BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

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Teeernte
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Do 1. Nov 2018, 09:03

Maltrino hat geschrieben:(01 Nov 2018, 03:01)

Auch die Sozialdemokraten und viele Linke sind dagegen und sagen dann sowas wie "Es geht ja auch darum, dass die Menschen Sinn durch Arbeit erfahren" oder so. Es ist ja ganz klar worum es da geht. Hartz4 ist ein Konjunkturprogramm für (schlechte) deutsche Unternehmen. Diejenigen (schlechten) deutschen Unternehmen die sonst Schwierigkeiten hätten billige Arbeitskräfte zu finden, und sonst pleite gehen würden, bekommen durch Hartz4 leichter billige Arbeitskräfte. Ich hab das hier auch schonmal beschrieben. Das Problem ist nur, das ist nicht nachhaltig. Selbst dieser konservative Typ da im Video https://www.youtube.com/watch?v=bACcCreIGco erkennt, dass Deutschlands Wirtschaft auf veralteten Technologien aufbaut. Auch da trägt Hartz4 seinen Teil zu bei, da es diese veralteten Unternehmen mit billigen Arbeitskräften versorgt und sie so über Wasser hält. Hartz4 verhindert so eine "natürliche Auslese", wie sie in der Marktwirtschaft natürlich wäre. Die Hartz4 Freunde nennen es "wirtschaftsfreundlich", aber in Wirklichkeit werden vor allem schlechte und nicht-innovative (arbeitskraftintensive) Unternehmen künstlich über Wasser gehalten.

BGE (und BGE ähnliche Modelle sind die einzige logische Konsequenz wenn man gleichzeitig niemanden hungern lassen will und trotzdem die gezeigten Probleme lösen will) würde wieder einen "natürlichen Marktmechanismus" in Gang setzen. Ja, man kann sagen es wäre "wirtschaftsunfreundlich", weil es nicht schlechte Unternehmen über Wasser hält.

Ja, ich denke bei BGE würden viele Leute nicht mehr arbeiten aber auch viele Unternehmen pleite gehen. Aber da es "marktneutral" ist würden nur die unqualifizierten Leute zu Hause bleiben und nur die schlechten Unternehmen pleite gehen. Und das wäre ja gut!

Das wird in der Diskussion aber verschwiegen, bzw. viele erkennen das gar nicht.

Würde ein Mark Zuckerberg, eine Annegret Kamp Karrenbauer oder ein Arjen Robben zu Hause bleiben wenn es BGE gäbe? Wohl kaum. Würde Apple pleite gehen wenn es (weltweites) BGE gäbe? Hm...

Gedankenspiel: Zwei Unternehmen stellen Smartphones her. Das eine Unternehmen hat ein Verfahren gefunden die Smartphones automatisch durch Roboter zusammenzubauen. Das andere Unternehmen setzt auf herrkömliche Billiglohnkräfte die das Smartphone zusammenschrauben. Wenn (zum Beispiel durch Hartz4) billige Arbeitskräfte vorhanden sind, dann gewinnt das zweite, das nicht-innovative Unternehmen. Wenn (zum Beispiel durch BGE) keine billigen Arbeitskräfte mehr vorhanden sind, dann gewinnt das innovative Unternehmen mit den automatisierten Methoden. Das nicht-innovative Unternehmen würde durch BGE pleite gehen und würde sich bei der Regierung über diese "wirtschaftsfeindliche Politik" beschweren, aber die Pleite ist eigentlich zum Wohle des Fortschritts.

PS:

Interessant auch, dass BGE Gegner ja immer betonen, dass die Spitzenverdiener fast die gesamte Steuerlast im Alleingang stemmen. Nun ist ja klar: Die Spitzenverdiener werden nicht aufhören zu arbeiten bei einem BGE, denn damit würden sie sich nicht zufrieden geben. Das heißt, auch diese Steuern würden nicht verloren gehen. Fazit: Bei einem BGE hören die auf zu arbeiten, die laut BGE Gegner sowieso nichts können, nichts leisten, die faul sind und keine nennenswerten Steuern zahlen. Eigentlich müssten die BGE Gegner die größten BGE Befürworter sein...


Das GEGENTEIL ist der Fall... :D :D :D

"Schlechte" Unternehmen köönnen es sich garnicht LEISTEN - IQ UHU über MONATE "anzulernen".

Der Friseur mit wenig Kundschaft kann es sich garnicht erlauben - hier zB noch Jemand "NUR" für Haarwäsche hinzustellen....oder die kleine Bäckerei....da mit 3 "MANN" im Laden zu stehen .

Anlernlinge brauchen ZEIT - die der Unternehmer nicht hat. AUS ERFAHRUNG - die "Leute" vom Amt - richten in kleinen Unternehmen mehr Schaden an - als sich das ANLERNEN lohnen würde. Meist nicht mal zum Tasche hinterhertragen nutz.
Die Meisten haben ja noch NIE gearbeitet...und müssen erstmal die Regeln kennen.

Die Truppe mit etwas Bildung schwatzt dann immer was von Ausbeutung.....und die "angeschlagenen" Früchte sortiert der Unternehmer SOFORT aus.

Billige Arbeitskräfte ....wer WILL nimmt ein Lehrling. Da könnte noch einer bei sein .....der nicht ganz strunz d..f ist.

Was würde sich Pillepalle "MEHR" Leisten - wenn es BGE gäbe ? ...die Kinder bekommen trotzdem kein Frühstück....weil so früh aufstehen bekommen die meisten nicht hin.

Schulaufgaben begleiten ? ....hängt vom GELD ab ? :D :D :D

Zu Deinem Gedankenspiel .....warum versucht die Gesetzgebung "bestimmte" Leute ins Arbeitsleben zu drücken ?
Es ist UNSOZIAL - dass einige für VIELE die Hängematte bezahlen müssen. (Krankheit mal ausgenommen)

Ich hab kein Problem mit ner kurzen Kündigungsfrist .... was ich bei einer Bewerbung auch gern mit teile... denn das gilt ja für BEIDE SEITEN.

LEISTUNG muss sich wieder lohnen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 12:21

Maltrino hat geschrieben:(01 Nov 2018, 03:01)

Auch die Sozialdemokraten und viele Linke sind dagegen und sagen dann sowas wie "Es geht ja auch darum, dass die Menschen Sinn durch Arbeit erfahren" oder so. Es ist ja ganz klar worum es da geht. Hartz4 ist ein Konjunkturprogramm für (schlechte) deutsche Unternehmen. Diejenigen (schlechten) deutschen Unternehmen die sonst Schwierigkeiten hätten billige Arbeitskräfte zu finden, und sonst pleite gehen würden, bekommen durch Hartz4 leichter billige Arbeitskräfte. Ich hab das hier auch schonmal beschrieben. Das Problem ist nur, das ist nicht nachhaltig. Selbst dieser konservative Typ da im Video https://www.youtube.com/watch?v=bACcCreIGco erkennt, dass Deutschlands Wirtschaft auf veralteten Technologien aufbaut. Auch da trägt Hartz4 seinen Teil zu bei, da es diese veralteten Unternehmen mit billigen Arbeitskräften versorgt und sie so über Wasser hält. Hartz4 verhindert so eine "natürliche Auslese", wie sie in der Marktwirtschaft natürlich wäre. Die Hartz4 Freunde nennen es "wirtschaftsfreundlich", aber in Wirklichkeit werden vor allem schlechte und nicht-innovative (arbeitskraftintensive) Unternehmen künstlich über Wasser gehalten.

BGE (und BGE ähnliche Modelle sind die einzige logische Konsequenz wenn man gleichzeitig niemanden hungern lassen will und trotzdem die gezeigten Probleme lösen will) würde wieder einen "natürlichen Marktmechanismus" in Gang setzen. Ja, man kann sagen es wäre "wirtschaftsunfreundlich", weil es nicht schlechte Unternehmen über Wasser hält.

Ja, ich denke bei BGE würden viele Leute nicht mehr arbeiten aber auch viele Unternehmen pleite gehen. Aber da es "marktneutral" ist würden nur die unqualifizierten Leute zu Hause bleiben und nur die schlechten Unternehmen pleite gehen. Und das wäre ja gut!

Das wird in der Diskussion aber verschwiegen, bzw. viele erkennen das gar nicht.

Würde ein Mark Zuckerberg, eine Annegret Kamp Karrenbauer oder ein Arjen Robben zu Hause bleiben wenn es BGE gäbe? Wohl kaum. Würde Apple pleite gehen wenn es (weltweites) BGE gäbe? Hm...

Gedankenspiel: Zwei Unternehmen stellen Smartphones her. Das eine Unternehmen hat ein Verfahren gefunden die Smartphones automatisch durch Roboter zusammenzubauen. Das andere Unternehmen setzt auf herrkömliche Billiglohnkräfte die das Smartphone zusammenschrauben. Wenn (zum Beispiel durch Hartz4) billige Arbeitskräfte vorhanden sind, dann gewinnt das zweite, das nicht-innovative Unternehmen. Wenn (zum Beispiel durch BGE) keine billigen Arbeitskräfte mehr vorhanden sind, dann gewinnt das innovative Unternehmen mit den automatisierten Methoden. Das nicht-innovative Unternehmen würde durch BGE pleite gehen und würde sich bei der Regierung über diese "wirtschaftsfeindliche Politik" beschweren, aber die Pleite ist eigentlich zum Wohle des Fortschritts.

PS:

Interessant auch, dass BGE Gegner ja immer betonen, dass die Spitzenverdiener fast die gesamte Steuerlast im Alleingang stemmen. Nun ist ja klar: Die Spitzenverdiener werden nicht aufhören zu arbeiten bei einem BGE, denn damit würden sie sich nicht zufrieden geben. Das heißt, auch diese Steuern würden nicht verloren gehen. Fazit: Bei einem BGE hören die auf zu arbeiten, die laut BGE Gegner sowieso nichts können, nichts leisten, die faul sind und keine nennenswerten Steuern zahlen. Eigentlich müssten die BGE Gegner die größten BGE Befürworter sein...

PS2: Und einen hab ich noch: An alle die die sagen "Man muss die Menschen in Arbeit bringen" mal die Frage: Stellt euch mal vor es würden plötzlich 10 Millionen Menschen vom Himmel fallen die so dumm sind wie ich. Was würdet ihr dann tun? Sie zwingen Arbeit zu machen wo sie Schaden anrichten können oder ihnen Geld geben damit sie es nicht tun..?



Ich sehe das genauso. Warum lässt man die sozialbenachteilligten nicht einfach in Ruhe? Der Staat spielt sich immer als Erzieher auf und einige Parteien hatten die großartige Idee einen zweiten Arbeitsmarkt zu verrichten. Immer muss etwas passieren, damit sie etwas begreifen.

Ja die Linke ist in diesem Fall auch ziemlich altmodisch und denkt noch an die gute alte Erwerbsarbeit. :rolleyes:
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Kritikaster » Do 1. Nov 2018, 13:11

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 12:21)

Ich sehe das genauso. Warum lässt man die sozialbenachteilligten nicht einfach in Ruhe? Der Staat spielt sich immer als Erzieher auf und einige Parteien hatten die großartige Idee einen zweiten Arbeitsmarkt zu verrichten. Immer muss etwas passieren, damit sie etwas begreifen.

Ja die Linke ist in diesem Fall auch ziemlich altmodisch und denkt noch an die gute alte Erwerbsarbeit. :rolleyes:

Teeernte hat's ja nun schon zutreffend beantwortet.

"Der Staat", der das Ausruhen arbeitsfähiger, aber -unwilliger Mitbürger auf seine Kosten zu großen Teilen nicht hinzunehmen bereit ist, sind in diesem Fall Steuern und Sozialabgaben zahlende Bürger. Es mag für manche überraschend sein, aber die aufzubringenden Sozialleistungen fallen auch in Deutschland nicht vom Himmel, und über ein Füllhorn verfügte meines, zugegeben begrenzten, Wissens bislang noch keine Bundesregierung.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Do 1. Nov 2018, 13:32

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 12:21)

Immer muss etwas passieren, damit sie etwas begreifen.... :rolleyes:


Die "Politische" Kraft des Lu.... ähmmm der kapitalistischen "Reservearmee " ist bereits häufig beschrieben worden.

Dem Bericht nach, wurden in der Chemnitzer Studie zweier Wirtschaftsprofessoren 132 Euro im Monat für Hartz-IV-Bezieher als ausreichend genannt. In diesem Zusammenhang habe Merz dafür plädiert, dass es nicht immer nur eine Ausweitung, sondern auch mal eine Begrenzung des Sozialstaats geben müsse.


Wenn ihn auch KEINER mag ....damit punktet Merz.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:33

Kritikaster hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:11)

Teeernte hat's ja nun schon zutreffend beantwortet.

"Der Staat", der das Ausruhen arbeitsfähiger, aber -unwilliger Mitbürger auf seine Kosten zu großen Teilen nicht hinzunehmen bereit ist, sind in diesem Fall Steuern und Sozialabgaben zahlende Bürger. Es mag für manche überraschend sein, aber die aufzubringenden Sozialleistungen fallen auch in Deutschland nicht vom Himmel, und über ein Füllhorn verfügte meines, zugegeben begrenzten, Wissens bislang noch keine Bundesregierung.


Wer sagt denn dass sie alle unwillig sind? Ihr seid doch diejenigen die unbedingt ein Wettbewerb wollen. Es ist doch unrealistisch dass da jeder daran teilnimmt.

Du würdest doch auch ein tollpatschigen Bewegungslegastheniker nicht zu einem Wettlauf schicken oder? Da konkurrieren doch eh nur die Besten???Außerdem sind es keine grenzenlosen Sozialleistungen. Das Geld bekommt der Bürger und nicht die Bürokratie plus die Sachbearbeiter. Das Geld wird einfach anders verteilt.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:34

Teeernte hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:32)

Die "Politische" Kraft des Lu.... ähmmm der kapitalistischen "Reservearmee " ist bereits häufig beschrieben worden.



Wenn ihn auch KEINER mag ....damit punktet Merz.



Warum mag ihn denn wohl keiner? :rolleyes:
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Do 1. Nov 2018, 13:38

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:33)

Wer sagt denn dass sie alle unwillig sind? Ihr seid doch diejenigen die unbedingt ein Wettbewerb wollen. Es ist doch unrealistisch dass da jeder daran teilnimmt.

Du würdest doch auch ein tollpatschigen Bewegungslegastheniker nicht zu einem Wettlauf schicken oder? Da konkurrieren doch eh nur die Besten???Außerdem sind es keine grenzenlosen Sozialleistungen. Das Geld bekommt der Bürger und nicht die Bürokratie plus die Sachbearbeiter. Das Geld wird einfach anders verteilt.


Was bitte also ändert sich ? Die einen wollen nicht....die anderen können Deiner Meinung nach nicht (ach zum Strasse fegen sollte es eigentlich immer reichen ..nicht gleich Autobahn)

Du willst dem Schaffenden 3 Eu aus der Tasche ziehen - und das mit einem Euro schmackhaft machen.

Das geld wird GARNICHT "verteilt" - eigentlich sollten nur die BEDÜRFTIGEN Leistungen erhalten....nicht die FAULEN.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Do 1. Nov 2018, 13:41

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:34)

Warum mag ihn denn wohl keiner? :rolleyes:


Nicht vom Thema ablenken...

Erwartet uns die Grosse Revolution des TEILES der faulen Hartz4 -Bezieher ? >>
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Kritikaster » Do 1. Nov 2018, 13:43

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:33)

Wer sagt denn dass sie alle unwillig sind?

Niemand! :eek: Nach meinem Kenntnisstand ist hier auch nicht gefordert worden, Arbeitsunfähigen die Unterstützung zu verweigern.

Deshalb macht es wenig Sinn, unter den von Dir unterstellten Prämissen groß weiter zu diskutieren. Sie treffen nämlich schlicht nicht zu.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:49

Kritikaster hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:43)

Niemand! :eek: Nach meinem Kenntnisstand ist hier auch nicht gefordert worden, Arbeitsunfähigen die Unterstützung zu verweigern.

Deshalb macht es wenig Sinn, unter den von Dir unterstellten Prämissen groß weiter zu diskutieren. Sie treffen nämlich schlicht nicht zu.



durch die Sanktionen zwingen sie die Leute ja dazu. Da ist doch das BGE viel praktischer und logischer.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:50

Teeernte hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:41)

Nicht vom Thema ablenken...

Erwartet uns die Grosse Revolution des TEILES der faulen Hartz4 -Bezieher ? >>


Ich kann mir das schon vorstellen. Bitte das Wort faul weglassen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » Do 1. Nov 2018, 13:51

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:49)

durch die Sanktionen zwingen sie die Leute ja dazu. Da ist doch das BGE viel praktischer und logischer.
Arbeitsunfähige werden sanktioniert?
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:52

Teeernte hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:38)

Was bitte also ändert sich ? Die einen wollen nicht....die anderen können Deiner Meinung nach nicht (ach zum Strasse fegen sollte es eigentlich immer reichen ..nicht gleich Autobahn)

Du willst dem Schaffenden 3 Eu aus der Tasche ziehen - und das mit einem Euro schmackhaft machen.

Das geld wird GARNICHT "verteilt" - eigentlich sollten nur die BEDÜRFTIGEN Leistungen erhalten....nicht die FAULEN.


Das ist ein anderes System. Jeder bekommt dieses Gehalt um nicht vollständig abzustürzen. Wo ist das Problem dabei?
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » Do 1. Nov 2018, 13:53

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:52)

Das ist ein anderes System. Jeder bekommt dieses Gehalt um nicht vollständig abzustürzen. Wo ist das Problem dabei?
Das Problem ist, dass dieses Geld erwirtschaftet werden muss. Oder fällt das demnächst vom Himmel?
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Kritikaster » Do 1. Nov 2018, 13:53

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:49)

durch die Sanktionen zwingen sie die Leute ja dazu. Da ist doch das BGE viel praktischer und logischer.

Erkenne den Unterschied zwischen

arbeitsunwillig

und

arbeitsunfähig
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Do 1. Nov 2018, 13:54

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:50)

Ich kann mir das schon vorstellen. Bitte das Wort faul weglassen.


Die KRANKEN/Arbeitsunfähigen kommen nicht raus. :D :D :D

Da sind Rentner schon aktiver... also die - denen man die ARBEITSRENTE gekürzt hat.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:54

Misterfritz hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:51)

Arbeitsunfähige werden sanktioniert?



Die kriegen ja Geld vom Sozialamt. Ich meine die Leute die mit diesem Wettbewerb nicht klar kommen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Do 1. Nov 2018, 13:55

lili hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:49)

durch die Sanktionen zwingen sie die Leute ja dazu. Da ist doch das BGE viel praktischer und logischer.


Das SOLL der Zweck der HILFE sein.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:55

Misterfritz hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:53)

Das Problem ist, dass dieses Geld erwirtschaftet werden muss. Oder fällt das demnächst vom Himmel?



Wieso vom Himmel? Das Geld ist doch bereits da...Das wird nur nicht für die Bürokratie benutzt.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Do 1. Nov 2018, 13:57

Kritikaster hat geschrieben:(01 Nov 2018, 13:53)

Erkenne den Unterschied zwischen

arbeitsunwillig

und

arbeitsunfähig



Es gibt doch noch den Grenzbereich und die bekommen keine Sozialhilfe. Diejenigen bekommen ALG2.
Anarchie ist Sozialismus und Freiheit in einem. Freiheit ohne Sozialismus besteht aus Priveligien und Sozialismus ohne Freiheit bedeutet Gewalt und Unterdrückung (Michail Bakunin)

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