Wohnungspolitik

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Skull
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Sa 6. Feb 2021, 13:22

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:10)

Das monatliche Bruttoeinkommen in D liegt bei fast 4000 Euro - also für ein Paar fast 8000 Euro brutto.......

Könntest Du mal bitte seriös und ernsthaft diskutieren ?

Wenn... sollte man sich über (durchschnittliches) Haushaltseinkommem unterhalten.
Aber nicht Bruttoeinkommen, und dann noch weniger Bruttoeinkommen mal 2, da 2 Personen.
Die wenigsten Paare verdienen da durchschnittlich oder durchschnittlich zu gleichen (durchschnittlichen) Teilen.

Bei Dir wäre es ja dann so, wenn noch 2 Volljährige Kinder in dem Haushalt leben,
dass DU dann plötzlich auf 16.000 Brutto (Durchschnitt) kommst. :D

So...macht das weder Sinn, noch dient es einer problemorientierten Diskussion.

mfg
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Teeernte
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Feb 2021, 13:26

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 12:54)

Wo bitte liest du obigen Zusammenhang aus seinen Texten?

Unproduktive sind die "100%" Bezieher von ALG II

Keinesfalls jedoch Niedriglöhner oder Aufstocker ode rgar obige Gruppe- - die arbeiten ja alle.


Da ist meistens der Staat der Arbeitgeber !//die Leute arbeiten im staatlichen Interesse.

Polizist Krankenschwester Pfleger. -

Der Staat MUSS für SEINE Angestellten besser sorgen!!
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 13:30

Skull hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:22)
Könntest Du mal bitte seriös und ernsthaft diskutieren ?
Wenn... sollte man sich über (durchschnittliches) Haushaltseinkommem unterhalten.
Aber nicht Bruttoeinkommen, und dann noch weniger Bruttoeinkommen mal 2, da 2 Personen.
Die wenigsten Paare verdienen da durchschnittlich oder durchschnittlich zu gleichen (durchschnittlichen) Teilen.

Du hast schon gelesen, da sich eine Frage gestellt hatte bezüglich des Begriffs?
Gemäß "München Modell" endet das mittlere Einkommen ( Brutto) bei einem 2-Personenhaushalt bei 63.000 Euro
https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtve ... ungen.html
Bei Dir wäre es ja dann so, wenn noch 2 Volljährige Kinder in dem Haushalt leben,
dass DU dann plötzlich auf 16.000 Brutto (Durchschnitt) kommst. :D

Man kann natürlich jede Begrifssverwendung an die Grenze der Unisnnigkeit bringen.... :D
]So...macht das weder Sinn, noch dient es einer problemorientierten Diskussion.
mfg

Lies bitte meinen obigen Verweis an das "München Modell".

Übrigens- Fragen zu stellen hinsichtlich der genauen Definition von verwendeten Begriffen ist einer der Grundlagen einer seriösen, problemorientierten Diskussion.....
Ich verweise an die Thematik "Armut" oder "Niedriglohn" und die zugehörigen Definitionen....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 13:34

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:01)
Schau Dir einmal die Verdienstgrenzen für das München Modell an. Hier wird doch bestritten, dass der Staat mehr auf dem Gebiet des städtischen Wohnungswesen tun soll. Ich lebe mit Menschen zusammen, die mit einem Median-Einkommen in München heil froh sind, in einer Wohnungsbaugenossenschaft zu wohnen, weil sie sonst auf dem freien Markt weit ins Umland ziehen müssten. Genau das ist mit Gentrifikation gemeint.

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:10)
Das monatliche Bruttoeinkommen in D liegt bei fast 4000 Euro - also für ein Paar fast 8000 Euro brutto.......
Welche Zahlen sind für dich Medianeinkommen?

Median-Einkommen Bayern 2019 Vollzeit 3549 Euro brutto:
https://www.bayern.landtag.de/www/ElanT ... 009411.pdf
Differenziertere Betrachtung für 2014 Deutschland:
Wähler hat geschrieben:(03 Jan 2021, 11:18)
Spiegel 4. August 2017 So viel verdienen die Deutschen
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 58777.html
Infografik: Vollzeitarbeitnehmerlöhne brutto 2014 nach Einkommensstufen, Medianlohn und Durchschnittslohn
https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/ ... 165840.gif
Cursor über Grafik und Lupe + anklicken.

2014 verdienten bundesweit 4 von 10 Vollzeitarbeitnehmern weniger als 2500 Euro Brutto.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 13:38

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:34)

Median-Einkommen Bayern 2019 Vollzeit 3549 Euro brutto:
h o.


Macht bei 2 Vollzeitarbeitenden dann eben 24 x 3549 = 85.176 ....

Ist also sogar noch höher als die Zahl, worüber Skull sich "echauffiert" hat.... :p

Wobei das ja die Zahlen für Bayern sind.

Der Median für München ist sicher noch höher.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 13:43

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:34)
Median-Einkommen Bayern 2019 Vollzeit 3549 Euro brutto:
https://www.bayern.landtag.de/www/ElanT ... 009411.pdf
Differenziertere Betrachtung für 2014 Deutschland:
Spiegel 4. August 2017 So viel verdienen die Deutschen
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 58777.html
Infografik: Vollzeitarbeitnehmerlöhne brutto 2014 nach Einkommensstufen, Medianlohn und Durchschnittslohn
https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/ ... 165840.gif
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2014 verdienten bundesweit 4 von 10 Vollzeitarbeitnehmern weniger als 2500 Euro Brutto.

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:38)
Macht bei 2 Vollzeitarbeitenden dann eben 24 x 3549 = 85.176 ....
Ist also sogar noch höher als die Zahl, worüber Skull sich "echauffiert" hat.... :p

40% der Problematik blendest Du einfach aus und den Vollzeit-Doppelverdiener-Haushalt zum Durchschnit zu erklären, spricht auch nicht gerade für Ausgewogenheit. ;)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 13:47

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:43)

40% der Problematik blendest Du einfach aus und den Doppelverdiener-Haushalt zum Durchschnit zu erklären, spricht auch nicht gerade für Ausgewogenheit. ;)


Den Median hattes du ja angeführt.....

Und ja, Einzelverdienerhaushalt mit 2 Erwachsenen ist definitiv die Ausnahme.

Und von welchen 40% schreibst du in Bezug auf Medianeinkommen?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 13:51

Ich wiederhole mich:
Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:34)
Median-Einkommen Bayern 2019 Vollzeit 3549 Euro brutto:
https://www.bayern.landtag.de/www/ElanT ... 009411.pdf
Differenziertere Betrachtung für 2014 Deutschland:
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 13:57

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:51)

Ich wiederhole mich:


deine 4 von 10, die bundesweit weniger als 2.500 Euro verdienen, hat was mit München zu tun?

Von den obigen 4 leben 3 in Ostdeutschland und der eine an der Grenze zu Sachsen oder Tschechien....
Zuletzt geändert von Realist2014 am Sa 6. Feb 2021, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 13:59

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:57)
deine 4 von 10, die bundesweit weniger als 2.500 Euro verdienen, hat was mit München zu tun?
Von den obigen 4 leben 3 in Ostdeutschland.

Die Diskussion nahm ihren Ausgangspunkt beim Mietendeckel in Berlin. ;)
https://www.tz.de/muenchen/stadt/jeder- ... 66084.html
"Als Niedriglohn gilt qua Definition ein Entgelt, das weniger als zwei Drittel des Durchschnittsgehalts beträgt. Bezogen auf München wären das 2779 Euro. Demnach würden in der Landeshauptstadt knapp 22 Prozent der Arbeitnehmer zu den Niedriglohnbeziehern zählen...
Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand: März 2018) arbeiten in der Landeshauptstadt drei Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit, ein Viertel in Teilzeit. Insgesamt 152 319 Personen sind als geringfügig Beschäftigte (Minijobber) gemeldet."
Zuletzt geändert von Wähler am Sa 6. Feb 2021, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 13:59

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:59)

Die Diskussion nahm ihren Ausgangspunkt beim Mietendeckel in Berlin. ;)


Der hat nun was mit München zu tun?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 14:07

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:59)

Der hat nun was mit München zu tun?

TZ 18. März 2019 Immer mehr Münchner verdienen gut. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft jedoch immer weiter auseinander
https://www.tz.de/muenchen/stadt/jeder- ... 66084.html
"Als Niedriglohn gilt qua Definition ein Entgelt, das weniger als zwei Drittel des Durchschnittsgehalts beträgt. Bezogen auf München wären das 2779 Euro. Demnach würden in der Landeshauptstadt knapp 22 Prozent der Arbeitnehmer zu den Niedriglohnbeziehern zählen...
Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand: März 2018) arbeiten in der Landeshauptstadt drei Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit, ein Viertel in Teilzeit. Insgesamt 152 319 Personen sind als geringfügig Beschäftigte (Minijobber) gemeldet."

Der Medianlohn liegt dann zwischen Niedrig- und Durchschnittslohn für einen Vollzeitarbeitsplatz.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 14:10

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 14:07)

T gt. Bezogen auf München wären das 2779 Euro. Demnach würden in der Landeshauptstadt knapp 22 Prozent der Arbeitnehmer zu den Niedriglohnbeziehern zählen...
."[/i]

Und das hat nun was mit dem von dir angeführten "Median-Einkommens-Beziehern" zu tun, die sich angeblich die Mieten nicht leisten können?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 14:13

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 14:07)
TZ 18. März 2019 Immer mehr Münchner verdienen gut. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft jedoch immer weiter auseinander
https://www.tz.de/muenchen/stadt/jeder- ... 66084.html
"Als Niedriglohn gilt qua Definition ein Entgelt, das weniger als zwei Drittel des Durchschnittsgehalts beträgt. Bezogen auf München wären das 2779 Euro. Demnach würden in der Landeshauptstadt knapp 22 Prozent der Arbeitnehmer zu den Niedriglohnbeziehern zählen...
Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand: März 2018) arbeiten in der Landeshauptstadt drei Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit, ein Viertel in Teilzeit. Insgesamt 152 319 Personen sind als geringfügig Beschäftigte (Minijobber) gemeldet."

Der Medianlohn liegt dann zwischen Niedrig- und Durchschnittslohn für einen Vollzeitarbeitsplatz.

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 14:10)
Und das hat nun was mit dem von dir angeführten "Median-Einkommens-Beziehern" zu tun, die sich angeblich die Mieten nicht leisten können?

Was Du nicht verstehen willst ist, dass es selbst mit einem Netto-Median-Lohn immer schwieriger wird, sich Wohnraum in München zu leisten, ohne ins Umland abgedrängt zu werden. Für mich ist die Diskussion damit beendet.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 14:28

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 14:13)

Was Du nicht verstehen willst ist, dass es selbst mit einem Netto-Median-Lohn immer schwieriger wird, sich Wohnraum in München zu leisten, o et.


Sorry, gemäß den Zahlen, die du selber angeführt hast, ist das nicht der Fall. Außer die Ansprüche sind zu hoch.

Wobei auch noch dazu kommt, dass die große Mehrheit ja Mieten gemäß dem Mietspiegel bezahlt und nicht "neu einzieht"



Niedriglohn hat mit Medianlohn nun auch nichts zu tun.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Sa 6. Feb 2021, 21:34

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:30)

Übrigens- Fragen zu stellen hinsichtlich der genauen Definition von verwendeten Begriffen
ist einer der Grundlagen einer seriösen, problemorientierten Diskussion.....
Ich verweise an die Thematik "Armut" oder "Niedriglohn" und die zugehörigen Definitionen....

Das ist sicherlich richtig.

Nur...Du stellst (zu) oft die gleichen Fragen an verschiedenen Stellen.
Bei den unterschiedlichsten Themen. Den gleichen Usern.

Schelm, wer böses dabei denkt...

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Feb 2021, 21:53

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 14:07)

TZ 18. März 2019 Immer mehr Münchner verdienen gut. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft jedoch immer weiter auseinander
https://www.tz.de/muenchen/stadt/jeder- ... 66084.html
"Als Niedriglohn gilt qua Definition ein Entgelt, das weniger als zwei Drittel des Durchschnittsgehalts beträgt. Bezogen auf München wären das 2779 Euro. Demnach würden in der Landeshauptstadt knapp 22 Prozent der Arbeitnehmer zu den Niedriglohnbeziehern zählen...
Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand: März 2018) arbeiten in der Landeshauptstadt drei Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit, ein Viertel in Teilzeit. Insgesamt 152 319 Personen sind als geringfügig Beschäftigte (Minijobber) gemeldet."

Der Medianlohn liegt dann zwischen Niedrig- und Durchschnittslohn für einen Vollzeitarbeitsplatz.



Im Jahr 2017 bezogen in der Metropolregion München etwa 135.600 Personen Arbeitslosengeld II und 55.700 Personen Sozialgeld. Die Anzahl der Leistungsempfänger des Sozialgeldes befand sich in der südlichen Metropolregion zum Stichtag des 31. Dezember 2017 auf einem Höchststand und ist in den letzten sieben Jahren kontinuierlich gestiegen.


135.000 Wohnungen sind so schon weg. Steigen die Anzahl der Leistungsempfänger - geht der Wohnungsbedarf durch die Decke.

Der Staat zahlt - und ist somit "DIE" treibende Kraft. Konkurrenz gegen sich selbst . Hartz4 Wohnungsmiete IST - gegen höheres Neugebot (Mangel vergrössert sich).

Der grösste "Zuwachs" am Bedarf ist ja grad NICHT am oberen Ende der Mietqualität.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » So 7. Feb 2021, 06:34

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 14:07)
TZ 18. März 2019 Immer mehr Münchner verdienen gut. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft jedoch immer weiter auseinander
https://www.tz.de/muenchen/stadt/jeder- ... 66084.html
"Als Niedriglohn gilt qua Definition ein Entgelt, das weniger als zwei Drittel des Durchschnittsgehalts beträgt. Bezogen auf München wären das 2779 Euro. Demnach würden in der Landeshauptstadt knapp 22 Prozent der Arbeitnehmer zu den Niedriglohnbeziehern zählen...
Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand: März 2018) arbeiten in der Landeshauptstadt drei Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit, ein Viertel in Teilzeit. Insgesamt 152 319 Personen sind als geringfügig Beschäftigte (Minijobber) gemeldet."

Der Medianlohn liegt dann zwischen Niedrig- und Durchschnittslohn für einen Vollzeitarbeitsplatz.

Teeernte hat geschrieben:(06 Feb 2021, 21:53)
135.000 Wohnungen sind so schon weg. Steigen die Anzahl der Leistungsempfänger - geht der Wohnungsbedarf durch die Decke.
Der Staat zahlt - und ist somit "DIE" treibende Kraft. Konkurrenz gegen sich selbst . Hartz4 Wohnungsmiete IST - gegen höheres Neugebot (Mangel vergrössert sich).
Der grösste "Zuwachs" am Bedarf ist ja grad NICHT am oberen Ende der Mietqualität.

Dass die städtischen Wohnungsbaugesellschaften neue Wohnungen für die Hartz4ler bauen, ist im Sinne des Sozialstaats-Gedankens. Über die Anzahl kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Bis zu einem bestimmten Alter ist auch ein Wohnortwechsel zumutbar.
Unter den Niedriglöhnern sind auch viele, die von ihrem Lohn in München nicht leben können. Die alle weit ins Umland ohne S-Bahn-Anschluss zu verdrängen, darf nicht Ziel einer sozialen Wohnungsbaupolitik sein.
Mit der Abschöpfung unverdienter Bodengewinne - die Lage wird ja durch von allen finanzierte Infrastrukturmaßnahmen verbessert - können durchaus mehr Sozialwohnungen finanziert oder subventioniert werden.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » So 7. Feb 2021, 08:02

Wähler hat geschrieben:(07 Feb 2021, 06:34)

Dass die städtischen Wohnungsbaugesellschaften neue Wohnungen für die Hartz4ler bauen, ist im Sinne des Sozialstaats-Gedankens. Über die Anzahl kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Bis zu einem bestimmten Alter ist auch ein Wohnortwechsel zumutbar.
Unter den Niedriglöhnern sind auch viele, die von ihrem Lohn in München nicht leben können. Die alle weit ins Umland ohne S-Bahn-Anschluss zu verdrängen, darf nicht Ziel einer sozialen Wohnungsbaupolitik sein.
Mit der Abschöpfung unverdienter Bodengewinne - die Lage wird ja durch von allen finanzierte Infrastrukturmaßnahmen verbessert - können durchaus mehr Sozialwohnungen finanziert oder subventioniert werden.

Der Bau von Sozialwohnungen ist die Pervertierung des Sozialstaatsgedankens. Er zielt darauf ab, den Sozialstaatsempfängerstatus zu konservieren. Eine vernünftige Sozialpolitik würde versuchen, die Leute aus der Sozialstaatsabhängigkeit zu holen. Sie zu aktivieren, zu Selbstanstrengung zu motivieren und zu einem selbstbestimmten Leben zu führen.

Wir brauchen eine völlig andere Grundeinstellung zum Eigentum und zum Konsum.

Bodengewinne sind im Übrigen nicht unverdient, sondern das Ergebnis kluger Investitionsentscheudungen der Vergangenheit. Wenn die Bodenpreise zu sehr steigen, liegt das an der künstlichen Verknappung von Bauland durch die Politik einerseits und der politisch herbeigeführten Verteuerung von Bauland durch den Geschosswohnungsbau.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 7. Feb 2021, 08:50

Wähler hat geschrieben:(07 Feb 2021, 06:34)

Dass die städtischen Wohnungsbaugesellschaften neue Wohnungen für die Hartz4ler bauen, ist im Sinne des Sozialstaats-Gedankens. Über die Anzahl kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Bis zu einem bestimmten Alter ist auch ein Wohnortwechsel zumutbar.
Unter den Niedriglöhnern sind auch viele, die von ihrem Lohn in München nicht leben können. Die alle weit ins Umland ohne S-Bahn-Anschluss zu verdrängen, darf nicht Ziel einer sozialen Wohnungsbaupolitik sein.
Mit der Abschöpfung unverdienter Bodengewinne - die Lage wird ja durch von allen finanzierte Infrastrukturmaßnahmen verbessert - können durchaus mehr Sozialwohnungen finanziert oder subventioniert werden.


Bodengewinn....ist GENAU so folge einer staatlichen Gesetzgebung - , der "TITEL" Bauland - oder Acker , Bauerwartungsland , ...Ödland ist die FOLGE von ? Max in Unterhose ?

Die NICHT-Integration der Hartzer ist in der Wohnungswirtschaft direkte Konkurrenz zu den - vom Staat zu niedrig entlohnten Niedriglöhner.

Hartz NEUZUZUG ist einfach zu unterbinden - wer da Programme zur "Förderung" von MEHR Zuzug in Kerngebiete wird HARTZ zementieren und direkte Konkurrenz für NiedriglöhnerWohnungen aufbauen. Solange die "Förderung" von H4 Zuzug keine 120% Wohnung bezahlt - ist dieser von Kerngebieten fernzuhalten .
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