Wohnungspolitik

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Kölner1302
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Di 23. Feb 2021, 16:43

Realist2014 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 14:03)

Na- in Aktien,Fonds, Gewerbeimmobilien, Immobilein außerhalb von D usw....

Oder eben gar nicht


Also das bedeutet doch, dass diese Anlagemöglichkeiten auch alle ein Stück unattraktiver gestaltet werden müssen, zB durch Steuern, die man zur Förderung des Wohnungsbaus einsetzen kann!
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Realist2014
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 23. Feb 2021, 16:48

Kölner1302 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 16:43)

Also das bedeutet doch, dass diese Anlagemöglichkeiten auch alle ein Stück unattraktiver gestaltet werden müssen, zB durch Steuern,


Welche Steuern?

Gewinne aus der Investition in Aktien wird nicht anders besteuert als der Verkaufs-Gewinn bei Immobilien.

die man zur Förderung des Wohnungsbaus einsetzen kann!

Förderung des Wohnungsbaus erfolgt durch höhere Abschreibungsmöglichkeiten und man verhindert diesen duch "linke" Maßnahmen....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon jack000 » Di 23. Feb 2021, 18:48

Kölner1302 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 16:43)

Also das bedeutet doch, dass diese Anlagemöglichkeiten auch alle ein Stück unattraktiver gestaltet werden müssen, zB durch Steuern, die man zur Förderung des Wohnungsbaus einsetzen kann!

Entweder es lohnt sich oder es lohnt es sich nicht. Du würdest auch nicht deine Altersvorsorge dahingehend investieren in Anlagen die Minus machen ...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Di 23. Feb 2021, 21:29

jack000 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 18:48)

Entweder es lohnt sich oder es lohnt es sich nicht. Du würdest auch nicht deine Altersvorsorge dahingehend investieren in Anlagen die Minus machen ...


Aber wenn für mich in Zukunft eine Geschäft zwar weniger lohnt, aber immer noch besser ist Alternativen, würde ich das Geschäft auch in Zukunft weiter betreiben.

Wenn man also den Wohnungsmarkt stark reguliert und damit für Wohnungsbauer und Vermieter unattraktiver macht, muss man auch die Alternativen unattraktiver halten - durch höhere Besteuerung.

Die zusätzlich eingenommenen Steuern kann man wie gesagt zur Förderung des Wohnungsbaus einsetzen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Di 23. Feb 2021, 21:50

Kölner1302 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 21:29)


Wenn man also den Wohnungsmarkt stark reguliert und damit für Wohnungsbauer und Vermieter unattraktiver macht, muss man auch die Alternativen unattraktiver halten - durch höhere Besteuerung.

.


Mit welchen Steuern möchtest du denn die Investitionen in Immobilien außerhalb von D oder auch Gewerbeimmobilein in D "unattraktiver" machen?

Oder auch die Investition in Photovoltaik?


Erläutere das mal....
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Mi 24. Feb 2021, 07:23

Realist2014 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 21:50)

Mit welchen Steuern möchtest du denn die Investitionen in Immobilien außerhalb von D oder auch Gewerbeimmobilein in D "unattraktiver" machen?

Oder auch die Investition in Photovoltaik?


Erläutere das mal....


Die Besteuerung muss sich nach Notwendigkeiten richten.
Im Moment ist der Mangel an bezahlbaren Wohnraum auf dem Wohnungsmarkt so groß, dass die Kapitalströme in die Ausweitung bezahlbaren Wohnraums umgelenkt werden müssen. Das ist wichtiger als Gewerbeimmobilien oder Photovoltaik.
Die Regulierung des Wohnungsmarktes muss als flankiert werden durch eine Besteuerung, die Investitionen in bezahlbaren Wohnraum im Vergleich zu anderen Investitionen künstlich tritt Regulierung relativ attraktiv macht.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Feb 2021, 08:31

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 07:23)

Die Besteuerung muss sich nach Notwendigkeiten richten.
Im Moment ist der Mangel an bezahlbaren Wohnraum auf dem Wohnungsmarkt so groß, dass die Kapitalströme in die Ausweitung bezahlbaren Wohnraums umgelenkt werden müssen. Das ist wichtiger als Gewerbeimmobilien oder Photovoltaik.
Die Regulierung des Wohnungsmarktes muss als flankiert werden durch eine Besteuerung, die Investitionen in bezahlbaren Wohnraum im Vergleich zu anderen Investitionen künstlich tritt Regulierung relativ attraktiv macht.


Nochmal meine Frage, von welcher "Steuer" du überhaupt schreibst....

Irgendwie scheinen dir die Grundkenntnisse unseres Steuersystems zu fehlen.

Alle Einkünfte ( bis auf die der Kapitalgesellschaften) unterliegen der Einkommenssteuer und werden bis auf die aus "Kapitalvermögen" ( = Abgeltungsteuer) gleich be- und versteuert.

Daher ist deine "Vorstellung" völlig realitätsfremd ( der Betrieb einer Photovoltaikanlage ist ein Gewerbebetrieb , wie auch eine Schreinerei etc- nur als Beispiel)



Der einzige Weg , Investitionen in Wohnimmobilien zu fördern, ist durch Steuervorteile ( z. Bsp. höhere Abschreibungen bei Neubauten) in diesem Bereich.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Mi 24. Feb 2021, 08:39

Realist2014 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 08:31)

Nochmal meine Frage, von welcher "Steuer" du überhaupt schreibst....

Irgendwie scheinen dir die Grundkenntnisse unseres Steuersystems zu fehlen.

Alle Einkünfte ( bis auf die der Kapitalgesellschaften) unterliegen der Einkommenssteuer und werden bis auf die aus "Kapitalvermögen" ( = Abgeltungsteuer) gleich be- und versteuert.

Daher ist deine "Vorstellung" völlig realitätsfremd ( der Betrieb einer Photovoltaikanlage ist ein Gewerbebetrieb , wie auch eine Schreinerei etc- nur als Beispiel)



Der einzige Weg , Investitionen in Wohnimmobilien zu fördern, ist durch Steuervorteile ( z. Bsp. höhere Abschreibungen bei Neubauten) in diesem Bereich.


Bei den Steuern darf auch Mal kreativer gedacht werden.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Feb 2021, 08:44

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 08:39)

Bei den Steuern darf auch Mal kreativer gedacht werden.


Nö, da steht unsere Verfassung dazwischen.

Deine "Vorstellung" würde bedeuten, alle Unternehmen stärker zu besteuern um die "Kapitalströme" in den Wohungbau zu lenken.

Das geht in Diktaturen - nicht in D.

Also bleib auf dem Boden unserer FDGO
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Mi 24. Feb 2021, 08:59

[*] in
Realist2014 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 08:44)

Nö, da steht unsere Verfassung dazwischen.

Deine "Vorstellung" würde bedeuten, alle Unternehmen stärker zu besteuern um die "Kapitalströme" in den Wohungbau zu lenken.

Das geht in Diktaturen - nicht in D.

Also bleib auf dem Boden unserer FDGO


Unsere Verfassung schränkt die Besteuerung kaum ein. Sie regelt nur Zuständigkeiten. Und mit der FDGO Art 1 - 20 GG) hat das schon mal gar nichts zu tun.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Feb 2021, 09:03

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 08:59)

[*] in

Unsere Verfassung schränkt die Besteuerung kaum ein. Sie regelt nur Zuständigkeiten. Und mit der FDGO Art 1 - 20 GG) hat das schon mal gar nichts zu tun.


Sie verbietet Willkürlichkeit.

Und daher nochmal mein Vorschlag, dich mit unserem Steuersystem zu befassen und dann zu verstehen, das deine Vorstellungen bedeuten würden, alle Unternehmen stärker zu besteuern.
Das Gegenteil ist aber speziell bei Kapitalgesellschaften geplant, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts D zu verbessern.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Mi 24. Feb 2021, 09:05

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 08:59)
Unsere Verfassung schränkt die Besteuerung kaum ein. Sie regelt nur Zuständigkeiten. Und mit der FDGO Art 1 - 20 GG) hat das schon mal gar nichts zu tun.

Man hat ja auf Veranlassung von Karlsruhe bereits die Grundsteuer reformiert. Man könnte zusätzlich beim Verkauf von Grundstücken in Ballungsgebieten mit und ohne Immobilien steuerlich stärker zugreifen und unverdiente Gewinne aus der Wertsteigerung der Lage durch öffentliche Infrastrukturverbesserung abschöpfen, um dort öffentlichen Sozialwohnungsbau zu finanzieren.
Zuletzt geändert von Wähler am Mi 24. Feb 2021, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Mi 24. Feb 2021, 09:06

Worin sehen Sie hier Willkür?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Feb 2021, 09:10

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 09:06)

Worin sehen Sie hier Willkür?


Willkürlich lediglich die Einkünfte aus selbständigen, gewerblichen Tätigkeiten zu erhöhen... ( das ist ja dein Vorschlag)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Feb 2021, 09:11

Wähler hat geschrieben:(24 Feb 2021, 09:05)

Man hat ja auf Veranlassung von Karlsruhe bereits die Grundsteuer reformiert. Man könnte zusätzlich beim Verkauf von Grundstücken in Ballungsgebieten mit und ohne Immobilien steuerlich stärker zugreifen und unverdiente Gewinne aus der Wertsteigerung der Lage durch öffentliche Infrastrukturverbesserung abschöpfen, um dort öffentlichen Sozialwohnungsbau zu finanzieren.



Das ist aber genau das Gegenteil von dem, was der Kölner möchte.

Dein obiger Vorschlag reduziert ja die Bereitschaft von Bürern, in den Wohnungbau zur Vermietung zu investieren...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 24. Feb 2021, 09:18

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 08:39)

Bei den Steuern darf auch Mal kreativer gedacht werden.

Was schwebt dir da vor, das den Bau von bezahlbarem Wohnraum ankurbeln würde?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Mi 24. Feb 2021, 09:19

Wähler hat geschrieben:(24 Feb 2021, 09:05)
Man hat ja auf Veranlassung von Karlsruhe bereits die Grundsteuer reformiert. Man könnte zusätzlich beim Verkauf von Grundstücken in Ballungsgebieten mit und ohne Immobilien steuerlich stärker zugreifen und unverdiente Gewinne aus der Wertsteigerung der Lage durch öffentliche Infrastrukturverbesserung abschöpfen, um dort öffentlichen Sozialwohnungsbau zu finanzieren.

Realist2014 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 09:11)
Das ist aber genau das Gegenteil von dem, was der Kölner möchte.
Dein obiger Vorschlag reduziert ja die Bereitschaft von Bürern, in den Wohnungbau zur Vermietung zu investieren...

Es geht um Ballungsräume. Dort bekommen es nur die staatlichen Wohnungsbaugesellschaften oder subventionierte Wohnungsbaugenossenschaften auf die Reihe, sozialen Neuwohnungsbau in nennenswertem Ausmaß zu ermöglichen. Private Wohnungsbauer brauchen ihr Kapital in Ballungsräumen in der Regel für das eigene Heim. Private Wohnungsbaugesellschaften sind eher an der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen und weniger am Neubau interessiert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Mi 24. Feb 2021, 09:34

Realist2014 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 09:10)

Willkürlich lediglich die Einkünfte aus selbständigen, gewerblichen Tätigkeiten zu erhöhen... ( das ist ja dein Vorschlag)


Nicht unbedingt erhöhen. Obwohl ich das auch nicht für willkürlich halten würde, da es ja einen sachlichen Grund gibt... eigentlich geht es darum, die durch die Regulierung nachlassende Attraktivität von Investitionen in den Bau bezahlbaren Wohnraums steuerlich auszugleichen, damit die Regulierung ihr Ziel erreichen kann und bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.

Es gehört basierend auf Art. 1 GG (Würde des Menschen) zu den staatlichen Aufgaben, Fehlentwicklungen auf dem Wohnungsmarkt entgegenzuwirken.
Das ist dasselbe wie bei der Sozialgesetzgebung, zB in den SGB.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon busse » Mi 24. Feb 2021, 09:35

Kölner1302 hat geschrieben:(24 Feb 2021, 07:23)

Die Besteuerung muss sich nach Notwendigkeiten richten.
Im Moment ist der Mangel an bezahlbaren Wohnraum auf dem Wohnungsmarkt so groß, dass die Kapitalströme in die Ausweitung bezahlbaren Wohnraums umgelenkt werden müssen. Das ist wichtiger als Gewerbeimmobilien oder Photovoltaik.
Die Regulierung des Wohnungsmarktes muss als flankiert werden durch eine Besteuerung, die Investitionen in bezahlbaren Wohnraum im Vergleich zu anderen Investitionen künstlich tritt Regulierung relativ attraktiv macht.


Dies ist falsch. Ich nehme mal das Beispiel Berlin, hier wird für den sozialen Wohnungsbau max. 6,50 pro qm kalt angegesetzt, mehr nicht.
Dafür kann man nicht bauen also fördert man Seitens des Bundes , mehr des Landes. Nur findest du für diesen Zweig von Immobilientätigkeit so gut wie keine Investoren und auch Genossenschaften halten sich eher bedeckt bis dankend ablehnend. Also müssen es die landeseigenen Wohnungsunternehmen richten, diese kommen aber in eine finanzielle Schieflage wenn sie überwiegend an Bedürftige (WBS Empfänger) vermieten. Von Neubau zu diesen Konditionen und der Marktlage ganz zu Schweigen. Jetzt kommts aber noch dicker, die angesprochene Bedürftigkeit erfasst keine "normalen " Leute und die suchen bezahlbaren Wohnraum, richtig.
Deine ganzen Regulierungs-und Umfinanzierungsüberlegungen schaffen nicht mehr Wohnraum, weil keine Renditeerwartungen erzielt werden um ein kaufmännisches Geschäft zu betreiben und dies müssen alle, sogar die Landeseigenen Gesellschaften.
Es gibt nur einen Ausweg in einer Marktwirtschaft, bauen bauen bauen und somit das Angebot und damit die Nachfrage in Einklang zu bringen.
Es wäre, statt Überregulierung und Steuererhebungen zu tätigen ,was nur linke Tasche , rechte Tasche bedeutet, wenn der Staat, das Land oder die Gemeinde Geld einsetzt, um die nötige Infrastruktur vorzuhalten um das Bauen attraktiver für potentielle investoren macht.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mi 24. Feb 2021, 09:37

Wähler hat geschrieben:(24 Feb 2021, 09:19)

Es geht um Ballungsräume. Dort bekommen es nur die staatlichen Wohnungsbaugesellschaften oder subventionierte Wohnungsbaugenossenschaften auf die Reihe, sozialen Neuwohnungsbau in nennenswertem Ausmaß zu ermöglichen. Private Wohnungsbauer brauchen ihr Kapital in Ballungsräumen in der Regel für das eigene Heim. Private Wohnungsbaugesellschaften sind eher an der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen und weniger am Neubau interessiert.


Lies bitte nochmal die Forderung vom Kölner...

Sein Punkt war ja die "Umlenkung" der "Kapitalströme" zu den Wohnungsinvestitionen...
Zuletzt geändert von Realist2014 am Mi 24. Feb 2021, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
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