Wohnungspolitik

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 7. Feb 2021, 09:29

Skull hat geschrieben:(06 Feb 2021, 21:34)

Das ist sicherlich richtig.

Nur...Du stellst (zu) oft die gleichen Fragen an verschiedenen Stellen.
Bei den unterschiedlichsten Themen. Den gleichen Usern.

Schelm, wer böses dabei denkt...

mfg


Da gibt es nichts "böses" zu denken.

Eher schon stellt sich die Frage, wieso die zugrunde liegenden Definition von diesen Usern immer wieder ingnoriert oder verfälscht werden.

Und hier kommt dann dein Spruch zur Geltung....

Mögliche Interpretation:

Bei genauer Betrachtung wird die "Jammerwelle" gebrochen....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 7. Feb 2021, 09:32

Wähler hat geschrieben:(07 Feb 2021, 06:34)
Unter den Niedriglöhnern sind auch viele, die von ihrem Lohn in München nicht leben können. n.



Machen wir es doch mal konkret

Wie viele Niedriglöhner mussten ihre Wohnung in München, in der sie schon lange wohnen, verlassen, weil die Mietsteigerung für IHRE Wohung in den letzten 10 Jahren zu hoch war?

Basis bitte die Mietspiegel seit 2010
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 7. Feb 2021, 09:37

Realist2014 hat geschrieben:(07 Feb 2021, 09:29)

Da gibt es nichts "böses" zu denken.

Eher schon stellt sich die Frage, wieso die zugrunde liegenden Definition von diesen Usern immer wieder ingnoriert oder verfälscht werden.

Und hier kommt dann dein Spruch zur Geltung....

Mögliche Interpretation:

Bei genauer Betrachtung wird die "Jammerwelle" gebrochen....


Gegen die Armut sollte man etwas tun...!!

...die Leute ARBEITEN SCHICKEN ! - nur die Herren Agitatoren predigen - wie in allen anderen Forenteilen BGE und "Freibier" - für Arme. (Freibier >> Am besten ne Penthousewohnung mit Dachterrasse ? )
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » So 7. Feb 2021, 11:09

SZ 19. Juli 2018 57 000 Menschen haben beim Projekt #MeineMiete mitgemacht
https://projekte.sueddeutsche.de/artike ... e-e687627/
"Noch dramatischer wird die Quote bei den Geringverdienern. Zwei von drei Teilnehmern, die weniger als 2000 Euro verdienen, geben mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus. Am höchsten ist die Mietbelastung in unserer Umfrage für Alleinerziehende...
Unter den Alleinerziehenden ist das nicht ungewöhnlich: Von ihnen haben 61 Prozent eine Mietbelastung über der kritischen Schwelle."

Grafik: Mittlere Mietbelastung in Prozent nach Abschluss des Mietsvertrags
https://projekte.sueddeutsche.de/artike ... 82753b.png
"Sie können sich Wohnen nur noch dank eines alten Mietvertrags leisten, eine Kündigung der Wohnung wäre eine Katastrophe. Wenn dann biografische Veränderungen auch räumliche nötig machen, kann das zu großen Schwierigkeiten führen."
Die Probleme am Mietmarkt in Ballungsräumen sind für mehr Menschen real, als das von Diskussionsteilnehmern hier zugestanden wird. Eine genauere Datenlage wäre zu wünschen, verlangt aber weitere detaillierte Studien, zum Beispiel einen neuen differenzierteren Mikrozensus Wohnen.
siehe auch:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... ternet8741
Wohnen in Deutschland - Zusatzprogramm des Mikrozensus 2018
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... cationFile
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 7. Feb 2021, 12:05

Wähler hat geschrieben:(07 Feb 2021, 11:09)

SZ 19. Juli 2018 57 000 Menschen haben beim Projekt #MeineMiete mitgemacht
https://projekte.sueddeutsche.de/artike ... e-e687627/
"Noch dramatischer wird die Quote bei den Geringverdienern. Zwei von drei Teilnehmern, die weniger als 2000 Euro verdienen, geben mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus. Am höchsten ist die Mietbelastung in unserer Umfrage für Alleinerziehende...
Unter den Alleinerziehenden ist das nicht ungewöhnlich: Von ihnen haben 61 Prozent eine Mietbelastung über der kritischen Schwelle."

Grafik: Mittlere Mietbelastung in Prozent nach Abschluss des Mietsvertrags
https://projekte.sueddeutsche.de/artike ... 82753b.png

Wie man der Grafik entnehmen kann, geht es um NEUE Mietverträge- nicht um den großen Teil der Bestandsmieten
"Sie können sich Wohnen nur noch dank n, eine Kündigung der Wohnung wäre eine Katastrophe. Wenn dann biografische Veränderungen auch räumliche nötig machen, kann das zu großen Schwierigkeiten führen."

Die meisten haben eine "alten Mietvertrag"
Die Probleme am Mietmarkt in Ballungsräumen sind für mehr Menschen real, als das von Diskussionsteilnehmern hier zugestanden wird.

Nein, real ist es nur für diejenigen, die eine neue/andere Wohnung suchen
Daher wäre es schon sachdienlich, wenn auch du diese Differenzierung anwenden würdest.

Das es diesbzüglich immer schwieriger wird, streite ich zumindest nicht ab.

Die "Schere" zwischen den Bestandsmieten ( Mietspiegel) und den geforderten Mieten bei einer Neuvermietung ( wie in Immoscout24 etc. ersichtlich) geht immer weiter auseinander.
Zuletzt geändert von Realist2014 am So 7. Feb 2021, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 7. Feb 2021, 12:47

Wähler hat geschrieben:(07 Feb 2021, 11:09)

SZ 19. Juli 2018 57 000 Menschen haben beim Projekt #MeineMiete mitgemacht
https://projekte.sueddeutsche.de/artike ... e-e687627/
[i]"Noch dramatischer wird die Quote bei den Geringverdienern. Zwei von drei Teilnehmern, die weniger als 2000 Euro verdienen, geben mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus.

Es soll ja sogar Eigenheimbewohner geben die mehr als 2000 Eu verdienen und :D mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » So 7. Feb 2021, 12:55

Teeernte hat geschrieben:(07 Feb 2021, 12:47)

Es soll ja sogar Eigenheimbewohner geben die mehr als 2000 Eu verdienen und :D mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben...

Die tun das dann aber freiwillig.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 7. Feb 2021, 13:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Feb 2021, 12:55)

Die tun das dann aber freiwillig.


Auch Mieter bezahlen ihre Miete "freiwillig", wenn sie eine neue Wohnung anmieten...

Das Problem ist, speziell auch in München, der zu starke Zuzug seit Jahren.
Das verursacht, zusammen mit den schon genannten Faktoren, die steigenden Mieten bei den Neuvermietungen
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 7. Feb 2021, 13:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Feb 2021, 12:55)

Die tun das dann aber freiwillig.


Nur zum Wohnen....genau wie die anderen.

Man kann ja draussen pennen.....
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » So 7. Feb 2021, 13:11

Teeernte hat geschrieben:(07 Feb 2021, 13:03)

Nur zum Wohnen....genau wie die anderen.

Sie könnten aber auch günstiger Wohnen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 7. Feb 2021, 13:14

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Feb 2021, 13:11)

Sie könnten aber auch günstiger Wohnen.


die anderen auch...

alles eine Frage der Ansprüche.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 7. Feb 2021, 13:18

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Feb 2021, 13:11)

Sie könnten aber auch günstiger Wohnen.


Jeder kann günstig wohnen....

ABER - es gibt welche - die bezahlen ihre Wohnung nicht selber ..... :D :D :D

Ich nehm dann auch immer ein Einfamilienhäuschen - in Saudi ist das mit Pakistanischer "Perle" , Klima und Schwimmbadmitbenutzung im Compound..

Fremdbezahlt - da gibts keinen Sparzwang... da ist nur das Budget ne Grenze.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Tom Bombadil » So 7. Feb 2021, 13:36

Teeernte hat geschrieben:(07 Feb 2021, 13:18)

Jeder kann günstig wohnen....

Für den mit dem geringem Einkommen ist es trotzdem relativ teurer als für den mit dem höherem Einkommen, das ist trivial.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 7. Feb 2021, 13:40

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Feb 2021, 13:36)

Für den mit dem geringem Einkommen ist es trotzdem relativ teurer als für den mit dem höherem Einkommen, das ist trivial.


Also ich find 250.000 Eu Nicht trivial. Ein Schweizer muss da schon 2 bis 3 Mio hinpacken...da verschulden sich bereits 3 Generationen für die Hütte.

Der Hartzer haftet .....mit nem vollen Mülleimer.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 7. Feb 2021, 13:50

Tom Bombadil hat geschrieben:(07 Feb 2021, 13:36)

Für den mit dem geringem Einkommen ist es trotzdem relativ teurer als für den mit dem höherem Einkommen, das ist trivial.


Die Lebensmittel sind für die mit geringem Einkommen relativ teuer als für die mit höherem Einkommen...
Bekleidung ist.........
Autos sind.....

usw.


Was möchtest du also hier zum Ausdruck bringen?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » So 7. Feb 2021, 14:03

Teeernte hat geschrieben:(07 Feb 2021, 13:40)
Also ich find 250.000 Eu Nicht trivial. Ein Schweizer muss da schon 2 bis 3 Mio hinpacken...da verschulden sich bereits 3 Generationen für die Hütte.
Der Hartzer haftet .....mit nem vollen Mülleimer.

Leider drückst Du Dich sprachlich immer so schwer verständlich aus. Ich nehme einmal an, Du meinst eine Eigenheimfinanzierung von 250 000 Euro. Dafür brauchst Du mindestens 60 000 Euro Eigenkapital, um einen finanzierbaren Kredit von der Bank zu bekommen. 50% der Bevölkerung hat weniger als 50 000 Euro Vermögenswerte.
Ein Schuh wird draus, wenn Du im Wohnungsbaugenossenschaftswesen Dir das Risiko mit anderen teilst. Dann können auch soziale Unterschiede berücksichtigt werden, weil der Staat diese Berücksichtigung über die niedrigeren Grundstückspreise von Verkäufen eigener Grundstücke subventioniert. Innerhalb von München reichten die 250 000 Euro 2014 für eine 60-Quadratmeter-Neubauwohnung. Inzwischen sind wir beim doppelten Preis, beziehungsweise der halben Quadratmeterzahl angelangt.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 7. Feb 2021, 14:19

Wähler hat geschrieben:(07 Feb 2021, 14:03)

Leider drückst Du Dich sprachlich immer so schwer verständlich aus. Ich nehme einmal an, Du meinst eine Eigenheimfinanzierung von 250 000 Euro. Dafür brauchst Du mindestens 60 000 Euro Eigenkapital, um einen finanzierbaren Kredit von der Bank zu bekommen. 50% der Bevölkerung hat weniger als 50 000 Euro Vermögenswerte.
Ein Schuh wird draus, wenn Du im Wohnungsbaugenossenschaftswesen Dir das Risiko mit anderen teilst. Dann können auch soziale Unterschiede berücksichtigt werden, weil der Staat diese Berücksichtigung über die niedrigeren Grundstückspreise von Verkäufen eigener Grundstücke subventioniert. Innerhalb von München reichten die 250 000 Euro 2014 für eine 60-Quadratmeter-Neubauwohnung. Inzwischen sind wir beim doppelten Preis, beziehungsweise der halben Quadratmeterzahl angelangt.


Ach was. Wenn ich bauen würde - kommt unten die Firma ....oben eine Mitarbeiter Einliegerwohnung rein.

Die Mehrwertsteuerrückerstattung für das Objekt wird an die Bank als Einlage abgetreten - da wären wir bei 20%. Die Wohnungsmiete der Einliegerwohnung geht in die Finanzierung mit ein.. noch mal 10.000 für die nächsten 10 Jahre. ...und die Elektroarbeiten gehen auf Eigenleistung..

Die werden mit dem Nachbar (Fliesen) getauscht - der dann auch noch nen Auftrag für den Dachdecker - nöchsten NAchbar mitbringt. - Einen Klempner wirds dann auch noch geben.

Der Fuhrpark kommt dann extra.
---------------------------------------------------------

Der SOZIALE UNTERSCHIED >>> einige Arbeiten 10..12 Stunden ....andere garnicht.

Einige HAFTEN für ihr Wohnungskredit - für ANDERE Zahlt das AMT.

------------------------------------------

Innerhalb MÜNCHEN kommt sich nur das AMT selbst ins Gehege. Jede Abbruch-Bude ist da zum doppelten NEUPREIS zu vermieten... da sind noch die Einschlaglöcher der Bombensplitter drin.

Der VerMIETER kommt dann aber aus dem selben LAND wie der MIETER. (Kick-back nennt sich das) man muss ja nur MEINEN da drin zu wohnen...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » So 7. Feb 2021, 14:32

Eigenleistung?

Beim Hausbau?

Wozu, wenn man die Subventionen nachgetragen bekommt.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon busse » Mo 8. Feb 2021, 11:32

Wähler hat geschrieben:(07 Feb 2021, 14:03)

Ein Schuh wird draus, wenn Du im Wohnungsbaugenossenschaftswesen Dir das Risiko mit anderen teilst. Dann können auch soziale Unterschiede berücksichtigt werden, weil der Staat diese Berücksichtigung über die niedrigeren Grundstückspreise von Verkäufen eigener Grundstücke subventioniert.


Na ja über München kann ich so nicht sprechen , aber über Berlin. Die Genossenschaften nehmen hier selten die Offerten des Landes für Grundstücksverkäufe an. Da muß schon alles stimmen, die Infrastruktur an der Straße liegen und der Anteil an Sozialhilfeempfänger gering sein, die man dann nehmen muß. Die Jahre in dem das Jobcenter dann die Genossenschaftsanteile hält sollten überschaubar sein , denn die Genossenschaften suchen sich gern ihre "Genossen" und Mieter selber aus.
Im Augenblick haben sie aber so lange Wartelisten hier, das sie meistens dankend ablehnen diese Senatsgrundstücke.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Aldus » Mi 10. Feb 2021, 16:07

busse hat geschrieben:(08 Feb 2021, 11:32)
denn die Genossenschaften suchen sich gern ihre "Genossen" und Mieter selber aus.

Ist im Grunde aber auch nachvollziehbar - wer will sich schon jede Menge Probleme ins Kuckuksnest setzen. Ich habe selbst eine Zeitlang in einem Genossenschaftshaus gewohnt. Probleme gab´s da immer nur mit den "Alteingesessenen" vom Jobcenter - und zwar ständig und immer wieder. Die "neu hinzugezogenen" von der Genossenschaft wußten sich dagegen normalerweise zu benehmen.

Also, kein Wunder.
"Nur eine Maschine kann eine Maschine verstehen." - Alan Turing
"Wir müssen die gar nicht verstehen, die haben zu gehorchen." - Prof. Harald Lesch

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