[SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

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Der Neandertaler
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 22. Dez 2017, 05:49

Hallo Excellero.
Excellero hat geschrieben:Aktuell zahlt man keine Beiträge an die GKV wenn man eine PKV hat.
Du erklärst mir aber, woraus Du Rückschlüße ziehst, daß ich behauptete habe, daß man "Beiträge an die GKV (zahlt) wenn man eine PKV hat"?
Excellero hat geschrieben: Ausserdem zahlen auch Beamte und sonstige Staatsbedienstete nicht in die GKV ein. Das würde sich mit der Bürgerversicherung, so wie sie mir vorschwebt, (kenne den SPD Vorschlag jetzt nicht im Detail) ändern.
Wenn Du meinen vorherigen Beitrag gelesen hättest ... richtig gelesen hättest, hättest Du feststellen können, daß ich dies als Vorteil beschrieben habe.
  • Ausweitung des versicherten Personenkreises (auch Beamte und Selbständige zahlen ein)
Excellero hat geschrieben:Klar gibt es weiterhin die Möglichkeit mit zusätzlichem Geldeinsatz seine Leistungen zu verbessern, dagegen ist ja auch nicht das geringste einzuwenden. Aber es würde sich niemand davor drücken können.
Auch heute schon ist es jedem gesetzlich Versichertem ermöglicht und überlassen eine Zusatzversicherung abzuschließen. Ich denke aber, mit der Bürgerversicherung sollte diese Möglichkeit ausgeschloßen werden?
    Gleichmacherei!
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 22. Dez 2017, 06:04

Hallo Orwellhatterecht.
Orwellhatterecht hat geschrieben:... von der Allgemeinheit ... finanzieren lassen?
Orwellhatterecht hat geschrieben:Deswegen muss es ja nicht unbedingt richtig sein und auf ewig so bleiben.
Dieser Diskurs hat etwas von einer Neiddebatte.

Der Staat zahlt für jeden Bürger bis zum Ende einer Erstausbildung - also auch bis Ende Studium. Weiterbildung muß selbst gezahlt werden - wobei es mittlerweile auch das "Meisterbafög" gibt.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Fr 22. Dez 2017, 06:47

Wähler hat geschrieben:(21 Dec 2017, 17:17)
Es wundert mich nicht, dass es in drei einkommenschwachen Vierteln in München keinen oder nur einen Kinderarzt für Kassenpatienten gibt. Aufs Land will auch kein junger Arzt mehr gehen.

Boracay hat geschrieben:(21 Dec 2017, 19:51)
Ich habe Kinder in der PKV - Kinderärzte gibt es wie Sand am Meer, viel viel viel mehr als noch in den 80ern. Termine zu bekommen ist kein Problem, unterschieden ob GKV oder PKV wird bei keinem Kinderarzt. Ganz allgemein kommt bei Ärzten die Frage selten bis gar nicht mehr, nur im Krankenhaus und beim Zahnarzt hat man in der PKV je nach Tarif massive Vorteile.

Es geht um die Verteilung der Kinderärzte in München zwischen einkommensstarken und einkommensschwachen Vierteln. Gesundheit ist für mich eine staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge, am wichtigsten im Vergleich zu Warmwasser, Heizwärme und Strom. Von daher gehört die Vertrags- und Niederlassungsfreiheit beschränkt und der Rosinenpickerei innerhalb der Ärztekammern ein Riegel vorgeschoben. Es fließen schließlich auch Steuergelder ins Gesundheitssystem. Ich habe nichts dagegen, wenn die Ärzte für höhere Qualität auch mehr abrechnen können. Aber für die gleiche Leistung der wichtigsten gesellschaftlichen Daseinsvorsorge einen zwei- bis dreifachen Satz abrechnen dürfen, ohne das richtig am Markt durchsetzen zu brauchen, ist für mich fast schon ein Kennzeichen von Feudalismus. Die Ärztekammern sollten verpflichtet werden, eine gleichmäßige Versorgung mit Ärzten über die Fläche zu gewährleisten. Zur Zeit entstehen für junge Ärzte falsche Anreize, in einkommensschwachen Gegenden gar nicht mehr eine Kassenzulassung zu beantragen. Viele junge Ärzte zieht es ja bekanntlich auch ins Ausland.
siehe auch:
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... erzte.html
Zuletzt geändert von Wähler am Fr 22. Dez 2017, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Provokateur » Fr 22. Dez 2017, 07:19

Wähler hat geschrieben:(22 Dec 2017, 06:47)
Die Ärztekammern sollten verpflichtet werden, eine gleichmäßige Versorgung mit Ärzten über die Fläche zu gewährleisten. Zur Zeit entstehen für junge Ärzte falsche Anreize, in einkommensschwachen Gegenden gar nicht mehr eine Kassenzulassung zu beantragen. Viele junge Ärzte zieht es ja bekanntlich auch ins Ausland.


Man könnte auch Stipendien fürs Medizinstudium vergeben - verbunden mit der Auflage, nach Abschluss der Ausbildung für eine gewisse Zeit als Landarzt oder in einer einkommensschwachen Gegend zu arbeiten.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 08:40

Realist2014 hat geschrieben:(21 Dec 2017, 20:21)

warum?

in der Schweiz ist die GKV eine Kopfprämie...


Jo keine Ahnung wie es in der Schweiz ist.... ich glaub da gibts nur eine private KV die wiederum aber verpflichtet ist jeden in eine Art Grundsicherung aufzunehmen. Und für die Pauschale gibts für sozial schwächere einen Kostenzuschuss?

Jedenfalls nicht das gelbe vom Ei...
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 08:50

Realist2014 hat geschrieben:(21 Dec 2017, 20:22)

warum sollen gut verdienende Singles für die nicht arbeitenden Ehefrauen mitbezahlen?



Verstehe die Frage nicht.... ?
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 08:53

jorikke hat geschrieben:(21 Dec 2017, 20:38)

Was sind die Konsequenzen?
Bislang werden auch in der GKV je nach Einkommen völlig unterschiedliche Beiträge bezahlt. Diejenigen an der Beitragsbemessungsgrenze zahlen die Höchstbeiträge, Geringverdienende einen Bruchteil. Da aber auch in einer Bürgerversicherung in der Summe die gleichen Mittel zusammen kommen müssen, wird es dann irgendeinen Mittelwert, der für alle gleich ist, geben.
Die Gutverdiener lachen sich dann ins Fäustchen, die Geringverdiener sind die Gekniffenen.
Der soziale Gedanke geht dabei völlig flöten.
Das kann es wohl nicht sein.


Ich sagte bereits bei einem anderen User.... "relativ zum EInkommen" 10% von 1 million und 10% von 1000€
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 08:57

Der Neandertaler hat geschrieben:(22 Dec 2017, 05:49)
Ich denke aber, mit der Bürgerversicherung sollte diese Möglichkeit ausgeschloßen werden? Gleichmacherei!


Ich spreche nicht von dem SPD Modell sondern allgemein. Zu verhindern daß jemand Geld ausgibt um seine Versorgung zu verbessern ist m.E. geisteskrank.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Dez 2017, 08:57

Excellero hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:53)

Ich sagte bereits bei einem anderen User.... "relativ zum EInkommen" 10% von 1 million und 10% von 1000€


da spielt das Verfassungsgericht nicht mit...

eine BBG wird es immer geben
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Dez 2017, 08:58

Excellero hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:50)

Verstehe die Frage nicht.... ?



heute gibt es bei der GKV eine "Mitversicherung" von Personen, die keine Beiträge bezahlen..

Ehefrauen ..

in der Schweiz gibt es in der GKV eine Kopfprämie...
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Dez 2017, 08:59

Excellero hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:40)

Jo keine Ahnung wie es in der Schweiz ist.... ich glaub da gibts nur eine private KV die wiederum aber verpflichtet ist jeden in eine Art Grundsicherung aufzunehmen. Und für die Pauschale gibts für sozial schwächere einen Kostenzuschuss?

Jedenfalls nicht das gelbe vom Ei...


in der Schweiz ist der Beitrag zur GKV völlig unabhängig vom Einkommen
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 08:59

Realist2014 hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:57)

da spielt das Verfassungsgericht nicht mit...

eine BBG wird es immer geben


:rolleyes: ..ist ja auch nachvollziehbar. Aber wenn man die hoch genug ansetzt passts doch.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Dez 2017, 09:25

Excellero hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:59)

:rolleyes: ..ist ja auch nachvollziehbar. Aber wenn man die hoch genug ansetzt passts doch.



die ist aktuell hoch genug...

resultiert in einem maximalen Monatsbeitrag von ca 700 Euro..
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon jorikke » Fr 22. Dez 2017, 11:49

Excellero hat geschrieben:(22 Dec 2017, 08:53)

Ich sagte bereits bei einem anderen User.... "relativ zum EInkommen" 10% von 1 million und 10% von 1000€


Es ist mir völlig egal was du zu anderen Usern sagst. In dem Beitrag auf den ich mich bezog stand wörtlich:" Jeder zahlt den gleichen Beitrag und erhält die gleiche Leistung.
Von Relativierung nicht die Bohne.
Wenn du jetzt schreibst 10% von einer Million und 10% von 1000 ist das ebenfalls nur heiße Luft. Warum soll jemand für die gleiche Leistung 100 und der andere 100.000 bezahlen?
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 12:08

jorikke hat geschrieben:(22 Dec 2017, 11:49)

Wenn du jetzt schreibst 10% von einer Million und 10% von 1000 ist das ebenfalls nur heiße Luft. Warum soll jemand für die gleiche Leistung 100 und der andere 100.000 bezahlen?


Das war auch eher sinnbildlich gemeint. Natürlich sind diese Kosten auch irgendwo gedeckelt. Kein Mensch würde 100 000 für ne grundlegende KV zahlen. Muss ich denn jeden Scheiss den man sich eigentlich denken kann dazu schreiben? :rolleyes: Grundsätzlich wieso der eine mehr zahlen soll? Weil er es kann. Warum andere weniger zahlen sollen? Weil sie mehr nicht können. Ganz einfach.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon jorikke » Fr 22. Dez 2017, 12:20

Excellero hat geschrieben:(22 Dec 2017, 12:08)

Das war auch eher sinnbildlich gemeint. Natürlich sind diese Kosten auch irgendwo gedeckelt. Kein Mensch würde 100 000 für ne grundlegende KV zahlen. Muss ich denn jeden Scheiss den man sich eigentlich denken kann dazu schreiben? :rolleyes: Grundsätzlich wieso der eine mehr zahlen soll? Weil er es kann. Warum andere weniger zahlen sollen? Weil sie mehr nicht können. Ganz einfach.


Die Kosten sind nicht irgendwo gedeckelt, sondern konkret durch die Beitragsbemessungsgrenze.
Du machst hier also nebulöse Vorschläge, für Dinge, die längst geregelt sind.
Das wissen aber alle, was also gefällt dir an der jetzigen Regelung nicht?
Was willst du erreichen?
Darüber kann man nur reden wenn du konkret wirst.
Übrigens, deine Überlegung:" Muss ich denn jeden Scheiss, den man sich eigentlich denken kann, dazu schreiben?"
Was jeder schon weiß, brauchst du gar nicht zu schreiben, rege Verbesserungen an.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Dez 2017, 13:03

Excellero hat geschrieben:(22 Dec 2017, 12:08)

Grundsätzlich wieso der eine mehr zahlen soll? Weil er es kann. Warum andere weniger zahlen sollen? Weil sie mehr nicht können. Ganz einfach.


das ist keine Begründung

in der Schweiz ist das nicht der Fall...
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 22. Dez 2017, 13:20

Der Neandertaler hat geschrieben:(22 Dec 2017, 06:04)

Hallo Orwellhatterecht.Dieser Diskurs hat etwas von einer Neiddebatte.

Der Staat zahlt für jeden Bürger bis zum Ende einer Erstausbildung - also auch bis Ende Studium. Weiterbildung muß selbst gezahlt werden - wobei es mittlerweile auch das "Meisterbafög" gibt.



Nö, ich bin weder Handwerker noch Handwerksmeister, sondern Systemanalytiker und Programmierer. Warum also sollte ich "neidisch" sein? Trotzdem mußt Du es mir allerdings schon gestatten, dass ich gewisse Dinge nicht einfach hinnehme, sondern gelegentlich auch schon mal hinterfrage. Die unterschiedliche Behandlung von Studium und Meister Ausbildung gehört beispielsweise dazu.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 17:40

jorikke hat geschrieben:(22 Dec 2017, 12:20)

Die Kosten sind nicht irgendwo gedeckelt, sondern konkret durch die Beitragsbemessungsgrenze.
Du machst hier also nebulöse Vorschläge, für Dinge, die längst geregelt sind.
Das wissen aber alle, was also gefällt dir an der jetzigen Regelung nicht?
Was willst du erreichen?
Darüber kann man nur reden wenn du konkret wirst.
Übrigens, deine Überlegung:" Muss ich denn jeden Scheiss, den man sich eigentlich denken kann, dazu schreiben?"
Was jeder schon weiß, brauchst du gar nicht zu schreiben, rege Verbesserungen an.


Also der Unterschied zu jetzt wäre daß JEDER einzahlt in die grundlegende Versorgung. ALLE sowohl Beamte als auch Selbsständige oder Millionäre ect. Dafür erhalten die alle dann die selbe Leistung. Wer mehr will kann bei privaten Versicherern z.B. Zahnzusatz oder Chefarzt ect ect. "dazu buchen".
Defacto würde das lediglich bei der finanzierung helfen, und ändern würde sich (für den Versicherten) nicht sehr viel. Eventuell könnte man sich überlegen mehr bei z.B. Brillen oder Hörgeräten zu zahlen seitens der GKV.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Excellero » Fr 22. Dez 2017, 17:42

Realist2014 hat geschrieben:(22 Dec 2017, 13:03)

das ist keine Begründung

in der Schweiz ist das nicht der Fall...


Nein in der Schweiz gibt der Staat denen die es nicht können eben einen Zuschuss. Somit sind wir dann wieder beim allseits beliebten sozialisieren von Verlusten und privatisieren von Gewinnen zu lasten der Gesamtgesellschaft. Ich sehe keinen Grund weshalb das in irgendeiner Weise besser wäre.
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