin.


Nein.
Ja, aber z.B. Soli abschaffung, Mütterrente, Ehepartnersplitting ect.pp.


Ja, es wäre wirklich besser, wenn du schweigen würdest, du blamierst dich hier nach Strich und Faden. Und nochmal ja, wenn sich eine Millionärsgattin 400 € Zusatzrente pro Monat ergaunert, obwohl sie sowieso schon den allerhöchsten Lebenssatndard hat, dann ist das Schmarotzertum.

Sorry, aber mit der der Ausssage die den user dazu veranlasste ohne Worte zu schreiben, hast du dich wohl hier eher blamiert.
Bei einer Grundente von ergaunert und Schmarotzertum zu fabulieren ist unterirdisch.
Wie kommt man nur darauf Menschen die sich einen Anspruch erarbeitet haben, derart zu beleidigen.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Sören74 » Fr 8. Feb 2019, 09:36

Tom Bombadil hat geschrieben:(08 Feb 2019, 09:15)

Grundgütiger, ist das hohl. Jeder bekommt die Rente, die er sich erwirtschaftet hat...


Das stimmt so nicht. Jemand, der Kinder erzogen hat, bekommt Beitragspunkte gutgesprochen. Wer zur Uni geht, kann sich das als Anrechnungszeit gutschreiben lassen und hat dadurch schneller Anspruch auf die volle Erwerbsminderung-Rente. Und man hat Anspruch auf die Rente des Lebenspartner, wenn dieser verstirbt.

Tom Bombadil hat geschrieben:Nein.


Warum?

Tom Bombadil hat geschrieben:Ja, es wäre wirklich besser, wenn du schweigen würdest, du blamierst dich hier nach Strich und Faden.


So langsam verstehe ich, was Du mit sachlich bleiben meinst. ;)

Tom Bombadil hat geschrieben:Und nochmal ja, wenn sich eine Millionärsgattin 400 € Zusatzrente pro Monat ergaunert, obwohl sie sowieso schon den allerhöchsten Lebenssatndard hat, dann ist das Schmarotzertum.


Deine Aussagen waren:
solches Schmarotzertum darf gar nicht erst einreißen, wer nicht bedürftig ist bekommt auch nichts.


und

Wie gesagt, Barvermögen und Kapitalanlagen können problemlos aufgebraucht werden.


Es ist also nicht nur die Millionärsgattin, die Du als Schmarotzer bezichtigst, sondern jeden, der nicht vorher sein Barvermögen und Kapitalanlagen aufgebraucht hat.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » Fr 8. Feb 2019, 10:00

Guten Morgen,

ich bitte darum, sich im gegenseitigen Ton zu mässigen.

Nicht dem Gegenüber Dinge subtil oder offen zu unterstellen.

Danke.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Sören74 » Fr 8. Feb 2019, 10:06

Einen gemäßigten Ton will ich an den Tag legen (hoffe mal, dass ich nicht zu sehr über die Stränge geschlagen habe). Allerdings muss ich niemanden etwas unterstellen. Ich wiederhole die Aussagen, die von Usern getätigt wurden und verknüpfe sie logisch. Wer dabei einen logischen Fehler findet, darf das gerne korrigieren. Sachbezogen.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon relativ » Fr 8. Feb 2019, 10:12

Sören74 hat geschrieben:(08 Feb 2019, 10:06)

Einen gemäßigten Ton will ich an den Tag legen (hoffe mal, dass ich nicht zu sehr über die Stränge geschlagen habe). Allerdings muss ich niemanden etwas unterstellen. Ich wiederhole die Aussagen, die von Usern getätigt wurden und verknüpfe sie logisch. Wer dabei einen logischen Fehler findet, darf das gerne korrigieren. Sachbezogen.

Genau so ist es. :thumbup:
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 8. Feb 2019, 13:22

Odin1506 hat geschrieben:(07 Feb 2019, 15:06)

1.) Also sollen deiner Meinung nach alle Geringverdiener am Ende keine Rente bekommen und der AG spart sich dann die GRV. Absolut asozial diese Denkweise.
2.) Klar motiviert es auch den unbeliebtesten Job bis zum Ende durchzuhalten.
3.) Nach diesen Worten sollen die Frauen aufhören Kinder zu gebären.

Ich frage mich wo du diese Einstellung her hast.

Deine Frage stellt sich gar nicht weil du etwas hinein interpretierst was ich gar nicht geschrieben habe.
Woher habe ich geschrieben Geringverdiener sollen keine Rente bekommen ? Rente wird nach Beitragsjahren und
Höhe der Beträge berechnet . Wo habe ich geschrieben Kinder sollten keine Kinder bekommen.?
Es scheint dir entgangen zu sein das Frauen einen zusätzlichen Rentenpunkt pro Kind bekommen haben .
Asoziale Denkweise ? Na dann gebe ich dir zurück das es um Gerechtigkeit bei der Rentenberechnung geht .
Millionen Menschen haben ganz bewusst nur halbtags oder Teilzeit gearbeitet .
Nun sollen diese Menschen mal eben ca 470 ,- € zusätzliche Rente bekommen obwohl sie ihre Berufsbiographie
nach eigenen Wünschen geplant haben .Am Ende bekommt der Ehemann eine recht gute Rente und die
Ehefrau (oder umgekehrt ) bekommt 470 ,- € ohne dafür während der Beschäftigungszeit entsprechende
Beträge abgeführt zu haben .Zudem was sind 35 Jahre ?
Es mag ja deiner sozialistischen Gesinnung entgegenkommen das man Menschen ihr Familieneinkommen
mal eben 470 ,-€ erhöht ohne dafür eingezahlt zu haben .Ich fühle mich von den Sozis verarscht .
Meine Frau hat nur 28 Jahre Vollzeit gearbeitet . Die Ehefrau die 35 Jahre halbtags oder Teilzeit gearbeitet
hat wird dafür mit 470 ,-€ belohnt .Ehemann bezieht Pension ,oder Rente Betriebsrente . Sozialismus
war noch nie gerecht . Einheitsbrei .
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Sören74 » Fr 8. Feb 2019, 13:40

@Positiv Denkender, die 470 Euro sind ein maximaler Wert. Im Normalfall wird es deutlich weniger sein, um auf 900€ Grundrente aufzustocken.

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Feb 2019, 13:22)
Es scheint dir entgangen zu sein das Frauen einen zusätzlichen Rentenpunkt pro Kind bekommen haben .

...

Es mag ja deiner sozialistischen Gesinnung entgegenkommen das man Menschen ihr Familieneinkommen
mal eben 470 ,-€ erhöht ohne dafür eingezahlt zu haben .


Du widersprichst Dir hier selber. Auf der einen Seite sagst Du selbst, dass man durch die Kinder (genauer gesagt Kindererziehung) zusätzliche Rentenpunkte erhält, ohne in die Kasse eingezahlt zu haben. Und Du scheinst damit auch kein Problem zu haben. Auf der anderen Seite beschwerst Du Dich, dass ohne zusätzliche Einzahlung von Arbeitnehmern mit 35 Versicherungsjahren die Rentner mehr bekommen.

Also was nun? Rentenhöhe nur nach Höhe der Einzahlung oder nicht?
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Odin1506 » Fr 8. Feb 2019, 13:54

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Feb 2019, 13:22)

Deine Frage stellt sich gar nicht weil du etwas hinein interpretierst was ich gar nicht geschrieben habe.
Woher habe ich geschrieben Geringverdiener sollen keine Rente bekommen ? Rente wird nach Beitragsjahren und
Höhe der Beträge berechnet . Wo habe ich geschrieben Kinder sollten keine Kinder bekommen.?
Es scheint dir entgangen zu sein das Frauen einen zusätzlichen Rentenpunkt pro Kind bekommen haben .
Asoziale Denkweise ? Na dann gebe ich dir zurück das es um Gerechtigkeit bei der Rentenberechnung geht .
Millionen Menschen haben ganz bewusst nur halbtags oder Teilzeit gearbeitet .
Nun sollen diese Menschen mal eben ca 470 ,- € zusätzliche Rente bekommen obwohl sie ihre Berufsbiographie
nach eigenen Wünschen geplant haben .Am Ende bekommt der Ehemann eine recht gute Rente und die
Ehefrau (oder umgekehrt ) bekommt 470 ,- € ohne dafür während der Beschäftigungszeit entsprechende
Beträge abgeführt zu haben .Zudem was sind 35 Jahre ?
Es mag ja deiner sozialistischen Gesinnung entgegenkommen das man Menschen ihr Familieneinkommen
mal eben 470 ,-€ erhöht ohne dafür eingezahlt zu haben .
Ich fühle mich von den Sozis verarscht .
Meine Frau hat nur 28 Jahre Vollzeit gearbeitet . Die Ehefrau die 35 Jahre halbtags oder Teilzeit gearbeitet
hat wird dafür mit 470 ,-€ belohnt .Ehemann bezieht Pension ,oder Rente Betriebsrente . Sozialismus
war noch nie gerecht . Einheitsbrei .


Ich will dir ja nichts unterstellen, aber kann es sein, dass du dein eigenen Beitrag nicht richtig durchgelesen hast? Speziell die von mir hervorgehobenen Textzeilen solltest du mal durchlesen.
Und wie kommst du denn darauf, dass ich eine sozialistische Gesinnung habe, nur weil ich menschlicher Denke wie deiner eins? Gönnst du den Geringverdienern nicht, dass sie ein bisschen mehr Rente bekommen?
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon relativ » Fr 8. Feb 2019, 14:08

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Feb 2019, 13:22)

Deine Frage stellt sich gar nicht weil du etwas hinein interpretierst was ich gar nicht geschrieben habe.
Woher habe ich geschrieben Geringverdiener sollen keine Rente bekommen ? Rente wird nach Beitragsjahren und
Höhe der Beträge berechnet . Wo habe ich geschrieben Kinder sollten keine Kinder bekommen.?
Es scheint dir entgangen zu sein das Frauen einen zusätzlichen Rentenpunkt pro Kind bekommen haben .
Asoziale Denkweise ? Na dann gebe ich dir zurück das es um Gerechtigkeit bei der Rentenberechnung geht .
Millionen Menschen haben ganz bewusst nur halbtags oder Teilzeit gearbeitet .
Nun sollen diese Menschen mal eben ca 470 ,- € zusätzliche Rente bekommen obwohl sie ihre Berufsbiographie
nach eigenen Wünschen geplant haben .Am Ende bekommt der Ehemann eine recht gute Rente und die
Ehefrau (oder umgekehrt ) bekommt 470 ,- € ohne dafür während der Beschäftigungszeit entsprechende
Beträge abgeführt zu haben .Zudem was sind 35 Jahre ?
Es mag ja deiner sozialistischen Gesinnung entgegenkommen das man Menschen ihr Familieneinkommen
mal eben 470 ,-€ erhöht ohne dafür eingezahlt zu haben .Ich fühle mich von den Sozis verarscht .
Meine Frau hat nur 28 Jahre Vollzeit gearbeitet . Die Ehefrau die 35 Jahre halbtags oder Teilzeit gearbeitet
hat wird dafür mit 470 ,-€ belohnt .Ehemann bezieht Pension ,oder Rente Betriebsrente . Sozialismus
war noch nie gerecht . Einheitsbrei .

Das ist natürlich Quatsch, weil Teilzeitarbeitnehmer wenn Beruflich vergleichbar natürlich eine kleinere Grundrente bekommen als diejenigen die Vollzeit gearbeitet haben. Irgendwie auch logisch, weil in der Regel weniger Rentenpunkte. Trotzdem sollen auch für diese Arbeitnehmer die Grundrente erhöht werden, wenn diese dann auch min. 35 Jahre fleißig waren. Es ist doch klar, daß die aller Meisten die in Teilzeit arbeiten, dies aus famlilären Gründen tun. Ergo Kinder , Pflege, oder selber Krank.
Desweitern gibt es bei Heils Vorschlag bestimmt auch Dinge die gut verhandelbar sind, bei einem pragmatischen und objektiven Diskurs. Also hier im Forum schon mal unmöglich. ;)
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 8. Feb 2019, 15:32

relativ hat geschrieben:(08 Feb 2019, 14:08)

Das ist natürlich Quatsch, weil Teilzeitarbeitnehmer wenn Beruflich vergleichbar natürlich eine kleinere Grundrente bekommen als diejenigen die Vollzeit gearbeitet haben. Irgendwie auch logisch, weil in der Regel weniger Rentenpunkte. Trotzdem sollen auch für diese Arbeitnehmer die Grundrente erhöht werden, wenn diese dann auch min. 35 Jahre fleißig waren. Es ist doch klar, daß die aller Meisten die in Teilzeit arbeiten, dies aus famlilären Gründen tun. Ergo Kinder , Pflege, oder selber Krank.
Desweitern gibt es bei Heils Vorschlag bestimmt auch Dinge die gut verhandelbar sind, bei einem pragmatischen und objektiven Diskurs. Also hier im Forum schon mal unmöglich. ;)

[Mod: editiert] Fakt ist Ehepartner, die bewusst und aus eigener Entscheidung halbtags oder nur 1-2
über einen Zeitraum von 35 gearbeitet in den Genuss einer Zusatzrente kommen obwohl diese Arbeitsteilung in der Familie
wie auch bei uns abgesprochen war. Bedeutet, jemand der in 28 Jahre Vollzeit gearbeitet hat und höhere Beiträge entrichtet
hat, als jemand der 35 Jahre 2 halbe oder ganze Tage gearbeitet hat ,bekommt keine aufstockende Rente . Logisch ist nichts, sondern Fakt ist, Millionen Menschen die ein hohes Familieneinkommen haben werden bevorzugt obwohl ein Familienmitglied
wenig gearbeitet hat. Wer 25 oder 30 Jahre Vollzeit gearbeitet hat war scher nicht weniger fleißig als jemand der 35 Jahre nur Std. Weise oder 1-2 Tage gearbeitet hat .
Wir wussten dass die Rente meiner Frau nicht üppig ausfallen würde . Deshalb haben wir vorgesorgt .
Millionen andere auch .Deshalb geht's der heutigen Rentnergeneration ja so gut.
Sozis und Gerechtigkeit ist wie Feuer und Wasser . Das hat die SPD mit der Ausgrenzung von 6 Nachkriegs Jahrgängen ,die
von der abzugsfreien Rente ausgeschlossen wurden , einmal mehr bewiesen .
Das Linke und Sozis, Menschen die diesen Renten [Mod: editiert] kenne ich von linken Einheitsbrei Kochern zur Genüge. . Du kannst versuchen mir zu erklären warum man bei einem Ehepartner die Rente aufstocken muss
obwohl das Familieneinkommen weit über dem Durchschnitt liegt ?
Übrigens ich kenne einige Familien
in der die Ehefrauen länger als 35 Jahre als Frisörin gearbeitet haben. Die haben ganz freiwillig und sehr gerne diesen
Beruf ausgeübt ohne jemals das Gefühl gehabt zu haben, arm oder unterbezahlt gewesen zu sein.
Sozis und Linke meinen trotzdem müsste man die Rente dieser
Ehepartner aufstocken .Eine Verarschung gegenüber jeden, der Jahrzehnte bis zur Bemessungsgrenze
eingezahlt hat und nur auf ein Einkommen aus der gesetzlichen Rente zurückgreifen kann . Sorry diese Menschen waren ja nicht fleißig . Fleißig waren nur Menschen die 35 Jahre auf Sparflamme gearbeitet haben
weil sie aus finanziellen Gründen auch nicht mehr arbeiten mussten / wollten .
[Mod: editiert]
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 8. Feb 2019, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 8. Feb 2019, 15:51

Odin1506 hat geschrieben:(08 Feb 2019, 13:54)

Ich will dir ja nichts unterstellen, aber kann es sein, dass du dein eigenen Beitrag nicht richtig durchgelesen hast? Speziell die von mir hervorgehobenen Textzeilen solltest du mal durchlesen.
Und wie kommst du denn darauf, dass ich eine sozialistische Gesinnung habe, nur weil ich menschlicher Denke wie deiner eins? Gönnst du den Geringverdienern nicht, dass sie ein bisschen mehr Rente bekommen?

Ich gönne allen höhere Renten . Nicht nur Geringverdienern . Nur es geht nicht allein um Rentenzuschüsse
für alleinstehende Rentner sondern darum, dass durch diesen sozialistischen Unfug alle Einkommensgruppen
profitieren egal wie hoch das Familieneinkommen ist .Bezahlen muss das die nachfolgende Generation .
Letztendlich führen solche Rentengeschenke zu noch mehr Gleichgültigkeit .Warum noch anstrengen ,wenn die
Rente später denen angeglichen werden die sich 45 Jahre oder länger angestrengt haben .
Hier mal ein Beispiel deines Gerechtigkeitssinns . Ehepaar ein Partner hat gut verdient hohe Beiträge abgeführt,
der Ehepartner/in aus selbst entschiedenen Gründen wenig oder nicht gearbeitet bezieht ca 1800,€ Rente .
2. Ehepaar beide Geringverdiener gerade mal 35 Jahre eingezahlt beide bekommen ihre Rente aufgestockt
auf über 900 € pro Person .Macht einen finanziellen Vorteil von über 100 € gegenüber jemanden
der 45 Jahre und länger hohe Beträge abgeführt hat .So sieht Gerechtigkeit von Sozis und Linken aus .
So schlittert unsere Leistungsgesellschaft in eine Einheitsgesellschaft ala DDR ab.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » Fr 8. Feb 2019, 16:07

Guten Tag,

eine LETZTE Warnung an den User Positiv Denkender.

Wenn Du der Meinung bist, das Du aufgrund der Sperrung im Forum 4
...nun hier im Forum 1 Deine regelmässigen Auswürfe fortsetzen kann, liegst Du falsch.


viewtopic.php?p=4395063#p4395063
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 8. Feb 2019, 16:14

Ich bin immer noch der Meinung, dass jemand, der eine zu geringe Rente erwirtschaftet hat, im Alter möglichst unbürokratisch eine Grundrente bekommen sollte, um Missbrauch durch Schmarotzer (ja, Leute, die Geld beim Staat abgreifen, das ihnen nicht zusteht, nenne ich so) zu vermeiden, muss eine Bedürftigkeitsprüfung durchgeführt werden. Soweit mein Standpunkt, der immer noch Bestand hat, auch wenn er mit immer neuen themenfernen und unlogischen Beiträgen zerlabert werden soll. EOD.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Sören74 » Fr 8. Feb 2019, 16:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(08 Feb 2019, 15:51)

Hier mal ein Beispiel deines Gerechtigkeitssinns . Ehepaar ein Partner hat gut verdient hohe Beiträge abgeführt,
der Ehepartner/in aus selbst entschiedenen Gründen wenig oder nicht gearbeitet bezieht ca 1800,€ Rente .
2. Ehepaar beide Geringverdiener gerade mal 35 Jahre eingezahlt beide bekommen ihre Rente aufgestockt
auf über 900 € pro Person .Macht einen finanziellen Vorteil von über 100 € gegenüber jemanden
der 45 Jahre und länger hohe Beträge abgeführt hat .So sieht Gerechtigkeit von Sozis und Linken aus .


Ehrlich gesagt habe ich das Beispiel jetzt nicht ganz verstanden, aber das kann auch wirklich an mir liegen. :) Im 1.Fall bekommt nur der ein Partner oder beide zusammen die 1800 Euro Rente? Wenn bei einem Ehepaar ein Partner viel verdient und der andere fast gar nichts, dann sparen beide durch das Ehegattensplitting viel Steuern.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » Fr 8. Feb 2019, 16:33

Sören74 hat geschrieben:(08 Feb 2019, 16:30)

Wenn bei einem Ehepaar ein Partner viel verdient und der andere fast gar nichts,
dann sparen beide durch das Ehegattensplitting viel Steuern.

Nö. :)

Zusammen "sparen" sie durchaus Steuern. So viel...ist das aber auch nicht.

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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Kölner1302 » Fr 8. Feb 2019, 16:34

Alpha Centauri hat geschrieben:(06 Feb 2019, 12:19)

Das SPD Konzept der Grundrente ist zwar gut gemeint aber völlig unausgegoren positiv die Bedürftigkeitsprüfung ( Bürokratiekosten und Verwaltungsaufwand) sollen weg fallen aber in den Genuss soll man nach 35 Beitragsjahren kommen Äh??? Warum 35 ?? Warum nicht 36 , 38 oder 30??? Völlig willkürliche mindest Zahl , dass führt dann auch dazu dass jemand der " nur 33 oder 34 Jahre Vollzeit gearbeitet hat nicht in den Genuss der Grundrente kommt während einer der bei Teilzeit auf 35 Jahre kommt aber schon.


Da wäre selbst das Grundeinkommen gerechter als die Grundrente


Ich erinnere mich noch an die Schröder Regierung.
Die SPD hat die Rentenhöhe von damals ca. 60% auf nunmehr ca. 45 % gekürzt, weil die Rente sonst angeblichfür die nächste Generation unerschwinglich würde. Der aktuelle Rentenbeitrag liegt nach wie vor bei 9% (jeweils für Arbeitnehmer und Arbeitgeber). Hätte man den Rentenbeitrag auf 12 % gesetzt, hätte man heute immer noch 60 % nach 35 Arbeitsjahren.
Stattdessen kürzte man die Rentenhöhe und sagte die Leute sollten sich selbst privat versichern. Diese Riesterrenten werden zwar vom Staat noch immer gefördert, jedoch kassieren die Versicherer den größten Teil der Förderung und der Versicherte muss als Rentner Einkommensteuer auf die gesamte Riesterrente zahlen. Viele machen dabei Minus. Die Riesterrente war für die Rentner ein Flop. Ohnehin konnten viele Geringsverdiener und befristet Beschäftigte die Beiträge nicht leisten. (Die Befristung der Arbeitsverhältnisse hatte ebenfalls die SPD-Regierung wieder zugelassen). Gelohnt hat sich die damalige Privatisierung der Altersvorsorge für die Versicherungsunternehmen, die allerdings zwischendurch durch die niedrigen Zinsen finanziell so schwach waren, dass sie versuchten die Riesterrenten mit ihren 2,25 % Garantieverzinsung lszuwerden.

Würde man diese idiotische private Riesterrente heute wieder zurückführen in die staatliche Rentenversicherung, gäbe es weniger Probleme mit der Rente.

Vgl. auch damals CDU-Blüm: Die Rente ist sicher.

Was die SPD nun vorschlägt ist unausgegoren und vermutlich kaum ausgearbebeitet. Man kann annehmen, dass nach den Wahlen keine Rede mehr davon sein wird.

UND - würde die SPD gewählt - wer garantiert uns, dass es nicht im Gegenteil zu diesen leeren Versprechen - wieder zu weiterern überraschenden massiven Sozialkürzungen wie in der Schröder - Regierung kommt?

Noch mal zum Nachdenken:
Unterschied zwischen dem österreichischen und dem deutschen rentensystem: Österreich hat keine weiteren Säulen der rentenversicherung eingeführt - alle Arbeitnehmer zahlen 10 , 5 % und alle Arbeitgeber 12, 5 % in die gesetzliche Rentenversicherung. Die Renten sind 40% höher als in Deutschland.

Es ist noch nicht zu spät zur Umkehr!
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Fr 8. Feb 2019, 17:02, insgesamt 3-mal geändert.

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