Sammelstrang: Armut und Reichtum

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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Do 29. Sep 2016, 10:27

Dinosaur hat geschrieben:(28 Sep 2016, 12:52)

Dk. Es ist nicht ok, dass soviel Geld mit Investments und Erbschaft gemacht wird und nur so wenig mit Arbeit.

Eg.



erklär das mal

welche "Kennzahlen" vergleichst du da?

Thomas Müller "macht" mit seiner Arbeit 15 Mio im Jahr...

und mit welchen "Investments" macht wer "so viel Geld"?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Dinosaur » Do 29. Sep 2016, 20:37

Positiv Denkender hat geschrieben:(28 Sep 2016, 19:22)

Grotesk die Meinung, die Mittelschicht würde durch die Niedrigzinspolitik schleichend enteignet ,um gleichzeitig zu fordern, Zinsgewinne müssten höher besteuert werden .
Mehr Widerspruch geht nicht .


Die Niedrigzinspolitik sorgt dafür, das wohlhabende Menschen fantastische Kredite zu irren Konditionen erhalten und damit Immobilien und z.B. Produktionsanlagen für ihre Familienunternehmen leicht erwerben können - dadurch steigt die Ertragskraft dieser Menschen und auch die Immobilienpreise.

Wer aber der Mittelschicht angehört ist evtl. gar nicht mehr in der Lage eine Wohnimmobilie in ehemals erschwinglicher Lage zu erwerben wegen des Preisniveaus - außerdem setzt die deutsche Mittelschicht vermehrt auf Bausparkonten, Sparbücher und Lebensversicherungen - die rentieren aber real negativ.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Do 29. Sep 2016, 20:40

Dinosaur hat geschrieben:(29 Sep 2016, 20:37)

Die Niedrigzinspolitik sorgt dafür, das wohlhabende Menschen fantastische Kredite zu irren Konditionen erhalten und damit Immobilien und z.B. Produktionsanlagen für ihre Familienunternehmen leicht erwerben können - dadurch steigt die Ertragskraft dieser Menschen und auch die Immobilienpreise.

Wer aber der Mittelschicht angehört ist evtl. gar nicht mehr in der Lage eine Wohnimmobilie in ehemals erschwinglicher Lage zu erwerben wegen des Preisniveaus - außerdem setzt die deutsche Mittelschicht vermehrt auf Bausparkonten, Sparbücher und Lebensversicherungen - die rentieren aber real negativ.



dei zusätzlichen Produktionsanlagen schaffen auch Arbeitsplätze für die Mittelschicht...
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Dinosaur » Do 29. Sep 2016, 20:49

Realist2014 hat geschrieben:(29 Sep 2016, 20:40)

dei zusätzlichen Produktionsanlagen schaffen auch Arbeitsplätze für die Mittelschicht...


aber nicht proportional - die Schere geht auf.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 29. Sep 2016, 20:55

Dinosaur hat geschrieben:(29 Sep 2016, 20:49)

aber nicht proportional - die Schere geht auf.


kommt auf die Sichtweise an. Die Kapitalintensität steigt stärker als die Löhne, was logischerweise sinkende Renditen zur Folge hat. Die Löhne steigen dagegen.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Do 29. Sep 2016, 21:19

Dinosaur hat geschrieben:(29 Sep 2016, 20:49)

aber nicht proportional - die Schere geht auf.



welche "Schere"?


was genau sind da die Messkriterien?
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Dinosaur » Fr 30. Sep 2016, 10:56

Realist2014 hat geschrieben:(29 Sep 2016, 21:19)

welche "Schere"?


was genau sind da die Messkriterien?

... und was ist eigendlich dieses Geld von dem alle reden ?
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Dinosaur » Fr 30. Sep 2016, 11:05

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(29 Sep 2016, 20:55)

kommt auf die Sichtweise an. Die Kapitalintensität steigt stärker als die Löhne, was logischerweise sinkende Renditen zur Folge hat. Die Löhne steigen dagegen.



Ist das so ? Ich habe nichts zum Thema Kapitalintensität gefunden ... ich denke, die Automatisierung und die geringen Kosten für die Ausrüstung dafür sorgen für einen mäßigen Anstieg der Kapitalintensität - un der Arbeitsmarkt ist auch noch nicht ganz trocken (es sei denn man sucht Industrieelektriker mit Bereitschaft zum Schichtdienst - die sind gerade ausverkauft)

Wenn der demografische Wandel kommt, dann haben wir so eine Situation. Dann geht aber auch wieder mehr Inflation - bisher läuft Draghis Geldschwemme ja in den Speicher oder in Immobilien.

Im MOMENT ist Ertrag aus Kapital so einfach wie nie zuvor.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Fr 30. Sep 2016, 11:20

Dinosaur hat geschrieben:(30 Sep 2016, 11:05)

Ist das so ? Ich habe nichts zum Thema Kapitalintensität gefunden ... ich denke, die Automatisierung und die geringen Kosten für die Ausrüstung dafür sorgen für einen mäßigen Anstieg der Kapitalintensität - un der Arbeitsmarkt ist auch noch nicht ganz trocken (es sei denn man sucht Industrieelektriker mit Bereitschaft zum Schichtdienst - die sind gerade ausverkauft)

Wenn der demografische Wandel kommt, dann haben wir so eine Situation. Dann geht aber auch wieder mehr Inflation - bisher läuft Draghis Geldschwemme ja in den Speicher oder in Immobilien.

Im MOMENT ist Ertrag aus Kapital so einfach wie nie zuvor.



das denkst du völlig falsch


und wenn der Ertrag aus Kapital SO einfach ist- WARUM nutzen dann das so wenige Bürger- sondern "bunkern" Billionen an Euros auf Sparkonten etc?
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Fr 30. Sep 2016, 11:21

Dinosaur hat geschrieben:(30 Sep 2016, 10:56)

... und was ist eigendlich dieses Geld von dem alle reden ?



welche "alle"reden von welchem Geld?

Vermögen und Geld ist nicht das Selbe..

Einkommen und Vermögen auch nicht - also von welcher "Schere" schreibst du?
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Dinosaur » Fr 30. Sep 2016, 11:38

Realist2014 hat geschrieben:(30 Sep 2016, 11:20)

das denkst du völlig falsch


und wenn der Ertrag aus Kapital SO einfach ist- WARUM nutzen dann das so wenige Bürger- sondern "bunkern" Billionen an Euros auf Sparkonten etc?


Die oberen 10% besaßen 1998 45,2 % des Gesammtvermögens der Deutschen - 2013 waren es 52-53% je nach Wirtschaftsforscher - die unteren 50% besaßen 1998 2,9 % in 2013 waren es noch 1 bis 1.5% - das bedeutet die haben die Hälfte im Vergleich abgegeben.

Dabei geht es aber nur um Deutsche Vermögende - Aber Vermögende aus ALLER Welt investieren in Deutschland und kaufen auch Immobilien in D. und treten damit in Konkurrenz zu einheimischem Eigentumserwerb. Wir sollten mal ähnlich wie Bush jr. eine politik des Privatbesitzes für alle in D. betreiben. Dann würden die niedrigen Zinsen auch mehr zum BIP beitragen.

Der deutsche Michel nutzt lukrative Anlageformen oft nicht, weil nicht die Kompetenz da ist (daher fände ich einen Staatsfonds nicht schlecht). Aktien gelten hier nicht als Unternehmensanteil im Privatbesitz sondern als 'Zockerei'. Das geht irgendwo verloren zwischen Gier und Angst.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Fr 30. Sep 2016, 11:42

Dinosaur hat geschrieben:(30 Sep 2016, 11:38)

Die oberen 10% besaßen 1998 45,2 % des Gesammtvermögens der Deutschen - 2013 waren es 52-53% je nach Wirtschaftsforscher - die unteren 50% besaßen 1998 2,9 % in 2013 waren es noch 1 bis 1.5% - das bedeutet die haben die Hälfte im Vergleich abgegeben.

Dabei geht es aber nur um Deutsche Vermögende - Aber Vermögende aus ALLER Welt investieren in Deutschland und kaufen auch Immobilien in D. und treten damit in Konkurrenz zu einheimischem Eigentum. Wir sollten mal ähnlich wie Bush jr. eine politik des Privatbesitzes für alle in D. betreiben. Dann würden die niedrigen Zinsen auch mehr zum BIP beitragen.

Der deutsche Michel nutzt lukrative Anlageformen oft nicht, weil nicht die Kompetenz da ist (daher fände ich einen Staatsfonds nicht schlecht). Aktien gelten hier nicht als Unternehmensanteil im Privatbesitz sondern als 'Zockerei'. Das geht irgendwo verloren zwischen Gier und Angst.


da die "Vermögenden" ja auch immer länger leben - ist diese statistische Entwicklung völlig normal...

weiterhin der Wandel in der Konsum-Mentalität:

Früher wurde "auf etwas gespart".. ( = Vermögensbildung)

heute wollen viele " Alles und das sofort" haben ....

wie möchtest du dieses Verhalten ändern?
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Fr 30. Sep 2016, 11:43

Dinosaur hat geschrieben:(30 Sep 2016, 11:38)


Der deutsche Michel nutzt lukrative Anlageformen oft nicht, weil nicht die Kompetenz da ist (daher fände ich einen Staatsfonds nicht schlecht). Aktien gelten hier nicht als Unternehmensanteil im Privatbesitz sondern als 'Zockerei'. Das geht irgendwo verloren zwischen Gier und Angst.



was stellst du dir unter einem "Staatsfonds" vor?

WER soll den "managen"?

Warum soll der "besser" sein als private Fonds?
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 30. Sep 2016, 12:18

Dinosaur hat geschrieben:(30 Sep 2016, 11:05)

Ist das so ? Ich habe nichts zum Thema Kapitalintensität gefunden ...


dann hast du wohl nicht richtig gesucht

http://www.deutschlandinzahlen.de/?561

Im MOMENT ist Ertrag aus Kapital so einfach wie nie zuvor


Warum bei sinkenden Renditen der Ertrag aus Kapital so einfach ist, wie nie zuvor, solltest du mal etwas genauer erklären.
Zuletzt geändert von 3x schwarzer Kater am Fr 30. Sep 2016, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Fazer » Fr 30. Sep 2016, 12:22

Dinosaur hat geschrieben:(30 Sep 2016, 11:38)

Die oberen 10% besaßen 1998 45,2 % des Gesammtvermögens der Deutschen - 2013 waren es 52-53% je nach Wirtschaftsforscher - die unteren 50% besaßen 1998 2,9 % in 2013 waren es noch 1 bis 1.5% - das bedeutet die haben die Hälfte im Vergleich abgegeben.

Dabei geht es aber nur um Deutsche Vermögende - Aber Vermögende aus ALLER Welt investieren in Deutschland und kaufen auch Immobilien in D. und treten damit in Konkurrenz zu einheimischem Eigentumserwerb. Wir sollten mal ähnlich wie Bush jr. eine politik des Privatbesitzes für alle in D. betreiben. Dann würden die niedrigen Zinsen auch mehr zum BIP beitragen.

Der deutsche Michel nutzt lukrative Anlageformen oft nicht, weil nicht die Kompetenz da ist (daher fände ich einen Staatsfonds nicht schlecht). Aktien gelten hier nicht als Unternehmensanteil im Privatbesitz sondern als 'Zockerei'. Das geht irgendwo verloren zwischen Gier und Angst.


Bei der Vermögensbetrachtung werden allerdings die erworbenen Rentenansprüche immer ausgeblendet, was eine völlige Verzerrung des Bildes ergibt.
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 30. Sep 2016, 17:23

Dinosaur hat geschrieben:(29 Sep 2016, 20:37)

Die Niedrigzinspolitik sorgt dafür, das wohlhabende Menschen fantastische Kredite zu irren Konditionen erhalten und damit Immobilien und z.B. Produktionsanlagen für ihre Familienunternehmen leicht erwerben können - dadurch steigt die Ertragskraft dieser Menschen und auch die Immobilienpreise.

Wer aber der Mittelschicht angehört ist evtl. gar nicht mehr in der Lage eine Wohnimmobilie in ehemals erschwinglicher Lage zu erwerben wegen des Preisniveaus - außerdem setzt die deutsche Mittelschicht vermehrt auf Bausparkonten, Sparbücher und Lebensversicherungen - die rentieren aber real negativ.


Die Niedrigzinspolitik ist keine deutsche Erfindung sondern gilt für die gesamten EU Länder und für die meisten Staaten dieser Welt. Für Sparer nicht immer gut aber für alle
die investieren vom Vorteil .Dazu gehört auch die Mittelschicht die ihr Häuschen ,Wohnung oder andere Anschaffungen finanzieren muss . Der Bauboom ist unverändert hoch ,Nutznießer ist die Mittelschicht . Selten das "sogenannte Reiche " Gegenstände wie Elektrogeräte ,Möbel ,Autos , Urlaubsreisen Handyverträge über Kredite finanzieren .
Vermögen das vererbt wird musste erst einmal erarbeitet werden .Dich hätte niemand daran gehindert Vermögen zu erwerben .Die wenigsten Firmeninhaber sind als solche auf die Wellt gekommen .
Das diese nun das Vermögen ,das sie aufgebaut haben, nochmals versteuern müssen, weil dies an die Kinder übergeht, kann ich nicht für gerecht empfinden .
Ne ganze Menge Neid dabei oder, weil deine Oma dir nichts hinterlassen konnte ? Übrigens Erbschaftssteuern fallen bereits auf Summen von etwas über 11000 € an ,für Erben die nicht
zu den direkten Nachkommen zählen .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 30. Sep 2016, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
Positiv Denkender
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 30. Sep 2016, 17:52

Dinosaur hat geschrieben:(29 Sep 2016, 20:49)

aber nicht proportional - die Schere geht auf.


Mag sein aber deshalb leidet darunter niemand .Weil heute Sportprofis Millionen verdienen haben andere nicht weniger .
Deutschland ist nach wie vor ein Hochlohnland. In vielen Berufen wird halt gutes Geld verdient ohne das andere dadurch weniger haben .
Hinzu kommt ,dass durch die Zuwanderung viele Menschen keinen Berufsabschluss nachweisen können ,deshalb selten zu den Besserverdienenden zählen .
Dadurch entsteht natürlich eine Einkommensdifferenz zu gut ausgebildeten Menschen .Das ist in keinem demokratischen Staat anders.
Für eine Leistungsgesellschaft ganz normal . Bisher hatte ich nie das Gefühl dass mein Einkommen durch Einkommen Anderer beeinflusst wurde.
Gilt übrigens für alle . Oder meinst du ernsthaft ,würde ein Spieler deines bevorzugten BL Vereins die Hälfte verdienen ,würdest du dadurch mehr haben ?
Jeder muss mach eigener Fähigkeit sein Leben selbst gestalten und finanzieren . Das ist in keiner Demokratie der Welt anders.
Einzig ist, das Menschen die dies nicht oder nur bedingt aus eigenem Antrieb schaffen, von der Gesellschaft materiell und finanziell unterstützt werden damit sie
ebenfalls in einem gesicherten Wohlstand leben können . Deshalb hat es mehr als 15 Millionen Menschen in dieses Land gezogen . Bestimmt nicht weil sie hier schlechter gestellt sind als
in ihrem Herkunftsland. Auch deutsche Bürger haben natürlich das Recht in Länder auszuwandern, wo die Einkommensschere nicht weiter auseinander geht.
Sie werden ein solches Land nirgendwo finden .Deshalb bleiben sie hier und bevorzugen den Wohlstand hier im Lande, der nie höher seit 1949 war.
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Star-bird » Fr 30. Sep 2016, 22:27

Positiv Denkender hat geschrieben:(28 Sep 2016, 12:30)

Das interessiert aber nur wenige . Dein Reich ,ist gescheitert ,der Sozialismus weltweit.
Nun fühle ich trotzdem mit dir das deine Mitbürger dich aus deinem Schlaraffenland DDR gerissen haben .
In diesem Land musst du selbst klar kommen .Um das zu lernen hattest du 25 Jahre Zeit .
Übrigens in den alten BL kämpft die Linkspartei lediglich die 5 % Hürde zu überspringen .In vielen dieser BL sind die Linken
nicht einmal im Parlament vertreten . Beweist doch wohl, dass deine linken Ideologien nicht so recht ankommen bei den Bürgern .


Wenn du meinst, das mich das irgendwie anficht was die Linkspartei macht oder nicht macht irrst du gewaltig. Verzieh dich zurück in deine Trollhütte.
“Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade”. Pestalozzi
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Realist2014 » Fr 30. Sep 2016, 22:36

Star-bird hat geschrieben:(30 Sep 2016, 22:27)

Wenn du meinst, das mich das irgendwie anficht was die Linkspartei macht oder nicht macht irrst du gewaltig. Verzieh dich zurück in deine Trollhütte.





die steht mit ihrem Parteiprogramm DEINEN Vorstellungen am nächsten..

im Vergleich zu schwarz/rot/grün/gelb...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Sammelstrang: Armut und Reichtum

Beitragvon Star-bird » Fr 30. Sep 2016, 23:02

Du darfst ihm direkt nachfolgen.
“Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade”. Pestalozzi

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