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Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 08:49
von jack000
Senexx hat geschrieben:(22 Feb 2021, 07:55)

Lambrecht will Wohnungsmarkt weiter kaputtregulieren

https://www.zeit.de/news/2021-02/21/jus ... en-sichern

Sie nennt es "bezahlbaren Wohnraum sichern". Nach zahlreichen Eingriffen in den Wohnungsmarkt, die alle In die Hose gingen, will sie nun die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen weiter erschweren. Wird wieder einmal genau das Gegenteil bewirken.

Sie sollte sich vielleicht mal fragen, woran das liegt. Aber dazu ist diese linksradikal, frühere Mieteranwältin nicht in der Lage.

Tja, erkläre mal einer dieser Dame warum es in der DDR Schlangen vor den Geschäften gab:
Christine Lambrecht besuchte das Albertus-Magnus-Gymnasium in Viernheim und machte 1984 dort ihr Abitur. Im Anschluss absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Mannheim und Mainz und legte 1992 ihr Erstes juristisches Staatsexamen ab. Das anschließende Referendariat absolvierte Lambrecht am Landgericht Darmstadt. An der Deutschen Verwaltungshochschule in Speyer bestand sie 1995 einen Aufbaustudiengang zur Magistra der Verwaltungswissenschaften und legte im selben Jahr ihr zweites Staatsexamen ab. Danach arbeitete Lambrecht als selbständige Rechtsanwältin in Viernheim. Zudem lehrte sie bis 1998 als Dozentin für Handels- und Gesellschaftsrecht an der Berufsakademie in Mannheim.

Politik
1982 trat Christine Lambrecht in die SPD ein und war von 1985 bis 2001 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Viernheim. Deren Vorsitz hatte sie von 1997 bis 2001 inne. Mitglied des Kreistags Bergstraße war sie von 1989 bis 1997.

Seit 1998 ist Lambrecht Mitglied des Deutschen Bundestages. Anfangs (1998 und 2002) errang sie ein Direktmandat im Wahlkreis Bergstraße, danach (2005, 2009, 2013 und 2017) scheiterte sie viermal in Folge und zog über die Landesliste in den Bundestag ein.

Während ihrer ersten Legislaturperiode (1998–2002) war sie ordentliches Mitglied im Rechts-, Sport- und Untersuchungsausschuss. Zudem engagierte sie sich im Arbeitskreis der SPD-Bundestagsfraktion zur Umsetzung des Atomausstiegs. In der Fraktion gehört sie der Parlamentarischen Linken an.[2]

In der 15. Wahlperiode des Deutschen Bundestages (2002–2005) wurde Christine Lambrecht ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses sowie Sprecherin für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Außerdem war sie stellvertretende rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

In der darauf folgenden Wahlperiode (2005–2009) war Lambrecht Mitglied im Ältestenrat des Deutschen Bundestages.

Von 2009 bis 2011 war sie rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Im April 2011 wurde sie dann zur stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion gewählt und war zudem seit Mai 2011 im Vermittlungsausschuss vertreten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lambrecht
=> Eine Theoretikerin wie sie im Buche steht, Hoher Bildungsstand in Geschwätz-BlaBla, Null Ahnung von Privatwirtschaft.. Natürlich kann es mir egal sein ob sie nun in der Küche von MC-Donalds oder von Burger King Befehle entgegen nimmt um zu vermeiden, das sie mit eigenen Ideen die Gesellschaft belästigt.
Aber die Realität sieht so aus, dass sie politisch Einfluss hat und somit [Mod: Hetze entfernt]die Menschen in Deutschland damit schädigt (Das aber als was ganz anderes aussehen lässt).

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 09:03
von Kölner1302
EU Kommission ergreift Maßnahmen gegen die Wohnungsnot
https://www.mieterverein-dortmund.de/ne ... f20d58027a
: Europäisches Parlament fordert einklagbares Recht auf angemessenes Wohnen
Trendwende: Abwendung von Zeiten der Liberalisierung und Finanzialisierung der nationalen Wohnungsmärkte

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 09:09
von jack000
Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:03)

EU Kommission ergreift Maßnahmen gegen die Wohnungsnot
https://www.mieterverein-dortmund.de/ne ... f20d58027a
: Europäisches Parlament fordert einklagbares Recht auf angemessenes Wohnen
Trendwende: Abwendung von Zeiten der Liberalisierung und Finanzialisierung der nationalen Wohnungsmärkte

Dann können die auch gleich schönes Wetter einklagen ...

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 09:26
von busse
Senexx hat geschrieben:(22 Feb 2021, 07:55)

Lambrecht will Wohnungsmarkt weiter kaputtregulieren

https://www.zeit.de/news/2021-02/21/jus ... en-sichern

Sie nennt es "bezahlbaren Wohnraum sichern". Nach zahlreichen Eingriffen in den Wohnungsmarkt, die alle In die Hose gingen, will sie nun die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen weiter erschweren. Wird wieder einmal genau das Gegenteil bewirken.



Sie sollte sich vielleicht mal fragen, woran das liegt. Aber dazu ist diese linksradikal, frühere Mieteranwältin nicht in der Lage.


Was erwartest Du ? Sie hat den Markt bis heute nicht begriffen. Angebot und Nachfrage regeln den Markt.
Beschränkt der Staat das Handeln des Eigentümers, dann weicht der Eigentümer auf andere Geschäftsfelder aus. Werden die auch noch eingeschränkt investiert er woanders. Folge, keine einzige neue Wohnung auf dem Markt, wobei wir wieder bei Angebot und Nachfrage sind.
busse

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 09:38
von Tom Bombadil
Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:03)

EU Kommission ergreift Maßnahmen gegen die Wohnungsnot

Die Folge wird sein, dass weniger Wohnungen gebaut werden.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 09:57
von jack000
Tom Bombadil hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:38)

Die Folge wird sein, dass weniger Wohnungen gebaut werden.

Man muss sich einfach nur das Erfolgsmodell Berlin anschauen:
Sie schlafen auf ausgelegten Matratzen in einem 6-Quadratmeter-Raum. Betten passen nicht rein. Ülker (48, Kosmetikerin) und Hakan A. (42, Bauingenieur) leben mit ihren Drillingen (1) in einem Anderthalb-Zimmer-Apartment (52 qm) in Gesundbrunnen.

Die Mutter sagt verzweifelt: „Wir finden einfach keine größere Wohnung!“ Das Leben der Familie spielt sich meist auf den Fliesen im Wohnzimmer ab. Die Anziehsachen lagern auf dem Balkon.

Der krasse Fall zeigt, wie schlimm die Wohnungsnot in Berlin inzwischen ist.

https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/w ... dratmetern
Das ist das Ergebnis wenn Linksgrün Probleme lösen möchte :thumbup:

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 10:03
von jack000
busse hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:26)
Sie hat den Markt bis heute nicht begriffen.

Das wäre ja soweit nicht schlimm, soll sie doch [Mod: Hetze entfernt]. Das Problem ist aber, das ausgerechnet solche Leute politischen Einfluss haben in Deutschland :dead:
Es wäre schön, wenn nur diejenigen die negativen Auswirkungen spüren würden, die die auch gewählt haben.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 10:14
von Senexx
jack000 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:57)

Man muss sich einfach nur das Erfolgsmodell Berlin anschauen:

https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/w ... dratmetern
Das ist das Ergebnis wenn Linksgrün Probleme lösen möchte :thumbup:

Die Wohnungspolitik ist eines der Felder, bei dem die Volksverdummung am weitesten entwickelt ist.

"Mieterschutz" hört sich gut an, ist aber völlig populistish.

Nach jedem Weiterdrehen am Rad des "Mieterschutzes" stehen Mieter schlechter da. Und trotzdem wählen sie immer wieder ihre Populisten.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:01
von Skull
Guten Tag,

drei Beträge editiert und einen Beitrag in die Ablage verschoben.

Es erfolgt die Aufforderung - keine Bitte - diese Hetze umgehend zu unterlassen.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:05
von Senexx
Wir haben seit 2015 rund 3 Millionen Nettozuwanderung.

Geht man von einer Haushaltsgröße von 4 aus, brauchte man seit damals 750 Tsd. zusätzliche Wohnungen für die Nettozuwanderer. Es wurde schon in normalen Zeiten zu wenige gebaut. Durch Abriss, Umwidmung und Zunahme der Haushalte besteht ein jährlicher Bedarf von über 3xx Tsd. Wohnungen, es werden regelmäßig nur 2xx Tsd. gebaut.

Das ist der Kern des Problems.

Genau das wird aber nicht öffentlich diskutiert.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:19
von Kölner1302
Tom Bombadil hat geschrieben:(22 Feb 2021, 09:38)

Die Folge wird sein, dass weniger Wohnungen gebaut werden.


Warum genau?

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:27
von Tom Bombadil
Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 11:19)

Warum genau?

Weil sich private Vermieter solchen Regelungen nicht unterwerfen wollen werden, noch weniger als jetzt schon.

Schon der erste Punkt "Mietpreisstabilisierung" ist doch genau die Sackgasse, in die Berlin mit ihrem Mietdeckel gefahren ist, mit der Folge, dass weniger gebaut wird.

Dieser Punkt "Ein mieterfreundlicher EU-Green-Deal mit Warmmietenneutralität nach Renovierung und Modernisierung" ist auch schick. Vermieter sollten die Hütten umwelt- und klimafreundlich bauen/renovieren, die Kosten sollen aber nicht auf die Miete umgelegt werden dürfen.

Oder das hier: "Schutz gefährdeter Gruppen auf dem Wohnungsmarkt" ist für Vermieter auch ganz toll. Damit bekommt man dann zahlungsunwillige Mieter noch schlechter gekündigt.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:36
von jack000
Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 11:19)

Warum genau?

Je mehr Knüppel denjenigen zwischen die Beine geworfen werden, die Wohnraum erschaffen/vermieten, desto weniger Wohnraum wird geschaffen/vermietet.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 11:52
von Senexx
Kölner1302 hat geschrieben:(22 Feb 2021, 11:19)

Warum genau?


Wenn ich die Bedingungen für Vermieter verschlechtern, wird es weniger interessant in den Mietwohnungsmarkt zu investieren. Dann wird weniger gebaut.

Wenn man baut, baut man halt Eigentumswohnungen und verkauft diese.

Und wandelt alles, was möglich ist, in Eigentumswohnungen um. Auch wenn es halt länger dauert.

Aber gut, "Experten" wie Lambrecht wissen es halt besser.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Mo 22. Feb 2021, 12:10
von Teeernte
Senexx hat geschrieben:(22 Feb 2021, 11:52)

Wenn ich die Bedingungen für Vermieter verschlechtern, wird es weniger interessant in den Mietwohnungsmarkt zu investieren. Dann wird weniger gebaut.

Wenn man baut, baut man halt Eigentumswohnungen und verkauft diese.

Und wandelt alles, was möglich ist, in Eigentumswohnungen um. Auch wenn es halt länger dauert.

Aber gut, "Experten" wie Lambrecht wissen es halt besser.


Fallen auch noch die schwachen Kontrollen flach - gibt es die einmal 100quadratmeter baufällig - 1000 mal an verschiedene Familien die das Amt sponsoriert - vermietet.

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Di 23. Feb 2021, 09:05
von Kölner1302
Senexx hat geschrieben:(22 Feb 2021, 11:52)

Wenn ich die Bedingungen für Vermieter verschlechtern, wird es weniger interessant in den Mietwohnungsmarkt zu investieren. Dann wird weniger gebaut.

Wenn man baut, baut man halt Eigentumswohnungen und verkauft diese.

Und wandelt alles, was möglich ist, in Eigentumswohnungen um. Auch wenn es halt länger dauert.

Aber gut, "Experten" wie Lambrecht wissen es halt besser.


Und womit verdient der Vermieter sein Geld, wenn sich die Bedingungen
"verschlechtern"?

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Di 23. Feb 2021, 09:21
von Realist2014
Kölner1302 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 09:05)

Und womit verdient der Vermieter sein Geld, wenn sich die Bedingungen
"verschlechtern"?


Falsche Frage

Potentielle zukünftige Vermieter investieren nicht mehr in den Wohnimmobilienbau ( zur Vermietung)

Oder investieren nicht mehr in Modernisierung


Beides gibt es in Berlin als Folge des Mietendeckels

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Di 23. Feb 2021, 14:01
von Kölner1302
Realist2014 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 09:21)

Falsche Frage

Potentielle zukünftige Vermieter investieren nicht mehr in den Wohnimmobilienbau ( zur Vermietung)

Oder investieren nicht mehr in Modernisierung


Beides gibt es in Berlin als Folge des Mietendeckels


Ja aber wo investieren sie dann?

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Di 23. Feb 2021, 14:03
von Realist2014
Kölner1302 hat geschrieben:(23 Feb 2021, 14:01)

Ja aber wo investieren sie dann?



Na- in Aktien,Fonds, Gewerbeimmobilien, Immobilein außerhalb von D usw....

Oder eben gar nicht

Re: Wohnungspolitik

Verfasst: Di 23. Feb 2021, 16:22
von Wähler
SZ 22. Februar 2021 Mieten in Deutschland:Bauen allein ist nicht die Lösung
https://www.sueddeutsche.de/meinung/mie ... duced=true
" Zukunftsfähiger wäre es, Wohnpolitik umfassend zu denken. Das hieße: ländliche Regionen attraktiver zu machen...
Beim Verkauf des Grundes (in München) profitieren sie vom Wertzuwachs, der meist auf die Leistung der Allgemeinheit zurückgeht, auf gute Infrastruktur oder neues Baurecht. Von dieser „leistungslosen Bodenwertsteigerung“ sollte die öffentliche Hand mehr abschöpfen, sie hätte dann mehr Geld, um selbst zu bauen, gut und günstig. Das ist Vogels Vermächtnis."

Mietenbremse und Mietendeckel setzen nicht an den Ursachen der Preissteigerungen in den Ballungsräumen an. Wenn die Gesellschaft die Gentrification begrenzen will, braucht es mehr Geld für öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau.