SPD plant Anspruch auf HomeOffice

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Kölner1302
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SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » So 13. Jan 2019, 14:44

https://www.faz.net/aktuell/beruf-chanc ... 72615.html

Das geht zum Beispiel so:
Über den eigenen Laptop kommt man von zuhause über eine Software an seinen Desktop auf dem Server seines Arbeitgebers. Ausdrucken im Betrieb und Telefonumleitung zum Homeoffice ebenfalls über eine Software. So kann man von zuhause an demselben Bildschirm arbeiten wie im Betrieb.

Das HomeOffice ist ein vielseitiges WinWin Geschäft:
Der Arbeitgeber braucht keine Räume mehr anzumieten und zu heizen. Er braucht kein Büromaterial mehr anzuschaffen
Der Arbeitnehmer spart die Fahrtzeit ein und braucht evtl. gar kein Auto mehr.
In seiner Familie kann der Arbeitnehmer Familie und Beruf besser vereinbaren. Zum einen hat er durch die eingesparte Fahrtzeit mehr Zeit, zum anderen kann er sich in den Pausen um pflegebedürftige Angehörige oder Kinder kümmernn und während der Arbeit kann er zumindest auf sie aufpassen.
Die Strassen werden nicht mehr so stark belastet, weil sehr viele Arbeitnehmer nicht mehr fahen müssen.
Es gibt weniger Verkehrsunfälle, für die die Berufsgenossenschaften oder die Krankennkassen und im Pflegefall die Sozialämter aufkommen müssen.
Die Umwelt wird nicht mehr so stark mit Schadstoffen belastet.
Der Wohnungsmarkt in den Städten wird entlastet, denn wenn der Arbeitnehmer nicht täglich durch den Stau zum Arbeitsplatz muss, kann er ja auch günstiger und gesünder auf dem Land wohnen.Die Büros können in Wohnungen umgewandelt werden.
Die Dörfer und Kleinstädte in der entfernteren Peripherie um die Städte werden wieder beliebter und belebter.

Ich finde: wirklich ein gute Idee!
Zuletzt geändert von Kölner1302 am So 13. Jan 2019, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.
Echt
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Echt » So 13. Jan 2019, 14:47

Wenn es nur Vorteile hat, dann kommen Arbeitgeber schon selbst auf die Idee. Dafür brauchen sie keine SPD.
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Kölner1302
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » So 13. Jan 2019, 14:55

Echt hat geschrieben:(13 Jan 2019, 14:47)

Wenn es nur Vorteile hat, dann kommen Arbeitgeber schon selbst auf die Idee. Dafür brauchen sie keine SPD.


In den Großbetrieben ist das HomeOffice dann aber häufiger das Ergebnis guter Beziehungen. Ist man als Arbeitnehmer vom HomeOffice abhängig, z.B. weil man auf dem Land ein Haus gekauft hat oder man Angehörige zu pflegen hat, könnte man ohne Anspruch auf ein HomeOffice der Willkür eines Vorgesetzten ausgesetzt sein. Denn dem unmittelbaren Vorgesetzten ist es oft egal, auch wenn die Fa. nur Vorteile hätte...
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 15:07

Es ist auch eine Vertrauenssache, viele meinen, im Home Office würde nicht genug gearbeitet, dabei ist es sogar so, dass die Produktivität steigt: https://onlinemarketing.de/jobs/artikel ... uktivitaet Problematisch sind aber die Papierberge, die immer noch in vielen Büros anzutreffen sind und woran der Staat nicht ganz unschuldig ist, das alles zu digitalisieren bietet zwar auch Vorteile, kostet aber zuerst einmal nicht wenig Geld.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Humelix33 » So 13. Jan 2019, 15:14

Wie immer, nette Idee, nur immer schwerer durchzuführen.

Der Haken an der Sache sind die Datenschutzbestimmungen.

Wer mit Daten von anderen Personen arbeitet, was zwangsläufig der Fall ist, der braucht einen seperaten Raum, der a) nur von dem Anwender betreten werden darf und b) auch nur für diese Zwecke benutzt werden kann - also nicht, seperater Raum, Home Office für 6-8 Stunden, und dann in dem Raum weitere Sachen mit dem Desktop erledigen. Und das wird auch entsprechend immer mal wieder kontrolliert.

Und in dem Fall würden wieder nur diejenigen profitieren, oder es nutzen können, die aktuell eh bereits von zuhause aus arbeiten, weil sie es sich leisten können.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » So 13. Jan 2019, 15:20

Da ich i HomeOffice arbeite, kann ich auch dazu etwas sagen:
Die Papiervorgänge haben meist ein Spiegelbild auf dem Desktop des Arbeitnehmers - denn er hat diesen Papierkram selbst produziert oder darauf geantwortet.
Mit einem zusätzlichen kleveren Wiedervorlageprogramm, mit dem man auch Ordnung ins reale Büro bringen kann, kommt das Homeoffice eigentlich ganz gut aus.
Die Post und ein paar zentrale Schriftstücke können am Kopierer eingescannt werden ...

Die Kontrolle ist zuhause stärker als im Büro - das Programm, mit dem der Kontakt zum Arbeitgeberserver aufgenommen wird, kann jede Aktivität / Aktivitätspause aufzeichnen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » So 13. Jan 2019, 15:25

Humelix33 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:14)

Wie immer, nette Idee, nur immer schwerer durchzuführen.

Der Haken an der Sache sind die Datenschutzbestimmungen.

Wer mit Daten von anderen Personen arbeitet, was zwangsläufig der Fall ist, der braucht einen seperaten Raum, der a) nur von dem Anwender betreten werden darf und b) auch nur für diese Zwecke benutzt werden kann - also nicht, seperater Raum, Home Office für 6-8 Stunden, und dann in dem Raum weitere Sachen mit dem Desktop erledigen. Und das wird auch entsprechend immer mal wieder kontrolliert.


Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Freistehende Zimmer gibt's viele und die müssen nicht zwingend in der eigenen Wohnung sein. Wer hier die Wahl hat zwischen >100km am Tag pendeln oder Raum bereitstellen der wird einen Weg finden. Nur derzeit ist es ja so, dass eine reine Verhinderungsdiskussion geführt wird. Das muss erst mal unterbrochen werden. Und dafür wäre ein Gesetz eine feine Sache. Ist dann aber seit Jahrzehnten das einzig Positive, was auf der Arbeitnehmerseite zu verbuchen wäre. Daher glaub ich noch nicht dran.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » So 13. Jan 2019, 15:28

Humelix33 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:14)

Wie immer, nette Idee, nur immer schwerer durchzuführen.

Der Haken an der Sache sind die Datenschutzbestimmungen.

Wer mit Daten von anderen Personen arbeitet, was zwangsläufig der Fall ist, der braucht einen seperaten Raum, der a) nur von dem Anwender betreten werden darf und b) auch nur für diese Zwecke benutzt werden kann - also nicht, seperater Raum, Home Office für 6-8 Stunden, und dann in dem Raum weitere Sachen mit dem Desktop erledigen. Und das wird auch entsprechend immer mal wieder kontrolliert.

Und in dem Fall würden wieder nur diejenigen profitieren, oder es nutzen können, die aktuell eh bereits von zuhause aus arbeiten, weil sie es sich leisten können.


Warum? Ich z.B. (HomeOfficer) habe zuhause keine Akten oder Papiere. Ich schleppe auch nichts hin- und her.
Ich habe einen Laptop, den ich ausschließlich für meine Arbeit verwende. Ist der Laptop aus oder auch nur der Bildschirm gesperrt, kommt niemand an die Daten. Der Raum muss nur in der Arbeitszeit für andere Tabu sein. Ansonsten kann das z.B. ein Schlafzimmer sein ...
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » So 13. Jan 2019, 15:29

Und wenn's denn mal soweit sein sollte, wird auch dringend eine Anpassung der Preisstruktur des ÖPNV benötigt. Es geht ja wohl nicht an, dass im RMV 6 Einzelfahrkarten teurer sind als eine Wochenkarte. Den Verkehrsverbünden scheint sich das aber nicht von selbst erschließen zu wollen. Warum soll der, der 3 Tage ins Büro fährt, dafür genauso viel bezahlen, wie der, der 5 Tage ins Büro fährt. Auto ist dann vorprogrammiert.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Humelix33 » So 13. Jan 2019, 15:33

AndyO hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:25)

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Freistehende Zimmer gibt's viele und die müssen nicht zwingend in der eigenen Wohnung sein. Wer hier die Wahl hat zwischen >100km am Tag pendeln oder Raum bereitstellen der wird einen Weg finden. Nur derzeit ist es ja so, dass eine reine Verhinderungsdiskussion geführt wird. Das muss erst mal unterbrochen werden. Und dafür wäre ein Gesetz eine feine Sache. Ist dann aber seit Jahrzehnten das einzig Positive, was auf der Arbeitnehmerseite zu verbuchen wäre. Daher glaub ich noch nicht dran.


Freistehende Zimmer gibt es viele? Mag regional auch unterschiedlich sein.

Selbst wenn, auch die Zimmer wollen dann bezahlt werden, und es sollte sicher auch nicht mit einem Minusgeschäft am Ende enden, im Vergleich, als wenn man weiterhin pendeln würde. Nämlich Kostenübernahme vom Arbeitgeber von den Zimmern dürfte sehr selten sein, wenn dann gehen Unternehmen in Ballungsgebiete, wo diejenigen, die eine entsprechende Entfernung zurücklegen müssen, selber entscheiden müssen, wie sie es bewerkstelligen wollen.

Ich arbeite in Hamburg, wohne im ländlichen Raum, selbst hier sind einfache Wohnungen mit dem dann benötigten Extraraum zu den für den Eigenbedarf benötitgten Räumen sehr schwer zu finden. Und so viele Mietshäuser, für jene Arbeitnehmer, für die es interessant ist, gibt es auch nicht.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon jack000 » So 13. Jan 2019, 15:36

Kölner1302 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:20)Die Kontrolle ist zuhause stärker als im Büro - das Programm, mit dem der Kontakt zum Arbeitgeberserver aufgenommen wird, kann jede Aktivität / Aktivitätspause aufzeichnen.

Vor allem ist es so, das vor Ort ja auch nicht permanent gearbeitet wird, sondern es wird mit Kollegen gequatscht, Toilettengänge, Raucherpausen, Zeitraum Mittagspause wird überzogen, etc...

Home-Office ist wie bereits beschrieben eine Win/Win-Situation oder sogar 3. gewinnen wenn die Städte von Pendlerverkehr entlastet werden. Wenn ich mir z.B. das Finanzamt in Stuttgart anschaue, so sind es nur die paar Beratungsmitarbeiter mit denen man als Steuerzahler in Kontakt kommt. Der ganze Rest der MA kann doch weitestgehend zu Hause bleiben.

Somit wird Home-Office in Zukunft eine deutlich höhere Bedeutung bekommen, von einem Anspruch darauf ist nichts zu halten, denn das würde einen juristischen- und Bürokratiewasserkopf nach sich ziehen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » So 13. Jan 2019, 15:37

Kölner1302 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:28)

Warum? Ich z.B. (HomeOfficer) habe zuhause keine Akten oder Papiere. Ich schleppe auch nichts hin- und her.
Ich habe einen Laptop, den ich ausschließlich für meine Arbeit verwende. Ist der Laptop aus oder auch nur der Bildschirm gesperrt, kommt niemand an die Daten. Der Raum muss nur in der Arbeitszeit für andere Tabu sein. Ansonsten kann das z.B. ein Schlafzimmer sein ...


Hier hat ja jedes Unternehmen seine eigenen Regeln. Das Lastenheft hab ich ausgehändigt bekommen. Das stehen dann Dinge drin wie:

- verschließbarer Raum
- Tageslicht
- verschließbarer Schrank (ist bei mir die Theke in der Hausbar)
- höhenverstellbarer Schreibtisch
etc.

Das arbeitet man halt ab. Und man will's ja auch bequem haben. Ich hab mir dann noch ein privates DECT-Headset und einen VDLS 100 geleistet. Ich bin nur einen Tag die Woche daheim. Aber den Tag hab ich weitgehend störungsfrei und kann konzentriert was wegarbeiten. Mit dem Wegfall der Fahrerei eine Riesenerleichterung. Und gerade das will man dem Deutschen Michel doch nicht gönnen. Die Versteuerung der Mobilität ist doch zu lukrativ... :mad:
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 15:37

Kölner1302 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:20)

Mit einem zusätzlichen kleveren Wiedervorlageprogramm, mit dem man auch Ordnung ins reale Büro bringen kann, kommt das Homeoffice eigentlich ganz gut aus.

Welche Software ist das?
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Humelix33 » So 13. Jan 2019, 15:40

Kölner1302 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:28)

Warum? Ich z.B. (HomeOfficer) habe zuhause keine Akten oder Papiere. Ich schleppe auch nichts hin- und her.
Ich habe einen Laptop, den ich ausschließlich für meine Arbeit verwende. Ist der Laptop aus oder auch nur der Bildschirm gesperrt, kommt niemand an die Daten. Der Raum muss nur in der Arbeitszeit für andere Tabu sein. Ansonsten kann das z.B. ein Schlafzimmer sein ...


In den meisten Fällen wird auf ein separates Zimmer bestanden, was auch nur für diese Zwecke benutzt werden darf, im Endefekt entscheidet dass der Arbeitgeber.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » So 13. Jan 2019, 15:42

Humelix33 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:33)

Freistehende Zimmer gibt es viele? Mag regional auch unterschiedlich sein.

Selbst wenn, auch die Zimmer wollen dann bezahlt werden, und es sollte sicher auch nicht mit einem Minusgeschäft am Ende enden, im Vergleich, als wenn man weiterhin pendeln würde. Nämlich Kostenübernahme vom Arbeitgeber von den Zimmern dürfte sehr selten sein, wenn dann gehen Unternehmen in Ballungsgebiete, wo diejenigen, die eine entsprechende Entfernung zurücklegen müssen, selber entscheiden müssen, wie sie es bewerkstelligen wollen.

Ich arbeite in Hamburg, wohne im ländlichen Raum, selbst hier sind einfache Wohnungen mit dem dann benötigten Extraraum zu den für den Eigenbedarf benötitgten Räumen sehr schwer zu finden. Und so viele Mietshäuser, für jene Arbeitnehmer, für die es interessant ist, gibt es auch nicht.


Du willst nur negativ denken! Wenn dir Telearbeit nichts wert ist, fahr halt in die Firma. Wer hier selbst nichts investieren will, der soll halt pendeln. Das Kinderzimmer bei den Eltern ist heute ein Bügelraum. Der wird dann halt temporär umfunktioniert. Wer dafür zu bequem ist, nur die gebratenen Tauben in den Mund gelegt haben will und sich dann darüber noch beschwert, der hat Telearbeit nicht verdient!
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » So 13. Jan 2019, 15:43

Humelix33 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:40)

In den meisten Fällen wird auf ein separates Zimmer bestanden, was auch nur für diese Zwecke benutzt werden darf, im Endefekt entscheidet dass der Arbeitgeber.


Wer kontrolliert das "nur"? Keiner... Ein Raum muss natürlich vorhanden sein...
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » So 13. Jan 2019, 15:46

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:37)

Welche Software ist das?


Mir reicht Outlook. Dir etwa nicht? Und papierloses Büro kam Mitte der 90ziger. Da darf man dann mal nach den Fortschritten der letzten 20 Jahre fragen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Humelix33 » So 13. Jan 2019, 15:47

AndyO hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:43)

Wer kontrolliert das "nur"? Keiner... Ein Raum muss natürlich vorhanden sein...


Der Arbeitgeber kontrolliert das, indem er dafür sorgt, dass die Technik von einem beauftragten ITler nur dann installiert wird, wenn das Zimmer vorhanden ist, und natürlich die Datenschutzbehörde, stichprobenartig.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon jack000 » So 13. Jan 2019, 16:00

Humelix33 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:47)

Der Arbeitgeber kontrolliert das, indem er dafür sorgt, dass die Technik von einem beauftragten ITler nur dann installiert wird, wenn das Zimmer vorhanden ist, und natürlich die Datenschutzbehörde, stichprobenartig.

Der Unterschied ist m.E. dass wenn es sich um einen tatsächlich nur vorhandenen HO-Arbeitsplatz handelt, dass dann natürlich Vorschriften vom AG/Gesetzgeber eingehalten werden müssen.
Ich selbst kann auch in HO arbeiten, aber das zählt als "Außerhalb" und dann ist es erstmal egal wo ich bin, da ich ja einen festen Arbeitsplatz in der Firma habe.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Tom Bombadil » So 13. Jan 2019, 16:04

AndyO hat geschrieben:(13 Jan 2019, 15:46)

Da darf man dann mal nach den Fortschritten der letzten 20 Jahre fragen.

Ja, frag das mal das Finanzamt. Der tägliche Kassenbericht einer Barkasse muss per Hand auf Papier erstellt werden, die entsprechenden Papierbelege für Einnahmen und Ausgaben müssen angehängt sein. Ein Irrsinn im 21. Jahrhundert.
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