Wohnungspolitik

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Thurax
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Thurax » So 3. Jan 2021, 14:47

Teeernte hat geschrieben:(13 Dec 2020, 17:02)

Zu welchem Zeitpunkt sind die Mieten detoniert ?

...ungefähr seit Miete zuzuüglich HARTZ.

( Es "sterben" seit dem mehr Unternehmen - als NEUE sich ansiedeln ! )

Der MANGEL an Wohnungen entsteht nicht im LUXUS-Segment - oder der oberen....meist nicht mal in der Mittelklasse ......sondern im UNTEREN Wohnungssegment - so dass davon auch kleinere Wohneinheiten der Mittelklasse betroffen sind.

DAS ist ein Luxusproblem der Städte - die sich die HARTZER in der Innenstadt LEISTEN.

20% MEHR Wohnungen , die in Städten benötigt werden - ....HarTzer ziehen in Städte...,
DIE der MARKT MEHR versorgen muss ----- ZU JEDEM PREIS !

Noch schöner kann es doch für Hausinhaber (abrissreif) nicht kommen - Staatlich konkurrierende Miete, die abgetreten // garantiert wird.

UNTERE Kellerklasse - warum soll da wer NEU bauen ? - lieber NICHTS investieren -
die Hütten verfallen von allein - und steigen somit im GEWINN - durch NULL INVEST !


Das ist eben die Entscheidung der gesamten Gesellschaft, repräsentiert durch die Parlamente, und kontrolliert durch die Gerichte vor allem des Bundesverfassungsgerichts wen man wo wohnen haben möchte. Wobei es dabei natürlich auch nicht zu einer Tyrannei der Mehrheit auf Kosten einer Minderheit kommen darf. Aber eben auch nicht zu einer Tyrannei nur einiger Besitzender, wie in einer Oligarchie. Zuviel Macht für wen auch immer ist eben meistens schlecht.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 3. Jan 2021, 14:47

Thurax hat geschrieben:(03 Jan 2021, 14:38)

Es gibt auch noch den GG- Artikel "Eigentum verpflichtet".
n.


Was hat das damit zu tun, dass NUR der Eigentümer entscheidet, an WEN er vermietet?

Na ja, "Regulation gegen Wucher" gibt es ja schon.


Beim Preis von Immobilien?

nein, gibt es nicht.

Die Sache mit der Marktwirtschaft scheint dich zu überfordern....
Zuletzt geändert von Realist2014 am So 3. Jan 2021, 15:39, insgesamt 1-mal geändert.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » So 3. Jan 2021, 14:48

Thurax hat geschrieben:(03 Jan 2021, 14:47)

Das ist eben die Entscheidung der gesamten Gesellschaft, repräsentiert durch die Parlamente, und kontrolliert durch die Gerichte vor allem des Bundesverfassungsgerichts wen man wo wohnen haben möchte. t.


NEIN

du scheinst von PLANWIRTSCHAFT zu träumen.... :dead:
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon jack000 » So 31. Jan 2021, 10:43

Mehr Konkurrenz in Berlin

Mietendeckel erschwert Wohnungssuche

Wer in der Hauptstadt eine Wohnung sucht, der begibt sich auf ein raues Pflaster. Nirgends ist die Konkurrenz so groß wie in Berlin. Weniger Andrang gibt es in Ostdeutschland.

In keiner anderen Stadt in Deutschland sind Mietwohnungen einer Untersuchung zufolge so umkämpft wie in Berlin. Auf der Onlineplattform Immoscout24 erhielten Vermieter einer Bestandswohnung in der Bundeshauptstadt im Schnitt 137 Kontaktanfragen auf ein Inserat, wie der "Spiegel" unter Berufung auf eine interne Datenanalyse des Unternehmens für das Jahr 2020 berichtete.

Mit einigem Abstand folgen demnach Köln mit 63 und Leverkusen mit 57 Anfragen auf den Plätzen zwei und drei. In den Metropolen Hamburg und München kamen dem Bericht zufolge 53 und 40 Interessenten auf eine Wohnung.

Den erheblichen Abstand zwischen Berlin und anderen Großstädten führe Immoscout24 auf den Mietendeckel in der Bundeshauptstadt zurück, berichtet der "Spiegel". Dieser habe die Konkurrenzsituation in der Bundeshauptstadt wegen eines damit verbundenen Rückgangs des Angebots offenbar noch einmal verschärft. Auch bei der Vermietung von Neubauwohnungen führt Berlin mit im Schnitt 29 Kontaktanfragen, gefolgt von Karlsruhe mit 26 und Köln mit 25 Anfragen.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mietende ... 27918.html
Verknapptes Angebot und mehr Wohnungsnot => Für Linksorientierte eine erfolgreiche Wohnungspolitik:
Bilanz Berliner Mietendeckel: ein Erfolgsmodell
"In Berlin sinken die Mieten. Das gibt es in keiner anderen europäischen Metropole. Ist es ein Wunder, für das uns alle Welt beneidet? Nein. Es ist das Resultat konsequenter Politik, die sich an den Interessen der Mieterinnen und Mieter orientiert." sagt Gaby Gottwald.

https://www.linksfraktion.berlin/abgeor ... lgsmodell/
Haben diese Linken immer noch nicht verstanden warum in der DDR Schlangen vor den Geschäften waren?
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"Wer die Sicherheit für Toleranz austauscht, der wird beides verlieren" (Dushan Wegner)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » So 31. Jan 2021, 10:50

jack000 hat geschrieben:(31 Jan 2021, 10:43)
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mietende ... 27918.html
Verknapptes Angebot und mehr Wohnungsnot => Für Linksorientierte eine erfolgreiche Wohnungspolitik:
https://www.linksfraktion.berlin/abgeor ... lgsmodell/
Haben diese Linken immer noch nicht verstanden warum in der DDR Schlangen vor den Geschäften waren?

Ein Mietendeckel ist sicherlich eine Übertreibung, eine Mietenbremse aber nicht. Die Stadt Berlin wird viel Geld dafür ausgeben müssen, den sozialen Mietwohnungsbau auf erschwinglichen Grundstücken wieder anzukurbeln. Das politische Ziel wird bleiben, der Gentrifikation des gesamten Stadtgebietes einen Riegel vorzuschieben. Ohne mehr Regulierung dürfte das Ziel nicht zu erreichen sein. Teure Wohnungen werden auch mit Regulierung gebaut, dafür aber halt nur weniger. Besser den Zuzug nach Berlin solange abbremsen, bis genug neue öffentliche Sozialwohnungen gebaut sind, als nur neue prvate Wohnungen für Reiche. Eine Bodenreform wäre auch hilfreich.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » So 31. Jan 2021, 15:21

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2021, 10:50)

Ein Mietendeckel ist sicherlich eine Übertreibung, eine Mietenbremse aber nicht.


Eine Mietenpreisbremse führt zu steigenden Mieten.

Die Stadt Berlin wird viel Geld dafür ausgeben müssen, den sozialen Mietwohnungsbau auf erschwinglichen Grundstücken wieder anzukurbeln.


Der soziale Wohnungsbau ist eines der Übel.

Das politische Ziel wird bleiben, der Gentrifikation des gesamten Stadtgebietes einen Riegel vorzuschieben.


Dieses Ziel ist politisch nicht zu rechtfertigen.

Ohne mehr Regulierung dürfte das Ziel nicht zu erreichen sein. Teure Wohnungen werden auch mit Regulierung gebaut, dafür aber halt nur weniger. Besser den Zuzug nach Berlin solange abbremsen


Grundgesetzwidrig.

Eine Bodenreform wäre auch hilfreich.


Sozialistische Blütenträume.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » So 31. Jan 2021, 21:43

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2021, 10:50)

Ein Mietendeckel ist sicherlich eine Übertreibung, eine Mietenbremse aber nicht. Die Stadt Berlin wird viel Geld dafür ausgeben müssen, den sozialen Mietwohnungsbau auf erschwinglichen Grundstücken wieder anzukurbeln. Das politische Ziel wird bleiben, der Gentrifikation des gesamten Stadtgebietes einen Riegel vorzuschieben. Ohne mehr Regulierung dürfte das Ziel nicht zu erreichen sein. Teure Wohnungen werden auch mit Regulierung gebaut, dafür aber halt nur weniger. Besser den Zuzug nach Berlin solange abbremsen, bis genug neue öffentliche Sozialwohnungen gebaut sind, als nur neue prvate Wohnungen für Reiche. Eine Bodenreform wäre auch hilfreich.


Zuzug abbremsen ? Das sind (fast) ausschliesslich Sozialfälle - keine Arbeitskräfte ....also NICHT Relevant. Hier muss nur das Sozialamt die Übernahme der Kosten von NEUEN stoppen.

"Teure Wohnungen" ....das sind Die die Steuern zahlen....Einnahmen.

Berlin hat die GERINGSTE Pendlerquote aller deutschen Großstädte.. (München 70%...Berlin etwas über 20)

WER macht wohnen teuer ?

Aus der Statistik geht hervor, dass der Ausländeranteil an den Hartz-VI-Empfängern zwischen 2010 und 2019 von 25,8 Prozent auf 38,0 Prozent stieg.


OHNE - dass die STADT dafür Wohnungen vorhält. Die Stadt selbst ist ihr eigener Konkurrent auf dem Wohnungsmarkt.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Thurax » Mo 1. Feb 2021, 15:45

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jan 2021, 14:47)

Was hat das damit zu tun, dass NUR der Eigentümer entscheidet, an WEN er vermietet?



Das Grundgesetz beschränkt eben die freie Verfügungsgewalt der Eigentümer über ihr privates Vermögen mit dem Art. 14 GG zum Wohle der Allgemeinheit.
(https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html)

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jan 2021, 14:47)
Beim Preis von Immobilien?

nein, gibt es nicht.

Die Sache mit der Marktwirtschaft scheint dich zu überfordern....


Der § 18 BGB "sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher" gilt auch für Immobilienhandel. Zumindest fände ich eine dem entgegenstehende Rechtssprechung beunruhigend.

Und da du an einer sachlichen, wenn auch stark zeitversetzten, Diskussion kein Interesse zu haben scheinst, werden wir wohl auch nicht feststellen können, ob unsere Diskussion über "die Sache mit der Marktwirtschaft" mal jemanden von uns beiden überfordern wird.

Realist2014 hat geschrieben:(03 Jan 2021, 14:48)

NEIN

du scheinst von PLANWIRTSCHAFT zu träumen.... :dead:


Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
Genauso ist eine demokratisch legitimierte Gesetzgebung, die Menschen, ethisch Werte- gebunden, ein annehmbares Wohnen in einer bestimmten Region ermöglicht noch keine Planwirtschaft.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Mo 1. Feb 2021, 15:56

Thurax hat geschrieben:(01 Feb 2021, 15:45)
Das Grundgesetz beschränkt eben die freie Verfügungsgewalt der Eigentümer über ihr privates Vermögen mit dem Art. 14 GG zum Wohle der Allgemeinheit.
(https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html)

Hat nun was damit zu tun, dass nur der Eigentümer entscheidet, wen er als Mieter nimmt?
richtig- NICHTS
Wäre ja noch schöner, wenn "der Staat" da Vorschriften machen würde.
Die gibt es nicht und wird es auch nicht geben
Diese seltsamen "Interpretation" bezüglich "zum Wohle der Allgemeinheit" sind wirklich zum Lachen
[Der § 18 BGB "sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher" gilt auch für Immobilienhandel. Zumindest fände ich eine dem entgegenstehende Rechtssprechung beunruhigend.

Welche Immobilenpreise fallen denn unter "Wucher"?
Du solltest deine "Wunschvorstellung" nicht mit der Realität verwechseln
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
Genauso ist eine demokratisch legitimierte Gesetzgebung, die Menschen, ethisch Werte- gebunden, ein annehmbares Wohnen in einer bestimmten Region ermöglicht noch keine Planwirtschaft.

Dazu muss es diese Wohnungen erst mal geben....

Und da du an einer sachlichen, wenn auch stark zeitversetzten, Diskussion kein Interesse zu haben scheinst

Habe ich.
Allerdings setzt das voraus, dass du nicht dein "Wunschdenken" mit der tatsächlichen gesetzlichen Realität vermischt.

Es gibt weder irgendeine gesetzliche Vorgabe an Vermieter, an wen sie zu vermieten haben, noch ein Grundrecht auf "Annehmbares Wohnen in einer bestimmten Region oder Gegend"
Zuletzt geändert von Realist2014 am Mo 1. Feb 2021, 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » Mo 1. Feb 2021, 16:16

Thurax hat geschrieben:(01 Feb 2021, 15:45)

Das Grundgesetz beschränkt eben die freie Verfügungsgewalt der Eigentümer über ihr privates Vermögen mit dem Art. 14 GG zum Wohle der Allgemeinheit.
(https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html)

Könnten Sie einmal einen konkreten Fall nennen, wo diese Forderung nach dem "Wohl der Allgemeinheit dienen" eine konkrete Beschränkung der Verfügungsgewalt darstellen würde?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon busse » Sa 6. Feb 2021, 10:46

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2021, 10:50)

Ein Mietendeckel ist sicherlich eine Übertreibung, eine Mietenbremse aber nicht. Die Stadt Berlin wird viel Geld dafür ausgeben müssen, den sozialen Mietwohnungsbau auf erschwinglichen Grundstücken wieder anzukurbeln. Das politische Ziel wird bleiben, der Gentrifikation des gesamten Stadtgebietes einen Riegel vorzuschieben. Ohne mehr Regulierung dürfte das Ziel nicht zu erreichen sein. Teure Wohnungen werden auch mit Regulierung gebaut, dafür aber halt nur weniger. Besser den Zuzug nach Berlin solange abbremsen, bis genug neue öffentliche Sozialwohnungen gebaut sind, als nur neue prvate Wohnungen für Reiche. Eine Bodenreform wäre auch hilfreich.


Der soziale wohnungsbau der 60'ger und '70'iger ist in der heutigen Zeit nicht realisierbar , noch finanzierbar, auch eigentlich von Keinem mehr gewollt (Ghettoisierung). Durchmischung ist gewollt, eigentlich keine neue erfindung sondern schon von Anfang an im Berliner Wohnungsbau vorhanden, wenn auch unter anderen Voraussetzungen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon busse » Sa 6. Feb 2021, 10:53

Realist2014 hat geschrieben:(01 Feb 2021, 15:56)

Hat nun was damit zu tun, dass nur der Eigentümer entscheidet, wen er als Mieter nimmt?
richtig- NICHTS
Wäre ja noch schöner, wenn "der Staat" da Vorschriften machen würde.
Die gibt es nicht und wird es auch nicht geben
Diese seltsamen "Interpretation" bezüglich "zum Wohle der Allgemeinheit" sind wirklich zum Lachen


Es gibt weder irgendeine gesetzliche Vorgabe an Vermieter, an wen sie zu vermieten haben, noch ein Grundrecht auf "Annehmbares Wohnen in einer bestimmten Region oder Gegend"


Der Staat macht dann Vorschriften wenn er Kredite und Grundstücke ausweist und ein Bauherr annimmt.
Des Weiteren macht der Staat Vorschriften über das AGG und manch Eigentümer ist darüber schon gestolpert bei der Vermietung. Er konnte dann zwar trotzdem weiter vermieten an Denjenigen den er ausgesucht hat, mußte aber Strafe zahlen.
Es gibt viele Vereinigungen die nur darauf aus sind im Rahmen des AGG irgendwelche vermeintliche Diskriminierungen aufzuzeigen.
Alles andere Aufgeführte ist soweit korrekt.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon busse » Sa 6. Feb 2021, 10:54



Die Grünen möchten keine Eigenheime mehr, aber auch keine Autos, weltweiten Urlaub auch nicht mehr....
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 12:04

busse hat geschrieben:(06 Feb 2021, 10:53)
Der Staat macht dann Vorschriften wenn er Kredite und Grundstücke ausweist und ein Bauherr annimmt.

Darum ging es nicht..
Des Weiteren macht der Staat Vorschriften über das AGG und manch Eigentümer ist darüber schon gestolpert bei der Vermietung. Er konnte dann zwar trotzdem weiter vermieten an Denjenigen den er ausgesucht hat, mußte aber Strafe zahlen.
Es gibt viele Vereinigungen die nur darauf aus sind im Rahmen des AGG irgendwelche vermeintliche Diskriminierungen aufzuzeigen.
Alles andere Aufgeführte ist soweit korrekt.
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Das Risiko liegt hier bei der vorherigen "Einschränkung" bei der "Mietersuchanzeige"
Das war es aber auch schon.
Es gibt keinerlei Grundlage , dass der Vermieter irgendwie begründen muss, warum er sich für Mieter "A" unter zig Bewerbern entschieden hat.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 12:29

Wähler hat geschrieben:(31 Jan 2021, 10:50)
Ein Mietendeckel ist sicherlich eine Übertreibung, eine Mietenbremse aber nicht. Die Stadt Berlin wird viel Geld dafür ausgeben müssen, den sozialen Mietwohnungsbau auf erschwinglichen Grundstücken wieder anzukurbeln. Das politische Ziel wird bleiben, der Gentrifikation des gesamten Stadtgebietes einen Riegel vorzuschieben. Ohne mehr Regulierung dürfte das Ziel nicht zu erreichen sein. Teure Wohnungen werden auch mit Regulierung gebaut, dafür aber halt nur weniger. Besser den Zuzug nach Berlin solange abbremsen, bis genug neue öffentliche Sozialwohnungen gebaut sind, als nur neue prvate Wohnungen für Reiche. Eine Bodenreform wäre auch hilfreich.

busse hat geschrieben:(06 Feb 2021, 10:46)
Der soziale wohnungsbau der 60'ger und '70'iger ist in der heutigen Zeit nicht realisierbar , noch finanzierbar, auch eigentlich von Keinem mehr gewollt (Ghettoisierung). Durchmischung ist gewollt, eigentlich keine neue erfindung sondern schon von Anfang an im Berliner Wohnungsbau vorhanden, wenn auch unter anderen Voraussetzungen.
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Da ich in München im selbst organisierten Neubau einer relativ jungen Wohnungsbaugenossenschaft wohne, kann ich nur feststellen, dass in den Ballungsräumen die Grundstücks- und Baupreise so stark gestiegen sind, dass es erheblich Eigenkapital braucht, um selbst kostengünstigen Wohnungsbau zu ermöglichen. Ohne staatliche Hilfe funktioniert das nicht. Bei entsprechender Stadtplanung kommt es zu keiner Ghettoisierung. Hier ist eine neue Soziale Frage entstanden, deren Nichtwahrnehmung entsprechenden politischen Widerstand trotz aller bundesrepublikanischen Behäbigkeit hervorrufen sollte. Wohnungspolitik wird an Bedeutung in großen Städten und Ballungsräumen gewinnen. Da bin ich mir sicher.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Feb 2021, 12:48

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 12:29)

Da ich in München im selbst organisierten Neubau einer relativ jungen Wohnungsbaugenossenschaft wohne, kann ich nur feststellen, dass in den Ballungsräumen die Grundstücks- und Baupreise so stark gestiegen sind, dass es erheblich Eigenkapital braucht, um selbst kostengünstigen Wohnungsbau zu ermöglichen. Ohne staatliche Hilfe funktioniert das nicht. Bei entsprechender Stadtplanung kommt es zu keiner Ghettoisierung. Hier ist eine neue Soziale Frage entstanden, deren Nichtwahrnehmung entsprechenden politischen Widerstand trotz aller bundesrepublikanischen Behäbigkeit hervorrufen sollte. Wohnungspolitik wird an Bedeutung in großen Städten und Ballungsräumen gewinnen. Da bin ich mir sicher.


Der Staat soll SICH selbst weiter ÜBERBIETEN ?

Damit ("Unproduktive"/Nichtsteuerzahlende..) Geflüchtete in München statt in Anklam ein Dach überm Kopf haben ?

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 12:52

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 12:29)
Da ich in München im selbst organisierten Neubau einer relativ jungen Wohnungsbaugenossenschaft wohne, kann ich nur feststellen, dass in den Ballungsräumen die Grundstücks- und Baupreise so stark gestiegen sind, dass es erheblich Eigenkapital braucht, um selbst kostengünstigen Wohnungsbau zu ermöglichen. Ohne staatliche Hilfe funktioniert das nicht. Bei entsprechender Stadtplanung kommt es zu keiner Ghettoisierung. Hier ist eine neue Soziale Frage entstanden, deren Nichtwahrnehmung entsprechenden politischen Widerstand trotz aller bundesrepublikanischen Behäbigkeit hervorrufen sollte. Wohnungspolitik wird an Bedeutung in großen Städten und Ballungsräumen gewinnen. Da bin ich mir sicher.

Teeernte hat geschrieben:(06 Feb 2021, 12:48)
Der Staat soll SICH selbst weiter ÜBERBIETEN ?
Damit ("Unproduktive"/Nichtsteuerzahlende..) Geflüchtete in München statt in Anklam ein Dach überm Kopf haben ?
"Man" sollte mit dem zufrieden sein - was preiswert ist.

Du solltest einmal aufhören, Menschen mit Median-Einkommen als Unproduktive zu diskrimineren. Einen konstruktiven und realistischen Vorschlag zur Behebung der Wohnungsnot in Ballungsräumen habe ich von Dir bisher nicht gelesen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 12:54

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 12:52)

Du solltest einmal aufhören, Menschen mit Median-Einkommen als Unproduktive zu diskrimineren. t.



Wo bitte liest du obigen Zusammenhang aus seinen Texten?

Unproduktive sind die "100%" Bezieher von ALG II

Keinesfalls jedoch Niedriglöhner oder Aufstocker ode rgar obige Gruppe- - die arbeiten ja alle.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Wähler » Sa 6. Feb 2021, 13:01

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 12:52)
Du solltest einmal aufhören, Menschen mit Median-Einkommen als Unproduktive zu diskrimineren. Einen konstruktiven und realistischen Vorschlag zur Behebung der Wohnungsnot in Ballungsräumen habe ich von Dir bisher nicht gelesen.

Realist2014 hat geschrieben:(06 Feb 2021, 12:52)
Unproduktive sind die "100%" Bezieher von ALG II
Keinesfalls jedoch Niedriglöhner oder Aufstocker ode rgar obige Gruppe- - die arbeiten ja alle.

Schau Dir einmal die Verdienstgrenzen für das München Modell an. Hier wird doch bestritten, dass der Staat mehr auf dem Gebiet des städtischen Wohnungswesen tun soll. Ich lebe mit Menschen zusammen, die mit einem Median-Einkommen in München heil froh sind, in einer Wohnungsbaugenossenschaft zu wohnen, weil sie sonst auf dem freien Markt weit ins Umland ziehen müssten. Genau das ist mit Gentrifikation gemeint.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Feb 2021, 13:10

Wähler hat geschrieben:(06 Feb 2021, 13:01)

Schau Dir einmal die Verdienstgrenzen für das München Modell an. Hier wird doch bestritten, dass der Staat mehr auf dem Gebiet des städtischen Wohnungswesen tun soll. Ich lebe mit Menschen zusammen, die mit einem Median-Einkommen in München heil froh sind, in einer Wohnungsbaugenossenschaft zu wohnen, weil sie sonst auf dem freien Markt weit ins Umland ziehen müssten. Genau das ist mit Gentrifikation gemeint.



Hm

Das monatliche Bruttoeinkommen in D liegt bei fast 4000 Euro - also für ein Paar fast 8000 Euro brutto.......

Welche Zahlen sind für dich Medianeinkommen?
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